NDR Bigband – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 27 Jan 2023 10:59:41 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Jugend jazzt mit den Profis https://www.tiefgang.net/jugend-jazzt-mit-den-profis/ Fri, 27 Jan 2023 23:45:34 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9671 [...]]]> Der Wettbewerb „Jugend jazzt“ gilt als große Talentschmiede und Trittbrett zum Musikberuf. Jetzt gibt es ein Preisträgerkonzert mit gestandenen Profis …

Auch 2022 traten Hamburgs jazzbegeisterte jungen Nachwuchstalente zum Wettstreit an. Insgesamt 188 Musiker*innen im Alter von 11 bis 24 Jahren und aus 9 Jazzorchestern konnten sich beim vom Landesmusikrat Hamburg durchgeführten Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ im November 2022 messen. Nun folgt das
Preisträgerkonzert statt – gemeinsam mit der NDR Bigband!

Preisträgerkonzert „Jugend jazzt“ Hamburg mit der NDR Bigband

am Mittwoch, 01. Februar 2023 um 19 Uhr im Rolf-Liebermann-Studio, Oberstraße 120 (NDR Gelände), 20149 Hamburg.

An diesem Abend teilen sich die Nachwuchsjazzer*innen und Vollblutprofis die Bühne des Rolf-Liebermann-Studios. Drei Preisträgerbigbands sowie ein Solist präsentieren die Qualität und Vielfalt der Hamburger Nachwuchsszene. Mit dabei sind die Preisträger Bigbands „Think Big!“ (Ltg. S. Kagelmann), die „Senior Street Band Blankenese“ (Ltg. A. Gauri), die „Early Birds“ (Ltg. P. Muntean). Der Solist und Sonderpreisgewinner Nelio Andersen (Schlagzeug) tritt gemeinsam mit dem Preisspender Ingolf Burhardt und Musiker:innen der NDR Bigband auf.

„Es ist bei der Förderung des Nachwuchses wichtig, frühzeitig den Kontakt zu Profis herzustellen“, so Thomas Prisching, Geschäftsführer des Landesmusikrats. „Denn Talente sollten frühzeitig ein Gespür für die zukünftigen Möglichkeiten bekommen, damit sie sich dann für einen arbeitsreichen aber erfolgversprechenden Weg ins musikalische Berufsleben entscheiden können.“
Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ 2023, die dieses Jahr das erste Mal in Hamburg stattfindet, wird die Bigband „Think Big!“ unter der Leitung von Sven Kagelmann die Hansestadt repräsentieren. Ihre jungen Talente konnten bereits bei Jazzveranstaltungen im norddeutschen Raum, bei der Bundesbegegnung in Kempten 2013 und sogar in Shanghai im selben Jahr prägende Erfahrungen sammeln.
Der Landeswettbewerb „Jugend jazzt 2022“ ist eine Fördermaßnahme des Landesmusikrates Hamburg und wird von der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg sowie der Deutschen Bank gefördert. Das Preisträgerkonzert wird in Kooperation mit der NDR Bigband durchgeführt. Der jährliche Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ richtet sich an junge Musiker*innen im Alter bis 24 Jahre und bildet eine einzigartige Plattform für Nachwuchsjazzer – egal ob Solist*in oder Mitspieler*in einer Jazzcombo bzw. Bigband. Er gilt als Vorentscheid für die vom Deutschen Musikrat durchgeführte Bundesbegegnung dar, auf der die jeweils beste und kreativste Band jedes Bundeslandes sein Können präsentiert.

Neue Mitspieler*innen gesucht!

Zudem bietet das Landesjugendjazzorchester Hamburg (LJJO HH) wieder freie Plätze an! Aktuell werden gesucht: Saxofon, Trompete, Gitarre, Bass, Klavier und Schlagzeug. Während zwei Arbeitsphasen im Jahr erhalten sie die Gelegenheit, mit der Unterstützung der künstlerischen Leitung des LJJOs HH sowie weiterer herausragender Jazzprofis Bigbandpraxis auf hohem Niveau zu erwerben und Konzerte vor einem breiten Publikum zu geben. Das LJJO HH wird von der Behörde für Kultur und Medien gefördert.

