Altonaer Theater – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Tue, 23 Jul 2019 12:06:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Volles Risiko belohnt https://www.tiefgang.net/volles-risiko-belohnt/ Fri, 26 Jul 2019 22:00:50 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5575 [...]]]> Als Privattheater bleibt nicht viel Spielraum für Experimente und Risiko. Kempowskis Monumentalwerk „Deutsche Chronik“ am Altonaer Theater war so eines. Und es hat doch geklappt. Das wird nun belohnt.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es dazu:

„Ganz im Sinne der im Oktober 2016 verstorbenen Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler wird dieses Jahr mit dem Altonaer Theater ein Privattheater ausgezeichnet, das eine risikoreiche Saison überzeugend und erfolgreich abschließen konnte. Der Preis würdigt seit der Spielzeit 2016/17 jährlich herausragende Leistungen Hamburger Privattheater oder Freier Gruppen und wird für zehn Jahre von der Hermann Reemtsma Stiftung gefördert. Über die Vergabe des Preises entscheidet ein jedes Jahr neu bestimmter unbekannter Juror oder eine unbekannte Jurorin, der oder die ganz bewusst und unbedingt subjektiv arbeiten soll. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Oktober statt.

In der Begründung des diesjährigen Jurors/der Jurorin heißt es:  „Getreu seinem Motto ‚Wir spielen Bücher‘ hat sich das Altonaer Theater mit den sechs Romanen aus Walter Kempowskis ‚Deutscher Chronik‘ an ein literarisches Monumentalwerk gewagt. Mit seiner vierteiligen Theaterfassung hat Intendant Axel Schneider ein außergewöhnliches Zeitdokument auf die Bühne gebracht, das mit großem erzählerischen Bogen, prägnantem szenischen Zugriff und glaubwürdigen Charakteren deutsche Geschichte in deutschen Geschichten aufspürt. Mit drei weiteren starken Inszenierungen – ‚Baskerville‘, ‚Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke‘ und ‚Absolute Giganten‘ – zeigte das Theater seine große stilistische und thematische Bandbreite, mit der es ganz unterschiedliche Publikumsschichten begeistert.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Diese hervorragende Wahl des unbekannten Jurors oder der unbekannten Jurorin zeigt – auch im Rückblick auf die letzten Entscheidungen – wie vielfältig die Theaterlandschaft in Hamburg ist. Beginnend mit der Kindertheatergruppe Kirschkern & Compes über den Lichthof als wichtiges off-Theater hat jetzt ein großes privates Theater der Stadt diesen wunderbaren Preis erhalten. Diese Vielfalt auch in den unterschiedlichen Preisträgern zu dokumentieren, hätte Barbara Kisseler mit Sicherheit sehr gefallen. Gerade für ein privates Theater ist es ein Wagnis, einen Kempowski-Zyklus auf die Bühne zu bringen. Es spricht für das Altonaer Theater, dass es vor schwierigen Stoffen nicht Halt macht und damit großen Erfolg hat. Diese Bühne ist eine große Bereicherung für das vielfältige Angebot der Kulturstadt Hamburg. Mein Dank gilt der Hermann Reemtsma Stiftung, die mit diesem besonderen Preis dazu beiträgt, das Andenken an Barbara Kisseler zu bewahren.“

Henrike Reemtsma, Hermann Reemtsma Stiftung: „In der Spielzeit 2018/19 ist das Altonaer Theater voll ins Risiko gegangen, künstlerisch und wirtschaftlich. Eine vierteilige Kempowski-Saga, das hätte auch schief gehen können. Am Ende stand ein großer Erfolg. Deshalb verdient das Altonaer Theater den nach Barbara Kisseler benannten Preis.“

Der mit 50.000 Euro dotierte Theaterpreis wird im Andenken an die im Oktober 2016 verstorbene Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler verliehen. Unterstützt wird die jährliche Vergabe durch die Hermann Reemtsma Stiftung. Jedes Jahr wird eine Person benannt, die ihren Vorschlag für die kommende Spielzeit vorlegt und das Vergabeverfahren anonym betreut. Mit dem Theaterpreis wird die Bedeutung und Qualität insbesondere der Privattheater und der Freien Gruppen in Hamburg gewürdigt.  Er ist zugleich Würdigung und Ansporn all derjenigen Theater, die die vielfältige Hamburger Theaterlandschaft mit mutigen und begeisternden Stücken bereichern.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Job hinter der Bühne https://www.tiefgang.net/job-hinter-der-buehne/ Fri, 15 Dec 2017 23:04:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2737 [...]]]> Das Harburger und das Altonaer Theater gehören zur Stäitsch GmbH. Und die sucht nun Unterstützung. Auch ohne Rampenlicht …

In der Stellenausschreibung heißt es:

„Die Stäitsch Theaterbetriebs GmbH sucht zum 15. Februar 2018 eine*n Produktionsleiter*in für das Altonaer Theater/Harburger Theater in Vollzeit.

