Fredriksson und das Schusseltier https://www.tiefgang.net Tue, 23 Sep 2025 14:32:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Lieder, Lyrik und Leidenschaft https://www.tiefgang.net/lieder-lyrik-und-leidenschaft/ Fri, 03 Oct 2025 22:25:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12548 [...]]]> Am Sa., 11. Oktober, gibt Harburg den Ton an! Denn 14 Kulturinstitutionen bieten über 40 Acts und das für nur einen Eintritt von 7,50 €! Wir stellen einige Orte und Acts vor. Heute: ContraZt e.V. bei Typsi Apes!

Inmitten von Harburg, in der charmanten Location des ContraZt e.V. in Kooperation mit Typsi Apes am Radeland 25a, erwartet die Besucher*innen der SuedKultur Music-Night ein Abend, der die Vielfalt der Musik feiert. Fernab der großen Bühnen wird hier eine intime Atmosphäre geschaffen, in der die Künstler*innen mit ihren Geschichten und Klängen das Publikum berühren.

Den musikalischen Auftakt macht um 18.30 Uhr das „bodenständige Nordlicht“ Lennon von Seht. Der Liedermacher aus Neumünster verzaubert mit seiner klaren und kräftigen Stimme, während er auf seiner Gitarre traditionelle Pickings spielt. In seinen Momentaufnahmen des Lebens besingt er Geschichten auf Deutsch und Plattdeutsch, die zum Schmunzeln und Nachdenken anregen. Er versteht es, das Publikum zu berühren, indem er die Dinge beim Namen nennt oder charmant umspielt. Einen Eindruck seiner Musik findest Du auf seinem YouTube-Kanal:

Um 20 Uhr tritt die Hamburger Band Danke für die Blumen auf, die sich selbst als enigmatisches „ZweiMann-Indie-Lyrikestrion“ bezeichnen. Mit Jakob Perko (Gesang, Gitarre, Synthie, Loops) und Tammo Zimmermann (Schlagzeug, Percussion, Gesang, Keyboard, Synthie) erkunden sie die Grenzen zwischen Dichtung und Musik. Ihre Musik, die von zerbrechlich bis brachial reicht, ist eine Mutprobe, die das Publikum herausfordern soll. Mehr von ihnen gibt es hier:

Weiter geht es um 21.30 Uhr mit Fredriksson und das Schusseltier, die Lieder und Chansons aus Harburg präsentieren. Die beiden haben panische Angst vor allem, was rote Nasen trägt, aber versprechen dennoch, dass herzhaft gelacht werden darf.

Um 22 Uhr steht das Joe Schmidt Trio aus Berlin auf der Bühne. Mit Schlagzeug, Bass und Gitarre entführen sie das Publikum in die Jugend im Hamburg der 90er-Jahre und erzählen Geschichten aus Kleingartenkolonien und vom Nordpol. Die drei Musiker, die sich in Berlin kennenlernten, bringen Anleihen aus Jazz, Swing, Punk, Beat, Folk und Wave in ihren Sound ein. Hör rein unter: https://joeschmidttrio.bandcamp.com

Den krönenden Abschluss des Abends bildet um 23.15 Uhr Kiss Dogg und Band. Der Reggae-Musiker aus Hannover, der in einer Familie aus Hameln aufwuchs, bringt seine Liebe zur Musik, zu Hannover und zur Welt in seinen Songs zum Ausdruck, die er in fünf verschiedenen Sprachen singt. Seine Performance ist ein Feuerwerk der Lebensfreude und eine musikalische Reise, die keine Grenzen kennt. Ein Video von ihm auf YouTube:

Der Abend bei ContraZt e.V. in Kooperation mit Typsi Apes verspricht eine bunte Mischung aus nachdenklichen Liedern, experimentellen Klängen und mitreißenden Reggae-Rhythmen – ein unvergesslicher Abend für alle, die das Unkonventionelle lieben.

