Isabel Bogdan https://www.tiefgang.net Sat, 21 May 2022 13:12:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Humorvolle Vampire und das Alte Land https://www.tiefgang.net/humorvolle-vampire-und-das-alte-land/ Fri, 27 May 2022 22:38:32 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9082 [...]]]> Die SuedLese-Literaturtage im Süden Hamburgs finden den ganzen Juni über statt. Und gleich in der ersten Woche geht´s poetisch zu …

Die SuedLese ermöglicht im Grunde, alle gut 60 Literaturtermine mit gut 80 Autor*innen an 30 Orten wahrnehmen zu können. Denn sie sind eigens so gelegt, dass selten parallel gelesen wird. Den ganzen Monat über kann etwa eine künstlerische Drahtinstallation der Poesie zum Thema „Heimat“ der Künstlerin frankhaleesi im Schau-Fenster der Harburger Kunstleihe in der Heimfelder Meyerstraße 26 bestaunt werden. Die Künstlerin hatte rund hundert Personen zu ihrer Erfahrung zu „Heimat“ befragt und heraus gekommen ist ein lyrisches Werk aus Worten und Geflechten.

Auch am Fenster findet gleich am 1. Juni und dann immer mittwochs (16h) und freitags (11h) eine Lesung für Kinder am HinZimmer am Heimfelder Hinzeweg 1 statt. Dabei können Kinder aber auch ältere Lesefreunde wie beim Kasperletheater Literatur erleben. Ermöglicht wird dies durch die Bürgerstiftung Hamburg.

Aus dem Berufsleben eines Dogenfahnders erfährt man am Do., 2. Juni um 19h in der Harburger Fischhalle am Kanalplatz vom Autoren Ben Westphal. Er gibt Einblicke in seinen Berufsalltag, der aber humoristische Distanz mit bester Krimisprache zusammenbringt.

Kommen in die Bücherhalle Harburg: Valerie Pauling und Kodjo Wendt (Foto: privat)

Musikalisch-literarisch und ins Alte Land führt ebenso am 2. Juni um 19.30h die Autorin Valerie Pauling mit Musiker Kodjo Wendt. „Der Himmel über dem Alten Land“ ist so um 19.30h in der Bücherhalle Harburg in Harburg-Zentrum zu betrachten. Eine Familiengeschichte, die Höhen und Tiefen in ländlichem Idyll des Harburger Umlandes vereint.

Auf die Insel „Helgoland“ führt die Autorin Isabel Bogdan am Fr., 3. Juni, um 18h. Gelesen wird dabei unter einem Kirschbaum am Wulmstorfer Ring 9a in Hamburg-Neugraben und ist ein literarisches Event der Lesefreundin Anja Schwennsen. Bogdan hat eine sehr persönliche Beziehung zur Hochseeinsel, gibt aber auch Einblicke in ihre wechselhafte Geschichte.

Im Heimfelder Kulturverein „Alles wird schön“ wird es dann um 19h gruselig, wenn Autor Nicolas Grunwald die Frage beantwortet, ob Vampire Humor haben. Grunwalds Sprache und Metaphorik überraschte schon mehrfach bei der Suedlese und kann nachfolgend zu Irritationen im Betrachten der Mitmenschen führen.

Sonnabend, der 4. Juni gibt es dann Poesie ganz individuell – und zwar auf dem Hafenflohmarkt am Harburger Kanalplatz. Dort kann man von 10 bis 18 Uhr für zwei Euro den Poetomaten bedienen – ein Gerät, in dem man ein Wort hineingibt und kurz später ein Gedicht der besonderen Art heraus bekommt. Das Projekt entstand einst am Studiengang Poesie der Medical School Hamburg.

Sonntag, 5. Juni um 16 Uhr gibt es dann wenige Meter weiter am Kulturkiosk im Harburger Hafen SlamPoetry der Autorin Melanie Sengbusch. Sie ist vielen Norddeutschen aus Lesungen und Poetryslams in Kneipen oder Theaterbühnen bekannt. Ihre Sprache ist wortgewaltig und trifft unverhofft manche Wahrheiten auf den Punkt, wo man sie weder erwartet oder gar gesucht hat.

