Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft https://www.tiefgang.net Thu, 08 Nov 2018 10:47:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Der Kulturkanal kommt! https://www.tiefgang.net/der-kulturkanal-kommt/ Fri, 09 Nov 2018 23:45:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4503 [...]]]> Die Weihnachtszeit naht und manche schöne Überraschung lässt frohlocken. So jedenfalls in Wilhelmsburg, wo der lang angedachte Kulturkanal in weiter Ferne schien. Jetzt aber geht es doch los.

Im Tumult um die Schließung der Soulkitchenhalle und dem Drohen der Abrissbirne für die Zinnwerke am Veringkanal gab es erbitterten Streit von Kreativen und Kulturschaffenden in Wilhelmsburg um ihre gestohlen geglaubten Perspektiven. Dann gab die Politik nach und schrieb einen „Kulturkanal“ zumindest zielführend in den Koalitionsvertrag. Dann geschah aber schlichtweg nichts. Nun die Kehrtwende.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg heißt es:

„Zum ersten Mal besteht eine reelle Chance, das Areal Veringhof 7 im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg zu erhalten, zu sanieren und dauerhaft zu nutzen. Voraussetzung dafür ist ein belastbares Konzept. Die Hamburg Kreativ Gesellschaft gestaltet für die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte einen offenen Prozess, der die Grundlage für ein dauerhaftes Konzept für eine kultur-und kreativwirtschaftliche Nutzung des Gebäudeensembles auf dem Gelände der ehemaligen Zinnwerke schafft. Sowohl Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger als auch Kultur- und Kreativschaffende im gesamten Stadtgebiet sind dazu eingeladen, an der Konzeptentwicklung mitzuwirken.

Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien: „Die ehemaligen Zinnwerke in Wilhelmsburg entwickeln sich seit Jahren zu einem spannenden Quartier für Kreative. Es ist sehr zu begrüßen, dass nun gemeinsam auch eine dauerhafte Perspektive für eine kultur- und kreativwirtschaftliche Nutzung am Veringhof entwickelt werden kann. Hamburg bekommt damit weitere dringend benötigte Flächen für Künstler und Kreative und der Stadtteil einen weiteren positiven Entwicklungsschub.“

Falko Droßmann, Leiter des Bezirksamtes Mitte: „Ich freue mich sehr, dass der Beschluss der Bezirksversammlung jetzt umgesetzt und durch die Kreativ Gesellschaft ein gutes und objektives Konzept gemeinsam mit den Leuten vor Ort und mit Kultur- und Kreativschaffenden aus dem gesamten Stadtgebiet erarbeitet wird.“

Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft: „Eine dauerhafte Zukunft für den Veringhof scheint erstmals möglich. Dafür braucht es das beste Konzept. Für Wilhelmsburg und für Hamburg. Dieses Konzept kann nur aus der Zusammenarbeit vieler entstehen, weil es die Zustimmung vieler benötigt. Diese Zusammenarbeit zu ermöglichen, ist dabei die Aufgabe der Kreativ Gesellschaft. Darauf sind wir gespannt, darauf freuen wir uns.“

Über die Webseite der Hamburg Kreativ Gesellschaft können Interessierte ihre Ideen ab dem 9.11.2018 in schriftlicher und/oder visueller Form einbringen (www.kreativgesellschaft.org/veringhof). Im Rahmen eines Workshops am 23. November 2018 werden Anwohner/innen und Gewerbetreibenden vor Ort Konzepte und Ideen vorstellen und entwickeln können. In einem zweiten Workshop am 28. November 2018 sind Kultur- und Kreativschaffende aus ganz Hamburg eingeladen, ihre Vorschläge zu präsentieren und im Austausch voranzubringen.

Über mehrere Jahre hat sich auf Teilflächen des Geländes der ehemaligen Zinnwerke in Wilhelmsburg eine lebendige Kultur- und Kreativszene angesiedelt.

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat 2014 erstmalig eine Halle auf dem Gelände von der städtischen Eigentümerin, der Sprinkenhof GmbH, angemietet – zunächst mit dem Ziel, dort eine zeitlich begrenzte Nutzung durch Kreative zu ermöglichen. Die Genehmigung einer solchen Nutzung ist an die Erfüllung gesetzlich vorgeschriebener Brandschutzauflagen geknüpft. Die entsprechenden baulichen Maßnahmen konnten bis heute nicht umgesetzt werden, da der Aufwand für eine temporäre Nutzung nicht im Verhältnis zu den damit verbundenen Kosten steht.

Mit dem offenen Ideenfindungsprozess kommt Bewegung in die lange geführte Diskussion: Erstmals steht die Möglichkeit einer dauerhaften Nutzungsperspektive für Kultur- und Kreativschaffende am Veringhof 7 im Raum.

Im Sommer 2018 hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschlossen, der Hamburg Kreativ Gesellschaft die erforderlichen Mittel in Höhe von 60.000 Euro für die Konzeptentwicklung bereitzustellen.

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat als städtische Fördereinrichtung der lokalen Kreativwirtschaft bereits mehrfach erfolgreich gezeigt, dass sie in offenen Verfahren mit einem vielfältigen Netzwerk an Beteiligten tragfähige Ideen für Transformationsorte entwickeln und umsetzen kann. Beispielhaft hierfür sind das Hochwasserbassin in Hammerbrook, das Kreativquartier am Oberhafen und zuletzt der Kreativspeicher M28 in der Speicherstadt. Als öffentliche Einrichtung steht die Kreativ Gesellschaft für das übergeordnete Ziel, mit den Akteuren belastbare Konzepte zu entwickeln, die eine dauerhafte Nutzung am Veringhof 7 möglich machen.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Da ist Musik für Gründer drin https://www.tiefgang.net/da-ist-musik-fuer-gruender-drin/ Fri, 06 Apr 2018 22:49:32 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3411 [...]]]> In der Musikbranche geht es zuweilen turbulent zu. Reizvoll ist sie dennoch. Um Fuß fassen zu können, hilft in Hamburg die Kreativgesellschaft wieder etwas nach.

