Claus-Peter Rathjen https://www.tiefgang.net Tue, 21 Jul 2026 12:56:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Zwischen Blüten und Bildhauerei https://www.tiefgang.net/zwischen-blueten-und-bildhauerei/ https://www.tiefgang.net/zwischen-blueten-und-bildhauerei/#respond Sat, 18 Jul 2026 22:47:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14203 [...]]]> Wenn sich am So., 9. August, die Tore zu einem Garten in Kirchdorf öffnen, feiert ein besonderes Format ein stolzes Jubiläum: „Kunst im Garten“ begeht sein zehnjähriges Bestehen.

Was einst als kleine Initiative begann, hat sich zu einem festen kulturellen Fixpunkt entwickelt, der Natur und Kunst auf einer 700 Quadratmeter großen Gartenfläche zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen lässt.

Von 11 bis 17 Uhr verwandelt sich das private Areal am Siedenfelder Weg 93 in Hamburg-Kirchdorf von Gastgeber Jürgen Weber in eine weitläufige Open-Air-Galerie. Die Gemeinschaftsausstellung bietet den Besucher*innen die Möglichkeit, zeitgenössische Kunst fernab von sterilen Museumsräumen zu erleben. Das Spektrum der gezeigten Werke ist beeindruckend breit gefächert und umfasst Fotografie in verschiedenen Ausprägungen, Malerei, Grafik, Bildhauerei, Skulptur sowie Design und einzigartige 3D-Collagen.

Persönlicher Austausch und musikalische Begleitung

Ein besonderes Merkmal dieser Ausstellung ist die Nähe zwischen Publikum und Kunstschaffenden. Die folgenden Künstler*innen werden anwesend sein, um ihre Arbeiten vorzustellen und in den Dialog zu treten: Jürgen Drygas, Viola Feldmann, Stefanie Franke-Fischer, Christopher Ponce Morales, Claus-Peter Rathjen, Ronald Sawatzki, Tatjana Jule Schenk, Jürgen Weber sowie Bernd Wucherpfennig. Musikalisch wird das Jubiläum von Renee de la Prade begleitet, die mit Akkordeon-Klängen für Blues- und Rock-Grooves in der Gartenkulisse sorgt.

Die Gemeinschaftsausstellung „10 Jahre Kunst im Garten“ findet am So., den 9. August von 11 bis 17 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Siedenfelder Weg 93, 21109 Hamburg-Kirchdorf. Der Eintritt ist frei!


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Ein Fest der vollen Häuser https://www.tiefgang.net/ein-fest-der-vollen-haeuser/ Thu, 09 Apr 2026 22:58:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13602 [...]]]> Vier Wochen lang war der Hamburger Süden nicht wiederzuerkennen. Wo sonst der Alltag zwischen Pendelzügen und Hafenbecken taktet, regierten im März die Worte. Die 11. SuedLese ist Geschichte, aber der Nachhall dieses literarischen Marathons ist in Harburg, Wilhelmsburg und bis weit nach Buxtehude hinein noch deutlich zu spüren.

Unter dem passenden Motto Orte der Worte verwandelte sich die gesamte Region in eine einzige, pulsierende Bühne für alles, was zwischen zwei Buchdeckel passt – und oft weit darüber hinausging.

Es war ein Fest der vollen Häuser. Dass die SuedLese längst eine feste Institution ist, zeigte der enorme Andrang. Ob bei den großen Namen wie Michel Abdollahi, der trotz terminlicher Verschiebung für ungebrochene Begeisterung sorgte, oder in der intimen Atmosphäre von Claus-Peter Rathjens plattdeutscher Wohnzimmerlesung: Die Neugier des Publikums war grenzenlos. Wer zu spät kam, stand oft vor verschlossenen Türen – ein schönes Luxusproblem für die lokale Kulturszene.

Besonders hängen geblieben ist die Energie der Debüts. In Buxtehude feierte die Ladies Crime Night Premiere und bewies, dass Krimis im Zehn-Minuten-Takt mit echtem Adrenalin funktionieren. Wenn der Schuss vom Band die Lesezeit gnadenlos beendete, blieb das Publikum mit Cliffhangern zurück, die förmlich nach dem Gang zum Büchertisch schrien. Es ist genau dieser Mix aus Unterhaltung und Anspruch, den die Organisator*innen um Heiko Langanke so meisterhaft kuratieren.

