Performance – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Wed, 23 Aug 2023 14:54:24 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Kultur zum Kicken https://www.tiefgang.net/kultur-zum-kicken/ Fri, 25 Aug 2023 22:27:29 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10204 [...]]]> Hamburgs Obere sind besessen vom Tourismus. Da passt es gut, dass auch Spiele der Fußball-Europameisterschaft in Hamburg ausgetragen werden. Und ein Touch von Kultur macht es coller. Zumal es andere bezahlen …Die Pressemeldung dieser Tage:

„Anstoß und Vorhang auf: Rund um die Fußball-Europameisterschaft 2024 findet in Hamburg ein vielfältiges Kulturprogramm statt. Die Hansestadt ist einer der Austragungsorte der UEFA EURO 2024. Bevor vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 insgesamt fünf Spiele im Volksparkstadion stattfinden, zeigen verschiedene Hamburger Kulturveranstalter und -veranstalterinnen Projekte, die Fußball und Kultur verbinden, darunter Tanz, Performance, Musik, Oper. Dank einer Förderung durch die gemeinnützige Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 können zahlreiche Projekte realisiert werden. Einen Überblick über die Kulturveranstaltungen in Hamburg zur UEFA EURO 2024 gibt es unter www.kulturstadt.hamburg/uefaeuro2024. Die Seite wird laufend aktualisiert und erweitert.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Ob wir im Fußballstadion oder im Zuschauerraum eines Theaters sitzen, eines ist gleich: Wir erleben in Gemeinschaft besondere Ereignisse. Sport und Kultur verbinden Menschen, schaffen Emotionen und Anlässe zum Austausch. Sie stärken den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Zur EURO 24 kommt in der Kulturstadt Hamburg nun beides zusammen. Viele Hamburger Kulturinstitutionen haben kreative Projekte entwickelt, die Lust auf die Spiele machen und zeigen, wie vielfältig und überraschend die Verbindungen zwischen Kultur und Fußball sind. Ich danke der Stiftung Fußball und Kultur für die Förderung der Hamburger Projekte.“

Andy Grote, Senator für Inneres und Sport: „Unter dem Turniermotto ‚United by Football‘ laden wir alle Hamburgerinnen und Hamburger ein, dabei zu sein und diese Europameisterschaft mitzugestalten. Wir wollen die verbindende Kraft des Sports nutzen, um in einer immer diverseren Gesellschaft das Gemeinsame in den Mittelpunkt zu stellen und als Land enger zusammenzurücken. Mit einem breiten Rahmen- und Kulturprogramm tragen wir den Geist der Europameisterschaft weit über die Stadien hinaus. Die UEFA EURO 2024 wird so zu einem großen Fußball-Fest für alle.“

Bernhard Gutowski, Geschäftsführer Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH: „Auf Beschluss des Deutschen Bundestages wird es ein gefördertes Kunst- und Kulturprogramm zur UEFA EURO 2024 geben. Nach Abschluss der drei Förderrunden freuen wir uns auf insgesamt 58 Einzelprojekte, die bundesweit vor allem im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft stattfinden werden. Sämtliche Kulturgenres profitieren davon: Die Bandbreite geht von Ausstellungen über Musik und Tanz, Literatur und Film, Theater und Oper bis hin zu Veranstaltungen aus den Bereichen Bildung und Soziales.

Hamburg präsentiert sich dabei als besondere Kulturhochburg. Bereits in der Antragsphase haben uns eine Vielzahl sehr guter Projektanträge erreicht, von denen letztlich acht das Kunst- und Kulturprogramm bereichern. Mit Spannung blicken wir nun auf diese Events und freuen uns darauf, gemeinsam mit den Kulturschaffenden in Deutschland die Begeisterung auf die EURO zu entfachen. Das Kribbeln wird immer stärker!“

Oke Göttlich, Präsident FC St. Pauli und Programmbeiratsmitglied der Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024: „Der Fußball gehört zur Kultur und die Kultur zum Fußball, das gilt insbesondere für den FC St. Pauli. Wir wollen Kulturveranstaltungen zur EURO24 gerne unterstützen beziehungsweise im oder rund um das Millerntor mit Partnern wie Kampnagel veranstalten. Unser Verein ist eng verbunden mit dem Stadtteil und der Kultur um Viertel, dazu kommt die Lage im Herzen von Hamburg, diese Stärken wollen wir einbringen, um so ein lebendiges Kulturprogramm zu fördern. Sowohl beim Sport als auch der Kultur geht es um Horizonterweiterung und die integrativen Kräfte, um viele unterschiedliche Menschen zusammenzubringen.“

Amelie Deuflhard, Intendantin Kampnagel Hamburg: „Die Verbindung von Kunst und Fußball ist für Kampnagel kein neuartiges Konzept, sondern vielmehr Konsequenz unserer bisherigen Arbeit. Eindrucksvoll zeigen dies bereits die Performances und Theaterstücke, welche derzeit im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals umgesetzt werden. Es ist abermals ein Schritt in Richtung gesellschaftlicher Verständigung, ein Bau von Brücken, ein Blick auf das, was uns eint, anstatt das, was entzweit. Die Welt der Avantgarde und die des Sports sind sich nicht so fremd, wie es vielleicht scheinen mag und dass wir dies nun durch partnerschaftliche Zusammenarbeit in mehreren Projekten deutlich werden lassen können, erfüllt mich mit Zuversicht und großer Vorfreude!“

Gundula Hölty, Geschäftsführerin Fundus Theater: „Unsere Theaterberater:innen, eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit internationalen Familiengeschichten, haben die Idee zum FC FUNDUS entwickelt. Jetzt freuen wir uns darauf, dieses Projekt, das Zugänge zu Sport und Theater gleichermaßen schafft, umzusetzen und mit unserer eigenen Fußballmenschaft in Aktion mit Schüler:innen zu treten. Der gemeinsame Spaß am Spiel und die Lust, Regeln zu verhandeln und zu verändern, stärkt das soziale Miteinander in den von Diversität geprägten Schulen.“

Den Beginn macht Kampnagel Hamburg: Die Kulturfabrik hat mit „Football moves people“ einen Programmschwerpunkt zum Thema Fußball konzipiert. Die ersten Produktionen werden aktuell bereits beim Internationalen Sommerfestival gezeigt, weitere folgen im Laufe der Spielzeit 2023/24.

