Mirko Bonné – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Thu, 18 Sep 2025 13:33:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Das Verhandeln drängender Fragen https://www.tiefgang.net/das-verhandeln-draengender-fragen/ Fri, 19 Sep 2025 22:13:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12452 [...]]]> Hamburg pulsiert, und die Literatur pulsiert mit. Die Shortlist der Hamburger Literaturpreise 2025 ist wieder nicht nur eine Liste von Büchern, sondern auch Spiegelbild der literarischen Vielfalt der Stadt.

Senator Dr. Carsten Brosda betont, wie wichtig es ist, diesen Reichtum sichtbar zu machen: „Hamburg ist ein Ort, an dem Literatur in all ihren Facetten entsteht und diskutiert wird. Die Werke entführen uns in andere Welten, lassen uns Zusammenhänge verstehen und regen an zum Dialog.“ Die Jury, so der Senator weiter, hatte keine leichte Aufgabe, aus der „Vielfalt der großartigen Titel“ die Nominierten zu wählen, denn „alle Bücher der Shortlist lohnen gelesen zu werden!“

Diese Vielfalt spiegelt sich in den beiden Hauptkategorien wider: „Buch des Jahres“ und dem „Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS“, die das Preisgeld stiftet. Prof. Manuel Hartung, Vorstandsvorsitzender der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, freut sich dabei besonders über die Vielfalt auf der Shortlist: „Wir brauchen vielfältige Perspektiven auf die Themen einer immer komplexer werdenden Welt.“ Die feierliche Preisverleihung findet am 8. Dezember 2025 im Literaturhaus Hamburg statt.

Das Erzählerische im Fokus: Fünf Romane auf der Shortlist

Die fünf nominierten Romane sind so vielfältig wie das Leben selbst. Sie erforschen das Private im Kontext des Politischen, verweben historische Spuren mit der Gegenwart und suchen in der Sprache nach neuen Ausdrucksformen. Es ist eine Auswahl, die der Leserin und dem Leser eine tiefgründige und emotional bewegende Lektüre verspricht.

Die Shortlist beginnt mit einer eindrucksvollen Auseinandersetzung mit der Herkunft und den eigenen Wurzeln. Jegana Dschabbarowas Roman Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt ist bereits im Titel ein poetisches Manifest. Es handelt sich um ein Werk, das sich mit Metafiktion befasst, will heißen: eine Geschichte, die nicht nur erzählt, sondern auch über das Erzählen selbst nachdenkt. Dschabbarowa verknüpft dabei persönliche und kollektive Erzähllinien und fragt, wer eigentlich die Macht hat, die Geschichte zu schreiben.

In einem ganz anderen, aber ebenso experimentellen Tonfall, bewegt sich Friederike Gräff mit Frau Zilius legte ihr erstes Ei an einem Donnerstag. Der Titel deutet auf einen magischen Realismus hin, der also fantastische oder absurde Elemente in eine ansonsten realistische Umgebung einbettet. Gräffs Prosa scheint die Grenzen der konventionellen Erzählung spielerisch zu überschreiten und lädt ein in eine Welt, in der das Unerwartete zum Alltag gehört.

Aber auch die Erkundung von Erinnerung und die menschliche Psyche spielen auf der Shortlist eine zentrale Rolle. Katharina Hagena, eine Meisterin der literarischen Topografie, dem Erzählen über Orte, um innere Landschaften und Erinnerungen zu offenbaren, überzeugt mit ihrem Roman Flusslinien. In ihrem Werk verwebt sie die Geschichte eines Ortes mit den Geheimnissen und Erinnerungen seiner Bewohner, um zu zeigen, wie die Vergangenheit in der Gegenwart fortlebt.

Mirko Bonné wiederum entführt die Leserin und den Leser in ein komplexes Geflecht von Geschichten in Wege durch die Spiegel. Sein Roman ist ein Beispiel für Intertextualität. Er webt bewusst Bezüge zu anderen Texten und Kunstwerkenein. Bonné schafft eine poetische Welt, die reich an Reflexionen über die Kunst, die Liebe und die Vergänglichkeit ist und die Leser und Leserinnen auf eine anspruchsvolle, aber lohnende Reise mitnimmt.