Doch die SuedLese scheute auch die harten, schmerzhaften Themen nicht. Dominik Bloh berichtete in einer fast greifbaren Intensität von seinen Jahren auf der Straße und seinem Weg zurück in die Sichtbarkeit. Rina Schmeller brach im Speicher am Kaufhauskanal mit ihrem Debüt Co das Schweigen über Co-Abhängigkeit, während Mia Raben am Moorburger Elbdeich die unsichtbaren Geschichten polnischer Pendel-Migrant*innen beleuchtete. Diese Stimmen gaben dem Festival eine politische Relevanz, die weit über rein literarische Zirkel hinausreicht.

In den Gesprächen mit den Künstler*innen wurde deutlich, wie sehr die Orte die Texte prägen. Jan Simowitsch entführte seine Zuhörer*innen im Amtshaus Moisburg bis auf die Färöer-Inseln und ließ sie an seinem radikalen Ausbruch teilhaben. Kea von Garnier nutzte die raue Atmosphäre des Stellwerks im Harburger Bahnhof, um über die Verletzlichkeit junger Männer und das Patriarchat zu sprechen. Es sind genau diese Begegnungen auf Augenhöhe, die das Festival so nahbar machen.

Zum Abschluss setzte die belarussische Philosophin Olga Shparaga im Kulturhaus Süderelbe einen wichtigen Akzent. Ihr Bericht über den Mut der Frauen in Belarus und die Kraft der zivilen Solidarität erinnerte daran, dass Kultur und Freiheit untrennbar miteinander verwoben sind.

Organisator Heiko Langanke blickt auf einen rasanten Lauf zurück, der trotz mancher Debatten im Vorfeld die demokratische Grundhaltung des Festivals unterstrich. Sein Beharren auf der Eigenverantwortung der Orte und dem Respekt vor der künstlerischen Freiheit ist das Rückgrat der SuedLese. Wenn am Ende die Wangen der Besucher*innen noch vibrieren, wie es Jan Simowitsch hoffte, dann hat dieses Festival alles richtig gemacht. Der Hamburger Süden hat bewiesen, dass er nicht nur arbeiten, sondern auch leidenschaftlich zuhören und streiten kann. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Kapitel.

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Von der Straße in den Kopf https://www.tiefgang.net/von-der-strasse-in-den-kopf/ Sat, 21 Feb 2026 23:37:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13294 [...]]]> Der März im Hamburger Süden beginnt nicht leise, sondern mit einer literarischen Wucht, die man in dieser Dichte nur einmal im Jahr findet. Die 11. SuedLese Literaturtage beginnen …

Wenn am 1. März der Startschuss für die 11. SuedLese fällt, verwandelt sich die Region zwischen Harburg und Buxtehude in eine pulsierende Bühne für das Wort. Die erste Woche setzt dabei sofort ein Zeichen: Es geht um Tiefe, um den Mut neuer Stimmen und um die Frage, wie Literatur uns helfen kann, die Welt – und uns selbst – besser zu verstehen.

Den Auftakt macht am Sonntag (1.3., 16 Uhr) eine fast meditative Begegnung mit der Natur. In der Heimfelder Friedrich-Naumann-Straße bei Alles wird schön e.V. laden Ulrike Burbach, Gisela Baudy und Christian Baudy zu einer Lesung für den Baum ein. Es ist eine Einladung zur Entschleunigung, will heißen: ein bewusstes Innehalten in einer Zeit, die oft zu schnell an uns vorbeizieht. Hier wird der Baum nicht als Kulisse, sondern als lebendiges Mitwesen begriffen – eine poetische Mahnung in Zeiten des ökologischen Umbruchs.

Ein erstes Highlight der Woche erwartet uns am Mittwoch (4.3., 19 Uhr) in der Fischhalle Harburg. Der Historiker Dr. Tillmann Bendikowski nimmt uns mit in Sagenhafte Nordgeschichten. Bendikowski ist ein Meister darin, staubige Archivfunde in lebendige Erzählungen zu verwandeln. Von Untoten im Kloster Harsefeld bis zur Entstehung des berühmten Diercke Schulatlas – er zeigt uns die Seele des Nordens jenseits der Klischees.

Besonders intensiv wird es am Freitagabend (6.3., 20 Uhr) im Treffpunkthaus Heimfeld. Dominik Bloh liest aus seinem neuen Werk Die Straße im Kopf. Bloh, der selbst elf Jahre obdachlos war, beschreibt darin eindringlich den täglichen Kampf mit der Normalität. Auch wenn er heute Bestsellerautor und Träger des Bundesverdienstkreuzes ist, bleibt die Straße in seinem Kopf präsent. Sein Buch ist kein bloßes Anklagen, sondern ein augenöffnender Bericht über das Leben zwischen zwei Welten und die Hürden eines Alltags, den man nach Jahren auf dem Asphalt erst mühsam wieder erlernen muss.

