Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein https://www.tiefgang.net Fri, 14 Dec 2018 07:59:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Ein Handschuh in Berlin https://www.tiefgang.net/ein-handschuh-in-berlin/ Fri, 14 Dec 2018 23:53:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4636 [...]]]> Regisseur Fatih Akin ist mit der Verfilmung von Heinz Strunks „Der Goldene Handschuh“ im Berlinale-Wettbewerb für 2018. Hamburg pur.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien  heißt es:

„Regisseur Fatih Akin darf sich mit seinem Horrorfilm „Der Goldene Handschuh“ Hoffnung auf einen Goldenen Bären machen. Wie die Festivalleitung heute bekannt gegeben hat, läuft der Film im Wettbewerb der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Herzlichen Glückwunsch Fatih Akin und seinem Team zur Teilnahme am Wettbewerb der Berlinale! Fatih Akin und die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein machen den Film zu einem immer bedeutenderen Aushängeschild der Kulturstadt Hamburg. Die Stadt kann froh sein, so tolle Erzähler zu haben wie Heinz Strunk, der die Romanvorlage zum Goldenen Handschuh geschrieben hat und Fatih Akin, der die Geschichte jetzt eindrücklich auf die Leinwand bringt. Das ist Kultur aus Hamburg pur.“ 

Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH), sagt dazu: „Darauf erstmal einen Fako! Knapp ein Jahr nach seinem Golden Globe meldet sich Fatih Akin mit dem nächsten großen Wurf zurück. Wir sind unglaublich stolz auf diesen Hamburger Filmemacher und die Crew um ihn herum. Unsere Glückwünsche gehen an die Teams von bombero international und auch Warner Bros. Dass beide Hamburger Firmen erfolgreich mit Unterstützung der Filmförderung zusammenarbeiten, beweisen sie nun schon das zweite Mal nach ‚Aus dem Nichts‘. ‚Der Goldene Handschuh‘ ist ein komplettes Hamburg-Projekt: Von Fritz Honkas Geschichte über Heinz Strunks Romanvorlage bis zu Produktion, Regie und natürlich der Kneipe auf dem Hamburger Berg.“

Mehr zum Film

Fatih Akins Film „Der Goldene Handschuh“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Heinz Strunk und wurde im Sommer komplett in Hamburg gedreht. Er erzählt die Geschichte des Frauenmörders Fritz Honka und seiner Stammkneipe „Zum Goldenen Handschuh“, wo deutsche Schlager zu Tränen rühren und der Suff gegen Sehnsucht und Schmerz helfen soll.

In der Rolle des Honkas ist Jonas Dassler zu sehen, der in diesem Jahr mit Lars Kraumes „Das schweigende Klassenzimmer“ (Akzente Film- und Fernsehproduktion) bereits auf den Leinwänden der Berlinale zu sehen war. Beim Bayerischen Filmpreis 2018 wurde er als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.

Produziert wurde „Der Goldene Handschuh“ von Akins Firma bombero international in Co-Produktion mit Warner Bros. Film Productions Germany und Pathé. Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein hat das Projekt mit 750.000 Euro gefördert.

„Der Goldene Handschuh“ kommt am 21. Februar 2019 im Verleih von Warner Bros. Pictures in die Kinos. The Match Factory wird den Film weltweit vertreiben.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

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Preis fürs Ankommen https://www.tiefgang.net/preis-fuers-ankommen/ Thu, 29 Mar 2018 22:53:17 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3337 [...]]]> Aus Syrien geflüchtet und im gutbürgerlichen Othmarschen ankommen. Kann das gut gehen? Pia Lenz hat es filmisch begleitet. Und das kam alle mal gut an.

Der Hamburger Filmemacherin Pia Lenz wird am 13. April der Grimme-Preis für ihren Dokumentarfilm „Alles gut – Ankommen in Deutschland“ verliehen. Der Film zum Thema Integration konnte sich beim 54. Grimme-Preis 2018 in der Kategorie „Information & Kultur“ gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: „Ein intimer und eindringlicher Dokumentarfilm, der zudem ein echtes Hamburg-Projekt ist: Unsere Glückwünsche gehen an die Hamburger Filmemacherin Pia Lenz, die bei diesem Film Regie, Drehbuch und Kamera übernommen hat, sowie die Produktionsfirma PIER 53 und den Verleih Rise and Shine Cinema – beide ebenfalls aus der Hansestadt.“

Über den Film:
Der Dokumentarfilm Alles gut – Ankommen in Deutschland erzählt von zwei Kindern, die im Spätsommer 2015 mit ihren Familien nach Deutschland kommen: Djaner, 7, aus Mazedonien und Ghofran, 11, aus Syrien. Ihre Flucht endet in Hamburg, im gutbürgerlichen Stadtteil Othmarschen. Die Hamburger Journalisten und Dokumentarfilmerin Pia Lenz hat die Kinder für ihren Film ein Jahr lang in ihrer neuen Heimat an der Elbe begleitet. Der Film hatte seinen Kinostart am 23. März 2017 und wurde seitdem für zahlreiche Preise nominiert – unter anderem für den Grand Jury Award beim Full Frame Documentary Film Festival in den USA sowie den Preis der deutschen Filmkritik. Produziert wurde Alles gut  von Pier 53 Filmproduktion (Hamburg) in Koproduktion mit NDR und SWR, Verleiher ist die Hamburger Firma Rise and Shine Cinema. Gefördert wurde das Projekt von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. Pia Lenz, die ihren Master an der Hamburg Media School gemacht hat, wurde bereits für ihren ersten Langfilm Hudekamp – Ein Heimatfilm mit dem „Deutschen Fernsehpreis“ ausgezeichnet. Ihr aktuelles Projekt, die Langzeitdokumentation Helene geht, erhielt im Herbst 2017 FFHSH-Fördermittel zur Projektentwicklung.

Jury und Preis:
Die Jury setzt sich aus Fernsehkritikern und Publizisten, Medienwissenschaftlern und Bildungsfachleuten zusammen, die vom Grimme-Institut berufen werden. Aus mehr als 900 Einreichungen und Vorschlägen wurden in diesem Jahr in den Kategorien Fiktion, Information & Kultur, Unterhaltung und Kinder & Jugend die Nominierten ausgewählt. Mit einem Grimme-Preis werden Fernsehsendungen und -leistungen ausgezeichnet, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind.

Quelle: ffhsh.de  

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