Kunstkarawane – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 13 Aug 2021 07:48:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Das war mal ein KultUrLaub! https://www.tiefgang.net/das-war-mal-ein-kulturlaub/ Fri, 13 Aug 2021 22:36:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8276 [...]]]> Vom 9. Juli bis 8. August ist das Netzwerk SuedKultur im südlichen Hamburger Bezirk Harburg dem Aufruf des Kultursenators Brosda gefolgt und veranstaltete einen riesigen SuedKulturSommer. Die Bilanz: „Wir leben noch!“

 Anfang Mai stellte die Behörde für Kultur und Medien die Idee eines Hamburg weiten Kultursommers vor. Veranstaltende sollten sich mit Ideen für Kulturprogramme zur Urlaubszeit bewerben und mit einer millionenschweren Finanzierung der Kulturbehörde zum einen möglichst viele Kreative in Open-Air-Events kurzfristig in Beschäftigung bringen. Zum anderen sollte ein Programm entstehen, dass viele Daheimgebliebene mit Kulturangeboten die Urlaubszeit versüßt.

Das Netzwerk SuedKultur nahm die Einladung an, bewarb sich und erhielt zu Anfang Juni eine Finanzierungszusage, die schon wenige Wochen später ihre Umsetzung fand.

So gab es vom 9. Juli bis 8. August über vier Wochen auf drei verschiedenen Plätzen in Harburg ein Kulturspektakel, dass es so in Harburg noch nicht gegeben hatte. Beteiligt hatten sich Marias Ballroom, das Komm du, der Old Dubliner, das Stellwerk, das Kulturhaus Süderelbe, der Rieckhof, die Fischhalle, der Kulturverein Alles wird schön, die Kunstleihe Harburg, die Genossenschaft Dreifalt eG, die Kulturwerkstatt Harburg, das KulturWohnZimmer, der Kulturverein ContraZt, das Habibi Atelier, die Kunstkarawane, dem Sozialkontor Hamburg-Süd und die Kunstgruppe wattenbergART. Heraus kamen 214 Stunden Live-Kulturprogramm jeder Couleur und mit knapp 350 Künstler*innen – dabei viele direkt aus Harburg, manche gar in Kooperation mit dem Landesmusikrat Hamburg.

Nun ist der KultUrLaub vorbei und der Netzwerksprecher und Hauptakteur von SuedKultur, Heimo Rademaker zieht Bilanz: „Wir sind alle platt und brauchen eine Pause vom Festivalleben. Zeit zum Genießen hatten wir noch nicht, aber von allen Künstler*innen aber auch dem Publikum und gar den beteiligten Gewerken durchweg positive Resonanz. Und alle diese Leute wieder zu sehen und nun zu wissen, wer noch bei der Stange ist aber auch leider, wer nicht, ist für alle wichtig gewesen.“ Denn letztlich sei es eine Aktion solidarischer Kulturarbeit gewesen. „Es galt, Geld gegen Kulturarbeit in den Markt zu schießen, die Sommerzeit produktiv zu nutzen und die eigene Attitüde hinten anzustellen! Und das ist fast durchweg geglückt!“

Das Programm enthielt so ziemlich alles von Klassik, Rock, Punk, Ska, Reggea, Jazz, Folk oder Klezmer, über Kinderprogramm, Kino, Kabarett oder Klamauk, von Flamenco, Tanz und Kunst bis Kino und Shanties. Der nötige Sicherheitsdienst sorgte für die Einhaltung der Corona-Verordnung und bliebt dennoch oft unbemerkt, der Eintritt war mehr als moderat, die Licht- und Tontechniker*innen verhalfen jedem Klang zum fetten Sound, Öko-Toiletten für das abbaubare Nebengeschäft und so konnte das letztlich mehr als wechselhafte Wetter keinen Veranstaltungstag in Gefahr bringen. „Das war logistisch eine absolute Herausforderung! Und wenn es auch üblicherweise immer mal etwas stressiger wird – die Zusammenarbeit unter all den Playern sucht seinesgleichen und es zeigt: SuedKultur kann, wenn sie darf! Und so wurde es wie eine Art ´Klassentreffen` und wir denken für viele Künstler*innen von nördlich der Elbe eine gute Werbung für den kultursonnigen Süden der Stadt!“, so Heimo Rademaker. Nebenbei könne er auch anmerken, dass es zu keinem Zeitpunkt der vier Wochen irgendwo ernst zu nehmenden Ärger, Komplikationen oder bemerkenswerte Störungen gab. „Selbst ein Hubschrauberpilot wartete bis zum Ende eines Songs einer Band bevor er wieder seine Rotoren zum Start anwarf. Respekt und Rücksicht sind also noch da!“

