Klaus und Lore Rating Stiftung – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 11 Nov 2022 16:59:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 „‚Kultur & Schule‘ ist ein Zeichen der Hoffnung“ https://www.tiefgang.net/kultur-schule-ist-ein-zeichen-der-hoffnung/ Fri, 11 Nov 2022 23:52:58 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9475 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien, die Behörde für Schule und Berufsbildung und acht Hamburger Stiftungen statten den Projektfonds „Kultur & Schule“ für das laufende Jahr mit insgesamt 510.000 Euro aus, um Kulturelle Bildung an den Hamburger Schulen weiter zu stärken.

Im Fokus der Förderung stehen insbesondere Kooperationen von Künstlerinnen und Künstlern und Kulturinstitutionen mit Schulen, die Kulturelle Bildung an Schulen langfristig vorantreiben.

Bereits 29 Vorhaben an Schulen konnten im Frühling bewilligt werden. In einer neuen Förderrunde hat die unabhängige Jury nun weitere 19 Projekte ausgewählt. Alle geförderten Vorhaben können im laufenden Schuljahr beginnen. Die nächste Antragsrunde für Projekte, die zwischen Mai und Dezember nächsten Jahres starten, beginnt am 1. Februar 2023 und läuft bis zum 31. März 2023. Weiterführende Informationen auf www.kulturfonds-hh.de

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien:„Gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern die Tür zur Kulturellen Bildung weit zu öffnen. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, die Welt neu und anders zu denken und zu erfahren. Dank der großen Kreativität der Hamburger Kulturszene können wir mit dem Fonds Kultur & Schule bemerkenswert vielseitige Projekte an den Schulen umsetzen. Ich möchte den Antragstellerinnen und Antragstellern für ihre kreativen Projektvorschläge und der Jury und den Stiftungen für ihr Engagement von Herzen danken.“

Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung: „Die vom Fonds ‚Kultur & Schule‘ geförderten Projekte sind ein Zeichen der Hoffnung in unruhigen Zeiten. Wenn vermeintlich sicher Geglaubtes aus den Fugen gerät, können Kulturprojekte in Schule dazu ermutigen, sich kritisch-künstlerisch mit Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft auseinanderzusetzen. Schülerinnen und Schüler können so neue Perspektiven und ein besseres Verständnis für sich und ihre Umwelt entwickeln. Insofern gilt mein besonderer Dank all den Lehrkräften, Künstlerinnen und Künstler sowie den künstlerischen Einrichtungen, die durch ihr Engagement den Kindern unserer Stadt neue kreative Erfahrungen ermöglichen. Nicht zuletzt gilt mein Dank auch den beteiligten Stiftungen, die durch ihre finanzielle Unterstützung den Weg zu dieser erfolgreichen Zusammenarbeit geebnet haben.“

Caroline Sassmannshausen, Geschäftsführerin Klaus und Lore Rating Stiftung, als Vertreterin der fördernden Stiftungen: „Klimawandel, Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg – die weltweiten Krisen belasten Kinder und Jugendliche enorm. Das Potenzial kultureller Bildung kann vor diesem Hintergrund nicht hoch genug eingeschätzt werden: Schülerinnen und Schüler erlernen mit Spaß und Leichtigkeit wichtige Schlüsselkompetenzen, um mit den derzeitigen Herausforderungen unserer Welt kreativ und konstruktiv umzugehen. Wir freuen uns, mit dem Projektfonds diese wichtige Arbeit von Kulturschaffenden an Hamburger Schulen zu ermöglichen!“

Dörte Nimz, Geschäftsführerin der LAG Kinder- und Jugendkultur e.V.: „Erneut hat uns eine große Bandbreite an Anträgen erreicht. Leider können nicht alle Vorhaben gefördert werden, doch wir freuen uns mit den 19 bewilligten Projekten auf die Umsetzung ihrer Ideen. Es ist fantastisch zu sehen, wie viele interessante neue Kooperationen entstanden sind, seit der Projektfonds besteht.“

Die Behörde für Kultur und Medien und die Behörde für Schule und Berufsbildung beteiligen sich mit jährlich 425.000 Euro am Fonds. Die Alfred Toepfer Stiftung, die BürgerStiftung Hamburg, die Claussen-Simon Stiftung, die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die Dürr Stiftung Hamburg, die Gabriele Fink Stiftung, die Körber Stiftung und die Klaus und Lore Rating Stiftung geben zusammen zusätzlich 85.000 Euro dazu. Damit stehen für das Jahr 2022 insgesamt 510.000 Euro für den Projektfonds „Kultur & Schule“ zur Verfügung.

