Fischhalle Harburg – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Tue, 23 Sep 2025 14:39:17 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Mitreißende Grooves im Hafen https://www.tiefgang.net/mitreissende-grooves-im-hafen/ Fri, 26 Sep 2025 22:35:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12552 [...]]]> Am Sa., 11. Oktober, gibt Harburg den Ton an! Denn 14 Kulturinstitutionen bieten über 40 Acts und das für nur einen Eintritt von 7,50 €! Wir stellen einige Orte und Acts vor. Heute: Fischhalle Harburg!

Die Fischhalle am Kanalplatz 16 ist eine feste Größe in der Harburger Musiklandschaft und bei der SuedKultur Music-Night ein Garant für mitreißende Klänge. Mit der Formation „newgrooves“ wird die Fischhalle zur Bühne für eine Band, deren Name Programm ist. Hier erwartet die Besucher*innen ein Abend voller Groove-Jazz, Funk und Soul.

Die sechs im Groove-Jazz erfahrenen Musiker*innen von newgrooves treten an, um in der Tradition von Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Incognito oder den Yellowjackets eigene Stücke zu entwickeln und zu präsentieren. Dabei werden auch bekannte oder weniger bekannte Stücke gecovert, stets aber in einem individuellen und jazzigen Stil. Markenzeichen der Band sind neben den tanzbaren Grooves, die von einer eingespielten Rhythmusgruppe getragen werden, vor allem inspirierte Improvisationen und fließende Melodien.

Das umfangreiche Instrumental-Repertoire der Band bietet den perfekten Rahmen für den souligen Gesang der energiegeladenen Julie Ann. Der Spirit und die Seele der Band sorgen für eine besondere Atmosphäre und eine intensive Interaktion mit dem Publikum.

newgrooves begeistert dabei sowohl ein jazzorientiertes Fachpublikum in Clubs und auf Festivals als auch Zuhörer*innen, die sich eher für funkige Grooves interessieren. Die Band besteht aus Julie Ann (Gesang), Manfred Meine (Saxophone), Christian Strunge (Gitarren), Thomas Brandes (Keyboards), Pierre Brand (Bass) und Jens Ahlert (Schlagzeug).

Fischhalle Harburg, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg

Samstag, 11. Oktober 2025 | Einlass: 18 Uhr

20 Uhr: newgrooves

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Schreiben als Ventil des Fahnders https://www.tiefgang.net/schreiben-als-ventil-des-fahnders/ Fri, 07 Mar 2025 23:39:54 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11559 [...]]]> Ben Westphal ist realer Rauschgiftfahnder, schreibt „nebenbei“ genau darüber Krimis und ist gerne gehörter Gast bei den SuedLese Literaturtagen. Das wollten wir mal genau wissen …

Ben Westphal, 1981 in Hamburg geboren, machte nach dem Abitur eine Ausbildung als Kriminalbeamter. 2006 wechselte er ins Rauschgiftdezernat. Einige Jahre später entdeckte er seine Leidenschaft fürs Schreiben.

Tiefgang (TG): „Der Bulle in der Hafencity“ ist der bereits fünfte Hafen-Krimi, der gerade frisch erscheint. Worum geht´s?

Ben Westphal: „Der Bulle in der HafenCity“ ist ein authentischer und realitätsnaher Krimi mit tiefen Einblicken in die Subkultur der organisierten Kriminalität. Ein südamerikanisches Kartell, das zunehmend versucht in Hamburg Fuß zu fassen, um den Markt mit allen Mitteln an sich zu reißen und dabei auch nicht davor zurückschreckt, über Leichen zu gehen, gerät ins Visier des Hamburger Rauschgiftdezernats.

Inmitten der kriminellen und mörderischen Machenschaften kann es der Pensionär und ehemalige Rauschgiftfahnder Gerd Sehling nicht sein lassen, sich immer wieder in die Ermittlungen der ehemaligen Kollegen einzumischen, nachdem er ominöse Treffen von altbekannten Drogendealern aus früheren Zeiten in der HafenCity beobachtet.

TG: Du bist gelernter Kriminalbeamter mit Schwerpunkt Rauchgiftkriminalität. Ist der Job nicht aufregend genug, dass man noch drüber schreibt? Wie ist es dazu gekommen?

Ben Westphal: Mein Weg vom Rauschgiftfahnder zum Krimi-Autoren ist gespickt von vielen Zufällen und Menschen, die mich aus purer Freundlichkeit unterstützt haben. Mit dem Schreiben eines Krimis habe ich begonnen, weil ich einem besonderen Kollegen, der stets das Herz am rechten Fleck trug, ein besonderes Pensionsgeschenk bereiten wollte. Er tat sich sehr schwer mit seiner Pensionierung. So wollte ich ihm mit meinem ersten Rauschgiftkrimi „Ich war Bulle“ die aufkommende Wehmut ein Stück weit nehmen und Hoffnung spenden, dass die Ermittlungen und der Kontakt zu uns trotz des Ruhestands nicht enden müssen. Hierbei fand er sich als Hauptprotagonist in der Geschichte wieder, als ehemaliger Bulle, der das ermitteln nicht sein lassen konnte.

Das zweite Buch „Bulle bleibt Bulle“ schrieb ich einem schwer an Lungenkrebs erkrankten Kollegen und sammelte 50 Extraseiten individueller Genesungswünsche ein, die ich dem Text in einem Unikat anfügte. Erst als dieses Buch gedruckt und das Feedback durchweg positiv war, fasste ich den Entschluss, es ein wenig professioneller angehen zu wollen. Durch die Buchhandlung am Sand, die meine im Selfpublishing erschienenen Bücher bei sich fest ins Sortiment aufnahmen, wurde ich an den Emons Verlag vermittelt, die ihr Interesse daran bekundeten, meinen dritten Band „Elbe Hafen Bulle“ zu veröffentlichen. Im letzten Jahr folgte mit „Der Bulle von Hamburg“ mein vierter Band, der endgültig dafür sorgte, dass meine Bücher in und um Hamburg in den Buchhandlungen auch dauerhaft zu finden sind.

