Honorare https://www.tiefgang.net Tue, 21 May 2019 15:17:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Was ist Kunst wert? https://www.tiefgang.net/was-ist-kunst-wert/ Fri, 17 May 2019 22:57:30 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5258 [...]]]> Die Skulptur „Rabbit“ von Jeff Koons für über 90 Mio. Dollar, ein Werk von Monet für 110 Mio. Dollar. Ist das der Wert von Kunst? Ein Symposium in Hamburg geht dem nun auf den Grund.

In der Ankündigung heißt es:

  1. Mai 2019, 10.30 – 16:00 UhrNirgendwo sonst klaffen hard facts so stark auseinander wie in der Kunst: Die prekären Arbeits- und Lebensbedingungen von Künstler/innen und der Glanz- und Glamour-Faktor auf Ausstellungseröffnungen, Biennalen und Messen. Aber auch Museen und Institutionen haben mit prekären Bedingungen und hohen Anforderungen zu kämpfen, welchen sie kaum noch gerecht werden können. Nach dem Kick-off Panel I too, have been seduced by the promise of exposure vor einem Jahr gehen wir in die zweite Runde. Das Symposium I, too, part II rückt den gesellschaftlichen Wert kritischer Kunst in den Fokus und beleuchtet die Dringlichkeit, dafür bessere Bedingungen zu schaffen.
    In Zeiten globaler Aufmerksamkeitsökonomien, internationalen Wettbewerbs- und Netzwerkstrukturen, sowie urbaner Diversifizierung muss lokale Kulturförderung im globalen Kontext neu überdacht werden. Der gesellschaftliche Wandel hat auch die Arbeits- und Produktionsbedingungen von Kunst maßgeblich verändert. Er fordert ein Neudenken des herkömmlichen Verständnisses von der Rolle der zeitgenössischen Kunst und den Voraussetzungen unter welchen sie entstehen und wie sie in die Gesellschaft zurück wirken kann.
    Eingeladen sind sowohl lokale Akteur/innen als auch Vertreter/innen aus überregionalen Zusammenhängen, um in drei Gesprächsrunden über die aktuelle Situation von Künstler/innen sowie über zukunftsweisende Möglichkeiten und Perspektiven der Förderung von künstlerischer Arbeit zu diskutieren. Die Gespräche werden thematisch von einem Performance-Programm begleitet.
    Eintritt frei

    Programm
    ab 10.30 Uhr · Einlass & Kaffee
    Begrüßung: Katja Schroeder (Künstlerische Leitung, Kunsthaus Hamburg)

    11:00 Uhr · Auftakt-Performance
    Wie sind die Arbeitsbedingungen der Künstler/innen heute tatsächlich? Die Performance gibt darauf kollektiv Antwort.

    11:20 Uhr · Einführung: Anna Nowak (Kuratorin, Kunsthaus Hamburg)

    11:30 Uhr · Impulsvortrag
    Kunst – Was soll das?
    Dr. Alexandra Manske (Soziologin und Politikwissenschaftlerin, HCU Hamburg Urban and Regional Economics)

    12:00 Uhr · PANEL I
    Free floating freelancers – Fake it till you make it!
    Kurzvortrag und Gesprächsrunde mit Alice Peragine (Künstlerin, Hamburg), Michaela Melián, (Künstlerin, Prof. für zeitbezogene Medien, HFBK, Hamburg) und Dr. Astrid Mania (Autorin, Prof. für Kunstkritik und Kunstgeschichte, HFBK, Hamburg).

    Von Anfang an sind Künstler/innen einer symbolischen Kapitalanhäufung durch unbezahlte und gering finanzierte Ausstellungsteilnahmen ausgesetzt. Der CV gilt als Kredit für eine bessere Zukunft. Doch wie bemisst sich Erfolg von Künstler/innen? In dieser Runde diskutieren wir über die Strukturen und Finanzierungsmodelle, sowie über Möglichkeiten und Ziele von öffentlichen und privaten Förderungen und Stipendien.

