Andrea Rothaug https://www.tiefgang.net Thu, 30 Oct 2025 17:37:13 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Hamburger Rockförderung mit KI https://www.tiefgang.net/die-ki-wird-zur-hamburger-rock-und-popfoerderung/ Fri, 31 Oct 2025 23:11:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12789 [...]]]> Digitale Release-Prozesse gleichen für viele freie Musikschaffende einem unübersichtlichen Labyrinth, in dem das kreative Herz oft von administrativen Hürden erdrückt wird. Doch RockCity Hamburg e.V. hat dieser Überforderung nun ein technologisches Rettungsboot entgegengestellt. Mit Künstlicher Intelligenz.

Der neue Artist Navigator ist ein innovatives, kostenfreies KI-Tool, das seit dem 29. Oktober frei zugänglich ist beispielhaft demonstriert, wie technologische Transformation aktiv im Sinne der Künstler*innen gestaltet werden kann.

Die Veröffentlichung des Artist Navigator ist mehr als eine bloße Produktvorstellung; sie ist ein Meilenstein in der deutschen Popförderung. Während die Branche weiterhin über die Zukunft der KI debattiert, liefert Hamburg eine handfeste, künstler*innenzentrierte Antwort.

Das Herzstück des Navigators ist die strategische Verknüpfung von GPT-Technologie mit sorgfältig kuratiertem Fachwissen von RockCity und Branchenexpert*innen. Dieses „Rückgrat“, wie es Andrea Rothaug, Geschäftsführung RockCity Hamburg, nennt, soll Musikschaffende befähigen, ihren digitalen Release selbst zu organisieren. Sie betont: „Endlich können wir unseren Artists digital und kuratiert, zweisprachig und barrierefrei Hilfe bieten, ohne dass sie bei Anbieter*innen vierstellige Beträge für teure digitale Coachings ausgeben müssen oder an Öffnungszeiten gebunden sind.“

Der Einsatz der KI ersetzt die Kreativität nicht, sondern befreit sie. Senator Dr. Carsten Brosda sieht darin ein ideales Modell: „Der von RockCity vorgestellte Artist Navigator ist ein gutes Beispiel für einen sinnvollen Einsatz von KI, der Kreativität nicht ersetzt, sondern hilft, erfolgreich künstlerisch zu arbeiten.“

Der Live-Test: Was der Navigator wirklich kann

Um die wahre Tiefe des Artist Navigators zu verstehen, muss man ihn in Aktion erleben. Das Tool verspricht, Orientierung im komplexen Prozess von der Studioaufnahme über Social-Media-Bewerbung bis hin zu Vertrieb und psychischer Gesundheit zu bieten. Es ist diese ganzheitliche Perspektive, die den Navigator so wertvoll macht. Wir haben ihn getestet. Wir stellten dem Artist Navigator zwei typische Fragen, die vermutlich im Alltag vieler Musiker*innen auftauchen:

Eingabe: „Ich bin eine Newcomer*in aus Hamburg. Welche Förderungen passen zu mir, um mein erstes Musikvideo zu finanzieren?“

Antwort des Navigators „Basierend auf Deinen Angaben kommen die Film- und Musikförderung der Hamburger Kreativgesellschaft sowie die Projektförderung der BKM in Frage. Den nächsten Stichtag findest Du auf der webseite. Wir stellen Dir hier den direkten Link zum Antragsformular bereit und zeigen, welche Budgetposten Du realistisch ansetzen kannst.“

Eingabe 2: „Mein Song ist fertig gemastert. Was ist der nächste Schritt, um sicherzustellen, dass ich meine GEMA-Anmeldung und meinen Pre-Save-Link rechtzeitig aufsetze?“

Antwort des Navigators: „Dein Master ist der Startpunkt für die 8-Wochen-Frist. Schritt 1 ist nun die Anmeldung Deiner Werke bei der GEMA – dies muss vor dem Release-Datum geschehen. Parallel dazu solltest Du bei Deinem Distributor den Pre-Save-Link mindestens 6 Wochen vor dem Release-Tag beantragen, damit die notwendigen Metadaten an Spotify und Apple Music übermittelt werden können. Hier ist eine Checkliste für die kommenden Wochen …“

Immerhin. Man bekommt eine Richtung und einen Austausch, der Schritt für Schritt für Orientierung sorgt.