Mein Beruf als Rauschgiftfahnder ist sehr abwechslungsreich, spannend und kurzlebig. Das Schreiben bietet mir jedoch zusätzlich ein kreatives Ventil, das ich nutzen kann, um viele Erlebnisse aus knapp zwanzig Jahren im Rauschgiftdezernat in meinen fiktiven Geschichten zu verarbeiten. Zudem erfüllt es mich mit purer Begeisterung, wenn ich Leserinnen und Lesern auf meinen Lesungen begegne oder auf der Arbeit und im privaten Umfeld angesprochen werde, und mir berichtet wird, wie viel Lesefreude meine Bücher bereitet haben. Es ist unglaublich motivierend weiterzumachen, neue Geschichten zu entwickeln und aufzuschreiben und sich immer wieder überraschen zu lassen, welche Türen sich als nächstes für einen öffnen und neue Erlebnisse mit sich bringen.

TG: Es gibt gleich zwei Lesungen bei der SuedLese. Und auch die vorherigen Kriminalromane wurden bei der SuedLese vorgestellt. Was macht die SuedLese so besonders?

Ben Westphal: Durch die Suedlese wurde mir in der Fischhalle Harburg im Jahr 2022 als völlig unbekannter Autor meines Selfpublishing-Krimis „Ich war Bulle“ eine Chance gegeben. Ich durfte im Rahmen einer Lesung meinen Weg zum Schreiben und mein Buch vorstellen. Sie war nicht nur mein erster Meilenstein in die Lesungswelt, sondern öffnete gleichzeitig meinen Weg nach Buxtehude, weil eine Veranstalterin im Publikum saß, die mich inzwischen bereits acht Mal zu Lesungen eingeladen hat.

Die Veranstaltung sowie die Einladung nach Buxtehude schenkten mir damals den Mut, mich um weitere Lesungen zu bemühen und ebneten mir den Weg weiter Fuß zu fassen in der Bücherwelt.

Aber nicht nur mir verhalf die Suedlese zu einer erfreulichen Aufmerksamkeit. Sie schenkt vielen kleinen Veranstaltern, unbekannten Autoren und Künstlern ein öffentliches Fenster, unterstützt sie bei der Werbung für Lesungen durch eine breite Öffentlichkeit und verhilft kulturellen Veranstaltungen in schweren Zeiten wieder dazu, in den Mittelpunkt des Interesses gerückt zu werden.

TG: Was reizt beim Schreiben und wie lange braucht so ein Roman?

Ben Westphal: Das Schreiben gibt mir die Möglichkeit, Erlebnisse zu verarbeiten, aber gleichzeitig auch Menschen zu erreichen und ihnen eine Freude zu bereiten mit unterhaltsamen und ebenso spannenden Lesestunden.

Das Schreiben an sich ist für mich mindestens ebenso unterhaltsam, wie einen guten Film zu schauen oder ein spannendes Buch zu lesen. Natürlich habe ich inzwischen die Geschichten im Groben vorgeplant bevor ich mit dem Schreiben beginne. Dennoch durchlebe ich das jeweilige Kapitel, das ich am Abend auf der Couch schreibe, mit vollem Herzen, bin praktisch in Gedanken dabei, wenn mein Pensionär seine Beobachtungen macht, die Bösen ihrem Treiben nachgehen oder die Kollegen mit Sonderrechten auf Verbrecherjagd durch die Straßen Hamburgs jagen. Wenn ich mit einer Geschichte begonnen habe, dann will ich diese ebenfalls unbedingt von der ersten bis zur letzten geschriebenen Seite durchleben und bin manchmal selbst überrascht über Wendungen, die sich erst im Verlauf des Schreibens ergeben.

Für ein Manuskript benötige ich ungefähr vier bis sechs Monate. Jeden Abend schreibe ich ein Kapitel, wobei es auch Tage gibt, an denen ich nicht zum Schreiben komme. Nach der Abgabe an den Verlag vergehen weitere acht Monate bis zur Veröffentlichung des Buches, die gefüllt sind mit dem Lektorat und dem Korrektorat, dem Layout sowie dem Finden eines Titels und eines Covers.

TG: Hamburgs Süden ist nicht gerade für Kultur bekannt. Wie aber ist der Eindruck bei den Lesungen?

Ben Westphal: Ich empfinde den Hamburger Süden und dessen Umland als sehr kulturinteressiert und lesebegeistert. Das Publikum geht bei den Geschichten mit, lacht gerne dabei und freut sich über jeden Funken Lokalkolorit, der sich in den Büchern wiederfindet. Es besteht eine große Herzlichkeit und Dankbarkeit dem Autoren gegenüber und sie haben es mir noch niemals übelgenommen, wenn ich mal wieder maßlos überziehe.

Im Hamburger Süden spielen Großteile meiner ersten Bücher. Hier fanden sie ihren Weg in den realen Buchhandel und es wurde völlig uneigennützig der Grundstein für meinen schriftstellerischen Werdegang gelegt. Ich verspüre hierfür eine große Dankbarkeit und komme daher immer gerne zurück in den Hamburger Süden, der mir inzwischen so viel Licht geschenkt hat, nach all seinen Schattenseiten, die ich zuvor berufsbedingt kennenlernen musste.

TG: Vielen Dank für das Gespräch und sowohl in Harburg als auch Kirchdorf wünschen wir ein volles Haus!

Termine:  

  • Do., 20. März, 19 Uhr: Ben Westphal – Der Bulle in der Hafencity (Buchpremiere!), Eintritt: 15,- €

          Fischhalle Harburg | Kanalplatz 16 | 2 079 Hamburg-Harburg (Hafen)

  • Sa., 29. März, 18 Uhr: Ben Westphal – Der Bulle in der Hafencity, Eintritt: 8,- € / erm. 5,- €

          Bücherhalle Kirchdorf | Wilhelm-Strauß-Weg 2 | 21109 Hamburg-Kirchdorf

Zur Buchvorstellung berichtete das Hamburg Journal vom NDR am 14. März. 2025:

 

 

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Chile, Türkei und auch noch Punk! https://www.tiefgang.net/chile-tuerkei-und-auch-noch-punk/ Tue, 01 Oct 2024 11:38:53 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11155 [...]]]> Am Sa., 5. Oktober, gibt Harburg den Ton an! Denn 15 Kulturinstitutionen bieten 40 Acts und das für nur einen Eintritt von 7,50! Wir stellen einige Orte und Acts vor. Heute das Programm der Fischhalle Harburg!

