Elbkulturfonds – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Sat, 17 Apr 2021 16:01:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 750.000 Euro für Projekte der Freien Szene https://www.tiefgang.net/750-000-euro-fuer-projekte-der-freien-szene/ Fri, 23 Apr 2021 22:59:11 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7847 [...]]]> Die Freie Szene ist von den pandemiebedingten Einschränkungen stark betroffen, da sie in besonderem Maße auf die Umsetzung einzelner Projekte angewiesen ist. Die Behörde für Kultur und Medien stockt daher auch dieses Jahr den Fonds um 250.000 Euro aus dem Corona Hilfspaket Kultur auf insgesamt 750.000 Euro auf.

Gefördert werden nicht-kommerzielle Projekte aus allen Bereichen der freischaffenden Kunst- und Kulturszene. Projektanträge für den Elbkulturfonds können bis zum 1. Juni 2021 digital eingereicht werden.

Freischaffende Künstlerinnen und Künstler können sich über das Online-Antragsverfahren auf die Projektförderung bewerben. Der Elbkulturfonds fördert interdisziplinäre Ansätze, die inspirieren, aufrütteln und gesellschaftspolitische Relevanz entfalten und sonst nicht realisiert werden könnten. Hierunter fallen Projektvorhaben in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Performance, Architektur, Design, Fotografie und Literatur sowie spartenübergreifende Arbeiten, welche die Vielfalt des künstlerischen Schaffens in Hamburg auf einzigartige Weise abbilden. Eine fünfköpfige, unabhängige Fachjury entscheidet im dritten Quartal 2021 über die Vergabe der beantragten Fördergelder für das Kalenderjahr 2022. Das Fördervolumen soll pro Projekt etwa zwischen 50.000 bis 100.000 Euro liegen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Seit über einem Jahr halten die freischaffenden Künstlerinnen und Künstler den Corona-Auswirkungen stand, kämpfen und lassen sich von den Widrigkeiten der Pandemie nicht unterkriegen. Der Förderung durch den Elbkulturfonds kommt daher in diesem zweiten Jahr der Pandemie eine besonders große Bedeutung zu. Das Corona-Virus darf Kunst und Kultur nicht stoppen! Gerade jetzt brauchen wir die Aussicht auf die vor uns liegende postpandemische Zeit und auf die sich dann wieder voll entfaltende künstlerischen Utopien und den kraftvollen Gestaltungswillen der Freien Szene. Die Sehnsucht nach dem gemeinsamen Erleben von Kunst und Kultur steigt von Tag zu Tag. Ich freue mich sehr auf den Moment, in dem wir wieder am selben Ort und zusammen zuschauen, zuhören, miteinander schweigen und sprechen können.“

Der Elbkulturfonds steht für Teilhabe und richtet sich gegen Benachteiligung. Die Behörde für Kultur und Medien begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Kunstschaffenden, Künstlerinnen und Künstlern mit motorischen, visuellen, auditiven oder kognitiven Einschränkungen sowie Anträge, deren Projekte die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen oder fördern.

Projektanträge können über das Online-Portal https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/AFM-ELBFND eingereicht werden. Antragsschluss ist Dienstag, der 1. Juni 2021.

Aktuell ist das digitale Antragsverfahren leider nicht vollständig barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf per Email an elbkulturfonds@bkm.hamburg.de, damit wir Sie bei der Antragstellung entsprechend unterstützen können.

Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds, Antragsunterlagen, bisher geförderten Projekten und zur Jury finden Sie unter elbkulturfonds.hamburg.

 

 

