Jenny Schäfer https://www.tiefgang.net Thu, 06 Jan 2022 09:58:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Sieben für die Bildende Kunst https://www.tiefgang.net/sieben-fuer-die-bildende-kunst/ Fri, 07 Jan 2022 23:53:29 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8668 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien hat zum dritten Mal sieben Kunststipendien der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius an professionell arbeitende Bildende Künstlerinnen und Künstler aus Hamburg vergeben.

Eine Fachjury wählte unter rund 120 Bewerbungen sieben künstlerische Vorhaben aus, die dank des großzügigen finanziellen Engagements der ZEIT-Stiftung mit je 10.000 Euro ausgestattet werden. Die Stipendien gehen an Suse Bauer, Gerrit Frohne-Brinkmann, Ruth May, Franziska Opel, Jenny Schäfer, Carlos León Zambrano und als Duo an Eda Aslan und Nurgül Dursun.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Kunststipendien der ZEIT-Stiftung zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur die Produktion und Fertigstellung eines Vorhabens fördern, sondern auch die Konzeption und Recherche. Dieser Ansatz zeigt eine tiefe Wertschätzung gegenüber dem gesamten künstlerischen Prozess und ermutigt auch dazu, zunächst einmal die richtigen Fragen zu stellen. Die Kunststipendien leisten damit einen wichtigen Beitrag, dass Künstlerinnen und Künstler in Hamburg ihrer kreativen Arbeit nachgehen können.“

Christine Neuhaus, Hauptbereichsleiterin Förderungen, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius: „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz auf die Ausschreibung, die zeigt, dass das Stipendienprogramm Künstlerinnen und Künstlern genau die finanziellen Freiräume bietet, die nicht erst seit der Coronavirus-Pandemie so dringend benötigt werden, um künstlerische Produktion und die künstlerische Auseinandersetzung mit Fragen der Zeit zu ermöglichen. Hamburg hat eine lebendige Kunstszene, die durch gesellschaftspolitische Ansätze, mediale und kulturelle Vielfalt überzeugt. Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten sind dafür hervorragende Botschafterinnen und Botschafter.“

Die Jury zeigt sich sehr beeindruckt von der Anzahl, Qualität und Vielfalt der eingereichten Anträge. und erläutert ihre Entscheidung folgendermaßen: „Die Bewerbungen bestätigen die wachsende Bedeutung der Kunststipendien und eine lebendige Hamburger Kunstszene. Überzeugt haben künstlerische Vorhaben, die eine schlüssige Verbindung zwischen einem bereits bestehenden Werkansatz und einer nachvollziehbaren Weiterentwicklung erkennen lassen. Die Auswahl unterstützt Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Generationen und künstlerischen Strategien, aber auch Positionen, die eine Vielfalt kultureller Perspektiven repräsentieren. Sie schließt dabei auch kollaborative und transmediale Ansätze ein. Die geförderten Projekte verbinden unter anderem ein recherchebasierter Ansatz, die Erkundung spezifischer Territorien oder der persönliche Blick auf Geschichte und Geschichten einer globalen Gegenwart. Vor allem die mediale Vielfalt sowie die materielle Komplexität innerhalb der einzelnen Arbeiten haben überzeugt.“

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden von einer fünfköpfigen Fachjury ausgewählt, der in diesem Jahr Dr. Leena Crasemann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Warburg Haus, Hamburg), Katja Schroeder (Künstlerische Leiterin, Kunsthaus Hamburg), Thomas Thiel (Direktor, Museum für Gegenwartskunst, Siegen), Stefanie Jaschke-Lohse (Programmleiterin Kunst und Kultur, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg) und Mandla Reuter (Künstler, Berlin / Zürich) angehörten.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Arbeitsstipendien bei Falckenberg https://www.tiefgang.net/arbeitsstipendien-bei-falckenberg/ Fri, 11 Sep 2020 22:04:17 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7226 [...]]]> Hamburg vergibt jährlich Stipendien für bildende Künstler*innen zur Weiterentwicklung. Die von 2019 sind nun in der Sammlung Falckenberg zu sehen und die Ausschreibung für die neuen läuft bereits.