Und was kommt als nächstes? „Ich selbst bin schon wieder in den Vorbereitungen des „Sommers im Park“, habe noch jede Menge Abrechnungen und Nachweise zu erledigen, plane aber auch schon eine neue  Clubreihe in meinem Club Marias Ballroom zusammen mit dem Landesmusikrast Hamburg. Mal etwas ganz Neues“, so Rademaker. Vom 1. Harburger Kunstfest habe er mitbekommen, dass sich fast alle Künstler*innen wünschten, dieses Outdoor-Format auch 2022 zu wiederholen und die Inklusionsband „Station 17“, die am letzten Tag fürs Sozialkontor HH-Süd auftrat spielte, habe auch viele Veranstalter der SuedKultur so nachhaltig begeistert, dass auch hier unbedingt weitere Ideen gefragt seien. „Vor allem wollen wir hoffen, dass auch wir im Süden Hamburgs unseren Beitrag leisten konnten, dass die Kultur nicht vor die Hunde geht und wir diese grausame Zeit der Pandemie irgendwie durchstehen und uns unsere Lust auf Kreativität erhalten bleibt!“  

Einige Fotos mit Eindrücken der vier Kulturwoche sind auf der SuedKultur-Facebook-Gruppe hinterlegt und jede Menge Videomitschnitte finden sich auf YouTube unter SuedKulturSommer!

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Künstler*innen vom Harburger Kunstfest angetan https://www.tiefgang.net/kuenstlerinnen-vom-harburger-kunstfest-angetan/ Fri, 13 Aug 2021 22:26:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8271 [...]]]> Die Kunstleihe Harburg e.V. hatte im Rahmen des SuedKulturSommers vom 3. bis 8. August auf dem Harburger Schwarzenbergplatz das 1. Harburger Kunstfest als Open-Air-Event ausgerichtet und sieht Potenzial zur Wiederholung.

 Um auch die Bildende Kunst im Hamburger Kultursommer zu repräsentieren, hatten die Vereine ´Kunstleihe Hamburg` und ´Alles wird schön` gemeinsam und eine ganze Woche das Harburger Kunstfest ausgerichtet. Das Wetter war mehr als launisch, doch die eigens aufgestellten 10 Zelte, gefüllt mit unterschiedlichster Kunst vor allem aus Harburg, hielten Stand. „Wir hatten vor einigen Jahren gute Erfahrungen auf dem leider nun eingestellten Buxtehuder Kunstfest sammeln können und waren daher überzeugt davon, dass  die Bildende Kunst auch als Open-Air-Format machbar ist“, so Sabine Schnell von der Harburger Kunstleihe. „Und es ging nicht allein um eine geeignete Ansprache des kunstinteressierten Publikums. Vielmehr ist es im Moment wichtig, die vielen Künstlerinnen und Künstler wieder in ihrem Tun zu aktivieren und zu würdigen.“ 

Künstlerin Freya Burmeister war eine der vielen Künstler*innen.

Und das funktionierte bestens: während die Hälfte der zehn Zelte mit Kunstgruppen wie wattenbergART, dem Habibi Atelier, der Kunstkarawane, Alles wird schön und der Kunstleihe Harburg verschiedenste Künstler*innen und Werke zeigte, waren je fünf weitere Zelte  für Einzelausstellungen vergeben, die täglich wechselten. „So konnten wir gut 50 Künstler*innen ein Forum bieten und auch ein Honorar zahlen“, so Anabell Fuchs, die just zum Kunstfest ihren Bundesfreiwilligendienst in der Kunstleihe begann. Sie war selbst überrascht über die Vielzahl an vor allem Harburger Künstler*innen und ihre verschiedenen Ansätze. „Die anfängliche Skepsis vieler Künstler*innen schlug vor Ort recht schnell um in Begeisterung! Fast alle waren angetan von der professionellen Ausrichtung des gesamten SuedKulturSommers und der ungewöhnlich angenehmen Atmosphäre auf dem Schwarzenbergplatz.“

