Jana Schiedek https://www.tiefgang.net Fri, 25 Nov 2022 09:21:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 „Schenk doch Kultur!“ https://www.tiefgang.net/schenk-doch-kultur/ Fri, 25 Nov 2022 23:17:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9519 [...]]]> Passend zum Advent liefert die Kulturstadt Hamburg Antworten auf die Frage, die sich jetzt alle stellen: Was schenke ich zu Weihnachten? Packende Theaterabende, inspirierende Ausstellungen, sinnliche Konzerte – Hamburgs Kultur hat die schönsten Geschenke.

Hier setzt nun eine Kampagne der Behörde für Kultur und Medien und der Hamburg Marketing GmbH an. Sie macht die Vielfalt der Kulturstadt Hamburg mit einem visuell starken Motiv sichtbar und lädt ein: Schenk doch Kultur!

Nach fast drei Jahren im Ausnahmezustand durch Pandemie, einen Krieg in Europa und die Sorgen um die wirtschaftliche Lage ruft die Kampagne ins Gedächtnis, wie einzigartig gemeinsame Kulturerlebnisse sind. Ab morgen sind Plakate mit dem „Schenk doch Kultur“-Motiv in ganz Hamburg und der Metropolregion sowie online zu sehen und werben dafür, Gutscheine oder Tickets für Kultureinrichtungen und -veranstaltungen zu Weihnachten zu verschenken. Kulturstaatsrätin Jana Schiedek und Svenja Holst-Runge, Bereichsleiterin Hamburg Marketing, brachten heute das erste Plakat an einer Kultursäule an.

Weitere Informationen und eine Linksammlung mit Kulturgeschenken gibt es unter www.kulturstadt.hamburg. Zusätzlich gibt es weitere Aktionen auf Social Media und auf Spotify. Dort kann man hören, wie die Kulturstadt Hamburg klingt. In zwölf Playlists haben die Teams der Hamburger Kultureinrichtungen Songs zusammengestellt, die mit ihren Häusern in Verbindung stehen, von Hiphop über Klassik bis hin zu Jazz. Und es kommen noch weitere dazu (Spotify – Kulturstadt Hamburg).

Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien: „Es ist so einfach und doch müssen wir es uns nach fast drei Jahren Pandemie immer wieder ins Gedächtnis rufen: Gemeinsame Kulturerlebnisse mit Familie oder Freunden sind durch nichts zu ersetzen. Sie können uns inspirieren und irritieren, den Horizont erweitern, uns neue Perspektiven einnehmen lassen oder einfach ein, zwei Stunden ablenken von den Sorgen des Alltags. Die Kampagne mit dem Claim ‚Schenk doch Kultur‘ bringt genau das ins Bewusstsein und lädt dazu ein, mit Kulturgeschenken unterm Weihnachtsbaum eine Freude zu machen. Gleichzeitig unterstützen wir so Hamburgs Kulturszene, die in den letzten Jahren ihre ganz besondere Kreativität und Vitalität bewiesen hat.“

„Die aktuelle Weihnachtskampagne spiegelt die einzigartige Geschlossenheit der Hamburger Kultureinrichtungen wider, die in einer gemeinsamen Aktion in der Metropolregion für ihre Angebote werben und damit das kulturelle und gesellschaftlichen Klima der Stadt nachhaltig prägen“, sagt Dr. Rolf Strittmatter, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Marketing GmbH. „Das schafft Identität und trägt erheblich zur wahrgenommenen Attraktivität Hamburgs als Kultur-Metropole bei.“

 

Svenja Holst-Runge, Bereichsleitung Übergreifendes Hamburg-Marketing: „Am 1. Advent werden rund 30 Kultureinrichtungen in einer nie da gewesenen gemeinsamen Aktion das Motto „Schenk doch Kultur“ mit Beiträgen über ihre Social-Media-Kanäle kommunizieren. Dadurch wird das herausragende Kulturangebot noch stärker sichtbar. Und wie vielfältig die Hamburger Kultur klingt, zeigen die vielen ganz unterschiedlichen Playlists der Kulturstadt Hamburg auf Spotify“.

 

Die Kulturkampagne der Stadt Hamburg

Mit „Schenk doch Kultur“ setzen die Behörde für Kultur und Medien und Hamburg Marketing GmbH die erfolgreiche Kampagne zum Neustart der Kultur nach Corona fort, die 2021 mit dem Kultursommer Hamburg startete. Mit dem Kulturrausch im Herbst 2021 und dem 5. Geburtstag der Elbphilharmonie wurde sie weitergeführt und verlieh der Kulturstadt Hamburg auch überregional eine ganz neue Sichtbarkeit. Im Herbst 2022 wurde die Kampagne weiterentwickelt zum Motto „Gönn Dir Kultur“, mit dem online und auf Plakatflächen dafür geworben wurde, die vielfältigen Live-Kulturangebote der Stadt zu erleben. Für die Kampagne zeichnet die Hamburger Kreativagentur Karl Anders verantwortlich.

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Die Orte der Filmkunst https://www.tiefgang.net/die-orte-der-filmkunst/ Fri, 15 May 2020 22:25:51 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6903 [...]]]> Dass ein Kino doch etwas anderes ist als das heimische Sofa ist uns dieser Tage besonders bewusst. Um die Spielstätten zu Ehren wurden auch dieses Jahr Preise vergeben. Digital versteht sich.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Am Dienstagabend hat Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien, die Hamburger Kinopreise verliehen. In einer digitalen „Home Edition” wurden 15 Programm- und Stadtteil-Kinos für ihr Programmjahr 2019 ausgezeichnet. Sonderpreise gab es erstmals für die Initiativen „A Wall is a Screen”, „Flexibles Flimmern” und das Schanzenkino 73.

Traditionell trifft sich die Hamburger Filmbranche im Spätsommer zur Verleihung der Hamburger Kinopreise. Dieses Jahr ist einiges anders: Um den Hamburger Programm- und Stadtteilkinos in der Corona-Krise stärker und schneller unter die Arme zu greifen, wurden die mit rund 100.000 Euro dotierten Kinopreise bereits am Dienstagabend per Videochat verliehen. Bei der digitalen “Home Edition” kamen etwa 40 Kinobesitzer*innen und Filmschaffende aus dem Norden zusammen, unter ihnen Regisseur und Jurymitglied Lars Jessen sowie Filmfest Hamburg-Leiter Albert Wiederspiel.