ContraZt e.V. @ Typsi Apes, Am Radeland 25a, 21077 Hamburg

Samstag, 11. Oktober 2025, Einlass: 18 Uhr

18.30 Uhr: Lennon von Seht

20 Uhr: Danke für die Blumen

21.30 Uhr: Frederiksson und das Schusseltier

22 Uhr: Joe Schmidt Trio

23.15 Uhr: Kiss Dogg und Band

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Speed- und Chaotry-Pop https://www.tiefgang.net/speed-und-chaotry-pop/ Fri, 15 Oct 2021 22:52:29 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8489 [...]]]> Still war´s lange genug. Es wird also Zeit wieder mächtig was auf die Ohren zu bekommen und so lädt die 11. SuedKultur Music-Night am Sa., 23. Oktober auch nach Heimfeld zu Alles wird schön“ und dem Verein „ContraZt“.

Beim Verein „Alles wird schön e.V.“ in der Heimfelder Friedrich-Nauman-Straße 27 sind am 23. Oktober ab 19 Uhr der Singer/Songwriter Jörg Erb (Gitarre und Gesang) und Sven Wrede (Bass) zu Gast. Jörg Erb sagt über sich selbst: „Bilder, Worte, Töne – ohne Musik ging’s nie“…

Ort: Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumann-Str.27, 21075 Hamburg-Heimfeld, www.alles-wird-schoen-e-v.de

Jörg Erb (Foto: Till Gläser)

Gleich um die Ecke beim Verein ContraZt e.V. im Nachbarschaftstreff Heimfeld, Friedrich-Naumannstraße 9, 21075 Hamburg-Heimfeld spielt um 17.30 Nuno Miller (Singer/Songwriter aus Portugal). Eigene Lieder werden auf Portugiesisch dargeboten. Um 18.00 Uhr spielt Rhya spielt dann sogenannten „Chaotry Pop“.

Der UK-Singer-Songwriter besinnt sich in seiner Musik auf das Wesentliche. Viel ist über Rhys Lewis, den 27-jährigen Sänger und Songwriter aus Oxfordshire, England noch nicht bekannt. Umso passender ist es, dass seine Musik weder ein ausgeklügeltes Image noch eine Batterie an Effekten benötigt. Die Kraft liegt bei ihm im Minimalismus. Der Song, die Stimme und dazu entweder ein Piano oder eine Gitarre – mehr braucht es nicht. Rhys rückt mit seinem eindringlichen Gesang und den einfühlsamen Texten so nah an den Hörer heran, dass man das Gefühl bekommt, ihn schon ewig zu kennen. Für ihn selbst kommt diese Offenheit ganz natürlich: „Wenn ich Musik schreibe, verarbeite ich Gefühle. Wenn ich diese Gefühle dann in Worte verpacke, öffne ich meine Seele.“

Vielen bekannt sein dürfte aber schon „Fredriksson und das Schusseltier“, die Lieder und Chansons aus Harburg und um 18.30 Uhr darbieten. Lustig und nachdenkenswert zugleich.

Um 19 Uhr gibt es dann Blues, Jam-Rock, Gipsy-Punk und Chanson  von „Lipom3“. Was sich nach einem Trio liest, ist ein Duo, das mit Gitarre, Akkordeon und Gesang Klassiker aus Blues, Rock, aber auch Volksmusik, Jam-Rock oder Gypsi-Punk neu interpretiert. Im Vordergrund stehen aber eigene Stücke mit eigenen deutschen Texten. Es ist viel mehr als die Musik, die das Duo macht. „Wir sind in erster Linie die Menschen, die wir sind und möchten das auch auf der Bühne sein. Wir verstehen uns als so etwas wie ein Gesamtkunstwerk, denn unsere Kunst besteht nicht nur aus Musik, sondern beinhaltet auch Literatur, Philosophie, Malerei oder auch Video-Kunst. Wir wollen das alles mit anderen Menschen und Einflüssen auf die Bühne bringen und Aufnahmen machen.“