Und so waren Skulpturen, Lichtobjekte, Grafiken, Malereien und Collagen zu sehen, aufschlussreiche Gespräche mit und unter Künstler*innen möglich und auch das ständig wechselnde Wetter tat dem keinen Abbruch. „Fast alle Künstler*innen fragten gleich von sich aus an, wo es denn nächste Jahr stattfinden werde“, so Sabine Schnell vom Vorstand des Kunstleihe-Vereins. „Aber so weit sind wir noch nicht. Dass es dieses Jahr überhaupt dazu kam, ist bedauerlicherweise vor allem der Pandemie zu ´verdanken`, die eine Finanzierung eines solchen Festes möglich machte. Sicher aber werden wir nach einer Verschnaufpause mal darüber nachdenken, ob so etwas im Bezirk Harburg auch ohne Pandemie denkbar ist. Dass es funktioniert, steht zumindest schon außer Frage!“

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Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit https://www.tiefgang.net/zeichen-gegen-menschenfeindlichkeit/ Fri, 13 Mar 2020 23:17:43 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6486 [...]]]>  

+++++ DIE VERANSTALTUNGSREIHE IST GERADE ABGESAGT WORDEN ++++

Im Raum Süderelbe hat die AfD viele Stimmen holen können. Doch es gibt auch weit mehr andere Stimmen. Und die laden nun ein für Vielfalt und gegen Rassismus und Diskriminierung.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Aktionswochen der Solidarität mit den Gegner*innen und Opfern von Rassismus. In diesen zwei Wochen machen wir das vielfältige Engagement gegen Diskriminierung und Rassismus in Süderelbe besonders sichtbar. Aktive, Institutionen und Bewohner*innen haben gemeinsam ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Neben Lesungen, Konzerten und Workshops gibt es auch die Möglichkeit zum Austausch, um ein deutliches Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit zu setzen. Nehmen Sie ihre Nachbar*innen mit, besuchen Sie die Veranstaltungen! Zeigen auch Sie Gesicht und erheben die Stimme für ein Zusammenleben in Vielfalt – gegen Diskriminierung hier in Süderelbe und überall. „Als Künstlerin ist Vielfalt für mich lebenswichtig. Ich will nicht in alten Mustern gefangen sein, sondern mit Innovation, Moral und vielen neuen Einflüssen in der Kunst und im Leben neue Marken setzen, die unterhalten und zum Nachdenken anregen. Das braucht Offenheit und ein Aufeinanderzugehen. Gehen Sie mit und kommen Sie zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus Süderelbe!“ (SANDRA KECK, Schirmherrin der IWgR Süderelbe, Schauspielerin, Regisseurin und Autorin – aufgewachsen in Süderelbe) 

Das Programm:

  • , 14. März, 10-13 Uhr: PIMP YOUR CLOTHES AND BAGS – LIVE SIEBDRUCK Fußgängerzone/Neugrabener Markt

Live Siebdruck in der Fußgängerzone. Es können Kleidung, Taschen oder Stoffbeutel mit verschiedenen Motiven zum Thema bedruckt werden. Material zum Siebdrucken haben wir dabei. Für Infos und Hintergründe zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus werden Ansprechpersonen vor Ort sein. (von elbdeich e.V.)

  • , 16. März, 15-17 Uhr, CAFÉ WELCOME, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Immer montags geöffnet: das Café Welcome – Klönschnack und Begegnung. Das Café ist ein Ort der Begegnung für Bewohner*innen aus Süderelbe und Geflüchtete in Neugraben. Menschen verschiedener Herkunft können sich hier begegnen, um bei Tee, Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und zu spielen. (von Willkommen in Süderelbe)

  • , 16. März, 19.30 Uhr, DIMITAR & DIE LITTLE BIGBAND, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Konzert der LittleBigBand unter der Leitung von Dimitar Georgiev. Das Amateurorchester ist international besetzt, probt wöchentlich im Kulturhaus Süderelbe und begeistert mit jazzigen Arrangements von Filmmusik und weltbekannten Hits. Die Musiker*innen aus dem Raum Süderelbe sind stets offen für neue Mitwirkende, Einstieg jederzeit möglich (Proben: montags, 18:00 Uhr, Kulturhaus/BGZ, 1. Stock). (von Kulturhaus Süderelbe + Dimitar Georgiev)

