Kulturarbeit https://www.tiefgang.net Fri, 19 Mar 2021 11:40:48 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Die jonge Kunst https://www.tiefgang.net/die-jonge-kunst/ Fri, 19 Mar 2021 23:35:50 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7728 [...]]]> Vom 01. März bis 15. April 2021 rufen der niederländische Fonds voor Cultuurparticipatie und der deutsche Fonds Soziokultur gemeinsam zur Antragstellung auf.

Mit „Jonge Kunst“ fördern die beiden Fonds partizipative Kulturkooperationen von deutschen und niederländischen Einrichtungen und Initiativen mit bis zu 50% des Projektbudgets. „Jong“ bezeichnet dabei nicht das Alter der Beteiligten, sondern die Idee, die auf etwas Neues zielt.

Dass trotz Reise- und Kontaktbeschränkung ein internationaler Austausch spannend ist, zeigen bereits geförderte Projekte. Bei „Belongings“ etwa fragen sich Jugendliche in den Niederlanden und in Deutschland gemeinsam gerade aufgrund von Corona, was „Zuhause-Sein“ eigentlich bedeutet und entwickeln eigene digitale Formate und Projekte mithilfe von Profikünstler*innen. Das „Wörterbuch der Fürsorge/Woordenboek der Zorg“ hat sein digitales Äquivalent gefunden und kann auf einen starken, interkulturellen Austausch zum Thema Werte zurückblicken.

Begegnung und Experiment bis 2022

In der aktuellen Ausschreibung sind deutsche Einrichtungen und Initiativen aus dem Bereich der Soziokultur, Kulturarbeit oder Kulturellen Bildung und Medienbildung gesucht, die gemeinsam mit einem niederländischen Kultur-Partner ein partizipatives Projekt durchführen möchten. Die Förderung zielt auf die Begegnung von unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen wie auch auf verschiedene Methoden der Beteiligung von Laien. Wichtig ist daher auch der Prozess zwischen den Kooperationspartnern und was sie voneinander lernen können. Die Partner müssen bei Antragstellung bereits feststehen, sie reichen eine gemeinsame Idee, jedoch die jeweils eigene Finanzplanung in ihrem Land zur Förderung ein. Bis zu 25.000 Euro je Partner kann beantragt werden, die beiden Fonds fördern zu gleichen Anteilen, d.h. die Maixmalsumme für ein Projekt beträgt 50.000 Euro, der Förderanteil beträgt bis zu 50% der Gesamtkosten. Die Durchführung der Projekte hat Zeit bis Ende 2022. Gleichwohl sind – coronabedingt oder als Experiment – neue Formen der künstlerischen und partizipativen Zusammenarbeit ohne reale Begegnung auch von Interesse.

Bereits im Herbst 2020 fand online ein „Meet&Match“-Workshop statt, in dem sich Interessent*innen aus beiden Ländern für den ersten Austausch treffen konnten. Falls Sie noch auf der Suche nach passenden Partnereinrichtungen sind, können die Fonds behilflich sein.

Alle Informationen sowie Antragstellung online finden Sie unter www.fonds-soziokultur.de sowie für Niederländische Antragsteller unter www.cultuurparticipatie.nl  bzw. zu Jonge Kunst hier.

Antragsfrist: 15. April 2021 – Projektstart frühestens: 15. Juli 2021

Kontakt: Fonds Soziokultur; Weberstr. 59 a, 53113 Bonn; info@fonds-soziokultur.de, fon 0228 97 14 47 90, ●  fax 0228 97 14 47 99

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Wer geht auf wen zu? https://www.tiefgang.net/wer-geht-auf-wen-zu/ Fri, 22 Mar 2019 23:51:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5003 [...]]]> „Out of the box“ wird gern genannt, wenn Elfenbeintürme verlassen werden sollen. So wird es auch in der Kulturszene diskutiert mit der Frage, wer geht künftig eigentlich auf wen zu? Die aktuelle Ausgabe  des Magazins Kultur Management gibt Einblicke …

Kultur Management Network hat die 142. Ausgabe seines monatlich erscheinenden Fachmagazins mit dem Schwerpunkt „Out of the Box“ veröffentlicht. In diesem wird das Thema „Outreach“ rundum betrachtet, das Kultureinrichtungen helfen soll, sich nach außen hin zu öffnen, um neue Besucher*innen zu erreichen.

