Kultur-Senator Dr. Carsten Brosda https://www.tiefgang.net Wed, 29 Apr 2020 09:37:42 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 90 Jahre in die Sterne schauen https://www.tiefgang.net/90-jahre-in-die-sterne-schauen/ Fri, 24 Apr 2020 22:35:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6792 [...]]]> Der Blick in die Sterne hat seit jeher den Menschen beeindruckt. Nun feiert das Hamburger Haus des Universums seinen 90. Geburtstag. Ganz irdisch.

Am 30. April 1930 wurde das Planetarium Hamburg im ehemaligen Winterhuder Wasserturm im Stadtpark eröffnet. Egal ob jung oder alt, Laie oder Experte und Expertin – alle werden hier mitten hinein ins kosmische Geschehen versetzt. Ursprünglich als Wasserturm erbaut, wurde das Gebäude 1917 fertiggestellt und überstand zwei Weltkriege. Das „Haus der Sterne“ öffnete am 30. April 1930 im heute denkmalgeschützten Turm und zählt damit zu den ältesten Planetarien weltweit.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „An keinem anderen Ort in Hamburg ist man den Sternen so nah wie im Planetarium, und das seit nunmehr 90 Jahren. In seiner fast ein Jahrhundert währenden bewegten Geschichte hat es sich zum erfolgreichsten Planetarium Deutschlands entwickelt und bietet ein einzigartiges Programm, das national und international Maßstäbe setzt. Mit wissenschaftlichen und unterhaltsamen Formaten werden den Besucherinnen und Besuchern vielfältige Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit unserer Erde und dem Universum geboten. Modern und innovativ, hat das Sternentheater vollkommen zu Recht einen festen Platz in der Hamburger Kulturlandschaft.“

Die Entstehungsgeschichte des Planetarium Hamburg ist eng mit dem deutsch-jüdischen Kunsthistoriker Aby Warburg verknüpft. Dieser gilt als einer der bedeutendsten Anreger der Geisteswissenschaften im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. So konzipierte er für das Planetarium die bedeutende „Bildersammlung zur Geschichte von Sternglaube und Sternkunde“, die erstmals zur Eröffnung des Hauses gezeigt wurde – leider einige Monate nach Warburgs Tod. Mit ihr wollte er die Darstellung des Himmels um eine Ausstellung ergänzen, die zeigt, wie die Menschen im Lauf der Geschichte die Bewegung der Gestirne wahrgenommen und erklärt haben. Nach einer wechselvollen Geschichte ist sie derzeit im Archiv der Universität Hamburg eingelagert. Doch Warburgs visionärer Umgang mit der Welt der Bilder, Wahrnehmungen und der Wissenschaft hat bis heute nicht an Aktualität verloren und weist nicht nur dem Planetarium einen Weg in die Zukunft.

Das Planetarium Hamburg heute

Seit dem Jahr 2000 steht das Planetarium unter der Leitung des Astrophysikers Prof. Thomas W. Kraupe. Er folgte auf Prof. Dr. Erich Übelacker, der das Haus von 1975 bis 2000 sehr erfolgreich führte. Thomas Kraupe würdigt mit seinem Kurs das Vermächtnis Aby Warburgs. „Unser Planetarium ist ein facettenreiches Sternentheater – eine lebendige Begegnungsstätte von Kunst, Kultur, Wissenschaft und Natur, die Herz und Verstand, Emotion und Intellekt anspricht. Sie ist ein einzigartiger Denkraum, der den Menschen und das Menschliche im unendlich großen Raum und im Meer der Zeit verorten hilft”, beschreibt Kraupe die Vision, die er mit seinem Team umsetzt. „Bis heute hat das Planetarium Hamburg bereits vielen Millionen Menschen ihre Heimat im Kosmos näher gebracht – und gleichzeitig vermittelt, was wir alle auf unserem kleinen blauen Planeten teilen: unsere Neugier und unsere gemeinsame Herkunft von den Sterne.“

Als „Kreuzfahrtschiff der Sinne“ bietet das Planetarium nun außergewöhnliche Ausflüge in das Universum und erklärt die großen Zusammenhänge unserer Erde mit dem Kosmos. Dank neuer, weltweit einzigartiger technischer Ausstattung können die Zuschauer die Sterne und Planeten buchstäblich „zum Greifen nah“ erleben und in kosmische Licht- und Klangräume eintauchen: So ist das Planetarium Hamburg das erste Sternentheater weltweit, in dem ein immersives 3D-Bild mit 3D-Sound zu einem eindrucksvollen Rundum-Erlebnis verschmelzen. Neben Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen prägen Künstler und Künstlerinnen wie Rolf Zuckowski, Mousse T., Enya, Simone Young, Hardy Krüger, Jean-Michel Jarre u.v.m. hier neue audiovisuelle Reisen zwischen Ursprung und Zukunft der Welt, wie sie selten so tief und so sinnlich zu erleben sind. Nicht ohne Grund zählt das Haus mehr als 300.000 Besucher im Jahr.