Beim Projektfonds „Kultur & Schule“ können Vorhaben in allen künstlerischen Sparten, allen Formaten und für alle Klassenstufen mit einer maximalen Förderlaufzeit von einem Jahr eingereicht werden. Die geförderten Projekte sollen einen kulturellen Impuls für eine nachhaltige Entwicklung der Schule geben.
Über die Vergabe der Fördersummen in Höhe von 1.000 bis maximal 15.000 Euro entscheidet eine Jury. In begrenztem Umfang können Projekte auch über maximal drei Jahre mit insgesamt bis zu 45.000 Euro gefördert werden.

Eine Übersicht über die geförderten Projekte finden Sie unter www.kulturfonds-hh.de

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Unterstützung für freie Künstler*innen https://www.tiefgang.net/unterstuetzung-fuer-freie-kuenstlerinnen/ Fri, 27 Mar 2020 23:45:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6615 [...]]]> Unter dem Motto „Kunst kennt keinen Shutdown“ hat die Hamburgische Kulturstiftung gemeinsam mit weiteren Hamburger Stiftungen einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, um Spenden für die Unterstützung freier Künstlerinnen und Künstler in Hamburg zu sammeln.

Wer dazu beitragen möchte, kann unter dem Stichwort „Hilfsfonds“ an die Hamburgische Kulturstiftung spenden (Spendenkonto: Hamburgische Kulturstiftung, IBAN: DE24 2012 0000 0052 7570 28, Stichwort: „Hilfsfonds“).

Mehr als 400.000 Euro sind durch die Zusagen von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen bereits zusammengekommen, darunter: Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Claussen-Simon-Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, Dorit & Alexander Otto Stiftung, Fischer Stiftung Hamburg, Körber-Stiftung, Klaus und Lore Rating Stiftung, Gabriele Fink Stiftung, Mara und Holger Cassens Stiftung, Stiftung Hamburger Hilfsspende, Quantum sowie Susanne und Michael Liebelt, Berit und Rainer Baumgarten, Carolin und Nikolaus Ditting, Annegret und Claus-G. Budelmann.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wir müssen die Welle der Neuinfektionen brechen. Das macht weitreichende Beschränkungen des öffentlichen und kulturellen Lebens nötig. Seitdem klar ist, dass die Kultureinrichtungen vorübergehend schließen müssen, geht es auch um die Frage, wie wir die Kultur in unserer Stadt jetzt unterstützen können. Viele sind intensiv und engagiert dabei. Deswegen bin ich sehr dankbar für die Initiative der Hamburgischen Kulturstiftung. Die Spenden kommen direkt Projekten der jungen Kunst und der Kinder- und Jugendkultur zugute und ergänzen sinnvoll die Maßnahmen des Schutzschirms, den der Hamburger Senat aufgespannt hat. Ich freue mich in dieser schwierigen Zeit besonders, dass die Hamburger Stiftungen gemeinsam mit vielen Privatpersonen Verantwortung für unser Gemeinwesen übernehmen und eine lange Tradition des bürgerschaftlichen Engagements fortsetzen. Es ist an uns allen, dafür Sorge zu tragen, dass die Kulturlandschaft unserer Stadt in dieser schwierigen Zeit in ihrer Vielfalt erhalten bleibt. Dank an alle, die das unterstützen.“

Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.: „Schnell, mit Augenmaß und abgestimmt mit den öffentlichen Hilfsangeboten Unterstützung für Kulturschaffende in Hamburg bereitzustellen – das ist das Ziel eines Förderfonds, den nun die Hamburgische Kulturstiftung auf den Weg bringen wird. Im Namen der Toepfer Stiftung, der bereits gefundenen großzügigen Unterstützerinnen und Unterstützer und auch des Bundesverbands Deutscher Stiftungen rufe ich ausdrücklich weitere Hamburger kulturfördernde Stiftungen, aber auch Unternehmen sowie Spenderinnen und Spender auf, nach ihren Möglichkeiten mitzutun. Es gilt jetzt, sich tatkräftig mit den Menschen solidarisch zu zeigen, die unsere Kulturlandschaft in Hamburg so reich machen!“

Gesa Engelschall, geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung: „Die Künstlerinnen und Künstler sind in Not und brauchen unsere Unterstützung – nicht nur um die Lebenskosten für sich und ihre Familien zu decken, sondern auch um weiter künstlerisch arbeiten zu können. Das tun sie ohnehin meist schon unter prekären Bedingungen, die sich in dieser schwierigen Situation als existenzbedrohend erweisen. Umso ermutigender ist der Einfallsreichtum vieler Kunstschaffender, die uns jetzt zeigen: Die Kunst findet ihren Weg, auch wenn die Menschen zuhause bleiben! In dieser zutiefst verstörenden Zeit brauchen wir Kultur mehr denn je!“

Die Vergabemodalitäten für den Hilfsfonds werden gerade erarbeitet. Ziel ist es, vor allem freien Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern durch unbürokratische Förderung die Fortsetzung ihrer Arbeit zu ermöglichen. Von den langfristig noch nicht abzusehenden Auswirkungen des Coronavirus sind viele von ihnen schon jetzt existenziell betroffen: Durch die Absage von Veranstaltungen und Schließung von Kultureinrichtungen ist ihnen von einem Tag auf den anderen ihr Einkommen weggebrochen.

Die Hamburgische Kulturstiftung wurde 1988 als privatrechtliche Stiftung gegründet. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung des künstlerischen Nachwuchses in den Sparten Musik, Theater, Tanz, Performance, Bildende Kunst, Literatur und Film sowie der Kinder- und Jugendkultur. Aufgrund des geringen Stiftungskapitals und der niedrigen Erträge muss die Stiftung ihre Fördermittel laufend neu akquirieren. Als Mittlerin zwischen privaten Förderern, Wirtschaft und Kultur betreibt sie daher aktives Fundraising durch immer wieder neue Formate von Benefizveranstaltungen, einen Freundeskreis, Projektpatenschaften und Kooperationen mit anderen Stiftungen.

Weiterführend: www.kulturstiftung-hh.de

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„Schlüsselkompetenz der Zukunft!“ https://www.tiefgang.net/schluesselkompetenz-der-zukunft-2/ Fri, 07 Feb 2020 23:00:11 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6344 [...]]]> 2019 wurde ein neuer Fonds für Kulturprojekte in Schulen aufgelegt und konnte gleich 52 Kooperationen anstoßen. Nun startet die zweite Bewerbungsphase …

Der neue Projektfonds Kultur & Schule schient ein großer Erfolg: 2019 konnten 52 Kulturprojekte an Hamburgs Schulen Dank einer Förderung von 520.000 Euro umgesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten zum Beispiel an zirkuspädagogischen Angeboten teilnehmen, Stahl-Keramik-Skulpturen entlang mehrerer Schulgebäude gestalten, ein Computerspiel entwickeln, tanzend forschen oder mithilfe ausgedienter Atlanten eine neue Welt gestalten. Auf Grund des Erfolges hat sich jetzt die Stadt mit den unterstützenden Stiftungen darauf verständigt, auch 2020 wieder Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Künstlerinnen und Künstlern zu ermöglichen. Bis Ende März können sich Projekte nun für die nächste Ausschreibungsrunde online unter www.kinderundjugendkultur.info bewerben.