Kampnagel kooperiert außerdem für ein Projekt mit dem FC St. Pauli: Gemeinsam holen sie Ende Mai 2024 Juste Debout nach Hamburg, das bedeutendste Hip Hop Stand-up-Battle der Welt.

Der FC St. Pauli wird außerdem gemeinsam mit dem Reeperbahn Festival ein Projekt mit dem Elektronikkünstler Matthew Herbert realisieren. Im Rahmen dies Projekts wird Herbert eine Komposition für zwei Ensembles schaffen, die parallel zu einem Fußballspiel live aufgeführt werden soll.

Das Opernloft verbindet den Sport mit der Musik und wird eine Fußball-Oper auf die Bühne bringen, die natürlich 90 Minuten dauern soll.

Den Kindern hat das FUNDUS THEATER etwas zu bieten: Die Performerinnen des FC FUNDUS werden in Schulen gehen und dort mit Schülerinnen und Schülern über performative Fußballspiele in Dialog zu Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen treten.

Die Altonale/STAMP bringt die Stadtteilinszenierung 24 Tore – gelebt und berührt nach Altona. 24 Kurzinszenierungen im gesamten Stadtteil, ein Hip-Hop-Battle und eine Nachtparade – alle im öffentlichen Raum – sind Teil dieses Projekts

Der Verein Football Supporters Europe wird die Ausstellung „Fan.Tastic Finals 2024“ zeigen, die auf der erfolgreichen Fan.Tastic Females-Ausstellung basiert und weibliche Nationalteam-Fankultur in Europa zum Thema hat.

Viva con Agua ist mit dem Projekt „Eleven Walls“ dabei: Insgesamt werden elf Murals künstlerisch gestaltet, um die Europameisterschaft 2024 und das Thema Wasser aufzugreifen. Die Murals sollen in zehn verschiedenen deutschen Städten, darunter Hamburg, umgesetzt werden.

Noch stehen nicht alle Veranstaltungsorte und -daten fest. Im Laufe der kommenden Monate werden die Kulturveranstaltenden ihre Projekte weiter planen. Informationen zu allen Projekten gibt es unter www.kulturstadt.hamburg/uefaeuro2024, ein Veranstaltungskalender wird ergänzt, wenn die Veranstaltungsdaten feststehen.

Nicht zuletzt schlägt die Gruppenauslosung („Final Draw“) für die Spiele in den insgesamt zehn Ausrichterstädten eine weitere entscheidende Brücke zwischen Fußball und Kultur: Sie findet am 2. Dezember 2023 in der Elbphilharmonie statt. Der „Final Draw“ legt die sechs Vierer-Gruppen fest, in denen die 24 besten Teams Europas im Sommer 2024 gegeneinander antreten. Erst dann wissen die zehn Ausrichterstädte des Turniers, welche Nationen bei ihnen spielen.

Die Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 findet in Deutschland in zehn sogenannten Host Cities (Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart) statt. Für den Bund eine ideale Gelegenheit, um auf die gesellschaftlichen Werte Deutschlands in Europa hinzuweisen und die Begeisterung für die UEFA EURO 2024 zu entfachen. Daher fördert die Bundesregierung Kunst- und Kulturprojekte im Rahmen dieses kontinentalen Sportereignisses und möchte damit auch der kulturellen Vielfalt in Deutschland eine Bühne bereiten.

Für die Koordination, der auf Beschluss des Deutschen Bundestags bereitgestellten Fördermittel in Höhe von insgesamt 13,2 Mio. Euro, wurde die Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ins Leben gerufen. In drei Förderrunden von Herbst 2022 bis Frühjahr 2023 wurden gut 270 Anträge gestellt. Bundesweit sind 58 Einzelprojekte, nach Prüfung und Empfehlung seitens eines unabhängigen Programmrates, vom Aufsichtsrat bewilligt worden.

Entsprechend des Leitmotivs „Vom Fußball berührt“ richtet sich das Kunst- und Kulturprogramm nicht nur an kulturell Interessierte, sondern an ein breites Publikum – quasi an alle, die sich vom Fußball berührt fühlen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen werden Werte wie Zusammenhalt und Gemeinwohl stehen, die sowohl für den Fußball als auch für die (deutsche) Kultur prägend sind. Besonderer Wert wurde bei der Auswahl auf Partizipation und Diversität, auf Nachhaltigkeit und auf Barrierefreiheit gelegt. Drei Themenschwerpunkte setzen die inhaltlichen Leitplanken: Deutsche Fußballkultur im europäischen Kontext, Politik und Gesellschaft in Europa sowie Vermittlung kultureller Bildung.“

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Eine halbe Million für Projekte der Freien Szene https://www.tiefgang.net/eine-halbe-million-fuer-projekte-der-freien-szene/ Fri, 28 Apr 2023 22:16:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9920 [...]]]> Mit 500.000 Euro unterstützt Hamburg im Rahmen des Elbkulturfonds Hamburger Künstler*innen, Gruppen und nicht-kommerzielle Projekte aus allen Bereichen der freien Kunst- und Kulturszene.