Das ganze SuedLese-Programm ist entweder gedruckt in vielen Leseorten oder als PDF aus www.suedlese.de zum Download oder Lesen erhältlich.

Dies ist auch per smartphone zu bedienen und dort finden sich auch aktuelle Neuerscheinungen sowie eine Bücherwand mit Titeln der letzten und aktuellen SuedLese

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Freiheit des Wortes https://www.tiefgang.net/freiheit-des-wortes/ Fri, 14 Jun 2019 22:46:06 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5379 [...]]]> Das PEN-Zentrum Deutschland wird vom 22. bis 25. April 2021 in Hamburg tagen.

 In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Der PEN International ist einer der wichtigsten Schriftstellerverbände der Welt und feiert 2021 sein 100-jähriges Bestehen. Die Tagung wird neben der internen Mitgliederversammlung, zu der 200 Autorinnen und Autoren erwartet werden,  durch ein öffentliches Rahmenprogramm aus Lesungen und Diskussionsrunden begleitet. Veranstaltungsorte sind unter anderem die Zentralbibliothek, das Literaturhaus, die Hamburger Kunsthalle und die Patriotische Gesellschaft. Die Stadt Hamburg ist zudem dem Freundeskreis des PEN im Juni 2019 beigetreten.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Für Hamburg ist es eine große Ehre, dass in dem Jahr, in dem der Internationale PEN sein 100-jähriges Bestehen feiert, viele namhafte Autorinnen und Autoren in die Stadt kommen werden, um über zentrale Aspekte der Demokratie zu diskutieren und wie sie in der Literatur umgesetzt werden können. Vom PEN als einem der bedeutendsten Schriftstellerverbände der Welt gehen immer wieder wichtige Impulse aus, die nicht nur das literarische Leben bereichern. Der Schriftstellerverband hat sich zu einer wichtigen Stimme im gesellschaftlichen Diskurs entwickelt und setzt sich in der ganzen Welt für die so wichtige Freiheit des Wortes ein. Besonders freut mich, dass auch die Hamburgerinnen und Hamburger die wichtige Arbeit des PEN näher kennenlernen und sich vom literarischen Programm inspirieren  lassen können. Hamburg ist stolz, Mitglied im Freundeskreis des PEN zu sein und heißt alle Gäste herzlich willkommen zur Jahrestagung.“

Dr. Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland: „Als wir im November 2014 in einer Benefizgala mit unserem Ehrenpräsidenten Günter Grass und vielen anderen in der Freien Akademie der Künste an die Gründung eines ersten deutschen PEN-Clubs 1924 erinnerten, entstand in mir der Wunsch, auch einmal unsere Jahrestagung nach Hamburg zu holen. Unser Engagement für verfolgte Autorinnen und Autoren in aller Welt passt sehr gut zum liberalen und weltoffenen Charakter der Freien und Hansestadt. Ich freue mich, dass der damalige Erste Bürgermeister Olaf Scholz und Kultursenator Dr. Brosda für meine Idee aufgeschlossen waren und freue mich auf viele gute Begegnungen und Gespräche zwischen PEN-Mitgliedern, unseren internationalen Gästen in unserem Writers-in-Exile-Programm und allen, die sich für Literatur und die Freiheit des Wortes interessieren.“

Das detaillierte Programm der Tagung wird Anfang 2021 veröffentlicht. Zur Eröffnung des viertägigen Treffens findet ein Senatsempfang im Kaisersaal des Rathauses statt.

Im Juni 2019 ist die Freie und Hansestadt Hamburg dem Freundeskreis des PEN-Zentrums Deutschland beigetreten. Im Großraum Hamburg leben und arbeiten derzeit rund 100 Mitglieder des PEN, darunter die Autorinnen und Autoren Manfred Bissinger, Isabel Bogdan, Kirsten Boie, Mirko Bonné, Robert Brack, Ulla Hahn, Wolfgang Hegewald, Uwe Kolbe, Rainer Moritz, Cornelia Manikowsky, Matthias Politycki, Verena Rabe, Jan Philipp Reemtsma, Monique Schwitter, Farhad Showghi, Saša Stanišić, Tina Uebel, Regula Venske und viele andere mehr.

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

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