Am Samstagabend (7.3., 19 Uhr) lohnt sich dann ein Besuch in Buxtehude, denn der hört man dann ganz frische Stimmen des Verbrechens. Die Ladies Crime Night ist ohnehin ein Erfolgsformat des Vereins Mörderische Schwestern e.V., doch diesmal stehen exklusiv Debütantinnen im Rampenlicht. Dank einer neuen Förderung durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS liegt dieses Jahr erstmals ein besonderer Fokus auf diesen neuen Talenten. Das Prinzip ist nervenaufreibend: Fünf Autorinnen wie Hedda Anders oder Jana Stieler haben jeweils exakt zehn Minuten Zeit, ihre kriminellen Welten zu entfalten. Wenn der Schuss fällt, ist die Lesezeit gnadenlos vorbei. Ein Format, das perfekt zur energischen Atmosphäre der SuedLese passt.

Den Abschluss der ersten Woche bildet am Sonntag (8.3., 15 Uhr) ein intimer Einblick in die norddeutsche Seele. In einer privaten Wohnzimmerlesung in Harburg präsentiert Claus-Peter Rathjen plattdeutsche Texte von Hans-Joachim Meyer. Es ist dieser persönliche Rahmen, der die SuedLese so besonders macht – Literatur zum Anfassen, direkt in der Nachbarschaft.

Die Termine der ersten Woche im Überblick:

So., 01. März, 16 Uhr: Burbach, Baudy & Baudy – Lesung für den Baum, Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumann-Straße 27, 21075 Hamburg; Eintritt: frei / Spende erwünscht

Mi., 04. März, 19 Uhr: Tillmann Bendikowski: Sagenhafte Nordgeschichten, Fischhalle Harburg, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg; Eintritt: 15 Euro

Fr., 06. März, 20 Uhr: Dominik Bloh: Die Straße im Kopf, Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9, 21075 Hamburg; Eintritt: VVK 12 Euro / AK 15 Euro

Sa. 07. März, 19 Uhr: Ladies Crime Night – Debüts, Stadtbibliothek Buxtehude, Fischerstraße 2, 21614 Buxtehude; Eintritt: 12 Euro

So., 08. März, 15 Uhr: Wohnzimmerlesung mit Claus-Peter Rathjen: Plattdüütsche Texte von Hans-Joachim Meyer, Hastedtstraße 34, 21073 Hamburg; Eintritt: frei / Spende erwünscht (Anmeldung erforderlich)

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Vom Wohnzimmer zur Rosentreppe https://www.tiefgang.net/vom-wohnzimmer-zur-rosentreppe/ Fri, 28 Mar 2025 23:40:03 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11627 [...]]]> Bei den SuedLese Literaturtage 2025 gibt es immer wieder neue „Orte der Worte“ und Literarisches zu entdecken. In der dritten Woche geht´s in ein Wohnzimmer und zur Rosentreppe.

Das Programm der dritten Woche:

So., 30. Mrz, 15 Uhr: Wohnzimmerlesung: Claus-Peter Rathjen liest Hans-Joachim Meyer (platt), Eintritt /Spende erbeten

Claus-Peter Rathjen, Hastedtstraße 34, 21073 Hamburg

Hans-Joachim Meyer schrieb ungewöhnliche Kurzgeschichten auf niederdeutsch oder „platt“. Er lebte in Harburg und nun in einem Pflegeheim in Farmsen. Durch eine Sprachbehinderung konnte er sein schriftstellerisches Werk nie selber vortragen, konzentrierte sich aber – was in der plattdeutschen Literatur einmalig ist – auf Kurzgeschichten in Harburg-Wilhelmsburg und Themen Deutschlands dunkelster Geschichte: dem Leben von Zwangsarbeitern oder Widerständlern oder die ein schwules Comingout von jungen oder älteren Menschen als Inhalt haben. Hier werden „einfache“ Menschen gewürdigt, die sogenannten kleinen Leute, die Dinge taten und Widerstand leisteten, mit denen sie mit dem Tode hätten bestraft werden können.

Rathjen würdigt mit dieser Lesung das Meyersche Werk und die Art, wie mit plattdeutscher Sprache durchaus ernsthafte Themen geschildert werden können.

