Drama – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Wed, 09 Mar 2022 08:33:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Wanted: Hamburger Literatur https://www.tiefgang.net/wanted-hamburger-literatur/ Fri, 04 Mar 2022 23:44:49 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8810 [...]]]> Die Hamburger Literaturpreise werden wieder ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist ist am 30. Juni 2022.

Die Hamburger Literaturpreise, das Förderprogramm für Literatur der Behörde für Kultur und Medien, umfassen insgesamt Preisgelder von 57.000 Euro und beinhalten sieben mit je 6.000 Euro dotierte Preise für Literatur und Comic sowie drei mit je 3.000 Euro dotierte Preise für literarische Übersetzungen. Außerdem wird die Auszeichnung „Buch des Jahres“ verliehen. Die Hamburger Literaturpreise werden in sieben Kategorien vergeben: Buch des Jahres, Roman, Erzählung, Lyrik/Drama/Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch, Comic und literarische Übersetzungen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2022.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit den Hamburger Literaturpreisen fördern wir die literarische Vielfalt in unserer Stadt. Für zahlreiche Autorinnen und Autoren ist ein Hamburger Literaturpreis der Anstoß, aus ihrer literarischen Ambition eine Karriere zu machen. Ich freue mich, den Weg so renommierter Autorinnen und Autoren wie Isabel Bogdan, Katrin Seddig oder Stefan Beuse zu verfolgen, der einst mit einem Hamburger Literaturpreis begann. Außerdem hat sich im Laufe der Jahre ein höchst aktives Netzwerk rund um die Literaturpreise gebildet, das gerade in den letzten Monaten für Zusammenhalt und Zuversicht in der Szene gesorgt hat.“

Die Behörde für Kultur und Medien fördert mit den Hamburger Literaturpreisen Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer sowie Zeichnerinnen und Zeichner, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz haben. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige fünfköpfige Jury, die in jedem Jahr neu zusammengestellt wird. Die Vergabe des Comic-Preises wird vom Hamburger Comicfestival e. V. begleitet, der die Comic-Übersetzerin und -Kuratorin Lilian Pithan als Expertin in die Jury entsendet. Für die Kategorie „Buch des Jahres“ ist keine Eigenbewerbung möglich. 2021 ging diese Auszeichnung an Andreas Moster für seinen Roman „Kleine Paläste“. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 284 Bewerbungen für den Wettbewerb eingereicht. Der Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda verleiht die Auszeichnungen am 5. Dezember 2022 im Literaturhaus Hamburg.

In diesem Jahr erfolgt die Bewerbung erstmals über den Online-Dienst der Behörde für Kultur und Medien.

Über die Vergabe der Hamburger Literaturpreise entscheidet eine unabhängige fünfköpfige Jury in nicht öffentlicher Sitzung mit einfacher Mehrheit.

Die Hamburger Literaturpreise werden in 7 Kategorien vergeben: 

1. Kategorie „Buch des Jahres“ (keine Eigenbewerbungen möglich)
2. Kategorie „Roman“
3. Kategorie „Erzählung“
4. Kategorie „Lyrik, Drama, Experimentelles“
5. Kategorie „Kinder- und Jugendbuch“
6. Kategorie „Comic“
7. Kategorie „Literarische Übersetzungen“.

Die Hamburger Literaturpreise sind insgesamt mit 57.000 Euro dotiert. Die Preise der Kategorien 1 bis 6 sind mit jeweils 6.000 Euro, die Kategorie 7 mit jeweils 3.000 Euro dotiert.

Bewerbung Hamburger Literaturpreise

Frist: Donnerstag, 30. Juni 2022

Bewerbungen für die Hamburger Literaturpreise sind ab sofort möglich.

Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Voraussetzungen finden Sie in der aktuellen Ausschreibung.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Die Wort-Wahl https://www.tiefgang.net/die-wort-wahl/ Fri, 06 Mar 2020 23:29:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6461 [...]]]> Während im Süden Hamburgs die SuedLese-Literaturtage ihre Fahrt aufnehmen, werden in der Kulturbehörde schon die Pokale geputzt. Denn es werden wieder Preise für Literatur, Comics und Übersetzungen verteilt. Die Ausschreibung läuft.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Das insgesamt mit 57.000 Euro dotierte Förderprogramm für Autorinnen und Autoren der Stadt Hamburg geht in eine neue Runde. Es beinhaltet acht mit je 6.000 Euro dotierte Preise für Literatur und Comic sowie drei mit je 3.000 Euro dotierte Preise für literarische Übersetzungen. Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort und endet am 15. Juni 2020. Der Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda verleiht die Auszeichnungen am 7. Dezember 2020 im Literaturhaus Hamburg.