Der große Unterschied zu allgemeinen KI-Plattformen wird durch Thomas Burhorn, Vorstand RockCity Hamburg und Mitglied der Band MEUTE, auf den Punkt gebracht: „Chat GPT weiß nicht unbedingt, welche Förderstellen in Hamburg zu Dir passen und wo Dir konkret weitergeholfen werden kann. Das Tool verbindet beide Welten und schlägt ganz konkrete Schritte für eine Releaseplanung vor.“

Die Essenz des Artist Navigators liegt genau in dieser Kuratierung: Er verbindet die immense Rechenleistung und Zugänglichkeit der KI mit dem echten Fachwissen der lokalen Szene. Er ist ein Instrument, das die komplexen Prozesse in „einfache, emphatische Nutzer*innenerlebnisse“ übersetzt, wie Dieter Pries von Hyperinteractive, die die App entwickelte, beschreibt. Damit ebnet Hamburg einmal mehr den Weg für eine menschlichere, modernere und vor allem künstler*innenzentrierte Zukunft der Popförderung. Das Hochgebirge bleibt eine Herausforderung, aber jetzt gibt es endlich einen sicheren Pfadweiser auf dem Weg zum Gipfel.

Man darf gespannt sein, ob das Arbeitern mit der KI dann auch zum gewünschten Erfolg führt.

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Back on track! https://www.tiefgang.net/back-on-track/ Fri, 14 Oct 2022 22:47:33 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9390 [...]]]> Back on track: Ziel des neuen MOVEUP!-Stipendiums ist es, professionelle und semiprofessionelle Hamburger Musikerinnen und Musiker, künstlerische Produzentinnen und Produzenten, Bands und DJs beruflich zurück in die Branche zu bekommen.

Das Förderprogramm wurde von RockCity Hamburg e. V. und der Behörde für Kultur und Medien entwickelt und soll die Musiker*innen wieder auf die Livebühnen, in die Studios, in die „Verwertbarkeit ihrer Musik“ bringen. Musikerinnen und Musiker, DJs und Bands können sich vom 14.10.2022 bis zum 31.10.2022 unter www.rockcity.de bewerben – 62 Stipendien werden vergeben.

Hamburger Stipendiatinnen und Stipendiaten, die durch eine 5-köpfige Fachjury ausgewählt werden, erhalten 6.000 Euro im Upstart-Stipendium, mit dem Arbeiten im Bereich Komposition und Produktion gefördert werden, oder 7.000 Euro im Upmedia-Stipendium für Projekte im Bereich PR/Marketing/Multimedia. Denn immer noch und immer wieder haben Musikschaffende durch die Folgen der Pandemie wenig Chancen, beruflich relevante und finanziell einträgliche Auftritte auf Livebühnen in Land und Bund, aber auch international zu spielen. Hier möchte der Verein RockCity zusammen mit der Kulturbehörde helfen. Bereits 2020 hatte RockCity zusammen mit der Kulturbehörde das Konzept des Hamburger Gagenfonds entwickelt und so eine Million Euro aus Corona-Mitteln des Senates in die freie Musikszene Hamburg gebracht. Gefolgt vom Soforthilfefonds und dem Hilfsfond für Projekte 2021 startet mit dem MOVEUP!-Stipendium nun die letzte Ausschüttung des Jahres 2022 an die Musikschaffenden im Bereich Popularmusik.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Gemeinsam mit der Kulturszene haben wir in den letzten Jahren viel unternommen, damit Kunst und Kultur möglichst gut durch die schwierige Corona-Zeit kommen. RockCity Hamburg ist dabei ein wichtiger Partner, mit dessen Expertise wir Musikerinnen und Musikern zielgerichtet da helfen können, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Mit dem MOVEUP!-Stipendium wollen wir fortgeschrittenen und professionellen freiberuflichen Musikerinnen und Musikern aus dem Bereich der Popularmusik besonders im Live- und Veröffentlichungsbereich dabei unterstützen, ihre Arbeit fortzusetzen.“

