Behörde für Kultur und Medien Hamburg https://www.tiefgang.net Sat, 21 Sep 2024 09:47:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Arbeitsstipendien für bildende Kunst 2025 https://www.tiefgang.net/arbeitsstipendien-fuer-bildende-kunst-2025/ Sat, 21 Sep 2024 09:47:04 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11140 [...]]]> Ab sofort können sich bildende Künstlerinnen und Künstler bei der Behörde für Kultur und Medien auf insgesamt zehn Arbeitsstipendien für das Jahr 2025 bewerben.

Die seit 1981 jährlich ausgelobten Stipendien gehören zu den nachhaltigsten Förderinstrumenten für den künstlerischen Nachwuchs in Hamburg und sind bundesweit einzigartig. Für die Dauer eines Jahres erhalten die Künstlerinnen und Künstler 1.500 Euro pro Monat. Die Stipendien werden an Künstlerinnen und Künstler vergeben, in deren Arbeiten herausragende eigenständige Positionen und ein besonders förderungswürdiges Potential erkennbar sind.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Arbeitsstipendien für bildende Kunst sind seit über 40 Jahren eine wichtige Säule in der Förderung bildender Künstlerinnen und Künstler in Hamburg. Wir geben ihnen für ein Jahr Planungssicherheit, sodass sie sich auf die Realisierung neuer Projekte und ihre künstlerische Weiterentwicklung konzentrieren können. Zum Ende des Jahres macht eine gemeinsame Ausstellung sichtbar, was in diesem Jahr entstanden ist. So können wir die Entwicklung unterschiedlicher künstlerischer Positionen unterstützen, die die Kulturstadt Hamburg wieder ein Stück vielfältiger machen.“

Über 400 Hamburger Künstlerinnen und Künstler haben in den vergangenen vierzig Jahren über dieses Förderprogramm eine substantielle Unterstützung auf dem Weg in eine künstlerische Existenz erhalten. Die Stipendien werden von der Behörde für Kultur und Medien vergeben, haben eine Laufzeit von einem Jahr und sind mit monatlich 1.500 Euro dotiert. Am Ende des Stipendienjahres wird zudem eine gemeinsame Ausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgerichtet und ein Katalog herausgegeben.

Die Ausschreibung startet ab sofort, Bewerbungsschluss ist der 23. Oktober 2024. Voraussetzungen sind ein Hauptwohnsitz in Hamburg und ein abgeschlossenes Studium. Eine unabhängige Jury tagt Mitte November und wählt die Stipendiatinnen und Stipendiaten für 2025 aus.

Die Bewerbung ist online möglich: https://hamburg.de/go/107656

Neue Arbeiten der aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden in einer Ausstellung gemeinsam mit denen aus 2022 und 2023 in der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg ab dem 15. November 2024 bis 12. Januar 2025 präsentiert, zu der auch ein Katalog erscheinen wird.

 

]]>
Stipendium samt Kinder https://www.tiefgang.net/stipendium-samt-kinder/ Fri, 17 Nov 2023 23:26:19 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10434 [...]]]> Um Mütter und Väter aus den Bereichen bildende Kunst und Literatur besser zu unterstützen, wird ab 2024 das Residenzprogramm „Parents in Arts“ angeboten.

Viele Residenzstipendien sind nicht auf die Lebensrealität von Eltern abgestimmt, da diese häufig nicht lange von zuhause weg sein können oder aber am Stipendienort keine Kinderbetreuung gewährleistet ist. Das neue Angebot ermöglicht daher kürzere Arbeitsaufenthalte und bietet eine Kinderbetreuung vor Ort an. Das Programm wurde im engen Austausch mit der künstlerischen Szene entwickelt. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren sowie bildende Künstlerinnen und Künstler, die in einem Sorgeverhältnis stehen. Das Stipendium kann wahlweise mit oder ohne Kinder angetreten werden.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Auch für Künstlerinnen und Künstler mit Kindern ist es meistens kompliziert, Kunst und Familie unter einen Hut zu bekommen. Hinzu kommt, dass die gängigen Residenzstipendien oft nicht besonders familienfreundlich sind. Daher haben wir zusammen mit der Szene alternative Fördermöglichkeiten entwickelt, die speziell auf die Lebenssituation von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern eingehen. Wir möchten alle Kunstschaffenden nach ihren Bedürfnissen unterstützen und schreiben deshalb in Hamburg erstmals ein Residenzstipendium aus, das sich speziell an Eltern wendet.“

Mit dem deutschlandweit beispielgebenden Programm „Parents in Arts“ bietet die Behörde für Kultur und Medien ab 2024 ein Stipendium, das in einem Sorgeverhältnis stehende Künstlerinnen und Künstler sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller anspricht und ihnen die Möglichkeit bietet, ihr Schaffen an einem ruhigen Ort zu vertiefen. Die zweiwöchigen Residenzen können von Eltern zumeist besser realisiert werden als längere Stipendienaufenthalte. Sie können wahlweise mit oder ohne Kinder angetreten werden, wobei die Kinder an der Stipendienstätte professionell betreut werden.

Residenzort ist das Annemirl-Bauer-Haus in Brandenburg, ein 1978 gegründeter Künstlerinnenhof mit weitläufigem Garten, an dem die Berliner Malerin Annemirl Bauer (1939–1989) wohnte und arbeitete. Die Behörde für Kultur und Medien übernimmt die Miete der sechs Residenzen sowie die Kosten für die Kinderbetreuung am Stipendienort. Außerdem erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten eine Aufwandspauschale in Höhe von je 1.000 Euro. Insgesamt stellt die Behörde für Kultur und Medien für das Programm 30.000 Euro zur Verfügung.

Das Förderprogramm „Parents in Arts“ wurde durch die Autorinnen Julia Ditschke und Friederike Gräff sowie durch die bildende Künstlerin Marcia Breuer (Gründerin der Initiative „Mehr Mütter für die Kunst“) initiiert und mit entwickelt.

Marcia Breuer: marcia@mehrmütterfürdiekunst.net | Julia Ditschke: julia.ditschke@u-vier.com

Weitere Informationen gibt es in der Ausschreibung. Die Bewerbung erfolgt bevorzugt digital über das Online-Portal, das ab sofort bis 17. Dezember 2023 für Bewerbungen geöffnet ist.

Weitere Infos zudem: www.mehrmütterfürdiekunst.net

 

]]>
Future Fonds für Hamburger Musikclubs https://www.tiefgang.net/future-fonds-fuer-hamburger-musikclubs/ Fri, 05 May 2023 22:20:26 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9945 [...]]]> Das Clubkombinat Hamburg e. V. hat mit Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien das Förderprogramm „Future Fonds Hamburg“ ins Leben gerufen. Mit dem Programm werden Clubs dabei unterstützt, ihren Betrieb klimafreundlicher und umweltschonender zu gestalten.

Konkret sollen zunächst in sechs Clubs Nachhaltigkeitsmanagerinnen und -manager ausgebildet werden, die auf Grundlage einer Ausgangsbilanz konkrete Maßnahmen zu einem nachhaltigeren Betrieb umsetzen.