Nach der etwa einstündigen Lesung, haben die Besucher bei Kaffee, Tee und Kuchen Gelegenheit zu Gesprächen. Um eine angemessene Spende in den Hut wird gebeten.

Die Besucherzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung per Email info@claus-peter-rathjen.de oder 040 302 34 861 (AB) ist unbedingt erforderlich.

So., 30. Mrz., 12 Uhr: Anke Wistinghausen – Kreative Figurenentwicklung: Divers, vielfältig und bunt

VHS-Zentrum Harburg Carrée, Eddelbüttelstraße 47a, 212073 Hamburg-Harburg

Kurs im Rahmen der SuedLese

Das Herzstück von Geschichten sind die Figuren. Je bunter, vielfältiger und diverser diese Figuren gestaltet und geschrieben werden, desto lebendiger, zeitgemäßer und interessanter sind die Geschichten.  Egal, ob es sich um die Entwicklung eines Drehbuchs, eines Romanprojekts oder einer Kurzgeschichte handelt.  Je weniger Stereotyp, je weniger Klischee, umso spannender für die Lesenden. Wir stellen uns Fragen wie: Welche Merkmale, Charaktereigenschaften und Handlungsweisen hat meine Hauptfigur? Wie spricht sie und sieht sie aus? Können sich Lesende mit der Figur identifizieren? An diesem Kurstag konzentrieren wir uns auf die Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen unsere Figuren zum Leben zu erwecken und die Leser:innen zu fesseln.

Bitte Schreibutensilien (Papier und Stift oder Laptop) mitbringen.

Kurskosten: 32€.  Auf der Website der VHS finden sie Informationen zu unseren Ermäßigungen. Anmeldung erforderlich mit Kursnummer: P10550SHH08 unter www. vhs-hamburg.de oder Hotline: 040 60929-5555

 

Do., 03. Apr., 10.15 Uhr: Martin Verg – Typisch deutsch … was soll das denn bitteschön sein? Eintritt frei

Bücherhalle Harburg Eddelbüttelstraße 47a 21073 Hamburg-Harburg, www.buecherhallen.de/harburg; für Schulklassen 5–10

Typisch deutsch – was soll das denn bitteschön sein? Und wie erklärt man es Kindern. Nicht ernst und trocken, sondern bunt und überraschend. Der Journalist und Autor Martin Verg und der Foto-Künstler Jan von Holleben haben sich auf den Weg durch Deutschland gemacht und haben für ihr neues Buch 100 Dinge zusammengesammelt. Von Adventskranz und Autobahn, über Brot oder Buchdruck, Dauerwelle, Döner, Einbauküche, Fahrrad und Fußball bis zu Wolf und Wurst, Zahlen und Zugspitze ist ein ebenso erstaunlicher wie lehrreicher Reigen entstanden. Den präsentiert Martin Verg in seiner interaktiven Lesung – und lädt dabei sein junges Publikum zur eigenen Reflexion ein: Und jetzt ihr, was ist für euch typisch deutsch?

Martin Verg ist Autor, Journalist und Moderator und richtet sich vorwiegend an ein junges Publikum.

Do., 03. Apr., 19 Uhr: Frank Littek – Sechs Tage im Juli, Eintritt: 10,- €

Buchhandlung am Sand, Hölertwiete 5, 21073 Hamburg-Harburg

Hamburg im Juli 1943. Trotz des Krieges ist die Elbmetropole bisher von großen Bombenangriffen verschont geblieben. Seit Wochen lastet drückende Sommerhitze über der Stadt. Die junge Paula genießt die ungewöhnlich heißen Tage und blüht auf, als sie Johannes kennenlernt, einen Arbeiter aus Hammerbrook. Er stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie spazieren bei heimlichen Treffen an der Elbe, machen Spritztouren ins Umland … und verlieben sich. Doch dann endet die Unbeschwertheit der Jugend abrupt. In einer nie dagewesenen Angriffswelle wird die Stadt mit der harten Kriegsrealität konfrontiert und schon bald ist klar: Hamburg soll ausgelöscht werden. Die Operation Gomorrha hat begonnen – und nicht nur Paula und Johannes müssen um ihr Leben kämpfen.

„Sechs Tage im Juli“ erzählt die dramatischen Ereignisse aus der Perspektive von sieben jungen Frauen und Männern, die im Angesicht des Grauens über sich hinauswachsen, ihr bisheriges Denken in Frage stellen und von denen einige trotz allem ihr Glück finden.