Seit 1981 zeichnet die Behörde für Kultur und Medien mit der Vergabe von Arbeitsstipendien jährlich besonders herausragende künstlerische Positionen aus und unterstützt bildende Künstlerinnen und Künstler dabei, sich nach Beendigung ihrer Ausbildung künstlerisch weiterzuentwickeln, neue Projekte zu verfolgen und Netzwerke aufzubauen. In Kooperation mit der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg werden ab Freitag, den 11. September 2020 bis Sonntag, den 18. Oktober 2020 die zwanzig Künstlerinnen und Künstler, die in den Jahren 2018 und 2019 von der Behörde für Kultur und Medien mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst ausgezeichnet wurden, eine Auswahl ihrer Arbeiten präsentieren.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Arbeitsstipendien haben sich als wichtige Unterstützung der Hamburger Künstlerinnen und Künstler fest etabliert. Sie helfen insbesondere jungen Künstlerinnen und Künstlern bei dem Start ins kreative Berufsleben. Mit der Förderung der Hamburger Künstlerinnen und Künstler durch die zehn Arbeitsstipendien werden künstlerische Impulse gefördert, die wir als Gesellschaft dringend benötigen. Die gemeinsame Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten bietet uns jedes Jahr aufs Neue die Gelegenheit, sich einen umfassenden und lohnenswerten Eindruck von der großen Vielfalt und bemerkenswert hohen Qualität der jüngsten Entwicklungen des künstlerischen Schaffens in unserer Stadt zu verschaffen.“

Die Ausstellungseröffnung der Hamburger Arbeitsstipendiatinnen und –stipendiaten für bildende Kunst 2018 und 2019 findet statt am:

Freitag, 11. September 2020, 16.00 – 22.00 Uhr

Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg

Phoenix Fabrikhallen

Wilstorfer Straße 71, Tor 2, 21073 Hamburg – Harburg

Hinweis: Corona-bedingt gibt es keine offizielle Eröffnungsveranstaltung. Pressevertreterinnen und -vertreter haben die Möglichkeit, die Ausstellung in dieser Zeit zu besuchen.

Bitte beachten Sie die aktuelle Hausordnung der Deichtorhallen für Besucherinnen und Besucher: www.deichtorhallen.de/besuch

In diesem Jahr werden in Kooperation mit der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg bis Sonntag, den 18. Oktober 2020 die zwanzig Künstlerinnen und Künstler, die in den Jahren 2018 und 2019 von der Behörde für Kultur und Medien mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst ausgezeichnet wurden, eine Auswahl ihrer Arbeiten präsentieren. Damit stellen erneut zwei Jahrgänge der Stipendiatinnen und Stipendiaten nach Beendigung der Stipendienzeit ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung aus.

Begleitend zur Ausstellung erscheinen zwei Kataloge. Die Ausstellung wird bis zum 18. Oktober 2020 jeweils sonntags von 12.00 – 17.00 Uhr geöffnet sein. Ein Begleitprogramm zur Ausstellung ist über die Website der Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg abrufbar: www.deichtorhallen.de/programm

In der Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Harburg werden Arbeiten gezeigt von:

Jahrgang 2018: Angela Anzi, Andrea Becker-Weimann, Maya Connors, Jenny Feldmann, Anna Grath, Eva Könnemann, Franziska Opel, Volker Renner, Stella Rossié, Jenny Schäfer.

Jahrgang 2019: Gerrit Frohne-Brinkmann, Mona Hermann, Farideh Jamshidi, Magdalena Los, Marko Mijatovic, Fion Pellacini, Judith Rau, Pablo Schlumberger, Saskia Senge Goscha Steinhauer.

Bildende Künstlerinnen und Künstler mit Hauptwohnsitz in Hamburg und abgeschlossenem Studium können sich bis zum 1. Oktober 2020 auf insgesamt zehn neue Arbeitsstipendien für 2021 bewerben. Diese haben eine Laufzeit von einem Jahr und sind mit monatlich 1.500 Euro dotiert.

Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgt in einem zweistufigen Auswahlverfahren über Fachjurys. Zum Ende des Stipendienjahres wird es eine gemeinsame Ausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten geben zu der ein Katalog erscheint.

Bis heute wurden nahezu 400 Künstlerinnen und Künstler mit dem Förderprogramm unterstützt. Viele von ihnen sind überregional und international bekannt, wie zum Beispiel Stephan Balkenhol, Boran Burchhardt, Annika Kahrs, Jeanne Faust, Aurelia Mihai, Christoph Schäfer, Andreas Slominski, Mariella Mosler, Ulrich Genth oder Thorsten Brinkmann.

Informationen zur Ausschreibung der Arbeitsstipendien und die Bewerbungsunterlagen als Download finden Sie unter: hamburg.de/kunst-arbeitsstipendien

Diese können auch bei der Behörde für Kultur und Medien angefordert werden:

Behörde für Kultur und Medien

Referat Kunst und Kreativwirtschaft

Herr Hänke

Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg

Telefon: 040 42824 282

E-Mail: frank.haenke@bkm.hamburg.de

(montags bis freitags 8.00 – 12.00 Uhr)

 

Die Ausschreibung startet ab sofort und endet am 1. Oktober um 12.00 Uhr.

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