Bodhran https://www.tiefgang.net Tue, 23 Jan 2018 11:26:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 A Night of the Bodhrán https://www.tiefgang.net/a-night-of-the-bodhran/ https://www.tiefgang.net/a-night-of-the-bodhran/#comments Fri, 19 Jan 2018 23:20:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2867 [...]]]> Garifin, eine gefeierte Band der Hamburger Irish Folk Szene, kehrt für einen Abend in Original-Besetzung auf die Bühne zurück! Und es gibt einiges zu feiern!

2007 löste sich die Band auf und die Mitglieder spielen seitdem in anderen, neuen Projekten weiter. Guido Plüschke, eines der Gründungsmitglieder von Garifin, feiert nun seinen 50. Geburtstag und sein 30-jähriges Bühnenjubiläum und hat dies zum Anlass genommen, mit seinen musikalischen Weggefährten der letzten Jahre und Jahrzehnte und den Fans seiner Bands am 21.04.2018 um 19:30 Uhr im Rieckhof Harburg (Rieckhoffstraße 12, 21073 Hamburg) zu feiern und ein einmaliges Live-Konzert mit über 30 Musikern zu geben.

Neben Garifin werden die Celtic Cowboys, Trasnú, die Lighthouse Lads, die Sue Sheehan Band, Jens Kommnick & Siobhán Kennedy (Iontach), Ekhart & Bernadette Topp (Tune Fish), Solveigh Rose (Philharmonisches Staatsorchester Hamburg), Rolf Wagels (Cara), Markus Brachtendorf, (Lecker Sachen), Roland Hebborn (Mahones) Bernd Haseneder (Larry Mathews Blackstone Band), Willie Burger (Josie White Revival Band), Frank Weber (Fleadh) und weitere Musiker auftreten. Ferner werden auch irische Tänzer ihr Können auf der Bühne zeigen.

Guido Plüschke

Der Harburger Multiinstrumentalist Guido Plüschke (Bodhrán, Banjo, Mandoline, Bouzouki, Gitarre) wurde 1968 in Hamburg geboren und kam erst mit 19 Jahren zur irischen Musik. Aber seit diesem Moment war er den Klängen der grünen Insel verfallen. Er war 1991 Gründungsmitglied der Gruppe Garifin, mit der er im Jahre 2000 unter anderem bei Jürgen von der Lippes „Geld oder Liebe“ auftrat. 1996 machte er sein Hobby zum Beruf und ist seitdem Deutschlands einziger hauptberuflicher Lehrer für die irische Rahmentrommel Bodhrán und Besitzer von Bodhrán World, dem Fachhandel für Bodhráns und Zubehör. Er unterrichtet in ganz Deutschland und Europa und vermittelt seit 1996 in unzähligen Workshops sein Können und seine Spielfreude an Interessierte jeden Alters und jeder Spielstufe. Neben den praktischen Aspekten der irischen Rahmentrommel setzte er sich 2004 im Rahmen seiner Magisterarbeit an der Universität Lüneburg mit der Entwicklungsgeschichte der Bodhrán auseinander. Er gehört zweifelsohne zu den wenigen Spielern, die sich in der Theorie wie auch in der Praxis sicher bewegen.

Irlands Trommel Nr. 1: Bodrhán

2004 schrieb er über dieses Instrument seine Magisterarbeit an der Universität Lüneburg und 2008 wurde er 3. bei den Bodhrán-Weltmeisterschaften in Irland und ist damit die einzige nicht-irische Person, die jemals einen Titel bei den Weltmeisterschaften von der irischen Insel mit nach Hause nahm. 2008 war er auch Gründungsmitglied der Celtic Cowboys und spielt seit 2001 bei der Band Trasnú, die er auch mitbegründete. Ebenfalls 2008 erblickten die Lighthouse Lads das Licht der Welt, deren Mitglied Guido auch seit der ersten Stunde ist. Seit 1996 ist er Mitinhaber von Liekedeler Musikproduktionen, einem Independent Platten-Label, bei dem alle CDs seiner Bands und die anderer Künstler verlegt sind.

Celtic Cowboys – ein Harburger Stück Irland

Guido ist ebenfalls ein beliebter und geschätzter Studio- und Gastmusiker. Neben seinen eigenen Bands den Celtic Cowboys und den Lighthouse Lads, deren Mitbegründer er ist, wirkte er unter anderem an nationalen und internationalen Produktionen der Künstler Dessie Kelliher, Garifin, Pipeline, An Tor, Falk-Andreas Eckhardt, UKW Band und Lecker Sachen mit. Ferner spielte er bereits mit folgenden Künstlern und Gruppen: Gerry O´Connor (Skylark), Brendan Power (River Dance), Sessions From The Hearth, Maeve Donnelly (Moving Cloud), Harriet Bartlett, Allan McDolnald, Damien Mullane, Dessie kelliher, Déirín Dé, Pipeline, Ian Smith, Stephan Campbell, Siobhán Kennedy und Jens Kommnick.

 

Nun wird Guido 50 und blickt auf viele Auftritte, Sessions und Ereignisse zurück, die er in den letzten 30 Jahren auf und hinter der Bühne erlebt hat. Aber auch bei seinen knapp 60 Besuchen in Irland hat er viele Freunde gefunden und sein Können in über 30 CD-Produktionen seiner Bands, eigenen Scheiben und als Gastmusiker bei anderen Künstlern bewiesen. 2013 produzierte er erfolgreich die erste und einzige deutschsprachige Lehr-DVD für die Bodhrán.

