Johannes Kirchberg https://www.tiefgang.net Fri, 04 Jun 2021 17:04:48 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Höre und Staune! https://www.tiefgang.net/hoere-und-staune/ Fri, 04 Jun 2021 22:59:03 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7989 [...]]]> Die 2. Woche der vierwöchigen SuedLese-Literaturtage im Süden Hamburgs ist an Vielfalt und Anzahl kaum zu überbieten. Ob eine Lesung für Kinder am Fenster, auf Plattdeutsch in der Wohnstube, auf keinen Fall in Deutsch von Fremdsprachler*innen oder übers Orientalische – irgendwas reizt immer. Und neben dem Landkreis-Preisträger Jens Böttcher (9. Juni, 17.30h) ist auch der Kabarettist Johannes Kirchberg dabei und liest Borchert (12. Jun, 19h). Aber auch der bekannte Kolumnist Oliver Lück (11. Jun, 20h) ist im Winsener Marstall zu erleben wie auch der Kabarettist Kerim Pamuk in der Buchholzer Empore (13. Jun, 20h). Zudem stellen junge Poet*innen ihre Arbeiten vor, können Gedichte über einen Online-Automaten „bestellt“ werden und ist die SuedLese beim Elbdeich in Moorburg auch live und und an der frischen Luft erlebbar! Es empfiehlt sich also durchaus den Fußball mal einen Ball sein zu lassen und sich den schönen Dingen zu widmen.

 Das Programm der Woche (7.-13. Jun)

Mo., 07. Jun. 18.30h, Volkshochschule Harburg, Eddelbüttelstr. 47a, 21073 Hamburg-Harburg

Hamburger Autorenvereinigung – Bleiben Sie negativ! – Poetischer Leseabend

Online-Lesung im Rahmen der SuedLese

Im April 2021 erschien das neue Buch der Hamburger Autorenvereinigung „Bleiben Sie negativ!“, an der 30 Autoren und Autorinnen beteiligt sind.

Lauschen Sie heute 4 Poeten der Hamburger Autorenvereinigung, wie sie ihre in der Pandemie entstandenen Gedichte rezitieren: Nicht nur mit Corona beschäftigen sie sich – sondern auch, den Schalk im Nacken nicht verlierend, mit deutschen Dichtern. Im Anschluss Gespräch. Kooperationsprojekt zwischen der Hamburger Volkshochschule, der Hamburger Autorenvereinigung und der SuedLese  statt.

Fahrad Ahmadkan, deutschsprachiger Lyriker und literarischer Übersetzer, wurde 1968 in Teheran/Iran geboren und kam 2000 mit einem Promotionsstipendi- um des DAAD (Deutscher Akademischer Austausch- dienst) nach Deutschland.

Elimar H. Beilcke wuchs in Bremen auf und lebt jetzt als Schriftsteller in Hamburg-Altona. Er schreibt über historische Themen.

Reimer Boy Eilers verlebte seine Kindheit auf den Helgoland, der Onkel ein Haifscher und der Großvater Leuchtturmwärter. Er promovierte in den Wirtschaftswissenschaften. Seine Schwerpunkte sind Reiseliteratur, Lyrik und der Roman.

Rüdiger Stüwe, geboren in Braunsberg (Ostpreußen), aufgewachsen in Schneverdingen (Lüneburger Heide). Nach Studium der Germanistik und Geschichte Lehrer in Hamburg bis 2001. Er schreibt Gedichte,  Kurzgeschichten und Erzählungen und moderierte von 2003–2019 die von ihm eingerichtete Sendung “15 Minuten für Lyrik„ im Hamburger Lokalradio.

Kursnummer: 0500SHH02, Reimer Boy Eilers, Farhad Ahmadkan, Elimar H. Beilcke, und Rüdiger Stüwe

8 €, 2 UStd., 1 Term., Mo., 7.6.21, 18.30-20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter Tel. 040-428414284 oder www.vhs-hamburg.de

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 Mo., 07. Jun, 19h, Grauer Esel, Karnapp 5, 21079 Hamburg-Harburg (Hafen)

Jo Riehle – Pflanzenschutzmittel von A-Z

Das hoffentlich unterhaltsame Sachbuch – eher untypisch für die SUEDLESE – schließt eine seit langen Jahren klaffende Lücke zwischen fachchinesischen Expertenstudien wie beispielsweise Abhandlungen über „endokrine Disruptoren“ auf der einen und wehklagenden Werken wie „Iss und Stirb“ auf der anderen Seite. Empfehlenswert für alle, die sich beruflich oder privat mit Themen wie Glyphosat beschäftigen müssen oder wollen und nicht 4 Semester Rückstandsanalytik studiert haben.

Joe Riehle ist der „Resident“ Coach des Grauen Esel, Lebensmittelchemiker, Karriereberater, Strategiepirat, Grauer Esel, bunter Vogel, Sportfreak, Queen-Fan, Heimfelder und, was viele nicht wissen, absoluter Ex-Experte in Sachen Pestizide. Sein Wissen aus 20 Jahren Pflanzenschutzmittelanalytik präsentiert er erstmals im Rahmen der SuedLese.

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Die., 08. Jun., 18:00 Uhr, Stellwerk, Hannoversche Str. 85 (im Fernzugbhf. Harburg), 21079 Hamburg

Kevin Goonewardena: Hamburg Sub & Pop – eine Hamburger Subkultur Geschichte und ihre Herausforderungen

Kevin Goonewardena studierte Kulturmanagement, ging in die Musikbranche und schreibt heute als freier Autor für die taz, den Musikexpress und andere über Sub- und Popkultur-Medien. Und er ist Harburger!

Just zur SuedLese erscheint sein neues Buch, das durch Hamburgs Sub- und Popkultur führt. Und das ist mehr als das Gängeviertel, der FC St. Pauli und die Hamburger Schule. Was noch alles dazugehört und abseits der Hauptstraßen der offiziellen Kultur liegt, zeigt dieser alternative Stadtguide. Mehr als ein Dutzend Touren führen die Leser*innen an mehr oder wenige bekannte und viele neu zu entdeckende Orte: auf den frühen Spuren kultureller Selbstermächtigung durch die Arbeiterbewegung, an Drehorte des Indie-Films, zu versteckten Künstlerhäusern und neuer Straßenkunst, in abgerockte Kellerclubs, vegane Nachbarschaftsküchen oder besondere Tattoostudios und zu den Schauplätzen unterschiedlicher Musikkulturen wie Hip-Hop, Electro, Punk und Avantgarde.

Kunst und Kultur findet oft an Orten statt, die zuerst nicht besonders attraktiv sind und ihren Macher*innen einiges abverlangen – und das ist kein Zufall. Über das Buch, Gründe, Besonderheiten und Herausforderungen der Sub- und Popkultur spricht Kevin Goonewardena mit Nandor Olah (Stellwerk) und Tobias Peper (Kunstverein Harburger Bahnhof), die beide ehemalige Wartesäle im Harburger Bahnhof mit Kultur beleben.

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Die., 08. Jun, 18h, Haspa am Sand, Sand 1, 21073 Hamburg

Dipl.-Psych. Claudia Brockmann – Warum Menschen töten (eine Polizeipsychologin ermittelt)

Warum tötet ein 16-Jähriger ein Kind? Wie verhindert man, dass Entführer ihr Opfer umbringen? Kann man Serientäter stoppen?

Claudia Brockmann liest in der Seele der Verbrecher. Und sie weiß, worüber sie schreibt und redet. Denn seit 25 Jahren unterstützt die Polizeipsychologin etliche Kriminalkommissare und Sonderkommissionen bei der Suche nach der Wahrheit. In ihrem Buch und erzählt sie vom Fall »Dagobert« und anderen spektakulären und ergreifenden Fällen ihrer Karriere. Ein beklemmender und spannender Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche.

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Die., 08. Jun., 18.30h, Volkshochschule Harburg, Eddelbüttelstr. 47a, 21073 Hamburg-Harburg

Das Phänomen Graphic Novel – Trends und Entwicklungen

Online-Kurs im Rahmen der SuedLese.

Seit einigen Jahren sind auch auf dem deutschen Büchermarkt Graphic Novels – eine spezielle Form des Comics – sehr erfolgreich. In diesem Seminar wollen wir uns diesem Phänomen annähern und schauen, was sie so populär macht und mit welchen ästhetischen Mitteln sie arbeiten. Was zeichnet eine Graphic Novel im Vergleich zum gängigen Comicstrip aus? Welche Leseanforderungen stellen sie an den Betrachtenden? Und schließlich wollen wir neue Trends und Entwicklungen, wie Reportage, (Auto-)Biografie, Ratgeber oder Literaturadaptionen betrachten. Das Seminar wendet sich an alle Interessierte mit und ohne Vorerfahrung.

Der Kurs findet im Rahmen von „SuedLese – Literaturtage im Süden“ statt. Werkauswahl u.a.: Mikael Ross, Goldjunge. Beethovens Jugendjahre; Arne Jysch, Wave and Smile; Ulli Oesterle, Vatermilch; Nick Drnaso, Sabrina; Jason Lutes, Berlin.

Kurskosten: 32€; Kursnummer: L10531SHH01.