Auch die zahlreichen Umbauten und Erweiterungen des Hauses folgten der Idee, Räume für Begegnungen zwischen Kunst und Wissenschaft zu öffnen. So wurde durch die Durchbrüche des Fundaments im Rahmen einer umfangreichen, denkmalgerechten Sanierung 2017 das heutige Foyer geschaffen. Dieses bietet einen freien Blick auf das von Dorothea Maetzel-Johannsen konzipierte und von Heinrich Groth 1930 ausgeführte Deckengemälde mit der mythologischen Darstellung der Sternbilder.

Das Programm zum 90-jährigen Jubiläum

Nun steht das 90. Jubiläum ins Haus. Da das Planetarium am 30. April aufgrund der Corona-Krise nach wie vor für den Publikumsverkehr geschlossen ist, wird die Jubiläumswoche zunächst online und virtuell gefeiert. Den Auftakt bildet der „Earth Day“ am 22. April. Hier ist mitunter die Finissage der Ausstellung „Safari zum Himmel“ geplant. Am 24. April folgt dann das 30. Jubiläum des Hubble-Weltraumteleskopes. Das Sternentheater widmet ihm eine Ausstellung faszinierender Bilder – in Kombination mit einem spannenden Foto-Projekt, über das an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten werden soll. Ihren Gipfel findet die Festwoche am Jubiläumstag des Planetariums. Hier wird ein spannendes Programm auf die digitalen Beine gestellt, so dass Freundinnen und Freunde des Hauses online mitfeiern können.

Auch die kommenden Monate stehen im Zeichen des „90. Geburtstages“ des Sternentheaters. Geplant sind besondere Veranstaltungen, Wettbewerbe und ein Sommerfestival mit zahlreichen Gastauftritten von Künstlerinnen und Künstlern sowie Gastspiele ausgewählter Planetariumsprogramme aus aller Welt. Los geht es, sobald das Planetarium Hamburg seine Tore wieder für den Publikumsbetrieb öffnen kann. „Gerade in unruhigen und besorgniserregenden Zeiten kann uns der Blick in die Sterne Zuversicht geben. Die kosmische Perspektive auf unsere Welt, wie sie hier erlebbar wird, stärkt unser Wir-Gefühl und damit den Zusammenhalt, den wir jetzt brauchen. Und so sehen wir dem ‚90. Geburtstag‘ unseres Sternentheaters mit Vorfreude entgegen“, sagt Prof. Kraupe. „Feiern Sie mit uns und begleiten Sie uns mit Neugier und Tatkraft auch bei unseren kommenden Umrundungen der Sonne.“

Weitere Informationen zum Festprogramm und zum Sternentheater finden sich unter www.planetarium-hamburg.de.

 

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Die visionär feministische Zukunft https://www.tiefgang.net/die-visionaer-feministische-zukunft/ Fri, 03 Jan 2020 23:14:41 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6214 [...]]]> Eine komplexe Gesellschaft samt ihrer Fragestellungen kommt mit simplen Antworten meist nicht weit. Daher streben drei Frauen auch für den Feminismus neue Wege an und gründete nun das „eeden“. Rein paradiesisch geht es aber auch dort nicht zu.

Mit Beginn des Jahres eröffnete das eeden in der Stresemannstraße im Hamburger Schanzenviertel. Ein einzigartiger experimenteller Ort, an dem die drei Gründerinnen Kübra Gümüşay, Onejiru Arfmann und Jessica Louis ein wegweisendes soziales und feministisches Unternehmen auf die Beine gestellt haben. Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, hat die Schirmherrschaft für die Gründungsphase übernommen . Die Behörde für Kultur und Medien unterstützt ihren zeitgemäßen Umgang mit den Themen  Gleichberechtigung, politischer Aktivismus und Zusammenarbeit und fördert die Gründung von eeden mit 100.000 Euro.

