Kulturminister Björn Thümler – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 20 Dec 2019 11:06:55 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Kultur-Geschenke https://www.tiefgang.net/kultur-geschenke/ Fri, 20 Dec 2019 23:00:28 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6194 [...]]]> Zur Weihnacht darf man sich gerne was wünschen. Das taten auch manche Kulturvereine und wurden nun beschenkt.

In der Mitteilung des niedersächsischen Kultusministers heißt es:

Kunstvereine konzipieren innovative Ausstellungsformate, entwickeln kreative Programme in der Kunstvermittlung und bieten zahlreichen jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, um sich zu präsentieren. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt diese Arbeit 2020 mit insgesamt 900.000 Euro. 23 Kunstvereine in Niedersachsen profitieren von der Förderung.

„Die niedersächsischen Kunstvereine sprechen mit ihren partizipativen Formaten ganz unterschiedliche Zielgruppen an. Damit bringen sie die kulturellen Teilhabe und Vielfalt in ländlichen wie städtischen Regionen voran“, sagt der niedersächsische Kulturminister Björn Thümler. „Die geförderten Vereine arbeiten mit den unterschiedlichsten Vermittlungs- und Ausstellungsformaten – die Bandbreite reicht von der After Work-Party bis zum Leseclub mit Schulklassen.“

Die Fachkommission Kunstvereine berät das Land Niedersachsen bei der Auswahl der geförderten Einrichtungen. Die Mitglieder der Fachkommission Kunstvereine sind Susanne Titz (Leiterin Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach), René Zechlin (Leiter Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen), Thomas Thiel (Leiter Museum für Gegenwartskunst, Siegen), Rita Kersting (Stellvertretende Direktorin Museum Ludwig, Köln) und Ayşe Güleç (documenta 15, Kassel).“

Aus dem nördlichen  Niedersachsen erhalten nun die Kulturstiftung Schloss Agathenburg 12.000,- €, der Cuxhavener Kunstverein 9.000,- €, die Halle für Kunst Lüneburg 54.000,- €, der Oldenburger Kunstverein 27.000,- € und der Kunstverein Jesteburg 10.000,- €.

Quelle: www.mwk.niedersachsen.de

 

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Schnitgers letzte Ruhe https://www.tiefgang.net/schnitgers-letzte-ruhe/ Fri, 08 Nov 2019 23:17:42 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6008 [...]]]> Mit einem Orgelkonzert in der Neuenfelder St. Pankratiuskirche feierten Carsten Brosda und Björn Thümler gestern Abend den Abschluss des Orgeljahres zu Ehren des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger.

In der Kirche, in der der berühmte Orgelbauer bestattet wurde, gaben der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Thümler, und Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Brosda, einen Rückblick auf das laufende Orgeljahr und einen Blick auf die Zukunft der Orgelkultur. In Hamburg werden zudem im Rahmen des Orgeljahres in der St. Johannis-Kirche Harvestehude von Sonntag, 10. November 2019, 17.30 Uhr, bis Donnerstag, 14. November 2019, 20.30 Uhr, mit der Licht-Klang-Installation „Windlicht“ Töne zum Leuchten gebracht.

Arp Schnitger, 1648 in der Wesermarsch geboren, gilt mit rund 170 erbauten und umgebauten Orgeln bis heute als einer der bedeutendsten Orgelbauer aller Zeiten. 2019 jährte sich sein Todestag zum 300. Mal, Schnitger ist in der St. Pankratiuskirche in Hamburg-Neuenfelde bestattet. Allein in Niedersachsen und Hamburg finden sich noch 24 Orgeln, die die Handschrift des Orgelbauers tragen.

Anlässlich dieses Jubiläums finden dieses Jahr in Hamburg und Niedersachsen zahlreiche Veranstaltungen zur Orgelkultur statt. So initiierte in Hamburg der Verein Orgelstadt Hamburg mit Förderung der Behörde für Kultur und Medien und der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien eine breit angelegte Kampagne: vom Museum für Kunst und Gewerbe bis zur Elbphilharmonie, vom Orgel Open Air bis zum Late Night Orgelkonzert wurde zusammen mit zahlreichen Unterstützern ein vielfältiges Programm zusammengestellt, mit dem das Jahr 2019 in Hamburg unter dem Motto Hamburg zieht alle Register zum Orgeljahr wurde. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen sowie der interaktiven Website ist es gelungen 2019 für die Orgel und die Vielfalt der Orgelmusik zu begeistern.