Anmeldung erforderlich unter https://www.vhs-hamburg.de oder der VHS Hotline: 040 4284 1 4284. Dieser Online-Kurs findet mit ZOOM Meeting statt (www.zoom.us).

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Mi., 09. Jun., 16h, HinZimmer, Hinzeweg 1, 21073 Hamburg-Heimfeld

Fensterlesung für große und kleine Leute

Seit Januar 2021 ist die BürgerStiftung Hamburg in Harburg vertreten und bietet im HinZimmer einen Treffpunkt für die ehrenamtlichen VorleserInnen des Projektes „LeseZeit“, für Kinder und Jugendliche, die sich von den Angeboten rund um Bücher und Geschichten begeistern lassen oder für Menschen, die einen Ort suchen, wo sie sich kreativ an der Gestaltung der Gesellschaft / Nachbarschaft beteiligen können.

Die neuen Fensterlesungen für Kinder sind ab jetzt immer mittwochs: 09., 16., 23. und 30. Juni von jeweils 16-17 Uhr. Wir lesen am Fenster während Ihr draußen (bei schlechtem Wetter unter einem Pavillon) an der frischen Luft bleiben und gespannt zuhören könnt. Für Gespräche über weitere Angebote im HinZimmer wird auch genug Zeit sein.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist begrenzt, daher bitte unbedingt telefonisch oder per E-Mail anmelden: Telefon: 040 87 88 969 60; E-Mail: cornelia.heydt@buergerstiftung-hamburg.de

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Mi., 09. Jun., 17:30 Uhr, Freilichtmuseum am Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten

Jens Böttcher – Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte

Jens Böttcher ist Schriftsteller und Musiker, frisch gekürter Gewinner des Kulturpreises „Blauer Löwe“ des Landkreises Harburg und ausgezeichnet mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. Im Rahmen der Suedlese liest er aus „Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte“ aber auch bisher unveröffentlichte Texte! Uns erwartet eine tiefgründige, humorvolle und poetische Lesung mit Musik. Jens Böttcher ist Musiker, Schriftsteller, Fernsehschaffender (Extra3, Tiefsehtauchen) und dabei ein überaus eigenwilliger und feinsinniger Poet, dessen Musik, CDs, Lesungen und Bücher die Herzen und die Seelen der Hörer und Leser immer wieder tief berühren. Sein aktueller Roman  ist im Handel erhältlich. Für sein aktuelles Album „VI: Haben oder Sein“ erhielt er den renommierten Preis der deutschen Schallplattenkritik .

Böttcher singt und schreibt in seinen Liedern und Büchern über das Leben als spirituelle Reise, die Abenteuer des Menschseins und die Triumphe und Tragödien der Liebe in all ihren Erscheinungsformen. Das alles ist hier durchtränkt von Glauben, Hoffnung, Humor und immer auch einer Spur authentischer Melancholie. In allem: Die Botschaft der Liebe als leitendes und uns alle verbindendes Licht, das auf Gnade, Vergebung und Mitgefühl weist, statt auf Rechthaberei und Leistungsdenken. In einer Konzertkritik wurde Böttchers Kunst gar „therapeutische Wirkung“ nachgesagt, sein vorletzter Roman „Herr Sturm und die Farbe des Windes“, in dem die Hauptfigur auf eine Reise durch den Glauben der Menschheit geht, wurde vom Journalisten Andreas Malessa eine „literarische Sensation“ genannt.

Nach der Lesung wird Jens noch im Chat Fragen beantworten.

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Mi., 09. Jun, 19h, KulturWerkstatt Harburg, Am Kanalplatz 6, 21079 Hamburg-Harburg (Hafen)

Rainer F. Brunath – Spaghetti Brunatti (das Glück spricht Italienisch)

Garantiert viel Sonne, easy living, der italienische Wein, fiesta in Gesellschaft auf der piazza, mediterrane, doch einfache und glücklich machende Küche. Wahrheiten, die so wahr sind, wie es der kurze Augenblick, in dem Solches erlebt wird, gestattet. Wahrheiten, die aber auch zu Stereotypen geworden sind, weil sie eben nur einen Schnappschuss des italienischen Lebens darstellen und nicht – wie ein Film – das Ganze beleuchten.

Der Neugrabener Rainer F. Brunath dachte nicht an Derartiges und an dolce vita, als er den Entschluss fasste, gegen den Strom zu schwimmen, die allgemeine Migration von Süden nach Norden für seine Person umzukehren. Er hatte das Glück, in Eigeninitiative Arbeit in Norditalien zu finden, weil sein deutscher Arbeitgeber auf seine Veränderungswünsche nicht reagierte.

In seiner neuen Umgebung angekommen, begann für ihn das Leben mit Überraschungen. In seiner Wahlheimat war alles anders als er es kannte, für ihn der Sprung nach tutto un´ altro mondo – in eine andere Welt.

In vielen Kapiteln sind die Anfänge, Ereignisse, Begebenheiten unterhaltsam, amüsant und informativ gehalten. Nach der Pensionierung schreibt Brunath über seine Erfahrungen und Eindrücke. Der Leser erfährt nicht zuletzt einige Besonderheiten der italienischen Mentalität und wie man sich bei Grünkohl und Pasta näherkommen kann.

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Do., 10. Jun., 18.30h, Volkhochschule Harbrug, Eddelbüttelstr. 47a, 21073 Hamburg-Harburg

Hamburger Autorenvereinigung – Bleiben Sie negativ! – Kurztexte

Online-Lesung im Rahmen der SuedLese

Im April 2021 erschien das neue Buch der Hamburger Autorenvereinigung „Bleiben Sie negativ!“, an der 30 Autoren und Autorinnen beteiligt sind. In vielen Texten geht es um die Pandemie, in der wir uns noch immer befinden, also um Erlebnisse und Gedanken in schwieriger Zeit. Andere bieten Ausblick auf weiteres Panorama. Herausgekommen ist ein literarisches Potpourri, das insgesamt einen Einblick in das vielfältige, sich derzeit eher im Verborgenen abspielende Schaffen der Hamburger Schriftstellerinnen und Schriftsteller vermitteln.

„In Hamburg sind wir noch lange nicht über den Berg“ (Elmar Dod) – unerwartet entwickelt sich ein Krimi aus diesen Anfangszeilen! Und um Sehnsüchte, Erinnerungen und unübliche Geburtstage in Zeiten der Pandemie geht es auch in dieser Lesung der Hamburger Autorenvereinigung. Mit Elmar Dod, Hanna Dunkel, Hartmut Fanger und Klaus Landahl. Im Anschluss Gespräch.

Die Online-Lesung findet als Kooperationsprojekt zwischen der Hamburger Volkshochschule, der Hamburger Autorenvereinigung und der „SuedLese – Literaturtage im Süden Hamburgs“ statt.

Kurs-Nr. 0500SHH03, Elmar Dod, Hanna Dunkel, Hartmut Fanger und Klaus Landahl;  8 €, 2 UStd., 1 Term., Do., 10.6.21, 18.30-20 Uhr

Anmeldung erforderlich unter Tel. 040-428414284 oder www.vhs-hamburg.de

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Do., 10. Jun., 19h, Wohnzimmerlesung online

Claus-Peter Rathjen – Wohnzimmerlesung online

Der Harburger Schauspieler Claus-Peter Rathjen liest in seinem Wohnzimmer aus der sogenannten „Oma und Opa Ecke“ Geschichten vom Harburger Hans-Joachim Meyer bis Joachim Ringelnatz. Dazwischen auch von Martha Seeland und Arnold Risch. Das besondere an der Lesung ist, dass sie auf Hoch- und Plattdeutsch und was dazwischen gehalten wird. Die auch humorvollen, doch auch zum Nachdenken anregenden Geschichten handeln vom Leben an sich, der Liebe in seinen Variationen und vom Ende.

Claus-Peter Rathjen lest in sien goode Stuuv ut de so nöömte „Oma un Opa Eck“ Riemels un Döntjes vom Horborger Hans-Joachim Meyer bit to Joachim Ringelnatz. Dortwüschen ok wat vun Martha Seeland un Arnold Risch. Dat besünnere an düsse Lesung is, dat se op Platt- un Hochdüütsch un wat dortwütschen lest wart.  De ok humorvullen un ok ton Nodinken anregende Riemels un Döntjes vertelln von dat Leven an sick, vun de Leevde in all ehrn Variationen un von dat End vun uns Leven.

Link zur Lesung auf www.suedlese.de; Dauer der Lesung ca. 20 Minuten, Änderungen vorbehalten.

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Do., 10. Jun, 20h, Irish Pub The Old Dubliner, Neue Str. 58, 21073 Hamburg

Karsten Hoff – Glück oder Seligkeit?