Seit Jahrzehnten postuliert der deutsche Kulturbetrieb, nun endlich seinen Elfenbeinturm zu verlassen, um sich wirklich allen Menschen zu öffnen … Das geht schon so lange, dass man vermuten muss, dass es sich um einen sehr hohen Turm handelt, den die Kultureinrichtungen da auf marmornen Stufen hinabschweben. Und werden die goldenen Tore am Ende dann auch weit genug geöffnet, um frischen Wind hineinzulassen? Man muss spekulieren. Aber, um nicht weiter zu unken, es tut sich was, im deutschen Kulturbetrieb. Denn es steht eine neue Generation Kulturschaffender am Start, die den Turm gar nicht erst hinauf gestiegen ist. Sich mit allen Facetten der BesucherInnen auseinander zu setzen, ist für sie ebenso Anspruch an ihre Arbeit, wie ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Das heißt dann: kein Frontalunterricht, sondern Austausch vor, während und nach dem Kulturerlebnis und dass durchaus außerhalb der Mauern. Outreach ist dabei der Begriff, mit dem man sich intensiver beschäftigen wird. Und er will nicht weniger als dass auf allen Ebenen der Kulturarbeit der Blick auf die Menschen „da draußen” gerichtet ist. Outreach soll dabei die Speerspitze einer neuen Sicht auf Kulturvermittlung sein. Mal sehen, ob das die Kultur-Bubble zum Platzen bringen wird oder zu einer neuen mutiert.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Wie ein Krake die Menschen zu uns holen – Interview mit Julien Chapuis
  • Raus aus der Kultur-Bubble – von Ivana Scharf
  • Irritierende Umwege gehen – Interview mit Paolo Bianchi
  • Zuhören und die Menschen verstehen – Interview mit Peter Gorschlüter
  • Gestaltung durch künstlerische Intervention – von Henning Mohr
  • Die Grenzgänger – von Christian Wille
  • Der Geist des Zusammenhalts. Interview mit Carmen Emigholz
  • Kultur entwickeln … Auf die Sache selbst zurückgehen – von Björn Johannsen
  • Kultur wissenschaftlich … Die Vermessung der freien Szene – von Tibor Kliment

Zum kostenfreien download hier abrufbar: kulturmanagement.net

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Bock auf Kultur? https://www.tiefgang.net/bock-auf-kultur/ Fri, 11 Jan 2019 23:40:04 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4761 [...]]]> Kultur macht Spaß, ist aber auch Arbeit. Für diese sucht das Kulturhaus Süderelbe nun Hilfe.

Das Kulturhaus Süderelbe, das Kulturzentrum südlich der Elbe und in Neugraben, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Freiwillige*n, die/der das Kultur-Team in Teilzeit unterstützen möchte – im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung.

„KUNST & KULTUR- für jeden vor Ort“

Wie du das Kulturhaus Süderelbe unterstützen kannst:

  • Mithilfe bei allgemeinen Bürotätigkeiten und Raumorganisation
  • Unterstützung im Veranstaltungsbereich: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der
  • Veranstaltungen
  • Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Mitwirkung bei der Planung und Entwicklung von Veranstaltungs- und Projektkonzepten

Das Kulturhaus Süderelbe bietet dir:

Die Mitarbeit in einem kleinen, offenen und kreativen Team bei einem gemeinnützigen Verein. Ein vielfältiges, abwechslungsreiches Aufgabenfeld. Vielfältige Möglichkeiten der Mitgestaltung unser Kulturarbeit. Einblicke in das Kultur- und Projektmanagement im sozio-kulturellen Bereich.

Das Kulturhaus Süderelbe wünscht sich von dir:

  • Interesse an der Arbeit in einem gemeinnützigen, soziokulturellen Verein in einem kleinen Team.
  • Freude an der Kommunikation. Bereitschaft zur Mitarbeit auch am Wochenende und bei Abendveranstaltungen. Erfahrung in den üblichen Office-Programmen

Das ist das Kulturhaus Süderelbe:

Seit 39 Jahren bietet das Kulturhaus Süderelbe e.V. für die Menschen in der Region Räume und Möglichkeiten, in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Theater, Bewegung, Literatur und Sprache tätig zu sein. Wir wollen Menschen aus allen Bevölkerungs- und Sozialschichten erreichen. Einmal im Jahr veranstalten wir die „Kulturtage Süderelbe“. Mehr zum Kulturhaus Süderelbe: www.kulturhaussuederelbe.de

Der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung

Alter: ab 23 Jahren (keine Obergrenze) Länge: ab 6 Monaten – max. 18 Monate

Wochenstunden: 20,5 bis 40 Wochenstunden – Freiwillige unter 27 Jahren engagieren sich in Vollzeit

Du bekommst ein Taschengeld von bis zu 390 € monatlich, du bist sozialversichert, du wirst von STADTKULTUR HAMBURG unterstützt, nimmst an dem kostenlosen Fortbildungsprogramm teil – und machst jede Menge Erfahrungen!

Homepage und Bewerbungen: www.bfd-kultur-bildung-hh.de

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