Die vorgezogene Verleihung der Kinopreise ist Teil des Rettungspakets der Stadt Hamburg. Anfang April hatte der Senat bereits die „Kino Hilfe Hamburg“ in Höhe von 550.000 Euro ins Leben gerufen, um die Auswirkungen der Corona-bedingten Kino-Schließungen abzufedern.

Jana Schiedek, Staatsrätin der Behörde für Kultur und Medien: „Auch wenn wir uns leider derzeit nur digital treffen können, ist die diesjährige Kinopreisverleihung eine gute Gelegenheit, den wunderbaren Programmkinos der Stadt gerade jetzt für ihr Engagement zu danken. Neben der ‚Kino Hilfe Hamburg‘, leistet die vorgezogene Verleihung der Kinopreise auch einen Beitrag, um den Kinos durch diese schwierige Zeit zu helfen. Die diesjährigen Preisträger zeigen, wie innovativ und kreativ die Branche ist. Eigenschaften, die wir gerade in den kommenden Wochen brauchen werden, wenn es verstärkt darum geht, die Kinos auch dabei zu unterstützen, unter den neuen Bedingungen Filmkunst wieder zeigen zu können. Dabei stehen wir weiter an der Seite der Kinos.“

Helge Albers, Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: „Mit der vorgezogenen Preisverleihung wollen wir den Kinos für ihre Arbeit danken und sie in der aktuellen Krise weiter unterstützen – so wie es viele Hamburger Kinofans mit Gutscheinkäufen oder Crowdfunding-Spenden bereits tun. Diese großartige Welle der Solidarität zeigt: Das Kino lebt! Ich freue mich mehr denn je auf ein baldiges Wiedersehen in den Hamburger Kinobetrieben.“

Neben den 15 prämierten Kinos wurden in diesem Jahr zum ersten Mal drei innovative und unkonventionelle Kinoinitiativen ausgezeichnet. Zu den Preisträgern zählen die Filmnächte „A Wall Is A Screen“, das mobile Kino „Flexibles Flimmern“ und das Schanzenkino 73, das mit seinem bilingualen Kopfhörer-Konzept im Kinosaal und als Open Air gleich in zwei Kategorien gewann.

Übersicht der Preisträger*innen:

  • Abaton, Rotherbaum: 13.000 Euro
  • 3001 Kino, Sternschanze: 13.000 Euro
  • Zeise Kinos, Ottensen: 10.000 Euro
  • Magazin Filmkunsttheater, Winterhude: 8.000 Euro
  • Studio-Kino, Altona-Altstadt: 8.000 Euro
  • Koralle, Volksdorf: 8.000 Euro
  • Savoy Filmtheater, St. Georg: 7.500 Euro
  • Alabama, Winterhude: 7.000 Euro
  • B-Movie, St. Pauli: 7.000 Euro
  • Passage Kino, Altstadt: 4.000 Euro
  • Lichtmeß-Kino, Ottensen: 4.000 Euro
  • Elbe Filmtheater, Osdorf: 3.000 Euro
  • Blankeneser Kino, Blankenese: 3.000 Euro
  • Filmraum, Eimsbüttel: 3.000 Euro
  • Schanzenkino 73, Sternschanze: 1.500 Euro

Übersicht der Sonderpreisträger*innen

  • Flexibles Flimmern: 3.000 Euro
  • A Wall Is A Screen: 3.000 Euro
  • Schanzenkino 73: 2.000 Euro

Über die Kinopreis-Jury:

Der Filmproduzent und Regisseur Lars Jessen („Wildes Herz“, „Fraktus“, „Dorfpunks“), die Kinobetreiberin Verena von Stackelberg (Wolf Kino, Berlin) und die Hamburger Filmjournalistin Britta Schmeis haben in diesem Jahr über die Vergabe der Hamburger Kinopreise entschieden. Die drei Branchenexpert*innen bilden die aktuelle Kinopreis-Jury.

Über die Hamburger Kinopreise:

Die Hamburger Kinopreise werden seit 1993 für qualitativ herausragende Filmprogramme oder andere Maßnahmen, die die Kinokultur fördern, an Hamburger Kinos und Abspielstätten vergeben. Initiator sind die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Teresa steht fpoK https://www.tiefgang.net/teresa-steht-fpok/ Fri, 12 Jul 2019 22:46:53 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5539 [...]]]> Für ihr Kindertheaterstück hat sie im Grunde immer alles dabei – ihren Körper und ein Instrument. Dafür wird Choreografin Teresa Hoffmann nun geehrt.

Wie die Hamburger Kulturstiftung mitteilt: 

„Der 7. Hamburger Kindertheaterpreis geht an Teresa Hoffmann. Mit dem Kindertheaterpreis würdigt die Hamburgische Kulturstiftung herausragende Produktionen der freien Hamburger Kindertheaterszene, die durch Originalität und Qualität überzeugen und neue künstlerische Impulse setzen. Die freie Choreografin und Tänzerin bekommt die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für das Tanz- und Musikstück »Die Welt steht fpoK«.

In der Produktion für Kinder ab 5 Jahren gehen Teresa Hoffmann, der Tänzer Marc Carrera und der Kontrabassist Kilian Müller auf abenteuerliche Entdeckungsreisen, indem sie – ohne Requisiten und große Effekte – aus dem Verwandlungspotenzial ihrer Körper und des Instruments schöpfen. Den 2. Platz (2.000 Euro) erhält das Theater Mär für die theatrale Reise »Und wir flogen tausend Jahre« für Kinder ab 5 Jahren, das Laut- und Gebärdensprache vereint. Mit dem 3. Platz (1.000 Euro) wird das Theater Fata Morgana für das generationenübergreifende Rechercheprojekt »Wenn ich groß bin« für Kinder ab 8 Jahren gewürdigt.
Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 25. August 2019 um 12 Uhr im St. Pauli Theater statt. Im Anschluss an die Vergabe sind das Gewinnerstück sowie Auszüge aus den beiden weiteren ausgezeichneten Produktionen zu sehen.

