Behörde für Kultur und Medien https://www.tiefgang.net Wed, 20 May 2026 16:29:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Fußball, Masse und Macht https://www.tiefgang.net/fussball-masse-und-macht/ Mon, 01 Jun 2026 22:56:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13883 [...]]]> Hamburg bekommt eine neue Adresse für die Kultur, Kunst und Bildung. Und zur WM geht´s mit Schattenseiten des Fußballs los.

Während andernorts Flächen für Kultur oft nur schwer zu finden oder temporäre Provisorien sind, wächst im Johann Kontor am Klosterwall ein Ort heran, der langfristig überzeugen will. Ab Juni 2026 öffnet das „Kultur Kontor Hamburg“ seine Pforten – eine 700 Quadratmeter große Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche, die sich mitten im Herzen der Stadt, unweit der Kunstmeile, als neuer kultureller Anlaufpunkt etablieren soll.

Es ist ein ungewöhnliches Konstrukt: Die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) agiert hier als Hauptnutzerin, unterstützt von der Kulturbehörde. Dass ein internationaler Logistik-Riese wie Maersk die Fläche als Mieter durch einen Mieterlass fördert, zeigt zudem, wie moderne Stadtentwicklung und Kulturförderung Hand in Hand gehen können.

Kultursenator Dr. Carsten Brosda findet für diese neue Allianz klare Worte: „Mit dem Kultur Kontor bekommt Hamburg eine weitere Kulturfläche in zentraler Lage. Es bietet uns die großartige Möglichkeit, die Fläche flexibel zu bespielen.“ Flexibilität ist hier das Schlagwort. Das Kontor soll keine statische Galerie sein, sondern ein atmender Raum. Die SHMH wird die Fläche nutzen, um Einblicke in ihre Großprojekte zu geben – allen voran das mit Spannung erwartete Deutsche Hafenmuseum.

Was das Projekt besonders macht, ist seine Diversität. Einmal im Jahr gehört die Bühne der Behörde für Kultur und Medien, die hier Arbeiten der Edwin-Scharff-Preisträger*innen präsentiert. Damit schlägt man eine direkte Brücke zur Hamburger Kunstszene und gibt zeitgenössischen Positionen einen Raum, der weit über die Grenzen klassischer Museumswände hinausreicht.

Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Direktor der SHMH, unterstreicht den Anspruch: „Die SHMH möchte diese Fläche im Zentrum der Stadt für Präsentationen und Veranstaltungsformate zu verschiedenen ihrer aktuellen Großprojekte nutzen.“ Es geht um Transparenz, um den Arbeitsprozess hinter der Museumsarbeit und darum, die Stadtgesellschaft teilhaben zu lassen an dem, was hinter den Kulissen entsteht.

Die Eröffnung am 9. Juni markiert den Startschuss. Mit dem Johann Kontor gewinnt Hamburg eine Fläche, die architektonisch in die Moderne passt und inhaltlich genau das bieten will, was die Innenstadt so dringend braucht: einen Ort des Innehaltens, der Information und der ästhetischen Überraschung. Ein Kontor, in dem nicht mit Containern, sondern mit Ideen gehandelt wird.

Architektur trifft auf kulturellen Anspruch

Die architektonische Einbettung des Kultur Kontors ist dabei weit mehr als nur eine gefällige Unterbringung im Erdgeschoss. Von Beginn an war die kulturelle Nutzung als integraler Bestandteil des Johann Kontors fest im städtebaulichen Vertrag verankert. Frank Holst, Geschäftsführer von AUG. PRIEN Immobilien, betont: „Für uns war diese Entscheidung ein zentraler Aspekt unserer Planung und Durchführung.“

Das Ergebnis: eine bestens ausgestattete, barrierefreie Fläche, die durch ihre prominente Lage direkt am Klosterwall eine Brücke zwischen geschäftlichem Treiben und kultureller Reflexion schlägt. Es ist ein Raum, der durch seine moderne Transparenz einlädt – ein „atmender Raum“, wie es Kultursenator Dr. Carsten Brosda treffend formulierte. Dass ein internationaler Logistik-Riese wie Maersk als Hauptmieter den Standort durch einen Mieterlass fördert, unterstreicht die Rolle des Kontors als gesellschaftliches Engagement mitten in der Innenstadt.

Fußball, Masse und Macht

Passend zur anstehenden Fußballweltmeisterschaft der Männer im Sommer 2026 schlägt das Kultur Kontor mit seiner Eröffnungsausstellung ein Kapitel auf, das weit über den Sport hinausgeht. Ab dem 9. Juni 2026 wird die Wanderausstellung „SPORT. MASSE. MACHT. Fußball im Nationalsozialismus“ präsentiert.

Dass der Startschuss gerade in einem so neuen, offen gestalteten Raum erfolgt, ist kein Zufall. Die von der what matters gGmbH und dem Sportmuseum Berlin kuratierte Schau stellt die Frage, wie der Sport – und speziell der Fußball – zur Stabilisierung und Propagierung nationalsozialistischer Ideologie instrumentalisiert wurde. In Hamburg wird diese Ausstellung gemeinsam von der SHMH sowie der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte realisiert. Sie ist ein dringliches Angebot an das Publikum, die populärste Sportart der Welt einmal nicht nur unter Aspekten von Sieg und Niederlage zu betrachten, sondern als ein gesellschaftliches Feld, in dem Machtansprüche und ideologische Massenmobilisierung eine verheerende Allianz eingingen.

Die Ausstellung ist ein Auftakt, der verdeutlicht, welchen hohen Anspruch das Kultur Kontor Hamburg an sich selbst stellt: Hier soll nicht nur geschaut werden, hier soll diskutiert werden.

Ausstellungsdetails & Führungen

Für Interessierte, die sich tiefergehend mit den Inhalten der Ausstellung „SPORT. MASSE. MACHT.“ auseinandersetzen möchten, werden begleitende Führungen angeboten.

  • Eröffnung: 9. Juni 2026, 14.00 Uhr
  • Öffnungszeiten: Montag sowie Mittwoch bis Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt: Frei
  • Führungstermine: Informationen zu den aktuellen Terminen finden Interessierte auf der offiziellen Website: www.shmh.de/praesentationen/sport-masse-macht/
  • Vertiefende Infos zum Ausstellungsthema: sport-masse-macht.de

Ein Raum mit vielen Gesichtern

Die SHMH ist organisatorisch für das Programm verantwortlich. Man darf gespannt sein, welche weiteren Perspektiven sich hier in den kommenden Monaten eröffnen werden.

Das Programm des Kultur Kontors scheint klug konzipiert, um verschiedene Facetten der Hamburger Kulturlandschaft sichtbar zu machen. Denn die Stiftung Historische Museen Hamburg nutzt die Fläche künftig nicht nur als Galerie, sondern als aktive Plattform. Besonders spannend ist dabei der Fokus auf das Deutsche Hafenmuseum, das sich hier in einer intensiven Aufbauphase befindet. Besucher*innen erhalten die exklusive Möglichkeit, Einblicke in die Konzeption, die Objektauswahl und die komplexen Arbeitsverfahren dieses Großprojekts zu gewinnen – eine Art „Museum hinter den Kulissen“, das den Transformationsprozess unserer Stadtgeschichte erlebbar macht.

