Musik.Werk.Stadt https://www.tiefgang.net Fri, 22 Nov 2024 11:50:38 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Eröffnung der Musik.Werk.Stadt https://www.tiefgang.net/eroeffnung-der-musik-werk-stadt/ Fri, 22 Nov 2024 23:45:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11320 [...]]]> Am 21. November wurde die Musik.Werk.Stadt, der neue Hauptstandort des Hamburger Konservatoriums im Lilly-Giordano-Stieg 1 in Ottensen, mit einem Festakt feierlich eröffnet.

Musikschule, Akademie, Musik-Kita, ein neuer Konzert- und ein Tanzsaal – das alles gibt es jetzt barrierefrei unter einem Dach für alle Musikbegeisterten von 0 bis 99+. Es geht um individuelle Musikförderung für alle Altersgruppen und Niveaus. Neben dem neuen Hauptsitz in Ottensen unterhält das Hamburger Konservatorium Dependancen im Goßlerhaus in Blankenese und im Haus Flachsland in Barmbek.

Die neu gebaute Musik.Werk.Stadt ist eines der modernsten Musikbildungszentren der Region und ist als gelungenes architektonisches Ensemble aus ehemaligem Fabrikgebäude und Neubau das Herz des neu gebauten Quartiers Kolbenhöfe. Das Gebäude umfasst neben großzügigen Unterrichts- und Proberäumen auch einen Konzert- und einen Tanzsaal, in denen öffentliche Konzerte und Veranstaltungen stattfinden werden. Mit seinem breitgefächerten Dozententeam, dem vielfältigen Kursangebot und den hochwertig ausgestatteten Räumlichkeiten setzt das Hamburger Konservatorium neue Maßstäbe in der musikalischen Aus- und Weiterbildung.

Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Hamburgs Generalmusikdirektor und Mentor der Musik-Kita des Hamburger Konservatoriums Kent Nagano sowie Liedermacher und Mentor der Musikschule Rolf Zuckowski engagieren sich seit Jahren für dieses bundesweit einzigartige Projekt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit der Eröffnung des Neubaus des Hamburger Konservatoriums in den Kolbenhöfen in Altona stellt sich die traditionsreiche Institution hervorragend für die Zukunft auf. Die Musik.Werk.Stadt. bietet mit Musik-KiTa, Musikschule, Akademie und Konzertsaal unter einem Dach musikalische Bildung für alle Generationen an. Das Konservatorium steht dafür, dass musikalische Bildung integraler und selbstverständlicher Bestandteil des Heranwachsens bereits ab dem frühen Kindesalter ist und sich durch alle Lebensalter trägt. Diese Teilhabemöglichkeit an kulturellen Bildungsangeboten stärkt unsere Gesellschaft nachhaltig. Das musikalische Herz der Musik.Werk.Stadt strahlt weit über die Grenzen von Altona hinaus in die ganze Stadt. Ich danke allen Beteiligten für ihr Durchhaltevermögen und den unbedingten Glauben an die Kraft der Musik.“

Markus Menke, Direktion des Hamburger Konservatoriums: „Dass es nach einer Bauzeit von 29 Monaten nun im Jahr 2024 möglich ist, ein Gebäude zu eröffnen, in dem Jung und Alt gemeinsam musizieren, wirkt in der heutigen gesellschaftlichen Lage wie ein Wunder. Es ist der große und gemeinsame Beitrag aller an diesem Vorhaben Beteiligten für einen Teil Zukunftshoffnung! Das Hamburger Konservatorium dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr Engagement. Besonders den Mitgliedern des Deutschen Bundestages und der Hamburgischen Bürgerschaft, der Behörde für Kultur und Medien sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien der Bundesrepublik Deutschland.“

Rolf Zuckowski, Musiker und Mentor der Musikschule des Hamburger Konservatoriums: „Kinder brauchen Musik, daran kann in diesem kreativen Umfeld kein Zweifel sein. Aber die Musik braucht auch Kinder in allen Altersstufen und aus unterschiedlichen kulturellen Lebensumfeldern, damit sie in all ihrer Vielfalt eine Zukunft hat. Ich bin sicher, dass beide Sichtweisen in dieser neuen Musikschule des Hamburger Konservatoriums erkannt und gelebt werden. Darum bin ich gern Mentor dieser beispielhaften Musik.Werk.Stadt und möchte zu einem aktiven Musikleben der Kinder beitragen, wie auch mit meiner Stiftung Kinder brauchen Musik.“