Schirmherrin ist Jana Schiedek, Staatsrätin der Behörde für Kultur und Medien: »Der Kindertheaterpreis der Hamburgischen Kulturstiftung ist eine wichtige Anerkennung für die herausragende Arbeit der freien Theaterszene, die mit kreativen und originellen künstlerischen Ansätzen gerade auch bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für das Theater weckt. Die Auszeichnung stärkt die öffentliche Wahrnehmung dieses wichtigen Genres. Es ist mir eine große Freude, den Preis als Schirmherrin überreichen zu dürfen und dadurch nicht nur den Preisträger*innen einen Anreiz zu stiften, weiterhin für Hamburg Stücke für junges Publikum zu entwickeln, sondern auch Danke zu sagen, für das große künstlerische Engagement.«
Gesa Engelschall, geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung: »Schon die zahlreichen Anträge gaben ein lebendiges Bild davon, wie originell, vielfältig und von hoher Qualität die freie Kindertheaterszene in Hamburg ist und wie viele Künstler*innen dazu beitragen, dass dies so ist. Das zeigte sich sowohl in den Themen als auch in der Umsetzung der jeweiligen Stoffe. Und auch die Auswahl der Jury spiegelt diese Vielfalt wider. Ich freue mich sehr, dass wir mit Teresa Hoffmann eine aufstrebende junge Choreografin sowie mit dem Theater Mär und dem Theater Fata Morgana kontinuierliche Größen in der Kinder- und Jugendtheaterszene auszeichnen. Ich danke der Jury für ihre ausgezeichnete Arbeit. Ein weiterer großer Dank geht an die die Stifter*innen des Preises!«
Die Jury besteht aus Dagmar Ellen Fischer (freie Kulturjournalistin), Gundula Hölty (Geschäftsführerin FUNDUS Theater) und Matthias Schulze-Kraft (künstlerischer Leiter LICHTHOF Theater). Gestiftet wird der Preis von Erica Arenhold, dem Ehepaar Berit und Rainer Baumgarten sowie der Hildegard-Sattelmacher-Stiftung.

Hamburger Kindertheaterpreis

Der Hamburger Kindertheaterpreis wurde 2007 von der Hamburgischen Kulturstiftung in Kooperation mit der Gesellschaft Harmonie von 1789 ins Leben gerufen und wird alle zwei Jahre verliehen. Ziel des Preises ist es, die freie Hamburger Kindertheaterszene zu fördern und ihre Profilierung zu unterstützen. Eingereicht werden konnten Produktionen, die in den letzten beiden Jahren in Hamburg entstanden waren.
Zur Preisverleihung am Sonntag, den 25. August 2019 um 12 Uhr im St. Pauli Theater können sich Interessierte bei der Hamburgischen Kulturstiftung anmelden, telefonisch unter 040 339099 oder per E-Mail an  veranstaltungen@kulturstiftung-hh.de. Der Eintritt ist frei.“
Quelle: Hamburgische Kulturstiftung

 

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Förderung von Musiklabels https://www.tiefgang.net/foerderung-von-musiklabels/ Fri, 12 Jul 2019 22:42:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5560 [...]]]> Musik aus Hamburg braucht auch Labels, die sie öffentlich macht. Daher fördert die Behörde für Kultur und Medien zum zweiten Mal kleinere Musiklabels.

 In der Mitteilung zur gestarteten Ausschreibung heißt es:

„Seit Einführung der Labelförderung im Jahr 2010 hat die Stadt über 260 Veröffentlichungen aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres, vom Newcomer-Projekt bis zu Veröffentlichungen etablierter Künstlerinnen und Künstler, unterstützt. Auch in diesem Jahr fördert die Behörde für Kultur und Medien kleinere Hamburger Musiklabels mit Zuschüssen von 3.000 bis 10.000 Euro. Anträge können bis zum 28. August 2019 gestellt werden.

Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien: „Die Labelförderung unterstützt kleinere Hamburger Labels bei der Entwicklung ihrer künstlerischen Produktionen und hilft diesen, dass sie gerade bei innovativen Projekten das unternehmerische Risiko nicht alleine tragen müssen. Die Musikstadt Hamburg profitiert von der Unterstützung des kreativen, musikalischen Potenzials. Damit das Siegel ‚Musik aus Hamburg‘ weiterhin mit Qualität und Kreativität in Verbindung gebracht wird, brauchen wir diese Vielfalt an Musikkultur.“

Das im engen Dialog mit der Branche entwickelte Förderprogramm dient dazu, den Künstleraufbau und die Attraktivität des Musikstandorts Hamburg und die Erwerbschancen innerhalb der Kreativwirtschaft zu verbessern, sowie bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Gefördert werden kann der eigentliche Produktionsprozess oder der Bereich Marketing und Promotion. Die Förderung richtet sich an Kleinstunternehmen, unabhängig von deren Bekanntheitsgrad. Ein mit Branchenvertreterinnen und -vertretern besetztes Fachgremium berät die Behörde bei der Entscheidung über die Mittelvergabe. Für die zweite und letzte Bewerbungsphase des Jahres können ab sofort Anträge gestellt werden. Die Antragsfrist endet am Mittwoch, 28. August 2019 (entscheidend ist der Eingang des rechtsgültig unterschriebenen Antrags bei der Behörde für Kultur und Medien).

In der ersten Förderrunde des Jahres hatten 14 Musiklabels aus Hamburg Förderzusagen für aktuelle Veröffentlichungen erhalten.

Für alle Fragen rund um die Antragstellung besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zur Hamburg Kreativ Gesellschaft unter 0176/383 691 05 oder per E-Mail an labelfoerderung@hamburg.de.

Dort können auch Termine für eine persönliche Beratung beziehungsweise Begleitung im Antragsverfahren vereinbart werden.

Wichtige Informationen zur Labelförderung und der Zugang zum Online-Antragsverfahren finden sich unter www.hamburg.de/labelfoerderung.„

 

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Das theatrale Richtfest https://www.tiefgang.net/das-theatrale-richtfest/ Fri, 03 May 2019 22:01:24 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5208 [...]]]> Was in Harburg nicht denkbar ist, ist in Barmbek bereits auf der Zielgeraden: auf 2.400 Quadratmetern entsteht am Wiesendamm ein neues kulturelles Zentrum.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Am Wiesendamm 24 errichtet derzeit die Sprinkenhof GmbH für die „WIESE – theatrales Produktions- und Bildungszentrum eG“ sechs große Probenräume zwischen 100 und 300 Quadratmetern, einen großen Veranstaltungssaal und fünf kleinere Unterrichtsräume für künstlerische Ausbildung und Produktion. Das genossenschaftliche Zentrum befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem ebenfalls neu entstehenden Jungen SchauSpielHaus sowie der Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Damit entsteht im Herzen von Barmbek ein ganz neues Kulturzentrum, das weit über den Stadtteil und in die Theaterszene hinein strahlen wird und die Attraktivität des RISE-Fördergebiets Fuhlsbüttler Straße steigert.

Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien: „Mit dem heutigen Richtfest geht der Umbau der alten Maschinenfabrik zu einem spannenden neuen Kulturort auf die Zielgerade. Mitten in Barmbek entsteht in genossenschaftlicher Form ein neues Kreativzentrum, mit dem die vielfältigen Bedürfnisse der Freien und darstellenden Künste nach professionell ausgestatteten Kurs-, Proben- und Produktionsräumen bei kostengünstigen Mieten unter einem Dach zusammengefasst werden sollen. Der Wiesendamm wird mit den Nachbarn, dem Jungen SchauSpielHaus und der Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater, nicht nur wichtige neue Impulse in der Theaterlandschaft geben, sondern sich über die WIESE eG auch dem Stadtteil öffnen.“

Ralf Staack, Bezirksamtsleitung Hamburg-Nord: „Das Produktions- und Bildungszentrum der WIESE eG ist ein Jahrhundert-Projekt für den zukünftigen Kulturstandort Barmbek. Die WIESE eG übernimmt dabei eine Katalysator-Funktion für die schrittweise Umwandlung des Wiesendamms zu einer Kulturmeile. Hamburg-Nord könnte zum norddeutschen Zentrum der freien Tanz- und Theaterszene werden. Die Strahlkraft dieses Projekts geht weit über den Kulturbereich hinaus: Es ist auch ein weiterer Beitrag zur Stadtentwicklung in Barmbek.“

Jan Zunke, Geschäftsführer Sprinkenhof GmbH: „Mit dem Richtfest der WIESE eG wird ein Kulturprojekt für Hamburg bald erfolgreich realisiert sein, welches ein gelungenes Beispiel für das Zusammenwirken verschiedener Hamburger Partner ist. Der Weg war lang, ungewiss und steinig, so dass wir heute allen Grund zur Freude haben, dass wir diesen Weg gemeinsam geschafft haben. Wir wünschen allen Beteiligten für die kommenden Monate gutes Gelingen, um das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.“

Andreas Lübbers, Vorstand WIESE eG: „Für die Genossenschaft ist das Richtfest ein weiterer Meilenstein! Jetzt wird die Umsetzung eines Projektes, an dem wir so viele Jahre geplant haben, immer greifbarer. Wir freuen uns über die nun zu erkennende neue Architektur und können schon erahnen, wie zukünftig in diesen neuen Räumen geprobt, trainiert, gelernt und produziert werden wird: ein inklusives Miteinander zwischen KITA-Kindern, Künstlern aller darstellenden Künste, Schauspielschülern und Tanzstudenten. Sie alle freuen sich auf ein Treffen mit neugierigen Nachbarn in inspirierender Atmosphäre bei einem Kaffee. Das ist unser Traum von der WIESE.“

Die 2012 gegründete Genossenschaft WIESE eG wird am Wiesendamm 24 zukünftig das modernste Theater- und Probezentrum Hamburgs beherbergen. Auf 2.400 Quadratmetern werden nach der Fertigstellung, neben sechs großen Probenräumen zwischen 100 und 300 Quadratmetern mit säulenfreien Schwingböden, fünf kleinere Unterrichtsäume, vier Büroräume für freie Produktionsbüros, Gastronomie und eine Kita zur Verfügung stehen. In der Mitte des Theaterzentrums befindet sich ein großer Raum, der auch für Veranstaltungen hervorragend geeignet ist.

Für den von der Sprinkenhof GmbH ausgeführten Umbau stehen insgesamt rund 4,1 Millionen Euro zur Verfügung. Die Genossenschaft WIESE eG als Nutzerin hat insgesamt 1,1 Millionen Euro eingebracht. Weitere rund 1,2 Millionen Euro kommen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

470.000 Euro stammen von der Behörde für Kultur und Medien und 130.000 Euro von der Hamburgischen Bürgerschaft. Von der Sprinkenhof GmbH werden insgesamt rund 1,2 Millionen Euro in das Projekt investiert.

Durch einen kreativen Mix aus privaten Schauspielschulen, Freier Szene und öffentlichen Kursangeboten sollen die Räume mit einer maximalen Effizienz genutzt werden, um niedrige Mieten auch langfristig garantieren zu können. Der Umbau der WIESE zählt zu den wichtigen und großen Hamburger Bauprojekten für darstellende Kunst und Musik der letzten Jahre und bringt die verschiedensten Künste, Künstler und Künstlerinnen zusammen unter ein Dach. Nach wie vor ist es möglich, sich den bereits bestehenden 60 Genossinnen und Genossen anzuschließen und Anteile zu zeichnen. Ein Investitionsanteil beträgt 1.375 Euro.“

Weitere Infos unter: wiese-eg.de

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Ab in den Gulli! https://www.tiefgang.net/ab-in-den-gulli/ Fri, 04 Jan 2019 23:26:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4720 [...]]]> „Mit William Lindley mobil durch Hamburg“ ist das Motto einer neuen App, die nun zu einer besonderen Reise durch Hamburgs Unterwelt einlädt …

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Augmented Reality-App des Denkmalschutzamtes und der HAW stellt den großen Ingenieur vor, der Hamburg im 19. Jahrhundert entscheidend prägte

Eine neue App des Denkmalschutzamtes und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) erweckt den englischen Ingenieur William Lindley mit Elementen der Augmented Reality (AR) zum Leben und gibt anschaulich einen Einblick in Lindleys Wirken in Hamburg. Lindley prägte Hamburg nach dem Großen Brand 1842 entscheidend. Er stellte die Weichen dafür, dass sich die Stadt zu einer modernen Metropole entwickeln konnte. In der App begleitet er als digitaler Charakter die Nutzerinnen und Nutzer durch die Stadt und erläutert seine Leistungen für Hamburg auf dem Weg zur Großstadt.