Kristine Bilkau vervollständigt die Shortlist mit ihrem Roman Halbinsel. Sie zeichnet sich durch einen Stil aus, der das scheinbar Banale in den Mittelpunkt rückt und es mit großer erzählerischer Präzision beleuchtet. Ihre Werke sind oft wie eine Mikrostudie, wie eine detaillierte, feingliedrige Untersuchung eines kleinen Ausschnitts der Wirklichkeit, in der sich dennoch die großen menschlichen Dramen widerspiegeln. Kristine Bilkau gelingt es meisterhaft, die feinen Risse in den Beziehungen und die verborgenen emotionalen Turbulenzen ihrer Figuren sichtbar zu machen. Ihre literarische Stimme ist dabei gut in der hiesigen Szene verwurzelt, wie ihr Auftritt auf den SuedLese Literaturtagen in Harburg 2022 bewies.

Die Shortlist des Sachbuchs: Denken, Fühlen, Verändern

Auch die Sachbuch-Shortlist zeugt von einer bemerkenswerten Bandbreite. Von der Klimakrise über feministische Debatten bis zur Aufarbeitung von Traumata und Familiengeschichten – die nominierten Werke spiegeln die drängendsten Fragen unserer Zeit wider. Sachbücher sind ja nicht mehr bloße Informationsquellen, sie sind zu literarischen Vermessungen der Gegenwart geworden, die aufklären, herausfordern und zutiefst bewegen.

Mit Schweigen leistet Birgit Weyhe eine beeindruckende Pioniertat. Ihr Werk ist ein Graphic-Novel, eine gezeichnete, literarisch anspruchsvolle Erzählung, die die Lücke zwischen Wort und Bild schließt. In den Panels und Sprechblasen widmet sich Weyhe einem schwer zugänglichen, ja fast unsagbaren Thema: den Traumata aus der Kolonialzeit. Sie erforscht die psychologischen Nachwirkungen dieser Verbrechen, die oft im historischen Gedächtnis und in den Familienbiografien verschwiegen wurden. Das Buch ist somit nicht nur ein künstlerisches Statement, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der postkolonialen Theorie, der kritischen Auseinandersetzung mit den Folgen des Kolonialismus und den andauernden Machtstrukturen, die daraus hervorgegangen sind. Weyhe bricht das Schweigen und gibt den Opfern eine visuelle Stimme.

Gegen die Krise: Wissenschaft, Politik und der Blick nach vorn

Zwei andere Werke auf der Shortlist beschäftigen sich hingegen mit den größten existenziellen Herausforderungen unserer Zeit. Matthias Glaubrecht widmet sich in Das stille Sterben der Natur der globalen Biodiversitätskrise. Sein Buch ist ein dringender Appell an die Leser und die Leserin, die oft übersehene Auslöschung von Tier- und Pflanzenarten als die Katastrophe zu begreifen, die sie ist. Er legt die wissenschaftlichen Zusammenhänge dar und macht komplexe ökologische Prozesse verständlich. Seine Arbeit steht exemplarisch für das moderne Sachbuch, das nicht nur Fakten sammelt, sondern sie in einen nachdenklichen, oft auch emotionalen Kontext stellt.

In eine ähnliche Kerbe, aber mit einem gesellschaftlichen Fokus, schlägt Eva Thöne mit Weibliche Macht neu denken. Thöne wagt es, die veralteten Narrative über weibliche Führung zu hinterfragen und stattdessen einen neuen, zukunftsorientierten Weg aufzuzeigen. Ihr Buch ist ein wichtiger Beitrag zur feministischen Debatte. Es ist eine Arbeit, die sich in die Gender-Studies einreiht.

Zwischen Heimweh und Klischee: Nadia Pantel und Anne Jaberine

Die letzten beiden Nominierten auf der Shortlist sind sich in ihrem Ansatz, persönliche Erfahrungen zu nutzen, um übergeordnete Themen zu beleuchten, sehr ähnlich. Nadia Pantel geht in Das Camembert-Diagramm den Klischees und Stereotypen nach, die über das Land der Liebe und der Kultur kursieren. Ihr Buch ist eine charmante und zugleich scharfsinnige Kulturanalyse. Pantel dekonstruiert das romantische Bild von Frankreich und legt eine komplexere, facettenreichere Realität frei.

Anne Jaberine schließlich nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine tief persönliche Reise. Der letzte Himmel: Meine Suche nach Palästina ist eine Mischung aus Memoiren und Reportage. Jaberine macht sich auf die Suche nach ihrer Familiengeschichte, die untrennbar mit der Geschichte Palästinas verwoben ist. Das Buch ist ein berührender Bericht über Identität, Heimat und die Diaspora, also der Zerstreuung der Bevölkerung von ihrem Ursprungsland aus. Jaberine zeigt, wie die Vergangenheit in der Gegenwart fortlebt und wie schmerzhaft und zugleich lebensbejahend es sein kann, sich den eigenen Wurzeln zu stellen.