Edwin-Scharff-Preisträger*innen im Fokus

Ein weiterer Höhepunkt im Jahreskalender ist die jährliche Präsentation der Preisträger*innen des Edwin-Scharff-Preises, eine renommierte Auszeichnung Hamburgs, die seit 1955 jährlich an herausragende Künstler*innen für ihr Schaffen vergeben wird. Die Behörde für Kultur und Medien nutzt das Kultur Kontor dann für einen Monat, um diese herausragenden Leistungen in der bildenden Kunst ins Scheinwerferlicht zu rücken. In unmittelbarer Nähe zur Hamburger Kunstmeile entsteht so eine spannende Wechselwirkung: Die unmittelbare Nachbarschaft zu etablierten Institutionen schafft einen Dialog zwischen der arrivierten Kunstwelt und den frischen, preisgekrönten Positionen.

Ausblick:

Das Kultur Kontor versteht sich als „atmender Raum“. Die Mischung aus wechselnden Präsentationen der SHMH zu ihren Großprojekten und Modernisierungsvorhaben, temporären Ausstellungen zeitgenössischer Kunst durch Preisträger*innen und Informationsangeboten zum Deutschen Hafenmuseum sorgt für eine stete Dynamik, die dazu einlädt, öfter am Klosterwall vorbeizuschauen. Es ist diese bewusste Öffnung zur Stadtgesellschaft hin, die den besonderen Reiz ausmacht. „Das Kultur Kontor bietet uns die großartige Möglichkeit, die Fläche flexibel zu bespielen“, betonte Kultursenator Dr. Carsten Brosda – und genau diese Flexibilität scheint der Schlüssel zu sein, um aus einem reinen Ausstellungsort einen Ort der Begegnung zu machen.

Wer sich über das aktuelle Programm auf dem Laufenden halten möchte, findet alle Informationen unter www.shmh.de/kultur-kontor-hamburg. Das Kultur Kontor beweist schon jetzt, dass es nicht nur ein Raum für Exponate ist, sondern ein Ort, an dem die kulturelle Zukunft Hamburgs aktiv mitgestaltet wird.


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Die Mauer aus Paragrafen https://www.tiefgang.net/die-mauer-aus-paragrafen/ Sat, 09 May 2026 22:11:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13800 [...]]]> Die Debatte um die Harburger Kulturförderung erreicht mit der Stellungnahme der Behörde für Kultur und Medien (BKM) vom 5. Mai 2026 eine neue, ernüchternde Stufe der bürokratischen Logik.

Wer glaubte, dass die seltene Einigkeit der Harburger Parteienlandschaft in der Kulturbehörde für ein Umdenken sorgen würde, sieht sich nun eines Besseren belehrt. Es ist ein politisches Schauspiel der besonderen Art: Alle Harburger Fraktionen – von der Linken bis zur FDP – stehen Seite an Seite und fordern eine jährliche Erhöhung der Mittel um 457.000 Euro. Sie wollen endlich die Früchte des Kulturentwicklungsplans ernten und Institutionen wie SuedKultur oder das Kulturhaus Süderelbe auf ein solides Fundament stellen. Doch die Antwort aus der City liest sich wie ein Lehrstück in Sachen Zuständigkeitsvermeidung.

Die Kulturbehörde vollführt in ihrer Stellungnahme einen bemerkenswerten rhetorischen Spagat. Einerseits gibt sie den Harburger*innen recht: Ja, der Bezirk ist unterfinanziert. Ja, das kulturelle Potenzial wird nicht ausgeschöpft und kann es auch nicht. Andererseits zuckt sie mit den Achseln und verweist auf eine Steigerung von mickrigen 1,39 %, die gerade einmal die Tarifsteigerungen auffängt. Mehr sei nicht drin, und eine einseitige Bevorzugung Harburgs verbiete das System.

Das ist das Harburger Paradoxon: Man bescheinigt dem Bezirk schwarz auf weiß eine strukturelle Benachteiligung, weigert sich aber, diese zu beheben, weil man damit andere Bezirke benachteiligen könnte, die historisch gesehen ohnehin mehr Geld bekommen. Die Forderung der Behörde, dass alle sieben Bezirke gemeinsam einen neuen Verteilungsschlüssel aushandeln müssen, gleicht einer diplomatischen Sackgasse. Es ist, als würde man sieben hungrigen Menschen einen zu kleinen Kuchen hinstellen und verlangen, dass sie sich einstimmig auf eine neue Verteilung einigen, während einige bereits seit Jahren die größeren Stücke auf dem Teller haben.

Besonders bitter stößt auf, dass die Behörde die bezirkliche Entscheidungshoheit als hohes Gut preist. Doch was nützt die Hoheit über die Mittel, wenn diese Mittel hinten und vorne nicht reichen, um die selbst gesteckten Ziele der Kulturentwicklung zu erreichen? Das Bezirksamt hat einen Mehrbedarf von fast einer Million Euro angemeldet. Die Antwort der Behörde darauf ist eine Nullrunde mit Ansage.

Die Harburger Abgeordneten in der Bürgerschaft sind nun mehr denn je gefordert. Wenn die Behörde sich hinter dem Verteilungsschlüssel verschanzt, muss der politische Druck direkt in den Haushaltsverhandlungen der Stadt erhöht werden. Es geht nicht darum, anderen Bezirken etwas wegzunehmen. Es geht darum, dass eine wachsende Stadt wie Hamburg ihre Stadtteilkultur nicht nach historischen Zufälligkeiten, sondern nach aktuellen sozialen Realitäten finanzieren muss.

Wenn die Mauer aus Paragrafen nicht fällt, wird der viel gelobte Kulturentwicklungsplan als Papiertiger in den Archiven verstauben. Harburg hat geliefert, was Konzepte und Engagement angeht. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Hansestadt zeigt, ob ihr die kulturelle Teilhabe südlich der Elbe wirklich mehr wert ist als eine freundliche Stellungnahme. Alles andere wäre eine Fortsetzung jener Böhmschen Briefkultur, die zwar korrekt im Ton, aber verheerend in der Wirkung ist.


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Nachtleben und Nachbarschaft https://www.tiefgang.net/nachtleben-und-nachbarschaft/ Fri, 17 May 2024 22:20:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10858 [...]]]> Livemusikclubs gehören zur Freizeit dazu. Aber auch zur Nachbarschaft? Ein runder Tisch soll´s richten …

Am 6. Mai 2024 fand im Hamburger Rathaus die erste Sitzung des Runden Tisches „Nachtleben und Nachbarschaft“ statt. Vertreterinnen und Vertreter der Clubszene, verschiedener Behörden und städtischer Gesellschaften berieten auf Einladung der Behörde für Kultur und Medien über die Lage der Hamburger Clubkultur. Aus Harburg dabei Heimo Rademaker vom Marias Ballroom und auch im Vorstand des Interessenverbandes Clubkominat Hamburg sowie Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen.