Termine 2023:
19./20. Februar 2023
Probevorspiele
14. März bis 23. März Frühjahrsarbeitsphase inkl. Konzerte
18. Mai 2023
Eröffnung Bundesbegegnung Jugend jazzt
07. September bis 16. September Herbstarbeitsphase inkl. Konzerte

Was erwartet Dich als Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Hamburg?
Das LJJO HH spielt in klassischer Bigband-Besetzung ein Repertoire in den verschiedensten Stilrichtungen
des Bigbandjazz und probt bzw. arbeitet in zwei 7-tägigen Arbeitsphasen pro Jahr, zu denen herausragende Dozent*innen eingeladen werden. Die Musiker*innen verpflichten sich zur Teilnahme an mindestens den nächsten vier Arbeitsphasen sowie an weiteren Proben, Konzerten, Konzertreisen und CD-Produktionen.
Wie kann ich beim LJJO HH mitmachen?
Die Bewerbung erfolgt per Mail. Bitte schicke uns den ausgefüllten Bewerbungsbogen (unten) sowie Aufnahmen (bzw. ein Link zum Herunterladen) von 2-3 Stücken unterschiedlichen Charakters mit Band oder Playback (mindestens zwei Stücke mit Improvisation und mindestens ein Jazzstandard) bis zum 03.02.2023 per E-Mail an: info@ljjo-hamburg.de.
Die aufnahmetechnische Qualität der Demo-Aufnahmen ist nicht relevant (Handy-Aufnahmen etc. sind möglich). Bewerbungen, die nach Ablauf der Einsendefrist eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden.

eingeladen. Die Auswahlvorspiele finden am 19. und 20. Februar 2023 in Hamburg statt. Die genaue
Uhrzeit, der Ort sowie Informationen zum Ablauf werden mit der Einladung zum Vorspiel bekannt gegeben.
Im Falle von Verschärfungen der Einschränkungen in Bezug auf die Corona-Pandemie durch den Hamburger
Senat kann es bei den Terminierungen zu etwaigen kurzfristigen Änderungen oder Anpassungen kommen.
Rückfragen nimmt die Projektleitung des Landesmusikrates Hamburg gerne unter info@ljjo-hamburg.de
entgegen.
Weitere Informationen auch auf www.ljjo-hamburg.de, www.facebook.com/ljjohamburg  oder www.lmrhh.de/project/landesjugendjazzorchester-hamburg.

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Jazz: Kultur statt Info https://www.tiefgang.net/jazz-kultur-statt-info/ Fri, 15 Jan 2021 23:43:57 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7610 [...]]]> Viele Jazzfans waren schon immer irritiert: beim NDR lief Jazzmusik auf dem Kanal NDR-Info – wo sonst alle Viertelstunde Nachrichten laufen. Also da, wo  man es nicht erwartet. 2021 nun wechselt die Jazzredaktion zum Kanal NDR-Kultur.  

 In der Mitteilung des NDR heißt es:

„Swing, Soul, Funk, Bebop, HipHop – und noch so vieles mehr: Jazz ist Kopf und Bauch, Kunst und Entertainment, lustvolles Experiment, grenzenlose Spielfreude und geniale Virtuosität. All das gibt es ab Januar in Play Jazz! auf NDR Kultur.

Der Jazz kommt nach Hause zu NDR Kultur! Ab Januar gibt es fünfmal in der Woche ein vielfältiges Programm. Montags bis freitags ab 22.35 Uhr spürt die Redaktion neue Schätze auf, informiert über die lokalen, regionalen und internationalen Jazzszenen und unternimmt Ausflüge in die mehr als 100-jährige Geschichte des Jazz.

Neue Jazz Alben, Konzert- und Festival-Tipps, dazu Interviews mit und Porträts von Protagonisten der Szene: Was bisher auf NDR Info in Sachen Jazz lief, finden Sie nun bei NDR Kultur.

Montag, Mittwoch und Freitag berichtet das „Play Jazz! – Magazin“ aus der gesamten Welt des Jazz. Mitreißende Liveaufnahmen aus Clubs und von Festivals finden sich dabei ebenso wie frische Album- und Konzerttipps und neue Projekte der NDR Bigband. Dazu gibt es spannende Reisen in die Geschichte des Jazz und hautnahe Reportagen aus der norddeutschen Szene.

Am Dienstag gibt es in „Play Jazz! – Konzert“ Liveaufnahmen des NDR aus dem Rolf-Liebermann-Studio, aus Clubs und von Festivals im Sendegebiet – beispielsweise von JazzBaltica, Elbjazz, Eldenaer Jazz Evenings, See More Jazz und der Jazzwoche Hannover.

