Buxtehude um 1800 – Eine Spurensuche – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Thu, 15 May 2025 12:03:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Nähen wie Madame de Pompadour https://www.tiefgang.net/naehen-wie-madame-de-pompadour/ Fri, 16 May 2025 22:59:02 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11804 [...]]]>

Wer Lust auf ein besonderes und kreatives Erlebnis hat, sollte sich den Atelierkurs des Buxtehude Museums nicht entgehen lassen.

Passend zur aktuellen Sonderausstellung „Buxtehude um 1800 – Eine Spurensuche“ können am 25. Mai kleine Handtaschen oder Beutel nach historischem Vorbild genäht werden. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung.

Im 18. Jahrhundert war der „Pompadour“ ein modisches Muss. Dieses auch Ridikül genannte Accessoire war ein eleganter Beutel, meist aus Seide, der mit zwei Schnüren geschlossen wurde. Diese Schnüre dienten dann als Griff oder Schulterriemen.

Unter dem Motto „In die eigene Tasche wirtschaften“ können am Sonntag, den 25.05., kleine Handtaschen oder Beutel kreiert werden. Ob für das Kleine Schwarze oder die große Robe – ein solches Täschchen ist das i-Tüpfelchen jedes Outfits. Unter der Anleitung der professionellen Schneiderin Anja Jannsen entstehen mit einer großen Auswahl an Stoffen einzigartige Accessoires nach historischem Vorbild. Dabei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und zwischen einem Clipverschluss oder einem gefütterten Beutel mit Zugband wählen.

Inspiration und einen Einblick in die Lebenswelt des gehobenen Bürgertums im Buxtehude des 19. Jahrhunderts bietet die aktuelle Sonderausstellung des Museums. Diese kann im Rahmen des Kurses besucht werden und auf die Gestaltung des eigenen Pompadours einstimmen.

Der Kurs findet am 25.05.25 von 11:30-15:30 Uhr statt. Die Kosten betragen 50 Euro inklusive Material. Da maximal 6 Plätze zur Verfügung stehen, wird eine rasche Anmeldung unter buchung@buxtehudemuseum.de oder Telefon 04161 50797-0 empfohlen.

Ein besonderer Tipp:

Die Teilnahme an einem Atelierkurs ist auch eine wunderbare Geschenkidee für kreative Menschen!

 

 

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Ensemble Obligat zu Gast im Buxtehude Museum https://www.tiefgang.net/ensemble-obligat-zu-gast-im-buxtehude-museum/ Fri, 21 Feb 2025 23:36:33 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11522 [...]]]> Anlässlich der Sonderausstellung „Buxtehude um 1800 – eine Spurensuche“ ist die Kleine Fleth-Philharmonie am Donnerstag, den 6. März zu Gast im Buxtehude Museum.

Die Kleine Fleth-Philharmonie lädt zur „Soirée Baroque“ mit Imme-Jeanne Klett (Querflöte) und Anke Dennert (Cembalo) vom Ensemble Obligat. Dieses wurde vor 30 Jahren in Buxtehude gegründet und kehrt nun anlässlich seines Jubiläums zu seinen Wurzeln zurück. Passend zur Sonderausstellung im Buxtehude Museum hat Imme-Jeanne Klett ein stimmiges Kammerkonzertprogramm mit Musik des 18. Jahrhunderts zusammengestellt. Zur Aufführung kommen Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Wilhelm Friedemann Bach, Anna Amalia von Preußen, Johann Philipp Kirnberger und Wolfgang Amadeus Mozart. „Ich fühle mich durchaus geehrt, derjenige zu sein, der die neue Veranstaltungsreihe „Zu Gast im Buxtehude Museum“ eröffnet“, freut sich Hasko Witte, Leiter und Inhaber der Kleinen Fleth-Philharmonie. „Die Ausstellung ist ein wunderbarer Anknüpfungspunkt für ein derartiges Konzert. Das wird ein wundervoller Abend“.

Die Ausstellung „Buxtehude um 1800 – eine Spurensuche“ beleuchtet unterhaltsam und anschaulich, wie man sich die bürgerliche Lebenswelt um 1800 in Buxtehude vorstellen kann. Ausgehend von zwei Pastell-Portraits aus der Sammlung des Buxtehude Museums, zu denen zunächst kaum etwas bekannt war, entfaltet sich für Besucherinnen und Besucher ein facettenreiches Bild des gesellschaftlichen Alltags in der damals von ca. 1.500 Menschen bewohnten Stadt.

Die Sonderausstellung ist exklusiv für die Konzertgäste ab 18 Uhr geöffnet, das Konzert beginnt um 19:30 Uhr. Das Café Baham übernimmt die Bewirtung der Gäste. Kosten für das Konzert inkl. Museumseintritt: 25,- Euro. Anmeldung unter buchung@buxtehudemuseum.de oder tickets@fleth-philharmonie.de

Informationen zu den Künstlerinnen:

Imme-Jeanne Klett studierte Flöte in Hamburg. Sie konzertiert international als Solistin und widmet sich besonders selten aufgeführten Komponisten sowie kammermusikalischen Besetzungen. 1995 gründete sie das Ensemble Obligat, mit dem sie auf renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auftritt. Klett ist Professorin für Flöte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und künstlerische Leiterin des Festivals „OBLIGAT!“.