eeden ist ein vielfältiger innovativer Ort für visionäre feministische Zukunftsideen. Es ist ein feministischer Co-Creation und Co-Working Space, ein Inkubator und ein Veranstaltungsort für kulturellen Ausdruck in einem. Hier soll Frauen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Politik, Musik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien ein Raum geboten werden, um die Welt von morgen gemeinsam zu gestalten. Geplant sind Panels, Konzerte, Lesungen, Pop-Ups und vieles mehr.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Gründerinnen von eeden zeigen mit ihrer Initiative eindrucksvoll, wie viel sich mit einer guten Idee, Mut und Engagement erreichen lässt. Der Co-Creation Space steht für den Einsatz für die Gleichberechtigung und innovative, experimentelle Räume für das öffentliche Denken. Ich freue mich sehr, dieses Vorhaben in seiner Entstehungsphase begleiten zu können. Mit eeden bekommt Hamburg einen neuen Ort, der innovative und kreative Ansätze für eine zukunftsfähige Gesellschaft fördert und nachhaltige Veränderungen anstößt.“

Kübra Gümüşay, Mitgründerin von eeden: „Gerade in politisch so turbulenten Zeiten braucht es Orte, an denen nicht reflexartig nach den erstbesten Antworteten gegriffen wird, sondern experimentiert und zukunftsgewandt, innovativ und kreativ an die Herausforderungen unserer Zeit herangegangen werden kann. Mit der Unterstützung der Kulturbehörde können wir diesen Ort in Hamburg realisieren, der visionäre, inspirierende Köpfe aus den verschiedensten Bereichen zusammenbringt und an dem neue Wege ergründet werden können. Unser Ziel ist es dadurch die Zivilgesellschaft und das gemeinschaftliche Zusammenleben in der Demokratie zu stärken und Räume für öffentliches Denken zu schaffen. Die starke Unterstützung der Kulturbehörde ist ein wichtiges Signal in die Gesellschaft hinein, über das wir uns sehr freuen und sehr dankbar sind.“

Über eeden

Mit eeden wollen die Gründerinnen verbinden, was für sie zusammengehört: gesellschaftliches Engagement und wirtschaftlichen Erfolg zum Wohle aller. Bundesweit hat eeden bereits in der Startphase auf sich aufmerksam gemacht. Im November wurden die Gründerinnen in Berlin als Kultur- und Kreativpiloten 2019 ausgezeichnet. Sie gehören damit zu 32 Unternehmerinnen und Unternehmern der Kultur- und Kreativwirtschaft, die beim diesjährigen Wettbewerb der Bundesregierung für ihre zukunftsweisenden Ideen aus 800 Bewerbern und Bewerberinnen für ihre Ideen ausgewählt wurden. Um weitere finanzielle Mittel für den Betrieb von eeden einzuwerben, haben die Gründerinnen neben weiteren Fundraisingmaßnahmen eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen: gofundme.com/eeden

Die Gründerinnen

Kübra Gümüşay ist Autorin, Aktivistin, Speakerin und Politikwissenschaftlerin. Ihr erstes Buch „Sprache & Sein“ erscheint im Frühjahr 2020 bei Hanser Berlin. Ihre Texte erscheinen unter anderem bei Die Zeit und der taz. Zu den Initiativen, die sie gründete, gehören unter anderem die Antirassismus-Kampagne #SchauHin, das feministische Bündnis #ausnahmslos und „Organisierte Liebe“. Das Magazin Forbes zählt Kübra 2018 zu den Top 30 unter 30 in Europa im Bereich Media und Marketing. Onejiru Arfmann ist Produzentin, Musikerin, Aktivistin, Consultant und Diplom Geografin. Sie berät NGOs im Bereich Interkulturalität und Empowerment, ist Gründerin und Lead der Sisters (Keepers), sowie Stiftungsbeirätin und Consultant für Viva con Agua. Zudem ist sie Board Member von Music Women Germany und Spokesperson bei musicHHwomen. Ihr zweites Soloalbum „Higher than High“ ist im August 2019 erschienen. Jessica Louis ist Markenstrategin, Creative Director, Beraterin, Künstlerin, Aktivistin. Ihre Themenschwerpunkte sind Zeitgeist, kulturelle Codes, Kunst und Gesellschaft im Wandel. Für Greenpeace hat sie die Visual Identity der internationalen Kampagne „Make Smthng“ entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit der Führung des Reeperbahn Festivals hat sie die Marken- und Visionsarbeit der internationalen Initiative Keychange entwickelt, die sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzt. Sie ist Mitinitiatorin des Sister’s March 2017 sowie der ersten Frauen-Barcamps in Hamburg.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

eedenhamburg.de

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Politik der Erinnerung https://www.tiefgang.net/politik-der-erinnerung/ Fri, 13 Dec 2019 23:49:41 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6159 [...]]]> Edwin Scharff war im 20. Jahrhundert eine prägende Person in der Bildenden Kunst. Ein Preis nach seinem Namen soll dieses Erbe fortführen.  In diesem Jahr geht er an Michaela Melián.