Die Clubs erhalten im Rahmen des Förderprogramms „Future Fonds“ des Clubkombinats einen Personalkostenzuschuss in Höhe von 700 Euro monatlich für die Einsetzung von Nachhaltigkeits- und Transformationsmanagerinnen und -managern. Die Spielstätten haben zunächst eine Ausgangsbilanz sowie eine Konzeptskizze erstellt, mit konkreten Maßnahmen zur Messung ihres ökologischen Fußabdrucks sowie Ideen zur Kommunikation für mehr Nachhaltigkeit und sich damit für den „Future Fonds“ beworben. Der Vorstand des Clubkombinats hat die Bewerbungen geprüft und sechs Zuschüsse vergeben: Künftig können die Hebebühne, das UWE, der KENT Club, das Uebel & Gefährlich, das moondoo und die Fabrique im Gängeviertel Transformationsmanagerinnen und -manager finanzieren und so einen weiteren Schritt Richtung nachhaltige Clubkultur gehen. Die Behörde für Kultur und Medien unterstützt das Projekt in 2023/24 mit insgesamt 140.000 Euro.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit dem Future Fonds gehen wir in Hamburg einen weiteren Schritt zu einem nachhaltigeren Betrieb der Kultureinrichtungen. Wir freuen uns, dass sich nun mit der Unterstützung des Clubkombinats die ersten Clubs auf den Weg machen können, ihr Nachhaltigkeitsmanagement langfristig zu professionalisieren. Die Clubs erfüllen damit auch Erwartungen ihrer Besucherinnen und Besucher, denen das Thema Nachhaltigkeit zunehmend wichtiger wird. Davon wird nicht nur die Club-Szene, sondern die gesamte Kulturlandschaft unserer Stadt profitieren und lernen können. Wir sind gespannt auf den Prozess und seine Ergebnisse.“

Thore Debor, Clubkombinat Hamburg e. V.: „Die Fördermittel des Future Fonds versetzen Clubs in die Lage, sich intensiv mit der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu beschäftigen und wirksame Maßnahmen umzusetzen. Die Finanzierung von Personalkosten für Transformationsmanagerinnen und -manager ist ein großer Hebel für eine nachhaltige Clublandschaft.“

Die Initiative geht auch zurück auf den Code of Conduct „Zukunft feiern“. Dies ist eine von der Initiative Clubtopia mit Unterstützung der Initiative Musik und der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien entwickelte freiwillige Selbstverpflichtung für eine nachhaltige Clubkultur. Sie beinhaltet ein Nachhaltigkeitskonzept für Clubs, das darauf abzielt, effektive und sozialverträgliche Klimaschutzmaßnahmen im Clubbetrieb erfolgreich umzusetzen. Derzeit umfasst das Konzept acht Handlungsfelder (Energie, Mobilität, Ressourcen, Abfall, Kommunikation, Kompensation, Soziale Aspekte und Naturschutz).

Mit der Unterzeichnung der freiwilligen Selbstverpflichtung versichern die teilnehmenden Clubs, das eigene Verhalten klimafreundlich und umweltschonend auszurichten und dabei die ökonomische und soziale Komponente mitzudenken. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vereint ein gemeinsamer Code of Conduct mit den Werten und Prinzipien: Commitment, Transparenz und Messbarkeit, Kontinuität und Gemeinschaft. Im „Future Fonds“ werden nur Musikclubs gefördert, die den Code of Conduct unterzeichnet haben. Dessen Inhalte werden regelmäßig an Runden Tischen gemeinsam im Netzwerk überarbeitet, um so zukünftig Events nachhaltiger auszurichten.

Die Selbstverpflichtung zum nachhaltigen zukunftsorientierten Veranstaltungswesen haben im Zuge der Bewerbung um den Future Fonds nun auch das UWE am Spielbudenplatz, der KENT Club und der Verein Gängeviertel e. V. zugestimmt. Weitere Anmeldungen sind möglich unter: zukunftfeiern@clubkombinat.de

Um das Thema nachhaltige Clubkultur weiter voranzutreiben, hat das Clubkombinat zudem Mitte April eine Koordinierungsstelle Nachhaltigkeit besetzt. Die neue Koordinatorin wird mit dem Fokus auf „Future Fonds“ alle Themen rund um nachhaltige Clubkultur in Hamburg seitens des Clubkombinats bündeln.

Weitere Infos: www.clubkombinat.de/faq-zukunft-feiern-hamburg

 

]]>
Eine halbe Million für Projekte der Freien Szene https://www.tiefgang.net/eine-halbe-million-fuer-projekte-der-freien-szene/ Fri, 28 Apr 2023 22:16:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9920 [...]]]> Mit 500.000 Euro unterstützt Hamburg im Rahmen des Elbkulturfonds Hamburger Künstler*innen, Gruppen und nicht-kommerzielle Projekte aus allen Bereichen der freien Kunst- und Kulturszene.

Im Fokus stehen insbesondere spartenübergreifende Projekte sowie Kooperationen verschiedener national und international agierender Künstler*innen der Freien Szene. Projektanträge können ab sofort bis zum 1. Juni 2023 online eingereicht werden.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Elbkulturfonds hat sich zu einem guten Instrument entwickelt, um vielfältige Projekte der Freien Szene umzusetzen. Besonders freuen wir uns, dass viele spartenübergreifende Projekte dazu führen, dass sich Hamburger Künstler*innen auch international vernetzen und Grenzen hinter sich lassen. Mit den Projekten entstehen Bündnisse, die weit über Hamburgs Deiche hinausgehen und mit denen wir die Welt nach Hamburg einladen. Mit dem Elbkulturfonds entstehen viele unterschiedliche Formate, die Zukunft entwerfen, den Krisen trotzen, bestehende Verhältnisse in Frage stellen und mutige Visionen teilen.“

Es werden Projekte der Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Performance, Video, Fotografie, Kunst im öffentlichen Raum und Design gefördert – gerne auch spartenübergreifend. Ziel ist die Entwicklung und Vernetzung der Freien Szene Hamburgs mit überregionalen und internationalen Projekten und Künstler*innen. Eine fünfköpfige, unabhängige Jury entscheidet anschließend um die Vergabe der Fördergelder für 2024. Das Fördervolumen liegt pro Projekt in der Regel bei 50.000 bis 100.000 Euro.

Die Behörde für Kultur und Medien begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Künstler*innen mit motorischen, visuellen, auditiven oder kognitiven Einschränkungen sowie Anträge, deren Projekte die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen oder fördern.

Projektanträge können ab sofort über das Online-Portal Bewerbung – Elbkulturfonds Hamburg eingereicht werden. Antragsschluss ist Donnerstag, der 1. Juni 2023.

Aktuell ist das digitale Antragsverfahren leider nicht vollständig barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf per Email an elbkulturfonds@bkm.hamburg.de, damit wir Sie bei der Antragstellung entsprechend unterstützen können.

Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds, Antragsunterlagen, bisher geförderten Projekten und zur Jury finden Sie unter www.elbkulturfonds.hamburg.

 

]]>
Corona Hilfen für die Kultur https://www.tiefgang.net/corona-hilfen-fuer-die-kultur/ Fri, 07 Jan 2022 23:46:10 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8666 [...]]]> Die Corona-Pandemie hat auch den Kulturbereich weiter fest im Griff. Und so ist auch Hilfe weiter nötig.

Bund und Land haben daher die Hilfsschirme weiter gespannt, um die Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler weiter gut durch die Zeit zu bekommen. Aktuell wurde der Sonderfonds des Bundes erneut angepasst und Hilfen der Behörde für Kultur und Medien verlängert.

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Bund stellt zur Unterstützung von Kulturveranstaltungen bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Sonderfonds ist dadurch für Künstlerinnen und Künstler und für die gesamte Kreativszene eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Hilfen der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen.

Der Sonderfonds eröffnet jetzt eine neue befristete Absageoption. Kulturveranstaltungen, die im Zeitraum vom 18.11.2021 bis 28.2.2022 stattfinden sollten, können bis zum 31.01.2022 freiwillig abgesagt werden. Zudem ist auch die Verschiebung der Veranstaltung möglich. Der Veranstalter und die Veranstalterin können wählen zwischen Absage und Verschiebung. In allen Fällen, in denen der Sonderfonds die Kosten einer Komplett-Absage anteilig tragen würde, übernimmt der Sonderfonds alternativ anteilig die Kosten der Verschiebung einer Veranstaltung. Die Ausfallabsicherung erstattet 90 Prozent der tatsächlich entstandenen externen Kosten (zum Beispiel Ausfallhonorare, nicht stornierbare Saalmieten), die durch eine Verschiebung entstehen (siehe auch FAQ 3.11 unter www.www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de).

Überbrückungshilfe des Bundes

Zudem hat der Bund jetzt die Überbrückungshilfen bis zum 31.3.2022 verlängert. Mit der Überbrückungshilfe werden Unternehmen, (Solo-)Selbstständige, Vereine und Einrichtungen unterstützt, die aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schließen mussten, beziehungsweise von den Schließungen erheblich betroffen sind.