Um 20 Uhr dann die Combo „Latin Macchiato“.  Musik im magischen Dreieck von Jazz, Latin und Blues. Alles was die Steine zum Tanzen bringt ist uns lieb. „Wir spielen Eigenkompositionen und weniger bekannte Stücke, aber auch dem ein oder anderen guten alten Standard hauchen wir neues Leben ein.“

Speedfolk von Fiddelaldermolk gibt es letztendlich ab 22 Uhr.  Das bereits dritte Album hat die Combo bereits herausgebracht und doch: live macht sie am meisten Spaß und sorgt für wohltuendes Chaos:

Ort: Verein ContraZt e.V. im Nachbarschaftstreff Heimfeld, Friedrich-Naumannstraße 9, 21075 Hamburg-Heimfeld 

Eintritt wird einmalig beim Club Deiner Wahl gezahlt und mit dem dort erhältlichen Bändchen stehen ab da alle weiteren Club-Pforten offen, so denn die 3- oder 2-G-Regeln nachweislich eingehalten werden. Bei beiden Veranstaltern in Heimfeld gilt die 2G-Regelung – also Zutritt, wer nachweislich genesen oder geimpft ist. Einchecken vor Ort mit Luca App oder Zettel ausfüllen!

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Wonach wir suchen … https://www.tiefgang.net/wonach-wir-suchen/ Fri, 27 Sep 2019 22:52:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5812 [...]]]> Am 19. Oktober rockt zum zum 9. Mal die SuedKultur Music-Night den Hamburger Süden! 16 Locations laden zu gut 40 Konzerten. Und das Ganze für 5€ Eintritt! Da braucht man Orientierung. Wir helfen. Der Verein ContraZt e.V. etwa lädt nach Heimfeld …

Letztes Jahr gab es das ContraZt-Programm ganz groß in der leerstehenden Kirche im Rahmen des Kulturprojektes „3falt“. Die soll aber weiter leerstehen, also ab ins Treffpunkthaus in der Heimfelder Friedrich-Naumann-Straße. Und da geht´s von Schnulze bis Punk, vom Wald- zum Schöngeist. Los geht´s …

17.00 Uhr Joe Merz (Singer/Songwriter) aus Moorbug

Aus den Rauchschwaden des Moorburger Kohlekraftwerks erklingt eine Stimme, die man gehört haben sollte. Und sie ist vielfarbiger als man ahnt.

18.00 Uhr Janina Dunklau (Singer/Songwriter) aus Harburg

Rau und trotzdem gefühlvoll – diesen Gegensatz findet man nicht nur im Leben, sondern auch in der Musik von Singer-Songwriterin Janina Dunklau. Klar, kommt ja direkt aus Harburg.

Das ´Abendblatt` schrieb mal über sie:

„Wer Janina ansieht, blickt in das Gesicht einer schmalen, scheinbar zerbrechlichen Frau. Hört man ihr mit geschlossenen Augen zu, wird dieser Eindruck verfälscht. Tief, hoch, ruhig, laut, voluminös und flüsternd, ihre Stimme verbindet alle Elemente und formt sie zu Melodien, Klängen und Silben.“ 

19.00 Uhr Marlo Grosshardt und Viktor (Singer/Songwriter)

Marlo Grosshardt lebt seiner Meinung nach in der schönsten Stadt der Welt, nämlich Hamburg. Schon lange spielt er leidenschaftlich Gitarre und singt dazu. Im Frühjahr nun hat er seine erste EP veröffentlicht. Auf dieser sind Coversongs wie auch eigene zu finden. Er selbst: „Ich bin ein Singer-Songwriter welcher sich in der Popgegend herumtreibt. Meine Reise hat gerade begonnen und ich würde mich freuen, wenn du Teil dieser wirst!“

20.15 Uhr Wonach wir suchen (Akustik Punk aus Leipzig)

Gitarre, Schlagzeug, Bass… klingt nach der klassischen Punkband. Was aber passiert, wenn der Bass und die Gitarre akustisch sind, sich immer wieder eine Mundharmonika dazwischen schiebt und die Texte nicht vom Saufen und von Randalen, sondern von „Traumbaumschlössern“, „Künstlerinnen“ und vom „lieber lieb“- oder Dagegensein handeln? Dann seid ihr bei wonach wir suchen gelandet.