Im Fokus stehen insbesondere spartenübergreifende Projekte sowie Kooperationen verschiedener national und international agierender Künstler*innen der Freien Szene. Projektanträge können ab sofort bis zum 1. Juni 2023 online eingereicht werden.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Elbkulturfonds hat sich zu einem guten Instrument entwickelt, um vielfältige Projekte der Freien Szene umzusetzen. Besonders freuen wir uns, dass viele spartenübergreifende Projekte dazu führen, dass sich Hamburger Künstler*innen auch international vernetzen und Grenzen hinter sich lassen. Mit den Projekten entstehen Bündnisse, die weit über Hamburgs Deiche hinausgehen und mit denen wir die Welt nach Hamburg einladen. Mit dem Elbkulturfonds entstehen viele unterschiedliche Formate, die Zukunft entwerfen, den Krisen trotzen, bestehende Verhältnisse in Frage stellen und mutige Visionen teilen.“

Es werden Projekte der Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Performance, Video, Fotografie, Kunst im öffentlichen Raum und Design gefördert – gerne auch spartenübergreifend. Ziel ist die Entwicklung und Vernetzung der Freien Szene Hamburgs mit überregionalen und internationalen Projekten und Künstler*innen. Eine fünfköpfige, unabhängige Jury entscheidet anschließend um die Vergabe der Fördergelder für 2024. Das Fördervolumen liegt pro Projekt in der Regel bei 50.000 bis 100.000 Euro.

Die Behörde für Kultur und Medien begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Künstler*innen mit motorischen, visuellen, auditiven oder kognitiven Einschränkungen sowie Anträge, deren Projekte die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen oder fördern.

Projektanträge können ab sofort über das Online-Portal Bewerbung – Elbkulturfonds Hamburg eingereicht werden. Antragsschluss ist Donnerstag, der 1. Juni 2023.

Aktuell ist das digitale Antragsverfahren leider nicht vollständig barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf per Email an elbkulturfonds@bkm.hamburg.de, damit wir Sie bei der Antragstellung entsprechend unterstützen können.

Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds, Antragsunterlagen, bisher geförderten Projekten und zur Jury finden Sie unter www.elbkulturfonds.hamburg.

 

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Hauptsache Frei https://www.tiefgang.net/hauptsache-frei/ Fri, 20 Jan 2023 23:50:50 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9644 [...]]]> 52 Projekte der freischaffenden Darstellenden Kunst werden von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg gefördert. Eines wird eine Performance im Kunstverein Harburger Bahnhof werden …

Für die Spielzeit 2023/24 haben sich die vier Fachjurys für die Förderung von 52 Projekten ausgesprochen. Dieses Jahr wurde im regulären 3-Jahres-Turnus zudem über die Festivalförderung entschieden. Gefördert wird mit 375.000 Euro über die nächsten drei Jahre das Festival Hauptsache Frei. Das Festival hat sich als wichtiger Impulsgeber für die Freie Szene Hamburgs und darüber hinaus bewiesen.

Im nicht nachlassenden Krisenmodus und unter anhaltend herausfordernden Arbeitsbedingungen für die freischaffenden darstellenden Künstlerinnen und Künstler wurde über das Online-Antragsverfahren eine große Anzahl von Projektanträgen für die Spielzeit 23/24 eingereicht. Die unabhängigen Mitglieder der Fachjurys haben Förderempfehlungen für 52 Projekte aus den Bereichen Sprechtheater/Musiktheater/Performance, Tanz, Kinder- und Jugendtheater, Basis- und Rechercheförderung, Konzeptions- und Nachwuchsförderung sowie Festivalförderung ausgesprochen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die täglichen Meldungen machen uns gerade unaufhörlich bewusst: Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie ist ein Gut, das es jeden Tag zu schützen gilt. Die Szene der Freien Darstellenden Künste verteidigt Jahr um Jahr ebendiese Freiheit auf hartnäckige wie ermutigende Weise, inhaltlich und strukturell. Von Arbeitsbedingungen über Nachhaltigkeit bis Zusammenhalt – die eingereichten Anträge spiegeln eine enorme thematische Bandbreite wider, die die Unverzichtbarkeit der Freien Szene einmal mehr verdeutlicht.“

Förderempfehlungen im Juryverfahren zur Spielzeit 2023/24

Kinder- und Jugendtheater

  • Göktug Engel; PERFORMANCE1: MACHT UND HUMOR; 23.000 €; MUT! Theater
  • Nora Kühnhold; BORKENBICHA (AT); 42.000 €; FUNDUS Theater
  • Ursina Tossi; GESPENSTER Tanz für junges Publikum mit-u. ohne Sehbehinderung u. Gehörlosigkeit; 46.000 €; Kampnagel
  • Caroline Heinemann; Die Welt ist… (_) am Anfang (_) im Wandel (_) am Arsch; 26.500 €; Klosterschule Hamburg
  • Teresa  Hoffmann; WE CARRY (AT); 46.000 €; FUNDUS Theater
  • Sabine  Dahlhaus; kirschkern Compes & Co.; Wohin mit dem Elefanten? Ein Spiel auf kleinstem Raum für Kinder ab 3 J.; 43.000 €; FUNDUS Theater
  • Teresa Lucia Rosenkrantz; Das Battle der tollkühnen Dreizehn; 37.000 €; Klabauter Theater
  • Barbara Schmidt-Rohr; DO BUTTERFLIES CRY? (AT); 36.500 €; Bühne im Bunker

Tanz

  • Josep Caballero Garcia; EIN CHOREOGRAPHISCHES KONZERT FÜR DISPARATE FAMILIEN (AT); 47.000 €; Kampnagel
  • Marcelo Doño; METAXIS, OR THE CONDITION OF IN-BETWEENNESS (AT); 42.000 €; Kampnagel
  • Swaantje Gieskes; ARE YOU READY TO HANG YOUR CASTAGNETS, CARMEN? (Leaving Carmen) (AT); 35.000 €; LICHTHOF Theater
  • Mark Christoph Klee; FOLLOW THE DOPAMINE – ADHS spürbar gemacht für neurotypische Gehirne; 24.000 €; LICHTHOF Theater
  • Gifty Lartey; Lemme Talk; 27.000 €; Kampnagel
  • Patricia Carolin Mai; Hat jemand Lust?; 47.000 €; Kampnagel
  • Maria Yolanda Morales Hernández; I want to be a Swamp!; 38.000 €; Höltigbaum, Stellmoorer Tunneltal
  • Rykena/Jüngst; TRANSFIGURED; 45.000 €; Kampnagel