Die Fischhalle Harburg ist mehr als nur ein Veranstaltungsort – sie ist ein Stück lebendige Geschichte. Inmitten des Harburger Binnenhafens gelegen, bietet die ehemalige Fischhalle eine faszinierende Kulisse für Musikliebhabende. Hier treffen sich Kunst und Kultur mit der rauen Schönheit des Hafens. Lass dich von den Klängen der Musik und dem maritimen Flair verzaubern.

19:00 Uhr: RODRIGUES ACADEMY CHOIR aus Heimfeld

Lass dich von den harmonischen Klängen des Rodriguez Academy Choirs verzaubern! Unter der Leitung des talentierten Victor Rodriguez vereint dieser Chor die besten Elemente aus Pop, Gospel und Soul zu einem mitreißenden Sound. 15 engagierte Sängerinnen und Sänger, die sich teilweise schon seit Jahren kennen, schaffen eine einzigartige Atmosphäre auf der Bühne.

Die besondere Verbindung zwischen Chorleiter und Chormitgliedern, die oft in Harburg verwurzelt sind, verleiht ihrer Musik eine ganz besondere Tiefe und Wärme. Jeder Song lädt zum Mitsingen und Mitfühlen ein – denn die Musik des Rodriguez Academy Choirs ist mehr als nur Unterhaltung, sie ist ein Ausdruck von Freude, Gemeinschaft und Leidenschaft.

Victor Rodriguez, ein charismatischer Musiker mit deutsch-chilenischen Wurzeln, teilt seine Leidenschaft für Chormusik nicht nur mit dem Rodriguez Academy Choir, sondern engagiert sich auch in Berlin für verschiedene Chöre und verfolgt eigene künstlerische Projekte.

Stil: Mitreißende Mischung aus Pop, Gospel und Soul, die zum Mitsingen und Mitfühlen einlädt. Besetzung: 15 Sängerinnen und Sänger

Besonderheit: Enge Verbindung zwischen Chorleiter und Chormitgliedern, tiefe Verwurzelung in Harburg

Wann: 19 Uhr

Wo: Fischhalle Harburg, Kanalpl. 16, 21079 Hamburg

20:30 Uhr: MAYA PEREST / Singer/Songwriterin aus Istanbul / Türkei

Istanbul als Ort an dem sich Ost und West vereinen ist seit jeher von großer Bedeutung und ein Zentrum von Kultur und Musik, auch Maya Perest’s musikalische Reise hat hier Ihren Ursprung. In Ihrer Musik vereint Maya Jazz, Alternativen Pop und klassische türkische Elemente und schafft so einen einzigartigen Klang.

Ihre Melodien spiegeln die Essenz ihrer geografischen Wurzeln wieder und machen sie zu einer wahren Botschafterin von Kultur und Musik. In ihren Händen erleben fast vergessene Traditionen eine Renaissance, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet.

Als Zuhörer begeben Sie sich auf eine Gedankliche Reise und werden dabei sanft von Mayas wohlklingender Stimme begleitet.

Wann: 20.30 Uhr

Wo: Fischhalle Harburg, Kanalpl. 16, 21079 Hamburg

22:00 Uhr: FARBE 7 / Indierock aus Hamburg

Sie sind sich einig was gute Musik ausmacht und das hört man. Alles was rockt und kickt, findet man in den Songs von FARBE7, genauso wie deutsche Poesie und Lyrik. Mal tiefsinnig, mal mit Gefühl, mal mit Dampf, aber immer hör- und tanzbar. Der Mix trifft dich direkt ins Herz und in die Beine. Du willst Indie? Du willst Punk? Du willst Rock? Dann willst Du FARBE7

Hören und folgen: https://farbe7.bandcamp.com

 Wann: 22 Uhr

Wo: Fischhalle Harburg, Kanalpl. 16, 21079 Hamburg

 

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Harburgs Musikszene lädt zur Party! https://www.tiefgang.net/harburgs-musikszene-laedt-zur-party-2/ Sat, 21 Sep 2024 09:24:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11134 [...]]]> Auch dieses Jahr zeigen die Harburger Clubs, was die lokale Musikszene zu bieten hat.

14 Locations öffnen für einen einheitlichen Preis von 7,50 € ihre Pforten und bieten ein Musikprogramm, das keine Wünsche offen lässt. Also – auf zum Club- und Band-Hopping!

Und es sind auch wieder neue Locations vertreten, die es kennen zulernen gilt. So etwa das ligeti zentrum im Harburger Hafen. Im ligeti zentrum wird die Musik neu erfunden. Hier, in diesem innovativen Zentrum und im 10. Stock am Veritaskai 1, werden experimentelle Klänge mit modernster Technologie kombiniert. Ob Live-Coding, Soundinstallationen oder interaktive Performances – hier erwartet Interessierte ein einzigartiges Musikerlebnis. Zur SuedKultur Music-Night gibt es dabei noch Support des Kulturpalastes Harburg und seiner Hip Hop Academy!

Oder der Weltladen Harburg: Der Weltladen Harburg eG ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Besucher können sich hier über fairen Handel und Nachhaltigkeit informieren und faire und nachhaltige Produkte kaufen. Der Laden bietet auch Veranstaltungen und Workshops an. Am 5. Oktober erstmals bei der Music-Night dabei!

Oder das Harburg Marketing e.V.: eigentlich vernetzt es Geschäfte, Unternehmen, Institutionen und Bürger*innen, um gemeinsam Projekte zu realisieren und die Attraktivität des Stadtteils zu steigern. Die verkaufsoffenen Sonntage, das White Dinner aber auch Sommer im Park sind feste Bestandteile des Harburger Kalenders. Bei der SuedKultur Music-Night wird es nun auch zum musikalischen Ort!