Andrea Rothaug, Geschäftsführung, RockCity Hamburg e.V.: „Um leichter ins Live-Geschäft zurückzufinden, sich digital professionell aufzustellen und mitzuhalten, aber auch um die Vielfalt und Multimedialität der Produktionen zu stützen, benötigt die Musikszene direkte Hilfe für ihre Projekte, ihr Booking, ihre Shows. Besonders im Zuge der Rückforderungswelle der IFB sind finanzielle Unterstützungen, die keine Rückzahlungen beinhalten, von größter Wichtigkeit.“

Das Förderprogramm richtet sich an professionelle und semiprofessionelle Musikerinnen und Musiker aller Gewerke und aller Genres der populären Musik ab 18 Jahren. Unter Popularmusik sind dabei alle Genres und Spielarten zu verstehen, die nicht eindeutig der klassischen und Neuen Musik oder dem Jazz zugeordnet werden können. Das umfasst auch jegliche Formen der genreübergreifenden und experimentellen Popularmusik.

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250.000 Euro für Gagen! https://www.tiefgang.net/250-000-euro-fuer-gagen/ Fri, 26 Feb 2021 23:28:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7678 [...]]]> In der ersten Runde gab es bereits 1.000 Anträge auf Gagenaufstockung. Nun geht es weiter – auch für Gigs in 2021 …

Ab dem 1. März 2021, 14 Uhr, geht es wieder los: Musikerinnen, Musiker und DJs aus der Hansestadt können erneut Hilfen beim Hamburger Gagenfonds beantragen. Die Behörde für Kultur und Medien stellt für die Wiedereröffnung des Fonds weitere 250.000 Euro zur Verfügung und erhöht den Etat damit auf insgesamt 750.000 Euro. Anträge können jetzt auch für gespielte Konzerte in 2021 gestellt werden. Die neue Förderrunde läuft bis einschließlich 30. April 2021. Die Antragstellung erfolgt online unter www.rockcity.de/gagenfonds. Hamburger Musikerinnen, Musiker und künstlerische DJs können geringfügige Gagen/Spenden, die sie in Zeiten der Pandemie für gespielte physische und virtuelle Auftritte erhalten haben, durch den Hamburger Gagenfonds per Antrag aufstocken.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit dem Gagenfonds haben wir zusammen mit RockCity ein Instrument auf den Weg gebracht, mit dem wir nicht nur den Corona-bedingten Ausfall von Einnahmen etwas kompensieren, sondern ganz gezielt auch eine Gage für die Produktion von Kunst und Kultur bezahlen. Damit kommt diese Hilfe direkt bei den Musikerinnen und Musikern an. Zudem geben wir ein klares Zeichen, dass auch in Zeiten des Streamings Kultur nicht umsonst ist und unterstützen den in der Musikwirtschaft so immens wichtigen Live-Sektor. Ich freue mich sehr, dass der Fonds so gut angenommen wird, dass wir ihn nun nochmal aufstocken und verlängern können.“

Andrea Rothaug, Geschäftsführerin RockCity Hamburg e. V.: „Der Gagenfonds von RockCity und der BKM wurde überwältigend gut angenommen und hilft genau da, wo 70 Prozent der Einnahmen der Musikszene normalerweise herkämen: im Live-Bereich! Rund 1.000 Anträge für 2020, so kann es jetzt weitergehen. Wir sagen Danke an alle beteiligten Möglichmacherinnen und Möglichmacher!“

Der Hamburger Gagenfonds wurde von RockCity Hamburg e. V. gemeinsam mit der Behörde für Kultur und Medien Hamburg entwickelt, um Musikerinnen, Musikern und künstlerischen DJs der Hansestadt Hamburg in Zeiten der immensen, Corona-bedingten Einschränkungen über die Soforthilfen hinaus finanziell zu unterstützen. Förderrichtlinien und weitere Informationen unter www.rockcity.de.