  • , 17. März, 10-13 Uhr, ARGUMENTATIONSTRAINING, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Stammtischparolen zeichnen sich häufig durch ihre Einfachheit, Plumpheit, Verallgemeinerung und ihren negativen Charakter aus. Was können wir tun, um diesen Parolen und anderen diskriminierenden Äußerungen entgegenzutreten? Gemeinsam werden Strategien entwickelt und eingeübt. Erneut konnte Gregor Schulz (ikm e.V.) als Referent gewonnen werden. Interessierte melden sich bitte unter Angabe des Namens unter: lopa-suederelbe@lawaetz.de (von LoPa Süderelbe)

  • Die., 17. März, 19 Uhr, NEUE RECHTE – ALTES DENKEN, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Heute wird viel von der Neuen Rechten gesprochen. Ohne Frage haben sich Methoden, Strategien und Ziele der (extrem) rechten Szene verändert – diese ist vermeintlich moderner und dadurch anschlussfähiger geworden. Bei genauer Analyse gibt es zahlreiche Überschneidungen zwischen den Inhalten, Personen und Gruppierungen mit der „alten“ Rechten. Gruppen wie die Identitäre Bewegung, Pegida, Burschenschaften und rechtspopulistische Parteien sind personell und inhaltlich eng miteinander verknüpft. Wir wollen uns das Themenfeld gemeinsam anschauen und darüber ins Gespräch kommen.

Referent: Fabian Kaufmann, Projekt www.bildungsarbeit.org (von LoPa Süderelbe)

  • , 18. März, Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr, „WENN ETWAS GESCHEHEN SOLL,

DANN MUSS DIE INITIATIVE VON UNS SELBST AUSGEHEN.“ VORTRAG, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Der Aufstand jüdischer Häftlinge im Oktober 1943 beendete den NS-Massenmord  im Vernichtungslager Sobibór. Damit steht Sobibór nicht nur symbolisch für den eliminatorischen Antisemitismus der Deutschen, sondern auch für den vielfältigen jüdischen Widerstand gegen diese brutale Vernichtungspolitik. Der Vortrag rekonstruiert die Abläufe des erfolgreichen Aufstands, das Schicksal der Geflohenen und fragt nach gegenwärtigen Formen der Erinnerung. (von Offener Stadtteil gegen Rechts)

  • , 19. März, 16-19 Uhr , KUNSTKARAWANE: OFFENE KUNSTWERKSTATT, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Die offene Kunstwerkstatt der Kunstkarawane öffnet die Türen des JoLa und lädt ein zum Siebdrucken und Stenciln. Material zum Bedrucken oder Sprayen haben wir dabei. Wer möchte, bringt eigene Kleidung mit und los geht’s. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig. (von elbdeich e.V.)

  • , 20. März, 16.30-18 Uhr, DAS KZ-AUSSENLAGER NEBENAN – GEDENKEN AN 500 JÜDISCHE FRAUEN, , JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Schüler*innen des Gymnasium Süderelbe stellen ihr Schulprojekt zum ehemaligen KZ-Frauenlager am Falkenbergsweg vor. Wo damals Holzbaracken standen, verweist heute nur noch ein unscheinbarer Gedenkstein auf das ehemalige Außenlager des KZ Neuengamme. Das wollen die Schüler*innen ändern und setzen sich dafür ein, das Thema im Geschichtsunterricht zu behandeln, planen neue Hinweisschilder und einen Dokumentarfilm – Ideen der Teilnehmer*innen der Veranstaltung sollen ebenfalls ins Projekt integriert werden. Dazu wird in Kleingruppen gearbeitet.

(vom Gymnasium Süderelbe + Initiative Gedenken in Harburg und Süderelbe-Archiv)

  • , 21. März, 10-13 Uhr: PIMP YOUR CLOTHES AND BAGS – LIVE SIEBDRUCK Fuß-gängerzone/Neugrabener Markt

Live Siebdruck in der Fußgängerzone. Es können Kleidung, Taschen oder Stoffbeutel mit verschiedenen Motiven zum Thema bedruckt werden. Material zum Siebdrucken haben wir dabei. Für Infos und Hintergründe zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus werden Ansprechpersonen vor Ort sein. (von elbdeich e.V.)