Als sich vor gut 18 Jahren das Netzwerk SuedKultur mit dem Ziel formierte, die Kulturszene im Bezirk Harburg zu stärken, hieß es noch „im Süden nichts los!“. Und nun ist die SuedKultur Music-Night bereits seit 14 Jahren die Clubnacht Hamburgs und Dank der dauerhaften Unterstützung der Eisenbahnbau Vereinsgenossenschaft stellt sie mit 15 Kulturakteuren und über 40 Acts in diesem Jahr ein nicht nur umfangreiches sondern mehr als abwechslungsreiches Programm! Gesang, Gitarrenrock, Klänge ferner Länder, Ungewohntes und Tanzbares – es ist die ultimative Einladung an alle Musikbegeisterten, sich mal in Harburgs Musikszene umzusehen und auch mal Stätten kennen zu lernen, die man sonst nicht so auf dem Radar hat.

Mit dabei sind Alles wird schön e.V., Auferstehungskirche Marmstorf, ContraZt e.V., Fischhalle Harburg, Harburg Marketing e.V., Kulturwohnzimmer e.V., ligeti zentrum & Kulturpalast Harburg, Marias Ballroom, Stellwerk, St. Paulus Kirche, The Old Dubliner, TU Hamburg, Weltladen Harburg eG, Zur stumpfen Ecke eG.

In den kommenden Tagen werden wir hier die Clubs und ihr Programm vorstellen.

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Der 20. Harburger Kulturtag! https://www.tiefgang.net/der-20-harburger-kulturtag/ Fri, 27 Oct 2023 22:38:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10374 [...]]]> Der Harburger Kulturtag feiert am So., 5. November sein 20-jähriges Jubiläum! 

Kunst, Kultur, Shopping, Laternenumzug, Feuerwerk und viel Programm: zum 20. Harburger Kulturtag und am verkaufsoffenen Sonntag zeigt Harburg seine kulturelle Vielfalt in gnazer Breite! Und dieses Jubiläum ist ein wahrer Grund zum Feiern. Der Harburger Kulturtag, ein bewährtes Konzept, überzeugt die Hamburger*innen Jahr für Jahr mit einem breiten Spektrum an kulturellen Angeboten. Der Harburger Kulturtag verbindet erneut die zahlreichen Kultureinrichtungen Harburgs, die die kulturelle Anziehungskraft in Hamburgs Süden eindrucksvoll unterstreichen. Am Sonntag, dem 5. November, von 12 bis 20 Uhr präsentieren sich mehr als 25 Harburger Kulturinstitutionen mit einem speziell für diesen Tag konzipierten Jubiläumsprogramm – und das alles bei freiem Eintritt!
Zusätzlich bieten viele Harburger Schaufenster eine Fülle an Sehenswertem. Im Rahmen des Projekts „KunstSchauFenster“ der Kunstleihe Habrurg werden Werke verschiedener Künstler*innen in den Einzelhandelsgeschäften Harburgs ausgestellt, die Kunstgruppe wattenbergART präsentiert sich in der Passage der CityGalerie und selbst der ewig leerstehende Glaspavillon am Lüneburger Tor wird zum Schauplatz einer Installation des Kunstduos well-wired-Team.

Folgende Künstler:innen und Institutionen sind am Harburger Kulturtag vertreten:
antikyno, Archäologisches Museum Hamburg, Ateliergemeinschaft Atelier 32, Alles wird schön, Electrum, Fischhalle Harburg, Freundeskreis Harburger Theater e.V., Harburg Pop Up Store, Galerie 1565, Geschichtswerkstatt Harburg, Habibi-Atelier, Harburger Theater, Harburg Info, HinZimmer, KulturKiosk Blohmstraße, Kunstleihe Harburg, Künstler zu Gast in Harburg, Kunstverein Harburger Bahnhof, KulturWerkstatt Harburg e.V., Medical School Hamburg, Paul-Gerhardt-Kirche Harburg, Sammlung Falckenberg, Sparkasse Harburg-Buxtehude, TU Hamburg,
Alle teilnehmenden Institutionen und das dazugehörige Kulturprogramm werden zeitnah auf Social Media und der Website des Harburg Marketing e.V. (www.harburg-marketing.de) kommuniziert. Die Programmflyer sind in der Harburg Info, Hölertwiete 6, zu finden.

Vor 20 Jahren hatte ein Trio um den seinerzeit neuen Chef des Archäologischen Museums, Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, die Idee, Harburgs Kulturszene mal angemessen ins rechte Licht zu rücken und die Idee des Harburger Kulturtags war geboren. Ateliers, Museen und die Falckenberg-Sammlung öffneten ihre Pforten und zeigten ihre aktuellen Arbeiten. Von Jahr zu Jahr wuchs die Teilnehmerzahl und tausende von Menschen nutzten das Angebot. Vor einigen Jahren dann wurde
der Kulturtag mit dem verkaufsoffenen Sonntag im November zusammengelegt. Eine Gelegenheit, Geschäfte und Kultur zusammenzubringen. Doch zunächst liefen Geschäfts- und Kulturbetrieb weitestgehend neben- statt miteinander. Die Pandemie tat ihr übriges.
Daher nahm schon im letzten Jahr die Kunstleihe Harburg die Aktion „KunstSchauFenster“ in Angriff und konnte vor allem mit dem Verband „Unternehmer ohne Grenzen“ zehn Ladengeschäfte mit KunstSchauFenstern bestücken. Zum 20. Harburger Kulturtag und dem Erfolg des letzten Jahres werden es nun zwanzig! „Dabei wurden wir auch die Vitrinen in der Galerie-Passage in der Lüneburger Straße aufmerksam gemacht“, so Sabine Schnell vom Vorstand des Vereins Kunstleihe Hamburg. „Dort wird nun die Künstler*innengruppe wattenbergART einige ihrer Werke und Künstler*innen präsentieren.“ Und auch in der Hölertwiete fiel ein Schaukasten unangenehm auf. In diesem war offenbar seit gut 30 Jahren die Modewerbung nicht getauscht. Nun prangt ein Werk der Harburger Künstlerin Petra Hagedorn dort und schafft es so wieder als Hingucker zu fungieren.
Und auch ein weiterer Lost Place fiel dem Netzwerk rund um die Kunstleihe ins Auge: der schon lange leerstehende Glaspavillon am Lüneburger Tor / Durchgang zum Harburger Ring. „Er ist ideal für eine Installation des Künstlerduos well-wired-team geeignet“, so Sabine Schnell. Was genau ab Dunkelheit zu sehen sein wird, bleibt zunächst eine Überraschung.