Der Hamburger Senat ehrt jedes Jahr eine Hamburger Künstlerin oder einen Künstler mit dem renommierten Edwin-Scharff-Preis. Die Preisträgerin für das Jahr 2018, Michaela Melián, bekommt den Preis am kommenden Montag, 16. Dezember im Rahmen eines Senatsempfangs im Rathaus überreicht. Durch die von der Haspa verdoppelte Fördersumme ist der Preis nun mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Michaela Melián hat seit 2010 eine Professur für zeitbezogene Medien an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg inne. Die 1956 in München geborene Künstlerin, studierte Musik und bildende Kunst in München und London. Sie ist Mitbegründerin der Band „F.S.K.“ (Freiwillige Selbstkontrolle) und eine vielfach ausgezeichnete Hörspielproduzentin. In ihren visuellen und akustischen Collagen verbindet sie auf einzigartige Weise verschiedene künstlerische Techniken miteinander. Grundlage vieler Arbeiten sind umfassende Recherchen, aus denen sie Werke entwickelt, die für eine intensive Auseinandersetzung mit komplexen Themen wie der deutschen Geschichte stehen. In der Jurybegründung heißt es: „Michaela Melián bezeichnete ihre Vorgehensweise einmal als ‚Politik der Erinnerung‘. Sie zählt zu einer Generation von Konzeptkünstlerinnen und -künstlern, die aus einem popkulturellen Selbstverständnis heraus Genderthemen, Bildkultur, Alltagsobjekte und Musik zu einem analytisch durchdachten Werk verbinden“.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Seit 1955 werden Künstlerinnen und Künstler, deren Werke das Kulturleben der Stadt Hamburg nachhaltig prägen, mit dem Edwin-Scharff-Preis geehrt. Die Auszeichnung trägt zur Sichtbarkeit der Bildenden Künstlerinnen und Künstler in Hamburg bei und würdigt die Relevanz ihrer kreativen Energie für unsere Stadtgesellschaft. Durch Kunst werden wir angeregt die Perspektiven zu wechseln, können unsere Wahrnehmung schärfen, Narrative hinterfragen und neue entwickeln. Mit Michaela Melián zeichnen wir eine facettenreiche Künstlerin aus, die  auf einmalige Weise, Kunst und Musik miteinander verbindet und uns so immer wieder neue und spannende Blickwinkel öffnet.“

Zur Jury 2018 gehörten Stefan Kern (Preisträger 2015), Hannes Loichinger (Kunstwissenschaftler), Roberto Ohrt (Kurator/Journalist), Katja Schröder (Leiterin Kunsthaus Hamburg), Ludwig Seyfarth (Journalist), Cordula Sohst-Brennenstuhl (Sammlerin) und Sonja Vordermaier (Künstlerin).

Der Edwin-Scharff-Preis

Der Edwin-Scharff-Preis wird seit 1955 an bildende Künstlerinnen und Künstler verliehen, die in Hamburg und Umgebung leben und „deren Werke unter dem Anspruch, den der Namensgeber des Preises setzt, Auszeichnung verdienen“ (Satzung). Über die Verleihung entscheidet eine Fachjury, die vom Senat berufen wird. Der Namensgeber des Preises, Edwin Scharff, gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. 1887 in Neu-Ulm geboren, wurde er in der Nachkriegszeit an die Landeskunstschule nach Hamburg berufen, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Frühere Preisträgerinnen und Preisträger sind unter anderem Hanne Darboven, Franz Erhard Walther, Anna und Bernhard Blume sowie Daniel Richter.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

Weiterführend: michaelamelian.net

 

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Schnitgers letzte Ruhe https://www.tiefgang.net/schnitgers-letzte-ruhe/ Fri, 08 Nov 2019 23:17:42 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6008 [...]]]> Mit einem Orgelkonzert in der Neuenfelder St. Pankratiuskirche feierten Carsten Brosda und Björn Thümler gestern Abend den Abschluss des Orgeljahres zu Ehren des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger.

