Paul Spengemann https://www.tiefgang.net Fri, 16 Sep 2022 15:23:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Die Arbeiten des Nachwuchses https://www.tiefgang.net/9332-2/ Fri, 16 Sep 2022 22:13:18 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9332 [...]]]> Die in Harburg ansässige Sammlung Falckenberg präsentiert vom 23. September bis 6. November Werke von Hamburge Stipendiat*innen der Jahre 2020 und 2021. Malerei, Skulpturen und Installationen geben Einblicke in die Arbeit des Nachwuchses …

Seit 1981 zeichnet die Behörde für Kultur und Medien mit der Vergabe von Arbeitsstipendien jährlich zehn besonders herausragende künstlerische Positionen aus und unterstützt bildende Künstler*innen dabei, sich nach Beendigung ihrer Ausbildung künstlerisch weiterzuentwickeln, neue Projekte zu verfolgen und Netzwerke aufzubauen. In der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg werden die zwanzig Künstler*innen, die in den Jahren 2020 und 2021 von der Behörde für Kultur und Medien mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst ausgezeichnet wurden, eine Auswahl ihrer Arbeiten präsentieren.

Viele der Arbeiten sind vor Ort entstanden und stellen eine Verbindung zwischen den Räumlichkeiten der Sammlung Falckenberg und den gezeigten Werken her. Präsentiert werden zahlreiche installative Arbeiten wie auch Malerei, Skulptur und ein von Guy Debord inspiriertes Spiel. Und auch das Rahmenprogramm bietet viel Sehenswertes …

Stipendiat*innen 2020:
David Fletcher, Paul Glaw, Rosanna Graf, Alex Hojenski, TinTin Patrone, Clara Palmberger-Süße, Paul Spengemann, Youssef Tabti, Felix Thiele, Carlos León Zambrano

Stipendiat*innen 2021:
Elisa Barrera, Laura Franzmann, Jessica Halm, Simon Hehemann, Soyon Jung, Elisabeth Moch, Jáno Möckel, Elena Pastor, Korab Visoka, Emma Wilson

Zahlreiche ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten haben sich im Anschluss an das Stipendium überregional und international einen Namen gemacht. Zu Ihnen gehören beispielsweise Stephan Balkenhol, Andreas Slominski, Mariella Mosler, Jeanne Faust, Christoph Schäfer, Thorsten Brinkmann, Annika Kahrs oder Boran Burchardt.

Eröffnung:

Freitag, den 23. September 2022 um 18 Uhr, Einlass ab 17 Uhr
Es sprechen Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, und Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg. Im Anschluss an die Reden wird Emma Wilson eine Performance zeigen.
Am Eröffnungsabend ist die Ausstellung von 18 bis 22 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung wird durch ein umfassendes Rahmenprogramm begleitet. Nähere Informationen und aktuelle Termine unter www.deichtorhallen.de/programm

KURZFÜHRUNGEN AM OFFENEN SONNTAG
Jeweils um 13 und 14 Uhr (Dauer ca. 45 Minuten)
Begrenzte Teilnahmezahl, Anmeldung am gleichen Tag an der Kasse erforderlich. Im Eintritt enthalten.

ÖFFENTLICHE RUNDGÄNGE
Samstags um 15 Uhr (Dauer ca. 90 Minuten)
Begrenzte Teilnahmezahl, Anmeldung unter tickets.deichtorhallen.de erforderlich.
10 Euro/erm. 6 Euro inkl. Eintritt in die Ausstellung

SMALL TALK MIT KÜNSTLER*INNEN DER AUSSTELLUNG
An ausgewählten Sonntagen finden im Rahmen der Kurzführungen Small Talks mit Jessica Halm, Elisabeth Moch, Elena Victoria Pastor, Paul Spengemann, Felix Thiele, Korab Visoka und weiteren Künstler*innen der Ausstellung zu ihren Werken statt. Begrenzte Teilnahmezahl, Anmeldung zur Kurzführung an der Tageskasse erforderlich.