Die App wurde im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 entwickelt, in dem auf vielfältige Weise das reichhaltige europäische Erbe in das Bewusstsein gerückt und für mehr Denkmalbewusstsein geworben wurde. Die App ist kostenlos im App Store unter „William Lindley AR. Sharing Heritage AR App“ verfügbar. Entwickelt wurde sie vom Denkmalschutzamt Hamburg gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), der Firma Shape-Shift und den Kulturvermittlern Silvia Hartel und Wolfgang Wiedey.

Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien: „Die App macht europäische Stadt- und Kulturgeschichte greifbar. Straße um Straße können wir dem Wiederaufbau Hamburgs nach dem Großen Brand nachspüren und folgen mit William Lindley nicht nur einem Pionier der modernen Stadtentwicklung, sondern auch einer Persönlichkeit, die in zahlreichen europäischen Städten heimisch war und für eine offene und tolerante Gesellschaft steht. Die App bietet einen spannenden Streifzug durch ein wichtiges Kapitel der Hamburger Geschichte, das es ohne den europäischen Austausch so nie gegeben hätte.“

Hamburg als Auswanderer- und Ankunftsstadt mit jahrhundertealten Handelsbeziehungen bietet vielfältige Anknüpfungspunkte, unser gemeinsames europäisches Kulturerbe erlebbar zu machen. So stellten technische Innovationen aus England im 19. Jahrhundert die Weichen auf dem Weg zur modernen Großstadt. Die bis heute prägendste Figur dieser Zeit ist der Londoner Ingenieur William Lindley (1808-1900), der Hamburgs Infrastrukturen nach dem Großen Brand von 1842 revolutioniert hat. Mit der Augmented Reality-App können Interessierte auf Lindleys Spuren wandeln. Bauwerke wie die Badeanstalt nahe des Hauptbahnhofs sind digital nachgebaut. Nutzerinnen und Nutzer können diese virtuell besuchen, im Detail anschauen und spielerisch deren Geschichte und Funktion erfahren.

Die Entwicklung der App

Das Projekt „Mit Lindley durch Hamburg: Englisches Know-How in der Hansestadt digital erleben“ wurde vom Denkmalschutzamt Hamburg initiiert. Das Konzept und die technische Umsetzung stammen von einem Team der Fakultät Design, Medien und Information der HAW Hamburg in Kooperation mit der Firma Shape Shift, einer Ausgründung aus der HAW. Texte, Bilder und historische Hintergrundinformationen steuerten die Kulturvermittler Silvia Hartel und Wolfgang Wiedey bei, die unter anderem Norddeutschlands größte Ausstellung zur Wasserver- und Abwasserentsorgung im Hamburger Wasserforum kuratiert haben. Der Schauspieler Ciaran McVeigh leiht dem digitalen Lindley Stimme, Mimik und Gestik.

Die App wurde für iOS entwickelt und funktioniert ab Version iOS 11.3 (kompatibel mit iPhone 6s oder neuer). Eine Portierung für Android-Geräte ist angedacht.

Links

Kostenloser Download im App Store: itunes.apple.com

Website der Lindley-App: williamlindley.eu

Making of der Lindley-App: denkmal-europa.de“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

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Hamburgs geteiltes Erbe https://www.tiefgang.net/hamburgs-geteiltes-erbe/ Fri, 28 Dec 2018 23:14:50 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4700 [...]]]> Hamburg ist mit sich zufrieden. Zumindest was die Teilnahme am Europäischen Kulturerbe angeht …

Die Stadt Hamburg zieht Bilanz zum Europäischen  Kulturerbejahr 2018. Und klar: Alles gut! Dabei bleiben erwartungsgemäß aktuelle Abriss-Debatten über das Deutschlandhaus oder die Cityhöfe unerwähnt.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Mit 30 Hamburger Projekten lag die Beteiligung der Hansestadt weit über dem Bundesdurchschnitt.

Das Europäische Kulturerbejahr 2018 unter dem Motto „Sharing Heritage“ hat auch in Hamburg unser reichhaltiges europäisches Erbe erfolgreich sichtbar gemacht. In ganz Europa bot das Jahr viele Gelegenheiten, dem Motto entsprechend „zu Hause Europas Geschichte zu entdecken“. Vertreter und Vertreterinnen von Initiativen, Stiftungen, Schulen, von Hochschulen, Kirchen, Museen, Geschichtswerkstätten und Vereinen haben sich in Hamburg mit insgesamt rund 30 Projekten, darunter Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionen, Kunst-, Foto- und Filmprojekten sowie App, Forschungs- und Vermittlungsvorhaben, eingebracht. Damit lag die Beteiligung der Hansestadt deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien: „Die Hamburgerinnen und Hamburger haben die Idee der Europäischen Kommission engagiert aufgegriffen und das Motto ,Sharing Heritage´ vielfältig erlebbar gemacht. Nach dem bundesweiten Auftakt des Kulturerbejahres im Hamburger Rathaus, haben viele erfolgreich dazu beigetragen, unsere gemeinsame europäische Geschichte auch in Hamburg lebendig zu halten. Ein Großteil der Aktivitäten zum Kulturerbejahr kam aus der Hamburger Zivilgesellschaft. Ich bin allen Beteiligten dankbar für ihren Einsatz und ihre Ideen und Impulse. In ihrer Vielfalt haben die Hamburger Projekte gezeigt, dass unser kulturelles Erbe mit all seinen Gemeinsamkeiten und Unterschieden ein stabiles Fundament unserer gemeinsamen Zukunft bildet.“

Das Denkmalschutzamt der Hamburger Behörde für Kultur und Medien hatte sich bereits maßgeblich an den Vorbereitungen des Europäischen Kulturerbejahres auch auf nationaler und internationaler Ebene beteiligt. Bereits seit 2015 ist Landesdenkmalpfleger Andreas Kellner als Vertreter der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger Mitglied im nationalen Programmbeirat gewesen. Im Rahmen eines Denkmalsalons im Herbst 2015 stimmte Architekturkritiker und Denkmalratsmitglied Jürgen Tietz Hamburger Fachkreise auf das bevorstehende Themenjahr mit dem Motto „Sharing Heritage“ ein. Im Mai 2017 lud das Denkmalschutzamt zivilgesellschaftliche Akteure zu einem Auftakt-Workshop in die ehemalige St. Maximilian Kolbe-Kirche ein. „Was sind unsere gemeinsamen Wurzeln? Wo ist Europa in Hamburg präsent? Wer sind die künftigen Erben unseres kulturellen Erbes? Und wie wollen wir uns konkret in das Europäische Kulturerbejahr 2018 einbringen?“ Diese Fragen diskutierten rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von Stiftungen, Hochschulen, Kirchen, Museen, Geschichtswerkstätten, Vereinen und Initiativen.