Sprechtheater

  • Helge Schmidt; ÖL DER ERDE – Wem gehört das Land?; 47.000 €; LICHTHOF Theater

Musiktheater

  • Greta Granderath; +1 ­- Vier Duette für eine Performerin und etwas Abwesendes;    40.000 €; Kraftwerk Bille
  • Benjamin Hoesch; A(IDA) TO (Z)ERO. Eine mikrotonale Recyclingoper; 38.000 €; Kampnagel

Performance

  • Nagila Analy Freitas Reis; CLARICE: DAS ANDERE SPRECHEN; 42.000 €; LICHTHOF Theater
  • Marco Merenda; MUTTIKAN; 33.000 €; MS Stubnitz
  • Naomi Kelechi Odhiambo; DINGE, DIE WIR NICHT SAGEN; 35.000 €; Kampnagel
  • Hossein Radmehr; Zan Zendegi Azadi (Frau Leben Freiheit); 46.500 €; Kunstverein Harburger Bahnhof
  • Christoph Grothaus; Meine Damen und Herren // barner 16 alsterarbeit gGmbH; Hyper Hyper – Ein lucky Loop (AT); 26.500 €; Kampnagel
  • Marie Simons; Frontfotografie Günter Anschütz, Dolomiten 1943 (AT); 37.000 €; LICHTHOF Theater

Konzeptionsförderung (dreijährig)

  • Mabel Opoku Preach; THE OPERA OF H.O.P.E.; 144.000 €; Performance
  • Sibylle Peters; Performances der Intimität: Theater der Berührung & Transformation; 144.000 €; Performance
  • Uta Engel; Bottom Up Dance School 2.0; 144.000 €; Tanz

Nachwuchsförderung

  • Pascal Schmidt; Queerdom; 7.500 €; Performance
  • Antonia Silva; AZÚCAR; 7.476,60 €; Performance
  • Anand Dhanakoti; Liebe Kindheit; 7.500 €; Tanz
  • Fabienne Klüver; LIVESTREAM; 7.500 €; Tanz
  • Akshatha Ramesh; Navarasa – The Nine Emotions; 7.500 €; Tanz
  • Naomi Sanfo; KonVersAktion: Miteinander vorbei; 7.500 €; Tanz
  • Anngret Schultze; Faces. A Shopping Paradise; 7.500 €; Tanz
  • Monique Smith-McDowell; In the Black; 7.500 €; Tanz

Basisförderung

  • Dorothee de Place; Überarbeitung meiner Homepage mit dem Ziel größtmöglicher Barriere-Armut; 1.700 €
  • Judith Mauch; Basisförderung Anschaffung LED Scheinwerfer; 1.300 €
  • Juliana Oliveira; Plateau – Four Seasons; 16.000 €
  • Soi Anifantis-Scherb; Offenes mixed-abled Tanztraining; 15.000 €
  • Jascha Viehstädt; SHD / STUDIO Hammer Deich Artist Space Network Initiative; 15.000 €

Rechercheförderung

  • Maria Isabel Hagen; Bühnenwald; 6.000 €; Performance
  • Michael Hueners, LIGNA; Urbane Kollektivität und digitaler Alltag; 5.000 €; Performance
  • Johannes Nehlsen; DEN KELLER AUFRÄUMEN… – Epigenetik und Biografie als Performance; 4.000 €; Performance
  • Marcelo Doño; Lindy Hop(e); 6.000 €; Tanz
  • Raymond Liew Jin Pin; Level of Nudity/Nakedness; 6.000 €; Tanz
  • Guy Marsan; Performing Queerness and Social Media; 6.000 €; Tanz
  • Fernanda Ortiz Losada; LEARNING TO CONTROL YOU MORE; 6.000 €; Tanz
  • Daniella Preap; As seen on screen: Khmer Dance and the (moving) image; 6.000 €; Tanz
  • René Reith; LIGHT LESS LAB; 6.000 €; Tanz

Festivalförderung (dreijährig)

  • Bündnis für Festivals der Freien Tanz- und Theaterschaffenden Hamburgs e.V.; HAUPTSACHE FREI – Ein Festival für die Freien Darstellenden Künste in Hamburg; 375.000 €

Über die Vergabe der Mittel zur Förderung der Freien Darstellenden Künste haben vier unabhängige Fachgremien beraten. Die Festival-, Konzeptions- und Nachwuchsförderungen wurden spartenübergreifend diskutiert. Der Jury gehörten in diesem Jahr an:

Sprechtheater, Musiktheater, Performance:

  • Leyla Ercan (Agentin für Diversität, Niedersächsisches Staatstheater Hannover)
  • Noah Holtwiesche (Neuere deutsche Literatur/ Theaterforschung, Uni Hamburg)
  • Bahar Roshanai (Programm-Managerin, Musikvermittlerin, Körber-Stiftung Hamburg, Bereich Kultur)
  • Beisitz: Mascha Wehrmann (Koordinatorin Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

Tanz:

  • Katrin Ullmann (freie Tanz- und Theaterkritikerin)
  • Olivia Hyunsin Kim (Choreografin und Performerin in Berlin, Frankfurt und Seoul)
  • Emil Wedervang Bruland (Ballettdirektor und Choreograf am Schleswig-Holsteinischen Landestheater)
  • Beisitz: Dr. Kerstin Evert (Künstlerische Leitung K3 | Tanzplan Hamburg)

Kinder- und Jugendtheater:

  • Charlotte Baumgart (Kulturwissenschaftlerin, künstlerische Leitung Kompanie Kopfstand)
  • Eva Binkle (Musiktheaterpädagogin Staatsoper Hamburg)
  • Thomas Lang (Vorstandsmitglied der ASSITEJ 1996-2016)