Hendrijk, ein Obdachloser aus Lübeck, gewann im Lotto und normalerweise sollte es von nun an in seinem Leben besser laufen. Aber es war alles anders. Das Schicksal drehte sich in die andere Richtung und meinte es gar nicht gut mit dem vermeintlich glücklichen Lottogewinner, der zum Schluss vor dem Scherbenhaufen seines Lebens stand und weniger als vorher hatte. Der Roman von Karsten Hoff entstand aus einer Begegnung mit einem Obdachlosen in seinem Reviergebiet, den er bereits mehrfach in den kalten Wintermonaten in einer aufgebrochenen Gartenlaube antraf. Bei einem der Einsätze zitierte dieser plötzlich Nitsche und Hoff horchte auf. Auf Nachfrage, gab der Obdachlose an, dass er in seinem Heimatland, Polen, Deutschlehrer war. Irgendwann entschloss er sich, nach Deutschland zu gehen, um dort zu unterrichten und ein besseres Leben zu führen. Allerdings ging seine Rechnung nicht so richtig auf. Er bekam keine Anstellung, das Geld ging aus und von dem Zeitpunkt an ging es mit seinem Leben bergab. Für eine Rückkehr in sein Heimatland war der Obdachlose zu stolz.

Glück? Was ist das also? Ist es einfach, ein schönes Leben zu haben oder ist es der große Lottogewinn? Fragen mit neuer Aktualität.

Karsten Hoff wurde 1961 in Hamburg geboren, wuchs aber in Lübeck auf. Aus beruflichen Gründen zieht es ihn in seine Geburtsstadt zurück, wo er heute als Polizeibeamter im Stadtteil Wilhelmsburg arbeitet. Seit mehr als zehn Jahren ist er auch Autor.

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Fr., 11 Jun, ab 16h und ab 18h, KuWoZi (Gloria-Tunnel), Lüneburger Str. 1a, 21073 Hamburg-Harburg

Klaudia Anna Rosniak – Freiheit: Kaffee, Milch (eine Videoinstallation)

Klaudia Rosniaks Videoinstallation ist eine Hommage an die Freiheit in Zeiten von Corona und ein Ausdruck der Sehnsucht, zwischen bewegt und gefangen sein. Visuelle Poesie als Rückblick und Suche nach dem Gefühl des frei seins in einem Schluck Kaffee an dessen Ende- oder Anfang die Frage steht „Freiheit schmeckt wie…?“

Bilder, Töne und Geräusche füllen den Gloriatunnel und schaffen eine Atmosphäre, welche die Zuschauerinnen einlädt und inspirieren kann, sich auch selbst auf diese Frage einzulassen, ihre persönlichen Antworten niederzuschreiben und für andere sichtbar zu machen. Der Gloriatunnel soll als poetischer Raum zudem die Möglichkeit zum Gespräch bieten. Die Künstlerin wird diesen unter Beachtung der geltenden Abstands- und Hygienerichtlinien gestalten und nutzen.

Klaudia Rosniak studiert an der Medical School in Harburg , Schwerpunkt Poesie „Expressive Arts in Social Transformation”. Das Kulturwohnzimmer gibt der jungen Künstlerin die Möglichkeit, ihre Installation im Rahmen der SuedLese im Gloriatunnel zu zeigen.

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Fr., 11. Jun, 18h, ContraZt e.V., Nobléestr. 13a, 21075 Hamburg-Heimfeld

Skurriles aus Harburg

Im Rahmen der 6. Suedlese 2021 präsentieren sich in einem Beitrag von contraZt e.V. drei Harburger Autoren, die sich hauptsächlich der skurrilen und makabren Literatur verschrieben haben: Nicolas Grunwald, Ivar Lethi und Sebastian Kleist.

Schon als Kind war Nicolas Grunwald fasziniert von der Nacht und ihren Geschöpfen. Vor fünf Jahren entdeckte er, dass er Tinte im Blut hat. Das liegt wahrscheinlich in der Familie, Vater und Schwester sind Journalisten. Inzwischen hat er mehr als dreißig Kurzgeschichten über Vampire und andere unheimliche Wesen geschrieben, von denen wir an diesem Abend eine Auswahl zu hören bekommen.

Schwarzer Humor ist eine Leidenschaft von Ivar Lethi. In der Harburger Literaturszene kennt man ihn als langjährigen Stammleser beim legendären Poetry-Slam „Heimfeld ist Reimfeld“ und durch seine Leseveranstaltungen bei contraZt e.V. Wir hören von ihm einige seiner absonderlichen und satirischen Kurzgeschichten und Fabeln. Slam-Erfahrung hat auch Sebastian Kleist, der ebenfalls Originelles und Unkonventionelles aus eigener Feder vorträgt: Haikus, Gedichte und Kurztexte.

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Fr., 11. Jun., 18h, Online-Lesung und Gespräch

„Sprachlos“ – Lesung und Gespräch zur Anderssprachlichkeit

Lesung und Gespräch mit den Autorinnen Ghayath Almadhoun, Katerina Vasiliou, Esther Kondo und Elnathan John, moderiert von Lubi Barre

„Wir feiern Autoren, die in einer anderen Sprache als Deutsch schreiben und sich oft ´sprachlos` fühlen, weil sie nicht die Möglichkeit haben, ihre Arbeit in ihrer Muttersprache zu veröffentlichen, zu lesen und zu teilen. Die Lesungen werden auf Englisch und Arabisch sein“, so Lubi Barre zum Konzept.

Lubi Barre ist in Frankreich, geboren, lebt in Hamburg und ist Autorin von Gedichten und Kurzgeschichten. Sie ist Mitorganisatorin der Lesereihe AHAB und Mitglied des Residency Writers Room. Sie war Mitorganisatorin und Co-Moderatorin der Lesereihe Hafenlesung sowie Kuratorin des Fluctoplasma Festivals in Hamburg.

Ghayath Almadhoun ist palästinensischer Dichter, der 1979 in Damaskus geboren wurde und seit 2008 in Stockholm lebt. Er schreibt auf Arabisch, seine Arbeit wurde in viele Sprachen übersetzt. Er ist Mitglied des DAAD-Programms ´Artists-in-Berlin`.

Katerina Vasiliou ist britische Autorin mit Sitz in Hamburg. Sie gewann 2010 einen „Scottish New Writers Award“ und hat seitdem Kurzgeschichten geschrieben und arbeitet derzeit an einer Abhandlung über das Aufwachsen in einer griechisch-zypriotischen Familie der Invasion von 1974.

Elnathan John ist nigerianischer Anwalt, Schriftsteller und Satiriker. Er schreibt Kurzgeschichten und sein Roman „Born on a Tuesday“ gewann einen Betty Trask Award. Die französische Ausgabe gewann den Prix Les Afriques 2019.Elnathan war in der Jury des Man Booker International Prize 2019. Er lebt in Berlin und erhielt 2019 das Berliner Senatsstipendium für nichtdeutsche Literatur.

Esther Kondo (sie/sie) ist Dichterin, Schriftstellerin, Barbican Young Poet 2018/2019 und experimentelle Poesiefilmerin. Sie haben kürzlich ein Bachelor-Diplom in Kreativem Schreiben an der Universität von Oxford erworben und ihre Gedichte unter anderem im Roundhouse, in der APT Gallery und im Barbican aufgeführt.

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Fr., 11. Jun, 19h, Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 HH

Harald Finke – „aus den Jackenflügeln weht der Wind – roter Faden grüne Pflanze“

.. wanderbereit … die grüne Pflanze, die als roter Faden auf dem Weg um den Erdball alles begleitet, bestimmt auch das Kunststudium in Sydney, über den Botanischen Garten, weiter oben in den Regenwald, bis hin zum Steppengras vor den Höhlen des Ulurus … die Aura der Aboriginals und ihrer  Felszeichnungen umzeichnet ein Leben lang den Weg neben den Pflanzen … in den seschziger bis hin zu den achtziger Jahren ist die Pflanzenzentriertheit unumgänglich … erst in den späten neunziger Jahren wird über das Auftauchen des Wood-Wide-Web-Bewusstseins im Pflanzenzentrum auch die Verwobenheit mit der Pilzwelt deutlich … und so entdeckt nicht nur die Welt der Künstler die unglaublichen Strukturen und Machenschaften der Mykkorhiza-Netzwerke, die Wissenschaft gestaltet sich euphorisch … für künstliche Itelligenz scheint ein natürliches Beispiel gefunden … die Kunstwerksatt nutzt ganz einfach die prophetische Poesie artübergreifender Kommunikation … der Regenbogenlichtkreis wird erfunden … Briefe an Stein Pflanze, Tier geschrieben … Saatgut als Asussaat der sozialen Plastik genutzt und die Bienenzucht in Qumran als Brückenschlag zur Honigpumpe postuliert … die Forschung am Wurzelwerk der Pflanzen und Zauberpilze wird angenommen als alles umfassende Kunstart … die Wanderung durch die Kunst und die Wanderung durch die Natur als roter Faden der grünen Pflanzen … immer wanderbereit mit dem Wind aus den Jackenflügeln …

Das Buch „aus den Jackenflügeln weht der Wind – roter Faden grüne Pflanze“ erscheint Juni 2021

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Fr. 11. Jun, 20h, Marstall, Schloßplatz 11, 21423 Winsen (Luhe)

Oliver Lück – Zeit als Ziel – Seit 20 Jahren im Bulli durch Europa

Ein Mann, ein Bulli, eine halbe Million Kilometer: Als sich Oliver Lück im Sommer 1996 sein erstes Auto kauft, einen VW-Bus, hat er kein Ziel, aber jede Menge Zeit. Der Journalist und Fotograf beginnt, Europa zu entdecken und Geschichten und Fotos zu sammeln. Die Schützer des letzten Urwaldes in Polen, Straßenkinder in Nordirland, Chilibauern im Baskenland – Oliver Lück nimmt sich viel Zeit, die Länder nebenan zu erkunden und ihre Menschen zu treffen. Sein Motto: Europa ohne Ende.