Frank Littek, geboren in Bremen, ist freier Journalist und Buchautor. Der Wirtschaftswissenschaftler hat rund 40 Bücher veröffentlicht, darunter neben zwei Romanen zahlreiche Kinder-, Jugend- und Sachbücher. Er lebt und arbeitet in der Nähe von Hamburg.

Fr., 04. Apr., 19 Uhr: Ulrich Lubda: ausgewählte Lyrik und Prosa, Eintritt frei / Spende erbeten
Alles wird schön, Friedrich-Naumannstraße 27, 21075 HH- Heimfeld

Ulrich Lubda präsentiert eine Auswahl an teils sehr persönlichen, vor allem aber lokal verankerten Texten aus Lyrik und Prosa.

So zu seiner Tante Gertrud „Dudu“ Bloch, 1905-42, die Euthanasieopfer der Nazis war und zu der es eine Stolpersteinverlegung im Jahr 2024 gab. Zu Frank „Lenny“ Böhnke, 1961-ca.1986, Conterganopfer, Schauspieler und Szenekünstler in Harburg. Zu Hans-Werner Krunke (alias Frank Dohl), 1941-1992, schwuler Lehrer und Schriftsteller in Harburg und Hamburg sowie dem 2020 verstorbenen Poeten Volker Maaßen, 1943-2020. Er war Frauen- und Krebsarzt in Harburg, Dichter in Harburg und Hamburg und dafür weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Sa., 05. Apr., 19 Uhr: Burbach, Baudy & Baudy: Poetry in Motion – Dichte Komposition aus Lyrik und Tanz, Eintritt frei / Spende erwünscht

ContraZt e.V  / Treffpunkhaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9-11, 21075 Hamburg

Poesie ist Emotion, Melodie, Bewegung, Rhythmus und Tanz. In lyrischen Zwiegesprächen, widerstreitend oder harmonisch geeint, durchstreifen die Autor:innen mit ihren kurzen lyrischen Sequenzen die Höhen und Tiefen menschlicher Existenz. Bewegtes und Bewegendes fließen rhythmisch in Zeit und Raum. Es geht um Gleichgewicht und Gegnerschaft, Kollaps und Krisen, Verlust und Verletzung, Heilung und Höhenflüge, Selbstbehauptung und Sonnengesang.

Die einzelnen Lese-Blöcke setzt Ulrike Burbach mit ihren musikalisch unterlegten, expressiven Tanzminiaturen kunstvoll in Szene. Ausgewählte Malereien von Christian Baudy stimmen die Zuhörerschaft auf die lyrischen Texte und Tanzeinlagen ein.

Sa, 5. April, 12 – 18 Uhr: Schreibworkshop & Lesung am Bücherschrank Rosentreppe

Tagsüber kreativ schreiben, am Abend präsentieren

Los geht’s am gefüllten Bücherschrank. Zufällig von dir ausgewählte Bücher bieten überraschende Anregungen. Bei dieser einzigartigen Schreibwerkstatt wirken zusammen: die Kraft des Zufalls, die Energie der Gleichgesinnten und die fachkundige und humorvolle Leitung mit vielerlei Übungen.

Dieser Schreibworkshop nimmt Schreiberfahrene ebenso wie Neugierige mit auf die Reise der Worte.

Start ist am Bücherschrank Rosentreppe, dann geht es ins benachbarte Stadtteilbüro „Wir in Wilstorf“ (Winsener Str. 19). Am Ende bereiten wir unsere Texte vor für die anschließende Lesung.  Lesen ist kein Muss, bringt aber viel Spaß!

Leitung: Bärbel (Bascha) Wegner, Autorin, und Jörn Waßmund, Theaterregisseur und Autor.

Infos und Anmeldung hier: post@kulturundmehr.org

Sa, 5. April, 19 Uhr: Öffentliche Lesung am Bücherschrank 

Ort: Bücherschrank Rosentreppe / Rosentreppe 1 / 21079 Hamburg-Wilstorf

Beste Texte des Schreibworkshops Rosentreppe

Wer Lust auf spontane Straßenliteratur hat, ist hier richtig, Dargeboten werden die an diesem Tag im Workshop entstandenen unterschiedlichen Werke. Faszinierend, wozu zufällige Fundstücke aus dem Bücherschrank inspirieren können: So gab beim letzten Mal ein mit geschlossenen Augen gewähltes Physikbuch den Impuls für einen fantastischen Text. Lasst euch mitnehmen und überraschen von der Vielfalt der besten Texte der Schreibwerkstatt!