Basis- und Rechercheförderung (spartenübergreifend):

  • Melmun Bajarchuu (Critical Companion, Dramaturgin, Kuratorin, künstlerische Produktionsleitung)
  • Tuğsal Moğul (Schauspieler, Regisseur, Anästhesist und Notarzt)

Informationen zu den Förderrichtlinien und zum Antragsverfahren finden Sie unter: Projektförderung für Freie Darstellende Künste – hamburg.de

Alle Förderungen der Spielzeit 2023/24 auf einen Blick: Förderempfehlungen im Juryverfahren zur Spielzeit 2023/24 – hamburg.de

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500.000 Euro für innovative Projekte der Freien Kultur-Szene https://www.tiefgang.net/500-000-euro-fuer-innovative-projekte-der-freien-kultur-szene/ Fri, 29 Apr 2022 22:36:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8985 [...]]]> Mit 500.000 Euro unterstützt die Behörde für Kultur und Medien im Rahmen des Elbkulturfonds nicht-kommerzielle Projekte aus allen Bereichen der Kunst- und Kulturszene.

Freischaffende Künstlerinnen und Künstler können ihre Projektanträge bis zum 1. Juni 2022 online einreichen.

Es können Projekte aus den Sparten Bildende Kunst, Musik, Tanz, Performance, Architektur, Design, Fotografie und Literatur gefördert werden. All diese bilden die Vielfalt des künstlerischen Schaffens in der Kulturstadt Hamburg auf einzigartige Weise ab. Mit der Förderung von interdisziplinären Projekten werden zukunftsweisende, integrative und gesellschaftspolitisch relevante Ideen unterstützt, die sonst oft nicht realisiert werden könnten. Eine fünfköpfige unabhängige Fachjury entscheidet über die Vergabe der Förderung für 2023. Das Fördervolumen liegt pro Projekt bei ungefähr 50.000 bis 100.000 Euro.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Kunst hat die Kraft, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und sie Trennendes, vor allem aber Verbindendes erfahren zu lassen. Diese Kraft ist besonders in Zeiten wie diesen wichtig, denn sie kann uns die Bedeutung von Werten wie Demokratie, Frieden und Solidarität vor Augen führen. Es braucht Raum und Zeit, um darüber miteinander ins Gespräch zu kommen und, wichtiger noch: um miteinander im Gespräch zu bleiben. Wir laden die Künstlerinnen und Künstler der Hamburger Freien Szene ein, diese Räume mit ihren Projekten zu schaffen und unterstützen dies mit dem Elbkulturfonds.“

Der Elbkulturfonds steht für Teilhabe und richtet sich gegen Benachteiligung. Die Behörde für Kultur und Medien begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern mit motorischen, visuellen, auditiven oder kognitiven Einschränkungen sowie Anträge, deren Projekte die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen oder fördern.

Projektanträge können ab sofort über das Online-Portal Bewerbung – Elbkulturfonds Hamburg eingereicht werden. Antragsschluss ist Mittwoch, der 1. Juni 2022.

Aktuell ist das digitale Antragsverfahren leider nicht vollständig barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf per Email an elbkulturfonds@bkm.hamburg.de, damit wir Sie bei der Antragstellung entsprechend unterstützen können.

Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds, Antragsunterlagen, bisher geförderten Projekten und zur Jury finden Sie unter elbkulturfonds.hamburg.

 

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Förderung für freies Theater und Tanz https://www.tiefgang.net/foerderung-fuer-freies-theater-und-tanz/ Fri, 19 Mar 2021 23:22:02 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7741 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien fördert im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel professionelle freie Theaterproduzenten und -gruppen in Hamburg, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Produktionen zu erarbeiten.

Die Behörde für Kultur und Medien fördert im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel professionelle freie Theaterproduzenten und -gruppen in Hamburg, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Produktionen zu erarbeiten, mehrjährige Konzeptionen zu realisieren sowie strukturgebende Maßnahmen oder künstlerische Fortbildungen zu betreiben.

Gefördert werden freie Theaterproduktionen in den Bereichen

  • Sprech-, Musiktheater und Performance
  • Tanz
  • Kinder- und Jugendtheater.
  • Förderarten

Es wird bei Antragstellung in verschiedene Förderarten unterschieden, wie Nachwuchsförderung, Produktions- und Konzeptionsförderung, Basis- und Rechercheförderung sowie alle drei Jahre auch Festivalförderung. Die Definitionen der verschiedenen Förderarten lesen Sie in der Förderrichtlinie der Freien Darstellenden Künste.

Die Mittel werden auf Empfehlung einer Jury vergeben.

Jurybesetzung Projektförderung

Sprechtheater, Musiktheater, Performance (SMP):

Leyla Ercan (Agentin für Diversität, Programm-, Publikums- und Personalentwicklung, Nds. Staatstheater Hannover); Noah Holtwiesche (Neuere dt. Literatur/ Theaterforschung, Uni Hamburg): Bahar Roshanai (Programm-Managerin, Musikvermittlerin und -pädagogin, Körber-Stiftung Hamburg, Bereich Kultur); Beisitz: Mascha Wehrmann (Koordinatorin Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

Tanz:

Katrin Ullmann (freie Tanz- und Theaterkritikerin); Olivia Hyunsin Kim (Choreografin und Performerin in Berlin, Frankfurt und Seoul); Maximilian Probst (Autor und Kulturjournalist „Die Zeit“, Hamburg); Beisitz: Dr. Kerstin Evert (Künstlerische Leitung K3 | Tanzplan Hamburg)

Kinder- und Jugendtheater (KiJu):

Charlotte Baumgart (Kulturwissenschaftlerin, künstlerische Leitung Kompanie Kopfstand); Eva Binkle (Musiktheaterpädagogin Staatsoper Hamburg); Thomas Lang (Vorstandsmitglied der ASSITEJ 1996-2016)

Basis- und Rechercheförderung (spartenübergreifend):

Melmun Bajarchuu (Philosophin, Dramaturgin, künstlerische Produktionsleitung, Team Produktion Sophiensaele Berlin); Tuğsal Moğul (Schauspieler, Regisseur, Anästhesist und Notarzt); Dr. Ahu Tanrısever (Referentin für Diversität, Thalia Theater GmbH)

Über die Konzeptions- und Nachwuchsförderung beraten sich alle Jurorinnen und Juroren sowie Beisitzerinnen und Beisitzer der Jurys SMP, Tanz und KiJu.