In den letzten Jahren waren es rund 500 Abende, an denen Oliver Lück seine ZuhörerInnen mit auf die Reise nahm. Nun geht er exklusiv für Globetrotter auf Online-Reise: In seinem Reisevortrag Zeit als Ziel hat er Begegnungen und Entdeckungen aus über 20 Jahren und fast 30 Ländern versammelt. Es wird ein überraschender, teils abenteuerlicher Abend in vielen Bildern, erzählten Erlebnissen und gelesenen Kurzgeschichten. Einsteigen und abfahren! Die Reise im blauen Bulli startet um 20Uhr

Alle Infos zu diesem Abend unter www.lueckundlocke.de

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Sa., 12. Jun, 20h, Elbdeich e.V. Moorburger Elbdeich 249, 21079 Hamburg

Hinnerk Köhn & Max Scharff – Normale Möwe (Live-Open-Air-Podcast)

„Zwei Trinker reden übers Rauchen. Normale Möwe ist der Comedy-Podcast von Hinnerk Köhn und Max Scharff. In ihrem Podcast reden die beiden sehr persönlich über Privates, über Aktuelles, beantworten Fragen aus der Community und gehen die großen Fragen des Lebens an. Dabei kokettieren sie mit einem Alkoholiker-Image und der scheinbaren Offenheit des Betrunkenen als Form der Satire. Content für diejenigen, die nicht wussten, dass sie ihn brauchen. Gags für die Menschen, die nicht so gerne lachen. Talk für Schweigsame und Zigaretten für die militanten Nichtraucher.“

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Sa., 12. Jun, 19h Moorburger Art e.V., Moorburger Elbdeich 263, 21079 Hamburg

Johannes Kirchberg liest Wolfgang Borchert

Der Sänger, Schauspieler und Wahl-Harburger Johannes Kirchberg, sonst bekannt für seine musikalischen Literaturprogramme, präsentiert zur diesjährigen SUEDLESE exklusiv eine Lesung mit Prosatexten des Hamburger Dichters Wolfgang Borchert. Titel: „SAG NEIN!“

Borchert, der dieses Jahr 100. Geburtstag gehabt hätte, hat seine verliebte Sicht in die Stadt Hamburg in vielen Texten zum Ausdruck gebracht. Aus dem leider viel zu kleinen Gesamtwerk hat Kirchberg Texte ausgewählt, die einen Dichter zeigen, der nach einer neuen Sprache sucht, der genauer Beobachter der verlorenen Generation ist und der selbst vom Krankenbett aus aufwühlende Texte schrieb, die seine Zeit sehr genau dokumentierten. Die kraftvolle und jugendliche Sprache Borcherts steht im Vordergrund. Und seine politische Haltung. Für Johannes Kirchberg ist Wolfgang Borchert einer der bedeutendsten Schriftsteller der Nachkriegsgeneration. Ein Dichter, auf den Hamburg stolz sein muss, und dessen Andenken bewahrt gehört. Denn der genaue Blick, den Borchert auf seine Heimatstadt hatte, ist ergreifend.

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So., 13. Jun., 11h, Volkshochschule Wilhelmsburg/Bildungszentrum „Tor zur Welt“, Krieterstr. 2d, 211079 Hamburg-Wilhelmsburg

Kursus: Anja Eßelborn – Schriftbilder gestalten

Online-Kurs im Rahmen der SuedLese

Schrift alleine um Inhalte zu transportieren ist einfach zu wenig. Schriften sagen in der Gestaltung der einzelnen Buchstaben schon so viel aus und können deshalb in der Bild-gestaltung vielfältiges zum Ausdruck bringen. Wir wollen mit unterschiedlichen Schriften und Farbe Texte gestalten und Inhalte mittels Schrift zu Bildern werden lassen.

Keine Vorkenntnisse erforderlich. Bitte bereithalten: Zeichenblock, Fineliner, Feder + Tinte, Buntstifte, Aquarellfarben + Pinsel, Bleistift, Lineal, Radiergummi. Verwenden Sie das, was Sie zu Hause zur Verfügung haben.

Kursnummer 0193MMW01, 1 Termin, 4 UStd.; Entgelt 20 €; Kursleitung: Anja Eßelborn; So., 13.6.21, 11-14 Uhr

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So., 13. Jun, 16h, Medical School Hamburg, Schellerdamm 22-24, 21079 Hamburg-Harburg (Hafen)

„Transformation“- eine Poesieausstellung

Sechs Studierende im Studiengang Expressive Arts in Social Transformation der Medical School Hamburg– University of Applied Sciences and Medical University (Fakultät Art, Health And Social Science) stellen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten im Schwerpunkt der Poesie vor. Astrid Gercke, Sarah Just, Berit Löffler, Natalie von Appen, Nils Böhm und Anne Lamsbach geben den Gäst:innen im Rahmen dieses virtuellen Ausstellungsformates die Möglichkeit, ihre persönlichen poetischen Konzepte kennenzulernen. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit Fragen an die Künstler:innen zu stellen und in den Austausch, beispielsweise über Chancen und Grenzen persönlicher, kreativ-poetischer Arbeit zu kommen.

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So., 13. Jun, 17h, Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestr. 20, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg

Kai Pannen – Zombert in der Schule des Schreckens (i.d.R. „Die Insel liest“)

Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren und Schulklassen (Klasse 1-3)

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Zombie Zombert hat Langeweile. Mit einem Buch will er Abhilfe schaffen, doch warum sein bester Freund Konrad davon immer so begeistert ist, kann Zombert absolut nicht verstehen. Da sind doch nur kleine schwarze Zeichen drin. Das Problem: Zombert kann nicht lesen. Deswegen soll er künftig mit Konrad die Schulbank drücken. Da wird Zombert das Lesen schon beigebracht werden! Und nicht nur das …

Der Autor und Illustrator Kai Pannen liest und zeichnet aus seinem Buch „Zombert in der Schule des Schreckens“ (Tulipan Verlag). Seit Kai Pannen und sein Zombie Zombert 2018 im Bürgerhaus Wilhelmsburg den Preuschhof-Preis für Kinderliteratur verliehen bekommen haben, sind die beiden quasi Stammgäste auf der Elbinsel. Exklusive für Suedlese liest und zeichnet Kai Pannen erstmals aus dem vierten Band der beliebten Zombert-Reihe.

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So., 13. Jun, 18h, KuWoZi (im Gloria-Tunnel), Lüneburger Str. 1a, 21073 Hamburg-Harburg

Poetomat online

Im nicht-virtuellen Raum ist der Poetomat ein großer schwarzer Kasten, in den eine Münze und ein Wort eingegeben werden und welcher dann nach kürzester Zeit ein individuelles Gedicht ausspuckt. So bewegt er sich mit dir irgendwo im Nebel zwischen Poesie und Gesellschaft, Mensch und Maschine, Kommunikation, Kontakt und Unsichtbarkeit.

In der nahen Vergangenheit war der Poetomat viel unterwegs in diversen Kontexten, wie Straßenfesten, Festivals, Jubiläumsfeiern und Poesie-Events. Wegen Corona geht der Poetomat jetzt online und steht somit auch dir zu Hause zur Verfügung. Setz dich gemütlich hin, öffne den Zoom-Link, überleg dir ein Wort, schreib es in den Chat, lausche Gedichten – und nach kürzester Zeit auch dem zu deinem Wort. Viel Spaß!

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So., 13. Jun., 20:00 Uhr, Empore Buchholz, Breite Str. 10, 21244 Buchholz i.d. Nordheide

Kerim Pamuk – Kiffen, Kaffee & Kajal

Kerim Pamuk lebt und arbeitet als Schriftsteller und Kabarettist in Hamburg. Sein neues Buch ist eine kurze Geschichte von allem, rund um Vor-Urteile und Geschichte(n) des Orients. Wenn Sie gerne Schach spielen, Pasta essen und sich auf dem Sofa lümmeln, sind Sie was? Richtig, ein Orientale! Klingt komisch? Ist aber so.

Denn diese Dinge gelangten aus dem Orient nach Europa. Und das ist nur die Spitze des Dönerberges, denn das Abendland wurde schon seit Jahrhunderten kulturell, kulinarisch und wissenschaftlich überflutet, unterwandert und beeinflusst, oder kurz und korrekt: bereichert. Sogar im Allerheiligsten der Spießerseligkeit hat sich der Orient richtig breitgemacht, im deutschen Wohnzimmer. Glauben Sie nicht? Abwarten!