Neu ist auch hier die zeitliche befristete Antragsstellung bei freiwilliger Schließung wegen Unwirtschaftlichkeit infolge von Corona-Regeln. Weitere Infos und die Antragsunterlagen stehen unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Hamburger Corona Schutzschirm

Hamburg setzt seine Hilfen für die Kultur auch in 2022 fort. Die entsprechende Förderrichtlinie, mit der zum Beispiel den Musikclubs geholfen wird, ist bis zum 31.12.2022 verlängert worden. Anträge hierfür sind bis zum 30.9.2022 zu stellen. Die Einrichtungen und Verbände können auch im neuen Jahr mit dem für sie zuständigen Ansprechpartner oder der Ansprechpartnerin in der Behörde für Kultur und Medien das weitere Verfahren besprechen. Die entsprechenden Förderungen werden beständig an die Rahmenbedingungen der Pandemie angepasst und mit den Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Sparten weiterentwickelt.

Seit März 2020 hat Hamburg umfangreiche Hilfspakete für Kreative zur Verfügung gestellt. Bis heute hat die Stadt rund 121,7 Millionen Euro an Hilfen für Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen bereitgestellt. Darunter das Hilfspaket Kultur, mit dem die Behörde für Kultur und Medien mit rund 57 Millionen Euro kulturelle Einrichtungen, wie zum Beispiel Privattheater oder Musik-Clubs unterstützt. Zudem hat der Senat in diesem Jahr die Defizite der staatlichen Kultureinrichtungen mit bisher rund 15 Millionen Euro ausgeglichen.

Verlängert wurde auch der IFB-Förderkredit Kultur, mit dem noch bis zum 30. April 2022 insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung stehen, mit denen Kulturbetriebe schnell und zusätzlich zu den Soforthilfen dringend benötigte Liquiditätshilfen erhalten. Die Hilfe steht nicht nur für Investitionen zur Verfügung, sondern auch für Betriebsmittel. Der Kreditrahmen kann bis zu 300.000 Euro betragen. Die Förderrichtlinien und weitere Informationen finden sich hier: www.ifbhh.de.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Angesichts der aktuellen Infektionslage wächst die Unsicherheit in der Kultur- und Kreativwirtschaft erheblich. Aufgrund der massiven Einnahmeausfälle seit Beginn der Pandemie ist die Verlässlichkeit der staatlichen Hilfen besonders wichtig. Wir werden auch im kommenden Jahr alles dafür tun, damit die Künstlerinnen und Künstler und die Kultureinrichtungen möglichst gut durch die Corona-Krise kommen. Daher haben wir die Förderungen über das Hilfspaket Kultur jetzt nochmal bis zum Ende des kommenden Jahres verlängert. Dabei sind die Rettungsschirme und die Hilfspakete das eine, das andere ist, dass wir weiterhin im engen Austausch bleiben müssen, damit die Hilfen wirklich da ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Hamburg hat früh einen Rettungsschirm gespannt. Jetzt greifen vor allem die Hilfen des Bundes, insbesondere der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen der der Kultur eine wichtige Unterstützung gibt und im engen Austausch mit den Ländern auch erneut an die aktuellen Bedürfnisse angepasst wurde. Auch hier muss weiterhin die Bereitschaft bestehen, die Hilfen an neue Lagen so anzupassen, dass die Kultur zumindest materiell durch diese Krise kommt.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

 

]]>
Hilfe für Chöre https://www.tiefgang.net/hilfe-fuer-choere/ Fri, 12 Nov 2021 23:12:29 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8578 [...]]]> Chöre hatten es bisher in der Corona-Pandemie besonders schwer. Die Behörde für Kultur und Medien und der Landesmusikrat Hamburg unterstützen nun erneut Hamburgs Chöre, indem sie Mietkosten für neue, pandemiegerechte Proberäume bezuschussen lassen.

Die Behörde für Kultur und Medien hat ein Hilfsprogramm für Amateurchöre initiiert, das der Landemusikrat Hamburg umsetzt. Wegen der coronabedingten Einschränkungen dürfen Chöre zwar proben, müssen jedoch in geschlossenen Räumen einen Abstand von 2,5 Metern zwischen den Personen einhalten. Daher brauchen sie wesentlich größere Räume, um Chorproben abhalten zu können. Für viele Chöre ist es ein existenzielles Problem, einen bezahlbaren Raum in der benötigten Größe zu finden. Dort setzt die CHORona-Hilfe an. Wer im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2021 Mehrkosten für einen neuen, pandemiegerechten Proberaum hatte, kann sich diese Kosten jetzt bezuschussen oder sogar komplett ausgleichen lassen – auch rückwirkend. Mit wenig Aufwand kann noch bis Anfang Dezember ein kurzer Online-Antrag ausgefüllt werden. Das Förderangebot besteht, solange noch Fördermittel verfügbar sind.

Hier geht´s zum Förderportal: chorona.lmr-hh.de

]]>
6. SuedLese startet mit Bejamin Maack https://www.tiefgang.net/6-suedlese-startet-mit-bejamin-maack/ Fri, 21 May 2021 22:09:06 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7942 [...]]]> Zum 6. Mal und wenn auch überwiegend in digitaler Form starten am Die., 1. Juni, die Literaturtage in Hamburgs Süden – die SuedLese. Schon die erste Lesewoche hat es in sich.

Die Literatur führt uns dabei von Winsen, nach Moisburg, von Hamburg-Har- nach –Wilhelmsburg. Dabei u.a. Hamburg-Preisträger Benjamin Maack.

Dieses Jahr finden die vierwöchigen Literaturtage erstmals sowohl im Bezirk Hamburg-Harburg als auch im Landkreis Harburg statt. Ein Novum. „Stadt – Land – Fluss, ist das übergeordnete Thema, denn die Kulturschaffenden sehen keinen Grund an den Landesgrenzen von Hamburg und Niedersachsen Halt zu machen“, so Projektleiterin Anne Lamsbach. Möglich aber wurde es nur durch eine Unterstützung des Bundesfonds NEUSTART, „denn Politik und Verwaltung haben das Potenzial des Gemeinsamen wohl noch nicht entdeckt.“ Und es ist ja absurd: vieles verlagert sich ins WorldWideWeb, aber dem analogen Leben sind Grenzen gesetzt. Dies wollen die Kulturschaffenden von Winsen bis Moisburg, von Bezirk Harburg bis Wilhlemsburg und Neugraben nun aufbrechen. Und das Programm hat es in sich. Und auch wenn die meisten Lesungen als Zoom-Lesung mit Live-Chat oder als Video-Lesung zu erleben sind: sie sind stets von den typischen Kulturorten der Region kuratiert und zeigen so ihre individuelle Ausrichtung. Die Online-Links sind dann zum Termin unter www.suedlese.de zu finden.

Die., 01. Jun., 19.30h, KulturWerkstatt Harburg, Kanalplatz 6, 21079 Hamburg-Harburg (Hafen), www.kulturwerkstatt-harburg.de

Huug van’t Hoff  – Der fremde Cherokee – Freundschaft schreibt Geschichte

Anfang des 19. Jahrhunderts gründen die Cherokee eine demokratische Republik und fordern damit die USA heraus. Gegen Widerstände von innen und von außen. In dem Spannungsfeld ringen der Sohn eines verhassten Landhändlers und zwei Wegbereiter der Stammesveränderungen um ihre Freundschaft.

Nach einer Einführung über die Hintergründe zum Roman wird der Autor Huug van’t Hoff Passagen aus „Der fremde Cherokee“ präsentieren und dem Publikum einige Einblicke in die historisch spannenden Ereignisse bieten.

Huug van’t Hoff stammt aus Holstein. Bauerssohn, selbständiger und gelernter Buchhändler, Kultursoziologe, promovierter Literatur- und Medienwissenschaftler, fleißiger Bau-, Fabrik-, Fließband-, Feld- und Narrationsarbeiter sowie gediegener Kultur-Guerillero. Er lebte in Kiel, Berlin, Hamburg und derzeit in Essen.