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Elbkulturfonds 2020 https://www.tiefgang.net/elbkulturfonds-2020/ Fri, 10 May 2019 22:08:26 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5230 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien fördert innovative Projekte der Freien Szene wieder mit einer halben Million Euro. Die Ausschreibung läuft.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Bereits im achten Jahr unterstützt die Behörde für Kultur und Medien mit dem Elbkulturfonds qualitativ hochrangige, auch spartenübergreifende Projekte der Freien Szene mit insgesamt 500.000 Euro. Die Projektanträge für die Fördermittel, die aus der Kultur- und Tourismustaxe der Stadt stammen, können bis zum 3. Juni 2019 online eingereicht werden. Die Ausschreibung richtet sich an freischaffende Hamburger Künstlerinnen und Künstler aus sämtlichen kreativen Bereichen von Bildender Kunst über Performance bis zu Literatur.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Projekte der Freien Szene in Hamburg zeichnen sich durch herausragende künstlerische Qualität und kreative Originalität aus. Um ihre Entwicklung zu unterstützen, hat die Stadt mit dem Elbkulturfonds ein Instrument aufgelegt, das insbesondere die Innovationskraft, Vielseitigkeit und Strahlkraft der Szene in den Fokus stellt. So haben wir bereits zahlreiche Projekte gefördert, die mit visionären wie gesellschaftskritischen Tönen ein starkes Echo erzeugt haben – und diese kreativen Impulse werden sich sicherlich auch im Zuge der kommenden Förderrunde weiter fortsetzen.“

Eine unabhängige, regelmäßig wechselnde Fachjury aus unterschiedlichen Fachbereichen entscheidet über die Vergabe der beantragten Fördersummen, die im Antragsvolumen zwischen 50.000 und 100.000 Euro liegen sollten. Die Projektanträge können in diesem Jahr erstmals online eingereicht werden unter serviceportal.hamburg.de.

Antragsschluss ist Montag, 3. Juni 2019. Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds, Antragsunterlagen, bisher geförderten Projekten und zur Jury finden Sie unter elbkulturfonds.hamburg.

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Frei und feminin! https://www.tiefgang.net/frei-und-feminin/ Fri, 07 Sep 2018 22:18:04 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4150 [...]]]> Jedes Jahr schüttet die Kulturbehörde Hamburgs eine halbe Millionen Euro für Projekte aus, die es künstlerisch in sich haben. Dieses Jahr kommen Projekte von und für Frauen besonders zum Zuge …

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

 

„Aus Mitteln der Kultur- und Tourismustaxe fördert die Behörde für Kultur und Medien bereits im siebten Jahr Projekte von freien Künstlerinnen und Künstlern in Hamburg mit 500.000 Euro. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Fachleuten der Kulturszene, bewertete die Anträge nach den Förderkriterien Innovation, Vielseitigkeit und überregionale Strahlkraft und hat sich jetzt für acht Projekte entschieden. Ein Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf feministisch ausgerichteten Projekten und geförderten Künstlerinnen.

 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Elbkulturfonds hat sich zu einem bedeutenden Fördermittel für die Freie Szene in Hamburg entwickelt. Die Vielschichtigkeit der neu ausgewählten Projekte spiegelt die Vielfalt der künstlerischen Auseinandersetzung in Hamburg wieder. Die geförderten Projekte wagen sich einfallsreich an mutige Themen, die gesellschaftspolitisch relevant sind. Sie reflektieren künstlerisch und kritisch das Verhältnis von Mensch und Digitalisierung, Fragen der Geschlechtergerechtigkeit oder untersuchen die Stadt als öffentlichen und transkulturellen Raum in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“

 

Die Projekte weisen auch in diesem Jahr ein hohes Maß an Originalität in der künstlerischen Vision auf. Gefördert werden mit Mitteln des Elbkulturfonds 2019 Projekte aus den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Literatur und dem interkulturellen Bereich. Mit „REVOLUTIONARY SOUK – EIN IMMERSIVES REENACTMENT“ wird eine viertägige Performance gefördert, die den Verlauf der gescheiterten syrischen Revolution rekonstruiert. Die transkulturelle Auseinandersetzung spielt auch beim Jugendfestival „FORMATION***NOW NOW STAY WOKE“ eine wichtige Rolle: Hier wird der Jugendkulturszene eine reale Plattform geboten, Rassismus und Diskriminierung künstlerisch zu verhandeln. Mit „THE GREAT REPORT: A CHOREO-LOGISTIC CONSTELLATION“ wird eine Performance gefördert, die sich mit der Choreographie von globalisierten Algorithmen auseinandersetzt. In „EIN KOMPLEXES ERBE: ECHOS AUS DEM KOLONIALARCHIV (AT)“ wird das (post)koloniale Erbe von Hamburg aufgearbeitet. Mit dem geförderten Projekt „DIE WELT ZUM TEILEN“ wird anhand von diversen Kunstinstallationen auf dem Heiligengeistfeld die Stadtentwicklung hinterfragt. Das ebenfalls auf St. Pauli geplante Projekt “ONE/ONE – CLUB OF LOVE. PERFORMANCES, TALKS & LIEBE FÜR FRAUEN AUF ST. PAULI“ ist eine partizipative Performance zum Thema weibliches Begehren. Die geförderte Performance „DIGIFEM! QUEERFEMINISTISCHE POSITIONEN ZUR ÜBERWINDUNG DES DIGITALEN STEINZEITALTERS“ nimmt eine queerfeministische Perspektive auf digitale Medien ein und versucht die Männerdomäne Technik zu durchbrechen. Im Bereich Literatur wird mit „ERSTER FIXPOETRY LYRIKPREIS (NUR FÜR FRAUEN)“ ein Literaturpreis gefördert, der sich ausschließlich an Lyrikerinnen richtet.