Mehr Informationen zu den Jurorinnen und Juroren finden Sie unter diesem Link.

 

Abgabetermin für die Anträge: 15. November 2021

 

Online-Antrag

Bitte nutzen Sie für die Bewerbung das ONLINE-ANTRAGSVERFAHREN! Der Online-Dienst steht Ihnen vom 1. Oktober bis 15. November (Mitternacht) zur Verfügung. Bitte stellen Sie den Antrag rechtzeitig, und planen Sie eine Bearbeitungsdauer von etwa 45 Minuten ein (fallabhängig).

Hier geht es zum Online-Antragsverfahren (Link): serviceportal.hamburg.de

Vor Start der Online-Antragstellung sollten Sie Ihren ausgeglichenen Finanzierungsplan (Einnahmen = Ausgaben),  Ihre Projektbeschreibung (Kurzversion und Langversion) die Spielstättenbescheinigung und die Kurzvita der hauptsächlichen Projektbeteiligten bereithalten.  Wandeln Sie Ihre Dokumente möglichst vor Benutzung des Online-Dienstes ins PDF-Format um.

Im Verlauf der Antragstellung können Sie Dokumente im PDF Format hochladen (zum Beispiel das Konzept, den Spielstättennachweis, den Kosten- und Finanzierungsplan, und andere). Informieren Sie sich als freischaffende Künstler grundsätzlich über Themen der sozialen Absicherung wie die Anwendung der Honoraruntergrenze, die Altersvorsorge und das Steuerrecht.

Analoger Antrag (auf Papier)

Sollten Sie den Online Dienst nicht nutzen wollen oder können, ist die Antragstellung auf Papier weiterhin möglich. Verwenden Sie dazu bitte das Antragsformular (Antrag auf Bewilligung einer Zuwendung) und das Dokument Ergänzende Angaben und informieren Sie sich in der Checkliste über die erforderlichen Dokumente.

 

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2 Mio. für Projekte der darstellenden Künste https://www.tiefgang.net/2-mio-fuer-projekte-der-darstellenden-kuenste/ Sun, 07 Feb 2021 14:19:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7633 [...]]]> Corona macht erst recht Hilfe nötig: Die Behörde für Kultur und Medien hat die Projektförderung für die freien darstellenden Künste in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro für die Spielzeit 2021/22 vergeben.

Um die Freie Szene in der schwierigen, durch die Corona-Pandemie geprägten Lage besonders zu unterstützen, hat die Behörde für Kultur und Medien die Fördersumme einmalig um 200.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket Kultur erhöht. So können 78 Projekte gefördert werden – das sind 18 mehr als im Vorjahr. Zusätzlich wird mit weiteren 150.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket der Dachverband freie darstellende Künste e. V. dabei unterstützt, pandemiebedingte Wiederaufnahmeförderung an die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene vergeben.

Trotz – oder gerade wegen – der besonderen Lage und der erschwerten Arbeitsbedingungen für freischaffenden Künstlerinnen und Künstler aufgrund der Corona-Pandemie wurde eine Vielzahl von Projektanträgen eingereicht. Die unabhängigen Fachjurys haben in digitalen Sitzungen über die Vergabe beraten und Förderempfehlungen für 78 Projekte aus den Bereichen Sprechtheater/Musiktheater/Performance, Tanz, Kinder- und Jugendtheater, Basis- und Rechercheförderung sowie Konzeptions- und Nachwuchsförderung ausgesprochen.

Die Fördersummen in den Bereichen Basis- und Rechercheförderung wurden einmalig um 100.000 Euro, in den Bereichen Tanz und Sprechtheater/Musiktheater/Performance um je 50.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket Kultur erhöht.

Zusätzliche Mittel aus den Corona-Hilfen gibt es auch für die Gastspiel- und Wiederaufnahmeförderung (Diffusionsförderung), die von 100.000 Euro auf 250.000 Euro für 2021 aufgestockt wird. Die Mittel werden von der Behörde für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt, vergeben werden sie durch ein Juryverfahren über den Dachverband freie darstellende Künste e. V.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Corona-Pandemie hat drängende Fragen unserer Gegenwart ins Blickfeld gerückt. Es sind oftmals Künstlerinnen und Künstler, die diese Fragen in ihren Arbeiten aufgreifen. Gleichzeitig sind sie besonders von den Folgen der Pandemie betroffen. Es ist deshalb gerade jetzt wichtig, die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene dabei zu unterstützen, neue Projekte vorbereiten und dann auch realisieren zu können. Deshalb haben wir die Förderung dieses Jahr aufgestockt und können mehr Künstlerinnen und Künstler als zuvor in diesen besonders anspruchsvollen Zeiten unterstützen. Wir brauchen ihre Perspektiven jetzt ganz besonders.“ 

Der unabhängigen Fachjury gehörten in diesem Jahr an:

Sprechtheater, Musiktheater, Performance

Leyla Ercan (Agentin für Diversität, Programm-, Publikums- und Personalentwicklung, Niedersächsisches Staatstheater Hannover), Noah Holtwiesche (Neuere dt. Literatur/ Theaterforschung, Uni Hamburg), Bahar Roshanai (Programm-Managerin, Musikvermittlerin und -pädagogin, Körber-Stiftung Hamburg, Bereich Kultur), Beisitz: Mascha Wehrmann (Koordinatorin Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

