Kunststipendien der ZEIT-Stiftung – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Wed, 31 May 2023 15:49:08 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Kunst weiter entwickeln https://www.tiefgang.net/kunst-weiter-entwickeln/ Fri, 02 Jun 2023 22:43:07 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10017 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien vergibt seit 2019 jährlich sieben Kunststipendien der ZEIT-Stiftung an Bildende Künstler*innen aus Hamburg. Über 100 Bewerbungen gingen ein…

Dank des Engagements der ZEIT-Stiftung kann das Programm nun um weitere drei Jahre verlängert werden. Für die Stipendien 2024 können sich professionell arbeitende Bildende Künstler*innen sowie künstlerische Kollektive aus Hamburg ab sofort und bis zum 15. Juni 2023 bewerben. Für 2023 wählte eine Fachjury aus über 100 Bewerbungen sieben Künstler*innen aus, deren künstlerische Vorhaben dank des großzügigen finanziellen Engagements der ZEIT-Stiftung mit je 10.000 Euro gefördert werden. Die Stipendien gehen an Karo Akpokiere, Lene Markusen, Alice Peragine, Saskia Senge, Mika Sperling, Felix Thiele und das Cake&Cash Collective (Annika Grabold, Paula Hoffmann, Laura Mahnke, Anne Meerpohl, Farina Mietchen).

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Kunststipendien haben sich inzwischen als erfolgreiches Förderprogramm etabliert. Vielen Dank an die ZEIT-Stiftung, die eine Verlängerung des Stipendienprogramms um drei weitere Jahre ermöglichte. Mit dem Programm können wir Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit bieten, mit großer Freiheit ihre künstlerischen Vorhaben zu entwickeln. Die Stipendien ermöglichen konzentrierte Phasen der Konzeption und Recherche und werden so dem Prozess künstlerischen Schaffens gerecht. Die Projekte der neuen Stipendiaten und Stipendiatinnen zeigen wieder umfangreiche Einblicke in die gegenwärtige Kunstproduktion, ihre vielfältigen Ansätze und relevanten Themen.“

Christine Neuhaus, Hauptbereichsleiterin Förderungen, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius: „Mit ihrem Engagement für die Kunststipendien will die ZEIT-Stiftung bildenden Künstlerinnen und Künstlern in Hamburg den nötigen Freiraum geben, um sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Sie will künstlerische Vielfalt ermöglichen und den Kunststandort Hamburg stärken. Die sieben ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten sind ausgezeichnete Botschafterinnen und Botschafter, die in ihrer Arbeit gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und mit künstlerischer Qualität überzeugen.“

Die Jury erläutert ihre Entscheidung für die Stipendien 2023 folgendermaßen: „Es ist eine diverse und überzeugende Aufstellung, die zeigt, was zeitgenössische bildende Kunst in Hamburg 2023 sein kann: Selbstkritisch, identitätsstiftend, experimentell, verletzlich, mutig, forschend, und kollektiv. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten zeigen mit den Mitteln der Fotografie, des Films, der Zeichnung oder installativen und performativen Mischformen sowie der kollektiven Kuration als künstlerischer Praxis einen guten Überblick über die aktuelle und etablierte Kunstszene Hamburgs. Wir als Jury freuen uns, dass diese Künstler und Künstlerinnen nun mit finanzieller Unterstützung ihre wertvolle Arbeit in Hamburg fortsetzen können.“

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden von einer fünfköpfigen Fachjury ausgewählt, der in diesem Jahr Özlem Altin (Bildende Künstlerin, Berlin), Nikola Dietrich (Direktorin, Kölnischer Kunstverein, Köln), Stefanie Jaschke-Lohse (Programmleiterin Kunst und Kultur, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg), Nina Möntmann (Professorin für Kunsttheorie, Universität zu Köln, Köln/Hamburg), und Tilman Walther (Künstler und Kurator, Freiraum/MK&G, Hamburg) angehörten.

