Ausschuss für Kultur https://www.tiefgang.net Fri, 07 Jun 2019 11:37:18 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 „Butter bei die Fische!“ https://www.tiefgang.net/butter-bei-die-fische/ Fri, 07 Jun 2019 22:32:11 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5421 [...]]]> Ist es Wut oder Aufbruchstimmung? Die Liste der Forderungen der Ini SuedKultur ans neue Bezirksparlament ist jedenfalls lang …

 Das neue Bezirksparlament Harburgs ist noch nicht in Funktion, aber seitens der Kulturschaffenden des Hamburger Südens werden echte Veränderungen erwartet.

In der Pressemitteilung heißt es:  

„Endlich Bewegung in der Harburger (Kultur-) Politik

Die Wahl zur Bezirksversammlung hat gezeigt, dass die Harburger*innen die bisherige Politik des Stillstandes & Mutlosigkeit satt haben. Dies gilt auch für die Kulturpolitik, die seit Jahrzehnten (Nord-) Hamburg hinterherhinkt. Nun heißt es:
Vamos! & Butter bei die Fische!

Hier ein paar Punkte, die nach Meinung von Suedkultur den kommenden Monaten auf der Tagesordnung stehen und angegangen werden müssen:

  • Ein „Ausschuss für Kultur, Denkmalpflege & Stadtentwicklung“! Endlich muss Kultur die Wertschätzung & Aufmerksamkeit erhalten, die Ihr gebührt.
  • Anpassung der Kulturgelder an Hamburgs Durchschnitt (mind. 300.000 €/a mehr!)
  • Transparenz bei der Vergabe von Kulturfördergeldern. Die Sitzungen, insbesondere wenn es um Fördergelder geht, sind generell öffentlich.
  • Abkehr vom Postulat der „Fehlbedarfsfinanzierung“.
  • Vereinfachungen von Anträgen durch aktive Hilfestellung der Verwaltung.
  • Inhaltliche Diskussionen unter Einbeziehung der Akteure aus der Kulturszene sind ausdrücklich erwünscht.
  • Ein Beirat, bestehend aus den Aktiven im Bezirk, erhält Rede- und Antragsrecht.
  • Kultur als fester Themenpunkt in Harburgs Stadtplanung. Mindestens einmal im Jahr findet eine gemeinsame Sitzung des Ausschuss für Kultur, Denkmalpflege & Stadtentwicklung mit dem Stadtplanungsausschuss statt.
  • Auch einmal im Jahr: eine gemeinsame Sitzung mit dem Ausschuss für Wirtschaft, bei dem die Kultur & Kreativwirtschaft im Fokus steht.
  • Einmal im Jahr ein öffentliches Fachgespräch zum Stand der „Kunst, Kultur & Kreativwirtschaft“ im Bezirk Harburg und den anstehenden Handlungsnotwendigkeiten
  • Bestehende und neue Kulturorte & Freiräume gilt es zu bewahren und zu fördern.
  • Bei größeren (Wohnungs-) Neubauvorhaben müssen Kulturschaffende frühzeitig in Planungen beteiligt werden.
  • dauerhafte Einrichtung eines Kulturbüros für Bürger*innen und Kulturschaffende
  • Aufbau eines Netzwerkes „Kultur im Süden der Metropolregion HH“.
  • Vereinfachung der Kulturwerbung z.B. bei Outdoorplakatierungen.
  • Die Raumsituation von Künstler*innen aller Sparten ist katastrophal. Hier muss zügig gehandelt werden, z.B. durch Überlassung eines Teils der leeren Schule am Sinstorfer Weg für 2-3 Jahre für Musikübungsräume, Ateliers, Theater & Tanz etc.
  • Start der Planung und Flächensuche (für einen Neubau) für Musikübungsräume, Probebühne und Club.
  • 3falt: Die Bezirksversammlung mischt sich aktiv ein und stellt gegenüber der Kirchengemeinde klar, das eine gemeinwohl-orientierte kulturelle Nutzung Vorrang hat. Hierfür stellt der Bezirk Mittel bereit & unterstützt bei der Einwerbung zusätzlicher Mittel. Auch ist ein langer Leerstand ist nicht akzeptabel.
  • Anschaffung einer mobilen Bühne für Harburgs Kulturschaffende.
  • Die Kunstleihe / Music-Night / Kulturtag und SuedLese gilt es langfristig zu sichern.
  • u.v.m.