Tanz

Katrin Ullmann (freie Tanz- und Theaterkritikerin), Olivia Hyunsin Kim (Choreografin und Performerin in Berlin, Frankfurt und Seoul), Maximilian Probst (Autor und Kulturjournalist „Die Zeit“, Hamburg), Beisitz: Dr. Kerstin Evert (Künstlerische Leitung K3 | Tanzplan Hamburg)

Kinder- und Jugendtheater

Charlotte Baumgart (Kulturwissenschaftlerin, künstlerische Leitung Kompanie Kopfstand), Eva Binkle (Musiktheaterpädagogin Staatsoper Hamburg) , Thomas Lang (Vorstandsmitglied der ASSITEJ 1996-2016)

Basis- und Rechercheförderung (spartenübergreifend)

Melmun Bajarchuu (Philosophin, Dramaturgin, künstlerische Produktionsleitung, Team Produktion Sophiensaele Berlin), Tuğsal Moğul (Schauspieler, Regisseur, Anästhesist und Notarzt), Dr. Ahu Tanrısever (Referentin für Diversität, Thalia Theater GmbH)

Über die Konzeptions- und Nachwuchsförderung beraten sich alle Jurorinnen und Juroren sowie Beisitzerinnen und Beisitzer der Jurys Sprechtheater/Musiktheater/Performance, Tanz und Kinder-und Jugendkultur.

Über die Basis- und Rechercheförderung wurde separat bereits im Dezember entschieden, damit die Künstlerinnen und Künstler  bei Förderzusage schon vor Beginn der neuen Spielzeit Fördergelder erhalten können.

 Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

 

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tout sera bien https://www.tiefgang.net/tout-sera-bien/ Fri, 23 Feb 2018 23:01:24 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3142 [...]]]> Seit 25 Jahren ist er aktiv und seinem Leitmotiv immer treu geblieben: der Kunst- und Kulturverein „Alles wird schön“ in Heimfeld. Jetzt auch in Französisch oder ganz ohne Worte …

„Alle Menschen haben die Anlage, schöpferisch tätig zu sein. Nur merken es die meisten nie.“ (Truman Capote). Das ist das Leitmotiv eines Kurses unter dem Titel „Zeich mal“ bei „Alles wird schön“. Doch selbst wenn es bemerkt wird, fehlen einigen Menschen der Impuls, der Raum, die Kenntnisse, die Materialien, die Inspiration, die Motivation, die gemeinschaftliche Arbeitsatmosphäre oder die konstruktive Kritik im Prozess, um tatsächlich aktiv zu werden und dabei zu bleiben.

Das Angebot ‚Zeichnen und Malen‘ versteht sich als Möglichkeit für Menschen aus dem Stadtteil, genau diese Stolpersteine aus dem Weg zu schubsen und einfach mal anzufangen. Dabei soll es darum gehen, sich unbefangen mit den Materialien auseinander zu setzen, sich auszuprobieren und dabei eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Im Vordergrund stehen hierbei die Freude am Experimentieren und der wertfreie Austausch in der Gruppe.

Regina Stempel

Wer also Lust hat einmal die Woche gemeinsam mit anderen kreativ tätig zu sein, und mit Anleitung verschiedene Zeichen- und Maltechniken auszuprobieren und/oder damit zu spielen, ist bei diesem Angebot herzlich willkommen. Es werden bei den wöchentlichen Terminen im ersten Block verschiedene Techniken vorgestellt, um sich diese dann mit Hilfe kleiner Übungen zu erschließen. Nach einer Pause mit Tee und Kaffee können sich die TeilnehmerInnen an eigenen Ideen mit der entsprechenden Technik versuchen. Die benötigten Materialien können vom Alles wird schön e. V. in einem angemessenen Rahmen zur Verfügung gestellt werden. Zudem ist das Angebot kostenfrei, um auch Menschen mit wenig Einkommen den Zugang zu ermöglichen.

Wann: Dienstags, 10 – 13 Uhr. Start: 06.03.2018

Ab Samstag, den 10.März 2018 um 20 Uhr lädt die Künstlerin Regina Stempel dann zu einer Art künstlerischem Abend der Sprachlosigkeit ein. Denn: „Um alles zu verstehen sind wir gewöhnt, was wir sehen und hören detailliert erklärt zu bekommen. Aber ich kann euch beweisen, dass wir manche Sachen ohne Erklärung verstehen können. So zum Beispiel ist es mit der Musik. Musik eröffnet uns die Türen zu unseren Gefühlen, hilft miteinander ohne Sprache und Geste zu kommunizieren. Ich lade euch zu meiner Welt der Musik, wo alle einander verstehen können, egal ob es Deutsch, Russisch oder Englisch gesprochen wird. Wie gewohnt, wird euch etwas performatives erwarten.“

Regina Stempel komponiert in Kooperation mit anderen talentierten Menschen Lieder auf Deutsch und Russisch. Um sie herum sind immer viele kreative Freunde, die mir Inspiration und Unterstützung geben. „Ich glaube, dass Kunst  genau diese Kooperation bedeutet – wenn sich unterschiedliche Menschen austauschen und daraus entsteht etwas neues und unerwartetes. Deswegen gestalte ich meine Konzerte interaktiv. Ich will Eure Gedanken und Gefühle, Eure Geschichten auf irgendeine Weise mitbekommen. Keine Angst. Es wird nicht gesprochen. Alles wird auf Musikebene stattfinden.“ Eintritt Frei.

Auch die Gruppe des Improtheaters bei „Alles wird schön“ ist weiterhin aktiv und sucht noch weitere Mitspieler. Die Gruppe trifft sich jeden Montag von 18.30-20.00 Uhr.