In Niedersachsen stand die Orgelkultur im Mittelpunkt der diesjährigen Jubiläumskampagne „Hoch empor. Orgeln in Niedersachsen”, einer gemeinsamen Initiative von Musikland Niedersachsen und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Gemeinsam mit den Akteuren der Orgelkultur konnte ein breites Publikum erreicht werden – durch virtuose Konzerte ebenso wie durch innovative Veranstaltungsformate. Mit Blick auf die Zukunft der Orgelkultur wurden im Rahmen des Projekts „Orgeln zu Gast im Klassenzimmer“ junge potentielle Nachwuchsorganisten erreicht.

Senator Dr. Carsten Brosda und Minister Björn Thümler ging es bei ihrem Rückblick am vergangenen Freitag nicht allein um das Bewahren des kulturellen Erbes, sondern auch um das Weitertragen der Begeisterung für die Orgel in die Zukunft. Dieser Blick in die Zukunft wurde 2019 an vielen Stellen ermöglicht und wird nicht zuletzt auch beim Abschlusskonzert eingelöst, indem junge Organistinnen und Organisten aus Niedersachsen und Groningen in die Veranstaltung im Mittelpunkt stehen. Zudem wird der Hamburger Kirchenmusikdirektor Rudolf Kelber Wünsche aus dem Publikum aufnehmen und darüber live auf der Arp Schnitger Orgel aus dem Jahre 1688 genreübergreifend improvisieren, eine Kunst, die bis heute außer im Jazz vor allem von Organistinnen und Organisten gepflegt wird. Der Eintritt ist frei.

Dr. Carsten Brosda, Hamburgs Senator für Kultur und Medien: „Den zahlreichen Partnern ist es gelungen, im Rahmen des Orgeljahres die vielfältige Orgelkultur erlebbar zu machen. Es ist beeindruckend, wie lebendig diese Kultur noch heute ist, die insbesondere in Norddeutschland bis heute maßgeblich auch auf dem Wirken Arp Schnitgers vor 300 Jahren fußt. Das Orgelkonzert in der Kirche in Hamburg-Neuenfelde, in der Arp Schnitger seine letzte Ruhe gefunden hat, wird ein besonderes Erlebnis, mit dem wir bewusst den Blick über das Jubiläumsjahr in die Zukunft richten.“

Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur: „In Norddeutschland sind zahlreiche großartige Schätze der Orgelkultur beheimatet. Mit dem Arp Schnitger-Jubiläumsjahr ist es uns gelungen, eine Verbindung zwischen dem historischen Kulturerbe und aktueller Orgelkultur zu schaffen. Das Jubiläumsjahr wird sicher noch weit in die Zukunft strahlen. Ich danke allen Beteiligten, die zum Gelingen des Orgeljahres beitragen, herzlich für ihr Engagement.“

Die Licht-Klang-Installation „Windlicht“ in der Kirche St. Johannis in Harvestehude ist vom 10. bis  14. November, jeweils von 17:30-20:30 Uhr, in der Kirche St. Johannis, Harvestehude, die Licht-Klang-Installation „Windlicht“ zu erleben. Die beiden zeitgenössischen Künstler Thorsten Bauer und Christopher Bender haben hierfür im Rahmen des Orgeljahres einen weltweit einmaligen Umgang mit dem über 2.000 Jahre alten Instrument im digitalen Zeitalter erschaffen. In einer atemberaubenden Uraufführung werden neun raumgreifende Lichtpendel in das Mitteschiff der Kirche St. Johannis in Harvestehude installiert. Die in ruhige Schwingungen versetzten Pendel, wandeln das Kirchenschiff in ein bewegtes Meer aus Licht und Schatten. Jedes der Pendel markiert dabei einen eigenen Rhythmus, welcher sich unmittelbar auf die speziell darauf komponierte Orgelmusik bezieht. In perfekter Synchronisation von Klang und Bewegung entsteht ein atmender Rhythmus aus Musik und Licht.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Kulturelle Innovation https://www.tiefgang.net/kulturelle-innovation/ Fri, 28 Dec 2018 23:54:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4675 [...]]]> 900.000 Euro ist die Kunst dem land Niedersachsen nächstes Jahr wert. Die Förderung geht auch nach Agathen- und Jesteburg.