Die Hamburger Literaturpreise werden seit dem vergangenen Jahr in folgenden Kategorien vergeben: (1) Buch des Jahres, (2) Roman, (3) Erzählung, (4) Lyrik, Drama, Experimentelles, (5) Kinder- und Jugendbuch, (6) Comic und (7) literarische Übersetzungen. Insgesamt werden elf Preise ausgeschrieben.

Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda:„Die seit dem vergangenen Jahr neu strukturierten und ausgeweiteten Hamburger Literaturpreise ermöglichen den Autorinnen und Autoren noch besser zu zeigen, wie vielfältig die Literaturszene der Stadt ist. Mit Saša Stanišićs Memoir ,Herkunft‘ wurde eines der ergreifendsten und klügsten Bücher als Hamburger ,Buch des Jahres‘ 2019 ausgewählt, das inzwischen in der ganzen Welt gelesen wird. Ich freue mich auf die vielen unterschiedliche Beiträge der Preisträgerinnen und Preisträger des aktuellen Jahrgangs.“

Die Behörde für Kultur und Medien fördert mit den Hamburger Literaturpreisen Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer sowie Zeichnerinnen und Zeichner, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben. Über die Vergabe der Hamburger Literaturpreise entscheidet eine unabhängige fünfköpfige Jury. Die Vergabe des Comic-Preises wird vom Hamburger Comicfestival e. V. begleitet, der 2020 Professor Markus Huber (Muthesius Kunsthochschule Kiel) als Experten in die Jury entsendet. Für die Kategorie „Buch des Jahres“ ist keine Eigenbewerbung möglich. 2019 wurden insgesamt 347 Bewerbungen für den Wettbewerb eingereicht.“

Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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Die Kür fürs Comic https://www.tiefgang.net/die-kuer-fuers-comic/ Fri, 17 May 2019 22:13:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5233 [...]]]> Die Würdigung der Hamburger Literatur wird nun auch den Kinder- und Jugendbüchern aber vor allem auch der Comics zuteil. Die Ausschreibung läuft …

Die Behörde für Kultur und Medien vergibt künftig auch Preise für Comics sowie Kinder- und Jugendbücher und zeichnet ein „Buch des Jahres“ aus.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Die Stadt Hamburg hat für 2019 ihr Förderprogramm für Hamburger Autorinnen und Autoren umfassend umstrukturiert und ergänzt: Erstmals werden auch Preise in den Kategorien Comic sowie Kinder- und Jugendbuch vergeben, darüber hinaus wird fortan ein Buch des Jahres gekürt. Die Preise sind jeweils mit 6.000 Euro dotiert, die Preisgelder für literarische Übersetzungen wurden auf je 3.000 Euro angehoben. Insgesamt sind die Hamburger Literaturpreise mit 57.000 Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort und endet am 15. August 2019. Der Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda verleiht die Auszeichnungen am 2. Dezember 2019 im Literaturhaus Hamburg.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Das neue Format der Hamburger Literaturpreise unterstreicht, in welcher kreativen Bandbreite Themen und Perspektiven literarisch verhandelt werden und spiegelt gleichzeitig die enorme Vielfalt der Literaturszene der Stadt wider. In den vergangenen Jahren ist in Hamburg eine kreative, wachsende Comicszene entstanden, zudem ist die Stadt ein etablierter Standort der Kinder- und Jugendliteratur.

Mit der neuen Preiskategorie ,Buch des Jahres‘ erhalten zudem auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller, deren Bücher bereits erschienen sind, die verdiente Anerkennung für ihre großartige literarische Arbeit.“

Die Hamburger Literaturpreise werden künftig in folgenden Kategorien vergeben: (1) Buch des Jahres, (2) Roman, (3) Erzählung, (4) Lyrik, Drama, Experimentelles, (5) Kinder- und Jugendbuch, (6) Comic und (7) literarische Übersetzungen. Insgesamt werden elf Preise ausgeschrieben, in den Kategorien Roman und Erzählung werden zwei, für literarische Übersetzungen drei Auszeichnungen vergeben. Mit Ausnahme der ersten Kategorie muss es sich um unveröffentlichte Werke handeln.

Die Behörde für Kultur und Medien fördert mit den Hamburger Literaturpreisen Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben. Über die Vergabe der Hamburger Literaturpreise entscheidet eine unabhängige Jury. Die Vergabe des Comic-Preises wird vom Hamburger Comicfestival e.V. begleitet.“

Die vollständige Ausschreibung sowie die Bewerbungsunterlagen finden sich unter: www.hamburg.de/literaturpreise oder www.literaturinhamburg.de/literaturpreise

 

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Neue Literaturzeitschrift „Tau“ https://www.tiefgang.net/neue-literaturzeitschrift-tau/ Fri, 20 Apr 2018 22:20:33 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3510 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien hat sich entschieden, ein neues Literaturprojekt in Hamburg zu unterstützen. Denn man „Tau“!