Die Shortlist der Hamburger Literaturpreise 2025 ist also auch dieses Jahr wieder ein beeindruckendes Zeugnis für die lebendige und facettenreiche Gegenwartsliteratur. Sie zeigt, dass die Kunst des Erzählens und die Aufklärung durch das Sachbuch am besten zusammenwirken, um die drängendsten Fragen der Gegenwart zu verhandeln. Es ist ein Fest für die Literatur als unverzichtbare Kunstform.

]]>
Entdeckte Stimmen https://www.tiefgang.net/entdeckte-stimmen/ Fri, 06 Nov 2020 23:50:13 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7361 [...]]]> Ob Comic, Lyrik oder Erzählung – Literatur hat viele Gesichter und vor allem immer wieder neue. Sie zu entdecken ist ein Teil der Literaturpreisvergabe Hamburgs. Nun wurden wieder einige gekürt …

Die Behörde für Kultur und Medien zeichnet sechs Autorinnen und Autoren, drei Übersetzerinnen und Übersetzer und eine Comic-Zeichnerin für ihre herausragenden literarischen Arbeiten aus. Die Literaturpreise werden in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik–Drama–Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch, Comic sowie Literaturübersetzungen verliehen. Außerdem kürt die unabhängige Jury Benjamin Maacks „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“ als „Buch des Jahres“. Die Literaturpreise sind mit je 6.000 Euro dotiert, die Preise für literarische Übersetzungen mit je 3.000 Euro. 336 Bewerberinnen und Bewerber aus dem Großraum Hamburg haben 2020 an dem Wettbewerb teilgenommen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die zahlreichen Bewerbungen für die Hamburger Literaturpreise zeigen, wie wichtig diese Preise sind, mit denen wir sowohl etablierte Autorinnen und Autoren auszeichnen als auch noch zu entdeckende Stimmen. Die Preise helfen Autorinnen und Autoren ihre Verlage zu finden – und umgekehrt. Sie zeigen das breite Spektrum und die literarische Kompetenz in unserer Stadt. Benjamin Maack hat mit ,Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein‘ ein sowohl stilistisch wie inhaltlich herausragendes Buch über seine Depression geschrieben. Ein Wagnis, das nun zurecht als Hamburger ,Buch des Jahres‘ ausgezeichnet wird. Der Comicpreis passt hervorragend zu Hamburg als wichtigem Studienort und Zentrum für grafisches Erzählen. Die Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur würdigt unsere Stadt als kreativen Standort für die Leseförderung. Allen Preisträgerinnen und Preisträgern gratuliere ich herzlich.“

Die mit je 6.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhalten in der Kategorie:

  • „Buch des Jahres“: Benjamin Maack für „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“ (Suhrkamp Verlag)
  • Roman: Magdalena Saiger für „Was ihr nicht seht oder Die Absolute Nutzlosigkeit des Mondes“ und Simon Urban für „Wie alles begann und wer dabei umkam“
  • Erzählung: Frank Schliedermann für „Dorval, Quebec“
  • Lyrik/Drama/Experimentelles: Silke Stamm für den experimentellen Text „Hohe Berge“ und Peter Thiers für das Theaterstück „Paradiesische Bauten“
  • Kinder- und Jugendbuch: Uticha Marmon für „Dreizehn Wochen Sonntag oder Wie ich den Kaninchen die Sprache zurückgab“
  • Comic: Nadine Pedde für „Gespenster der DDR“

Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise in der Kategorie Literarische Übersetzungen gehen an:

  • Ursel Allenstein für die Übersetzung des Romans „Nach der Sonne / Efter solen“ von Jonas Eika aus dem Dänischen, erschienen bei Hanser Berlin
  • Mirko Bonné für die Neuübersetzung des Romans „Der Niemand von der ,Narcissus‘ / The Nigger of the ,Narcissus‘“ von Joseph Conrad aus dem Englischen, erschienen bei mare
  • Cornelia Wend für den Roman „Doggerland“ von Élisabeth Filhol aus dem Französischen, erschienen in der Edition Nautilus

Die Jury, bestehend aus dem Buchhändler Thomas Bleitner (Buchhandlung Lüders), der Autorin Julia Ditschke (Hamburger Literaturpreis 2019), der Literaturjournalistin Natascha Geier (NDR Fernsehen), der Lektorin Katharina Picandet (Edition Nautilus) und der Übersetzerin Britt Somann-Jung (Hamburger Literaturpreis 2019) hat ihre Wahl aus 260 anonymisierten Einsendungen für Literatur, 53 Comic-Projekten und 23 literarischen Übersetzungen getroffen.