Mi., 02. Jun., 10h, Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstr. 47a, 21073 Hamburg-Harburg

Julie Bender – Der Schatz des Arabers – Zeitreise zu Störtebeker

(für Schüler*innen der 3.-6. Klasse)

Alles klar zum Entern! Ein Piratenabenteuer in der Hansezeit! Bei dieser Lesung tauchen die Kinder in eine aufregende Schatzsuche ein und erfahren gleichzeitig spannende Dinge über das mittelalterliche Leben und Rauben auf See.

Sommerferien bei Opa Fridjof? Für den 12-jährigen Henrik ist klar: Das kann nur langweilig werden. Doch da irrt er sich gewaltig! Denn sein Großvater schickt ihn mit einer magischen Schatzkarte auf eine Zeitreise. Er soll den sagenumwobenen Schatz eines arabischen Kaufmanns suchen.

Im 14. Jahrhundert angekommen, findet sich Henrik auf einem Schiff des berühmten Seeräubers Störtebeker wieder. Mit den Piraten und seinen neuen Freunden Simon und Alina geht es auf eine abenteuerliche Schatzjagd. Der Steuermann Edo allerdings verfolgt bei der Suche seine ganz eigenen Pläne – und kommt Henrik mehr als einmal in die Quere …

Julie Bender: Alles begann damit, dass Julie Bender während ihres Studiums ‚Kreatives Schreiben‘ mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendbuch an der Hamburger Akademie bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb für Nachwuchsautoren den ersten Preis gewann. Heute schreibt sie neben anderen Kinderbüchern Geschichten über Mia Magie, eine kleine Hexe, die nicht nur in Pollys Pension wohnt, sondern vor allem in meinem Herzen.

Mi., 02. Jun., 18:00 Uhr, Komm du, Buxtehuder Str. 13, 21073 Hamburg

Janika Hoffmann – Der Quell der Finsternis (Fantasy)

Freundschaft, Abenteuer und Magie – diese Kernthemen finden sich im Finale der Drachenkralle-Trilogie von Janika Hoffmann wieder. Die Schwarzmagierin Ravenna bereitet ihren finalen Schlag vor, um Sarmela zu übernehmen. Die einzigen, die sie noch aufhalten können, währen Simon, die Drachin Maya und ihre Freunde. Doch nach dem letzten Kampf gegen Ravenna ist die Gruppe zerschlagen, jeder hat seine eigenen Dämonen zu bekämpfen. Um gegen Ravenna bestehen und ihre Familien retten zu können, müssen die Gefährten jedoch zusammenhalten.  Ihre letzte Hoffnung ist es, den magischen Stein zusammenzusetzen und der schwarzen Magie damit Einhalt zu gebieten. Gelingt das nicht, ist Sarmela verloren …

Weltenbummlerin Janika Hoffmann ist an der Nordseeküste aufgewachsen, hat zeitweise in Südafri-ka und Australien gelebt und ist mittlerweile nach Südhessen gezogen. Dort arbeitet sie hauptberufliche als Autorin und Twitch-Streamerin. Ihre Bücher entführen in verschiedene Bereiche der Fantasy und erscheinen teils bei Verlagen, teils in Eigenregie. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit ihren Haustieren, geht wandern oder taucht in Serien ein.

www.janikahoffmann.de

Do., 03. Jun., 17h, JoLa im Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg-Neugraben

Sascha Gutzeit – Detektivspinne Luise (Beste Unterhaltung für alle ab 6 Jahren)

Luise ist keine gewöhnliche Spinne, sondern eine Detektivspinne! Sie wohnt in Opa Huberts großem Garten und immer, wenn rund um den Garten seltsame Dinge passieren, übernimmt Luise den Fall.

Gemeinsam mit ihren Freunden erlebt die schlaue und neugierige Detektivspinne spannende Abenteuer und sorgt dafür, dass ihr die Täter ins Netz gehen.

Wenn Sascha Gutzeit aus den spannenden und humorvollen Luise-Geschichten vorliest, ist das etwas ganz Besonderes: Ein LESICAL – die Kombination aus Lesung und Musical.

Der Autor, Schauspieler und Sänger trägt nicht nur aus seinen Büchern vor, er spielt auch Theater und lässt Luise, ihre Freunde und alle anderen Figuren durch unterschiedliche Stimmen – wie bei einem Hörspiel – lebendig werden.

Außerdem singt Sascha viele seiner Lieder, die zum Mitmachen einladen. Wie zum Beispiel das »Detektivspinnenlied«!

Do, 3. Jun., 18.30h, VHS Harburg, Eddelbüttelstr. 47a,. 21073 Hamburg-Harburg

Hamburger Autorenvereinigung – Bleiben Sie negativ! Auftakt

Im April 2021 erschien das neue Buch der Hamburger Autorenvereinigung „Bleiben Sie negativ!“, an der 30 Autoren und Autorinnen beteiligt sind. In vielen Texten geht es um die Pandemie, in der wir uns noch immer befinden, also um Erlebnisse und Gedanken in schwieriger Zeit. Andere bieten Ausblicke auf ein weiteres Panorama. Herausgekommen ist ein Einblick in das vielfältige, sich derzeit eher im Verborgenen abspielende Schaffen der Hamburger Schriftsteller*innen. Die Herausgeber Sabine Witt und Gino Leineweber stellen zu Beginn der Lesereihe das Buchprojekt vor. Gino Leineweber liest außerdem seinen Text „Lockdown“ vor. Im Anschluss stehen die Autoren für ein Gespräch zur Verfügung. Die Lesereihe ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Hamburger Volkshochschule, der Hamburger Autorenvereinigung und der  „SuedLese – Literaturtage im Süden“.

VHS Kursnr.: 0500SHH01, Anmeldung erforderlich unter www.vhs-hamburg.de oder Tel. 040-428414284; Autoren: Sabine Witt, Gino Leineweber, Teilnahmegebühr: 8,00 €

Ab Fr., 4. Jun., 11h, Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestr. 20 21107 Hamburg-Wilhelmsburg

Pop-Up-Buch Workshop: Antje von Stemm: Mini-POP-IT-YOURSELF

Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren und Schulklassen

Die Hamburger Illustratorin Antje von Stemm hat für euch eine Bastelvorlage entworfen, mit der ihr euer eigenes Mini-Pop-up-Buch basteln könnt – mit eigener Geschichte, eigenen Zeichnungen und ganz viel Spaß! Zu jeder Pop-up-Seite gibt es eine Video-Anleitung – so geht das Basteln „kinderleicht“.

Aber was ist überhaupt ein „Pop-up“? Und wie funktioniert dieses Projekt? All das erfahrt ihr in dem Workshop-Video, das Antje exklusiv für SuedLese und „Die Insel liest“ gedreht hat.

Das Heft Mini-POP-IT-YOURSELF kann ab dem 1. Juni kostenlos in den Bücherhallen Wilhelmsburg, Kirchdorf, Harburg und Neugraben abgeholt werden – solange der Vorrat reicht. Das Projekt kann auch mit ganzen Schulklassen durchgeführt werden. Hierfür stehen kostenlose Klassensätze bereit.

Ab Freitag 04.06.2021 bis Ende Juni

Eine Veranstaltung von „Die Insel liest“ / Bürgerhaus Wilhelmsburg, in Kooperation mit den Bücherhallen Wilhelmsburg, Kirchdorf, Harburg und Neugraben.

Fr., 04. Jun., 15.30h, HinZimmer, Hinzeweg 1, 21073 Hamburg-Heimfeld

Fensterlesung: Petra Albersmann – Ein Erzählprogramm für große und kleine Leute

Seit Januar 2021 ist die BürgerStiftung Hamburg in Harburg vertreten und bietet im HinZimmer einen Treffpunkt für die ehrenamtlichen VorleserInnen des Projektes „LeseZeit“, für Kinder und Jugendliche, die sich von den Angeboten rund um Bücher und Geschichten begeistern lassen oder für Menschen, die einen Ort suchen, wo sie sich kreativ an der Gestaltung der Gesellschaft / Nachbarschaft beteiligen können.

Petra Albersmann macht mit der ersten Fensterlesung den Auftakt und nimmt uns mit auf eine Reise zu Märchen aus aller Welt. Mit dabei ist ihr Froschkönig Rüdiger, der immer wieder Geschichten durcheinanderbringt und damit kleine wie große Zuschauer verzaubert.