Jeden Donnerstag gibt es orchestralen Jazz in „Play Jazz! – NDR Bigband“. Dann spielt das international renommierte Ensemble. Vorgestellt werden Studioaufnahmen, Konzerte und CD-Veröffentlichungen. Einmal im Monat präsentiert das „NDR Bigband Magazin“ aktuelle Projekte.

Darüber spricht NDR Kultur Moderatorin Petra Rieß mit Jazzredakteur Stefan Gerdes.

Stefan, wann und wie bist Du zum Jazz gekommen?

Stefan Gerdes: Zu Hause war ich umgeben von Musik. Da lief praktisch alles von den Beatles bis Beethoven. Mit zehn Jahren habe ich meine erste Gitarre bekommen und so ein bisschen Bob Dylan nachgespielt. Und dann habe ich mit ungefähr 13 Jahren zum ersten Mal John McLaughlin gehört, den englischen Jazzgitarristen, und der hat mich buchstäblich umgehauen.

Ich bin in Jever groß geworden, in Friesland, und bin nach der Schule immer sofort nach Hause geradelt, denn um die Mittagszeit lief Jazz im NDR.

Das muss man sich mal vorstellen: Werner Burkhardt hat damals neue Platten vorgestellt und ich bin dann nach dem Mittagessen sofort in die Metropole Wilhelmshaven und habe mein ganzes Taschengeld für die neue Platte von Keith Jarrett auf den Kopf gehauen. In Wilhelmshaven gab es in den 1970er-Jahren schon das Pumpwerk. Das war so etwas wie die kleine Schwester der Fabrik in Hamburg. Und da hab ich sie dann alle gesehen: Joachim Kühn, Joe Henderson, Archie Shepp. Man kann sagen, das Radio und die Konzerte haben mich zum Jazz gebracht. Und ich wollte als Schüler schon zum Radio, und speziell zur Jazzredaktion.

Das klingt nach einer Liebesgeschichte, die ein Leben lang dauert. Du bringst jetzt den Jazz mit vielen neuen Sendungen zu NDR Kultur. Welche Sendungen erwarten uns denn?

Gerdes: Ich glaube, wir kommen mit einer sehr schönen Mischung aus bereits Bewährtem und Neuem. Wir haben ja künftig die Sendestrecke abends immer von kurz nach halb elf bis Mitternacht. Und die haben wir zweigeteilt, das heißt in der ersten Stunde hören wir „Play Jazz!“. Da gibt es dreimal die Woche das Magazin mit Berichten aus dem Sendegebiet, neuen CDs und dann natürlich die NDR Bigband – dieses Weltklasse-Ensemble hat einen eigenen Sendeplatz am Donnerstag. Und das freut mich riesig. Denn jetzt haben alle Ensembles des Norddeutschen Rundfunks ihren Sendeplatz bei NDR Kultur. Und unsere Konzertreihe, unsere Konzertsendung, die gehört künftig auch zu NDR Kultur. Da senden wir Mitschnitte von allen Festivals und aus den Clubs im Norden.

Und für die letzte halbe Stunde vor Mitternacht haben wir uns für NDR Kultur etwas ganz Besonderes ausgedacht: Diese Reihe heißt künftig „Round Midnight“. Da wollen wir ein bisschen tiefer graben, Hintergrundgeschichten erzählen, durchaus auch politische Geschichten. Oder mal schauen, wie sich Jazz zu anderen Genres verhält, zu Samba, Tango oder klassischer Musik. Und wir erzählen die Geschichten berühmter Jazz-Songs oder sogenannter Standards. Da hab ich auch gleich eine Empfehlung: Am 5. Januar widmen wir uns dem Titel, der dieser Reihe den Namen gegeben hat, nämlich Thelonious Monks Komposition „Round Midnight“.

Du hast jetzt schon die NDR Bigband erwähnt, die ihren Platz in den neuen Sendungen haben wird. Aber es gibt ja im Jazz beim NDR noch mehr: Die Live-Konzerte liegen Dir besonders am Herzen, glaube ich.

Gerdes: Ja, wenn ich ehrlich bin, ist das ein bisschen das Sahnestück meiner Arbeit. Diese Konzertreihe im Rolf-Liebermann-Studio gibt es ja schon seit über 60 Jahren. Und ich habe jetzt schon seit 20 Jahren das große Vergnügen, diese Reihe zu kuratieren, das heißt, die Künstler einzuladen. Und das hat eine große Tradition, denn dort haben Karrieren wie die von Keith Jarrett oder Jan Garbarek mit angefangen. Ich bin mir dessen sehr bewusst und versuche auch heute, Künstlerinnen und Künstler einzuladen, die genau in diesem Moment kurz vor ihrem Durchbruch stehen. Der italienische Pianist Stefano Bollani, die Franzosen Vincent Peirani und Émile Parisien, die junge Schlagzeugerin Eva Klesse, die waren alle genau in dem Moment bei uns.