In der Mitteilung des Kulturministeriums heißt es:

„Kunstvereine spielen eine herausragende Rolle für die Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer Kunst. Sowohl in den Städten als auch im ländlichen Raum Niedersachsens vermitteln sie einem breiten Publikum künstlerische und gesellschaftliche Themen. Insbesondere jungen Künstlerinnen und Künstlern bieten sie vielfältige Ausstellungsmöglichkeiten. Mit insgesamt 900.000 Euro fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im kommenden Jahr Ausstellungen und Vermittlungsprogramme von 23 niedersächsischen Kunstvereinen.

„Uns ist es ein großes Anliegen, zeitgenössische Kunst und ihren Dialog mit der Öffentlichkeit zu stärken. Mit ihren innovativen Ausstellungs- und Vermittlungsprogrammen fördern Kunstvereine das Verständnis für aktuelle Themen und Ausdrucksformen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Innovationsfähigkeit und Attraktivität Niedersachsens“, sagt der niedersächsische Kulturminister Björn Thümler.

Gefördert werden Ausstellungsprogramme, die eine hohe Qualität haben und eine qualifizierte Vermittlung beinhalten. Zu den Förderkriterien gehören insbesondere die Präsentation zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die überregionale Bedeutung des Programms, innovative Vermittlungsformate und die Förderung von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern.

Die Fachkommission Kunstvereine berät das Land Niedersachsen bei der Auswahl der geförderten Einrichtungen. Die Mitglieder der Fachkommission Kunstvereine sind Susanne Titz (Leiterin Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach), René Zechlin (Leiter Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen), Thomas Thiel (Leiter Bielefelder Kunstverein, Bielefeld), Rita Kersting (Stellvertr. Direktorin Museum Ludwig, Köln) und Ayşe Güleç (Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Kunstvermittlerin).“

Folgende Kunstvereine und vergleichbare Einrichtungen werden 2019 vom MWK gefördert:

  • Kunststiftung Schloss Agathenburg
  • Kunstverein Braunschweig
  • Museum für Photographie Braunschweig
  • Allgemeiner Konsumverein Braunschweig
  • Cuxhavener Kunstverein
  • Städtische Galerie Delmenhorst
  • Kunstverein Göttingen
  • Kunstverein Grafschaft Bentheim
  • Kunstverein Hannover
  • Kunstverein Hildesheim
  • Kunstverein Jesteburg
  • Kunstverein Langenhagen
  • Kunstverein Lingen e.V. Kunsthalle
  • Halle für Kunst Lüneburg
  • Kunstverein Springhornhof
  • Städtische Galerie Nordhorn
  • Edith-Ruß-Haus, Oldenburg
  • Oldenburger Kunstverein
  • Kunsthalle Osnabrück
  • Kunstraum Tosterglope
  • Kunsthalle Wilhelmshaven
  • Kunstverein Wolfenbüttel
  • Kunstverein Wolfsburg

Quelle: www.mwk.niedersachsen.de

 

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Freiräume fürs Schreiben https://www.tiefgang.net/freiraeume-fuers-schreiben/ Fri, 30 Nov 2018 23:23:11 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4573 [...]]]> Gute Literatur bedarf mehr als eines guten Schreibstils und Ideen. Es braucht vor allem auch Platz und Ruhe, um mit Muße ans Werk zu gehen. Dabei sollen in Niedersachsen jetzt wieder Stipendien helfen.

In der Mitteilung des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur heißt es:

„Die Literaturstipendien des Landes Niedersachsen gehen in die nächste Runde: Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer, die ihren Lebensmittelpunkt in Niedersachsen haben, können sich ab sofort für eines der vier verschiedenen Stipendien bewerben. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur lobt ein Jahresstipendium, ein Stipendium für Kinder- und Jugendbuchautoren, ein Übersetzerstipendium und bis zu drei Arbeitsstipendien aus. Die Vergabe erfolgt auf Empfehlung der Literaturkommission des Landes Niedersachsen.

