3falt – Kunst – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Mon, 16 Dec 2019 08:13:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Willkommen, Genosse 3falt! https://www.tiefgang.net/willkommen-genosse-3falt/ Fri, 13 Dec 2019 23:30:19 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6176 [...]]]> Das Projekt „3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“  hat viele Kulturaffine begeistert. Auch ohne die wieder leerstehende Kirche wurde nun ein wirtschaftliches Standbein geschaffen, das der Raumnot für Kultur Abhilfe schaffen soll. Alle können mitmachen!

 Marita Schillerwein, Hein Diekmann und Carsten Lünzmann – das sind die Namen der drei Initiator*innen, die Harburgs Kulturlandschaft vielleicht neu aufstellen. Ihr Kind heißt Genossenschaft „3falt e.G.“. So schlicht der Titel, so spektakulär für Harburg.

Letzte Woche gab es Wochen des Studiums des Genossenschaftsrechts und an Diskussionen nun die Gründungsversammlung. Zu der trafen sich knapp 20 Personen und nun wird die Mitgliedschaft im Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e.V. beantragt und „nebenher“ am eigentlichen Ursprung und geistigen Kind – der leerstehenden Dreifaltigkeitskirche in der Neuen Straße 44 – an einer Interessensbekundung gearbeitet. Das initiative Trio: Marita Schillerwein, langjährige Programmmacherin z.B. der Kulturwerkstatt, Hein Diekmann, in der Nähe der Kirche als Hausverwalter tätig und mit Herz für Kultur und Gebäude, sowie Carsten Lünzman, Architekt in Harburg, selbst als Musiker aktiv  und unter anderem für das vielfach gelobte Dach der Harburger Freilichtbühne verantwortlich.

Die „3falt“ lebt also weiter.  Und zwar mit oder ohne Kirchengebäude. Denn auch wenn die Genossenschaft sich an der Umnutzungsidee der Kirche „3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“ orientiert, ist sie generell auf Raumnutzungen für Kultur in Harburg ausgelegt.

Die Dreifaltigkeitskirche hatte allerdings viele Kulturschaffende und –interessierte im Süden der Stadt und darüber hinaus besonders in den Ideen-Bann gezogen. Für ein halbes Jahr wurde sie ab Mitte 2018 bis Ende Februar 2019 kulturell bespielt. Es fanden Kino, Theater, Tanz, Treffen und klassische wie alle anderen Konzerte statt, die erste nonkommerzielle Kunstleihe Hamburgs wurde geboren und mehrere tausend Menschen waren erstaunt und fasziniert von der Bauweise, der Geschichte und den Möglichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes im Herzen Harburgs (´Tiefgang` berichtete reichlich)

Dann lief das Projekt aus, die Kirchengemeinde entschied sich, doch lieber zu einer Ausschreibung zum kompletten Verkauf des Ensembles und dafür sollte sie schlichtweg ungenutzt leer stehen.

Harburgs Politik  schien überfordert und die Verwaltung ebenso. Alles zu spontan. Alles zu  wenig koordiniert. Als wenn Projekte wie das Gängeviertel oder die Viktoriakaserne nördlich der Elbe anders gelaufen wären.

Nun also der nächste Schritt in koordinierter Version. Wir haben mal nachgefragt.

Wie kam die Idee auf und von wem?

Carsten Lünzmann: Die Idee kam von mehr oder weniger von mir auf, auch nach diversen Gesprächen mit Hein. Hintergrund ist die einfache Überlegung, von vielen Genossen, auch mit kleinen Beträgen Kapital zu bilden, anstatt einen Investor zu finden, der in der Regel grundsätzlich andere Interessen verfolgt, als wir.

Ist die Genossenschaft an das Kirchengebäude gebunden?

Die Genossenschaft wurde gegründet mit dem Ziel, das Projekt Dreifalt weiterzuführen und am Interessenbekundungsverfahren als Firma teilzunehmen. Langfristig sollen aber durchaus weitere Projekte umgesetzt werden, insbesondere natürlich auch dann, wenn wir von der Kirche nicht als Pächter oder Erwerber in die engere Wahl gezogen werden. Dann wird eben ein anderes Gebäude gesucht.