Ein Kollektiv von Autor*innen hat die Idee entwickelt, die zum Mitmachen und –schreiben einlädt und die sie auf der frisch online gegangenen website wie folgt umschreibt:

tau möchte das literarische schaffen einer metropole und darüber hinaus abbilden – als plattform für literarische entwicklungen, tendenzen und perspektiven, öffentlich und permanent.

tau publiziert prosa, lyrik, essays, dramatisches und gattungsfreies und möchte über lesungen autor*innen und leser*innen zusammenführen. dabei tritt tau in dialog zu anderen kunstformen und verlässt abgesteckte gebiete der literatur: zu jeder ausgabe lädt tau eine*n künstler*in resp. illustrator*in ein.

tau widmet sich der zusammenführung von literatur und leser*innen über die hanseatisch-nordische perspektive hamburgs. uns vereint das gemeinsame interesse an neuentdeckungen sowie neuem von bereits bekannten autor*innen, dazu das anliegen, zeuge und förderin eines spannenden umschlagplatzes frischer texte – des literarischen pendants zum hamburger hafen – zu sein.“

Im  März gab es dann eine „Geburtslesung“ im ´mindspace` am Rödingsmarkt und nun ist sie da und kann auch abonniert werden: „tau“.

In der Pressemitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Hamburg hat eine neue Literaturzeitschrift: Gefördert mit 60.000 Euro von der Behörde für Kultur und Medien  erscheint im April 2018 die erste Ausgabe von „Tau – Die Literaturzeitschrift“. Das erste Heft enthält literarische Beiträge aus verschiedenen europäischen Ländern. Die erste Ausgabe wird von einem Lesungsprogramm flankiert.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Ohne das Tau geht im Hafen und bei der Seefahrt nichts. Es steht für Stabilität und Sicherheit. Der Tau hingegen symbolisiert Frische, einen Neuanfang. Hamburgs neue Literaturzeitschrift spielt mit beiden Bedeutungen und will Umschlagplatz für neue Texte aller Genres sein. Die Hamburger Autorinnen und Autoren haben mit ‚Tau‘ ein innovatives Projekt vom Stapel gelassen, das der Literatur eine neue Bühne bietet, Lust auf Lesen macht und den Blick auf andere Genres weitet.“

Die Redaktion von „Tau“: „,Tau‘ bezieht Stellung, steht für Anfang und Neues, ist physischer Fluchtpunkt für Texte, mit regelmäßigen Lesungen Sammelpunkt für Schreibende und Lesende in Hamburg und darüber hinaus, publiziert Essays, Prosa, Lyrik, Dramatisches und Gattungsfreies, tritt in Dialog zu anderen Kunstformen und verlässt abgesteckte Gebiete der Literatur.“

Hinter „Tau – Zeitschrift für Literatur“ steht ein Hamburger Autorenkollektiv, bestehend aus Jonis Hartmann, Sascha Preiß, Marie-Alice Schultz und Nathalie Keigel. Autorinnen und Autoren der ersten Ausgabe sind Tugen Ghayath Almadhoun (Schweden), Mirko Božić (Bosnien-Herzegowina), Leen Pil (Belgien), Stephan Roiss (Österreich) sowie aus Deutschland Lütfiye Güzel, Lars Henken, Jessica Kasimir, Melanie Khoshmashrab, Sascha Kokot, Mariusz Lata, Angela Lehner, André Patten, Andreas Reichelsdorfer, Sebastian Andreas Rouget, Mercedes Spannagel und Johannes Witek.

Sie reichten Texte zum Thema „Akute Langwaffen“ ein und wurden aus 160 Bewerberinnen und Bewerbern zur Veröffentlichung ausgewählt.

Künftig soll „Tau“ in einem Umfang von 120 bis 180 Seiten und mit Texten von 10 bis 15 Autoren und Autorinnen alle neun Monate erscheinen, jeweils mit einem neuen Thema, das auf provokante oder verblüffende Weise Texte aus Hamburg und darüber hinaus versammelt und die Perspektive auf bildende Kunst erweitert. Jede Ausgabe wird von einem anderen Künstler oder Künstlerin gestaltet. Für die erste Ausgabe lieferte der Hamburger Künstler Sebastian von Papp seine modularen Zeichnungen. Die Gestaltung des Heftes stammt von Steffen Budke.

„Tau“ ist ab sofort unter anderem in der Buchhandlung & Antiquariat Lüders in Eimsbüttel (Heußweg 33) und im Nachladen auf St. Pauli (Sternstraße 17) sowie online unter www.tau-texte.de/abo  erhältlich. Die Ausgabe kostet 10,00 Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.tau-texte.de.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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