Weitere Informationen zur aktuellen Ausschreibung (Frist bis 15. Juni!) und zum Online-Bewerbungsportal finden Sie hier: www.hamburg.de/bkm/bkm/stipendien/12162530/zeit-kunststipendien   

 

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Sieben für die Bildende Kunst https://www.tiefgang.net/sieben-fuer-die-bildende-kunst/ Fri, 07 Jan 2022 23:53:29 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8668 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien hat zum dritten Mal sieben Kunststipendien der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius an professionell arbeitende Bildende Künstlerinnen und Künstler aus Hamburg vergeben.

Eine Fachjury wählte unter rund 120 Bewerbungen sieben künstlerische Vorhaben aus, die dank des großzügigen finanziellen Engagements der ZEIT-Stiftung mit je 10.000 Euro ausgestattet werden. Die Stipendien gehen an Suse Bauer, Gerrit Frohne-Brinkmann, Ruth May, Franziska Opel, Jenny Schäfer, Carlos León Zambrano und als Duo an Eda Aslan und Nurgül Dursun.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Kunststipendien der ZEIT-Stiftung zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur die Produktion und Fertigstellung eines Vorhabens fördern, sondern auch die Konzeption und Recherche. Dieser Ansatz zeigt eine tiefe Wertschätzung gegenüber dem gesamten künstlerischen Prozess und ermutigt auch dazu, zunächst einmal die richtigen Fragen zu stellen. Die Kunststipendien leisten damit einen wichtigen Beitrag, dass Künstlerinnen und Künstler in Hamburg ihrer kreativen Arbeit nachgehen können.“

Christine Neuhaus, Hauptbereichsleiterin Förderungen, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius: „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz auf die Ausschreibung, die zeigt, dass das Stipendienprogramm Künstlerinnen und Künstlern genau die finanziellen Freiräume bietet, die nicht erst seit der Coronavirus-Pandemie so dringend benötigt werden, um künstlerische Produktion und die künstlerische Auseinandersetzung mit Fragen der Zeit zu ermöglichen. Hamburg hat eine lebendige Kunstszene, die durch gesellschaftspolitische Ansätze, mediale und kulturelle Vielfalt überzeugt. Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten sind dafür hervorragende Botschafterinnen und Botschafter.“

Die Jury zeigt sich sehr beeindruckt von der Anzahl, Qualität und Vielfalt der eingereichten Anträge. und erläutert ihre Entscheidung folgendermaßen: „Die Bewerbungen bestätigen die wachsende Bedeutung der Kunststipendien und eine lebendige Hamburger Kunstszene. Überzeugt haben künstlerische Vorhaben, die eine schlüssige Verbindung zwischen einem bereits bestehenden Werkansatz und einer nachvollziehbaren Weiterentwicklung erkennen lassen. Die Auswahl unterstützt Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Generationen und künstlerischen Strategien, aber auch Positionen, die eine Vielfalt kultureller Perspektiven repräsentieren. Sie schließt dabei auch kollaborative und transmediale Ansätze ein. Die geförderten Projekte verbinden unter anderem ein recherchebasierter Ansatz, die Erkundung spezifischer Territorien oder der persönliche Blick auf Geschichte und Geschichten einer globalen Gegenwart. Vor allem die mediale Vielfalt sowie die materielle Komplexität innerhalb der einzelnen Arbeiten haben überzeugt.“

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden von einer fünfköpfigen Fachjury ausgewählt, der in diesem Jahr Dr. Leena Crasemann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Warburg Haus, Hamburg), Katja Schroeder (Künstlerische Leiterin, Kunsthaus Hamburg), Thomas Thiel (Direktor, Museum für Gegenwartskunst, Siegen), Stefanie Jaschke-Lohse (Programmleiterin Kunst und Kultur, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg) und Mandla Reuter (Künstler, Berlin / Zürich) angehörten.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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