    13.00 Uhr · Get-together: Mittagspause im Kunsthaus Foyer

    13.30 Uhr · PANEL II
    Cozy institutions? Die harten Realitäten hinter den Kulissen
    Kurzvortrag und Gesprächsrunde mit Katja Schroeder (Künstlerische Leitung, Kunsthaus Hamburg), Dr. Tulga Beyerle (Direktorin, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg) und Sophie Goltz (Ass. Prof. School of Arts, Design and Media, Singapore, ehemalige Stadtkuratorin Hamburg)

    Nicht nur Off-Spaces haben zu kämpfen. Institutionen und Museen sind ebenfalls großen Defiziten ausgesetzt, auch wenn die Sichtbarkeit der ausstellenden Künstler/innen höher ist, kann selten ein Honorar gezahlt werden. Was sind die dahinter liegenden Mechanismen, die diese prekären Bedingungen produzieren? In diesem Gespräch möchten wir anhand konkreter Beispiele diese Zusammenhänge sezieren und analysieren.

    14.30 Uhr · PANEL III
    Hamburg – das Tor zur Welt?
    Kurzvortrag und Gesprächsrunde mit Johanna Bruckner (Künstlerin, Hamburg / Zürich), Tiphanie Blanc (Kuratorin, Mitbegründerin wages for wages against) und Richard Frater.

    Wie lassen sich langfristige Modelle der Kunst- und Kulturförderung gestalten? Ausgehend von internationalen Initiativen wie beispielsweise W.A.G.E., New York, möchten wir in dieser Runde funktionierende Förderungsstrukturen im internationalen Kontext in den Fokus rücken und über nationale Förderungsmöglichkeiten diskutieren.

    15:30 Uhr · Performance von Balz Isler

    Veranstalter:
    I, too ist eine Initiative von individuell vernetzten Künstler/innen und Kulturschaffenden aus der Hamburger Kunst- und Kulturlandschaft. Wir bieten im Rahmen unterschiedlicher Formate eine Plattform, um die Arbeitsbedingungen im Kontext von Kunst und Kultur zu verhandeln. Wir möchten ein öffentliches Bewusstsein für diese Thematik schaffen und den Blick für die differenzierten Zusammenhänge schärfen. Der Name der Gruppe geht auf die Abwandlung eines Marcel Broodthaers-Zitats zurück und bezieht sich auf die Verführungsmacht des Wert- und Erfolgsversprechens von kreativer Arbeit.
    Am Programm haben mitgewirkt: u.a. Kirstin Burckhardt, Johanna Bruckner, Móka Farkas, Tanja Hehmann, Ida Lennartsson, Anna Nowak, Franziska Opel, Alice Peragine, Dagmar Rauwald, Benjamin F. Stumpf.

Termin:Samstag, 25. Mai 2019 von 10:30 bis 16:00 Uhr

Ort: Kunsthaus Hamburg, Klosterwall 15, 20095 Hamburg, Tel.: 040 335803; info@kunsthaushamburg.de, www.kunsthaushamburg.de; Eintritt frei

Quelle: www.kunsthaushamburg.de

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„Eine Null mehr, bitte!“ https://www.tiefgang.net/eine-null-mehr-bitte/ Fri, 02 Nov 2018 23:09:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4464 [...]]]> Geld ist in der Kunst meistens knapp. Das hat aber auch damit zu tun, dass selbst öffentliche Ausstellende sich zwar mit der Kunst schmücken aber dafür selten zahlen. Eine Forderung geht nun an die Kulturbehörde.