Der Hamburger Gagenfonds in Zahlen

In den ersten beiden Förderrunden von Oktober bis Dezember 2020 wurden rund 1.000 Anträge auf Gagenaufstockung gestellt, von denen bereits 80 Prozent bewilligt werden konnten. Der Anteil der Musikerinnen und Musiker beträgt etwa 80 Prozent, der Anteil der DJs liegt bei etwa 20 Prozent. Rund 30 Prozent der Musikschaffenden kommen aus dem Bereich Jazz und 70 Prozent aus dem Bereich Popularmusik. Die Verteilung von physischen und virtuellen Konzerten liegt bei jeweils 50 Prozent. Die neue Fördersumme liegt durch die Aufstockung der BKM bei 750.000 Euro.

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500.000 Euro für Konzerte https://www.tiefgang.net/500-000-euro-fuer-konzerte/ Fri, 18 Sep 2020 22:39:54 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7253 [...]]]> Ein neuer Gagenfonds der Hamburger Kulturbehörde hilft nun Musikerinnen und Musikern ihre künstlerische Tätigkeit wieder aufzunehmen.

Back to work: Die Musikerinnen und Musiker der Hamburger Musikszene sind von den coronabedingten Einschränkungen besonders stark betroffen. Veranstaltungsbetriebe, Clubs und Bühnen sind durch erhebliche betriebliche Ausfälle kaum in der Lage, relevante Honorare/Gagen für die auftretenden Musikerinnen, Musiker und Bands zu bezahlen. Zudem ist die Anzahl der Veranstaltungen extrem minimiert und auch die Eintrittseinnahmen sind coronabedingt um bis zu 80 Prozent rückläufig. In Zeiten andauernder pandemiebedingter Einschränkungen erhalten Musikerinnen, Musiker und Bands nun Unterstützung und mehr Planungssicherheit durch den Hamburger Gagenfonds, den die Behörde für Kultur und Medien jetzt zusammen mit RockCity Hamburg e. V. aufgelegt hat. Die Akteurinnen und Akteure werden finanziell dabei unterstützt, ihre künstlerischen Tätigkeiten wieder aufzunehmen und eigene Einnahmen zu generieren. Insbesondere werden auch Musikerinnen und Musiker auf digitalen Live-Bühnen erfasst und mit dem Hamburger Gagenfonds unterstützt.

Rückwirkend zum 13.03.2020 (Streaming-Konzerte) bzw. zum 01.07.2020 (Live-Konzerte) und bis mindestens zum 31.12.2020 können Hamburger Musikerinnen und Musiker einen Antrag auf Ausgleich ihrer fehlenden Erlöse stellen, sollten diese bei digitalen oder Live-Auftritten in kleinen Venues bis 200 Zuschauerinnen und Zuschauern unter 250 Euro pro Auftritt pro Person oder bei größeren Bands in größeren Venues über 200 Zuschauerinnen und Zuschauern unter 500 Euro pro Person liegen. Voraussetzung ist, dass das Konzert von einem professionellen Veranstalter oder einer professionellen Veranstalterin durchgeführt wurde. Bei Livestreams sollte mit einer Spenden- oder Paywallfunktion deutlich gemacht werden, dass „Kultur umsonst“ nicht zum neuen Corona-Motto wird. Die genauen Antrags- und Förderbedingungen finden Sie bei RockCity Hamburg e. V. – Zentrum für Popularmusik Hamburg e. V. unter www.rockcity.de.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Perspektiven aufzeigen statt Stillstand verwalten – das ist mehr als nur ein Motto für den RockCity-Gagenfonds. Hilfen für den Neustart sind notwendig, damit Kreativität und Mut, neue Dinge auszuprobieren, sich entfalten können. Auch wenn die Pandemie noch nicht überstanden ist und obwohl die Live-Branche weiterhin stark unter Druck steht, erleben wir bereits immer mehr Programme auf den Musikbühnen. Damit Hamburgs Musikerinnen und Musiker in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit auch dann auszuüben, wenn die gezahlten Gagen nicht ausreichend sind, hilft die Förderung aus dem Gagenfonds.“