In der Kirche, in der der berühmte Orgelbauer bestattet wurde, gaben der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Thümler, und Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Brosda, einen Rückblick auf das laufende Orgeljahr und einen Blick auf die Zukunft der Orgelkultur. In Hamburg werden zudem im Rahmen des Orgeljahres in der St. Johannis-Kirche Harvestehude von Sonntag, 10. November 2019, 17.30 Uhr, bis Donnerstag, 14. November 2019, 20.30 Uhr, mit der Licht-Klang-Installation „Windlicht“ Töne zum Leuchten gebracht.

Arp Schnitger, 1648 in der Wesermarsch geboren, gilt mit rund 170 erbauten und umgebauten Orgeln bis heute als einer der bedeutendsten Orgelbauer aller Zeiten. 2019 jährte sich sein Todestag zum 300. Mal, Schnitger ist in der St. Pankratiuskirche in Hamburg-Neuenfelde bestattet. Allein in Niedersachsen und Hamburg finden sich noch 24 Orgeln, die die Handschrift des Orgelbauers tragen.

Anlässlich dieses Jubiläums finden dieses Jahr in Hamburg und Niedersachsen zahlreiche Veranstaltungen zur Orgelkultur statt. So initiierte in Hamburg der Verein Orgelstadt Hamburg mit Förderung der Behörde für Kultur und Medien und der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien eine breit angelegte Kampagne: vom Museum für Kunst und Gewerbe bis zur Elbphilharmonie, vom Orgel Open Air bis zum Late Night Orgelkonzert wurde zusammen mit zahlreichen Unterstützern ein vielfältiges Programm zusammengestellt, mit dem das Jahr 2019 in Hamburg unter dem Motto Hamburg zieht alle Register zum Orgeljahr wurde. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen sowie der interaktiven Website ist es gelungen 2019 für die Orgel und die Vielfalt der Orgelmusik zu begeistern.

In Niedersachsen stand die Orgelkultur im Mittelpunkt der diesjährigen Jubiläumskampagne „Hoch empor. Orgeln in Niedersachsen”, einer gemeinsamen Initiative von Musikland Niedersachsen und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Gemeinsam mit den Akteuren der Orgelkultur konnte ein breites Publikum erreicht werden – durch virtuose Konzerte ebenso wie durch innovative Veranstaltungsformate. Mit Blick auf die Zukunft der Orgelkultur wurden im Rahmen des Projekts „Orgeln zu Gast im Klassenzimmer“ junge potentielle Nachwuchsorganisten erreicht.

Senator Dr. Carsten Brosda und Minister Björn Thümler ging es bei ihrem Rückblick am vergangenen Freitag nicht allein um das Bewahren des kulturellen Erbes, sondern auch um das Weitertragen der Begeisterung für die Orgel in die Zukunft. Dieser Blick in die Zukunft wurde 2019 an vielen Stellen ermöglicht und wird nicht zuletzt auch beim Abschlusskonzert eingelöst, indem junge Organistinnen und Organisten aus Niedersachsen und Groningen in die Veranstaltung im Mittelpunkt stehen. Zudem wird der Hamburger Kirchenmusikdirektor Rudolf Kelber Wünsche aus dem Publikum aufnehmen und darüber live auf der Arp Schnitger Orgel aus dem Jahre 1688 genreübergreifend improvisieren, eine Kunst, die bis heute außer im Jazz vor allem von Organistinnen und Organisten gepflegt wird. Der Eintritt ist frei.

Dr. Carsten Brosda, Hamburgs Senator für Kultur und Medien: „Den zahlreichen Partnern ist es gelungen, im Rahmen des Orgeljahres die vielfältige Orgelkultur erlebbar zu machen. Es ist beeindruckend, wie lebendig diese Kultur noch heute ist, die insbesondere in Norddeutschland bis heute maßgeblich auch auf dem Wirken Arp Schnitgers vor 300 Jahren fußt. Das Orgelkonzert in der Kirche in Hamburg-Neuenfelde, in der Arp Schnitger seine letzte Ruhe gefunden hat, wird ein besonderes Erlebnis, mit dem wir bewusst den Blick über das Jubiläumsjahr in die Zukunft richten.“

Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur: „In Norddeutschland sind zahlreiche großartige Schätze der Orgelkultur beheimatet. Mit dem Arp Schnitger-Jubiläumsjahr ist es uns gelungen, eine Verbindung zwischen dem historischen Kulturerbe und aktueller Orgelkultur zu schaffen. Das Jubiläumsjahr wird sicher noch weit in die Zukunft strahlen. Ich danke allen Beteiligten, die zum Gelingen des Orgeljahres beitragen, herzlich für ihr Engagement.“

