HamburgMusik gGmbH – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Wed, 24 Oct 2018 12:29:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 „Die schönste Aufgabe der Welt“ https://www.tiefgang.net/die-schoenste-aufgabe-der-welt/ Fri, 26 Oct 2018 22:24:57 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4436 [...]]]> Jahrelang war er Intendant eines Hauses, was es gar nicht gab. Jetzt, wo es da ist, will er aber auch nicht mehr weg: Christoph Lieben-Seutter.

In der Pressemitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Der Aufsichtsrat der HamburgMusik gGmbH hat in seiner Herbstsitzung den Vertrag von Christoph Lieben-Seutter vorzeitig verlängert und den Generalintendanten von Elbphilharmonie und Laeiszhalle bis zum Jahr 2024 verpflichtet. Sein bis 31. Juli 2021 gültiger Vertrag wird somit um weitere drei Jahre bis zum 31. Juli 2024 fortgesetzt. Christoph Lieben-Seutter ist seit 2007 Generalintendant.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Verpflichtung von Christoph Lieben-Seutter bis zum Jahr 2024 ist ein Glücksfall für die Kulturstadt Hamburg. Lieben-Seutter hat dem Konzerthaus ein unverwechselbares Profil gegeben und damit maßgeblichen Anteil daran, dass es künstlerisch ein fulminanter Erfolg ist. Er begeistert Hamburg genauso wie die internationale Musikwelt mit einer klugen und facettenreichen Programmierung in Elbphilharmonie und Laeiszhalle. Ich freue mich, dass wir Christoph Lieben-Seutter bereits jetzt bis zum Jahr 2024 verpflichten konnten, und bin gespannt auf seine weiteren Impulse für die Entwicklung der Kulturstadt Hamburg.“

Generalintendant Christoph Lieben-Seutter: „Ich freue mich sehr über die erneute Verlängerung meines Vertrags und danke dem Aufsichtsrat für das in mich gesetzte Vertrauen. Das Werden und der Erfolg der Elbphilharmonie, die Zukunft der Laeiszhalle und die vielfältigen Weichenstellungen für Hamburg als Musikstadt von internationalem Rang prägen mein berufliches Leben nun schon seit mehr als elf Jahren. Ich bin glücklich über das Erreichte und freue mich darauf, in den nächsten Jahren gemeinsam mit meinem fantastischen Team das Potential der Elbphilharmonie weiter zu entwickeln. Es ist für mich die schönste Aufgabe der Welt.“

Seit September 2007 ist Christoph Lieben-Seutter als Generalintendant mit der Leitung der traditionsreichen Laeiszhalle und der 2017 eröffneten Elbphilharmonie betraut. Er verantwortet seit 2009 das Programm der Elbphilharmonie Konzerte in der Laeiszhalle, das Eröffnungsprogramm der Elbphilharmonie 2017 sowie seither die Programmgestaltung in Elbphilharmonie und Laeiszhalle. Unter seiner Federführung wurde die Festivallandschaft Hamburgs durch das „Internationale Musikfest Hamburg“, „lux aeterna“ und weitere Festivalformate ergänzt.

Lieben-Seutter ist es gelungen, seit der Eröffnung der Elbphilharmonie in beiden Konzerthäusern ein Musikprogramm auf höchstem internationalen Niveau zu gestalten und ein maßstabsetzendes Musikvermittlungsprogramm zu implementieren. Mehr als 1,5 Millionen Musikbegeisterte haben die Konzerte in der Elbphilharmonie seit deren Eröffnung im Januar 2017 besucht. Lieben-Seutter gilt zudem als Garant für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen örtlichen Orchestern, privaten Konzertveranstaltern und dem städtischen Anbieter HamburgMusik gGmbH.