Gründer*innen und junge Unternehmen aus dem Musikbereich können sich bis zum 17. Juni 2018 bei der Hamburg Kreativ Gesellschaft um eine Teilnahme am Music WorX Accelerator bewerben. Eine Art Geschäftsbeschleunigung und -hilfe. Die Ausschreibung richtet sich primär an Hamburger Gründer*innen. Zum zweiten Mal können sich auch Interessierte von außerhalb, die ihr Start-up in Hamburg realisieren möchten, für den Music WorX Accelerator bewerben.

Über einen Zeitraum von drei Monaten erhalten ausgewählte Gründerteams passgenaue Workshops und Beratungen von Branchenkennern, Arbeitsräume in Coworking Spaces sowie ein intensives Vernetzungsangebot mit der Hamburger Musikwirtschaft. Mit einem Zuschuss zum Lebensunterhalt und durch weitere 5.000 Euro, die für die Einbindung externer Dienstleister wie beispielsweise Anwälte, Programmierer oder Marketingexperten zur Verfügung gestellt werden, erhalten die Teilnehmer zusätzlich eine finanzielle Unterstützung. Über die Beteiligung von Akteuren aus der Hamburger Musikwirtschaft ist beim Music WorX Accelerator eine direkte Anbindung an die Unternehmen der Stadt gegeben.

Kick-off

Die ausgewählten Teams lernen sich und ihre neuen Arbeitsräume im Coworking Space kennen. Alumnis des Programms der Vorjahre teilen ihre Erfahrungen mit den Neuankömmlingen. Gemeinsam gehen wir durch das Programm der nächsten Monate. Dabei gibt es auch die Gelegenheit, eigene Anregungen und Wünsche zu äußern.

Vernetzung

Ob Label, Verlage, Medienhäuser, internationale Konferenzen und Festivals oder die dynamische Gründerszene, von Networking-Möglichkeiten durch einen Pitch der Geschäftsidee auf dem Reeperbahnfestival bis hin zu individuellen Treffen mit wichtigen Akteuren*innen der Hamburger Musikwirtschaft: Wir ermöglichen den Teilnehmer*innen direkte Kontakte zu Ansprechpartner*innen aus der Branche und damit einen leichteren Einstieg in die Hamburger Musikwirtschaft.

Qualifizierung und Coaching

Ein Qualifizierungsprogramm in Form von wöchentlichen Workshops und individuellen Beratungen bildet einen wichtigen Teil des Accelerator-Programms. Ob beispielsweise Training in Storytelling, Verbesserung der Pitch-Fähigkeiten, rechtliche Beratung für den Aufbau der Geschäftsidee oder Optimierung der PR- und Marketingstrategien. Im Vorfeld werden mit den Teilnehmer*innen konkrete Bedarfe eruiert und im Anschluss das Coachingprogramm so passgenau wie möglich auf diese abgestimmt.

Reeperbahn Festival Conference

Die Teilnehmer*innen bekommen eine kostenlose Akkreditierung für die Reeperbahn Festival Konferenz und das Reeperbahn Festival (19.-22. September 2018). Abgesehen von drei Tagen voller Networking-Möglichkeiten, erhalten sie zusätzlich die Gelegenheit ihr Geschäftsmodell im Rahmen der „Corporate Sessions“ der Konferenz vor zahlreichen Akteur*innen aus der Musikwirtschaft und potentiellen Investor*innen zu präsentieren.

Music WorX Pitch

Der Music WorX Pitch ist die Abschlussveranstaltung des Accelerators und findet Ende November 2018 statt. Hier können sich die Teilnehmer*innen untereinander sowie mit zwei extern eingeladenen Teams messen und ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury, bestehend aus diversen Vertreter/innen der Musikwirtschaft und einem breiten Publikum, präsentieren. Der Jurypreis ist mit 5.000 Euro dotiert, der Publikumspreis beinhaltet ein exklusives Feature des Gewinner-Teams in einer bekannten deutschen Musikzeitschrift.

Und dann?

Auch nach den drei Monaten des Accelerators sind wir für die Teilnehmer*innen erreichbar, vernetzen wo wir können und stehen ihnen gerne beratend zur Seite. In Hamburg stehen den Teilnehmer*innen außerdem zahlreiche weitere Förderinstrumente zur Verfügung. Nahezu alle Teilnehmer*innen des Music WorX Accelerators haben beispielsweise im Anschluss eine Finanzierung von bis zu 150.000 Euro des Förderprogramms InnoRampUp der IFB Hamburg erhalten.

Jetzt bewerben! Bewerbungsformular (D)

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit dem Programm Music WorX bieten wir jungen, innovativen Unternehmungen im Musikbereich einen hervorragenden Mix aus finanzieller und inhaltlicher Unterstützung. So helfen wir Start-ups bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Musikwirtschaft in Hamburg.“

Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft: „Der Music WorX Accelerator ist ein öffentlich finanziertes und organisiertes Förderprogramm, das aber ganz gezielt die Stärken der Hamburger Branche, mit ihren großen Labels, Verlagen und Medienhäuser sowie den internationalen Konferenzen und Festivals einbezieht, um hier in Hamburg den bestmöglichen Nährboden für das Musikgeschäfts von Morgen zu schaffen.“

Mehr Infos unter www.music-worx.de

 

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