Die Licht-Klang-Installation „Windlicht“ in der Kirche St. Johannis in Harvestehude ist vom 10. bis  14. November, jeweils von 17:30-20:30 Uhr, in der Kirche St. Johannis, Harvestehude, die Licht-Klang-Installation „Windlicht“ zu erleben. Die beiden zeitgenössischen Künstler Thorsten Bauer und Christopher Bender haben hierfür im Rahmen des Orgeljahres einen weltweit einmaligen Umgang mit dem über 2.000 Jahre alten Instrument im digitalen Zeitalter erschaffen. In einer atemberaubenden Uraufführung werden neun raumgreifende Lichtpendel in das Mitteschiff der Kirche St. Johannis in Harvestehude installiert. Die in ruhige Schwingungen versetzten Pendel, wandeln das Kirchenschiff in ein bewegtes Meer aus Licht und Schatten. Jedes der Pendel markiert dabei einen eigenen Rhythmus, welcher sich unmittelbar auf die speziell darauf komponierte Orgelmusik bezieht. In perfekter Synchronisation von Klang und Bewegung entsteht ein atmender Rhythmus aus Musik und Licht.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Mehr als nur Worte https://www.tiefgang.net/mehr-als-nur-worte/ Fri, 15 Mar 2019 23:09:03 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5024 [...]]]> Vertreter*innen vom Bund, den Ländern und der Kommunen trafen diese Woche zusammen und zwar zum Thema Kultur. Vereinbart wurde viel Grundsätzliches. Aber hat es auch Substanz?

Die neu gegründete Kulturministerkonferenz (Kultur-MK) kam am vergangenen Mittwoch in Berlin zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Und es war viel vorbereitet worden, denn es dauerte nicht lang, da wurde schon ein Grundlagenpapier zu künftigen Zusammenarbeit veröffentlicht. Das ist meist ein Zeichen von Aktionismus und Symbolpolitik, wenn gleich es in der Pressemitteilung hieß, es sei „ein deutliches Bekenntnis zur kulturellen und künstlerischen Freiheit“. Der Zusammenschluss der für Kultur zuständigen Landesministerinnen und -minister und Senatorinnen und Senatoren ist im vergangenen Jahr gegründet worden, um kulturpolitischen Belangen der Länder auch auf Bundesebene mehr Sichtbarkeit zu geben, die Kulturpolitik und Förderprogramme von Bund und Ländern enger abzustimmen und die gesellschaftliche Bedeutung der Kultur zu stärken. Eines ihrer Probleme aber könnte sein, dass viele Köche auch den Kulturbrei verderben könnten. Denn wer hat für was eigentlich welche Kompetenz?

Ein Blick auf die führenden Vertreter*innen verdeutlicht dies: da ist als Vertreter der Kommunen Markus Lewe, CDU-Mann und aktueller Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Münster. Dann Michelle Müntefering, SPD-Frau, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, als eine der Bundesvertreterinnen, da im Bund man sich auf eine Position eines Bundeskulturministeriums noch nicht durchringen konnte. Dann CDU-Frau und Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters. Klingt nach Kultusministerin, ist es aber nicht ganz. Und letztlich Carsten Brosda, SPD-Mann, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und eben Vorsitzender der neuen Kulturministerkonferenz (Kultur-MK). Eine Verteilung also ganz wie eine Große Koalition von CDU und SPD. Und Brosda ließ auch gleich symbolträchtig verlauten: „Eine freie und offene Gesellschaft braucht eine freie und starke Kultur. Es ist ein gutes und wichtiges Zeichen, dass die Länder als gemeinsame Grundlage ihrer künftigen engeren Zusammenarbeit ein deutliches Bekenntnis zur Freiheit der Kunst voranstellen. Wir sehen es als unsere gemeinsame Aufgabe an, diese Freiheit zu schützen und zu einem Maßstab unserer Kulturpolitik zu machen. Tendenzen der Einschränkung der Kunstfreiheit müssen wir entschieden entgegentreten und der Kultur weiterhin die Möglichkeit geben, sich frei zu entfalten und auch zu gesellschaftspolitischen Fragen deutlich Stellung zu beziehen.“

Immerhin: im Grundlagenpapier finden sich Bekenntnisse wie: „Kultureinrichtungen ist die Möglichkeit zu sichern, sich zu gesellschaftlichen oder politischen Problemlagen zu äußern und auch kritisch Stellung zu beziehen. Dies ist durch Artikel 5 des Grundgesetzes gedeckt.“ Darauf können sich nun insbesondere öffentlich geförderte Kultureinrichtungen berufen, wenn ihnen bei politisch unliebsamem Programm wohlmöglich mit  Kürzungen gedroht wird. Aber rechtsverbindlicher als eben der Grundgesetzparagraf eh ist, ist die Erklärung auch nicht. Wie ernst zu nehmen solche Grundsätze sind, wird die Praxis zeigen.