Christoph Lieben-Seutter wurde 1964 in Wien geboren. 1988 wurde er von Alexander Pereira als Direktionsassistent an das Wiener Konzerthaus engagiert, wo er ab 1991 als Betriebsdirektor tätig war. 1993 wechselte er an das Opernhaus Zürich, von wo er 1996 zurück nach Wien berufen wurde, um die Leitung der Wiener Konzerthausgesellschaft sowie des Festivals Wien Modern zu übernehmen. Nach elf Jahren als Intendant des Wiener Konzerthauses wechselte er im Sommer 2007 nach Hamburg.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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„Musikstadtfonds stärkt Vielfalt Hamburgs“ https://www.tiefgang.net/musikstadtfonds-staerkt-vielfalt-hamburgs/ Fri, 26 Oct 2018 22:08:24 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4395 [...]]]> Allein die Elbphilharmonie macht noch keine Musikstadt. So viel war schon vor ihrer Eröffnung klar. Und daher wurde ein „Musikstadtfonds“ eingerichtet, der Projekte auswählt und fördert. Dieses Jahr sind es wieder 41 Projekte mit einen Gesamtvolumen von 600.000,- €.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Für die Musikstadt Hamburg ist eine lebendige Freie Musikszene unverzichtbar. Um ihre dauerhafte Förderung zu gewährleisten, hatten Senat und Bürgerschaft 2016 im Rahmen der Finanzierung des Spielbetriebs der Elbphilharmonie auch die Einrichtung eines Musikstadtfonds mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 500.000 Euro beschlossen. Zusammen mit der vorherigen Förderung der Behörde für Kultur und Medien für E-Musik und Jazz stehen so insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung. Eine unabhängige Jury hat jetzt 41 Projekte unterschiedlicher musikalischer Genres zur Förderung für 2019 empfohlen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Mittel des Musikstadtfonds ermöglichen es Künstlerinnen und Künstlern der Freien Musikszene, größere Konzepte zu realisieren und stärken so nachhaltig die Vielfalt und Innovationskraft der Musikstadt Hamburg. Die große Bandbreite musikalischen Schaffens spiegelt sich in den geförderten Projekten und lässt spannende Produktionen erwarten.“

Mithilfe des Musikstadtfonds unterstützt die Behörde für Kultur und Medien die Freie Musikszene genreübergreifend bei der Durchführung von Konzeptionen und Projekten, die einen professionellen künstlerischen Standard und hohe programmatische Qualität gewährleisten. Künstlerinnen und Künstler erhalten somit die Möglichkeit, ihre Werke zu erarbeiten und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Förderung der ausgewählten Projekte reicht von 5.000 bis 50.000 Euro. Beworben haben sich unter anderem Ensembles, Agenturen, Vereine wie auch Einzelkünstlerinnen und -künstler. Die geförderten Musikprojekte reichen von mittelalterlicher Musik bis zum Jazz und decken die Vielfalt der Freien Musikszene Hamburgs ab.

Der Musikstadtfonds-Jury gehörten an: Prof. Dr. Gordon Kampe, Professor für Komposition und Musiktheorie HfMT; Rudolf Kelber, Kirchenmusikdirektor i.R.; Mücke Quinckhardt, Geschäftsführerin Jazzbüro Hamburg e.V.; Andrea Rothaug, Geschäftsführerin RockCity Hamburg e.V. und Elena Wätjen, Persönliche Referentin des Generalintendanten, HamburgMusik gGmbH.

Aus dem Musikstadtfonds 2019 geförderte Projekte:

