Bernd Muss https://www.tiefgang.net Fri, 10 Apr 2026 08:17:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Ein Künstlerdorf zum Hafenfest https://www.tiefgang.net/ein-kuenstlerdorf-zum-hafenfest/ Sun, 12 Apr 2026 22:45:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13610 [...]]]> Wenn im Juni das 24. Harburger Binnenhafenfest die Segel setzt, geht es längst nicht mehr nur um Schiffe und Schanty-Chöre. Inmitten von Fischbrötchenduft und Takelagengeschnack entsteht 2026 etwas völlig Neues: Ein begehbares Künstlerdorf.

Hinter der Vision des „PORT ART FESTIVAL“ stecken zwei Köpfe, die man im Hamburger Süden kennt wie bunte Hunde: Resi und Bernd Muss.

Resi, die mit ihrer „Resis Art“ normalerweise den Kulturkiosk an der Blohmstraße beim „Art Cornern“ in eine Freiluftgalerie verwandelt, und Bernd Muss, der Meister des maritimen Treibguts und der Street-Art, bündeln ihre Kräfte. Ihr Plan: Eine 100 Quadratmeter große Fläche direkt am Wasser wird zum Epizentrum der lokalen Kreativszene.

„Wir wollen Kunst sichtbar machen – und zwar dort, wo das Leben tobt“, so der Tenor der Initiator*innen. Statt weißer Galeriewände gibt es weiß gestaltete Bauzaunwände, statt steriler Stille herrscht Hafenatmosphäre. Bis zu 15 Kunstschaffende aus Harburg und dem Umland sollen hier ihr Zuhause auf Zeit finden.

Das Besondere an diesem „Künstlerdorf“ ist die Unmittelbarkeit. Wer hier ausstellt, muss auch da sein. Keine anonymen Schilder, sondern echte Gespräche zwischen Pavillons und Kuchengabeln. Besucher*innen werden mit einer Postkarte begrüßt, die wie ein kleiner Kompass durch die Vielfalt der Stile führt – und ein Kuchengutschein sorgt dafür, dass die Verweildauer (und die Gesprächsbereitschaft) steigt.

Es ist dieser typische Harburger Spirit: Man macht es einfach. Man vernetzt sich. Unterstützt durch den Sponsor Schüthe Druck & Verlag, verwandelt sich eine kahle Fläche in einen Ort der Begegnung. Port Art ist dabei mehr als eine einmalige Show; es ist der Versuch, die Erfahrungen des „Art Cornerns“ in den großen, öffentlichen Raum des Hafens zu tragen.

Aufruf an die Szene: „Wir suchen dich!

Noch ist das Dorf nicht voll besetzt. Bernd Muss und Resi rufen die lokale Kunstszene dazu auf, Teil dieser Premiere zu werden. Ob Malerei, Skulptur oder Street-Art – gesucht werden Künstler*innen, die Lust haben, ihren Elfenbeinturm gegen eine Meeresbrise einzutauschen.

Wer dabei sein will, sollte nicht lange fackeln: Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. April 2026. Es ist die Chance, Teil eines Formats zu werden, das Kunst nicht nur zeigt, sondern sie mitten in das Herz des Harburger Sommers pflanzt.

Der Ruf des Hafens – So seid ihr dabei:

  • PORT ART FESTIVAL im Rahmen des 24. Harburger Binnenhafenfests
  • 5. bis 7. Juni 2026
  • Bewerbung mit Foto der Arbeiten und kurzer Info an info@resis-art.de oder info@berndmuss.de
  • Deadline: 30. April 2026

Gehen wir cornern – diesmal im großen Stil am Kai!

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Haut in die Tasten! https://www.tiefgang.net/haut-in-die-tasten/ Fri, 01 Sep 2023 22:27:03 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10242 [...]]]> Harburg als großer Konzertsaal? Warum eigentlich nicht? Acht Klaviere laden bald zum Test!

Im Zeitraum vom 9. bis 24. September 2023 findet das Projekt „play the piano!“ in Hamburg statt. Acht Klaviere werden an verschiedene zentrale Orte in Harburg gestellt – ob Pianist*in oder Laie, jede:r darf sie spielen. Das Projekt wurde von dem Projekt „Play me i am yours“ des britischen Künstlers Luke Jerram inspiriert, der weltweit Klaviere in den öffentlichen Raum bringt und so musikalische Interaktionen schafft: spontan, überraschend und berührend.
Die Klaviere werden in der Harburger City und im Binnenhafen platziert: Im Marktkauf-Center, Gloriatunnel (Kulturwohnzimmer), auf dem Harburger Rathausplatz, dem Museumsplatz, vor der Dreifaltigkeitskirche, auf dem Kanalplatz, dem Lotsestieg und auf dem Gelände der Technischen Universität Hamburg. Die genauen Standorte sind auf der Piano-Map abgebildet, die in Form von Blumensamentütchen gedruckt und in der Harburg Info (Hölertwiete 6) sowie an 50 weiteren Standorten in ganz Hamburg verteilt werden.
Doch das ist noch nicht alles. Die Klaviere werden von verschiedenen Künstler*innen kreativ gestaltet, darunter Bernd Muss, Bona Berlin, das Habibi Atelier, das Kulturwohnzimmer, Maria Schmuck, Marshal Arts und Ralf Schwinge. Zusätzlich wird im Rahmen von „play the piano!“ in der Freiraumgalerie „Walls Can Dance“ ein neues Fassadenkunstwerk entstehen.
Im Zusammenhang mit dem Projekt sind weitere Aktionen geplant und (Musik-) Schulen und Kindergärten werden eingeladen, sich zu beteiligen und beispielsweise ihren Musikunterricht oder Wandertag ins Freie und ans Klavier zu verlegen. Zudem wird die Aktion in den „Familay day“ am 24. September integriert.

Am finalen Tag des Projekts sind alle aufgerufen, die Klaviere ein letztes Mal auszuprobieren und darauf zu spielen. An diesem Tag wird auch der ukrainische Musiker Garri Setian ein Konzert auf dem Harburger Rathausplatz geben. Nach Abschluss des Projekts werden die Klaviere einem künstlerischen Projekt zugeführt.
Schon vor Projektstart ist das Interesse an den bunten Klavieren so groß, dass ein weiteres Klavier gestaltet wird, welches vom 20. bis 23. im Rahmen des Reeperbahn Festivals auf St. Pauli zu sehen sein wird.
„play the piano!“ wird vom Harburg Marketing e.V. in Zusammenarbeit mit dem Urban Art Institute Hamburg e.V. veranstaltet und gefördert durch das Bezirksamt Harburg, die Hamburger Sparkasse, die SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft und die Stiftung WissensART.
Antonia Marmon, Geschäftsführerin des Harburg Marketing e.V.: „Unser Projekt zeigt nicht nur, dass Harburg ein Standort für innovative und kreative Ideen ist, sondern auch, dass die Harburger Innenstadt von allen aktiv mitgestaltet werden kann. Wir freuen uns, dass die Harburger City mit „play the piano!“ eine neue Attraktion bekommt, die hamburgweit einzigartig ist, spielerisch die City und den Binnenhafen miteinander verbindet und schon vor Projektstart Strahlkraft bis nach St. Pauli hat.“

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