Wieviele Genossen erwartet Ihr?

50, 100, 1000, keine Ahnung, ob Harburg(er) das Potential erkennt/ erkennen. Wir gehen jetzt nach der Gründung in die Akquise, treten ohne Schwellenängste an private wie juristische Personen, also Firmen, Vereine, Institutionen, Kirche, Bestandsgenossenschaften und so weiter, heran, um die Möglichkeit der Teilnahme zu bewerben.

Wieviel Kapital soll zusammen kommen und für genau was?

Es soll natürlich möglichst viel Kapital zusammengetragen werden, um entsprechendes Eigenkapital zu bilden. Der Rest soll dann mittels Finanzierungen, Förderungen usw. beigeschafft werden. Ziel ist die Förderung der Kultur in Harburg im weitesten Sinne, durch Anmietung, Pacht oder Erwerb von Räumlichkeiten, für Ateliers, Initiativen, Übungsräume.

In der Satzung liest es sich wie kulturelle Hilfe zur Selbsthilfe? Ist das so zu verstehen und gibt es sonst keinen Dialog zwischen Verwaltung, Politik und Kultur?

So ist es. Argumentiert die Politik mit der Direktive „aus dem Quark kommen“ zu sollen (der Satz fiel zum Ende der kulturellen Zwischennutzung seitens eines Harburger Kulturpolitikers und zum Erstaunen der Kulturaktivisten, woraufhin lange Zeit symbolisch ein geöffneter und verschimmelnder Quarktopf den Kirchenraum symbolisch schmückte; Anm. d.Red.), so kann man das gut oder weniger gut heißen, diesen bequemen Standpunkt des Beobachters einzunehmen. Aber, soll man in Harburg weiter auf Unterstützung warten oder versuchen, das Zepter selber in die Hand zu nehmen?

Die Raumnot für Kulturnutzungen ist seit Jahren Thema in Harburg. Ist das ein Versuch der Lösung dieses Problems?

Ja

Wer kann mitmachen und wie?

Jeder kann und sollte mitmachen, um an der Entwicklung Harburgs zum Kulturstadtteil seinen Beitrag zu leisten. Das geht nicht allein durch Postings via www.facebook.com/3falt, sondern viel besser im aktiven, analogen Diskurs unter Gleichgesinnten. Wünschenswert wäre es auch, wenn durchaus spürbare Animositäten innerhalb der Kulturszene Harburgs für die gute Sache überwunden werden.

Die Likörfabrik Hilke steht mal wieder zur Diskussion bzw. ein Antrag auf Abriss ist gestellt? Wie seht Ihr den Umgang Harburgs mit seinen Baudenkmälern?

Das sehen wir kritisch, da Baudenkmäler selbstverständlich Stadtbild prägend sind. Wenn jedoch ausschließlich Renditebestrebungen entscheidend sind, ohne Gespür für Atmosphäre, lokale Gestaltungskriterien und das charmante Potenzial von Altbausubstanz, dann entstehen diese Quartiere, die fast überall inzwischen identische Gesichter haben, eben langweilig.

Gibt es weitere Gebäude oder Räume, die schon in Sicht sind?

Ja, leerstehende, kleine, denkmalgeschützte Gebäude und Bunker, die regelrecht nach einer Nachnutzung schreien.

Interessenten können sich zur Genossenschaft per Mail dreifalt@luenzmann.de oder bald auf www.dreifalt.info melden. Das sogenannte „Eintrittsgeld“ in die  Genossenschaft wird einmalig auf 50,- € beziffert. Ein Genossenschaftsanteil kostet 50,- € und es können für jeden Genossen maximal 100 Anteile erworben werden. Einzelne Personen oder auch ganze Institutionen sind als Genossen möglich. Das Stimmrecht wie auch Vermögensverwaltung oder Ausschüttungen regelt die Satzung.