Suedkultur freut sich auf die kommenden Diskussionen und dem gemeinschaftlichen Streiten für die kulturelle Vielfalt in Harburg.

Initiative SuedKultur, www.sued-kultur.de, Harburg 5.6.2019

Suedkultur ist seit 2007 ein offener Zusammenschluss all jener, die im Süden Hamburgs für Kultur stehen. So unterschiedlich die Interessen und Wirkungskreise, so einig sind wir in einem Wunsch: mehr Kultur im Süden Hamburgs! Und dabei gibt es seit 2004 den Harburger Kulturtag, seit 2011 die Sued-Kultur Music Night und seit 2016 die SuedLese – die Literaturtage des Hamburger Südens. Seit 2018 zudem Hamburg erste Kunstleihe. Dazu ein Online-Feuilleton ´Tiefgang` (www.tiefgang.net) und jeden Monat mehr als 70 Kulturevents, die ihr unter www.sued-kultur.de findet.“

Quelle: Initiative SuedKultur

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Refugium Neuenfelde und Artothek https://www.tiefgang.net/refugium-neuenfelde-und-artothek/ Sat, 24 Jun 2017 06:27:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1459 [...]]]> Am kommenden Donnerstag tagt der Harburger Kulturausschuss letztmalig vor der Sommerpause und es stehen zwei interessante Kulturthemen an: Neuenfelde und Artothek.

Die Sitzung findet am Do., 29. Jun. 2017 ab 18h im Mehrzwecksaal im Sozialen Dienstleistungszentrum Harburg, Harburger Rathausforum 1, 21073 Hamburg statt.

Als zweiter Tagesordnungspunkt ist das Projekt „Refugium für urban gestresste Menschen“ – Wie geht es nun weiter?“ Thema. (siehe auch Tiefgang-Artikel „Keep cool im Großstadtpfuhl“)

Hintergrund: Von März bis August 2016 hat der gemeinnützige Verein Stadtkultur Hafen e.V. zusammen mit dem Büro für Kunst Bauen Stadtentwicklung üNN auf eigene Initiative zwei Häuser in der Hasselwerder Straße in Neuenfelde ausgiebig erforscht. Es handelte sich um gut 120 Jahre alte Häuser, die seit einem Jahrzehnt aufgrund der Airbus Landebahnverlängerung leer standen. Insbesondere wurden die Eigenarten der Häuser, die Bausubstanz und der hübsch verwilderte Garten erkundet. Nun sind Vertreter von „Stadtkultur Hafen e.V.“ und „überNormalNull“ in den „Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit“ eingeladen, um dort über die weitere Entwicklung des Projektes zu berichten.

Als nächster Punkt der Tagesordnung ist dann das Thema „Artothek für Harburg?“ vorgesehen.

Auf Bestreben der Initiative SuedKultur (die selbst keine Anträge einbringen kann) hatte die CDU im April diesen Jahres das Thema in die Bezirksversammlung eingebracht. „In vielen Städten und Gemeinden, auch im Harburger Umland, bestehen Artotheken, bei denen Werke aktueller Kunst kostenlos oder gegen geringe Gebühr ausgeliehen werden können. Diese Einrichtungen dienen der Kunstvermittlung und der Künstlerförderung. Sie sind häufig öffentlichen Bibliotheken, Kunstvereinen, Kulturämtern, Museen oder Volkshochschulen angegliedert“, heißt es in der Drucksache. 

Darauf hin sollte eine Stellungnahme der Behörde für Kultur und Medien der Stadt Hamburg zum Thema eingeholt werden, welche Möglichkeiten der Kunstvermittlung und Künstlerförderung über Artotheken geschaffen oder verbessert werden können, welche Rahmenbedingungen dafür bestehen und in welchem Umfang die Frage der Einrichtung von Artotheken auch in den Bezirken in der Vergangenheit geprüft worden ist. Diese liegt nun schriftlich vor und wird nun thematisiert werden.

Die Sitzung ist zu einem Großteil öffentlich und kann von interessierten Bürger*innen besucht werden. Die Unterlagen zur Sitzung finden Sie hier online. sitzungsdienst-harburg

 

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