Der Runde Tisch soll ein Forum bieten, in dem städtische Akteurinnen und Akteure, Clubs, Musikwirtschaft und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam frühzeitig Lösungsansätze für Probleme der Livemusikclubs entwickeln. Das Format soll zweimal im Jahr stattfinden.

Die Livemusikkultur steht immer wieder vor großen Herausforderungen. Konflikte mit Neubauvorhaben, bauliche Auflagen, wie der Lärmschutz, und die fehlende Anerkennung als Kulturorte führen immer wieder zu einer Verdrängung aus dem städtischen Raum. Hinzu kommen Faktoren wie Fachkräftemangel, ein geändertes Konsumverhalten der Besucherinnen und Besucher, steigende Mieten und allgemeine Kostensteigerungen. Dies führt zu einer geringeren Planungssicherheit und Risikobereitschaft der Clubbetreibenden.

Zugleich sind die Clubs von großer Bedeutung für die Musikstadt Hamburg, weshalb der Senat zusammen mit der Clubszene, den Bezirken und weiteren Akteuren und Akteurinnen frühzeitig Lösungsansätze finden will, unter anderem im Rahmen des Runden Tisches.

Meist laufen die Gespräche in wenig prachtvollem Ambiente.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Unsere Clubs sind eine wichtige Säule der Musikstadt. Hamburg wäre nicht die Kulturstadt, die sie ist, wenn es die Clubs nicht gäbe. Livemusik hat hier eine lange Tradition, auf die wir zu Recht stolz sind. Die Clubs sind die Orte, an denen neue Bands ihre ersten Erfolge feiern und uns für die Musik begeistern. Oft finden Clubs jedoch in der sich verdichtenden und immer teurer werdenden Stadt keine Flächen, um das zu tun, was sie ja sollen: mutig, vielfältig, bunt, lebhaft und auch mal laut sein. Wir als Stadt müssen unsere Kräfte bündeln, um den Clubs das Leben leichter zu machen, wo wir können. Dabei geht es nicht nur um Musikkultur, sondern auch um einen wichtigen Wirtschafts-, Tourismus- und Standortfaktor, der auch darüber entscheidet, wie lebenswert und attraktiv die Kreativstadt Hamburg in Zukunft noch sein wird. Mit dem Runden Tisch wollen wir frühzeitig Probleme erkennen und im direkten Austausch Lösungen finden.“

Ziel des Runden Tisches ist es, in regelmäßigen Gesprächen konkrete Handlungsempfehlungen an Politik und Verwaltung zu formulieren und bei Problemen Lösungen zu finden. Gemeinsam suchen die Teilnehmenden des Runden Tisches nach Wegen rund um Themen wie kultursensible Stadtentwicklung, Kulturraumschutz, Zwischen- und Umnutzung von freien Flächen für Clubs sowie Konfliktmanagement im Kontext von Musikkultur, etwa zwischen Musikstätten und ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Die Stadt setzt damit gemeinsam mit allen Teilnehmenden des Runden Tisches ein wichtiges Signal gegen die Verdrängung von Clubkultur und generell städtischen Kulturorten.

Folgende Organisationen nahmen auf Einladung der Behörde für Kultur und Medien am ersten Runden Tisch teil:
Behörde für Kultur und Medien, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), Behörde für Wirtschaft und Innovation, Bezirksämter Altona, Bergedorf, Harburg und Mitte, Clubkombinat Hamburg e.V., Hamburg Music Business e.V., Mieter helfen Mietern e.V, Handelskammer Hamburg, Hamburg Invest, Hamburg Tourismus GmbH, Hamburg Kreativgesellschaft mbH, Sprinkenhof GmbH, Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen, steg Hamburg, Runder Tisch Innenstadt der BSW, HafenCity GmbH, Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH.

 

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„Mischen is possible“ https://www.tiefgang.net/mischen-is-possible/ Fri, 17 Nov 2023 23:59:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10424 [...]]]> Morgens Museum, nachmittags Kino, abends Theater und nachts Club – Hamburg hat alles für die perfekte Kultur-Mischung. Mit einer neuen Kampagne für die Kulturstadt Hamburg wollen die Behörde für Kultur und Medien und die Hamburg Marketing GmbH dazu inspirieren, die vielfältige Kultur der Hansestadt zu erleben.

Neu dürfte es den meisten Adressaten nicht sein, denn wer mischt nicht eh sein Kulturprogramm nach eigenem Gustus. Aber der krisengeschüttelten Kulturlandschaft dürfte es dennoch ein wenig Aufmerksamkeit schenken.

Unter dem Motto „Mischen is possible“ werden alle eingeladen, neue Kulturorte und -veranstaltungen zu entdecken und mit Altbewährtem zu mischen. Dafür gibt es in den kommenden Wochen auf dem neuen Instagram-Account @kulturstadthamburg und der Webseite www.kulturstadt.hamburg viele Tipps für die besten Kultur-Remixe, Blicke hinter die Kulissen der Hamburger Kulturinstitutionen, ein Gewinnspiel und vieles mehr. Ergänzend machen farbenfrohe Plakate in Hamburg und seiner Metropolregion Lust auf die Kultur der Hansestadt. Die Kampagne ist in enger Abstimmung mit vielen Hamburger Kultureinrichtungen von der Hamburger Agentur Karl Anders entwickelt worden.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Jeden Tag kann man in Hamburg Kultur in ihrer ganzen Vielfalt erleben – von Vernissage und Arthouse-Kino über Poetry Slam und Tanz-Performance bis hin zu Klassik- und Clubkonzert. Und das Beste daran: Mischen is possible! Wir wollen dazu einladen, kulturelles Neuland zu entdecken und das zu mischen, was die Kulturstadt Hamburg zu bieten hat. Oft halten wir uns auch bei Kultur an das, was wir schon gut kennen. Doch Kultur abseits der uns vertrauten Wege zu entdecken, bietet unglaubliches Potenzial für neue Perspektiven, Begegnungen und Inspiration. Lasst uns mischen!“

Dr. Rolf Strittmatter, Geschäftsführer Hamburg Marketing GmbH: „Es geht weiter mit der Kommunikations-Kampagne zur Kulturstadt Hamburg. Mit viel Schwung und knalligen Farben werben wir über Social-Media-Kanäle und im öffentlichen Raum in Norddeutschland für das kontrastreiche Kulturangebot in Hamburg. Mit dem Fokus auf eine junge Zielgruppe wecken wir damit die Lust auf Neues.“

Der Schwerpunkt der Kampagne liegt in der Social-Media-Kommunikation. Dafür hat die Kulturstadt Hamburg nun auch eine Heimat auf Instagram: Mit einem Gewinnspiel, Testimonial-Aktionen und Kooperationen mit vielen Hamburger Kulturinstitutionen sollen auf @kulturstadthamburg jüngere Menschen für die Kultur in Hamburg begeistert werden. Dazu wird im Internet auf der Seite www.kulturstadt.hamburg der Mittwoch zum #Mischwoch: Jede Woche gibt es hier Tipps für die besten Kultur-Mischungen. Außerdem werden die Hamburger Kulturinstitutionen eingeladen, selbst mitzumischen und auf ihr vielfältiges Angebot aufmerksam zu machen. Per Instagram-Takeover können sie den Followern anderer Kultureinrichtungen Einblicke in ihr eigenes Haus geben.