Zur Jury gehörten in diesem Jahr Felix Bayer (Kulturredakteur bei Spiegel Online), Prof. Kerstin Hof (Professorin für Kunst und Gesellschaft, Schwerpunkt Poesie, MSH Medical School Hamburg,), Prof. Dr. Florian Matzner (Akad. d. Bildenden Künste, München, Kunstwissenschaftler und Ausstellungsmacher), Barbara Riecke (Dramaturgin, Künstlerische Leitung, Hamburg), Prof. Susanne Vincenz (Dramaturgin, Gastprofessorin MA Choreographie am HZT, Berlin).

Folgende Projekte werden aus Mitteln des Elbkulturfonds 2019 gefördert:

  • One/One – Club of Love. Performances, Talks & Liebe für Frauen auf St. Pauli

Antragstellerin: Sibylle Peters

Fördersumme: 88.020 Euro

  • Welt in Teilen

Antragstellerin: Kunstverein St. Pauli, Franziska Nast

Fördersumme: 85.000 Euro

  • Digifem! Querfeministische Positionen zur Überwindung des digitalen Steinzeitalters

Antragstellerin: Leyla Yenirce

Fördersumme: 76.620 Euro

  • THE GREAT REPORT: A Choreo-Logistic Constellation

Antragsteller: Moritz Frischkorn

Fördersumme: 66.000 Euro

  • Erster Fixpoetry Lyrikpreis (nur für Frauen)

Antragsteller: Fixpoetry – wir reden über Literatur, Julietta Fix-Bähre

Fördersumme: 62.840 Euro

  • REVOLUTIONARY SOUK – EIN IMMERSIVES REENACTMENT

Antragsteller: Rabea Alsayed

Fördersumme: 52.620 Euro

  • Formation***NOW – NOW Stay Woke

Antragstellerin: Lukulele e.V, Mable Preach

Fördersumme: 40.000 Euro

  • Ein komplexes Erbe: Echos aus dem Kolonialarchiv (AT)

Antragsteller: UHH Forschungsstelle Hamburgs (post)koloniales Erbe (Prof. Dr. Zimmerer)

Fördersumme: 28.900 Euro“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

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Kunst mit Relevanz https://www.tiefgang.net/kunst-mit-relevanz/ Fri, 20 Apr 2018 22:24:02 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3446 [...]]]> Die richtig großen Projekte und Ideen der Elbmetropole werden zuweilen auch größer gefördert. Durch den Elbkulturfonds. Jetzt kann man sich bereits für 2019 bewerben.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Bis zum 1. Juni 2018 haben freischaffende Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, sich um Förderung aus dem 2013 ins Leben gerufenen Elbkulturfonds zu bewerben. Die zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 500.000 Euro werden aus Einnahmen der Kultur- und Tourismustaxe bereitgestellt. Seit Einführung des Elbkulturfonds 2013 werden pro Jahr etwa sechs bis acht Projekte aus unterschiedlichen künstlerischen Sparten zur Förderung ausgewählt. Eine Fachjury entscheidet jährlich über die eingereichten Projekte, die ein Volumen von circa 50.000 Euro bis 100.000 Euro umfassen sowie in Hamburg durchgeführt werden sollen – mit gleichzeitiger Relevanz über die Stadtgrenzen hinaus.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Elbkulturfonds ist sowohl für etablierte kreative als auch für Nachwuchs-Künstlerinnen und -Künstler eine hervorragende Möglichkeit große, innovative Projekte umzusetzen. Oft sind es gerade die Projekte der Freien Szene, die sich durch großen Erfindungsreichtum und hohe Experimentierfreudigkeit auszeichnen und so einen neuen Blick auf die Gesellschaft ermöglichen – diese Innovationskraft prägt und dynamisiert die Stadt. Der Elbkulturfonds bildet hierfür eine wichtige Grundlage.“

Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds, Antragsunterlagen, bisher geförderten Projekten und zur Jury finden Sie unter elbkulturfonds.hamburg.

Antragsschluss ist Freitag, 1. Juni 2018. Rückfragen zum Elbkulturfonds richten Sie bitte an hannah.kayenburg@bkm.hamburg.de.

Die Jury besteht aus fünf Personen aus unterschiedlichen künstlerischen Fachbereichen und wechselt regelmäßig. Sie entscheidet im dritten Quartal 2018 über die Vergabe der Fördergelder für 2019.“

Quelle: bkm.hamburg.de

 

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Im Schlaf die Kunst gefördert https://www.tiefgang.net/im-schlaf-die-kunst-gefoerdert/ Sat, 29 Apr 2017 06:00:20 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=955 [...]]]> Während die einen schlafen, schreiben die anderen Anträge für hochtrabende Kunst- und Kulturprojekte. Und manchmal kommt auch großartiger Müll heraus. Gerne auch 2018 …

Die Pressemitteilung der Kulturbehörde Hamburg:

„Die Behörde für Kultur und Medien unterstützt mit 500.000 Euro aus der Kultur- und Tourismustaxe jährlich Projekte der Freien Szene, die sich inhaltlich und künstlerisch durch hohe Qualität auszeichnen. Anträge auch dieses Jahr für Projekte im kommenden Jahr eingereicht werden.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater, Architektur, Design – aus dem Elbkulturfonds wurden in den vergangenen Jahren ganz unterschiedliche Projekte gefördert. In ihren Ansätzen fand sich jedoch stets die Gemeinsamkeit, künstlerisches Arbeiten und Forschen mit gesellschaftspolitischen Fragen zu verknüpfen. Mit dem Elbkulturfonds können wir die Freie Szene in ihrer künstlerischen Arbeit unterstützen und darüber hinaus als gesellschaftlichen Impulsgeber weiter stärken.“

Eine fünfköpfige, unabhängige Jury mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Design und Darstellende Künste berät über die Vergabe der Fördermittel, mit denen seit 2013 jährlich sechs bis acht, teils spartenübergreifende, Projekte mit einem Volumen ab ca. 50.000 Euro gefördert werden.

Die Auswahl der vergangenen Jahre spiegelt die große Bandbreite und Qualität künstlerischen Arbeitens in Hamburg wider. Sie bezeugt zudem die bewusste Entscheidung der Jury, mit dem Elbkulturfonds politische und gesellschaftskritische Projekte zu unterstützen, die ohne öffentliche Förderung nicht realisiert werden könnten.

Die Arbeiten greifen dabei Themen wie Recycling („Das Müllprojekt“, 2017), die Situation von Geflüchteten („Refugees Welcome Tour“, 2016), Demokratie („Sieg über die Sonne“, 2017), die Aufarbeitung des Kolonialismus („Inverted Space“, 2014) auf. Gleichzeitig werden mit Projekten wie den „Hallo Festspielen“ (2016) oder der „Öffentlichen Gestaltungsberatung“ (2014) Gegenentwürfe zu bestehenden Gesellschaftsformen entwickelt.

Die unabhängige Jury entscheidet im dritten Quartal 2017 über die Vergabe der Fördergelder für 2018.

Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds sowie die Antragsunterlagen finden Sie unter www.elbkulturfonds.hamburg

Antragsschluss ist Freitag, der 30. Juni 2017. Rückfragen zum Elbkulturfonds richten Sie bitte an elbkultur@bkm.hamburg.de.“

(Quelle: elbkulturfonds.hamburg)

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