Anfang 2019 wird das Denkmalschutzamt die zivilgesellschaftlichen Akteure, die sich in Hamburg im Europäischen Kulturerbejahr engagiert haben, noch einmal zu einem Workshop einladen, der Rückblicke und Ausblicke miteinander verbinden wird.

Einzelne Projekte im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs

Kurz bevor am 8. Januar 2018 der bundesweite Auftakt zum Europäischen Kulturerbejahr im Hamburger Rathaus stattfand, hatte die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) im Dezember 2017 das Kolloquium „KULTURGUT EUROPÄISCHE STADT“ mit mehreren Landesdenkmalpflegern und Hamburgs Oberbaudirektor an der Hochschule für Bildende Künste durchgeführt. Von Januar bis April fanden im Denkmalsalon vier Vortragsabende zum Thema Denkmalpflege in Europa statt mit Erfahrungsberichten aus Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Russland.

Hamburgweit fanden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen, organisiert von verschiedensten zivilgesellschaftlichen Akteuren, statt, einige begleitet durch die Behörde für Kultur und Medien. Projekte wie die Ausstellung „Klassisch dänisch. Norddeutsche Baukultur seit 1790“ im Jenisch Haus, die Veranstaltung „Tafelsilber und Betongold“ der Patriotischen Gesellschaft, des Denkmalrats und des Denkmalvereins oder die Ausstellung und Publikation zum 180jährigen Jubiläum der Englischen Kirche am Zeughausmarkt erhielten Fördermittel, andere wurden durch Redebeiträge und Vermittlung von Partnern unterstützt.

Höhepunkte unterschiedlichster Aktivitäten waren die Europawoche und der Tag des offenen Denkmals.

Die Europawoche wurde mit der Fotoausstellung „Die Straßen von Marseille – Les rues de Hambourg“ eröffnet, die vom Denkmalschutzamt konzipiert, von der Leipziger Agentur Panoramastreetline umgesetzt und durch die Stiftung Denkmalpflege Hamburg und das Goethe Institut Marseille gefördert wurde. Die Ausstellung, die große Resonanz erfuhr, wurde im Mai in der Rathausdiele gezeigt, anschließend in Marseille zum Besuch des Ersten Bürgermeisters Peter Tschentscher im Juli. Zum Gegenbesuch der französischen Delegation kehrte die Ausstellung im Herbst zurück in die Hamburger Rathausdiele, bevor sie im November an der HafenCity Universität zu sehen war.

In der Europawoche hatten Denkmalschutzamt, Senatskanzlei und Infopoint Europa außerdem die Podiumsveranstaltung „Wie europäisch ist Hamburg? – Vielfalt und Reichtum des europäischen Kulturerbes“ über Zukunftsfragen des gemeinsamen baukulturellen Erbes durchgeführt. Im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe diskutierten Landesdenkmalpfleger Andreas Kellner, Dr. Sebastian Giesen, Geschäftsführer der Hermann-Reemtsma-Stiftung, Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, Vorsitzende der Patriotischen Gesellschaft von 1765 und HCU-Professorin Dr. Lisa Kosok über Zukunftsfragen des gemeinsamen baukulturellen Erbes.

Den Tag des offenen Denkmals mit dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ nahmen viele Veranstalter zum Anlass, Fragen von Kulturtransfer, Austausch und Bewegung aufzugreifen. Die Auftaktveranstaltung am 7. September 2018 – dem 210 Geburtstag des englischen Ingenieurs William Lindley – lenkte den Fokus auf die englischen, unter anderem aber auch auf die dänischen und portugiesischen Spuren in Hamburg. Vorgestellt wurde dabei auch das Schülerprojekt des Gymnasiums Klosterschule „Ein Ingenieur startet durch!“, das in einer Ausstellung zu William Lindley und in einer gemeinsamen Publikation mit dem Denkmalschutzamt mündete.

Ein Schwerpunktprojekt des Denkmalschutzamts im Kulturerbejahr war die Entwicklung der Augmented Reality App „Mit Lindley durch Hamburg: Englisches Know-How in der Hansestadt digital erleben“, die auch Thema zur Eröffnung des Tags des offenen Denkmals war. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des IT-Globalfonds der Freien und Hansestadt Hamburg und aus Denkmalschutzmitteln der Behörde für Kultur und Medien. Die App ist Teil des Verbundprojekts „Denkmal Europa“ der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, das im November auf denkmal, der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, in Leipzig präsentiert wurde.

Außerdem erhielt auf der Denkmalmesse Leipzig das Konzept der geplanten Umnutzung der ehemaligen St. Maximilian Kolbe-Kirche in Hamburg Wilhelmsburg einen Preis beim Bundeswettbewerb „Europäische Stadt: Wandel und Werte – Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand“, den das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 ausgelobt hatte. Der Impuls zur Projekteinreichung beim Bundeswettbewerb ging vom Denkmalschutzamt aus.

Ziel des Europäischen Kulturerbejahres war es auch, nachhaltige Effekte für Denkmalschutz und eine nachhaltige Baukultur über 2018 hinaus zu initiieren. Dazu wurde in Berlin zum Sharing Heritage Summit der „Berlin Call to Action“ verabschiedet, den Hamburgs Landesdenkmalpfleger vor Ort mitunterzeichnete. Dieser Aktionsplan hat den Impuls der „Davos-Declaration zum Stellenwert der Baukultur“ gezielt in den Kulturerbe-Bereich getragen, nachdem sich bereits die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VdL) auf ihrer Jahrestagung unmittelbar vor dem Summit mit dem „Trierer Manifest“ zur Davos-Declaration bekannt hatte. Der Aktionsplan fordert verstärkte Bildungs- und Vermittlungsaktivitäten für das kulturelle Erbe ein und setzt so auf Verstetigung der Aufbruchstimmung des Europäischen Kulturerbejahres.