Und last but not least: es gibt einen Französischgesprächskreis um Jörn Lücke, der sich jeden letzten Donnerstag im Monat von 19 – 21 Uhr und natürlich in französischer Sprache einfindet. Nach dem Motto „discuté les actualité“ ist das Treffen für alle Niveauformen gedacht. Als Grundlage dient die jeweils monatlich erscheinende „revue de la presse“. Es ist möglich einen Artikel auszuwählen, zu lesen und zu diskutieren. Avec plaisir; À bientot!

Eine Ausstellung mit dem Titel „Obsolesssence Amber Jam“ ist in den Räumen vom 23. März bis 13. April 2018 zu sehen.

Amber Jam wurde 1990 in Kingston, Jamaica geboren und wuchs zu den Songs von Bob Marley auf. 1997 zog sie mit ihrem Vater nach Portland, Oregon, wo sie das  das Portland State College of Art and Design besuchte und 2014 mit Auszeichnung abschloss. Mit ihren Werken reflektiert sie die sich verändernden Phänomene ihrer Zeit: Schnelllebigkeit (BLURS), Oberflächlichkeit (TEARS) und Reizüberflutung (BOLD MOLD). Sie verbindet ihre Arbeit die Wirklichkeitserforschung in den Bereichen Sehen, Denken und Fühlen. Daneben experimentiert Amber Jam mit anderen Medien, wie Plastilin, Glitches und Vaporwave, ihre Maxime ist: “Be playful!”. Ihrer Ansicht zufolge befinden wir uns im Übergang vom Informations- zum Weisheitszeitalter.

Dabei wird die künstlerische Fragestellung der nun in der Ausstellung in Heimfeld zu sehenden Arbeiten wie folgt umschrieben: „Wollen wir nicht immer perfekter sein? Besser, schöner, fehlerlos? Wir wollen, dass Atomkraftwerke nicht in die Luft fliegen, der Chirurg den Schnitt richtig zu setzen weiß, Züge pünktlich kommen…wir tragen die Konsequenzen unseres Handelns. Jeder kleine Fehler wird bestraft, sortiert uns aus. Gibt es in unserem Leben noch Bereiche, wo wir jazzend und jammend durchs Leben gehen können? Angstfrei?“

Vernissage ist am Freitag 23. März um 19 Uhr.

Infos unter: www.kunstding.com/amber-jam

Dazu gibt es ab 20 Uhr eine Tanzperformance von Savitari Ramachandran.

Ort: Alles wird schön e.V. (K u n s t K u l t u r), Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 Hamburg, Tel.: 040 / 7666 049; info@alleswirdschoen.de, www.alles-wird-schoen-e-v.de; Öffnungszeiten: Di. – Fr. 14-18h

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Wanted: bildende Kunst und Performance https://www.tiefgang.net/wanted-bildende-kunst-und-performance/ Sat, 18 Feb 2017 08:00:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=630 [...]]]> Vom 29. Juli bis 12. August 2017 findet in Wilhelmsburg wieder das MS Artville-Kunstfestival statt. Und hierzu werden wieder Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst und Performance um Bewerbungen gebeten. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2017.

In der Ausschreibung heisst es:

„Gesucht werden künstlerische Projekte aus den Bereichen bildende Kunst und Performance, um Teil des diesjährigen MS ARTVILLE Festivals im Sommer 2017 in Hamburg zu werden. In einem interdisziplinären künstlerischen Prozess machen wir uns in diesem Jahr gemeinsam auf die Suche nach neuen und alten räumlichen und gesellschaftlichen Oasen. Das ausführliche Konzept findet ihr hier.

Wenn ihr Teil des MS ARTVILLE im Sommer 2017 sein möchtet, schickt uns eine Bewerbung mit eurer konkreten künstlerischen Idee für das Festival, sowie einen Auszug aus eurem bisherigen künstlerischen Schaffen in digitaler Form per Email. Bitte skizziert eure Projektidee, die ihr auf dem MS ARTVILLE 2017 (29. Juli – 12. August) umsetzen und ausstellen wollt, durch Texte und Bilder/Zeichnungen so genau wie möglich. Bei Fragen und komplexen Vorhaben kontaktiert uns gerne jederzeit per E-Mail (info(at)msartville.de). Wir versuchen so schnell wie möglich zu antworten.

Verkauf von Kunstwerken: Der Verkauf von Kunstwerken aus dem Bereich bildende Kunst an die Festivalbesucher ist möglich, jedoch nicht zwingend erforderlich. Im Falle eines Verkaufes erhebt das MS ARTVILLE keinerlei Provision für den Verkauf von Kunstwerken, sondern die Einnahmen fließen in voller Höhe an den/die KünstlerIn.

Bewerbung: Die Bewerbung sollte folgende Informationen enthalten:

  • Projektvorschlag mit folgenden Infos:
    1. Ausführlich Ideenskizze in Text und Bild
    2. Kostenkalkulation, inklusive:
      • Materialkosten
      • Honorarvorstellung
      • Reisekosten
      • etc.
    3. Anzahl der mitgebrachten oder benötigten HelferInnen für den Aufbau vor Ort
    4. Dauer der Produktion / des Ausbaus vor Ort
    5. Weitere, für die Idee benötigte Hinweise und Informationen
  • Portfolio mit einer Auswahl an bisherigen künstlerischen Arbeiten
  • Kurzbiografie
  • Foto des Künstlers/der Künstlerin bzw. Künstlergruppe
  • Kontaktdaten des Ansprechspartners/der Ansprechpartnerin
  • bei Künstlergruppen: Angaben zur Zusammensetzung des Teams

Bewerbungsschluss: 28. Februar 2017

Kontakt: Bitte sendet eure Bewerbung mit dem Betreff „Bewerbung 2017 + Name“ an info(at)msartville.de.

Auswahl der Künstler/innen: Die Auswahl der Künstler/innen findet im März 2017 im Anschluss an die Ausschreibung statt.“

Quelle: msartville.de/ausschreibung/

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