Kerim Pamuk lädt Sie ein auf seine vergnüglich-investigative Tour durch 1500 Jahre Kulturgeschichte und Migration. Sie werden das Fremde im Vertrauten und das Vertraute im Fremden entdecken: Wo »wir« draufsteht, sind sehr oft »die« schon drin! www.kerimpamuk.de

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So., 13. Jun, 16h, Kulturcafé Komm du, Buxtehuder Str. 13, 21073 Hamburg

Bettina Strang – Best of Mensch & Mia

Es gibt Freunde, es gibt Feinde – und ziemlich viel dazwischen. Und da fängt manche „Wortstrang“ von Bettina Strang an. Das Publikum darf sich freuen, wenn sie in die Schatzkiste ihrer Begegnungen mit Mensch, Mops oder Mia greift. Herzlich, wahnwitzig und skurril sind die Momentaufnahmen mitten aus dem Leben. Wie kommt Lammluft in den Körper? Wozu bestellt man einen Matcha Latte? Und gab es mit dem Halblockenarzt ein Happy End?

„Ihre Art Texte vorzutragen ist unique“ (Lesung Köln 2018) befanden Zuschauer von Köln bis Hamburg. Ihre Auftritte bescheren die komplette Bandbreite an Emotionen. Jetzt liest sie bei der 6.  SuedLese liest ein Best Of aus ihren letzten beiden Lese-Programmen.

Bettina Strang (1971) geboren in Bonn, lebt und spaziert seit 2010 in Hamburg. Sie ist Bestatterin im Team eines alternativen Bestattungshauses in Eimsbüttel, schreibt aber freiberuflich Texte und Reden. 2018 erschien ihr Lyrikband „Wachsen lassen“, 2020 folgte der zweite Band „Kein Wort aus Gold“. Auf ihrem Blog wortstrang.de finden sich Alltagsskizzen in Kurzprosa, Dialogen und Geschichten, sowie die Termine zu aktuellen Lesungen und Veranstaltungen. www.wortstrang.de

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So., 13. Jun., 14-17 Uhr: VHS-Kursus: Biografisches Theater: Was ist eigentlich Glück?

Online-Kurs im Rahmen der Suedlese

Der Begriff Glück begegnet uns immer wieder und in unterschiedlichen Formen. Aber was genau heißt das eigentlich, glücklich sein? Dieser Frage widmen wir uns in diesem Workshop, in dem es darum gehen soll, sich dem Glücksbegriff mit Methoden des Biographischen Theaters spielerisch zu nähern und verschiedene Theatermethoden kennenzulernen. Die Ideen der Gruppe werden hierbei in eine theatrale Form gebracht und gemeinsam entwicklen wir kleine Szenen rund um das Thema Glück. Alle sind willkommen, mit und ohne Theaterspielerfahrungen.

0944MMW02, Djamila Niklosz; 18 €, 3 UStd., 1 Term., So., 13.6.21, 14-17 Uhr;  Anmeldung erforderlich unter Tel. 040-42841 oder www.vhs-hamburg.de

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Die 6. SuedLese wird gefördert durchNEUSTART Kultur und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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Auch Moorburger Art preist den Literaten https://www.tiefgang.net/auch-moorburger-art-preist-den-literaten/ Fri, 14 May 2021 22:08:56 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7916 [...]]]> Am 20. Mai wäre Wolfgang Borchert 100 Jahre alt geworden. Seine Geburtsstadt würdigt den berühmten Schriftsteller und auch in Moorburg liest man ihn im Rahmen der 6. SuedLese.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg heißt es:

„Mit dem umfangreichen Jubiläumsprogramm „Hamburg liest Borchert“ vom 17. bis 23. Mai 2021 erinnert Hamburg unter anderem mit der Eröffnungsveranstaltung in den Hamburger Kammerspielen, die via Live-Stream verfolgt werden kann, an die Aktualität des Werks von Wolfgang Borchert (1921–1947).

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, der am Festivalauftakt in den Kammerspielen teilnimmt, ehrt den Schriftsteller mit folgenden Worten: „Der Hamburger Wolfgang Borchert zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschen Nachkriegsliteratur. Seine Bühnenstücke und Erzählungen schildern die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und förderten die Auseinandersetzung mit Fragen zu Schuld, Identität und Freiheit in Deutschland. Borcherts eindringliche Sprache und seine klare Haltung haben viele Autoren dieser Zeit maßgeblich beeinflusst, darunter auch der Schriftsteller und Hamburger Ehrenbürger Siegfried Lenz. Das Literaturfest ›Hamburg liest Borchert‹ zeigt das Werk eines bedeutenden Hamburgers und gibt einen Einblick in einen Abschnitt deutscher Geschichte, der uns bis heute prägt.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, spricht bei der Abschlussveranstaltung des Festivals am 23. Mai. „Das Jubiläumsprogramm ist ein guter Anlass, um sich intensiv mit Wolfgang Borchert und seinem Werk auseinanderzusetzen. Zu seinem 100. Geburtstag ist der Dichter nicht nur durch digitale Veranstaltungen, sondern auch im Stadtbild präsent: durch Zitate aus ‚Draußen vor der Tür‘, durch mobile Gärten, durch 100 Postkarten an seinem Eppendorfer Geburtshaus. Davon angeregt, werden hoffentlich viele Hamburgerinnen und Hamburger diesen facettenreichen Schriftsteller wiederentdecken.“

Aus aktuellem Anlass können viele der geplanten Veranstaltungen nicht vor Publikum stattfinden, es besteht aber die Möglichkeit, per Live-Stream teilzunehmen. Am 17. Mai lesen Hamburger Persönlichkeiten wie Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Charly Hübner, Simone Buchholz, Isabel Bogdan, Bela B Felsenheimer und Matthias Politycki unter der Moderation von Maike Schiller aus Texten Borcherts und werden dabei unter anderem von Lisa Wulff, Gabriel Coburger und Stefan Gwildis musikalisch begleitet.

Darüber hinaus wird eine Lesung und Diskussionsrunde mit Exilautorinnen und -autoren am 18. Mai aus dem Literaturhaus Hamburg gestreamt und Buchhandlungen sowie die Kunstklinik/Geschichtswerkstatt Eppendorf senden virtuelle Buchvorstellungen und musikalische Vertonungen aus ihren Räumlichkeiten. Das ursprünglich für den 20. Mai geplante ›Geburtstagspicknick‹ wird ebenfalls in eine digitale Veranstaltung umgewandelt, auf der u. a. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Eppendorf ihre Auseinandersetzungen mit Wolfgang Borchert unter dem Thema „Wir sind wie die Sterne“ vorstellen. Auch Kultursenator Dr. Carsten Brosda würdigt den Dichter.

Programm und Tickets unter: www.hamburgliest.de

Aufgrund der Corona-Pandemie kann es zu kurzfristigen Programmänderungen kommen. Aktuelle Informationen finden Sie auf www.hamburgliest.de und auf den Webseiten der jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter. Auch bei kostenlosen Veranstaltungen ist eine verbindliche Anmeldung und ggf. ein negativer Antigen-Schnelltest erforderlich.

Ein Literaturfest von: Brakula, Büchereck Niendorf Nord, Bücherhallen Hamburg, Buchhandlung & Antiquariat Lüders, Buchhandlung Boysen + Mauke, Buchhandlung Lesesaal, Buchhandlung Seitenweise, cohen+dobernigg Buchhandel, CulturBooks Verlag, Felix Jud Buchhandlung, Antiquariat, Kunsthandel, Flexibles Flimmern, Friedhofsverwaltung Hamburg-Ohlsdorf, Geschichtswerkstatt Eppendorf, Gymnasium Eppendorf, Hamburger Kammerspiele, HAM.LIT e. V., Internationale Wolfgang-Borchert-Gesellschaft, Kunstklinik – Kulturzentrum Eppendorf, Literaturhaus Hamburg, mairisch Verlag, Moorburger Art e. V., Pfarrkirche St. Joseph, Rowohlt Verlag, St. Pauli Theater, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg – Carl von Ossietzky, stories! Die Buchhandlung, Die Stromableser, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

Im Rahmen der 6. SuedLese – Literaturtage im Süden Hamburgs am Sa., 12. Juni, 19h als Online-Lesung von der „moorburger art“: suedlese.de

 

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Kultur ins Grundgesetz! https://www.tiefgang.net/kultur-ins-grundgesetz/ Thu, 21 Jan 2021 10:29:32 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7620 [...]]]> War 2020 einfach nur für die Tonne? Wir haben bei Kulturschaffenden nachgefragt. Heute der Kabarettist Johannes Kirchberg.Wie hat sich die Pandemie im Arbeitsalltag 2020 bemerkbar gemacht?

Vor allem hat sie sich darin bemerkbar gemacht, dass ich mehr mit der Planung und dem Verschieben von Auftritten zu tun hatte, als mit dem Spielen von Konzerten selbst. Dass es sehr neue (Auftritts)Formate gab und die Konzerte teilweise unter kuriosen Umständen stattfanden war bemerkenswert. Doppelvorstellungen und Gastspiele in riesigen Stadthallen (vor 70 Leuten die mit großem Abstand saßen) gab es. Open Air Veranstaltungen und Konzerte ohne Pause. Das waren die auffälligsten Veränderungen, wenn man überhaupt von Arbeits“alltag“ sprechen will. Unter der fehlenden persönlichen Begegnung habe ich gelitten, und vermisse sie bis heute, der fehlende kulturelle Austausch wird sicherlich auch Auswirkungen haben auf das, was neu entsteht. Nicht oder nur selten auf Tournee gewesen zu sein, war eine ganz neue Erfahrung für mich.