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Das neue Leben https://www.tiefgang.net/das-neue-leben/ Fri, 16 Nov 2018 23:49:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4494 [...]]]> Hundertausende Flüchtlinge kamen auch nach Deutschland. So einfach wir sie „Flüchtlinge“ nennen können, so wenig wird es ihren eigenen Biografien gerecht. Der Film „Newcomers“ schärft den Blick fürs Individuelle und ist bald in Harburg zu sehen.

Flüchtlinge – das assoziiert oft Menschenmassen, Armut, Sprachprobleme und Andersartigkeit. Ma´an Mouslli stammt aus Syrien, wo er IT-Manager war. Auch er kam nach Deutschland, lernte die deutsche Sprache und begann sich dem Filmgenre zu widmen. Sein Sujet: Flüchtlinge wie er. Aber mit Persönlichkeit, eigener Geschichte und eigenem Gesicht. Es entstand der Film „Newcomers“ und gibt einen faszinierenden und berührenden Einblick in die Individuen hinter dem pauschalen Terminus vom „Flüchtling“. Der Film wird nun am Freitag, den 07. Dezember um 20 Uhr im Projekt „3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“ in der leerstehenden Harburger Dreifaltigkeitskirche in der Neuen Straße 44 gezeigt. Und der Filmemacher wird selbst dabei sein und ins Gespräch mit dem Publikum bringen.

Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Newcomers“ ist kein nüchterner Dokumentarfilm. Sondern einer, der jenen ein Gesicht und eine Stimme gibt, die aus der Not Zuflucht bei uns suchen. Wie fühlt es sich für sie an, in einem Land zu leben, das schwankt zwischen Angst und Hilfsbereitschaft, zwischen mitfühlendem Verständnis und Neofaschismus? Was bedeutet es, „Flüchtling“ zu sein? Um diese Frage zu beantworten hatte sich ein interdisziplinär zusammengesetztes Filmteam aus Geflüchteten und Einheimischen auf eine Reise quer durch Deutschland gemacht. Das Team setzte sich zusammen aus überwiegend ehrenamtlich engagierten Menschen, die länger und kürzer in Deutschland leben, teils noch studieren, teils im Berufsleben stehen, einige mit mehr, andere mit weniger Erfahrung in der Film- und Medienbranche. Jeder „Flüchtling“ eine eigene Biographie, eigener Lebensweg, eigenes Empfinden.

In 29 Interviews erzählen die geflüchtete Menschen vom Tragischen, aber auch vom Schönen und Hoffnungsvollen: Von Verfolgung, Krieg und den Umständen der Flucht, aber auch von Träumen und Kindheitserinnerungen, vom stetigen Kampf für Freiheit und Würde.

Das Portal programmkino.de: „Mouslli weiß genau, wie viel er den Zuschauern zumuten kann. Und er arbeitet geschickt mit Kontrasten, sodass jede Geschichte wieder neu die Neugier weckt und sie sich alle zu einer Essenz der Flüchtlingserfahrung verdichten.“

Darüber, wie schwierig die Reisen nach Deutschland waren, wird so gut wie nichts erzählt. Für Mouslli sind diese abenteuerlichen Geschichten, über die andere so gern berichten, nicht wichtig. Stattdessen erzählen seine Protagonisten von ihrem neuen Leben in Deutschland.“

„Newcomers“ ist das bereits dritte Regie-Werk des in Osnabrück lebenden syrischen Regisseurs Ma’an Mouslli. Mit der Dokumentation „Shakespeare in Zaatari” über geflüchtete Kinder im jordanischen Flüchtlingslager Zaatari gewann er 2016 schon den Preis „Bester Film Non Professional“ beim Film Festival Cologne. „Shakespeare in Zaatari“ sorgte auch international für Aufsehen: Er lief unter anderem bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes, dem Los Angeles CineFest, dem Human Rights Film Festival Barcelona, dem International Scandinavian Film Festival und dem Roma Cinema Doc. (Quelle: Pressetext newcomers.de)

In einer AG des Osnabrücker Zentrums für Flüchtlinge „Exil“ traf er dann dessen Geschäftsführerin Sara Höweler, mit der er zusammen dann das Konzept von „Newcomers“ entwickelte. Ohne Erfahrungen und ohne Förderung. Und da es ja auch kein kommerzielles Projekt sein sollte, war und ist, beteiligten sich dennoch zahlreiche Stiftungen und Firmen an der Finanzierung, sodass schließlich ein Budget von 130.000 Euro aufgebracht wurde.