Mit „Mischen is possible“ entwickeln die Behörde für Kultur und Medien und die Hamburg Marketing GmbH die Kampagne für die Kulturstadt Hamburg weiter, die im Sommer 2021 mit dem Kultursommer Hamburg begann. Auch für den Neustart der Kultur nach Corona sowie den 5. Geburtstag der Elbphilharmonie wurde die Kampagne 2022 weiterentwickelt. Mit dem Ziel, nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder Lust auf Live-Kulturerlebnisse zu machen, stand die Kampagne letztes Jahr unter der Überschrift „Gönn Dir Kultur“. Zahlreiche Kommunikationsmaßnahmen sorgen in jeder Phase der Kampagne dafür, dass Hamburgs Kultur in der Stadt und darüber hinaus in ihrer Vielfalt wahrgenommen wird. Begleitet wird die Kampagne seit dem Start von der Hamburger Kreativagentur Karl Anders.

Wie so oft kommen die unzähligen kleinen und auf privater Basis organisierten Kulturangebote zu kurz. Von denen abseits der zu „vermarktenden“ Locatiosn ganz abgesehen. Dabei darf nicht unterschätzt werden: die Interessen und Netzwerke suburbaner Kultur machen immer schon den Reiz großer Städte aus. Ihnen ebenso gerecht zu werden sollte dabei nicht alleine dem Zufall überlassen werden.

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Musik von und für Alle! https://www.tiefgang.net/musik-von-und-fuer-alle/ Fri, 15 Sep 2023 22:17:35 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10272 [...]]]>

Gut 300.000 Menschen musizieren in Hamburg. Sie zu stärken ist nun das Ziel vom Landesmuskkrat und Senat …Der Landesmusikrat Hamburg und die Behörde für Kultur und Medien werden zukünftig die Hamburger Amateurmusikszene mit zahlreichen Maßnahmen deutlich stärken. Der Landesmusikrat Hamburg wird mit dem neuen Kompetenzzentrum für Hamburger Amateurmusik, dem neuen Förderprogramm Music4all und der Gründung des Landesjugendchors Hamburg die Amateurmusik und Nachwuchsförderung in Hamburg erheblich besser ausbauen können. Grundlage ist ein Konzept zur Stärkung der Amateurmusik, das der Landesmusikrat gemeinsam mit der Behörde für Kultur und Medien erarbeitet hat. Um erste Maßnahmen des Konzepts umzusetzen, hat die Hamburgische Bürgerschaft ab 2023 eine deutliche Erhöhung der Mittel für den Landesmusikrat Hamburg um knapp 325.000 Euro auf 475.000 Euro beschlossen.

Bundesweit gibt es mehr als 15 Millionen Menschen, die als Amateurinnen und Amateure aktiv in ihrer Freizeit musizieren. Die Amateurmusik ist eine der größten zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Deutschland. Sie ist vielfältig, bunt und ein wesentliches Fundament sowohl des Musiklebens als auch des sozialen und kulturellen Lebens in unserer Gesellschaft. In Hamburg sind allein mehr als 100.000 aktiv Musizierende in mehr als 2.000 Orchestern, Ensembles und Bands sowie über 1.000 Chören im Landesmusikrat und seinen Mitgliedsverbänden organisiert. In ihrer Freizeit musizieren mehr als 300.000 Menschen allein in Hamburg.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien zur Bedeutung der Amateurmusikszene für Hamburg: „Die Amateurmusik ist vielfältig, divers, bunt und überall in unserer Stadtgesellschaft zu finden. Sie bildet das Fundament des musikalischen Lebens in unserer Stadt. Wir verdanken der ausgesprochen vielfältigen Amateurmusikszene, dass Kinder und Jugendliche an das Musizieren herangeführt werden. Die zahlreichen Hamburger Chöre und Orchester tragen die Freude an der Musik tief in die Stadtgesellschaft. Aus diesem Grund wollen wir zusammen mit dem Landesmusikrat die Förderung der Amateurmusik in Hamburg künftig deutlich ausbauen. Wir freuen uns, mit dem Landesmusikrat Hamburg einen starken Partner für dieses Anliegen an unserer Seite zu wissen.“

Neben dem Ausbau der laufenden erfolgreichen Projekte entwickelt der Landesmusikrat Hamburg gerade ein neues Kompetenzzentrum für die Hamburger Amateurmusik. Als zentraler Ansprechpartner und Netzwerkplattform für die Szene wird es Beratung, Information, Vernetzung, Kommunikation, Bildung und Förderung für die Amateurmusikszene sowie den Nachwuchs anbieten. Hierfür wurde auch die Geschäftsstelle in den neuen Räumlichkeiten in Ottensen gestärkt.

Eine der ersten konkreten Maßnahmen des Kompetenzzentrums ist die Umsetzung des Förderprogramms Music4all, das Hamburger Chöre und Ensembles der Amateurmusik unterstützt. Der Fokus liegt hier auf der Vielfalt und der Breite von Musik. Konzerte, Festivals, Nachwuchs- und Musikvermittlungs-Projekte werden finanziell unterstützt. Music4all ermöglicht mit einer Gesamtfördersumme von 32.500 Euro in 2023 und 50.000 Euro in 2024 eine direkte, schnelle und unbürokratische Förderung. Es kann jährlich ein Antrag mit einer Fördersumme von bis zu 1.500 Euro pro Organisation gewährt werden. Dabei wird bewusst die Breite der Musik gefördert und nach dem Prinzip first come-first serve entschieden, sobald ein förderfähiger Antrag vollständig eingereicht wurde. Am 13. September wird die Website mit Informationen zum Förderprogramm für interessierte Amateur-Ensembles und -Chöre, vom Kinderchor über die Liedertafel bis zum Blasorchester, erstmals online gehen. Am 20. September um 17:00 Uhr wird das Antragsformular unter www.foerderung.lmr-hh.de/programme/music4all freigeschaltet – ab dann können Anträge gestellt werden.

„Das Förderprogramm Music4all bietet für Hamburger Amateurmusikerinnen und -musiker eine einzigartige Chance, ihre künstlerischen Projekte umzusetzen und ihre Musik in der Stadt hör- und sichtbar zu machen. Wir möchten Vielfalt und Kreativität der Hamburger Musikszene in der Breite fördern und einen Beitrag zur kulturellen Bereicherung unserer Stadt leisten“, erklärt Thomas Prisching, Geschäftsführer des Landesmusikrats Hamburg.

Weitere Informationen dazu, wer einen Antrag stellen kann und wie das Verfahren abläuft, gibt es unter www.lmr-hh.de/music4all.