Die Initiative freier Kunstorte ART OFF HAMBURG fordert in 8 Punkten eine differenzierte Wahrnehmung der Vorbildfunktion der freien Künstlerinitiativen, als die kreativen und dynamischen Impulsgeber für eine nachhaltige Gestaltung der Stadtgesellschaft und eine entsprechende Wertschätzung ihrer Arbeit. In ihrer Forderung heißt es:

  1. „ART OFF Hamburg fordert eine 0 mehr für die Hamburger Kunstorte und Initiativen, d.h. eine Erhöhung der Fördersumme des Programmitteltopfes von 175.000 auf 1.750.000 Euro für ein zukunftsweisendes Schaffen der freien, bildenden Kunstszene Hamburgs.
  2. Wir fordern eine faire Honorierung für ausstellende Künstler*innen der freien Kunstorte
    Wie schon unter Punkt 11 des 14-Punkteprogramms der Kulturschaffenden Hamburgs aus 1981 formuliert, fehlen immer noch Ausstellungshonorare.
    Wir fordern von der Kulturbehörde einen Fonds, der es den öffentlichen und den öffentlich geförderten Ausstellungsinstituten ermöglicht, den Künstler*innen ein Ausstellungshonorar zu gewähren.
  3. Wir fordern eine faire Honorierung für die engagierten und professionell arbeitenden Akteur*innen der freien Kunstszene
    Mit 44.534 nicht honorierten Stunden für Konzeption, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, mit 1.435 beteiligten Künstler*innen und 97.040 Besucher*innen aus dem In- und Ausland pro Jahr steht die Förderung der zeitgenössischen Kunstproduktion und der sie vertretenden Hamburger Kunstorte und Initiativen in einem krassen Missverhältnis zu allen anderen Förderungen der Kultur und des Tourismus in Hamburg. Es wird allerhöchste Zeit dieses zu ändern!
  4. Wir fordern Flexibilität und Planungssicherheit
    Einerseits sollte die Programmplanung für die Antragsstellung flexiblere Freiräume für kurzfristige Entscheidungen ermöglichen. Andererseits sollte es Kunstorten, die schon viele Jahre kontinuierlich gearbeitet haben, ermöglicht werden, auch längerfristige Planungssicherheit zu erhalten.
  5. Wir fordern einen Etat für internationalen Künstler*innenaustausch, um Gastateliers für internationale Künstler*innen in Hamburg zu etablieren
    Durch die Etablierung von Gastateliers in den größeren Organisationen wie FRISE, Westwerk, Gängeviertel, Frappant u.a. wäre es möglich, dass diese auch von kleineren Off Orten zur Unterbringung internationaler Gäste mit genutzt werden könnten.
  6. Wir fordern zweimal jährlich einen runden Tisch (OFF-CIRCLE) mit allen beteiligten Akteur*innen
    Denn wir brauchen einen kreativen, erfinderischen und zukunftsweisenden Dialog auf Augenhöhe zwischen der Behörde für Kultur und Medien, der Politik, den Hamburger Institutionen der bildenden Kunst und den Vertreter*innen der ART OFF Hamburg. Wir müssen reden über Transparenz, Vermittlung, Kooperationen, Vergabemodalitäten, Juryzusammensetzungen, die Kultur- und Tourismustaxe und natürlich nicht zuletzt über den kommenden Doppelhaushalt.
  7. Wir fordern die Wiederbelebung der Woche der Bildenden Kunst in Hamburg
    Mit einer gemeinsamen Veranstaltung der Hamburger Kunstschaffenden, z.B. einem gemeinsamen Eröffnungswochenende, kann das Schaffen der Hamburger bildenden Künstler*innen in den Vordergrund gestellt werden.
  8. Wir fordern ein Budget für eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Off Orte
    Um die Sichtbarkeit von ART OFF Hamburg zu erhöhen und damit bekannt zu machen, ist eine professionell gestaltete öffentliche Werbung unverzichtbar, wie z.B. Plakate, Website, Newsletter und Social Media.