Wie weit werden die Nachwirkungen nachhallen?

Das kommt ganz darauf an, wie lange die Situation im Kulturbereich noch andauert und der Spielbetrieb noch angehalten ist. Mittlerweile gibt es Ausweichtermine von verschobenen Ersatzterminen. Und Schattentermine für geplante Konzerte, falls diese nicht stattfinden können. Und die Veranstalter finden ja schon gar keine freien Termine mehr, die sie vergeben könnten. Die Planungen reichen bis weit ins Jahr 2023. Unter diesen Bedingungen ist es natürlich extrem schwer, einen sinnvollen Tourplan zu erstellen. Ich hoffe, dass es kurzfristig noch zu Auftritten kommen wird. Andernfalls mache ich mir große Sorgen um die freie Szene. Besonders um all die, die nicht im großen Rampenlicht stehen oder Medienpräsenz genießen. Um die Kunst und die KünstlerInnen, die vor allem von der Neugier der Menschen leben.

Was waren 2020 die gravierendsten Entwicklungen?

Dass meine Zukunftsangst zu Beginn der Krise mittlerweile einer gewissen Gelassenheit gewichen ist. Dass heißt nicht, dass ich sorglos bin, aber zu sehen, welch kreative Lösungen Veranstalter und Künstler finden können, damit Kultur stattfinden kann, hat mich sehr gefreut und beruhigt.

Was hat 2020 an neuer Kreativität hervorgebracht?

Förderanträge zu stellen ist jetzt vielleicht nichts ganz kreatives, aber darin eine gewisse Meisterschaft zu entwickeln, war schon schön anzusehen (lacht). Außerdem habe ich die große Freude, seit Beginn des neuen Jahres im Kulturhaus Süderelbe arbeiten zu dürfen. Auf diese Chance habe ich mich im vergangenen Jahr schon vorbereitet und das hat mich sehr erfüllt. Ich hatte die große Chance sehr viel Musik machen zu können, ohne gleich an die Verwertbarkeit zu denken. Das empfand ich als Geschenk.

Was war das persönlich einschneidenste Erlebnis in 2020?

Das war ein ganz privates, nämlich dass ich so viel Zeit mit meiner Familie verbringen durfte. Ich habe es sehr genossen, meine Familie so lange und so intensiv um mich gehabt zu haben. Wann hat man das schon? Man nimmt sich ja oft vor, dass man mal mehr Zeit (am Stück) miteinander verbringen muss. Die erzwungene Auszeit vom Job hat bei mir dazu geführt, dass sich mein Hamsterrad plötzlich nicht mehr schneller drehte als die Welt außenrum. Das war eine sehr schöne Erfahrung. Und die möchte ich mir gern bewahren.

 Was ist für 2021 absehbar?

Hoffentlich ein Weihnachten im großen Familienkreis. Ansonsten ist wohl nur absehbar, in kleinen Schritten zu planen und kurzen Zeiträumen zu denken.

 Was wäre in 2021 wünschenswert?

Die Hoffnung nicht zu verlieren. Und dass wir uns aus dieser außergewöhnlichen Zeit doch vielleicht auch etwas Gutes erhalten. Ich wünsche mir ein hoffnungsvolles und gesundes, an Kultur und Begegnung reiches und von Verständnis und Freundlichkeit geprägtes neues Jahr.

Dass die Politik Lösungen bietet, damit Soloselbständige und Freie diese Misere angstfrei überstehen können. Und dass KULTUR ins Grundgesetz kommt.

Was wird von 2020 bleiben?

Hoffentlich mehr als eine durchgeweichte blaue MundNaseBedeckung im Matsch.

 

Johannes Kirchberg

www.johannes-kirchberg.de

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„Das schreibende Gewissen der Deutschen“ https://www.tiefgang.net/das-schreibende-gewissen-der-deutschen/ Fri, 06 Mar 2020 23:38:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6341 [...]]]> Johannes Kirchberg gastiert bundesweit, ist aber im Hamburger Süden zuhause. Nun tritt er mit einem Erich Kästner-Programm bei der 5. SuedLese auf. Grund genug mal nachzuhaken …

Johannes Kirchberg ist Chansonsänger und Musikproduzent gründete 2000 gründete er das Plattenlabel dermenschistgut Musik, wo er junge Gruppen produziert. Seit 2011 ist Kirchberg Ensemblemitglied vom Theaterschiff DAS SCHIFF in Hamburg. In der Fischhalle trat er im Mai 2019 mit seinem Wolfgang-Borchert-Programm „Meine Seele ist noch unterwegs“ auf.

Bei der diesjährigen SuedLese macht der aus Leipzig stammende Johannes Kirchberg eine tiefe Verbeugung vor dem Dichter Erich Kästner, der in den dortigen Kaffeehäusern seine ersten Gedichte schrieb.

„Freunde, nur Mut, lächelt und sprecht: Die Menschen sind gut, nur die Leute sind schlecht.“

Manches ist aus dem eigenen Wortschatz kaum wegzudenken wie beispielsweise „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ (mein persönlicher Wahlspruch), auch wenn uns vielleicht gar nicht bewusst ist, dass das ursprünglich von Kästner kam. Der Mann ist jedenfalls eine Legende.

Johannes Kirchberg ist seines Zeichens auch kein unbeschriebenes Blatt, sondern einer, der aus dem Vollen zu schöpfen scheint und auch noch Noten schreiben und lesen, spielen und singen kann. Man erinnere sich an seine Auftritte in unseren Gefilden im Wasserturm am Elbdeich, auf der Freilichtbühne beim letzten Sommer im Park oder die Kulturtage – Gelegenheiten, bei denen das Publikum hellauf begeistert war.

Nun denn: „Ich dagegen bin dafür“, dass einer wie er dem anderen das Wasser reicht.

Tiefgang (TG): Was ist die Idee zu diesem Erich-Kästner-Abend in der Fischhalle Harburg?

Johannes Kirchberg: Da steckt keine Idee dahinter. Es ist einfach eine große Freude, in der wunderschönen Fischhalle aufzutreten. Ich wurde im letzten Jahr eingeladen, mein Wolfgang Borchert Programm zu spielen. Und es wurde ein sehr berührender Abend, der mich sehr beseelt hat. Die Menschen der Fischhalle wurden mir zu Freunden. Da Literatur einen großen Platz in der Fischhalle hat, haben wir uns für das nächste Gastspiel Erich Kästner ausgesucht. Von mir aus darf das gerne eine Tradition werden. An mir scheitert das nicht, denn ich habe noch ein paar musikalisch-literarische Abende im Gepäck. Das Engagement der Kulturmacher im Harburger Hafen kann gar nicht genug gewürdigt werden. Was dort auf die Beine gestellt wird, verdient größten Respekt. Und Erich Kästner passt natürlich auch sensationell nach Harburg. Nicht nur, weil ich in Hausbruch wohne und wie er aus Sachsen komme, sondern auch weil er ein urkomisches Gedicht über Hamburg & Harburg geschrieben hat. Ich werde es am 26.03. einbauen.

TG:  Wann machtest du Bekanntschaft mit seinen Texten? Durch „Emil und die Detektive“?

Johannes Kirchberg: Ich habe leider die Kinderbücher als Kind nicht gelesen. Zum Glück durfte ich sie später für mich entdecken. Aber sehr zeitig fielen mir seine Gedichte in die Hände und ich begann, sie zu vertonen, um sie zu meinen eigenen Stimmen zu machen. Sie waren immer Ausdruck meiner Gefühlswelt. Und wenn ich schreiben könnte, würde ich gern so schreiben wie Kästner. Er ist für mich das schreibende Gewissen der Deutschen. Zum 100sten Geburtstag 1999 durfte ich am Leipziger Schauspielhaus einen Abend gestalten. „Der Mensch ist gut“ hieß das Programm. Und es war der Beginn meiner Karriere. Seitdem sind noch drei andere Erich Kästner Programme entstanden. Und nach wie vor lässt er mich nicht los. Und wenn ich Kummer habe oder unter Ausweglosigkeit leide, lese ich immer noch hin und wieder in der „Lyrischen Hausapotheke“. Eines der schönsten Bücher, die ich kenne.

TG: Ist er zu einem Vorbild für dich geworden? Wenn ja, warum?

Johannes Kirchberg: Naja, Vorbild nicht unbedingt. Moralische Instanz vielleicht. Wie oft spricht man Kästner, ohne es zu wissen? „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ ist das wohl bekannteste Epigramm von ihm. Aber auch „Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken“ ist so aktuell und treffend wie vor hundert Jahren. Ich bin Kästner dankbar, denn durch seine Gedichte wurde meine Liebe für die Lyrik geweckt.

TG: Du trittst auch auf kleinen Bühnen auf. Wie wichtig ist dir die Tuchfühlung zum Publikum?

Johannes Kirchberg: Wenn es gut riecht, das Publikum, dann genieße ich die Tuchfühlung … (lacht) … im Ernst, ich mag die kleinen Bühnen. Ich singe gern unverstärkt und vor neugierigen Menschen. Auch gern in privater Atmosphäre. Aber ich mag natürlich auch die große Bühne. Das Konzert im Kleinen Saal der Elbphilharmonie war schon eine große Nummer.