Auf einer Fläche von 4.646 Quadratmetern sind in 29 Monaten Bauzeit 60 Unterrichtsräume, zwei Konzertsäle, elf Kita-Räume und zwei Kita-Außenspielflächen entstanden. Wöchentlich werden künftig 2.300 Musikerschülerinnen und -schüler, 400 Studierende und 89 Kita-Kinder hier ihren Platz finden. Für Kinder und Jugendliche, Studierende, ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung ist mit der Musik.Werk.Stadt für Hamburg und über die Region hinaus ein neuer attraktiver Ort für gemeinsames Musizieren entstanden. Die Kosten für Neubau und Ausstattung belaufen sich auf 31,3 Millionen Euro und sind finanziert worden durch Kredite mit einer Absicherung über die Bürgschaft der Freien und Hansestadt Hamburg in Höhe von 20 Millionen Euro, einer Zuwendung des Bundes über 4,489 Millionen Euro sowie Eigenmitteln und eingeworbenen Drittmitteln des Hamburger Konservatoriums.

Weitere Termine an den Eröffnungstagen vom 22. November bis 24. November 2024 zum Kennenlernen der Musik.Werk.Stadt für alle Interessierten:

Freitag, 22. November 2024

19:30 Uhr JazzNight, Eintritt frei

Samstag, 23. November 2024

10:00 – 16:00 Uhr Tag der offenen Tür Musikschule, Musik-Kita und Infotag Studium Akademie

19:00 Uhr Vielfaltskonzert im Lilly-Giordano-Saal, Eintritt frei

Sonntag, 24. November 2024

11:00 Uhr 1. Sonntagskonzert für Familien mit Kindern im Vorlesealter (mit Unterstützung der Haspa Musik Stiftung), Eintritt frei

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MUSIK.WERK.STADT: von der Stahl- zur Kulturschmiede https://www.tiefgang.net/musik-werk-stadt-von-der-stahl-zur-kulturschmiede/ Fri, 24 Jun 2022 22:12:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9172 [...]]]> Kulturstaatsrätin Jana Schiedek legt vor wenigen Tagen und zusammen mit dem Hamburger Konservatorium und Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk und Verbänden den Grundstein für den Neubau der Musik.Werk.Stadt.

Der Komplex vereint historische Industriearchitektur und moderne Stadtgestaltung. Ab 2024 soll hier das Hamburger Konservatorium mit Musik-Kita, Musikschule, Akademie und Konzertsaal einziehen.

Jana Schiedek, Staatsrätin der Behörde für Kultur und Medien: „Mit dem Neubau im Quartier der Kolbenhöfe beweist das traditionsreiche Hamburger Konservatorium einmal mehr seine Innovationsfreudigkeit und legt mit der Musik.Werk.Stadt den kulturellen Grundstein für das Quartier Kolbenhöfe. Hier im Herzen von Ottensen entsteht ein neuer Kulturort, der Musikschule, Akademie und soziokulturelles Engagement miteinander verbindet und so Impulse in die ganze Kulturstadt Hamburg setzen wird. Es entsteht ein Ort des Ausprobierens, des Kennenlernens von Musik und Experimentierens damit. Getragen wird die Musik.Werk.Stadt von der Liebe zur Musik und dem Wunsch, diese Begeisterung an den Nachwuchs weiterzutragen. Für dieses Engagement danke ich dem Konservatorium herzlich und wünsche für den Bau alles Gute.“

Markus Menke, Hamburger Konservatorium: „Die Stadt Hamburg setzt in bewegten Zeiten mit ihrer Unterstützung für das Bauvorhaben Musik.Werk.Stadt ein starkes Zeichen. Kunst ist der Kitt in unserer Gesellschaft. Das Hamburger Konservatorium realisiert die Gemeinsamkeit von Musik-Kita, Musikschule und Berufsausbildung in einem Haus. Generalmusikdirektor Kent Nagano, Rolf Zuckowski und Kristin Alheit als geschäftsführende Vorständin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Hamburg, engagieren sich für dieses einmalige Konzept. Die Architekten Landwehr und Henke (LH-Architekten) gestalten mit der Kombination historischer Baukörper und Neubau, Bewahren und Zukunft städtebaulich mitten in Altona.“