Die neuen Fensterlesungen für Kinder sind ab jetzt immer mittwochs: 09., 16., 23. und 30. Juni von jeweils 16-17 Uhr. Wir lesen am Fenster während Ihr draußen (bei schlechtem Wetter unter einem Pavillon) an der frischen Luft bleiben und gespannt zuhören könnt. Für Gespräche über weitere Angebote im HinZimmer wird auch genug Zeit sein.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist begrenzt, daher bitte unbedingt telefonisch oder per E-Mail anmelden: Telefon: 040 87 88 969 60; E-Mail: cornelia.heydt@buergerstiftung-hamburg.de

Ab 4. Jun, 18h, Volkshochschule Harburg, Eddelbüttelstr. 47a, 21073 Hamburg-Harburg

Songtext-Schmiede: Offenes Treffen für Musiker*innen und Schreibende

Online-Kurs im Rahmen der Suedlese

Die Songtext-Schmiede ist ein Format für alle, die Lust haben, in kleiner, moderierter Runde und unter Gleichgesinnten eigene Songtexte zu besprechen und Impulse zur Weiterentwicklung zu gewinnen. Das offene Treffen beginnt mit einer kreativen Übung, die zur Inspiration einlädt und die im Anschluss gemeinsam ausgewertet wird. Es geht um Kreativität, Textflow, Schreibwerkzeuge und Aha-Erlebnisse. Eine Schmiede für neue Ideen und Austausch!

Kursnr. 0775MMW02, Steffi Böhnke; 12 €, 3 UStd., 1 Term., Beginn 4.6.21, Fr., 18-20.15 Uhr, Anmeldung erforderlich unter Tel. 040-428414284 oder www.vhs-hamburg.de

Fr., 04. Jun, 19h, Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 HH

Sarah Just // sasa – terra inkognita – unbekanntes land

Sarah Just // sasa präsentiert drei Texte, die in Inhalt und Form nicht unterschiedlicher sein könnten: „terra inkognita“, ein Gedicht angelehnt an den Prolog einer Metall Band. „Ich küss dich glücklich“ – ein Poetry Slam zum Thema toxische Männlichkeit und „All Mut“, ein von Almut Wregg performativ umgesetzter Text mit Videoaufnahmen aus dem Wintergarten.

Und zum Abschluss Ikigai, ein Trio an Texten, das unterschiedliche Antworten auf die gleiche Frage geben will. Enjoy, folks!

Fr., 4. Jun.,  19h, Café Refugio, Bremer Str. 9, 21073 Hamburg-Harburg

Wilfried Manneke – Guter Hirte – Braune Wölfe

Es ist Mitternacht: Ein Molotow-Cocktail fliegt gegen die Hauswand von Pfarrer Wilfried Mannekes Haus und verfehlt nur knapp das Küchenfenster. Unbekannte kleben Hakenkreuze an die Kirchentür, es gibt »Juden raus«-Rufe vor dem Haus oder Drohungen per E-Mail und auf Facebook …

»Wir erobern die Städte vom Lande aus«, lautet die Parole der extremen Rechten. Das muss Wilfried Manneke feststellen, als er eine Stelle in der Südheide antritt. Als Auslandspfarrer hat er das Apartheidsregime in Südafrika erlebt und kann hier nicht tatenlos zusehen. Er mobilisiert die Behörden, organisiert Mahnwachen, Proteste und Gegenveranstaltungen. Sein Buch ist ein Weckruf und ein Appell sich zu engagieren und dem rechten Hass entgegenzustellen.

Wilfried Manneke studierte Theologie und war anschließend Auslandspfarrer in Südafrika. Seit 23 Jahren ist er Gemeindepfarrer. Vom Zentralrat der Juden in Deutschland wurde er 2018 für sein Engagement gegen rechts mit dem Paul-Spiegel-Preis ausgezeichnet.

Christoph Fasel, Germanistik, Geschichte und Philosophie. Nach der Promotion arbeitete er als Journalist, unter anderem für die „Bild“, das Magazin der „Süddeutschen Zeitung“, „Eltern“ und den „Stern“. Der Buchautor, Dozent und Coach war zudem Chefredakteur des „Reader’s Digest“ und hat bereits mehrere Bestseller geschrieben.

Fr., 04. Jun, 19h, Künstlerhof Scharmbeck, Winsen (Luhe)

Viola Livera & Bernhard Schwark  – Lichtperlen & Sternenstaub

mit Poesie & Kontrabass … Eine Klangwelt aus lichten Worten, Tönen aus der Stille und der Achtsamkeit für den Moment. Das Künstler-Duo nimmt seine Zuhörer mit auf eine poetisch- musikalische Reise –  bis der letzte Ton verklungen ist.

Die Gedichte sind von Viola Livera, die Kompositionen von Bernhard Schwark

Im Rahmen des Kultursommers 2021 im Landkreis Harburg lädt der Kultursommerpreisträger ´Hofkunst` zusammen mit dem Kulturverein „Alles wird schön“ zum Projekt *C-lare C-ante in der C-rise*.

Für alle Veranstaltungen gilt: open air auf der HOFKUNST-Bühne „auf dem Berg“(außer wenn anders angegeben) mit An- und Abstand, eigener Sitzgelegenheit und Selbstverpflegung. Schriftliche Anmeldung erforderlich hofkunst@gmail.com oder telefonisch 04171-5480 + 0157-389 384 95

Fr., 04. Jun., 20h, Kunstverein Harburger Bahnhof, Hannoversche Str. 85, 21079 Hamburg-Harburg

Elif Saydam & Vera Palme …schlafen sich durch (in englischer Sprache)

Anlässlich der Ausstellung der Künstlerin Elif Saydam bietet der Kunstverein im Rahmend er 6. SuedLese eine Auswahl an Texten von Elif Saydam und Vera Palme, die seit langem eng zusammenarbeiten „…schläft sich durch“

Elif Saydam und Vera Palme studierten gemeinsam Malerei an der Städelschule, Frankfurt am Main. 2018 schrieben sie unter dem Pseudonym Colt Jonner den Pulp-Thriller Desecration of Descent, erschienen bei Broken Dimanche Press. Gemeinsam traten sie u.a. auf der Berlin Art Week, im Schloss Balmoral (Bad Ems), auf der Cologne Art Book Fair (Köln) und im Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft (Nürnberg) auf. Ihre jeweiligen Arbeiten waren unlängst in der Gruppenausstellung Lose Enden in der Kunsthalle Bern, 2021, zu sehen. Ihr nächstes gemeinsames Projekt ist eine Lecture Performance mit anschliessender Schreibwerkstatt in der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg im Sommersemester 2021.

Sa., 5. Jun., 10h, Volkshochschule Harburg, Eddelbüttelstr. 47a, 21073 Hamburg-Harburg

Zeichenkurs mit Lesung: Die Brüder Löwenherz

Eine wunderbare Geschichte regt zum Zeichnen an, Sie lassen sich mit Stift und Papier treiben… An diesem Wochenende wird der Schauspieler Bruno Bachem für uns „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren vorlesen und wir zeichnen dazu. Dabei geht es nicht darum, die Geschichte zu illustrieren, sondern den Kopf auszuschalten und die vielen Bilder der Geschichte und unsere Vorstellungen von Nangijala in unsere Zeichnungen einfließen zu lassen. Zu Beginn und zwischen den Lesungsblöcken werden wir uns mit Blindzeichnen und anderen Experimenten lockern und zum Abschluss des Kurses gemeinsam unsere Ergebnisse besprechen.

Bitte bereithalten: Ausreichend Papier im beliebigen Format, Stifte, Tusche oder andere Farben mit Pinsel. Die Nutzungspauschale in Höhe von 30€ für das Schauspielerhonorar ist nicht ermäßigbar.