TG: Neben dem Interesse an zeit- und gesellschaftskritischen Texten scheint dich auch der Humor mit Kästner zu verbinden. Sorgt Humor nur für Unterhaltungswert, oder siehst du einen tieferen Sinn darin? Anders gefragt: Was bedeutet Humor für dich?

Johannes Kirchberg: Heißt es nicht irgendwo „Humor ist der Regenschirm der Weisen“? Solange Satire nicht in Sarkasmus abrutscht, ist mir Humor ein gern gesehener Begleiter. Deshalb spiele ich neben den Literaturprogrammen auch ein eigenes Kabarettprogramm. TESTSIEGER heißt es und es ist humorvoll und unterhaltsam. Die Songs sind Ende Januar auf CD erschienen. Eine opulente Produktion mit Streichorchester und Bläserensemble, Chor und Band. Mit ganz großem Besteck sozusagen.

TG: Vom Spaß zum bitteren Ernst: Wenn man überlegt, dass die Nationalsozialisten damals Bücher von Kästner verbrannten – und er sogar dabei zugesehen hat… Was geht dir dann durch den Kopf?

Johannes Kirchberg: Ich finde es schon verrückt, dass Kästner so viel vorausgesehen hat, dass er immer ein Mahner und Warner gewesen ist, dass er verboten wurde und dennoch Zeitzeuge blieb. Dass er das Land nicht verlassen hat, sondern Chronist seiner Zeit war. „Manchmal“, schrieb er „ist der Alltag, auch im Krieg und unterm Terror eine langweilige Affäre.“ Zum großen Glück ist er irgendwie durch diese schlimme Zeit gekommen und hat seinen Kopf behalten. Er hatte vor, einen großen Roman zu schreiben, hat es aber dann nach dem Ende des Krieges nicht getan. Er hat es, nach eigener Aussage nicht gekonnt und nicht gewollt.

TG: Damit das Interview nochmal die Kurve kriegt bzw. angenehm ausklingt: Welche Spielorte gefallen dir in Harburg besonders gut und warum?

Johannes Kirchberg: Die Fischhalle ist natürlich ein traumhafter Ort im Hafen. Ich mag die Bühne im Stadtpark und das „Sommer im Park-Festival“ und ganz sensationell finde ich den neuen Saal im BGZ Neugraben, das JOLA. Ich habe die große Freude, dort das Kulturprogramm zusammenzustellen. Aber das sind natürlich nur die Orte, die ich als Kabarettist kenne und bespiele. Daneben gibt es noch viele Bühnen mehr im Hamburger Süden, deren Engagement gewürdigt gehört.

TG: Herzlichen Dank für das Interview!

(das Interview für ´Tiefgang` führte Sonja Alphonso)

 Termin: Mi., 26. Mrz., Erich Kästner-Abend mit Johannes Kirchberg, 19 Uhr Fischhalle Harburg, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg

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Clubs an der frischen Luft https://www.tiefgang.net/clubs-an-der-frischen-luft/ Fri, 02 Aug 2019 22:28:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5598 [...]]]> Harburgs Stadtpark an der Außenmühle dient seit eh und je dem Müßiggang und hat dafür sogar eine Freilichtbühne. Nun findet dort zum zweiten Male ein kultureller „Sommer im Park“ statt.

Schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Stadtpark vom Stadt-Obergärtner Georg Hölscher samt Freilichtbühne angelegt, um der florierenden Stadt Harburg an der Elbe einen Rückzugsort in der Natur zu geben. Auf der Freilichtbühne wurde Theater und Musik aufgeführt, bis dann 2012 Anwohner eine erhebliche Einschränkung der Nutzung aufgrund von Ruhestörungsbeschwerden durchdrückte. Nachfolgend wurde  die Bühne zwar noch aus Denkmalschutzgeldern saniert, ihre Nutzung aber kam fast gänzlich zum Erliegen. Auch da die Nutzung nicht ohne Erschwernisse möglich ist. Eintritt ist aufgrund der  Konzeption des Geländes so gut wie nicht nehmbar, WCs, Wasseranschlüsse, technische und gastronomische Infrastruktur muß eigens hergestellt werden und das Bezirksamt hält mit seiner Gebührenordnung auch noch die Hand auf. Und die Launen des Wetters können jedem Veranstalter dann auch noch die Rechnung verwässern.

Um hier ein Zeichen zu setzen, kam vor zwei Jahren die Bezirksverwaltung selbst zu dem Schluss, dem entgegenzuwirken und wurde unter dem Deckmantel des Harburger Citymanagements zum eigenen Veranstalter. Weiteres Geld floss in die Überdachung der Bühne, um zumindest die Härten der Wettergötter zu mildern. Auch wenn diese im letzten Jahr nicht fertig werden konnte, wurde 2018 ein Auftakt gegeben und ein vielfältiges Programm trotze dem nassen Wetter und gab den Startschuss, des nun wohl jährlich angedachten Festivals „Sommer im Park“.

Unter Kulturschaffenden der Initiative SuedKultur ist aus genannten Gründen dieses Fest nicht ganz unumstritten. Um aber die Kulturlandschaft zu bereichern, verschließt man sich dem Unterfangen auch nicht. Nun wird Ende August so gleich gute zwei Wochen der Stadtpark zur Bühne für Kultur verschiedener Couleur.

In der Mitteilung des Bezirksamtes heißt es:

„Mit dem als Gartendenkmal geschützten Harburger Stadtpark, in dem sich die 2014 grundsanierte barocke, über 1.000 Quadratmeter große Freilichtbühne befindet, die seit diesem Jahr eine neue Überdachung besitzt, hat Harburg einen ganz besonderen Ort für kulturelle Veranstaltungen. Der Aufbau und die Bepflanzung rund um die Freilichtbühne sorgen für eine gute Akustik und das neue Bühnendach ermöglicht wetterfeste Auftritte jeder Art. Finanziert wurde die Überdachung aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilent-wicklung (RISE) und des Bezirksamtes Harburg.

Das Kulturfestival „Sommer im Park“

Das Open-Air-Kulturfestival „Sommer im Park“ findet nach dem großen Erfolg im letzten Jahr nun an zwei Wochenenden vom 16.-18.08. und vom 23.- 25.08.2019 auf der barocken Freilichtbühne statt.

Der „Sommer im Park“ ist eine Kooperation von SuedKultur, Bezirksamt Harburg, der Lawaetz-Stiftung und dem Citymanagement Harburg sowie in diesem Jahr der beiden Harburger Musikclubs Marias Ballroom und Stellwerk. Den Abschluss von „Sommer im Park“ bildet das Fest „Harburg feiert Vielfalt“ am letzten Sonntag (25.08.2019) mit einer Vereinsmeile und buntem Aktionsprogramm. Veranstalter von „Harburg feiert Viel-falt“ sind die Sicherheitskonferenz Harburg, der Harburger Integrationsrat und die „Lokalen Partnerschaften für Demokratie Harburg und Süderelbe“.

Die Besucher erwartet ein breit gefächertes und abwechslungsreiches Angebot mit Pop, Rock- und Jazzmusik sowie Auftritten von Orchestern und Big Bands über Comedy, Tanz und Kabarett. Dies alles wird bei freiem Eintritt zu sehen sein.

Mit über 40 Acts ist für Alle was dabei!

Am Freitag, den 16.08., eröffnet Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen das Festival, bei dem am ersten Tag der Chor Hamburg Voices, Rapper Lasko, Werner Pfeifer und die Hafenbande sowie die Band Higgmen und die Celtic Cowboys die Bühne beleben werden. Mit ihrem Comedyprogramm führen Charlotte & Ralf die Zuschauer durch den ersten Tag.

Am Samstag startet das Programm bereits um 13 Uhr mit Filmmusik, Folk, Singer/Songwritern wie Jan Schröder und Jörn Peter Boll sowie am Abend mit Rock von Old Black Crow und Dockerrock. Besonders aufregend wird der Schaukampf der Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf um 16 Uhr auf der Spielwiese neben der Freilichtbühne sein!

Sonntag von 13 bis 18 Uhr gibt es Swing, Pop, Blues, Lesungen und zum Abschluss des ersten Wochenendes Musikkabarett mit Johannes Kirchberg.

Bei gutem Wetter veranstaltet Marias Ballroom am Mittwoch, den 21.08., das beliebte Karaoke Deluxe von 18 bis 22 Uhr auf der Freilichtbühne, bevor am 23.08. Sammy Berry, die Chevy Devils, Vladi Wostock und 5th Avenue die Stadtparkbühne rocken.

Auch der Harburger Musikclub “Stellwerk” goes Stadtpark ist dabei und startet am 24.08. um 14 Uhr mit Poetry Slam, gefolgt von Singer/Songwriter, Reggaes und Rap bis hin zum beliebten „Glitter Gewitter“ am Abend.

„Harburg feiert Vielfalt“ bildet dann den krönenden Abschluss am Sonntag, den 25.08. von 13 bis 18 Uhr mit buntem Tanz, Chor, Theater, Blues und Rockprogramm und großer Vereinsmeile auf der Spielwiese für die ganze Familie.