Eine weitere Maßnahme zur Stärkung des Nachwuchses in Hamburg ist die Neugründung des Landesjugendchors Hamburg. In dem Auswahlchor sollen begabte, chorbegeisterte Jugendliche im Alter von ca. 15 – 27 Jahren Musik aller Stile und Epochen auf hohem Niveau kennenlernen und gemeinsam singen können. Der Landesmusikrat Hamburg will mit einem qualitativ herausragenden, innovativen Landesjugendchor das Potenzial an gut ausgebildeten jungen Chorsängerinnen und -sängern in Hamburg stärken. Dessen Mitglieder wiederum Impulse in die Hamburger Chorszene tragen werden. In die Gestaltung des Nachwuchsensembles sind Vertreterinnen und Vertreter der Chorszene mit eingebunden, Prof. Cornelius Trantow konnte als künstlerischer Leiter gewonnen werden. Seit Juli finden Termine zum Vorsingen statt. Die erste Arbeitsphase beginnt im Herbst.

Der Landesmusikrat Hamburg feiert in diesem Jahr das 55-jährige Jubiläum des Landesjugendorchesters Hamburg und das 35-jährige Bestehen des Landesjugendjazzorchesters Hamburg. Tausende Musikerinnen und Musiker konnten über die Jahre von diesen herausragenden Projekten zur Nachwuchsförderung profitieren. Durch eine Erhöhung der Förderung konnten die Strukturen der Ensembles verbessert und Projektleitungen fest angestellt werden. Alle Auswahlensembles des Landesmusikrats sind in der musikalischen und kulturellen Jugendbildung Leuchtturmprojekte der Hansestadt Hamburg.

Darüber hinaus veranstaltet der Landesmusikrat Hamburg gemeinsam mit dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein alle vier Jahre die Landeswettbewerbe Orchestrale und Choralle, welche mit der Erhöhung der Förderung des Landesmusikrats ebenfalls unterstützt werden. Die Wettbewerbe haben das Ziel, die besten Orchester und Ensembles (Orchestrale) und Chöre (Choralle) Hamburgs für die Bundeswettbewerbe auszuwählen. Aber vor allem bieten sie eine Plattform, auf der sich Orchester und Chöre der unterschiedlichen Genres begegnen, gemeinsam musizieren und sich austauschen können. Sie fungieren als Vorentscheide für den Deutschen Orchesterwettbewerb und den Deutschen Chorwettbewerb, die vom Deutschen Musikrat veranstaltet werden. 2024 ist Hamburg Austragungsort der Orchestrale.

Über den Landesmusikrat Hamburg

Der Landesmusikrat Hamburg ist die Interessenvertretung der Musik in Hamburg. Er setzt sich für die Förderung und Weiterentwicklung der musikalischen Kultur in der Stadt ein und wird durch die Behörde für Kultur und Medien institutionell gefördert.

weitere Infos unter: www.lmr-hh.de

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Modern Wohnen mit Warmwasser https://www.tiefgang.net/modern-wohnen-mit-warmwasser/ Fri, 02 Jun 2023 22:52:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10014 [...]]]> Ein Gebäudekomplex auf der Veddel heißt „Warmwasserblock“ und war vor hundert Jahren eiune Sensation. Heute ist die Sensation., dass er noch steht …

Die SAGA, die Stadtentwicklungsbehörde, die Behörde für Kultur und Medien sowie das Bezirksamt Hamburg-Mitte hatten sich gemeinsam auf eine denkmalgerechte Modernisierung und damit den Erhalt des architektonisch bedeutsamen „Warmwasserblocks“ auf der Veddel geeinigt.

Noch im Sommer 2018 sah es anders aus, denn da erhielten die Bewohner*innen die überraschende Auskunft vom Bezirksamt, dass die SAGA den Abriss des voll belegten Wohnblocks plante. Der Bezirkspolitiker Klaus Lübke (SPD, Mitglied des Denkmalvereins) organisierte daraufhin eine Versammlung der Bewohner und begann, mit ihnen und mit der Unterstützung des Denkmalvereins für den Erhalt kämpfen. Ende 2018 stellte das Denkmalschutzamt die gesamte Wohnsiedlung auf der Veddel unter Schutz, doch die Erhaltung des Warmwasserblocks stand weiterhin in Frage. Weil mit hohen Sanierungskosten zu rechnen war, führten Denkmalschutzamt und SAGA hinter den Kulissen über Monate intensive Gespräche. Sowohl die Mieter*innen als auch Klaus Lübke und der Denkmalverein äußerten sich wiederholt zu dem Thema in der Presse.

Im Februar 2020 gaben schließlich die Kulturbehörde, die Stadtentwicklungsbehörde und die SAGA mit einer gemeinsamen Pressemeldung bekannt, dass der gesamte Block denkmalgerecht saniert werden soll. Damit sichert die Stadt ein wichtiges Stück Arbeiterwohngeschichte und kommt zugleich ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Vorbildfunktion als Denkmaleigentümerin nach. Seit April 2022 wird der Gebäudekomplex mit 161 Wohnungen in mehreren Bauabschnitten umfangreich modernisiert und instandgesetzt. Bei einem gemeinsamen Rundgang informierten sich nun Dr. Carsten Brosda und Dr. Thomas Krebs heute über den Baufortschritt.

Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien: „Die von Fritz Schumacher geplante Wohnstadt auf der Veddel ist eine der bedeutendsten Hamburger Großwohnsiedlungen der damaligen Zeit. Der Warmwasserblock nimmt als erster Block mit fließend warmem Wasser innerhalb dieses Ensembles einen besonderen Platz ein und kann uns viel über die Baugeschichte erzählen. Gemeinsam ist es gelungen, die vorbildliche denkmalgerechte Sanierung durch die SAGA auf den Weg zu bringen. Mit diesem Projekt zeigt sich, wie gut Denkmalschutz und zeitgerechtes Wohnen zusammenpassen, wenn alle Seiten konstruktiv zusammenarbeiten.“

Dr. Thomas Krebs, SAGA-Vorstandssprecher: „Als Bestandshalterin sind wir uns der städtebaulichen Bedeutung des Warmwasserblocks für die Veddel und darüber hinaus bewusst. Ebenso wichtig ist es, aufwändige denkmalgerechte Modernisierungen unter Berücksichtigung der heutigen Ansprüche an bezahlbares Wohnen mit der nötigen Wirtschaftlichkeit sozial verantwortlich in Einklang zu bringen. Umso mehr freue ich mich, dass uns dies gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern, insbesondere Dank der Förderung durch die IFB Hamburg, beim Warmwasserblock einmal mehr gelungen ist. So können wir dieses für den Ort und seine Geschichte bedeutende Gebäude auch im Sinne unserer Mieterinnen und Mieter erhalten.“

Über den Warmwasserblock

Der Warmwasserblock mit 161 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit wurde in den Jahren 1928 und 1929 nach städtebaulichen Entwürfen Fritz Schumachers errichtet. Es handelte sich dabei um das erste Gebäude auf der Veddel mit fließend warmem Wasser für die Bewohner*innen. Die SAGA hatte das Gebäude im Sommer 2015 in seinem baulich schlechten Zustand übernommen und seitdem intensiv an einer Lösung, insbesondere unter Berücksichtigung der Interessen der Mieterinnen und Mieter, gearbeitet. Ziel war es, bezahlbare Mieten mit der erforderlichen Modernisierung des Ensembles in Einklang zu bringen.