Die Ausstellungen „Klassisch dänisch“ im Jenisch Haus und  zum Jubiläum in der Englischen Kirche am Zeughausmarkt sind auch in neuen Jahr noch zu sehen.“

Links:

Das Europäische Kulturerbejahr in Deutschland: www.sharingheritage.de | www.dnk.de

Hamburger Projekte im Europäischen Kulturerbejahr: www.sharingheritage.de/projekte/ort/Hamburg

VdL-Verbundprojekt „Denkmal Europa“: www.denkmal-europa.de

Hamburger Lindley-App: www.williamlindley.eu

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Hamburgs Moloch https://www.tiefgang.net/hamburgs-moloch/ Fri, 02 Feb 2018 23:59:59 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2942 [...]]]> Ein Moloch bezeichnete einst Opfer – und wird nun in der Clublandschaft wieder aktuell. In doppeltem Sinne. 

Ende Januar verlieh der Hamburger Clubverband Clubkombinat Hamburg e.V. bereits zum achten Male Preise für besondere Musikclubs der Stadt. Dabei erhielt der Club „Moloch“ gleich zwei Auszeichnungen. Das ´Hafenklang` wurde der innovativste Club des Jahres. Und ein Preis des Protestes wurde auch wieder ausgegeben: die „zerbrochene Gitarre“.

In der Pressemitteilung heißt es:

„Am 25. Jan 2018 wurde im DOCKS der Hamburger Club Award verliehen. Unterstützt durch die Behörde für Kultur und Medien wurden bereits zum achten Mal Preise für herausragende Leistungen in der Livemusikszene vergeben. Zwei der zehn Auszeichnungen gingen an das Moloch.

In einem Online-Abstimmungsverfahren votierte die Jury aus 70 Bewerbungen für die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger in den verschiedenen Kategorien. In der Jury waren in diesem Jahr über 180 Personen aus allen Bereichen der Hamburger Musik- und Veranstaltungsbranche vertreten, zum Beispiel Clubbetreiberinnen und -betreiber, Veranstalterinnen und Veranstalter, Künstlerinnen und Künstler sowie Vertreterinnen und Vertreter von Labels, Agenturen, Medien, Plattenläden oder Verbänden. Vor über 800 geladenen Gästen aus der Musikszene unterstrich Jana Schiedek, Hamburger Staatsrätin für Kultur und Medien, in ihrem Grußwort die große Bedeutung der Clubszene für Hamburg.

Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien: „Hamburg ist seit vielen Jahren zu Recht für die Qualität und Vielfalt seiner Livemusik-Szene bekannt. Mit wie viel Leidenschaft Hamburgs Clubbetreiberinnen und Clubbetreiber das Musikleben unserer Stadt prägen, zeigt auch die Auszeichnung für den Hafenklang als innovativster Club des Jahres. Hamburgs Clubszene kennt keinen Stillstand! Dies feiern wir mit dem Club Award einmal pro Jahr. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern des Abends.“

Susanne Leonhard, stellvertretende Vorsitzende des Clubkombinat Hamburg e.V., resümiert zur Preisverleihung: „Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass die Leistungen von Clubbetreibern und Veranstaltern angemessen gewürdigt werden. Unser Dank geht an die vielen Jury-Mitglieder, die im Schwarm zu diesen authentischen Ergebnissen geführt haben. Glückwunsch an alle Preisträger!“

Der Preis für den Musikclub des Jahres mit dem innovativsten Konzertprogramm ging an den Hafenklang, knapp vor dem Gängeviertel und dem Uebel & Gefährlich. Trotz seines über 20-jährigen Bestehens erfindet sich der Hafenklang stetig neu und findet eine ausgewogene Balance zwischen bekannten Stars und Underground-Künstlern. Das Programm umfasst neben Konzerten, Festivals und Parties in den unterschiedlichsten Bereichen wie z.B. Punk, Rock, Pop, Metal, HipHop, Indie und Techno auch Bingo-Abende, Lesungen, Wrestling, Filmabende, Tischtennisrundlauf, Kunstausstellungen und Flohmärkte.

Für die beste Newcomerförderung des Jahres 2017 wurde die Astra Stube ausgezeichnet, gefolgt vom Molotow und dem Nochtspeicher/Nochtwache. Überreicht wurde der Preis von Ex-Betreiber Holger Jass, der im Onkel Pö einst Bands wie U2 erste Auftrittsmöglichkeiten in Deutschland bot.

Der Preis für das Konzert des Jahres ging an das Uebel & Gefährlich für das Konzert von Trettmann am 10. Oktober 2017. Auf Platz 2 landete das Hafenklang mit dem Konzert von Ho99o9 und auf Platz 3 das Molotow mit dem Aufritt der Garage-Band Black Lips.

Ausgezeichnet mit dem Award für den besten neuen Club wurde die Nochtwache, die als neu konzipierte Live Location für rund 150 Personen seit 2017 das Nochtspeicher-Programm offiziell ergänzt.

Kein Ehrenpreis: die zerbrochene Gitarre

Geehrt mit der Trophäe für den besten Fremdveranstalter wurde das Veranstalterkollektiv OHA Music, das vor Broken Forms und der éspassiert landete.

Die Clubnacht des Jahres wurde auch prämiert: Hier setzte sich das Moloch mit der „200 Jahre Kunstverein trifft 21 Jahre Equinox“ vom 22. bis 24. September 2017 vor dem Uebel & Gefährlich mit „MOVE mit Laurent Garnier & Awesome Tapes From Africa“ und dem Hafenklang mit 10 Jahre WobWob! durch.

Der Preis für das Festival des Jahres – klein aber fein ging an das Gängeviertel mit dem „8 Jahre Gängeviertel!“ (24. – 27. August 2017), gefolgt vom Molotow („Burger Invasion“) und dem Knust („15 Jahre Tapete Records“) auf den Plätzen 2 und 3.

Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten neben der Trophäe Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, davon 8.000 Euro bereitgestellt von der Behörde für Kultur und Medien.

Der vom Vorstand des Clubkombinat vergebene Ehrenpreis wurde an Karl-Hermann Günther verliehen, der nach Einschätzung des Vorstands mit seinem Engagement und Betrieb der Grossen Freiheit 36, Kaiserkeller, Galeria 36, Docks und Prinzenbar die Entwicklung der Hamburger Clubkultur maßgeblich beeinflusst hat.