Aufgaben:

– Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit zwischen Bürostuhl und Bühne.

– Sie üben eine Schnittstellenfunktion zwischen der Technischen Abteilung, dem künstlerischen Team (Regie, Bühne, Kostüm und Schauspielern) sowie allen anderen Abteilungen im Haus aus.

– Sie stehen im ständigen Kontakt mit allen Abteilungen und versorgen alle mit Informationen und Ablaufplänen.

– Als Produktionsleitung unterstützen Sie die technische Leitung bei Planung, Koordinierung und Umsetzung der eigenen Produktionen, eingeladenen Produktionen (Gastspiele) und Vermietungen.

– Sie sind verantwortlich für den Einkauf (Beschaffung) und mitverantwortlich für die Verwaltung der (technischen) Etats.

– Sie übernehmen allgemeine Büroorganisation und Projektadministration. Erstellen Material- und Kostenkalkulationen.

– Sie stehen im ständigen Kontakt mit dem Produktionsteam auf der Probebühne und sorgen dort für den reibungslose Ablauf.

– Zu ihren Aufgaben gehört außerdem die Rekrutierung und Planung von Mitarbeitern (Assistenten, Hospitanten, Souffleusen) sowie die Suche, Planung und Betreuung von Probenräume.

– Außerdem sind sie verantwortlich für die Anfragen, Kalkulation und Betreuung von Vermietungen.

Profil:

Die Stäitsch Theaterbetriebs GmbH erwartet von Ihnen:

– Studienabschluss im Bereich Kultur- oder Eventmanagement, Kulturwissenschaften bzw.

vergleichbare Studiengänge oder Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau /zum Veranstaltungskaufmann oder eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker*in oder vergleichbare Kenntnisse und Fähigkeiten

– mindestens zweijährige Berufserfahrung im Bereich Theater, Film, Fernsehen oder Veranstaltungs- und Projektmanagement

– Teamfähigkeit und sehr gute Kommunikationsfähigkeiten

– eine strukturierte und selbstständige Arbeitsweise

– Organisations- und Koordinationstalent

– Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft

– Hohe Belastbarkeit

– Bereitschaft zu gelegentlichen Abenddiensten und Wochenendarbeit

– Ein sicherer Umgang mit gängigen Computerprogrammen

– Kundenorientiertes Verhalten im Umgang mit Veranstaltern, Künstlern sowie unseren Gästen
– fachliche Grundkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre und der rechtlichen Grundlagen der Veranstaltungsplanung, Vertragsrechtes, Arbeitsrecht

– sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen (Word, Excel, Outlook)

Über die Stäitsch Theaterbetriebs GmbH:

Die Stäitsch Theaterbetriebs GmbH betreibt in Hamburg die folgenden Theater: Altonaer Theater, Harburger Theater, Hamburger Kammerspiele, das Theater Haus im Park Bergedorf sowie einen deutschlandweiten Gastspielbetrieb. Unter dem Leitbild „Wir spielen Bücher“ konzentriert sich die Stäitsch Theaterbetriebs GmbH im Spielbetrieb des Altonaer Theaters auf die Dramatisierung von literarischen Vorlagen. Die Produktionen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Klassiker und zeitgenössischem Theater, zwischen groß besetztem Schauspiel und Musical.

Für Fragen steht Ihnen der technische Leiter Herr Meyer-Delius unter der Telefonnummer 040 / 30 37 78 11 gern zur Verfügung.

Bewerbung:

Das Altonaer Theater setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, dann senden Sie Ihre vollständige schriftliche Bewerbung per E-Mail mit den üblichen Unterlagen bis 22. Dezember 2017 an:

Altonaer Theater – Harburger Theater, Andreas Meyer-Delius (Technischer Leiter), a.meyer-delius@altonaer-theater.de

Bei einer Einladung zum Vorstellungsgespräch können die entstehenden Fahrtkosten nicht erstattet werden.“

Quelle: altonaer-theater.de

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