Kunst-Farbbildbände und Kinderbücher gibt es am HinZimmer im Hinzeweg in Heimfeld. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen Spaziergang in Heimfeld, während die Kunst-Initiativen geöffnet sind. Es gibt viel zu entdecken an diesem Kulturtag Harburg. Im HinZimmer kann man zwischen 15 und 18 Uhr eine wunderschöne Sammlung von Kunstbände anschauen und gegen eine Spende mitnehmen.

 

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Von Schiffen, Liebe und Wein … https://www.tiefgang.net/von-schiffen-liebe-und-wein/ Fri, 29 Sep 2023 22:34:31 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10316 [...]]]> Es ist wieder so weit: das Netzwerk SuedKultur lädt Euch zur 13. Music-Night und somit zum Club- und Band-Hopping! Auch in die Fischalle Harburg

Für einen Eintritt könnt Ihr in 13 Locations gehen und 35 Acts genießen. Musikalisch dürfte für jeden Geschmack was dabei und vieles neu zu entdecken sein. So Du es schaffst …  Dabei ist auch die Harburger Fischhalle am Kanalplatz 16, 21079 HH-Harburg (Hafen). www.fischhalle-harburg.de  

Los geht es um 19 Uhr mit dem Hausherren Werner Pfeifer und der Hafenbande, gefolgt um 20:30 Uhr von „Gemischter Satz“.

Werner Pfeifer und die Hafenbande

Pfeifer ist Journalist, Wohnschiffer und Musiker. Im Harburger Binnenhafen betreibt er die Fischhalle Harburg – ein eigenes kleines maritimes Kulturzentrum. Gleich neben seiner alten Hafenfähre, auf der er wohnt. Auf und an der Elbe sind auch seine Hafenballaden, Liebeslieder und Chansons entstanden.

Mit seiner Debut CD “kleiner ozean” erhielt er den Harburger Kulturpreis. Es sind die einzigen Lieder die jemals über die stille Schönheit des kleinen Hafengebietes und seine Bewohner geschrieben wurden. Sie sind der Kern seines umfassenden Lieder Repertoires. Einfühlsame Melodien und wunderschöne Texte verbinden sich. Aktuell arbeitet er grade an einer neuen CD, die im Herbst/Winter erscheinen wird. Seine Band gibt den Songs die Würze: Sabine Dreismann am Saxophon und Querflöte, Kai Rake am Keyboard, und Gregor Nuxoll am Bass sind die Hafenbande.

Gemischter Satz

Österreichische Musiker, die aus den verschiedenen Genres kommen und damit die unterschiedlichsten Einflüsse in diese Musik mitbringen. Ihre Musik, der AUSTROPOP gehört zur österreichischen Seele und zur heimischen Musikszene. Die Cover-Versionen der großen AUSTROPOP Legenden, aber auch viele selten gehörte Schmankerl lassen auch Insider der Szene auf ihre Rechnung kommen. Aber was ist eigentlich ein GEMISCHTER SATZ?

Es ist einer der traditionsreichsten österreichischen Weine und auch ein Stück Identität. So wie die österreichische Kultur, die seit jeher von unterschiedlichsten Einflüssen geprägt ist, zeichnet er sich durch das subtile Zusammenspiel verschiedenster Rebsorten aus. Und so ist auch die Musik dieser Band!

Eintritt: 7,50,-€ beim ersten Club Eurer Wahl. Mit dem dann erhaltenen Armbändchen kommt Ihr an dem Abend auch in alle anderen Clubs.

Weitere Acts unter www.sued-kultur.de.

 

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Wenn der Hafen den Blues hat …! https://www.tiefgang.net/wenn-der-hafen-den-blues-hat/ Fri, 14 Oct 2022 22:34:10 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9377 [...]]]> Wie schon seit nunmehr 12 Jahren ist die SuedKultur Music-Night eine Einladung der Harburger Live-Musikszene an Euch! Dabei die Fischhalle Harburg und die Kulturwerkstatt im Hafen.

Um 19 Uhr steigt die Live-Musik-Party auch in der Fischhalle Harburg am Kanalplatz 16. Das Opening übernimmt Fischhallen-Chef Werner Pfeifer mit seiner Hafenbande selbst. Chansons, Balladen und Texte rund um die See.

Mit seiner Debut CD “kleiner ozean” erhielt Werner Pfeifer den Harburger Kulturpreis. Es sind die einzigen Lieder die jemals über die stille Schönheit des kleinen Hafengebietes und seine Bewohner geschrieben wurden. Sie sind der Kern seines umfassenden Lieder Repertoires. Einfühlsame Melodien und wunderschöne Texte verbinden sich.

Seine Band gibt den Songs die Würze:
Sabine Dreismann: Gesang, Saxophon und Querflöte,
Kai Rake: Keyboard
Gregor Nuxoll: Bass

Um 21 Uhr löst dann „Feel Violet“ ab. Feel Vioelt, das heißt: ehrlicher Blues in modern, von hart bis weich mit Einflüssen vom Jazz und Soul. Eine bezaubernde Stimme, kraftvoll bis zärtlich und zurück. Fette Gitarren Soli, Hammond und Piano Sounds mit viel Groove von Bass und Schlagzeug: das ist Feel Violet! Lasst Euch wundervoll unterhalten und verbringt einen schönen Abend mit dieser coolen Band im Cotton Club!