  • , 21. 20 Uhr, März, DR. BAJAN, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

„Noch einmal und vielleicht nie wieder“ – Eine Mischung aus Folklore, Chanson und Rock`n`Roll aus Russland – großartig! Vorverkauf: 12 €, Karten an der Abendkasse: 15 € (vom Kulturhaus Süderelbe)

  • 22 März, 15-20 Uhr, VIELFALT IN DER MUSIK SÜDERELBE – OFFENE BÜHNE +

KONZERT, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Junge und alte, einheimische und mehrheimische Menschen, allein oder mit mehreren sind herzlich eingeladen, hier ihr musikalisches Können zu zeigen. Von Klassik über volkstümliche Musik verschiedener Länder bis Pop entsteht ein buntes Programm. Besonders freuen wir uns über Beiträge, die den Respekt gegenüber dem Anderssein zum Ausdruck bringen. Wer Lust hat, als Musiker*in teilzunehmen, meldet sich unter: 0174 8679 853 (von Manfred S.)

  • 23. März, 15-17 Uhr, CAFÉ WELCOME, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Ham-burg-Neugraben

Immer montags geöffnet: das Café Welcome – Klönschnack und Begegnung. Das Café ist ein Ort der Begegnung für Bewohner*innen aus Süderelbe und Geflüchtete in Neugraben. Menschen verschiedener Herkunft können sich hier begegnen, um bei Tee, Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und zu spielen. (von Willkommen in Süderelbe)

  • 23. März, 16-18 Uhr, BEWEGUNG RUND UM DIE WELT, Platz vor dem JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Bewegungsspiele aus vielen Ländern laden Jung und Alt zum Mitmachen auf den Platz vorm JoLa ein. Kommen Sie vorbei und machen Sie mit! (von steg)

  • 25. März, 10-12 Uhr, ELTERNLOTSENFRÜHSTÜCK, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Das kostenlose Elternlotsen-Frühstück bietet immer mittwochs die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre mit den mehrsprachigen Elternlotsen über Familienthemen ins Gespräch zu kommen, neue Leute kennenzulernen oder sich über Angebote im Stadtteil zu informieren. Das Familienfrühstück ist auch eine Plattform der interkulturellen Begegnung, zu dem alle Familien aus dem Quartier eingeladen sind. (vom DRK Harburg)

  • 25. März, 19 Uhr, MAHMOOD FALAKI: „ICH BIN AUSLÄNDER – UND DAS IST AUCH GUT SO“ – LESUNG, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

In seinen pointierten Kurzgeschichten und Momentaufnahmen skizziert der Schriftsteller Mahmood Falaki auf humorvolle Art Begegnungen von Menschen verschiedener Kulturen. Mit ironisch distanziertem Blick beschreibt er komische Dialoge und Missverständnisse, die sich aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Protagonist*innen ergeben und zum Überdenken eingefahrener Sichtweisen und Vorurteilen anregen. Bei aller Komik geht es jedoch auch ans Eingemachte. (von LoPa Süderelbe)

  • , 26. März, 16-19 Uhr , KUNSTKARAWANE: OFFENE KUNSTWERKSTATT, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Die offene Kunstwerkstatt der Kunstkarawane öffnet die Türen des JoLa und lädt ein zum Siebdrucken und Stenciln. Material zum Bedrucken oder Sprayen haben wir da-bei. Wer möchte, bringt eigene Kleidung mit und los geht’s. Das Angebot ist kosten-los, eine Anmeldung ist nicht notwendig. (von elbdeich e.V.)

  • , 27. März, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr: DIP UND DABKE, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Gemeinsam Dabke lernen und tanzen – nebenbei gibt es zur Stärkung leckere Dips. Dabke ist ein Volkstanz, der z.B. im Libanon, in Palästina, in Jordanien oder in Syrien getanzt wird. Es ist ein fröhlicher und lebhafter arabischer Kreistanz, den jede*r mit ein bisschen Übung lernen kann. Nachdem die ersten Grundschritte sitzen, gibt es einen „Open Floor Dabke“ mit Live-Musik, zu dem alle eingeladen sind zu tanzen. (von Über den Tellerrand Hamburg (Die Insel Hilft e.V.))