Die Preisverleihung findet als geschlossene Veranstaltung mit reduzierter Teilnehmerzahl voraussichtlich am Montag, 7. Dezember um 19.30 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt, wenn dies im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Regeln möglich ist. Falls nicht, wird die Preisverleihung 2021 stattfinden.

Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

]]>
Freiheit des Wortes https://www.tiefgang.net/freiheit-des-wortes/ Fri, 14 Jun 2019 22:46:06 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5379 [...]]]> Das PEN-Zentrum Deutschland wird vom 22. bis 25. April 2021 in Hamburg tagen.

 In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Der PEN International ist einer der wichtigsten Schriftstellerverbände der Welt und feiert 2021 sein 100-jähriges Bestehen. Die Tagung wird neben der internen Mitgliederversammlung, zu der 200 Autorinnen und Autoren erwartet werden,  durch ein öffentliches Rahmenprogramm aus Lesungen und Diskussionsrunden begleitet. Veranstaltungsorte sind unter anderem die Zentralbibliothek, das Literaturhaus, die Hamburger Kunsthalle und die Patriotische Gesellschaft. Die Stadt Hamburg ist zudem dem Freundeskreis des PEN im Juni 2019 beigetreten.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Für Hamburg ist es eine große Ehre, dass in dem Jahr, in dem der Internationale PEN sein 100-jähriges Bestehen feiert, viele namhafte Autorinnen und Autoren in die Stadt kommen werden, um über zentrale Aspekte der Demokratie zu diskutieren und wie sie in der Literatur umgesetzt werden können. Vom PEN als einem der bedeutendsten Schriftstellerverbände der Welt gehen immer wieder wichtige Impulse aus, die nicht nur das literarische Leben bereichern. Der Schriftstellerverband hat sich zu einer wichtigen Stimme im gesellschaftlichen Diskurs entwickelt und setzt sich in der ganzen Welt für die so wichtige Freiheit des Wortes ein. Besonders freut mich, dass auch die Hamburgerinnen und Hamburger die wichtige Arbeit des PEN näher kennenlernen und sich vom literarischen Programm inspirieren  lassen können. Hamburg ist stolz, Mitglied im Freundeskreis des PEN zu sein und heißt alle Gäste herzlich willkommen zur Jahrestagung.“

Dr. Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland: „Als wir im November 2014 in einer Benefizgala mit unserem Ehrenpräsidenten Günter Grass und vielen anderen in der Freien Akademie der Künste an die Gründung eines ersten deutschen PEN-Clubs 1924 erinnerten, entstand in mir der Wunsch, auch einmal unsere Jahrestagung nach Hamburg zu holen. Unser Engagement für verfolgte Autorinnen und Autoren in aller Welt passt sehr gut zum liberalen und weltoffenen Charakter der Freien und Hansestadt. Ich freue mich, dass der damalige Erste Bürgermeister Olaf Scholz und Kultursenator Dr. Brosda für meine Idee aufgeschlossen waren und freue mich auf viele gute Begegnungen und Gespräche zwischen PEN-Mitgliedern, unseren internationalen Gästen in unserem Writers-in-Exile-Programm und allen, die sich für Literatur und die Freiheit des Wortes interessieren.“

Das detaillierte Programm der Tagung wird Anfang 2021 veröffentlicht. Zur Eröffnung des viertägigen Treffens findet ein Senatsempfang im Kaisersaal des Rathauses statt.

Im Juni 2019 ist die Freie und Hansestadt Hamburg dem Freundeskreis des PEN-Zentrums Deutschland beigetreten. Im Großraum Hamburg leben und arbeiten derzeit rund 100 Mitglieder des PEN, darunter die Autorinnen und Autoren Manfred Bissinger, Isabel Bogdan, Kirsten Boie, Mirko Bonné, Robert Brack, Ulla Hahn, Wolfgang Hegewald, Uwe Kolbe, Rainer Moritz, Cornelia Manikowsky, Matthias Politycki, Verena Rabe, Jan Philipp Reemtsma, Monique Schwitter, Farhad Showghi, Saša Stanišić, Tina Uebel, Regula Venske und viele andere mehr.

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

]]>