Unter ART OFF HAMBURG organisieren sich das 2025, Frise, der Raum linksrechts, mom art space, die Galerie Speckstrasse (Gängeviertel), das Westwerk, das Frappant, xpon-art, der Nachtspeicher23, der Einstellungsraum, das Künstlerhaus Sootbörn, Faktor, die Galerie Genscher, das Künstlerhaus Wendenstrasse /Studio 45, das Hinterconti, der 8. Salon, die Noroomgallery, Affenfaust, die Galerie Oel-Früh und die Galerie 21.“

 Weiterführender Link: facebook.com/artoffhamburg

 

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Es geht ums Geld! https://www.tiefgang.net/es-geht-ums-geld/ Fri, 17 Aug 2018 22:08:12 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4059 [...]]]> Mehr Geld ist immer gut. Auch im Kulturbereich. Doch es geht auch darum, dass die geleistete Arbeit angemessen honoriert wird – von Auftraggebern und von den Auf­tragnehmern selbst! Das Magazin zum Thema …

Das ´Kultur Management Network` hat die 135. Ausgabe seines monatlich erscheinenden Fachmagazins  mit dem Schwerpunkt „Honorar“ veröffentlicht. Darin plädiert das Online-Medium für mehr Wertschätzung der geleisteten Arbeit von freiberuflichen Kulturschaffenden.

Die im Kulturbetrieb gezahlten Honorare sind zu gering. Das ist so, da müssen wir nicht weiter reden. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber warum ist das immer noch so? Dis­kutiert wird doch seit vielen Jahren. Schnell gerät es in Verges­senheit oder will gar nicht gesehen werden: An einem Honorar hängt sehr viel mehr als nur die zu verhandelnde Summe. Es geht um soziale Absicherung. Und hier stehen die Dinge für viele Freiberufler mehr als schlecht: Bei den meisten ist gerade einmal die Lebenssicherung möglich. An Rücklagen für Zeiten der Auftragslosigkeit, Krankheit, Rente und allerlei wichtige Versicherungen ist bei vielen kaum zu denken. Urlaub? Wird gleich ganz gestrichen. Dass hier die Angst vor Altersarmut spürbar wächst, und das in jungen Jahren, ist völlig nachvoll­ziehbar. Aber was muss geschehen? Die Medaille hat sprich­wörtlich zwei Seiten: Da sind die Freischaffenden. Sie müssen endlich lernen, was es heißt, unternehmerisch zu denken. Und Rechnen ist angesagt. Man muss genau wissen, was man zum Leben, zur Absicherung und na­türlich für das Etwas mehr benötigt. Die Themen des neuen Magazins drehen sich genau darum. Es finden sich viele Beiträge und Interviews von Erfahrenen der Szene und auch sehr konkrete Tipps. Themen sind beispielsweise die soziale Absicherung von Selbstständigen im Kulturbereich, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für mehr Honorar oder wie Selbstständige einen vernünftigen Stundensatz berechnen.

Das Magazin von Kultur Management Network, Nr. 135 | August 2018: hier als pdf-download: kulturmanagement.net

Quelle: www.kulturmanagement.net

 

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Hamburgs literarischer Wert https://www.tiefgang.net/hamburgs-literarischer-wert/ Fri, 15 Jun 2018 22:41:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3724 [...]]]> Lesungen finden sich allerorts und auch Harburgs SuedLese zeigte dieses Jahr wieder das große Interesse am Sujet. Aber geht es Hamburgs Literaturbetrieb an sich auch gut? Ein erstes Treffen ließ manche Frage offen.

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft ist ein städtisches Unternehmen und der Behörde für Kultur und Medien angeschlossen. Aber sie agiert selbständig und vor allem mit dem Ziel, den Kultur- und Kreativbranchen Unterstützung zu bieten. Sei es bei Räumen, bei Netzwerken, Fach- und Sachfragen oder neuen Herausforderungen wie etwa neuen Medien oder dem Crowdfunding.

Mitte Mai nun lud sie erstmals  zu einem Branchentreff der Literaturszene ein. Und wir waren – kurz nach Abschluss der 3. SuedLese-Literaturtage geladen und auch dabei. Eine illustre Runde von etwa 30 Personen aus allen möglichen Bereichen fand sich zusammen und tauschte sich erstmals konzentriert aus. Denn auch im Literaturbetrieb steht vieles an. Es ging um aktuelle Trends, Strukturen, Raum und Wahrnehmung. Und es wurde nicht nur geplaudert sondern auch gearbeitet – in Kleingruppen, um möglichst tief an des Pudels Kern zu stoßen.