Kursnr. 0215SHH51, Jenni Tietze; 69 €,  inkl. 30 € NP, 8 UStd., 1 Term.,

Sa., 5.6.21 bis Sa., 5.6.21, 10-17 Uhr; Anmeldung erforderlich unter Tel. 040-428414284 oder www.vhs-hamburg.de

Sa., 05. Jun., 18h, Nachbarschaftstreff  Eißendorfer Str. 124, 21073 Hamburg-Eißendorf

Regine Seemann – Alsterschwan

Der dritte Fall für Stella Brandes und Banu Kurtoğlu in Hamburg: Mordermittlungen in den Harburger Bergen

Die Geschichte zeigt, dass medizinische Versuche an Menschen ohne deren Zustimmung immer wieder stattgefunden haben. Gerade im ehemaligen Nazi-Deutschland und später in den 1960er und 1970er Jahren hat die Medizin und Forschung davon Gebrauch gemacht. Diese heikle Thematik steht im Fokus des neuen Krimis »Alsterschwan« von Regine Seemann. In diesem taucht ein Jugendlicher bei einer Halloweenparty auf, bricht dort zusammen und stirbt. Sofort beginnen die Hamburger Kommissarinnen Stella Brandes und Banu Kurtoğlu mit den Ermittlungen, da noch zwei weitere Jugendliche vermisst werden. Dabei stoßen sie auf die finstere Geschichte eines abgebrannten Ferienheims und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Die Neugrabener Autorin Regine Seemann schafft eine spannungsreiche Atmosphäre, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart wandert und einen unglaublich düsteren Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele gibt.

Sa., 05. Jun, 19h, Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 HH

Viola Livera und Bernhard Schwark– Lichtperlen & Sternenstaub

mit Poesie & Kontrabaß …Eine Klangwelt aus lichten Worten, Tönen aus der Stille und der Achtsamkeit für den Moment. Die Künstler nehmen ihre Zuhörer mit auf eine poetisch, musikalische Reise bis der letzte Ton verklungen ist. Die Gedichte sind von Viola Livera, die Kompositionen von Bernhard Schwark

www.diedelikaten.de/lichtperlen

Sa., 05. Jun., 19.30h, Wohnzimmer-Lesung online

Benjamin Maack – Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein  

Benjamin Maack liest aus dem Hamburger „Buch des Jahres“: „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“

„Bin ich jetzt ein Leben müde?“, fragt Benjamin Maack in seinem Depressions-Bericht „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“, als er mit seinem großen, schwarzen Rollkoffer vor der Psychiatrie steht.

Vier Jahre zuvor hatte er sich schon einmal eingewiesen, nach einem Nervenzusammenbruch – die Diagnose: Depression. Jetzt ist er wieder hier und berichtet von den letzten Nächten, die er nicht mehr im Ehebett, sondern auf dem Sofa verbringt, schlaflos, nervös, in Panik. Und dem Alltag in der Klinik, wie er mit den Mitpatienten „Alarm für Cobra 11“ schaut oder im großen Aufenthaltsraum Delfine im Mondlicht puzzelt. Wie ihm statt Frau und Kindern die Pfleger zum 40. Geburtstag gratulieren und wie er in der Kreativwerkstatt lernt, zu sticken. Er erzählt von Medikamenten, ihren Nebenwirkungen, von Selbstmordgedanken und jenem Abend, an dem auch starke Beruhigungsmittel nicht mehr helfen und er auf „die Geschlossene hinter der Geschlossenen“ verlegt wird – ständig schwankend zwischen Hoffnung und tiefer Verzweiflung. Eine Lesung und Gesprächsrunde im virtuellen Stuhlkreis.

So. 6. Jun., 10.30h, Volkhochschule Harburg, Eddelbüttelstr. 47a, 21073 Hamburg-Harburg

Anja Eßelborn – Handlettering für Fortgeschrittene

Sie haben erste Erfahrung mit dem Handlettering gemacht und nun geht es nicht weiter? Dann ist dieser Online Workshop eine gute Möglichkeit, tiefer in das Thema Handlettering einzusteigen. Hier geht es um Schmuckelemente, die Gestaltung von Bullet Journals oder Glückwunschkarten. Setzen Sie Ihre Texte in Szene! Bitte für den Kurs bereitlegen: Brushpens in 2 verschiedenen Farben, Fineliner in verschiedenen Stärken, Bleistift, Lineal und Knetradiergummi. Glattes Papier, mindestens 100g stark. Eventuell Aquarellfarben und Pinsel.

VHS Kursnr. 0192SHH80; Anmeldung erforderlich unter www.vhs-hamburg.de oder Tel. 040-428414284; Kursleitung: Anja Eßelborn; Kursgebühr: 25,00 € / 1 Termin

So., 06., Jun, 11h, Elbdeich e.V., Moorburger Elbdeich 249, 21079 Hamburg

Till Penzek – Floras Dschungel (interaktive Kinderlesung, 3-6 J.)

DIESE ANGEBOT WIRD MIT GEBÄRDENSPRACHE ÜBERSETZT!

Balkonien blüht. Flora hat es satt. Die ganze Stadt um sie herum versinkt in eintönigem Grau. Hier fehlt eindeutig Farbe! Aber woher soll die kommen? Da fliegt ein kleiner Vogel über den Balkon. Das Päckchen, das er fallen lässt, bringt eine merkwürdige Wurzel zum Vorschein. Als Flora sie gießt, sprießen Blätter aus der Knolle und nach kurzer Zeit wird der Balkon zum farbenprächtigen Dschungel! Klar, dass hier auch Affen leben. Und einer von ihnen braucht dringend Floras Hilfe. Ein Abenteuer beginnt … Oder war am Ende alles nur ein Traum?

Einlass ab 10 Uhr, Beginn 11 Uhr, Eintritt auf Hutspende; Die Veranstaltung findet (vorausgesetzt die behördlichen Richtlinien erlauben es) Open-Air auf unserem Außengelände statt!

So., 06., Jun, 15h, Elbdeich e.V., Moorburger Elbdeich 249, 21079 Hamburg

Till Penzek – Als die großen klein waren (interaktive Familienlesung, ab 6 J.)

DIESE ANGEBOT WIRD MIT GEBÄRDENSPRACHE ÜBERSETZT!

„Als die Großen klein waren, gab es weder Smartphone noch Internet – verrückt, oder? Aber wie haben deine Eltern damals telefoniert, Fotos gemacht oder Musik gehört? Wie konnten Sie Sich bloß ohne Handy verabreden? Dieses witzige Sachbilderbuch erzählt von verschwundenen Dingen. In der Kindheit der Großen alltäglich, für die Kinder von heute ziemlich absurd: Wählscheibentelefone, Telefonzellen, Audio- und Videokassetten, Negativfilme, Diaabende, die ersten Videospiele, Straßenkarten und vieles mehr. Eine fröhliche Zeitreise in die Kindheit heutiger Eltern – für die ganze Familie.“ www.penzek.com

Einlass ab 14 Uhr; Beginn 15 Uhr; Eintritt auf Hutspende (Eventuelle Antigen-Schnelltests müssen vor Ort; selbst bezahlt werden!)

So., 6. Jun.  16h, Alles wird schön, Friedrich-Naumann-Straße 27, 21075 Hamburg-Heimfeld

Querbeet – Eine literarische Reise durch Zeit und Raum

Eine hybride Lesereihe präsentiert von der Online-Gruppe „Brennende Buchstaben“ und dem Verlag awsLiteratur des Heimfelder Kulturvereins „Alles wird schön e.V.“.