Anke Dennert studierte Cembalo und schloss ihr Konzertexamen in Hamburg ab. Sie tritt international als Solistin und Continuo-Spielerin auf, u.a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und dem Los Angeles Baroque Orchestra. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Wiederentdeckung vergessener Werke des 17. und 18. Jahrhunderts, auch von Komponistinnen. Dennert lehrt historische Tasteninstrumente und Generalbass am Hamburger Konservatorium.

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Forschung, Führungen und Faltbilder https://www.tiefgang.net/forschung-fuehrungen-und-faltbilder/ Fri, 09 Aug 2024 22:49:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11070 [...]]]> Das Programm steht: Von August bis Oktober finden im Buxtehude Museum abwechslungsreiche Angebote für Kinder und Erwachsene statt.

An jedem ersten Sonntag im Monat bietet das Museum zu wechselnden Themen um 14 Uhr eine Führung für Erwachsene und von 15:15-17:15 Uhr die Kleine Sonntagswerkstatt für Kinder an.  Am 1. September bekommen Sie bei der Fokusführung einen Einblick in das Buxtehuder Lederhandwerk ab dem 19. Jahrhundert. In der Sonntagswerkstatt entstehen Faltbilder zur Stadtgeschichte. Am 6. Oktober findet wieder eine Kompaktführung statt und die Sonntagswerkstatt widmet sich dem Spiel mit Licht und Schatten, denn dieses Mal werden Scherenschnitte hergestellt.

Am 8. September feiern wir den Tag des offenen Denkmals und das Buxtehude Museum gewährt einen umfassenden Einblick in sein wichtigstes Baudenkmal – das Gebäude des Alten Heimatmuseums. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen nehmen alle Interessierten um 12,um 14 und um 15 Uhr mit zu Kurzführungen hinter die Kulissen des historischen Gebäudeteils. Und die Studierenden der Hochschule 21 präsentieren von 12 bis 16 Uhr ihre Projektarbeit des Sommersemesters 2024 rund um die Vermessung des Alten Heimatmuseums. Die Angebote sind an diesem Tag kostenlos.

Vom 20. September 2024 bis zum 5. Oktober 2025 kann die große stadtgeschichtliche Sonderausstellung „Buxtehude um 1800 – Eine Spurensuche“ besucht werden. Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei Portraits, die zu den ersten Sammlungsstücken des Museums gehören. Eindrucksvoll zeigen sie, wie wir uns die bürgerliche Gesellschaft Buxtehudes im späten 18. Jahrhundert vorstellen können. Aber wer sind die dargestellten Personen und wie war das Leben in der damals ca. 1.500 Personen zählenden Stadt? Anhand von zeitgenössischen Schriften, Karten und Exponaten beleuchtet die Ausstellung die Lebenswelt Buxtehudes um 1800 und verfolgt Spuren, die neue Erkenntnisse zu den Portraitierten liefern.

Am 3. Oktober beteiligt sich das Museum an der Aktion der Sendung mit der Maus „Türen auf mit der Maus“. Unter dem Motto „Das Museum im Schuhkarton“ bauen Kinder ab 8 Jahren von 14 bis 17 Uhr ihre eigene, kleine Ausstellung im Schuhkartonformat nach. Anmeldungen für dieses kostenlose Angebot unter www.wdrmaus.de/extras/tueren_auf

In den Herbstferien finden in Anlehnung an die neue Sonderausstellung „Buxtehude um 1800“ jeweils von 14 bis 17 Uhr drei kreative Angebote für Kinder ab 8 Jahren statt: Am 8. Oktober entstehen handgenähte Puppenkleider nach Vorlagen aus dem 19. Jahrhundert. Am 10. Oktober können sich die Kinder in der Portraitmalerei mit Pastellkreiden ausprobieren und am 16. Oktober bauen und verzieren sie einen eigenen kleinen Wandspiegel. Anmeldungen sind beim Kooperationspartner des Ferienvergnügens – der Stadtjugendpflege Buxtehude – möglich, unter www.stadtjugendpflegebuxtehude.de.

Im Halbjahresprogramm des Museums finden sich alle Informationen zu diesen und weiteren Angeboten des Museums, seinen Ausstellungen und buchbaren Angeboten. Der Flyer liegt an allen einschlägigen Stellen aus und ist digital unter www.buxtehudemuseum.de/bildung-vermittlung abrufbar. Weitere Informationen unter Telefon 04161 50797-0.

Buxtehude Museum für Regionalgeschichte und Kunst | St.-Petri-Platz 11 | 21614 Buxtehude | Tel.: 04161 507 97-0 | www.buxtehudemuseum.de

 

Öffnungszeiten

Di-So 11-18 Uhr

 

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