Feel Violet sind: Violetta Topcev (Voice), Michael Wilhelmi (Guitar), Burkhard Beneke (Keys/Piano), Oskars Doma (Bass), Hans Peter Werner (Drums). Feel Violet findet man auf Facebook, YouTube und Instagram

Bereits um 18 Uhr knallt es in der Kulturwerkstatt Harburg am Kanalplatz 6. Dort hat sich SUZY aus Lüneburg angemeldet. SUZY ist nicht etwa eine reizende Dame, die illustre Lieder am Piano trällert sondern eine Punkrock-Kombo aus Lüneburg & Winsen/Luhe. Gegründet wurde die Formation von „Goldkehlchen“ Olli am Bass und Gesang, dem Leadgitarristen Olaf, der zudem auch noch einen wunderschönen Begleitgesang darbietet, Mattis als Rhythmusgitarrist und dem Hüter des Topless-Beat Eike, am Schlagzeug. Nachdem Mattis leider die Band verlassen hat, waren die Jungs einige Zeit zu dritt unterwegs. Ende 2017 konnten sie dann aber Toralf als neuen Gitarristen und Begleitsänger gewinnen. Seitdem sind sie wieder zu viert unterwegs.

 

Musikalisch haben sie sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Ihr Stil umfasst Punkrock gemischt mit Elementen aus den Bereichen Ska sowie aus dem Hard-Rock. Dazu kommen knackige deutsche Texte über das Leben und all dem was man im Alltag so aufgeschnappt hat. Mal mehr und mal etwas weniger ernst gemeint.
Ob in der kleinen muckeligen Kneipe oder auf dem Stadtfest, live spielen sie vor allem eigene Songs.

Um 20 Uhr löst dann die Formation „Elbkante Rock“ aus Hamburg ab.

Elbkante sind vier Musiker, die es verstehen verschiedene Einflüsse ineinander verschmelzen zu lassen. Es gibt kein Wenn und Aber. Sie machen es einfach. Was zählt ist ein Ergebnis, welches sich sehen lassen kann. Humor, Spaß und Lebensfreude erfüllen Ihre Texte. Aber auch vor ernsten Themen schrecken sie nicht zurück. Wenn auch nur eine Handvoll Menschen versteht, was sie in Ihren Songs wiedergeben, haben sie alles richtig gemacht.

 

Der Eintritt kostet einmalig 7,50 € und öffnet euch die Clubtüren in alle teilnehmenden Locations und zu allen Live-Acts!

weitere Infos unter www.sued-kultur.de

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Erinnerung mit Grauen https://www.tiefgang.net/erinnerung-mit-grauen/ Tue, 05 Jan 2021 08:42:53 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7529 [...]]]> War 2020 einfach nur für die Tonne? Wir haben bei Kulturschaffenden nachgefragt. Heute der Harburger Musiker und Clubbetreiber Werner Pfeifer.

Wie hat sich die Pandemie im Arbeitsalltag 2020 bemerkbar gemacht?

Die Pandemie hat alles über den Haufen geworfen. Wir haben zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen absagen müssen. Neben dem Verlust der Live Musik haben wir auch enorme Einbußen im Bereich Gastro und Event-Vermietung für Hochzeiten und Geburtstagsfeiern.

Wie weit werden die Nachwirkungen nachhallen?

Die Nachwirkungen werden lange anhalten. Wir müssen unsere Konzerte wiederholen und brauchen auch das Vertrauen unserer Gäste wieder, damit sie bei uns die Fischhalle buchen. Was waren 2020 die gravierendsten Entwicklungen?

Die Pandemie und ihre Folgen wie die Schließung des Betriebes.

Was hat 2020 an neuer Kreativität hervorgebracht?

Wenig neue Kreativität. Außer das wir verstärkt die Außenanlagen für open air Konzerte genutzt haben und online unsere Musik präsentiert haben. Das hat draußen viel Spaß gemacht.

Als Liedermacher habe in 2020 wenig neue Kreativität gespürt und erlebt, außer den Auftritten online. Viel positive Gefühle hat es nicht gegeben und auch keine neuen Lieder

Was war das persönlich einschneidenste Erlebnis in 2020?

Der Lockdown in Wiederholung

Was ist für 2021 absehbar?

2021 wird langsam anlaufen. Es hängt alles von den Pandemie Regeln ab. Wir sind bereit sofort mit einem Live Musik Programm das komplette Jahr zu füllen.

Was wäre in 2021 wünschenswert?

Einfache, unbürokratische Hilfen für Clubs und Musiker. Sinnvolle Verbote und kein generelles Schließen der Clubs, wo es nachweislich zu keinen Ansteckungen gekommen ist. Mehr Möglichkeiten Events draußen zu feiern.

Was wird von 2020 bleiben?

Ein sehr schlechtes Gefühl und eine Erinnerung mit Grauen. 

Werner Pfeifer, Musiker, Journalist und Betreiber der Harburger Fischhalle (www.fischhalle-harburg.de).

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Langsam geht´s wieder los … https://www.tiefgang.net/langsam-gehts-wieder-los/ Fri, 05 Jun 2020 22:42:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6985 [...]]]> Zaghaft und vorsichtig – aber immerhin: die ersten Kulturstätten Harburgs bieten wieder Programm an. Heute geht´s schon los!

Die Fischhalle Harburg etwa lässt verlauten:

„CORONA SUMMER NIGHT OPEN AIR

Maximal 40 Gäste – 1 bis 3 Musiker – 15 Euro Eintritt –  Beginn 21 Uhr

Noch sind die Corona-Erschütterungen für die Musikclubs nicht vorbei und die Clubs leiden sehr unter den Auflagen. Seit März gibt es in Hamburg keine Live-Musik Veranstaltungen mehr. In ganz Hamburg? Nein! Am südlichen Stadtrand gibt es einen kleinen Musikclub der Großes plant; denn seit dieser Woche gibt es Lockerungen, die ein bißchen Licht am Ende des Tunnels zeigen!

Die Fischhalle Harburg will es deswegen wagen: wir werden im Juni eine „Corona-konforme“ Open Air Serie starten!