Teil 1: 16 bis 18 Uhr

  • Conny Schramm – Expedition gelobtes Land (Erfahrungen eines Volunteers in einem israelischem Kibbuz)
  • Wolfgang Bauch – die sieben Todsünden in Text und Foto
  • Ulrike Burbach – StattGespenstern
  • Gisela Baudy und Diether Siegel entführen in eine von Chris Baudy bebilderte Welt der Lyrik

Teil 2: 19 bis 21 Uhr

  • Gabriele Behrend – Salzgras und Lavendel (ein für den „Kurd Laßwitz Preis“ nominierter Science-Fiction-Roman)
  • Christa Reimann – Lauschgesichter (aus ihrer Zeit als 7jähriges Mädchen im Dritten Reich)
  • Jan Christoph Nerger – S7 – Irrfahrt auf dem Zeitgleis (eine besondere S-Bahnfahrt durch das 20. Jahrhundert)
  • Wilfried Abels „Der Sternendrache – Im Netz der Algorithmen“ (eine Reise ins 28. Jahrhundert auf ein Abenteuer in den Tiefen des Weltraums)

Wolf Puschmann und Thorsten Küper moderieren die Lesung. Informationen und Online-Zugangsdaten: URL: www.aws-literatur.de/suedlese21

Die „Brennenden Buchstaben“ machen Literatur seit 2008 immersiv und inszenieren Lesungen mit Schriftsteller*innen auf virtuellen Bühnen. Bisher haben mehr als 200 Literaturschaffende bei ihnen aus ihren Werken gelesen. Bei awsLiteratur setzen seit 2016 Literaturschaffende facettenreiche Buchprojekte um: Biographisches, Fantastisches, Geschichtliches und Gesellschaftliches – in Poesie und Prosa. Das ehrenamtlich agierende Verlagsteam bedient professionell alle Genres. Bislang wurden 20 Taschenbücher mit Romanen, Erzählungen und Gedichten veröffentlicht.

So., 06. Jun, 16h, Wiese am Interkulturellen Garten, HH-Wilhelmsburg (Rücks. Veringstr. 147)

Jürgen Schöneich & Reneé de la Prade – Schräge Stories und Crazy Tunes

Lesung und Konzert mit Live-Übertragung ins Internet

Mal geht ein Bewerbungsgespräch furchtbar schief, mal beklagt sich ein Hund über Ungerechtigkeiten, mal will eine Spinne Germanys Next Topmonster sein. Wenn Jürgen Schöneich, im Netz Berlinermax genannt, auf der Bühne steht, weiß man nie, was kommt. Seine skurrilen kurzen Texte sind voller Humor und haben manchmal unerwartet Tiefgang. Meistens sehen sie die Realität aus einer ganz überraschenden Perspektive. Für die Bühne geschrieben und mit vollem Stimm- und Körpereinsatz vorgetragen.

Zu einer echten Show wird diese Lesung durch die Musik von Squeezebox-Goddess Reneé de la Prade aus San Francisco. Für das leibliche Wohl sorgt die Deichdiele mit Kaffee & Kuchen.

Jürgen Schöneich, geboren in Berlin, seit über 10 Jahren in Hamburg-Wilhelmsburg, schreibt gern und meist skurrile kurze Texte, um sie auf der Bühne vorzulesen. Ehemals Mitglied im „Club der lebenden Dichter“, den er jetzt wiederbeleben will. Anfragen an berlinermax@gmx.de

Reneé de la Prade stammt aus Kalifonien, USA, lebt seit einigen Jahren in Hamburg-Wilhelmsburg und begeistert mit dem Akkordeon. Mal solo, mal in Gruppen spielt sie Punk, Rock, Reggae, Blues, Zydeco, Irish Folk oder Cajun Music. Energiegeladen und phantasievoll kostümiert.

So., 06. Jun., 17h Kulturpunkt Moisburg

Peggy Wolf – Weißes Land

Haben Ehen ein Ablaufdatum, wann dürfen Frauen und Männer lügen und müssen Kinder ihre Eltern verstehen? Das sind einige der Fragen, die Peggy Wolf in ihrem Roman „Weißes Land“ beantwortet. Wie in einem Bildvortrag wird die Reise des Geologen Prof. Dr. Georg Rüssel erzählt und nebenbei sein Lebensschmerz. Er ist als Wissenschaftler anerkannt, erfolgreich und – zu Tode verzweifelt. Die Lesung wird musikalisch begleitet.

Peggy Wolf wuchs im Harz auf, studierte Bibliothekswesen in Leipzig, London und Sankt Petersburg und schloss als Diplom-Bibliothekarin ab. Nach der Pflicht folgte die Kür: Sie wandte sich dem Schreiben zu.

Etliche Jahre arbeitete Peggy Wolf als Reporterin für verschiedene Zeitungen, doch Peggy Wolf wollte längere Texte schreiben und begann mit Projekten als Ghostwriter. Nebenher verbesserte sie ihre erzählerischen Qualitäten. Sie schrieb Kurzgeschichten, denen Erzählungen folgten und schließlich der erste Roman Acker auf den Schuhen. Heute lebt Peggy Wolf in Moisburg und Hamburg und arbeitet am 4. Roman. www.autorinpeggywolf.net

So., 06. Jun, 19h, Hofkunstbühne Scharmbeck, Winsen (Luhe)

Diether Siegel – Elbvertiefung / Manungen

Diether Siegel liest aus seinen beiden im Verlag awsLiteratur erschienenen Büchern, „Elbvertiefung“ über seine elbauf-Wanderung und aus „Manungen“(sic! von niederdeutsch für Mond), seinem gerade neu erschienenen Buch über den Vollmond im Jahreskreis, das Chris Baudy illustriert hat.

Diether Siegel, walkabout-writer, 1946 in Gaissau am Bodensee geboren, aber aufgewachsen und seit 1950 sesshaft in Hamburg, hat sich im wahrsten Sinne des Wortes der Migration verschrieben. Seit 1975 als Gymnasiallehrer tätig, macht er sich 2002 in einem Sabbatjahr zum ersten Mal zu Fuß auf den Weg, durchquert das Land bis zu seinem Geburtsort – gemeinsam mit seiner Hündin Luna.

Für alle Veranstaltungen gilt: open air auf der HOFKUNST-Bühne „auf dem Berg“(außer wenn anders angegeben) mit An- und Abstand, eigener Sitzgelegenheit und Selbstverpflegung. Schriftliche Anmeldung erforderlich hofkunst@gmail.com oder telefonisch 04171-5480 + 0157-389 384 95


Die 6. SuedLese wird gefördert durch NEUSTART Kultur und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Das haptisch hochwertige, gedruckte Programm kann ab sofort und für 2,50€ Schutzgebühr und Versandkosten unter post@suedlese.de vorbestellt werden und wird per Post zugesandt. Oder es ist online als  Download unter www.suedlese.de zu bekommen.

]]>
Wie klingt die „Corona Edition“? https://www.tiefgang.net/wie-klingt-die-corona-edition/ Sat, 08 May 2021 07:59:59 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7884 [...]]]> Jazz steht für Improvisation. Nun stellt sich die Frage, wie klingt Corona? Eine Sampler wird es uns hören lassen …

In der Pressemitteilung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg heißt es:

„Zu einer lebendigen Musikstadt gehört eine vielfältige Jazzszene. Um insbesondere die Freie Jazzszene mit ihren vielfach soloselbständigen Musikerinnen und Musikern sowie Komponistinnen und Komponisten zu unterstützen, schreibt die Behörde für Kultur und Medien einen Kompositionswettbewerb aus. Die Kompositionen werden auf dem Jazz City Hamburg Sampler 2021 „Corona Edition“ veröffentlicht. Insgesamt stellt die Behörde 130.000 Euro für die Realisierung zur Verfügung, inklusive Produktionskosten und Honorare für Künstlerinnen und Künstler. Das Jazzbüro Hamburg organisiert das Projekt und beruft eine unabhängige Fachjury. Diese wählt bis zu 24 neue Kompositionen und Produktionen für den Sampler aus, der voraussichtlich Ende des Jahres auf CD und digital veröffentlicht werden soll.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die letzte Zeit war besonders für soloselbständige Künstlerinnen und Künstler mehr als herausfordernd. Deshalb unterstützen wir mit dem Corona-Sampler des Jazzbüro Hamburg e. V. Hamburger Jazzmusikerinnen und -musiker sowie Jazzkomponistinnen und -komponisten dabei, endlich wieder künstlerisch tätig zu sein und damit auch Geld verdienen zu können. Ich freue mich schon sehr auf die inspirierenden Produktionen und hoffe, dass die Förderung dazu beiträgt, musikalische Kräfte zu entfesseln.“

Réka Csorba, Geschäftsführerin Jazzbüro Hamburg e. V.: „Als Dachverband der Hamburger Jazzszene ist das Jazzbüro nicht nur Netzwerk und Interessenvertretung, sondern unterstützt die Szene immer auch aktiv über Projekte. Ich freue mich sehr, mit dem Corona-Sampler Projekt auch inmitten einer nie dagewesenen Krise unseren professionellen Jazz-Musikerinnen und Musikern und -Komponistinnen und Komponisten in ihrer Berufsausübung genau da helfen zu können, wo viele Soloselbständige bisher durchs Raster staatlicher Corona-Hilfen fallen.“

Die Künstlerinnen und Künstler erhalten durch die Förderung die Möglichkeit, ihre Werke zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Je nach Besetzungsgröße können die Kompositionsprojekte eine Förderung zwischen 1.000 und 9.000 Euro erhalten. Die geförderten Kompositionen sollen die Vielfalt der Freien Musikszene Hamburgs zeigen und können auch genreübergreifend über die Grenzen der Jazzszene hinausgehen. Szene- und genreübergreifende Produktionen sind demnach ausdrücklich erwünscht. Die Konzeption und Durchführung übernimmt das Jazzbüro Hamburg.

Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2021.“

Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

 

]]>
750.000 Euro für Projekte der Freien Szene https://www.tiefgang.net/750-000-euro-fuer-projekte-der-freien-szene/ Fri, 23 Apr 2021 22:59:11 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7847 [...]]]> Die Freie Szene ist von den pandemiebedingten Einschränkungen stark betroffen, da sie in besonderem Maße auf die Umsetzung einzelner Projekte angewiesen ist. Die Behörde für Kultur und Medien stockt daher auch dieses Jahr den Fonds um 250.000 Euro aus dem Corona Hilfspaket Kultur auf insgesamt 750.000 Euro auf.

Gefördert werden nicht-kommerzielle Projekte aus allen Bereichen der freischaffenden Kunst- und Kulturszene. Projektanträge für den Elbkulturfonds können bis zum 1. Juni 2021 digital eingereicht werden.

Freischaffende Künstlerinnen und Künstler können sich über das Online-Antragsverfahren auf die Projektförderung bewerben. Der Elbkulturfonds fördert interdisziplinäre Ansätze, die inspirieren, aufrütteln und gesellschaftspolitische Relevanz entfalten und sonst nicht realisiert werden könnten. Hierunter fallen Projektvorhaben in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Performance, Architektur, Design, Fotografie und Literatur sowie spartenübergreifende Arbeiten, welche die Vielfalt des künstlerischen Schaffens in Hamburg auf einzigartige Weise abbilden. Eine fünfköpfige, unabhängige Fachjury entscheidet im dritten Quartal 2021 über die Vergabe der beantragten Fördergelder für das Kalenderjahr 2022. Das Fördervolumen soll pro Projekt etwa zwischen 50.000 bis 100.000 Euro liegen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Seit über einem Jahr halten die freischaffenden Künstlerinnen und Künstler den Corona-Auswirkungen stand, kämpfen und lassen sich von den Widrigkeiten der Pandemie nicht unterkriegen. Der Förderung durch den Elbkulturfonds kommt daher in diesem zweiten Jahr der Pandemie eine besonders große Bedeutung zu. Das Corona-Virus darf Kunst und Kultur nicht stoppen! Gerade jetzt brauchen wir die Aussicht auf die vor uns liegende postpandemische Zeit und auf die sich dann wieder voll entfaltende künstlerischen Utopien und den kraftvollen Gestaltungswillen der Freien Szene. Die Sehnsucht nach dem gemeinsamen Erleben von Kunst und Kultur steigt von Tag zu Tag. Ich freue mich sehr auf den Moment, in dem wir wieder am selben Ort und zusammen zuschauen, zuhören, miteinander schweigen und sprechen können.“

Der Elbkulturfonds steht für Teilhabe und richtet sich gegen Benachteiligung. Die Behörde für Kultur und Medien begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Kunstschaffenden, Künstlerinnen und Künstlern mit motorischen, visuellen, auditiven oder kognitiven Einschränkungen sowie Anträge, deren Projekte die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen oder fördern.

Projektanträge können über das Online-Portal https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/AFM-ELBFND eingereicht werden. Antragsschluss ist Dienstag, der 1. Juni 2021.

Aktuell ist das digitale Antragsverfahren leider nicht vollständig barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf per Email an elbkulturfonds@bkm.hamburg.de, damit wir Sie bei der Antragstellung entsprechend unterstützen können.

Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds, Antragsunterlagen, bisher geförderten Projekten und zur Jury finden Sie unter elbkulturfonds.hamburg.

 

 

]]>
In der Bewerbung ist Musik drin! https://www.tiefgang.net/in-der-bewerbung-ist-musik-drin/ Sat, 17 Apr 2021 14:41:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7835 [...]]]> Hamburg ist Musikstadt und will es auch sein. Zu dieser Tradition gehören daher neben kulturellen Leuchttürmen vor allem die vielfältigen Angebote der Freien Musikszene. Jetzt etwa wieder der Musikstadtfonds.

Um auch diese weiter auszubauen und ihr die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln, stellen Senat und Bürgerschaft im Zusammenhang mit der Finanzierung des Spielbetriebs der Elbphilharmonie jährlich zusätzliche Mittel in Höhe von 500.000 Euro pro Jahr bereit.

Der Musikstadtfonds verstärkt die Förderung der Freien Musikszene. Mithilfe des Musikstadtfonds soll frei arbeitenden Klangkörpern, Musikschaffenden, Gruppen und Ensembles die Möglichkeit geboten werden, ihre Werke zu erarbeiten und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Insbesondere sollen künstlerisch hochwertige und programmatisch innovative Konzepte und Veranstaltungen gefördert werden, die Hamburgs Musikleben neue Impulse geben oder die Präsenz einzelner Musiksparten stärken und neue Kooperationen anregen. Darüber hinaus sind besonders solche Projekte förderwürdig, die die Internationalisierung des Hamburger Musiklebens vertiefen oder das speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene musikalische Angebot stärken.

Der Musikstadtfonds fördert jährlich Projekte, die im Folgejahr durchgeführt werden, wie zum Beispiel Konzerte, Konzertreihen und kleine Festivals. In begründeten Ausnahmen und besonderer Exzellenz ist auch eine Förderung bis zu drei Jahren möglich. Jeder Antragsteller darf in einem Förderzeitraum nur einen Antrag für ein Projekt einreichen.

Die Behörde für Kultur und Medien setzt zur Auswahl der zu fördernden Projekte eine fachkompetente Jury ein.  In dieser Jury sollen die Bereiche Klassik, Neue/Aktuelle Musik, Pop, und Jazz vertreten sein. Die Jury entscheidet über die Vergabe der Mittel und empfiehlt ausgewählte Projekte zur Förderung.

Bewerbungen für den Musikstadtfonds 2022

NEU: Start der Ausschreibung: 15. April 2021

Bewerbungsschluss: 15. Juni 2021

Entscheidung: Oktober 2021

Die Lektüre der aktualisierten Musikstadtfonds-Förderrichtlinie (siehe Downloads) vor Antragstellung wird auch denen dringend empfohlen, die bereits erfolgreich Anträge gestellt haben. Bitte überprüfen Sie, ob Ihr geplantes Projekt mit der Förderrichtlinie kompatibel ist:

Nicht förderungsfähig und damit von der Förderung ausgeschlossen sind:

  • Tonträger, Druckwerke und Anschaffungen wie Instrumente und Equipment sowie der Ausbau oder die Herrichtung von Aufführungsorten und Übungsräumen
  • die Produktion und Veröffentlichung von Bild- und Tonträgeraufnahmen außer bei unmittelbar auf das Projekt bezogenen Werbemaßnahmen
  • reine Gastspiele

Online: Antragsverfahren

Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung vorzugsweise das  Online-Antragsverfahren.

Hier finden Sie den Link zum Online-Antragsverfahren: serviceportal.hamburg.de

Offline: Projektanträge auf Papier

Projektanträge müssen auf dem aktuellen Antragsformular gestellt werden. Unter diesem Link finden Sie alle Antragsformulare und Rechtsgrundlagen:

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

]]>