In Harburg unterstützt die steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH die Vorführung im Quartier, weil der Film einen Beitrag leisten kann, indem er zum Hinsehen, Zuhören und Einfühlen auffordert. Zuschauer werden statt des Fremden den Mitmenschen sehen.

Fr., 7. Dez., 20h: Newcomers, Deutschland 2018. Regie: Ma’an Mouslli, 63 Min., ab 12 J., die Vorführung ist kostenlos. Einlass ab 19.30 Uhr. Ort: 3falt, Neue Straße 44, 21073 Hamburg

Weiterführender Link: ´Tiefgang` vom 30. Jun. 2018: „Hört doch mal einfach zu!“

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Künstler der ContraZte https://www.tiefgang.net/kuenstler-der-contrazte/ Fri, 05 Oct 2018 22:15:56 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4271 [...]]]> Am 20. Oktober gibt es zum 8. Mal die SuedKultur Music-Night im Hamburger Süden! 20 Orte, gut 40 Konzerte und das Ganze für 5€ Eintritt! Da braucht man Orientierung. Wir helfen. Heute ein Blick in die „3falt“ und zum Verein ContraZt e.V.

Der Verein ContraZt e.V. ist gewöhnlich in Heimfeld tätig: macht dort Umsonstläden für Kleider und Bücher und etliche Kulturangebote wie Konzerte. Auch das „Umsonst&Draußen“-Festival zum Sommer und am Radeland zählt dazu. Manchmal, bevor es zu eng wird, gibt es auch Konzerte im Stellwerk. Eine Lösung ist es aber nicht. Um so besser, dass die Initiative Suedkultur gerade die Harburger Trinitatis-Gemeinde überzeugen konnte, einstige Dreifaltigkeitskirche für eine mögliche kulturelle Nutzung auszuprobieren.

Also nutzt der umtriebige ContraZt e.V. zur Music-Night eben das Kirchenschiff des Projekts „3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“ und all das findet sich wahrlich dort wieder.

 

Den Auftakt macht um 18 Uhr der Liedermacher Alexander Heinze.

Er wurde in einer kleinen Stadt an der Wolga geboren und mit 7 Jahren in einer Kunstschule angemeldet. Dort lernte er malen und zeichnen. Ob er das jemals von sich aus ausgelernt hätte? Mit 10 Jahren wollte er dann gerne Gitarre spielen, aber das wurde leider nicht wahrgenommen. In der Schule sorgte er im Unterricht für die Unterhaltung. Erste Erfahrungen im Improvisieren sammelte er beim Präsentieren von Themen, die er gar nicht kannte. Und er ging fleißig auf die Vorschläge der Klasse ein und animierte die Mitschüler zum Mitreden. „Schon in der Schule empfahlen mir die Lehrer zur Theaterschule zu gehen. Nach dem ich von dem Ausbildung rausgeflogen war, weil ich im Unterricht mit meinen Witzen gestört habe, meldete ich mich zu einen Abendtheaterkurs und Tanzkurs. Nach ein paar Jahren bekam ich  eine Einstellung im Theater als Schauspieler. Alles lief gut und ich träumte von der Gosse Bühne und Erfolg.“ Nach einem Jahr wanderte seine Familie mit ihm nach Deutschland aus. Hier nahm er sich vor Pantomime zu lernen und die Menschen mit Körsprache zu unterhalten. „Ich besuchte 5 Jahre lang eine Pantomime Studium und beteiligte mich bei Auftreten. Unter anderen lernte ich Gitarre spielen und nahm Gesang unterricht. Ich war der Meinung: „Ein Schauspieler muss auch Musikalische Bildung haben.““