Andrea Rothaug, Geschäftsführung RockCity Hamburg e. V.: „Für die freie Musikszene, Nachwuchs- und Berufsmusikerinnen und -musiker, deren Gagen/Honorare bis mindestens Ende des Jahres weitgehend wegfallen werden, bietet der RockCity-Gagenfonds temporäre Förderung und erleichtert den beruflichen Neustart in Zeiten der Pandemie. Mit dem Gagenfonds für die Popularmusikszene in Hamburg erhalten Musikerinnen und Musiker für digitale und für Livekonzerte jetzt perspektivischen Support in Höhe marktgerechter Gagen.”

RockCity Hamburg e.V. – Zentrum für Popularmusik fördert seit 1987 szenenah, kontinuierlich und marktgerecht die Arbeits-, Auftritts- und Vermarktungsmöglichkeiten von Hamburger Textdichterinnen und -dichtern, Komponisten und Komponistinnen, Musikern und Musikerinnen, Verlagen, Labels, Veranstaltern und Veranstalterinnen sowie Bookerinnen und Bookern.

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You´ll never rock alone https://www.tiefgang.net/youll-never-rock-alone/ Fri, 26 Jul 2019 22:16:38 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5595 [...]]]> Fast 170 Clubs und Veranstalter der Hamburger Musikszene bilden mittlerweile das „Clubkombinat“. Ein Rückblick auf 15 Jahre Lobbyarbeit.

Im Juli 2019 existiert der Verein Clubkombinat Hamburg e. V. 15 Jahre und bildet somit nach der Berliner Clubcommission die zweitälteste Vereinigung von Musikspielstätten in Deutschland. Am 06. Juli 2004 fand die offizielle Gründungsversammlung des Hamburger Clubverbands im Waagenbau statt. Neben Hafenklang, Zinnschmelze, Fundbureau, Astra Stube, Edelfettwerk,  Markthalle  und  Molotow nahmen nahmen auch leider längst stillgelegte, teils abgerissene Perlen wie beispielsweise Click, Schilleroper, Egal Bar,  Mandarin Casino und Tanzhalle St. Pauli an dem Treffen unter der Sternbrücke teil. Rund 20 Geschäftsführer*innen und Booker*innen gehörten der Gründungsgeneration an, die sich vereinte, um Probleme der Szene im Kollektiv zu benennen, Ideen zu entwickeln und Lösungen zu erarbeiten. An der Aufgabenstellung hat sich bis heute nichts geändert. Inzwischen verbindet das Clubkombinat knapp 170 Vereinsmitglieder. Das Jubiläum zum fünfzehnjährigen Bestehen bietet Anlass, um mit drei Aktionen einige Rückblicke, Einblicke und Ausblicke auf die Verbandsarbeit zu werfen:

“15 Jahre Clubkombinat – You´ll never walk alone”

Ein Feature in Schrift und Bewegtbild dokumentiert die Anfänge, Meilensteine, Arbeit und Visionen des Club-Kollektivs. Der erste Teil der viergliedrigen Serie von Birgit Reuther wured auf der Verbands-Homepage am Samstag, den 06. Juli veröffentlicht. Zeitzeugen, Gründungsmitglieder, ehemalige und aktuelle Clubbetreiber*innen und Unterstützer*innen wie Andrea Rothaug (Rock City e.V.), Wolfgang Landt (Markthalle), Andi Schmidt (Molotow), Terry Krug (Tanzhalle St.Pauli), Karsten Schölermann (Knust), John Schierhorn (Waagebau) sowie Dr. Carsten Brosda (Senator der Behörde für Kultur und Medien) kommen dabei zu Wort.