Und die Bandbreite war groß: Netflix und Smartphones etwa erwecken den Eindruck, die Menschen nähmen sich immer weniger Zeit zum Lesen und das Buch selbst habe seine besten Zeiten hinter sich. Ohnehin gab der Wandel vom analog-haptischen Buch zur Digitalisierung in Form der eBooks zu denken. Als eindeutig geschäftsraubend wollte man es aber nicht einstufen.

Auch das Genre der Schreibenden Zunft selbst lässt noch mangelnde Wertschätzung erkennen. Die alltägliche Frage an Autor*innen, was man denn beruflich so mache, verdeutlicht die mangelnde Wahrnehmung der Professionalität. Und die Gagen bzw. Honorare bei Lesungen verdienen wohl meist den Namen nicht mal.

Vertreter*innen des Buchhandels beklagten eine nicht ausreichende Kundschaft, erst recht, wenn das Ladengeschäft nicht zentral läge. Ein Spagat zwischen Mietpreis und Wahrnehmung durch Laufkundschaft.

Und generell: Die Wahrnehmung des Literatur-Bereichs – darauf war man sich schnell einig – könne jedenfalls im Hamburger Kulturleben besser sein.

An Ideen jedenfalls mangelt es nicht. Eine Kampagne in Form eines „Jahrs der Literatur“, ein eigenes Portal für literarische Termine, eigens in Umlauf zu bringende Flyer oder eine bessere Wertschätzung der Feuilleton-Redaktionen könnten hier abhelfen.

Und auch im Literaturbetrieb herrscht Raumnot: ob nun Schreibateliers, Pop-Up-Leseräume, ein Literat*innen-Haus … der Wünsche gab es viele. Manches Citymanagement könnte hier hellhörig werden und entweder Leerstand durch sichtbaren Literaturbetrieb zum Lifestyle-Akzent modeln oder gleich einen ganzen verkaufsoffenen Sonntag mal dem Schreiben und Lesen widmen.

Auch eine bessere Zusammenarbeit mit dem Schulbetrieb wünschte man sich, wissend, dass Lehrkräften zwar nicht das Interesse wohl aber die Kapazitäten an Zeit und Konzepten fehlten. Da, wo es funktioniert, trägt die Literatur jedenfalls wohl deutlich zur Erhöhung des Bildungsniveaus bei.

Und klar. Auch die neue Datenschutzverordnung macht im Literaturbetrieb zu schaffen. Rechtsberatung ist gefragt.

Eine weitere Nebenbaustelle: das mittlerweile durchaus wirtschaftsstarke Sujet der Comics weiß sich selbst nicht recht einzuordnen. Ist es Grafik und Zeichnung und wäre so dem Betrieb der Künste zuzurechnen oder ist es eher Text und Geschichte und so im Literaturbetrieb anzusiedeln? Manche Fragen werden Zeit und Ausdauer bedürfen.

Am Ende des Branchentreffs aber stand fest: so ein Treffen sollte regelmäßig statt finden. Denn  der Austausch von Erfahrungen und Perspektiven unter Schreibenden, Veranstaltenden, Verlagen und dem Handel sind ergiebig und befruchtend. Wenn zudem mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft eine Partnerin zur Seite steht, die das modernen „Netzwerken“ unterstützt und begleitet, umso besser.

Wer künftig an einem der kommenden Treffen teilnehmen will, kann sich dort an Claudia Wondratschke und / oder Felix Wittek wenden. Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH, Hongkongstraße 5, 20457 Hamburg, Tel.  040 87 97 986- 19, felix.wittek@kreativgesellschaft.org, www.kreativgesellschaft.org

 

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