„CORONA SUMMER NIGHT OPEN AIR“

Auf der Außenterrasse der Fischhalle dürfen sich maximal 40 Gäste versammeln. Sie sitzen in einem Mindestabstand von 1,5 Metern.

Auf der Bühne stehen keine Bands sondern nur ein Musiker bzw. maximal drei. Es gibt KEINE Abendkasse, also auch keine Menschenschlangen. Alle Tickets können nur online oder per Mail gekauft bzw. reserviert werden. Beim Kauf geben die Gäste ihre Namen und Adressen an. Es gelten vor Ort die Hygienevorschriften des Senats. Gäste müssen ihren Gesichtsschutz mitbringen. Das Personal bedient die Gäste an den Stühlen mit Mundschutz. Es treten nur Singer/Songwriter auf. Tanzen ist leider nicht vorgesehen.

„Wir streamen nicht, wir machen Live-Musik, natürlich im Rahmen der Corona-Verordnung“

Und das sind unsere Musiker:

6.6.     Larry Mathews

13.6.   Manja und Maria/Special guest: Desmond Lewis (Perlen der open stages der Fischhalle)

19.6.   Jan Schröder

20.6.   Werner Pfeifer Trio

27.6.   Eddy Winkelmann

4.7.     Holger „Hobo“ Daub/ Mr. Blues

Tickets gibt es ausschließlich über unseren online Dienst reservix (buchbar über webside Fischhalle) oder per Mail an: info@fischhalle-harburg.de

Bitte geben Sie beim reservieren an, ob Sie alleine, zu zweit oder zu dritt kommen.“

Und auch im Kulturcafé „Komm du“ gastiert wieder Marc Enrico Ibscher mit Musikvorträgen.

„Mittwoch, 1. Juli 2020, 20.00 bis 22.00 Uhr: Vortrag

Marc Enrico Ibscher | „Die Oper – Beethovens Schmerzenskind“

Eintritt frei / Hutspende; Kulturcafé Komm du, Buxtehuder Str. 13, 21073 Hamburg-Harburg

Platzreservierung per Telefon: 040 / 57 22 89 52  oder E-Mail: kommdu@gmx.de

Homepage: http://www.komm-du.de

Die Oper – Beethovens Schmerzenskind

Am 01. Juli stellt Marc Enrico Ibscher in einem Musikvortrag im Kulturcafé Komm du einen weniger bekannten Aspekt des künstlerischen Schaffens von Ludwig van Beethoven vor. Kaum einer weiß, dass die Gattung der Oper eine große Rolle in Beethovens Leben spielte. Mehrfach nahm er Opernprojekte in Angriff, die dann gar nicht oder nur im Ansatz zur Ausführung kamen. Das folgende Zitat aus einem seiner Briefe illustriert, wie schmerzhaft diese Auseinandersetzung für den großen Komponisten gewesen sein muss: „…die Oper erwirbt mir die Märtyr-Krone […]“.

Beethovens neun Sinfonien, fünf Klavierkonzerte, das Violin- und das Tripelkonzert, ebenso wie seine Kammer- und Klaviermusik, machten ihn zu einer der Säulen der Wiener Klassik. Er hinterließ jedoch nur eine Oper, von der allerdings drei Fassungen existieren. Die jüngste, endgültige Fassung erlangte dann unter dem Namen „Fidelio“ eine besondere Bedeutung. Anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven wird im musikalischen Vortrag die Geschichte dieser Oper erzählt und die Arbeit an weiteren Opern Fragmenten sichtbar und hörbar gemacht.

Besetzung: Marc-Enrico Ibscher“

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„Das schreibende Gewissen der Deutschen“ https://www.tiefgang.net/das-schreibende-gewissen-der-deutschen/ Fri, 06 Mar 2020 23:38:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6341 [...]]]> Johannes Kirchberg gastiert bundesweit, ist aber im Hamburger Süden zuhause. Nun tritt er mit einem Erich Kästner-Programm bei der 5. SuedLese auf. Grund genug mal nachzuhaken …

Johannes Kirchberg ist Chansonsänger und Musikproduzent gründete 2000 gründete er das Plattenlabel dermenschistgut Musik, wo er junge Gruppen produziert. Seit 2011 ist Kirchberg Ensemblemitglied vom Theaterschiff DAS SCHIFF in Hamburg. In der Fischhalle trat er im Mai 2019 mit seinem Wolfgang-Borchert-Programm „Meine Seele ist noch unterwegs“ auf.

Bei der diesjährigen SuedLese macht der aus Leipzig stammende Johannes Kirchberg eine tiefe Verbeugung vor dem Dichter Erich Kästner, der in den dortigen Kaffeehäusern seine ersten Gedichte schrieb.

„Freunde, nur Mut, lächelt und sprecht: Die Menschen sind gut, nur die Leute sind schlecht.“

Manches ist aus dem eigenen Wortschatz kaum wegzudenken wie beispielsweise „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ (mein persönlicher Wahlspruch), auch wenn uns vielleicht gar nicht bewusst ist, dass das ursprünglich von Kästner kam. Der Mann ist jedenfalls eine Legende.

Johannes Kirchberg ist seines Zeichens auch kein unbeschriebenes Blatt, sondern einer, der aus dem Vollen zu schöpfen scheint und auch noch Noten schreiben und lesen, spielen und singen kann. Man erinnere sich an seine Auftritte in unseren Gefilden im Wasserturm am Elbdeich, auf der Freilichtbühne beim letzten Sommer im Park oder die Kulturtage – Gelegenheiten, bei denen das Publikum hellauf begeistert war.

Nun denn: „Ich dagegen bin dafür“, dass einer wie er dem anderen das Wasser reicht.

Tiefgang (TG): Was ist die Idee zu diesem Erich-Kästner-Abend in der Fischhalle Harburg?

