#meinfernsehen2021 – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Sat, 29 May 2021 08:10:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 „Mein“ Fernsehen?!? https://www.tiefgang.net/mein-fernsehen/ Sat, 29 May 2021 08:10:56 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7963 [...]]]> Unter dem Titel #meinfernsehen2021 haben Interessierte im Rahmen einer umfassenden Onlinebeteiligung das Programmangebot und die Struktur der öffentlich-rechtlichen Sender analysiert, diskutiert und zuletzt über Verbesserungsvorschläge abgestimmt. Diese Woche wurden die Ergebnisse bei einer digitalen Tagung der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Die Pandemie hat gezeigt, wie sehr wir angewiesen sind auf qualitativ gute und verlässliche Informationen und Berichterstattung; gerade in Krisenzeiten und Zeiten von Verunsicherung, wie wir sie hierzulande lange nicht kannten“, so Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, in seiner Begrüßung zur digitalen Tagung #meinfernsehen2021 heute im NRW-Forum Düsseldorf.

Dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen komme hier traditionsgemäß eine besondere Rolle zu, dem nach wie vor ein hohes Maß an Vertrauen zugesprochen werde. Deswegen sei es wichtig, so Krüger weiter, die Strukturdebatte um eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, seine Qualität und Ausrichtung, sein Angebot, seine Zielgruppen und Finanzierung, um nur einige Aspekte zu nennen, nicht aus den Augen zu verlieren. Mit dem Projekt #meinfernsehen2021 wolle man genau hier anknüpfen.

Im Anschluss stellten Prof. Dr. Christiane Eilders, geschäftsführende Leiterin des Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie, und Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme Instituts, die gemeinsamen Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens vor. „Ziel der Beteiligungsplattform war es, auf innovative Weise zusätzliche Stimmen zum Diskurs über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einzufangen und diesen zuzuhören, auch in ihrem Austausch untereinander“, so Christiane Eilders in ihrem Fazit.

„Handlungsbedarf konnten wir für folgende Themenfelder identifizieren: Kommunikationskanäle für Kritik und Anregungen installieren, die Verbindung zwischen Entscheidern und Publikum stärken, Entscheidungen und Strukturen erklären (Sender, Medienpolitik, Medienbildung), Wissenslücken identifizieren und schließen, den Diskurs über die Qualität von Medien öffnen und nicht ausschließlich mit Expertinnen und Experten führen“, so Grimme-Direktorin Frauke Gerlach.

Weitere Informationen zum Programm und Hintergrund des Projektes, Interviews mit den Verantwortlichen sowie mit Experten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens finden sich auf der Website www.meinfernsehen2021.de.

Die Online-Plattform, das Beteiligungsverfahren sowie die Tagung verantworten das Grimme-Institut in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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Welche Zukunft soll das Fernsehen haben? https://www.tiefgang.net/welche-zukunft-soll-das-fernsehen-haben/ Sun, 07 Feb 2021 08:31:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7636 [...]]]> #meinfernsehen2021 – so der bewusst jung gehaltene Titel für die Frage nach einem Medium, das vielen wie von Gesten erscheint. Wie aber soll Fernsehen Morgen aussehen?  

Die Onlinebeteiligung der Bundeszentraler für politische Bildung startet in die zweite Phase und lädt zum Mitdiskutieren, zur Vertiefung und Weiterentwicklung der Diskussionsthemen rund ums Thema Fernsehen.

Ab sofort können alle Interessierten über das Fernsehen der Zukunft diskutieren. Welche Nachrichtensendung, Talkrunde und Unterhaltungsshow wünschen sie sich in Zukunft? Was muss sich ändern, was soll beibehalten werden? Auf der Beteiligungs-Plattform meinfernsehen2021.diid.hhu.de können Beiträge verfasst, geliked und diskutiert werden. Die gesammelten Ergebnisse des Diskurses werden auf einer öffentlichen Tagung im Mai 2021 vorgestellt.

Mit der Frage „Was muss sich ändern, was sollte erhalten bleiben?“ ging die Online-Plattform #meinfernsehen2021 zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens im November 2020 an den Start. In mehr als 2000 Beiträgen verfassten die Teilnehmenden ihre Anmerkungen und Erfahrungen, Ideen und Kritik. Nach Abschluss der ersten Phase im Januar wurden die Beiträge gebündelt, ausgewertet und zu zentralen Thesen verdichtet.

Die zweite Beteiligungsphase eröffnet dem Fernsehpublikum nun die Möglichkeit, noch tiefer in die Materie einzusteigen und die bisherigen Ergebnisse weiterzuentwickeln.

Im Fokus stehen weiterhin Fragen rund um die Themen Relevanz und Ausgeglichenheit von Inhalten, Auftrag und Diversität der verschiedenen Angebote sowie die Leitfrage nach Ideen und Möglichkeiten, diese in Zukunft weiterzuentwickeln.

Mehr zum Hintergrund des Projektes sowie Interviews mit Fernsehschaffenden wie Esra Karakaya, Friedrich Küppersbusch und Philipp Walulis finden sich auf der Website: www.meinfernsehen2021.de

Die Online-Plattform, das Beteiligungsverfahren sowie die Tagung verantworten das Grimme-Institut in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Quelle:  www.bpb.de

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