  • , 28. März, 14 Uhr, INTERNATIONALES KAFFEETRINKEN, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Zum Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus wollen wir gemeinsam Kaffee und Tee trinken, Kuchen essen und uns über die vergangenen (und zukünftigen) Veranstaltungen austauschen. Die Fotos der Aktion „Gesicht zeigen gegen Rassismus“ werden zu sehen sein. Auch für eine Kinderbetreuung durch die Falkenflitzer ist gesorgt. Wer möchte, bringt etwas für das Kuchenbuffet mit! (von LaPa Süderelbe)

  • , 28. März, 14 Uhr, DREI BRÜDER – FILM, JoLa, Am Johannisland 2a, 21147 Hamburg-Neugraben

Der Film 3 Brüder spielt in Neugraben und Neuwiedenthal und erzählt die Geschichte von Omar, seinen Brüdern, dem Dealer Toni und den Schwierigkeiten mit Mitschülern und starken Gefühlen. Zwei Jahre lang haben die Hamburger Filmemacher Ulrich Raatz und Bertolt Hering gemeinsam mit zwanzig jungen Menschen aus sechs verschiedenen Ländern gearbeitet. Der Film entstand in Trägerschaft des Kulturhauses Süderelbe und mit Unterstützung aus dem Integrationsfonds des Bezirksamtes Harburg. (von Ulrich Raatz & Bertolt Hering)

Außerdem im Rahmen der IWgR Süderelbe:   

AUSSTELLUNG IN DER BÜCHERHALLE NEUGRABEN

In der Bücherhalle Neugraben gibt es in der Zeit vom 16.-29.3. eine thematische Medienausstellung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus Süderelbe. Es werden Bücher und andere Medien zum Thema Rassismus präsentiert, die über das Thema aufklären, die über Diskriminierungserfahrungen berichten und die dazu animieren können, sich mit der eigenen Einstellung zu dem Thema zu beschäftigen.

GESICHT ZEIGEN GEGEN RASSISMUS (FOTOAKTION)

Alle, die nicht nur die Veranstaltungen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Süderelbe besuchen wollen, sondern darüber hinaus auch Gesicht zeigen wollen, haben dazu bei unserer Fotoaktion die Gelegenheit. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich mit dem Süderelbe-Motto „Zusammenleben in Vielfalt – gegen Diskriminierung in Süderelbe und überall“ fotografieren. Die Ergebnisse werden beim Internationalen Kaffeetrinken am 28.03. im JoLa zu sehen sein.

DIE TERMINE AUF EINEN BLICK

SA, 14.3. | 10-13 Uhr am Markt in Neugraben

MO, 16.3. | 16-18. Uhr im JoLa beim Café Welcome

SA, 21.3. | 10-13 Uhr am Markt in Neugraben

SO, 22.3. | 14-18 Uhr im JoLa

SA, 28.3. | 14 Uhr zur Präsentation der Fotos

AUSSTELLUNG „ZUSAMMENLEBEN IN VIELFALT“ vom 14.03. bis 29.03. im JoLa

Die Gruppe „kreativer Begegnungsraum für Kinder“ zeigt ihre Werke (siehe auch Artikel: Zusammenleben in Vielfalt. Wer bin ich, wer bist du? Dieser Frage haben sich die Kinder mit Pinsel und Farbe unter Leitung von Kunsttherapeutin Ulrike Hinrichs genähert.

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Die Kunstkarawane https://www.tiefgang.net/die-kunstkarawane/ Fri, 23 Nov 2018 23:14:28 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4523 [...]]]> Stephanie Grosshardt und Claudia Kulenkampff liegen die Themen Integration, Vielfalt und Zusammenleben  besonders am Herzen. Gemeinsam bauten sie im Rahmen der 2015 gegründeten Flüchtlingsinitiative Moorburg (FIM) mittlerweile drei offene Kunstwerkstätten in Flüchtlingsunterkünften auf.

Daraus entstand die „Kunstkarawane“: Ein vielseitiges, offenes, künstlerisches Angebot an unterschiedlichen Standorten in Neugraben und Neuwiedenthal. Die Orte wechseln zwischen öffentlichen Einrichtungen und Wohnunterkünften von geflüchteten Menschen. Jeweils in einem Zeitraum von acht Wochen, wird ein künstlerisches Medium vertieft.

Am Sa., den 8. Dez. 2018 nun findet von 12 -18 Uhr eine interaktive Ausstellung in den Räumlichkeiten der 3falt (ehemalige Klangkirche, Neue Straße 44, 21073 HH) statt. Dann endet das Projekt und die entstandenen „Kunstwerke“ aus dem gesamten Zeitraum werden ausgestellt.

Eine Einladung und Aufruf zugleich, sich das anzusehen, aber auch selber kreativ zu werden und mit Graffiti, Malerei, Siebdruck oder Nähen auszuprobieren!

Weiterführend: kunstkarawane.com

 

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