Freier Eintritt

Auch die Kunst ist integriert: Das Habibi Atelier stellt seine Werke im Park aus und die Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen bietet anlässlich des Kulturfestivals „Sommer im Park“ am Freitag, den 23.08., einen Tag der offenen Tür in der Wilstorfer Straße mit verschiedenen Kurzführungen und Workshops an.

Neben den Attraktionen auf der Open Air-Bühne wird auf der großen Wiese neben der Freilichtbühne ein Familienprogramm geboten. Kinderanimationen und Gastrostände laden zu einem Wochenende für die ganze Familie: Auf der Hüpfburg, beim Malworkshop oder Jonglieren kann man zeigen, was man kann. Das bunte Programm wird Groß und Klein begeistern.

Das neue Festivalformat zeigt, wie lebendig die kulturelle Szene in Harburg ist, die von einem beeindruckenden ehrenamtlichen Engagement getragen wird, und dass es stimmungsvolle Orte gibt, die dem vielfältigen Kulturgeschehen einen passenden Rahmen bieten. Auf den Aufruf der Veranstalter gab es ein überwältigendes Echo: Mehr als 60 Künstler/-gruppen wollten ursprünglich dabei sein.

Unter Mitwirken von SuedKultur, der Musikclubs Marias Ballroom und Stellwerk, „Harburg feiert Vielfalt“ sowie der Falckenberg Sammlung und des Habibi Ateliers wird das Kulturfestival in diesem Jahr noch vielfäl-tiger als zuvor.

Der „Sommer im Park“ wird mit freundlicher Unterstützung der Harburger Bezirksversammlung, Lotto Hamburg, dem Eisenbahnbauverein und der Tennisabteilung des Harburger Sport Clubs umgesetzt.“

 

Quelle: www.sommer-im-park-harburg.de

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Kultur nach Moorburger Art https://www.tiefgang.net/kultur-nach-moorburger-art/ Fri, 27 Apr 2018 22:36:31 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3587 [...]]]> Sonntags ist Ruhetag? In Moorburg nicht. Und das hat weniger mit dem Kohlekraftwerk als mit Kultur zu tun.

Die Moorburger Gründungsmitglieder des neuen Vereins Moorburger Art haben allerlei vor. „Hofart“ startete am 26. April mit der Vernissage einer Ausstellung der anerkannten und preisgekrönten Fotografin Andrea Künzig. Am kommenden Sonntag (29. April) folgt die Premiere des Formats „Sonntags um Fünf“ im Wasserturm am Elbdeich 161. Dieses Programm erweitert die bereits bewährten Veranstaltungen „Kunst und Kirschen“ und „Kunst und Punsch“ um Kleinkunst, die sich sehen, hören und erleben lassen kann.

Bei der Eröffnungsveranstaltung werden Gesa Dreckmann, Felix Oliver Schepp, Johannes Kirchberg, Victoria Car und Markus Bruker zu Gast sein. Von untypisch norddeutsch über charmant ironisch bis hin zu klassisch musikalisch erstreckt sich die Bandbreite der Interpreten.

Mit Gesa Dreckmann entprang einst eine exotische Mischung einer haitianischen Eizelle (Mutter), wobei ein norddeutscher Holzkopf (Vater) das seine beitrug: „La Dorffe Vita“ war geboren. Ihr Publikum weiht sie in ihre Dorfjugend ein und berichtet von eigenwilligen Charakteren auf dem Land.

Mit besonderem Charme wird uns Felix Oliver Schepp das Leben schmackhaft machen und Johannes Kirchberg ist ganz der Alte, der darum weiß, wie man innere und äußere Gebrauchsspuren up-to-date hält. Abgerundet wird das Programm mit einer musikalischen Reise durch zwei Jahrhunderte Wien. Die Sopranistin Viktoria Car wird von Markus Bruker am Flügel begleitet.

Dies wird der Auftakt zu einem monatlichen Highligt in Moorburg. Bis auf eine Sommerpause soll jeweils am letzten Sonntag im Monat die Reihe fortgeführt werden. Um eine angemessene Gage für die hochkarätigen Künstler zahlen zu können, kostet der Eintritt 12 Euro. Die Gäste erwartet im Gegenzug anspruchsvolle Unterhaltung in Form von Comedy, Satire und Lesungen.

Das Jahresprogramm der Kleinkunst á la Moorburg steht bereits fest. Vor besagter Sommerpause dürfen wir uns noch auf das Kabarettprogramm von Sebstian Schnoy freuen: „Vom Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt“. Zu sehen im Wasserturm am 27. Mai.

Doch zunächst steht die Eröffnungsveranstaltung vor der Tür und diese all jenen offen, die sich für Kunst und Kultur in Moorburg interessieren.

weiterführender Link: moorburger-art.de

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Urbane Kultur am Rande der Stadt https://www.tiefgang.net/urbane-kultur-am-rande-der-stadt/ Fri, 20 Oct 2017 22:19:28 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2366 [...]]]> In Süderelbe kann man wohnen, aber das war`s? Weit gefehlt. Zum 8. Mal besticht das Kulturhaus Süderelbe mit Kulturtagen die erstaunlich reichhaltig und mannigfach sind. Wir haben mal nachgeschaut.

Die vielen kulturellen Angebote und Aktivitäten im Süderelberaum werden im achten Jahr vom Kulturhaus Süderelbe im Rahmen der schon traditionellen „Kulturtage Süderelbe“ ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt.

Einzelkünstler, kulturelle Gruppierungen, Vereine, öffentliche und kirchliche Einrichtungen geben wieder einen Überblick über das abwechslungsreiche und bunte kulturelle Leben in unserer Region. Rund zwei Wochen lang, vom 3. bis 19. November, können sich Kunstinteressierte mit der Kunst in allen Bereichen beschäftigen und auseinandersetzen.

NOANN am 17. Nov. im elbdeich e.V. in Moorburg (Foto: Boberg)

Im Konzertprogramm sind die Neugrabener Musiker Ian Mardon (Geige) und Dylan Vaughn (Gitarre) mit ihren neuen Folk-Songs vertreten. Das Konzert findet am 4. Nov. im BGZ Süderelbe statt. Weitere Highlights sind Konzerte „Kaktusblüte“ am 10. Nov. in der Corneliuskirche, „Paris Chéri“ mit Véronique Elling und Jurij Kandelja am 17. Nov. im Striepensaal Neuwiedenthal und „Noann“ am 17. Nov. im elbdeich e.V. in Moorburg.

Für den klassischen Musikbereich sorgt das maßgeblich von Schülern der Stadtteilschule Süderelbe organisierte „TONALi“ -Konzert mit der talentierten jungen Geigerin Xenia Geugelin am 18. Nov. im BGZ Süderelbe. „TONALi“ ist ein Kulturprojekt unter anderem zu hochklassiger Nachwuchsförderung und wurde in diesem Jahr mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Johannes Kirchberg (10. Nov., Kulturhaus)

Ein Abend mit Hausbrucher Musiker und Schauspieler Johannes Kirchberg ist ein „must have“ der Kulturtage: Am  10. Nov. um 19.30 Uhr lädt Kirchberg zum Borchert-Abend mit dem Titel „Meine Seele ist noch unterwegs“ im Kulturhaus ein. Sicher steht, dass und er zum um wiederholten Male das Kulturfestival-Publikum begeistern wird!

Zum Thema Kunst findet die Vernissage „Kunst machen“ im Kulturhaus selbst, aber auch „Kunst verbindet…“ im hit-Technopark, bekannt durch vierteljährlich wechselnde, anspruchsvolle Kunstausstellungen vornehmlich regionaler Künstler*innen.  Und auch das Kinderprogramm ist reichhaltig. Veranstaltungen wie Puppentheater „Kollin Kläff“ im Kulturhaus, Bilderbuchkino in der Bücherhalle, Kinderkino im Stadtteilhaus Neuwiedenthal oder Marionettentheater „Froschkönig“ im elbdeich e.V. richten sich an die jüngeren Einwohner von Süderelbe.

Das „Kulturhaus-Kino“, das durch den Hamburger Integrationsfonds gefördert wird,  wird am 6. Nov. eine Premiere mit dem Film „Die andere Seite der Hoffnung“ von Aki Kaurismäki im Kulturhaus feiern.

Das gesamte Programm reicht aber noch weiter. Vorträge, Tanz, Plattdeutsch, Zeichentrick oder Workshops wie Diskussionen. Die Kulturtage bestechen nicht nur durch ihre Vielfalt, sondern auch durch Angebote, die zum Mitmachen einladen. Das geschmackvoll gestaltete und übersichtliche mit Ortsplänen versehene Programmheft liegt in vielen Geschäften und öffentlichen Einrichtungen aus, kann im Kulturhaus per mail an info(at)kulturhaus-suederelbe.de oder telefonisch unter 7967222 angefordert werden. Alle Infos sind auch unter www.kulturtage-suederelbe.de zu finden. Es lohnt sich also, den ein oder anderen Ort, die ein oder andere Kulturveranstaltung aufzusuchen und sich nicht nur passiv auf die Inhalte einzulassen, sondern auch die Gelegenheit zum aktiv werden zu nutzen. Überraschungen gibt es reichlich.

Initiator / Kontakt: Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg, Tel. 040-7967222, Mail: info(at)kulturhaus-suederelbe.de

 

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