Johannes Kirchberg: Da steckt keine Idee dahinter. Es ist einfach eine große Freude, in der wunderschönen Fischhalle aufzutreten. Ich wurde im letzten Jahr eingeladen, mein Wolfgang Borchert Programm zu spielen. Und es wurde ein sehr berührender Abend, der mich sehr beseelt hat. Die Menschen der Fischhalle wurden mir zu Freunden. Da Literatur einen großen Platz in der Fischhalle hat, haben wir uns für das nächste Gastspiel Erich Kästner ausgesucht. Von mir aus darf das gerne eine Tradition werden. An mir scheitert das nicht, denn ich habe noch ein paar musikalisch-literarische Abende im Gepäck. Das Engagement der Kulturmacher im Harburger Hafen kann gar nicht genug gewürdigt werden. Was dort auf die Beine gestellt wird, verdient größten Respekt. Und Erich Kästner passt natürlich auch sensationell nach Harburg. Nicht nur, weil ich in Hausbruch wohne und wie er aus Sachsen komme, sondern auch weil er ein urkomisches Gedicht über Hamburg & Harburg geschrieben hat. Ich werde es am 26.03. einbauen.

TG:  Wann machtest du Bekanntschaft mit seinen Texten? Durch „Emil und die Detektive“?

Johannes Kirchberg: Ich habe leider die Kinderbücher als Kind nicht gelesen. Zum Glück durfte ich sie später für mich entdecken. Aber sehr zeitig fielen mir seine Gedichte in die Hände und ich begann, sie zu vertonen, um sie zu meinen eigenen Stimmen zu machen. Sie waren immer Ausdruck meiner Gefühlswelt. Und wenn ich schreiben könnte, würde ich gern so schreiben wie Kästner. Er ist für mich das schreibende Gewissen der Deutschen. Zum 100sten Geburtstag 1999 durfte ich am Leipziger Schauspielhaus einen Abend gestalten. „Der Mensch ist gut“ hieß das Programm. Und es war der Beginn meiner Karriere. Seitdem sind noch drei andere Erich Kästner Programme entstanden. Und nach wie vor lässt er mich nicht los. Und wenn ich Kummer habe oder unter Ausweglosigkeit leide, lese ich immer noch hin und wieder in der „Lyrischen Hausapotheke“. Eines der schönsten Bücher, die ich kenne.

TG: Ist er zu einem Vorbild für dich geworden? Wenn ja, warum?

Johannes Kirchberg: Naja, Vorbild nicht unbedingt. Moralische Instanz vielleicht. Wie oft spricht man Kästner, ohne es zu wissen? „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ ist das wohl bekannteste Epigramm von ihm. Aber auch „Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken“ ist so aktuell und treffend wie vor hundert Jahren. Ich bin Kästner dankbar, denn durch seine Gedichte wurde meine Liebe für die Lyrik geweckt.

TG: Du trittst auch auf kleinen Bühnen auf. Wie wichtig ist dir die Tuchfühlung zum Publikum?

Johannes Kirchberg: Wenn es gut riecht, das Publikum, dann genieße ich die Tuchfühlung … (lacht) … im Ernst, ich mag die kleinen Bühnen. Ich singe gern unverstärkt und vor neugierigen Menschen. Auch gern in privater Atmosphäre. Aber ich mag natürlich auch die große Bühne. Das Konzert im Kleinen Saal der Elbphilharmonie war schon eine große Nummer.

TG: Neben dem Interesse an zeit- und gesellschaftskritischen Texten scheint dich auch der Humor mit Kästner zu verbinden. Sorgt Humor nur für Unterhaltungswert, oder siehst du einen tieferen Sinn darin? Anders gefragt: Was bedeutet Humor für dich?

Johannes Kirchberg: Heißt es nicht irgendwo „Humor ist der Regenschirm der Weisen“? Solange Satire nicht in Sarkasmus abrutscht, ist mir Humor ein gern gesehener Begleiter. Deshalb spiele ich neben den Literaturprogrammen auch ein eigenes Kabarettprogramm. TESTSIEGER heißt es und es ist humorvoll und unterhaltsam. Die Songs sind Ende Januar auf CD erschienen. Eine opulente Produktion mit Streichorchester und Bläserensemble, Chor und Band. Mit ganz großem Besteck sozusagen.

TG: Vom Spaß zum bitteren Ernst: Wenn man überlegt, dass die Nationalsozialisten damals Bücher von Kästner verbrannten – und er sogar dabei zugesehen hat… Was geht dir dann durch den Kopf?

Johannes Kirchberg: Ich finde es schon verrückt, dass Kästner so viel vorausgesehen hat, dass er immer ein Mahner und Warner gewesen ist, dass er verboten wurde und dennoch Zeitzeuge blieb. Dass er das Land nicht verlassen hat, sondern Chronist seiner Zeit war. „Manchmal“, schrieb er „ist der Alltag, auch im Krieg und unterm Terror eine langweilige Affäre.“ Zum großen Glück ist er irgendwie durch diese schlimme Zeit gekommen und hat seinen Kopf behalten. Er hatte vor, einen großen Roman zu schreiben, hat es aber dann nach dem Ende des Krieges nicht getan. Er hat es, nach eigener Aussage nicht gekonnt und nicht gewollt.

TG: Damit das Interview nochmal die Kurve kriegt bzw. angenehm ausklingt: Welche Spielorte gefallen dir in Harburg besonders gut und warum?

Johannes Kirchberg: Die Fischhalle ist natürlich ein traumhafter Ort im Hafen. Ich mag die Bühne im Stadtpark und das „Sommer im Park-Festival“ und ganz sensationell finde ich den neuen Saal im BGZ Neugraben, das JOLA. Ich habe die große Freude, dort das Kulturprogramm zusammenzustellen. Aber das sind natürlich nur die Orte, die ich als Kabarettist kenne und bespiele. Daneben gibt es noch viele Bühnen mehr im Hamburger Süden, deren Engagement gewürdigt gehört.

TG: Herzlichen Dank für das Interview!

(das Interview für ´Tiefgang` führte Sonja Alphonso)

 Termin: Mi., 26. Mrz., Erich Kästner-Abend mit Johannes Kirchberg, 19 Uhr Fischhalle Harburg, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg

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