Rückführungen von menschlichen Überresten

Da stimmt allerdings die wenig später veröffentlichte Erklärung der Kulturministerkonferenz positiver. Dort nämlich ging es um das Thema „zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“. Und hier finden sich Aussagen, die das künftige Handeln etlicher Museen und Sammlungen künftig durchaus bestimmen dürften. Denn in der Erklärung heißt es: „Wir wollen dabei die Voraussetzungen für Rückführungen von menschlichen Überresten schaffen und für Rückführungen von Kulturgütern aus kolonialen Kontexten, deren Aneignung in rechtlich und/oder ethisch heute nicht mehr vertretbarer Weise erfolgte. Wir werden gemeinsam mit den betroffenen Einrichtungen Rückführungsverfahren mit der erforderlichen Dringlichkeit und Sensibilität behandeln.

Das Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten stammt nicht nur aus ehemaligen deutschen Kolonialgebieten, sondern auch aus anderen Teilen der Welt. Durch gewaltsame Aneignung von Kulturgütern im Zuge des europäischen Kolonialismus wurde vielen betroffenen Gesellschaften Kulturgüter geraubt, die für ihre Geschichte und ihre kulturelle Identität prägend sind. Kulturgüter vergegenwärtigen Zusammenhänge, die für das kulturelle Selbstverständnis der Gesellschaft, aus der sie stammen, von fundamentaler Bedeutung sind.“

Es geht also um Rückgabe und das Zugeständnis, dass etliche Teile musealer Bestände Raubgut sind.

proaktiv Sammlungsgut identifizieren

Und auch die aktive Aufforderung des Mitwirkens liest sich anders als manches Lippenbekenntnis: „Wir fordern alle öffentlichen Träger von Einrichtungen und Organisationen, in deren Beständen sich Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten befinden, aber auch  nichtstaatliche Museen, Sammlerinnen und Sammler sowie den Kunsthandel dazu auf, im Sinne dieser Eckpunkte an der Aufarbeitung der Herkunftsgeschichte von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten aktiv mitzuwirken und die jeweils erforderlichen Maßnahmen hierfür zu ergreifen.“

Und in dem folgenden 13-Punkte-Forderungskatalog wird auch durchaus aktives Handeln der betroffenen Kultureinrichtungen eingefordert. Etwa: „Rückführungsersuchen von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten sind zeitnah zu bearbeiten. Gleichzeitig sind die kulturgutbewahrenden Einrichtungen aufgerufen, selbstständig und proaktiv Sammlungsgut zu identifizieren, für das eine Rückführung in Frage kommt, auch ohne dass ein vorheriges Rückführungsersuchen vorliegt.“

Es wird nun eine Welle von Aufarbeitungen der Museumsbestände in Gang kommen, die manche düstere Geschichte unseres Landes an die Oberfläche spülen wird. Und Hamburg als Handelsstadt wie auch selbst Harburg als einstige Kautschuk-Fabrik mit Bezugsländern einstiger Kolonien werden da nicht verschont bleiben. Klar sein muß aber auch: man mag Geschichte eine zeitlang verdrängen. Es obliegt aber ihrem inneren Charakter, dass sie uns eh immer wieder einholt. Besser, wir stellen uns ihrer.

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Books & Breakfast, Strips & Stories https://www.tiefgang.net/books-breakfast-strips-stories/ Fri, 07 Sep 2018 22:31:38 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4124 [...]]]> Inhabergeführte Buchhandlungen sind mehr als Verkaufsstände gedruckter Waren. Das bewiesen nun wieder eindrucksvoll die aktuellen Preisträger …

Zum Abschluss der „Langen Nacht der Literatur“ überreichte Kultur-Senator Dr. Carsten Brosda am am 1. September 2018 zum nunmehr dritten Male die Ehrungen in der Hamburger Kunsthalle, zu der auch die Wilhelmsburger Buchhandlung Lüdemann und die Buchhandlung am Sand in Harburg nominiert waren.