Das Multitalent wird an diesem Abend einen kleinen Einblick in seine Kreativität geben. Weiterführender Link: www.multi-arto.de

Um 19h wird dann kletischer Folk von AshCloud erklingen. Ash Cloud, das sind Songs of rebellion, love and Meuterei. Keltische Musik meets Kleinkunst. Akustikpunk meets Irish Folk. Traditionelle Balladen gewürzt mit ironischen Geschichten und abgerundet mit In-your-Face-Folk. Kein Schlagzeug, keine E-Gitarren, dafür (fast) alles, was der akustische Kleiderschrank so hergibt. Perfekt für ein Kirchenschiff! Hört sich zudem nach einer wilden Mischung an – und ist es manchmal auch… „Wir setzen aber auch gerne Schwerpunkte und haben genauso Spaß an einem klassischen Folkkonzert, wie an einer Runde Akustikpunkgebratze auf nem Bauwagenplatz“, ist zu vernehmen.

Und wieso Ash Cloud? „Es war einmal ein Vulkan auf Island… als der ausbrach und seine Aschewolke den Flugverkehr lahm legte, waren wir gerade in Irland und kamen da auf einmal nicht mehr weg – Ne Woche länger Musik in Pubs anhören…“ auch gut…

Und dass auf einmal in Wirtschaft und Politik nix mehr ging, ist doch auch irgendwie inspirierend… The world stood still…

Um 20h kommt dann Liederstand zu Wort und Ton. Liederstand deutet die Liedermacherei an. Aber: Es ist Musik „mit Kopf, Herz und Hand“. Das Liedermacherduo aus dem Norden Hamburgs und Schleswig-Holsteins spielt eigene Songs über soziale Missstände in unserer Gesellschaft, wird auch durchaus mal politisch und legt gerne den Finger in die offene Wunde.

„Wir bereuen nicht, dass wir stören“, heißt es in einem der Songs ihres neuen Albums „LIEDERSTAND“ und das lebt das Gespann auch voll auf der Bühne aus. Immer mit einem lachenden und einem scharf beobachtenden Auge singen sie von Träumen, Ängsten und dem, was uns Menschen als Mensch ausmacht (oder eben nicht ausmacht)…

Theatralisch aber nicht minder musikalisch wird es dann um 21 Uhr mit den Theaterleuten vom „Rampen Rudel“ und der Gruppe „Gutes Theater“. Aber was hat das mit der Music-Night zu tun?

Nun, im Grunde wieder eines der SuedKultur-Zufälle. Die Theaterleute hatten vor geraumer Zeit von der „3Falt“-Idee gehört und waren ganz erpicht darauf, das Kirchenschiff als Theaterbühne nutzen zu können. Endlich mal Platz für mehrere Schauspieler und sogar einen Bühnenbild. Kaum zum Testen angekommen, lernten die Rampenrudler andere Kreative auch aus der Musik kennen und es wurde die Idee zu einem außergewöhnlichen Musical geboren. An dem – es ist der „Kleine Horrorladen“ in einer abgedrehten Harburger Fassung – wird jetzt fleißig gewprobt. Und die Tanz- und Gesangseinlagen darf man bei der Music-Night schon mal bewundern!

Den Abend in der „3falt“ beschließt um 22h dann der brennholzverleih aus Bremen. Der Verleih stammt aus Bremen und gibt Eigenes, mit viel Sympathie für Ska, Reggae, Punk, Rocksteady, Blues, Rockabilly und vieles mehr zum Besten. Die Besetzung ist nicht ohne: Anna – Saxophon, Klarinette, vocals; Bene – Gitarre; Christian – Gitarre; Fabian – Trompete; fatfinger – Bass; iel – vocals, Posaune; Madde – Drums und Traene am Saxophon und mit den backingvocals.

Reinhören: soundcloud.com/brennholzverleih

Ort: 3falt / ContraZt e.V., Neue Str. 44, www.contrazt.de / www.dreifalt.info

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