Seit Bob Dylan seine Gitarre in die Hand genommen hat, haben Singer-Songwriter immer schon die Gesellschaft, sich selbst und ihren Platz in der Gesellschaft in ihren Texten verarbeitet. Musik ist nicht nur etwas zum Tanzen, sondern auch zum Denken.

Getreu diesem Motto verarbeiten wonach wir suchen ihre Gedanken und Gefühle und ziehen damit in ihren Bann – mit ganz viel Dampf, noch mehr Emotion, Ehrlichkeit und immer einem Gefühl von Demut. Musikalisch und stilistisch bewegen sich die drei Leipziger irgendwo zwischen Singer-Songwriter-Pop und Akustik-Punk und genau da gehören sie auch hin. Inhaltlich berühren sie dabei mit Texten, die vom Leben, der Liebe, der inneren Zerrissenheit und vom „großen Ganzen“ – unseren gesellschaftlichen Zuständen – handeln.

Das Ganze fesselt, ohne irgendwie besonders dick aufgetragen zu sein – vielleicht gerade deswegen. Hier treffen eine Drei-Akkorde-Punk Akustikgitarre, auf einen warm knarzenden, perkussiv gespielten Akustikbass, eine punktuell wiederkehrende Mundharmonika und erfrischend kreative Schlagzeug-Beats. Alles schlicht instrumentiert und doch durchdacht und immer mit dem Ziel, Pirrs markant rauer und dennoch so gefühlvoller Stimme die perfekte Grundlage zu bereiten.

Alles sehr erdig und deshalb wohl nicht ganz grundlos auch schon oft als die härtere und direktere Version von AnnenMayKantereit beschrieben.

wonach wir suchen haben dabei den Anspruch der Zuhörer*in ein gutes Gefühl zu vermitteln, aber gleichzeitig auch zum kritischen Denken anzuregen und beziehen dabei ganz klar Stellung gegen jede Form von Ausgrenzung, Rassismus, Homophobie und Sexismus. Das ist den Dreien wichtig, nicht nur musikalisch, sondern vor allem persönlich!

Wie haben sich ´wonach wir suchen` gefunden? 2009 ging die Suche zu zweit los. Zunächst mit zwei Akustikgitarren und Mundharmonika wurden die Geschichten auf der Straße erzählt. Später wurde eine Gitarre durch einen Akustikbass ersetzt und es wurden zunehmend die AZs, JUZs und ersten kleinen Festivals bereist. Nach fünf Jahren, zwei Alben und unzähligen Auftritten kam dann das Schlagzeug in den Proberaum. Bereits nach wenigen Monaten wurden ab Anfang 2015 die ersten gemeinsamen Konzerte gespielt und im April des Jahres die aktuelle EP veröffentlicht. Auf „Wer kippelt, steht!“ ist nun das Trio zu hören, welches sich so richtig eingroovt und es endlich geschafft hat, die Energie der Gigs auch auf Platte einzufangen. Wie alles zuvor, wurde auch dieser Tonträger selbst aufgenommen. Egal ob Platten oder Videos, wonach wir suchen legen großen Wert darauf, mit Unterstützung enger Freund*innen, alles selbstständig zu produzieren. Um Unabhängig zu bleiben und am Ende genau das in der Hand zu halten, was vorher entstanden ist.