„Schreiben braucht Freiräume, in denen es sich entfalten kann. Mit den niedersächsischen Literaturstipendien bieten wir die Möglichkeit zu individuellem literarischen Schaffen“, sagt Kulturminister Björn Thümler.

Das Jahresstipendium soll freiberufliche Autorinnen und Autoren finanziell in die Lage versetzen, über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr verstärkt künstlerisch tätig zu sein. Die Förderung beträgt maximal 14.000 Euro. Das Jahresstipendium können Autorinnen und Autoren erhalten, die mindestens einmal in einem anerkannten Verlag (nicht Selbstverlag) veröffentlicht haben.

Mit dem Stipendium für Kinder- und Jugendbuchautoren in Höhe von bis zu 8.000 Euro wird ein aktuelles Projekt einer Schriftstellerin oder eines Schriftstellers gefördert, das sich an Kinder bzw. Jugendliche richtet. Ein Niedersachsenbezug im Werk bzw. Wohnsitz oder Arbeitsplatz/Produktionsort der Bewerberin/des Bewerbers in Niedersachsen ist Voraussetzung für eine Förderung.

Mit dem Übersetzerstipendium fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur Übersetzerinnen und Übersetzer literarischer Werke durch ein projektbezogenes Stipendium. Das Stipendium in Höhe von 7.800 Euro soll es ermöglichen, ohne materiellen Druck an einer Übersetzung zu arbeiten und sie zur Veröffentlichung zu bringen.

Autorinnen und Autoren, die an einem Projekt mit Niedersachsenbezug arbeiten oder in Niedersachsen wohnen oder arbeiten, können sich auf eines von drei Arbeitsstipendien bewerben. Die Einzelförderung beträgt bis zu 5.000 Euro.

Bewerbungen sind über das Online-Antragsverfahren des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur einzureichen: kulturfoerderung.niedersachsen.de

Ende der Bewerbungsfrist ist der 15. Januar 2019.

Quelle: mwk.niedersachsen.de

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Häuser für Bücher https://www.tiefgang.net/haeuser-fuer-buecher/ Fri, 16 Nov 2018 23:44:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4536 [...]]]> Der Spaß am Lesen sollte am besten in jungen Jahren geweckt werden. Das sieht auch das Land Niedersachsen so und fördert jetzt den Ausbau von Literaturhäusern.

„Junge Literaturhäuser Niedersachsen“ heißt das neue Förderprogramm, zu dem es in der Mitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur lautet:

„Bücher und Geschichten wecken die Lust am Lesen und fördern die Lesekompetenz. Deshalb startet das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) das Programm „Junge Literaturhäuser Niedersachsen“. Mit dem Förderprogramm soll das Angebot der Literaturhäuser ausgebaut und dabei insbesondere der Bereich der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen in den Blick genommen werden. Ziel ist es, die Literaturhäuser in die Lage zu versetzen, die Literaturvermittlung für junge Menschen zu stärken.

„Lesen kann eine Persönlichkeit schon früh prägen. Deshalb ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen nicht nur die reine Lesetechnik zu vermitteln, sondern bei ihnen auch den Spaß am Lesen zu wecken. Mit unserem neuen Programm ‚Junge Literaturhäuser Niedersachsen‘ bieten wir den Literaturhäusern die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür“, sagt Kulturminister Björn Thümler.

Mit der dreijährigen Impulsförderung unterstützt das MWK alle sechs vom Land geförderten Literaturhäusern dabei, die Literaturvermittlung für Kinder und Jugendliche weiterzuentwickeln. Hierfür stehen jährlich bis zu 15.000 Euro pro Einrichtung zur Verfügung. Die Ausschreibung setzt zugleich auf die finanzielle Beteiligung weiterer Förderer, um die gesellschaftliche und regionale Verankerung der Literaturhäuser auszubauen.

Die vollständige Ausschreibung ist einzusehen unter mwk.niedersachsen.de. Anträge können bis zum 15. Dezember 2018 beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur eingereicht werden.“

Quelle: www.mwk.niedersachsen.de

 

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