PERFORMANCE: YOUSSEF TABTI – JEU DE LA GUERRE
Montag, 31. Oktober 2022, 12.30 – 16.30 Uhr 
„Kriegsspiel“ – Installation und Präsentation des „Jeu de la Guerre“ von Guy Debord
Freier Eintritt im Rahmen des #seeforfree

SONDERFÜHRUNG: DOUBLE FEATURE
Kuratoren-Doppelführung durch die Ausstellungen im Kunstverein Harburger Bahnhof und die Ausstellung der Hamburger Stipendiat*innen in der Sammlung Falckenberg
Mit Tobias Peper und Goesta Diercks
DO 3. November 2022, 17 – 19 Uhr
Begrenzte Teilnahmezahl, Anmeldung unter tickets.deichtorhallen.de erforderlich.
10 Euro/erm. 6 Euro inkl. Eintritt in die Ausstellungen

PERFORMANCE: EMMA WILSON – SWEET
Sonntag, 6. November 2022, 13.30 Uhr
Im Rahmen des Harburger Kulturtages
Eintritt 3 Euro, frei mit dem Kulturtags-Pin, der an allen teilnehmenden Institutionen erworben werden kann

ORT
Sammlung Falckenberg/Deichtorhallen Hamburg
Phoenix Fabrikhallen, Wilstorfer Straße 71, Tor 2
21073 Hamburg – Harburg
Tel. 040-32506762

ÖFFNUNGSZEITEN

Sonntags, 12–17 Uhr ohne vorherige Anmeldung
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Im Rahmen von Führungen samstags um 15 Uhr
Eintritt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro
Für die Führungen gilt eine begrenzte Teilnahmezahl, Anmeldung unter tickets.deichtorhallen.de erforderlich.

 

 

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Annika goes Aurora https://www.tiefgang.net/annika-goes-aurora/ Fri, 20 Sep 2019 22:54:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5770 [...]]]> Oberhalb des Sunset Boulevards liegt eine Villa, in der schon etliche Kulturschaffende gastierten und Inspiration fanden. Nun geht auch die in Hamburg tätige Künstlerin Annika Kahrs nach L.A.. Manche kennen sie auch aus Harburg.

Die Jury für die Sparte Bildende Kunst wählte aus den von internationalen Kurator*innen nominierten Künstler*innen  Saâdane Afif, Annika Kahrs und Anri Salafür ein Villa Aurora Stipendium in 2020 aus. Ferner wurden Nadine Fecht und Paul Hutchison für die beiden von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa ausgelobten Villa Aurora Stipendien ernannt.
Die Künstler*innen werden 2020 für drei Monate in der Villa Aurora in Los Angeles, dem ehemaligen Exilwohnort von Lion und Marta Feuchtwanger, leben und arbeiten. Der Verein Villa Aurora & Thomas Mann House organisiert darüber hinaus regelmäßig Programme mit seinen Stipendiat*innen in Los Angeles und Deutschland.
Der Jury gehörten Jens Asthoff (Autor und freier Kritiker u.a. Artforum International), Prof. Dr. Stephan Berg (Intendant des Kunstmuseums Bonn), Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet (Kunsthistorisches Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Dr. Anette Hüsch (Direktorin der Kunsthalle zu Kiel) und Dr. Gabriele Knapstein (Leiterin des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart Berlin) an.
Von den fünf Stipendien der Sparte Bildende Kunst werden drei Stipendien vom Auswärtigen Amt finanziert und zwei von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa finanziert. Kultursenator Klaus Lederer begrüßt die gute Kooperation mit der Villa Aurora und wünscht den Künstler*innen eine produktive Zeit in L.A.
Die Video- und Performance-Künstlerin Annika Kahrs ist derzeit in der Sammlung Falckenberg in Harburg zu sehen, zusammen mit Paul Spengemann in der Gemeinschaftsausstellung „Fuzzy Dark Spot“ und war auch zuvor im Frühjahr im Kunstverein Harburger Bahnhof zu Gast, wo sie ihren neuen Katalog „Shifting Sounds“ vorstellte. Im Zentrum ihrer performativen Inszenierungen steht häufig Klang als Mittel der Kommunikation – entweder instrumental oder vokal, zwischen Mensch und Tier, zwischen Akteuren auf einer Bühne oder mit ihrem Publikum.
Kahrs‘ Performances, Filme, Fotoserien und Installationen sind meist als spielerische Versuchsanordnungen aufgebaut in denen die Protagonisten ihre Positionierung untereinander immer wieder neu verhandeln müssen und zahlreiche Variationen möglich sind. Gewohnte Wege der Verständigung, Hör- und Sehgewohnheiten sowie Verhaltensmuster werden unterbrochen und müssen neu gefunden werden. In den daraus hervorgehenden Brüchen, Verschiebungen oder Missverständnissen untersucht die Künstlerin die Wechselwirkungen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Erwartung und Erfüllung, Routine und Scheitern, wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Bewegungen.

Quelle: Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.

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