Durch die Inanspruchnahme von Fördermitteln der IFB Hamburg und KfW kann die SAGA nach Abschluss der umfangreichen Maßnahme Mieten des 1. Förderwegs anbieten, die derzeit bei 6,90 Euro pro Quadratmeter liegen. Die Förderdauer ist auf 30 Jahre festgelegt. Der erste Bauabschnitt befindet sich kurz vor der Fertigstellung, sodass die Mieterinnen und Mieter ab Juli 2023 in ihre modernisierten Wohnungen zurückziehen können.

Über die denkmalgerechte Modernisierung

Das Erscheinungsbild des Gebäudekomplexes wird durch die behutsame denkmalgerechte Modernisierung langfristig gewahrt. Gleichzeitig werden die erforderlichen baulichen und energetischen Verbesserungen umgesetzt. Dabei werden Teilbereiche der Fassade durch eine aufwändige Fugensanierung sowie viele weitere historisch bedeutsame Details im Originalzustand erhalten. Darunter etwa Vordächer und Dachabschlüsse bis hin zu neuen Holzfenstern, die in der ursprünglichen Gestaltung und Farbgebung eingesetzt werden und zeitgemäßen energetischen sowie schallschutztechnischen Ansprüchen genügen. Hinzu kommt eine energetische Ertüchtigung durch Dämmung der obersten Geschossdecken, der Kellerdecken sowie einem Teil der Innenwände. Zu den weiteren Maßnahmen zählen unter anderem der Einbau eines neuen Blockheizkraftwerks, der Austausch aller Steige- und Verteilungsleitungen sowie eine Modernisierung der Bäder und Küchen. Die Dächer und Dachgeschosse werden erneuert und dadurch neue Abstellflächen für Mieterinnen und Mieter geschaffen. In den Kellerräumen entstehen erstmalig Fahrradstellplätze. Alle Treppenhäuser, Hauseingänge und auch die Außenanlagen werden nach ihrem historischen Vorbild denkmalgerecht gestaltet.

Der erste Bauabschnitt rund um das sogenannte Torhaus ist in weiten Teilen bereits abgerüstet, so dass die denkmalgerecht modernisierte Fassade erstmals sichtbar ist. Die Gesamtmaßnahme soll nach derzeitigem Planungsstand im August 2025 abgeschlossen sein. Alle Mieter*innen haben im Zuge der Modernisierung Ersatzwohnungen im Bestand der SAGA sowie ein Rückkehrrecht angeboten bekommen.

 

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Literarische Rallye auch in Hamburgs Süden https://www.tiefgang.net/literarische-rallye-auch-in-hamburgs-sueden/ Fri, 10 Mar 2023 23:56:31 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9804 [...]]]> Eine literarische Rallye durch Hamburg – so kann man seine Stadt neu erleben …

„Raus! Nur raus!“ – unter diesem Motto veröffentlichten das Literaturhaus und die Behörde für Kultur und Medien im Corona-Sommer 2020 einen Stadtführer. Jetzt laden Literaturhaus und Kulturbehörde alle ein, unter dem Motto „Raus! Nur raus! – Die literarische Rallye durch Hamburg“ die Orte der Literatur, Denkmäler und Erinnerungsorte in Hamburg selbst zu erwandern. Die Rallye führt zu zwanzig Orten, die beispielhaft für die Vielfalt des literarischen Lebens der Stadt stehen. Unterwegs treffen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf viele weitere Buchmenschen und -orte.

Orientierung gibt ein von der Grafikerin und Buchgestalterin Kathleen Bernsdorf eigens entworfener und aufwändig illustrierter Stadtplan. Dieser wirft einen neuen Blick auf Hamburg: Hier bietet statt des Hauptbahnhofs die Zentralbibliothek oder statt des Rathauses das Heine-Denkmal Orientierung. Die beteiligten Orte werden mit Nummern auf der Karte und mit kurzen Beschreibungen auf ihrer Rückseite präsentiert. Zusätzlich sind einige Denkmäler und Erinnerungsorte verzeichnet, die die Rallye noch lohnenswerter machen. Buchhandlungen außerhalb des Zentrums, Veranstaltungsstätten, Bibliotheken, Museen oder Theater: Hier stehen etablierte Orte neben jungen Initiativen und Geheimtipps.

Rallye-Teilnahme

Die Rallye-Stadtpläne liegen an den mitwirkenden Orten und in allen Hamburger Bücherhallen kostenfrei aus. An den zwanzig Orten der Kategorien „Verweilen“, „Erleben“, „Mitnehmen“ und „Besinnen“ sind zu den Öffnungszeiten bzw. bei Veranstaltungen Fähnchen-Aufkleber erhältlich. Interessierte können damit ihren literarischen Hamburg-Plan vervollständigen und sich ein eigenes Hamburg-Erlebnis schaffen.

Ziel ist es, möglichst viele der maximal zwanzig Aufkleber zu sammeln. Alle, die mindestens zehn Orte besucht haben bekommen eine Überraschung, wenn man bis spätestens 30. November 2023 ein Foto des beklebten Stadtplans an das Literaturhaus sendet – am besten per E-Mail an service@literaturhaus-hamburg.de.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Stadtführer „Raus! Nur raus!“ war bereits ein großer Erfolg. Mit der Rallye und dem literarischen Stadtplan können nun alle die vielen Orte der Literatur in Hamburg selbst erwandern. Dabei kann man die Stadt durch eine literarische Brille ganz neu entdecken und unbekannte Geheimtipps erkunden. Ich freue mich, dass das Projekt ‚Raus! Nur raus!‘ eine derartige Dynamik entwickelt hat und so viele literaturbegeisterte Menschen ansteckt, Hamburg auf eine neue Art und Weise zu entdecken.“

Dr. Carolin Löher, Literaturhaus Hamburg, Kommunikation und Programm: „Auch wir haben bei der Konzeption der Rallye für uns Neues in der Hamburger Literaturszene entdeckt. Und die Kolleginnen und Kollegen, die wir mit ihren Orten angefragt haben, waren gleich begeistert von dieser Vernetzungsidee. Nach Monaten der Vorbereitung geht es jetzt endlich richtig los. Hoffentlich machen sich viele Neugierige auf, um von Nord nach Süd, von Ost nach West ihre Fähnchen zu sammeln. Wir freuen uns auf all die individuell gefüllten Stadtpläne!“

Das Projekt „Raus! Nur raus!“ wurde aus Corona-Mitteln der Behörde für Kultur und Medien finanziert. Die literarische Hamburg-Rallye erweitert die individuellen Empfehlungen des Buches „Raus! Nur raus! – Unterwegs zu den Lieblingsorten der Hamburger Literatur“, das 2020 im Junius Verlag erschienen und noch im Buchhandel erhältlich ist. Aus den bisher mit dem Buchverkauf erzielten Erlösen von 18.000 Euro konnten drei Hamburger Literaturschaffenden ein Recherchestipendium finanziert werden.