Der Besuch der Lesung ist kostenlos, bitte ein Sitzkissen mitbringen.

Die Lesung findet direkt unten an der Treppe am Bücherschrank statt. Dazu einfach in die Straße Rosentreppe 100 Meter hineingehen, über die Toreinfahrt von der Winsener Straße in Richtung EBV.

Bei Regen im Stadtteilbüro, Winsener Str. 19, 21077 Hamburg

 

Sa., 05.04. und So., 06.04.25, 10-17 Uhr, 2 Termine

Schreibwerkstatt: Kurzkrimi

Online-Kurs im Rahmen der SuedLese

Ein Wald oder ein Park, ein Bahnhof oder eine Bushaltestelle – was für Verbrechen könnten sich hier abspielen, welche Figuren mit hinreichend krimineller Energie fühlen sich wohl angezogen von solchen Orten? In dieser Schreibwerkstatt sondieren wir mögliche Täter und Opfer, gewinnen verschiedenen Szenerien spannende und überraschende Wendungen ab.

Mit Hilfe der Techniken des „Creative Writing“ entwerfen wir lebendige Figuren und dramaturgisch stimmige Plots, und so nähern wir uns Schritt für Schritt einem packenden Kurzkrimi.

Voraussetzung: PC- und Internetgrundkenntnisse, E-Mail-Adresse. Sie benötigen einen Computer mit Internet-Zugang sowie Kamera und Mikro, alternativ ein Tablet. Die Teilnahme mit einem Smartphone ist möglich, aber in den Funktionen eingeschränkt.

Kurskosten: 103 €.  Auf der Website der VHS finden sie Informationen zu unseren Ermäßigungen.

Anmeldung erforderlich mit Kursnummer: P10550MMW08 unter www.vhs-hamburg.de oder

Tel. 60929-5555

Veranstaltungsort: online über Zoom

Ein Angebot der Hamburger Volkshochschule in Wilhelmsburg,

 

Über die SuedLese:

Die SuedLese Literaturtage sind ein jährlich stattfindendes Festival, das die Literaturszene im Süden Hamburgs feiert. Mit einem vielfältigen Programm aus Lesungen, Gesprächen und Veranstaltungen bietet die SuedLese ein einzigartiges Erlebnis für Literaturbegeisterte jeden Alters.

Weitere Informationen

Das gesamte Programm der 10. SuedLese Literaturtage finden Sie online unter www.suedlese.de.

Die SuedLese Literaturtage werden gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Bezirken HH-Mitte und HH-Harburg sowie zahlreichen Anzeigenkunden.

 

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Oma, Opa und der Floh im Ohr https://www.tiefgang.net/oma-opa-und-der-floh-im-ohr/ Sat, 28 Mar 2020 23:21:11 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6603 [...]]]> Auch in Hamburgs Süden ist das kulturelle Leben weitestgehend zusammen gebrochen. Doch etliche Aktive der Initiative SuedKultur sorgen für Abhilfe. Heute: Claus-Peter Rathjen.

Der in Harburg lebende und arbeitende Schauspieler Claus-Peter Rathjen gibt fast täglich eine Online-Lesung  unter dem Titel „aus der Oma und Opa Ecke“, die auf seiner website www.claus-peter-rathjen.de oder auch seinem Youtube-Kanal www.youtube.com oder bei Instagram live oder auch später zu verfolgen ist.

Auch für Kinder hat er nun die Reihe „Der Floh im Ohr“ als „Kinderfunk“-Serie aufgebaut. Lohnt sich!

 

 

 

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SuedKulturler gegen kulturelle Einöde https://www.tiefgang.net/suedkulturler-gegen-kulturelle-einoede/ Sun, 22 Mar 2020 07:50:20 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6549 [...]]]> Auch Harburgs kulturelles Leben ist weitestgehend zusammen gebrochen. Aber einige Harburger*innen aus der SuedKultur-Szene sind präsent. Heute:  Claus-Peter Rathjen

Claus-Peter Rahtjen ist Schauspieler, Synchronsprecher und vor allem Harburger. Viele kennen ihn aus Theaterstücken, Fernsehrollen oder gar Lesungen op platt.  Aber auch die fallen derzeit aus.

Also stellt er sich auf den Balkon und quatsch Euch dort zu:

Mehr auf seinem YouTube-Kanal: www.youtube.com/CPRHH

seine website: www.claus-peter-rathjen.de

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