Ebenfalls in Eigenverantwortung des Vorstandes des Clubkombinat Hamburg e.V. wurde der Negativpreis “Die zerbrochene Gitarre” vergeben – an „die geräuschempfindlichen BeschwerdeführerInnen in den Hamburger Szene- und Ausgehvierteln“. In seiner Begründung (veröffentlicht auf www.clubkombinat.de) verweist der Clubverband unter anderem auf eine spürbare Zunahme von Lärmbeschwerden, deren Ursachen er in einer zunehmenden Nachverdichtung und scheinbar sinkenden Toleranzgrenzen sieht.

Der Publikumspreis wurde mittels eines Online-Votings ermittelt, an dem sich über 4.000 Hamburger Clubgängerinnen und Clubgänger beteiligten. Die meisten Stimmen erhielt hierbei das Moloch im Oberhafenquartier, das sich gegen den Monkeys Music Club und das freundlich + kompetent behaupten konnte.

Als Moderatorin führte die Hamburger Musikerin Catharina Boutari durch den Abend. Für das musikalische Programm sorgten die Hamburger Live-Acts AROMA, ILGEN-NUR und eine Allstars-Band, aus Musikern der Bands FINDUS, JUPITER JONES und LOVE A.

WEITERE INFORMATIONEN ZU DEN PREISTRÄGERN DES JURY-VOTINGS

KATEGORIE: Musikclub des Jahres mit dem innovativsten Konzertprogramm

Hafenklang, www.hafenklang.com

Trotz seines über 20-jährigen Bestehens erfindet sich der Hafenklang stetig neu. Das Programm umfasst Konzerte, Festivals und Partys in den unterschiedlichsten Bereichen wie z.B. Punk, Rock, Pop, Metal, HipHop, Indie, Techno. Doch das Angebot umfasst noch viel mehr: Es werden auch Bingo-Abende, Lesungen, Wrestling, Filmabende, Tischtennisrundlauf, Kunstausstellungen und Flohmärkte veranstaltet. Dem Hafenklang ist es wichtig, bei einer Auslastung von über 300 Veranstaltungen pro Jahr eine ausgewogene Balance zwischen bekannten Stars und Underground-Künstlern zu halten.

KATEGORIE: Club des Jahres mit der stärksten Hamburger Newcomerförderung

Astra Stube, www.astra-stube.de

Die Astra Stube hat einen besonderen Platz für Newcomer mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Hier treten internationale Bands auf, die anderswo große Clubs füllen, in Deutschland aber noch als Geheimtipp gehandelt werden, ebenso wie lokale und nationale Acts. Auch Künstler, die sich den eher abseitigen Genres des musikalischen Spektrums widmen, finden hier ihren Platz und ihr Publikum. Unter dem Motto „Newcomer fördern Newcomer“ bietet die Astra Stube jungen Leuten in ihrem Team die Möglichkeit in den Bereichen Tontechnik, Eventmanagement und Booking aktiv ein kreatives und abwechslungsreiches Nachtleben in Hamburg mitzugestalten.

KATEGORIE: Konzert des Jahres

Uebel & Gefährlich, Trettmann, www.uebelundgefaehrlich.com

Das Konzert des Chemnitzer HipHop- und R´n´B-Sängers Trettmann am 10.10.2017 ist das Sinnbild eines gemeinsamen Erfolges von Club und Künstler. Hatte das Konzert im Vorjahr noch vor 150 Gästen stattgefunden, so zahlte sich der Glauben an die Qualität der Sängers im Folgejahr mit einem ausverkauften Haus vor 1.000 begeisterten Fans aus. Auch dank der zahlreichen Live-Gäste auf der Bühne erzeugte die Show eine Gänsehautatmosphäre.

KATEGORIE: Bester neuer Club

Nochtwache, www.nochtspeicher.de/nochtwache

Die Nochtwache, das Kellergewölbe des Nochtspeichers, bietet eine einzigartige, gemütliche Atmosphäre und auch bei wenigen Zuschauern immer eine wohlige, familiäre Stimmung. Viele englische Bands haben die Nochtwache, anlehnend an den Kultclub in Liverpool, schon liebevoll als „Little Cavern Club“ bezeichnet. Nach einem Umbau ergänzt sie als neu konzipierte Live-Location seit 2017 für rund 150 Personen das Nochtspeicher-Programm offiziell.

KATEGORIE: Fremdveranstalter/Clubpromoter

OHA Music, www.oha-music.com

Seit 2013 ist die Hamburger Agentur als Kollektiv aktiv, deren vier Gesellschafter trotz relativ jungen Alters selber reichlich Clubbetreibererfahrungen haben. 2017 veranstalteten sie über 80 OHA! Konzerte und vermittelten mit der hauseigenen Booking-Abteilung vielen Hamburger Live-Künstlern (u. a. Pecco Billo, Pool, Eljot Quent) und Djs (u .a. Suro, DJ Direction und Silly Walks Discotheque) bundesweit Aufritte.

KATEGORIE: Clubnacht des Jahres

Moloch, „200 Jahre Kunstverein trifft 21 Jahre Equinox Subversion“ (22.-24.09.), www.moloch.de

200 Jahre Kunstverein trifft 21 Jahre Equinox. Subversion traf Subvention. Aus dem Fauxpas einer Doppelbuchung wurde am Ende die Party des Jahres. Das Ganze hätte an keinem passenderen Ort als im Moloch stattfinden können. Manche Menschen zieht es in den etablierten Kunstbetrieb, manche eher auf die Tanzfläche, aber an diesem Wochenende konnten sich alle wunderbar mischen und gemeinsam im Moloch feiern, dem Club, der aus genau dieser Mischung von Menschen entstanden ist.

KATEGORIE: Festival des Jahres – klein, aber fein

FABRIQUE im Gängeviertel, 8 Jahre Gängeviertel (24.-27. August 2017), www.das-gaengeviertel.info

Das Gängeviertel feierte mit über 70 Künstlern mit Aktionen, Ausstellungen, Vorträgen, Konzerten drei Tage seinen achten Geburtstag. Auch Diskussionsrunden über die Verhandlungen mit dem Senat und die Aufarbeitung des G20-Gipfels standen im Fokus der Veranstaltung.

 

 

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