Möglich macht all dies der 2019 in Kooperation von der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam mit Hamburger Stiftungen eingerichtete Projektfonds „Kultur und Schule“. Mithilfe des Fonds erhalten Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler aller Sparten die Möglichkeit, mit Schülerinnen und Schülern kreativ tätig zu werden. So wird an den Schulen Kultur unmittelbar erlebbar und die aktive Beteiligung am kulturellen Leben von Hamburger Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestärkt. Da in diesem Jahr weitere Stiftungen zur Teilnahme gewonnen werden konnten, kann das Programm jetzt sogar ausgeweitet werden. Insgesamt stehen in 2020 für den Projektfonds 550.000 Euro zur Verfügung. 425.000 Euro von der Stadt und 125.000 Euro von Stiftungen.

Im Rahmen der letzten Förderrunde setzten sich beispielsweise an der Grundschule Vizelinstraße die Schülerinnen und Schüler in künstlerischer Form mit dem Zusammenspiel von Herkunftskultur und transnationaler Alltagskultur auseinander, an der Beruflichen Schule Anlagen- und Konstruktionstechnik am Inselpark engagierten sich junge geflüchtete Menschen als mobile Reporter für ihre Peers, an der Schule Hirtenweg konnten Kinder mit starken körperlichen und motorischen Einschränkungen an individuell angepassten Instrumenten musizieren, und am Struensee Gymnasium drehten Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs Filme zum Thema „Nachhaltigkeit“.

Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung: „Hamburgs Schulen haben schon in der Vergangenheit erfolgreich mit Partnerinnen und Partnern aus dem Bereich Kultur gut zusammengearbeitet. Oftmals kam eine solche Kooperation durch persönliche Kontakte oder nachbarschaftliche Beziehungen zustande. Der Projektfonds ‚Kultur und Schule‘ bietet nun allen Schulen die Chance, sich niedrigschwellig zu bewerben und gute kulturelle Ideen für Hamburgs Kinder und Jugendliche umzusetzen. Um der Vielzahl der herausragenden Projekte gerecht zu werden und möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen, können sich ab sofort wieder Projekte für die Förderung bewerben.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wir wollen die Hamburger Schülerinnen und Schüler so früh und so intensiv wie möglich mit Kunst und Kultur in Berührung bringen. Kultur öffnet Türen zu Bildung und Teilhabe. Der Projektfonds setzt genau da an und ermöglicht ein kreatives Miteinander von Künstlerinnen und Künstlern und Schulen. Im letzten Jahr konnten bereits viele Schülerinnen und Schüler dank des Fonds wichtige kreative Erfahrungen sammeln. Mit der neuen Runde knüpfen wir an diesen Erfolg an und können viele neue Kulturprojekte an Hamburgs Schulen umsetzen.“

Petra Kochen, Vorstand Gabriele Fink Stiftung: „Bereits das erste Jahr unserer gemeinsamen Arbeit hat sich meiner Einschätzung nach sehr bewährt. Neue Stiftungen sind hinzugekommen: die Klaus und Lore Rating Stiftung und die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel. Und den Anträgen, die gestellt wurden, kann man entnehmen, dass kulturelle Bildung an vielen Hamburger Schulen eine bedeutsame Rolle spielt. Erfreulicherweise verbreitet sich die Einsicht, dass Kreativität die Schlüsselkompetenz der Zukunft ist. Das zu beobachten ist schön und bestärkt uns in unserem Engagement für die kulturelle Bildung.“

Die Behörde für Kultur und Medien und die Behörde für Schule und Berufsbildung beteiligen sich mit jährlich 425.000 Euro am Fonds. Die Alfred Toepfer Stiftung, die BürgerStiftung Hamburg, die Claussen-Simon-Stiftung, die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die Dürr-Stiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Körber-Stiftung, die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel und die Klaus und Lore Rating Stiftung geben zusammen zusätzliche 125.000 Euro im Jahr dazu.

Interessierte Kulturschaffende und Schulen können sich bei der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendkultur (LAG) unter www.kinderundjugendkultur.info über die geförderten Projekte und das Antragsverfahren informieren.

Ansprechpartnerin bei der LAG Kinder- und Jugendkultur ist Johanna Dyckerhoff: foerderung@kulturfonds-hh.de 

 

Die Ausschreibungen für Projektvorschläge im Jahr 2020 laufen vom 1. Februar bis 31. März und vom 1. August bis 30. September 2020.

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