Den Grundstein für den Neubaukomplex im Quartier Kolbenhöfe in Ottensen, direkt am Bahnhof Bahrenfeld, legen Staatsrätin Jana Schiedek, Dr. Sebastian Kloth, Baudezernent Bezirksamt Altona, Kristin Alheit, geschäftsführende Vorständin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Hamburg, Moritz Thönnessen, Principal Project Manager bei der Rheinmetall Immobilien GmbH, und Anke Nickel sowie Rainer Köncke, Vorsitzende „Freunde und Förderer des Hamburger Konservatoriums e.V.“. Für den musikalischen Rahmen sorgen Musikschülerinnen und -schüler, Studierende und Dozierende des KON. Die Uraufführung „Für Städtebewohner“ für kleines Schlagwerk und Sprecher von Stefan Schäfer, Composer in Residence der Musik.Werk.Stadt, kommt anlässlich der Grundsteinlegung zur Aufführung. Die Partitur wird in der Zeitkapsel im Grundstein für die Nachwelt konserviert.

Ab Frühjahr 2024 sollen auf einem Teil des ehemaligen Kolbenschmidt Areals auf einem 1.454 Quadratmeter großen Grundstück Musikschule und Akademie eine neue Heimat finden sowie eine neue Musik-Kita, zwei Konzertsäle, ein breites sozikulturelles Angebot, Talentförderung, Fort- und Weiterbildungen und digitales Lernen und Lehren. Auf einer Fläche von 4.646 Quadratmeter finden in 60 Unterrichtsräumen, elf Kita-Räumen, auf 550 Quadratmeter Kita-Außenspielfläche und in zwei Sälen wöchentlich 2.300 Musikerschülerinnen und -schüler, 400 Studierende und 115 Kita-Kinder Platz.

Für Kinder und Jugendliche, Studierende, ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung entsteht mit der Musik.Werk.Stadt für Hamburg ein neuer attraktiver Ort gemeinsamen Musizierens. Hier können sich junge Menschen im Studium den Wunsch von einem Leben mit und von der Musik erfüllen. Hier wird in Zukunft das kulturelle Herz eines neuen Stadtquartiers schlagen. Als Mentoren für die Musik-Kita und die Musikschule stehen Generalmusikdirektor Kent Nagano und Rolf Zuckowski dem KON zur Seite.

Die neue Adresse Lilly-Giordano-Stieg 1-3 hält die Erinnerung an das Schicksal der jüdischen Klavierpädagogin Lilly Giordano wach, die um 1920 am KON unterrichtete.

Das Bauprojekt mit einem Investitionsvolumen von 28 Millionen Euro wird durch eine Bürgschaft der Stadt Hamburg in Höhe von 20 Millionen Euro ermöglicht und durch die Hamburger Sparkasse kreditfinanziert. Auf dieser Grundlage wird das KON als eingetragener Verein das Vorhaben aus eigener Kraft mit Hilfe weiteren bürgerschaftlichen Engagements realisieren. Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer von den Plänen zu begeistern ist das Ziel des Instituts bis 2024 und darüber hinaus.

Das KON wird zudem das Goßlerhaus, seinen Standort in Blankenese, in seiner Kapazität deutlich ausbauen zum „Grünen Hügel der Musik“ im Hamburger Westen. Der jetzige Hauptstandort in Sülldorf wird 2024 aufgegeben.

Gemeinnützig, soziokulturell, integrativ, digital – 114 Jahre Tradition, 11.000 Schülerinnen und Schüler, 240 Dozierende, Angebote in Kooperationen an 100 Standorten. Das Hamburger Konservatorium ist Leben mit Musik! Hier musizieren alle Menschen in Musikschule, Akademie und an Standorten von Wilhelmsburg bis Lurup unabhängig von Alter, Einkommen, Geschlecht, Herkunft und Religion.

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