Liste der beteiligten Orte in alphabetischer Reihenfolge

Borchert-Box in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky / Buchhandlung am Sand / Buchhandlung Ida von Behr / Buchhandlung Kortes / Büchereck Niendorf Nord / Bücheria – queer-feministische Stadtteilbibliothek / Dampfschiff Schaarhörn / Der Buchladen Neugraben / Grüner Jäger / Literaturhaus Hamburg / Museum der Arbeit – Druckwerkstatt / Nachtasyl im Thalia Theater / Niederdeutsche Bibliothek / Sachsentor Buchhandlung / Strips & Stories / The English Theatre of Hamburg / The Gutter – Die Hamburger Comicbibliothek / Wohl oder Übel – Eine Initiative von Anwohnerinnen und Anwohnern in St. Pauli / Wortpicknick in Planten un Blomen / Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen

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Neuer Fonds für kulturelle Inklusionsprojekte https://www.tiefgang.net/neuer-fonds-fuer-kulturelle-inklusionsprojekte/ Fri, 10 Sep 2021 22:46:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8372 [...]]]> Die „Hildegard und Horst Röder-Stiftung“ und die Stiftung „Kulturglück“ haben jetzt in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien den Fonds „Kultur für alle!“ mit erst einmal 350.000,- € Kapital ins Leben gerufen.

Zunächst für den Zeitraum von 2022 bis 2026 sollen mit dem Fonds Projekte gefördert werden, mit denen Hamburgerinnen und Hamburgern mit einer körperlichen, seelischen oder kognitiven Behinderung, einer Sinnesbeeinträchtigung oder einer demenziellen Erkrankung der Zugang zur Kultur ermöglicht beziehungsweise erleichtert wird. Mit einem jährlichen Volumen von 70.000 Euro und dem Gesamtvolumen von insgesamt 350.000 Euro über die Laufzeit von fünf Jahren sollen sowohl strukturbildende Vorhaben unterstützt werden, die den langfristigen Erfolg des Projektes garantieren, als auch ganz praktische Ideen, mit denen allen der Zugang zur Kultur ermöglicht wird. Unterstützt wird das Projekt von Fernsehmoderator und Schirmherr der Stiftung Kulturglück Ingo Zamperoni.

Der Fonds richtet sich an unterschiedlichste Zielgruppen, um ihnen den Weg in die Kultureinrichtungen zu bahnen und hierbei tatsächliche oder auch gefühlte Barrieren abzubauen. So sollen sowohl Kulturprojekte für Seniorinnen und Senioren finanziell unterstützt werden, als auch solche für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Quartieren. Der Fonds wendet sich zudem an (vor allem ältere) Hamburgerinnen und Hamburger, die aufgrund von Einsamkeit, Zurückgezogenheit und finanzieller Not bisher wenig Kontakt mit kulturellen Angeboten hatten.

Ziel des Fonds ist es, mithilfe der geförderten Projekte die Teilhabe der genannten Zielgruppen an kulturellen Angeboten aller Sparten erkennbar zu erhöhen und diese stärker in den Kulturbetrieb einzubinden. Das soll unter anderem durch die Förderung von Projekten geschehen, welche den Zugang zu Beschäftigung und Qualifizierung im kulturellen Sektor ermöglichen, den Aufbau eines Pools von Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittlern mit einer Beeinträchtigung unterstützen und den Abbau von Barrieren beim Zugang zu Kultureinrichtungen beschleunigen.

Die Projekte können von Künstlerinnen und Künstlern, Kultureinrichtungen oder auch Initiativen und Einzelpersonen eingereicht werden.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit dem Fonds ‚Kultur für alle!‘ können wir endlich eine Lücke in der kulturellen Förderlandschaft schließen. Noch immer sind viele Hamburgerinnen und Hamburger zum Beispiel auf Grund einer Behinderung oder Sinnesbeeinträchtigung von der kulturellen Teilhabe ausgeschlossen. Der Fonds ist offen für alle Ideen und Initiativen, die dazu geeignet sind, diese Hindernisse abzubauen und Kultur für alle zugänglich zu machen. Unser Ziel sollte es sein, sowohl im Publikum als auch im Kulturbetrieb eine größere Diversität zu erreichen, um so allen die Teilhabe am kulturellen Austausch zu ermöglichen. Der Fonds ‚Kultur für alle!‘ bringt uns durch die großzügige Förderung der Hildegard und Horst Röder Stiftung und der Stiftung Kulturglück diesem Ziel näher. Ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit und bedanke mich herzlich für ihr großes Engagement.“

Katja Krupke, Geschäftsführerin der Hildegard und Horst Röder-Stiftung: „Seit fast drei Jahrzehnten unterstützt unsere Stiftung vor allem Seniorinnen und Senioren, aber auch Menschen mit körperlichen, seelischen und kognitiven Einschränkungen sowie sozial Benachteiligte dabei, einen Weg aus der Einsamkeit zu finden, um wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Wir wollen mit dem ‚Kultur für alle!‘-Fonds das Thema Inklusion in Hamburg noch einmal stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken und freuen uns auf großartige Ideen! Denn die gibt es in dieser Stadt zuhauf – manchmal benötigen sie einfach ein wenig Starthilfe. Und die wollen wir leisten.“

Nicola Verstl, Vorstand der Stiftung Kulturglück: „Kultur für alle in Hamburg ist seit Gründung der Stiftung Kulturglück unser Ziel. Mit dem ‚Kultur für alle‘-Fonds für inklusive Projekte geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, um mittel- und langfristig den Weg frei zu machen für innovative Ideen und Konzepte, wie Menschen mit Unterstützungsbedarf am kulturellen Leben in Hamburg teilnehmen können. Kultur zu erleben ermöglicht nicht nur individuelle Glücksmomente, sondern Kultur fungiert darüber hinaus als wichtige Säule unserer demokratischen Gesellschaft. Im kulturellen Austausch gelingen Kritik, Mahnung, Inspiration und Bereicherung gleichermaßen. Wir freuen uns, mit der Behörde für Kultur und Medien und der Röder-Stiftung in Hamburg gemeinsam diesen wegweisenden Fonds initiieren zu können.“

Unterstützt wird dieses Projekt auch von Fernsehmoderator Ingo Zamperoni, der sich als Schirmherr der Stiftung Kulturglück schon länger engagiert und sich für mehr Kultur in Hamburg einsetzt. „Dass Kultur für alle da ist und sein muss, klingt eigentlich nach einer Selbstverständlichkeit. Doch die Realität sieht leider anders aus. Zugangshürden gibt es zahlreiche – manchmal lähmt die eigene Einsamkeit, manchmal mangelt es an erforderlicher Unterstützung und manchmal fehlt schlicht das nötige Kleingeld. Möglichst vielen Menschen zu helfen, sie zu motivieren, sie zu begleiten auf einem leichteren Weg zu den unterschiedlichsten kulturellen Angeboten der Hansestadt Hamburg, das ist die Aufgabe des ‚Kultur für alle!‘-Fonds. Der Name ist Programm. Und ich freue mich, dass dieser Fonds nun dazu beiträgt, diese Aufgabe mit Leben zu füllen.“

Die Anträge können jeweils zum 1. Dezember 2021 und 1. Mai 2022 an die Behörde für Kultur und Medien, Referat inklusive Kulturprojekte, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg  gestellt werden.