  • barner 16/alsterarbeit gGmbH: Der 30jährige Beat – 30 Jahre Station  17                 5.000 Euro
  • Big Band Port Hamburg e.V.: Peer-Group Concerts – Workshops 2019                     10.000 Euro
  • Ulrich Bildstein: Derek Jarmans Garden                                                                              5.000 Euro
  • Birdland Hamburg GbR W. Reichert: Saturday Night Live Jazz                                      10.000 Euro
  • Cooltur Connect e.V.: fresh sounds: – seidenstraße vol. 5                                                 15.000 Euro
  • ensemble reflektor e.V.: ensemble reflektor _Liebeslied                                                5.000 Euro
  • Ensemble Schirokko Hamburg GbR: Oper am Gänsemarkt reloaded                           30.000 Euro
  • 4 fakultät Simon Roessler GbR: 4fakultät                                                                          10.000 Euro
  • Fat Jazz urban exchange e.V.: FatJazz urban exchange                                                  30.000 Euro
  • Thomas Fleischhauer: Konzert Rossburger Report                                                           5.000 Euro
  • Gitarre Hamburg.de gem. GmbH: Hamburger Gitarrentage 2019                                10.000 Euro
  • Heinz Erich Gödecke: Astrea                                                                                                7.000 Euro
  • Hafenklang Kultur e.V.: Kontrapunkt                                                                                  15.000 Euro
  • Hamburger Ratsmusik e.V.: elbwärts 2019                                                                       5.000 Euro
  • Hamburger Singakademie e.V.: Konzert 200 Jahre Singakademie                               10.000 Euro
  • Hauptkirche St. Jacobi: Gertrudenmusik 1607                                                                  10.000 Euro
  • Robert Hedemann: Jazzkombinat Hamburg                                                                      10.000 Euro
  • Jennifer Hymer: Non Piano/Toy Piano Weekend                                                             15.000 Euro
  • Jazz Federation Hamburg e.V.: Jazz Heroes II                                                                  15.000 Euro
  • Jazzhaus Hamburg e.V.: JazzLab                                                                                          15.000 Euro
  • Stefan Jonas: BOOZE CRUISE Festival IV                                                                         15.000 Euro
  • Linda Kauffeldt: Ladies Artists Friends                                                                                5.000 Euro
  • Kinder Kinder e.V.: klangfest – musik für kinder: aufregend anders                          30.000 Euro
  • klub katarakt Festival GbR: klub katarakt 15                                                                     45.000 Euro
  • Felix Knoth: PAPIRIPAR II                                                                                                    35.000 Euro
  • Vlatko Kucan: Impromptu.Works/The Art of Improvisation                                          10.000 Euro
  • Kunst- und Kulturverein White Cube Bergedorf e.V.: White Cube worldjazz 2019                                                                                                                                        5.000 Euro
  • Landesmusikrat Hamburg e.V.: LJJO HH-Workshop/Nachwuchsband und

Schulbigband-Workshops                                                                                                             10.000 Euro

  • MusicCities Network c/o IHM Interessengemeinschaft Hamburger
  • Musikwirtschaft: Music Cities Network Artist in Residence (MCN AIR HH)                   5.000 Euro
  • Meltem Susanna Mutlu: 040 Festival                                                                                      5.000 Euro
  • popup-records: SOMMER IN ALTONA 2019                                                                        30.000 Euro
  • Rap for Refugees e.V.: Rap for Refugees                                                                                 5.000 Euro
  • Manfred Richter: Jubiläumskonzert des A.-Schweitzer Jugend-Orchesters                                                                                                                                         8.000 Euro
  • St. Michaelis Musik gGmbH: G. P. Telemann: Brockes Passion TWV 5:1                     10.000 Euro
  • TONALi gGmbH: TONALi19 Fest und Musikwettbewerb                                                25.000 Euro
  • TonArt Hamburg e.V.: TonArt Festival                                                                                  7.000 Euro
  • Benjamin Velsinger: Jazz – Materialverwaltung?                                                              10.000 Euro
  • Verband für aktuelle Musik Hamburg e.V.: blurred edges 2019                                     45.000 Euro
  • Verein Gängeviertel e.V.: 10. Gängeviertel-Jubiläum                                                         8.000 Euro
  • Anna-Monika von Twardowski: Rauschen im Nachtasyl                                                  10.000 Euro
  • Auftrittsförderung für Landesjugendorchester, Staatliche Jugendmusikschule,
  • Hochschule für Musik und Theater                                                                                           20.000 Euro“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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