So soll die Reise weitergehen. Zu kleinen und zu großen Bühnen, zu Locations in denen sie schon vor vier Jahren gespielt haben, genauso wie in neue Clubs und Festivals. Denn wer immer nur vor den gleichen Menschen spielt, hat irgendwann keine neuen Geschichten zu erzählen.

www.wonachwirsuchen.de

22.15 Uhr Waldgeist (Liedermacher)

Zwischen sanften und gefühlsbetonten Balladen und rotzigem Akustikpunk macht das Hamburger „Waldgeist-Kartell“ im Metier „Liedermacher“ so ziemlich genau das, worauf es Lust hat. Und nicht!

-Wilkommen in der Welt des Waldgeist-Kartells! Waldgeist, das sind 2 1/2 Träumer und eine Gitarre aus Hamburg. Irgendwo zwischen Liedermacher-Klängen und Punk-Attitüde gefangen, wollen wir vorallem mal eins: Musik machen!………………. ……. Und was sagen! …………  ´Ne Menge….

www.waldgeist-kartell.de

 23.30 Uhr Fredriksson und das Schusseltier

… singen lustige Lieder, die Spaß machen! Guter Abschluß!

Termin/Ort: Sa., 19. Oktober, Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9, 21075 Hamburg, www.contrazt.de

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Weiß besockt zum Mond https://www.tiefgang.net/weiss-besockt-zum-mond/ Fri, 22 Sep 2017 22:46:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1958 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Heute: ´The Splashdowns` und manch´ Schusseltier im Heimfelder Treffpunkthaus.

Der Verein Contrazt e.V. ist aus dem Kulturleben südlich des Flusses nicht mehr weg zu denken. Und dabei kann man nicht mal eindeutig sagen, was die eigentlich machen … Es gibt Umsonstläden für Klamotten aber auch jede Menge Bücher und Musik-CDs und LPs. Konzerte, Film, Gespräche, Lesungen … Einmal im Jahr gibt es nun auch schon das „Draußen und umsonst“-Festival und so harmonisch sich all das Miteinander liest, es knallt auch mal richtig auf die Ohren. Alles und alles ohne Förderung. Muß man erstmal machen. Ihre Base hat der Verein im „Treffpunkthaus“ in Heimfeld und dort wird auch dieses Jahr zur MusicNight geladen.

Ab auf den Mond!

Und da fallen einige Acts auch mal wieder völlig aus dem eh nicht vorhandenen Rahmen. So etwa die „Splashdowns“. Deren Motto orientiert sich an Neil Armstrong – ja, der erste Mann auf – nicht im – Mond. Der hat nicht nur von den kleinen Schritten für Menschen und den großen für die Menschheit gesprochen, sondern sagte auch: „I am, and ever will be, a white socks, pocket protector, nerdy engineer.“ Also – weiße Socken an, Gitarren um und auf geht´s!

1999 gegründet sind die „Splashdowns“ eine einzigartige musikalische Hommage an das NASA-Bodenpersonal während der Ära der Apollo-Mission. Die vier gut gekleideten Herren mit Maßschneiderei in Hamburg haben ihre musikalischen Wurzeln im 60er-Surf-Garagen-Sound. Den noch mit einer starken Dosis Rock & Roll gewürzt – fertig ist die Splashdown-Laube.

Als strategische Mittel setzen sie Trommeln, Bass- und Doppel-Lead-Gitarren ein und kombinieren sie mit einem ausgewogenen Verhältnis von The Ventures, The Tornados und Throbbing Gristle. Gefährliche Pogo-Schwingungen, die da überschwappen können!

The Splashdowns Live In Kaulitz

The Splashdowns Live In Kaulitz – a medley of hot tunes from the Moon Boys

Posted by The Splashdowns on Dienstag, 8. März 2016

Das ist das Leitmotiv der skurillen „Splashdowns“. 1999 gegründet sind die „Splashdowns“ eine einzigartige musikalische Hommage an das NASA-Bodenpersonal während der Ära der Apollo-Mission. Die vier gut gekleideten Herren mit Maß-schneiderei in Hamburg haben ihre musikalischen Wurzeln im 60er-Surf-Garagen-Sound. Den noch mit einer starken Dosis Rock & Roll gewürzt – fertig ist die Splashdown-Laube.