 

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Zukunftsstipendien für Kultur https://www.tiefgang.net/zukunftsstipendien-fuer-kultur/ Fri, 13 Aug 2021 22:50:56 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8279 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien legt ein umfangreiches Stipendienprogramm auf, um freischaffende Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen, die durch die Corona-Pandemie besonders stark betroffen sind.

In Kooperation mit der Hamburgischen Kulturstiftung, dem Berufsverband bildender Künstler*innen und dem Landesmusikrat Hamburg vergibt die Behörde für Kultur und Medien 2021 einmalig 550 Hamburger Zukunftsstipendien. Die Stipendien sollen ihnen ermöglichen, auch in der aktuellen Situation ihren Beruf auszuüben und sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Insgesamt werden aus Mitteln des Corona-Hilfspakets der Behörde für Kultur und Medien 550 Stipendien à 6.000 Euro vergeben. Davon gehen 350 an den Bereich Bildende Kunst sowie je 100 an die Literatur und die Musik.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Nach anderthalb Jahren geht das künstlerische Leben in Hamburg zum Glück wieder los. Dennoch hat die Pandemie bei vielen Künstlerinnen und Künstlern Spuren hinterlassen. Mit unseren Zukunftsstipendien möchten wir sie dabei unterstützen, trotz der schwierigen letzten Monate neue künstlerische Projekte umzusetzen. Gleichzeitig zollen wir ihnen damit Anerkennung und Respekt, weil sie mit ihrer Kunst unser Leben bereichern. Bei der Umsetzung der Stipendien kooperiert die Kulturbehörde mit erfahrenen Organisationen wie der Hamburgischen Kulturstiftung, dem Berufsverband bildender Künstler*innen und dem Landesmusikrat Hamburg. Für die engagierte Zusammenarbeit danke ich allen Beteiligten sehr herzlich.“

14, geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung: „Die Zukunftsstipendien ermöglichen Künstlerinnen und Künstlern, konzentriert und ohne Produktionszwang an ihren Vorhaben zu arbeiten. Und das ist nach diesen herausfordernden und immer noch von Unsicherheit geprägten Zeiten genau das Richtige! Wir freuen uns sehr, für diese wichtige und sinnvolle Unterstützung mit der Behörde für Kultur und Medien und dem Berufsverband bildender Künstler zusammenzuarbeiten.“

Thomas Prisching, Geschäftsführer Landesmusikrat Hamburg: „Wir freuen uns sehr, dass die in der Corona-Pandemie bisher so gebeutelte Hamburger Musikszene sich langsam wieder erholt. Dazu tragen die immerhin 100 jetzt aufgelegten Stipendien bei, die sich an freischaffende Musikerinnen, Musiker, Komponistinnen und Komponisten aller Genres richten. Diese Stipendien sind eine wichtige Unterstützung für die Betroffenen und ein starkes Zeichen für die musikalische Vielfalt und Breite in Hamburg!“

Bianca Müllner, Vorstandsvorsitzende Berufsverband bildender Künstler*innen: „Die Förderung künstlerischen Schaffens ist von zentraler Bedeutung für die Entstehung zeitgenössischer Kunst. Der Entstehungsprozess findet in der Öffentlichkeit selten ausreichend Anerkennung. Folglich wird auch künstlerische Arbeit in ihrer Gesamtheit unzureichend vergütet. Es ist wichtig, Werkentwicklung wahrzunehmen, zu unterstützen und in den Diskurs über Kunst einfließen zu lassen. Das Zukunftsstipendium steht für diese Ziele. Wir bedanken uns sehr für die Kooperation mit der Hamburgischen Kulturstiftung und der Behörde für Kultur und Medien.“

Bewerben können sich professionelle Künstlerinnen und Künstler der Sparten Bildende Kunst, Literatur und Musik mit Projekten, die zum Beispiel in den Bereichen Weiterbildung, Recherche oder Konzeption liegen können. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 3. bis 31. August 2021. Vertreterinnen und Vertreter der Bildenden Kunst und der Literatur bewerben sich bei der Hamburgischen Kulturstiftung, Musikerinnen und Musiker beim Landesmusikrat Hamburg.

Über die Vergabe der Stipendien entscheiden bis Mitte Oktober 2021 fachkundige Jurys der jeweiligen Bereiche. Die operative Betreuung übernehmen die Hamburgische Kulturstiftung und der Landesmusikrat Hamburg.

Die Ausschreibungen finden Sie ab sofort im Internet:
Bildende Kunst und Literatur: www.kulturstiftung-hh.de/zukunftsstipendien; Musik: www.lmr-hh.de.

Die Antragsstellung ist vom 3. bis 31. August 2021 über das jeweilige Online-Bewerbungsverfahren möglich.

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Mach dir deinen eigenen Gig! https://www.tiefgang.net/mach-dir-deinen-eigenen-gig/ Fri, 18 Jun 2021 22:03:12 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8069 [...]]]> Künstler*innen und künstlerisch tätige Gruppen, die Interesse an einem Auftritt im Rahmen des Kultursommers Hamburg haben, können sich bis zum 27. Juni ihren eigenen Auftritt bauen.

Seit dem 17.06. gibt es bei der Behörde für Kultur und Medien eine Datenbank, in der  Künstler*innen ihr Profil anlegen könne und sich für einen Auftritt bewerben. Diese Informationen werden den Veranstalterinnen und Veranstaltern zur Verfügung gestellt, die das Programm auf ihren Bühnen noch nicht vollständig kuratiert haben. Für die noch freien Auftrittsslots suchen sie aus der Datenbank künstlerische Beiträge für ihr Bühnenprogramm aus. Es sind noch rund 100 Auftrittslots zu vergeben. Voraussetzungen sind die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse oder die Erfüllung der entsprechenden Kriterien sowie ein Erstwohnsitz in der Metropolregion Hamburg. Bewerbungen sind vom 17.6. bis zum 27.6.2021 über diese Seite möglich.

Für einen Auftritt werden pauschale Gagen gezahlt:

– 300 Euro bis 1/2 Stunde Auftritt – ab der 3. Vorstellung im Rahmen des Kultursommers: 250 Euro

– 500 Euro ab 1/2 Stunde Auftritt – ab der 3. Vorstellung im Rahmen des Kultursommers: 350 Euro

– für eine Gruppe (ab drei Personen; z.B. Chor, Tanzensemble): 1.500 Euro.

Wenn man für einen Auftritt im Rahmen des Kultursommers ausgewählt wird, wird man vom Veranstaltenden direkt kontaktiert.

Quelle: www.hamburg.de/kultursommer

 

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