Hamburger Club-Türen Poster veröffentlicht

81 Türen, hinter denen unzählige unvergessliche Abende und Nächte verbracht wurden, sind für das neue Club-Türen Poster abgelichtet worden (´Tiefgang` berichtete). Von Aalhaus bis Yoko, Altona bis Wandsbek und Anarcho-Punk-Laden bis Weltmusik-Bühne ist alles dabei. So bunt die Türen, so vielfältig sind auch die Musikbühnen dahinter. Auch Türen, die für immer geschlossen bleiben werden, wie die der Kogge und der BarRock, wurden hier für die Ewigkeit festgehalten. Ab sofort sind die Poster (A1) für 10 Euro im St. Pauli Tourist Office (Wohlwillstraße 1 und auch per Online-Bestellung unter info@sanktpaulioffice.de zzgl. Versand) sowie beim Clubkombinat Hamburg (Kastanienallee 9) erhältlich. Eine digitale Variante, die noch weitere Club-Türen zeigt und auch die jeweiligen Websites und viele Club-Portraits bereithält, ist unter club-tueren.clubkombinat.de zu finden.

Sommerfest am 26. August 2019

In Kooperation mit pop-up records lädt das Clubkombinat Ende August auf das Festivalgelände von SOMMER IN ALTONA zum Sommerfest ein. Die geladenen Gäste erwarten verschiedene Beiträge zur fünfzehnjährigen Geschichte des Clubkombinats, u. a. ein Club-Talk zwischen dem Rapper DAS BO, Susanne “Leo” Leonhard (Docks/Prinzenbar), Holger Jass (Ex-Onkel Pö) und Claudia Mohr (Waagenbau). Die Moderation übernimmt Siri Keil (NDR Info Nachtclub).

Quelle: clubkombinat.de

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Im Schatten des Rampenlichts https://www.tiefgang.net/clubfibel/ https://www.tiefgang.net/clubfibel/#respond Mon, 28 Nov 2016 16:34:59 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=67 [...]]]> Der Interessensverband der privaten bzw. ungeförderten Hamburger Musikclubs, das „Clubkombinat Hamburg“, hat im Frühjahr 2016 eine überarbeitete Ausgabe der „Clubfibel für Frischlinge – Leidfaden/Leitfaden für Clubbetreiber, Veranstalter und Behörden“ herausgegeben, die für 5,- € dort erhältlich ist.

In dem Handbuch im DIN A 4 Format geben gestandene Clubbetreiber und andere Aktive der Hamburger Musikwirtschaft hilfreiche Tipps und Hinweise rund um Clubs mit Live-Musik. Chronologisch startet es beim Türsteher, handelt von der Getränkebar, der Bühne, dem Backstage-Bereich bis zur Buchhaltung. Vorschriften, Genehmigungsverfahren, Auflagen, Gagen, Abgaben, Abrechnungen oder andere Alltäglichkeiten werden einfach, oft ironisch bis satirisch und so auf jeden Fall hilfreich dargestellt und abgehandelt. Die Fibel soll Neulingen helfen, die gröbsten Fehler zu vermeiden und den Elan in geordnete Bahnen zu lenken. Unter den Autoren finden sich erfahrene Clubbetreiber wie Karsten Schölermann (Knust, Logo, Stellwerk), Konzertveranstalter Karsten Jahnke, Andrea Rothaug (Musikerverein Rockcity) oder Tino Hahnekamp (Uebel&Gefaehrlich). Erhältlich ist der über 100seitige Band beim Clubkombinat Hamburg www.clubkombinat.de.

(25. Nov. 2016, hl)

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