Pogo – ausgewogen

Als strategische Mittel setzen sie Trommeln, Bass- und Doppel-Lead-Gitarren ein und kombinieren sie mit einem ausgewogenen Verhältnis von The Ventures, The Tornados und Throbbing Gristle. Gefährliche Pogo-Schwingungen, die da überschwappen können!

Sa., 7. Okt., 20h – ´The Splashdowns` im Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9, 21075 Hamburg, www.contrazt.de

weiterführender Link: facebook.com/thesplashdowns/

Vorab übrigens ist um 18.15 Uhr der Solist John Doe zu hören. Er trägt Lieder vor. Da ist noch vieles im Aufbau, aber das macht es ja umso interessanter. Zum reinhören hier mal seine akustische Wolke: soundcloud.com/soluna-duda

Um 19 Uhr gehört die Bühne dann Fredriksson und dem Schusseltier. Klar, dubioser Name – bezieht sich vermutlich auf eine Geschichte der Fabelwesen „Mumins“. Zum Besten werden lustige Lieder aus Harburg gegebn, frei er- und zusammengefunden gesungen und gespielt. Und nach den Splashdowns ist noch lange nicht Schluß. Doch dazu ein andern mal …

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Der Waldgeist mit Präservativen https://www.tiefgang.net/der-waldgeist-mit-praeservativen/ Fri, 08 Sep 2017 22:08:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1963 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Heute: ´Waldgeist` und die ´Hamburger Billys` im Heimfelder Treffpunkthaus.

Der Verein ContraZt e.V. bietet Kontraste – jede Menge und gut für den Süden der Stadt! Zur Music-Night haben die Macher mal wieder tief in ihrer Kontakt-Kiste gewühlt und wer kam heraus? Ein Waldgeist und Hamburger Billys…

Waldgeist – schöner Name. Da könnte alles hinter stecken. Und tut es auch. Denn „Waldgeist“ sind zweieinhalb (Nacht-)Träumer und eine Gitarre aus Hamburg. Irgendwo zwischen Liedermacher-Klängen und Punk-Attitüde gefangen, wollen sie vor allem mal eins: Musik machen! ……. Und was sagen! Und zwar: ……… ´ne Menge!

Weise Haare und Clownerien

Den Gesang macht Micha, genannt „der Weise“. Üben soll ja nicht so seins sein, dafür aber die Bühne um so mehr. Micha ist Sänger, Entertainer und eben das Gesicht der Band. Der Rauch in seiner Stimme wird nur noch von dem Rauch in seinen Lungen übertroffen. An der Gitarre zupft Maddin, der „Haarige“. Zwischen Klassik-Symphonien und Punk-Musik, gibt es für Maddin nur seine Gitarre. Er ist Gitarrist, Mahner und der Klang der Band. In seiner Freizeit beobachtet Martin Vögel. Piepen tut bei ihm aber vor allem der Verstärker. Für Texte und das Management sorgt Benno. Der, der der Clown ist. Er ist zuständig für Chaos und manche Idee. Getrieben von Inspiration und Fieberwahn bezeichnet sich Benno selbst gerne als „Flachlandpoet mit Tiefgang“. Alles in Allem ein komischer Kauz mit Kauleisten-Komplex.

Das Statement des „Waldgeistes“ zur MusicNight: „Wir freuen uns auf ein rauschendes Fest! Mit oder ohne euch … Aber lieber mit!“ – Danke für die Einladung ..!