Und das hatte ich eigentlich auch für diese Saison geplant, aber die ist durch Corona buchstäblich an die Wand gefahren. Ich musste zwölf Bands ausladen beziehungsweise in das neue Jahr umparken. Und wenn ich mir so das Frühjahr anschaue, dann wird mir schon ein bisschen Angst und Bange. Aber ab April könnte es vielleicht etwas entspannter werden. Das ist mir auch sehr wichtig, denn dann kommt ein Musiker, auf den ich mich sehr freue: Das ist Pablo Martin Caminero aus Madrid. Der hat klassischen Kontrabass in Wien studiert und spielt heute mit seiner Band eine unglaublich raffinierte Mischung aus Jazz und Flamenco. Das wäre ihr erstes Konzert außerhalb von Spanien – also drücken wir die Daumen für April!“

Quelle: www.ndr.de/kultur/musik/jazz

 

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Keep swinging! https://www.tiefgang.net/keep-swinging/ Fri, 13 Jul 2018 22:33:47 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3860 [...]]]> „Jugend jazzt“ ist das Sprungbrett für junge Musiktalente und in dem Genre seit Jahrzehnten unumstritten. Nun wird es Zeit, sich auf den jährlichen Wettbewerb  einzugrooven!

In der Mitteilung des Hamburger Landemusikrates heißt es:

„Am 17. und 18. November 2018 findet der Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ für Combos bis elf MusikerInnen und SolistInnen in der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg statt. Seit Gründung haben über 10.000 junge MusikerInnen erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen. Bewerben können sich Nachwuchsjazztalente im Alter bis 24 Jahren, die in Hamburg leben und noch kein Musikstudium aufgenommen haben bzw. BerufsmusikerInnen sind.

Neben der Weiterleitung zur Bundesbegegnung 2019 in Dortmund winken den TeilnehmerInnen zahlreiche Sonderpreise:

  • Ingolf Burkhard Award (Preis für herausragende SolistInnen- dotiert mit 500 EUR)
  • Serenelli Jazz-Preis (für MusikerInnen auf Tasten-, Blechblas- oder Bass- oder außergewöhnlichen Instrumenten – dotiert mit 500 EUR)
  • Sonderpreis der Deutschen Bank (dotiert mit 1.000 EUR)
  • Lennart Axelsson-Sonderpreis (dotiert mit 500 EUR)
  • Preis für die beste Schulband
  • Workshops mit Profi-MusikerInnen (veranstaltet u.a. von der Jazzfederation Hamburg e.V.)
  • Preisträgerkonzerte in verschiedenen Spielstätten in und um Hamburg, so u.a. am 6. Februar 2019 um 19h gemeinsam mit der NDR Bigband im Rolf-Liebermann-Studio.

Im Fokus des Wettbewerbs steht aber nicht nur der Leistungsvergleich, sondern insbesondere die Begegnung und Vernetzung der jungen Nachwuchstalente. Rund um den Wettbewerb locken zahlreiche zusätzliche Angebote, wie Workshops mit herausragenden Hamburger MusikerInnen rund um die zentralen Themen des Jazz sowie Konzerte, z.B. des Landesjugendjazzorchesters Hamburgs bzw. ehemaligen Preisträgerbands.

Veranstalter ist der Landesmusikrat in der Freien und Hansestadt Hamburg e. V. in Kooperation mit der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der NDR Jazz- und Bigband-Redaktion, der NDR Bigband, dem Jazzbüro Hamburg e. V., dem Jazzhaus Hamburg e. V. und der Jazzfederation Hamburg e.V. Die Behörde für Schule und Berufsbildung und die Deutsche Bank fördern den Wettbewerb.

Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ Hamburg für Combos und SolistInnen 2017

17. und 18. November 2018

Bewerb Dich jetzt und mach mit! Weitere Informationen sowie die Ausschreibung und Anmeldung finden Sie/ findet Ihr unter www.landesmusikrat-hamburg.de/jj; Ansprechpartnerin: Sabine Vinar, Projektleitung, vinar@landesmusikrat-hamburg.de , Tel. (040) 66 85 83 87“

Quelle: Landesmusikrat der Freien und Hansestadt Hamburg e.V.

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