Was Guido die Zukunft bringen wird steht nur zum Teil in den Sternen, denn eine Menge Projekte haben bereits in seinem Kopf Gestalt angenommen und werden ihn auch in den nächsten Jahren auf Trab halten und seine Fans und Freunde erfreuen.

Sa., 21. April, 19.30h, Rieckhof Kneipe, Rieckhoffstraße 12, 21073 Hamburg

Karten für dieses einmalige und besondere Konzert gibt es direkt auf der Homepage von Guido Plüschke (www.bodhran-world.de) oder an folgenden Vorverkaufsstellen in Hamburgs Süden für 19€ im Vorverkauf und 24€ an der Abendkasse:

Rieckhof Kneipe, Rieckhoffstraße 12, 21073 Hamburg, 040 / 766 69 22

Konzertkasse HAN Phoenix Center Harburg –  Hannoversche Straße 86, 21073 Hamburg 040 / 767 586 86

Theaterkasse im SEZ Neugraben, Cuxhavener-Straße 345, 21149 Hamburg, 040 / 702 63 14

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Irland in der Lämmertwiete https://www.tiefgang.net/irland-in-der-laemmertwiete/ Fri, 10 Nov 2017 23:53:30 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2465 [...]]]> Geschichten aus 20 Jahren „The Old Dubliner“ gibt es viele zu erzählen. An einer der ältesten und schönsten aber sitzt man in dem Irish Pub.

Kenny

1997 war es. Da wurde das erste Guiness im altehrwürdigen Keller in der Lämmertwiete angezapft. Damals waren es Mercedes und Noel Redmond, die ein Jahr zuvor ein „Old Dubliner“ in Lüneburg eröffnet hatten und denen der Sinn nach mehr stand. Und für das Harburger Geschwisterchen wurde eigens ein Tischler aus Dublin eingeflogen. Und schon war die erste bierselige Geschichte so gut wie geschrieben. Denn nach zu vielen Guinness am Vorabend verlor er das Augenmaß. Und so ist der zu hoch  geratene Tresen bis heute allabendlicher Gesprächsstoff.

Festes Mobiliar: Kirsten (l.) & Christina.

Vom Studi-Job zur Untennehmerin

Als aber dann die Inneneinrichtung fertig war, fehlte nur noch eins – ein waschechter Ire, der die Geschicke leiten sollte. Es kam Kenny, ein junger Dubliner, der seinen Job sehr gut machte und die Herzen der Gäste im Sturm eroberte. Aber auch ein Kenny brauchte mal einen freien Tag, und so kam es, dass Kirsten aus Lüneburg entsandt wurde. Kirsten, die neben der Ausbildung sich im Lüneburger Pub ihr Geld hinzuverdiente, wurde nach Harburg entsandt. Und die zweite Story nahm ihren Lauf. Und da in Lüneburg auch Christina jobbte – eine Studentin, die mit ihrem irischen Aussehen optimal in den Job passte – wurde die Lüneburg-Harburg-Connection bald eine feste Bank.

„Laß` die Gummistiefel zu Hause“

Bodhran, Guiness & Gesang (Foto: H. Rümenapf)

Nach zwei Jahren wollte Kenny in die weite Welt hinaus und heuerte in einem Pub in Madrid an. Er war der Meinung, dass Kirsten am besten geeignet sei, in seine Fußstapfen zu treten, und so wurde sie Geschäftsführerin und verließ das schöne Lüneburg. „Ein lieber Harburger Stammgast meinte, ich könne die Gummistiefel ruhig zu Hause lassen, schließlich würde ich in die Weltstadt Harburg ziehen. Aber für mich war es schrecklich“, erinnert sie sich noch heute. „Die Stadt, die Harburger mit ihrem ´Wir sind anders als alle anderen` und die Gäste, die Kenny nachweinten und mir den Start alles andere als leicht machten.“

Die Kellerschänke in den 20er Jahren.

Und so war sie fest entschlossen, maximal ein Jahr den Harburger Pub zu leiten, um dann auf Nimmerwiedersehen zu enteilen. „Leider lernte ich Alfons kennen, heiratete 2004 und bekam 2005 eine Tochter. Abhauen ging nicht mehr.“ 

Foto: Hinnerk Rümenapf

Christina war inzwischen auch schon nach Harburg nachgerückt, weil sie in Winterhude wohnte und der Weg von Harburg nach Hause doch näher als Lüneburg war. Und so entstand ein Team für die Ewigkeit. „Ich war schon längst gefühlte Harburgerin, als mein Chef Noel mir eröffnete, er wolle zurück nach Irland und würde mir das Old Dubliner verkaufen“, erinnert sich Kirsten heute.

2002 zum „Irish Pub of the year“ prämiert.

Viele Steine lagen auf dem Weg, viele unnötige Hürden mussten genommen und Enttäuschungen verwunden werden. Im November 2007 feierten Kirsten und Christina dann aber die zweite Eröffnung des Old Dubliner Harburg. „Dass wir heute immer noch da sind, verdanken wir einem starken Team, vielen Musikern und last but not least vielen lieben Gästen, von denen uns einige schon seit vielen Jahren die Treue halten.“

Und wir freuen uns auf die nächste Runde Guiness (und dass der Brexit an diesem Bier vorübergehen  mag), irische Lyrik bei der nächsten SuedLese, irische Musik am Wochenende und insbesondere zur SuedKultur Music-Night. Und last but not least – auf die nächsten 20 Jahre!

Irish Pub „The Old Dubliner, Neue Straße 56-58, Lämmertwiete, 21073 Hamburg, www.olddubliner.de

 

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