Weiterführend: facebook.com/waldgeisthh

21.30 Uhr – Waldgeist

Ist der Geist wieder in seiner Flasche abgetaucht, genügt ein Griff ins Billy-Regal und schwupp: da stehen ein paar lustige Herren herum und blödeln. Billyboys nennen die sich. Einer davon ist Frank Breitengroß. 1960 geboren, bekam er mit elf Jahren seine erste Gitarre geschenkt. „Das war so ein kleines hässliches dunkelbraunes Teil. Hat mich erinnert an eine Kleinanzeige im Abendblatt ´Sei flott, spiel Gitarre`. Nachdem ich ein paar mal in die Saiten gehauen habe und das alles irgendwie ganz schrecklich klang, also so gar nicht wie bei Elvis, wurde das Ding in die Ecke verbannt, wo es bis 1962 ein trauriges Dasein fristete.“ 

Mit den Billy Boys hat es dann noch länger gedauert, nämlich bis zum Mai 1986. „Ich war mit ein paar Freunden auf Vatertagsurlaub im Kleinen Walsertal. Natürlich war ich gefordert, meine Gitarre dahin mitzunehmen. Und oft kam dann die Order ´Breiti, spiel uns einen!` Eine Aufforderung, der ich immer gerne nachkam. Die Textstellen, die die Jungs kannten, sangen sie mit und mir fiel auf, dass die richtig gut singen konnten. Ich machte den Vorschlag, gemeinsam eine Sangesgruppe zu bilden. Die Jungs waren dabei. Die BILLYBOYS waren geboren.“

Am Anfang hießen sie noch anders – nämlich BILLYBOYS, wie diese dehnbaren Präservative. Das Konzept aber ist das gleiche geblieben: deutsche Lieder mit frechen respektlosen Texten, manchmal auch etwas zweideutig. Und inzwischen ist aus der Sangestruppe auch eine richtige Band geworden. Wolfgang, der von Anfang an dabei war, spielt jetzt Cajon. Helmut, ein alter Haudegen, auch mit jahrzehntelanger Banderfahrung spielt Gitarre. Und Tilman, ebenfalls ein alter Fahrensmann auf dem Notenmeer, den Kontrabass oder E-Bass. Nach wie vor zupfe ich die Sologitarre.

Mit Helmut und Tilman, die 2011 zur Gruppe gestoßen sind, kam ein neuer Wind und natürlich neue Lieder in die Band und der Motivationsschub ist seit den Beatleszeiten bei allen ungebrochen. Ende 2015 wurde eine leichte Modifikation des Namens beschlossen. Da man auch konservativeres Publikum ansprechen mochte und das Repertoire mittlerweile in alle Richtungen erweitert wurde, wurde BILLYBOYS durch HAMBURGER BILLYS ersetzt. „Aber keine Sorge – milder sind wir nicht geworden!“

Ein Haufen Flaschen – im Hintergrund. Vorne – die Hamburger Billys (Foto: PR)

In ihren Songs ist von Hamburger Kiez-Kneipen die Rede, Hans Albern wird von seinem Nachbarn, dem Herrn Kowakowski gehörnt, da wird von Liebe neben der Schüssel mit Salat oder sogar im Bad gesungen. Oder von der Liebe ganz ohne weitere Beteiligte. Der richtige Umgang mit der Finanzkrise wird aufgezeigt und deutsche Schlager werden veräppelt – Nonsens bis dass die Ärzte kommen.

Es gibt auch Ausflüge in die Fremde, nach Österreich mit Wiener Schmäh, es geht gen Italien, zu den Salmonellen oder auch nach Polonesien. Und wer wissen will, wo letzteres wirklich liegt, und was da so überhaupt abgeht an so einem Abend mit diesem respektlosen Quartett, der sollte unbedingt hingehen. Fernsehen kann man schließlich auch an einem anderen Abend.

Weiterführende Links: hamburgerbillys.de

23.00 Uhr – Hamburger Billys

Sa., 7. Okt., im Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9, 21075 Hamburg, www.contrazt.de

21.30h – Waldgeist

23h – Hamburger Billys

Vorab bereits:

18.15h – John Doe / 19h – Fredriksson und das Schusseltier / 20h – ´The Splashdowns`

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