In der Pressemitteilung heißt es dazu:

„Die Inhaberin Christiane Hoffmeister vom Büchereck Niendorf Nord wird mit dem von der Behörde für Kultur und Medien zum dritten Mal vergebenen Preis für besonders engagierte inhabergeführte Buchhandlungen mit maximal drei Filialen ausgezeichnet. Der Senat würdigt damit die zentrale Bedeutung des Buchhandels für das literarische Leben der Stadt. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Spezialpreis in Höhe von 2.000 Euro für Buchhandlungen mit einem inhaltlich thematisch ausgerichteten Sortiment geht an den Buchladen Strips & Stories auf St. Pauli, der sich auf Comics und Graphic Novels spezialisiert hat.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Es ist beeindruckend, was Christiane Hoffmeister vom Büchereck Niendorf Nord alles für die Hamburger Buchhandlungslandschaft und den Stadtteil  bewegt: Sie initiierte mit Verve und Leidenschaft die ,Lange Nacht der Literatur‘. Und sie engagiert sich mit Aktionen wie der Solidaritätslesung für die ,Seebrücke‘ gemeinsam mit vielen Hamburger Autorinnen und Autoren für das gesellschaftliche Miteinander. Ihr Büchereck Niendorf Nord mag etwas außerhalb des kulturellen Epizentrums unserer Stadt liegen, die Leidenschaft für das Lesen und die Begeisterung für die Bücher strahlen umso heller.

Die Buchhandlung Strips & Stories für Comics und Graphic Novels feiert mit ihrem klugen Sortiment eine Kunstform, die gerade in der Hamburger Kulturszene einen besonderen Platz hat. Gesine Claus und Hans Ebert erhalten hierfür völlig zu Recht  den Sonderpreis. Ich gratuliere den Teams des Bücherecks Niendorf Nord und von Strips & Stories und bedanke mich für ihren unermüdlichen Einsatz für das literarische Leben unserer Stadt.“

Senator Dr. Carsten Brosda überreichte am späten Sonnabend zum Ausklang der „Langen Nacht der Literatur“ in der Hamburger Kunsthalle die Urkunden an die beiden ausgezeichneten Buchhandlungen. Der Hamburger Kriminalschriftsteller Till Raether und der Comic-Künstler Sascha Hommer würdigten die Buchläden in kurzen Laudationes.

 Das Büchereck Niendorf Nord (www.buechereckniendorf.de) im Nordalbinger Weg 15 in Niendorf wurde 1988 gegründet und wird seit 1994 von Christiane Hoffmeister geführt. Sie und ihre Mitarbeiter Carola Nikschick und Nico Wendt verstehen ihr Geschäft auch als kulturellen Treffpunkt des Viertels, zum Beispiel bei regelmäßigen Lesungen von bekannten Autorinnen und Autoren, beim literarischen Frühstück „Books&Breakfast“ und bei den regelmäßigen Vorlesenachmittagen für Kinder. Christiane Hoffmeister hat vielfältige Netzwerkaktionen für den Hamburger Buchhandel angeregt, unter anderem die „Lange Nacht der Literatur“ und eine gemeinsame Veranstaltungskarte von vier Hamburger Buchhandlungen. Das Büchereck Niendorf Nord wurde 2015 mit dem Deutschen Buchhandlungspreis der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ausgezeichnet.

 Strips & Stories (www.strips-stories.de), der Buchladen für Graphic Novels in der Wohlwillstraße 28 auf St. Pauli, wurde 2010 von Gesine Claus und Hansjörg Ebert gegründet, um dem Comic eine Plattform zu bieten. Zahlreiche Hamburger Comic-Künstler und -Künstlerinnen sind eng mit Strips & Stories verbunden und häufig bei Veranstaltungen zu Gast. Aber auch internationale Zeichnerinnen und Zeichner schätzen den Buchladen mit dem ausgewählten, sorgfältig kuratierten Angebot. Strips & Stories beteiligt sich maßgeblich am Comicfestival Hamburg. 2018 wird Strips & Stories auch den Deutschen Buchhandlungspreis erhalten.

 Der Hamburger Buchhandlungspreis wird alle zwei Jahre vergeben. 2018 haben sich 29 Buchhandlungen für den Preis beworben. Aus diesen Einsendungen hat die Jury, bestehend aus
Dr. Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Thomas Bleitner und Ragna Lüders (Buchhandlung Lüders), Dr. Antje Flemming (Behörde für Kultur und Medien), Carola Markwa (Börsenverein des deutschen Buchhandels), Prof. Dr. Rainer Moritz (Literaturhaus Hamburg) und Rita Schmitt (Hamburger Öffentliche Bücherhallen) die Preisträger ausgewählt. Der vierte Hamburger Buchhandlungspreis wird 2020 verliehen.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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