Prof. Dr. Alexander Klar – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 31 Jan 2025 09:40:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 „Kunst und Kultur als gesellschaftliche Aufgabe“ https://www.tiefgang.net/kunst-und-kultur-als-gesellschaftliche-aufgabe/ Fri, 31 Jan 2025 23:21:21 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11464 [...]]]> Die jetzige Geschäftsführende Vorständin im ZKM| Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe wechselt zum 1. April 2025 nach Hamburg.

Der Stiftungsrat der Stiftung Hamburger Kunsthalle hat beschlossen, Dr. Helga Huskamp die Geschäftsführung der Hamburger Kunsthalle zu übertragen. Dr. Helga Huskamp ist seit 2022 Geschäftsführende Vorständin im ZKM|Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. Sie tritt zum 1. April 2025 in der Hamburger Kunsthalle die Nachfolge von Norbert Kölle an, der im August 2024 als Geschäftsführer zum Bremer Focke-Museum wechselte.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit Helga Huskamp übernimmt eine erfahrene Museumsexpertin die Geschäftsführung der Hamburger Kunsthalle. Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Kulturmanagerin und Geschäftsführerin in verschiedenen kulturellen Bereichen wird sie die Hamburger Kunsthalle als Mitglied des Vorstandes gemeinsam mit Alexander Klar und dem engagierten Team erfolgreich in die Zukunft führen. Sie bringt weitreichende Erfahrungen mit, um auf der kaufmännischen Seite die Hamburger Kunsthalle als eines der beliebtesten Kunstmuseen Deutschlands weiter auf Erfolgskurs zu halten.“

Prof. Dr. Alexander Klar, Direktor der Hamburger Kunsthalle: „Wir freuen uns, dass wir mit Helga Huskamp eine erfahrene und engagierte Geschäftsführerin gefunden haben, die für die Hamburger Kunsthalle brennt. Vor uns liegen mehrere Jahre anspruchsvoller Sanierungs- und Bauaufgaben bei laufendem Betrieb, die uns einiges abfordern werden und ein ambitioniertes Programm der Transformation des Hauses hin zur Klimaneutralität. Ihre große Erfahrung und ihr Interesse an ‚Green Culture‘ wird ein großer Gewinn für das Haus sein.“

Dr. Helga Huskamp: „Die Hamburger Kunsthalle zählt zu den großen Kunstmuseen in Deutschland und hat sich mit den 600.000 Besuchern im Jahr 2024 aktuell an die Spitze gesetzt. Ein großartiger Erfolg zu dem ich Alexander Klar und dem Team der Kunsthalle sowie den Freunden und allen Partnern und Unterstützern herzlich gratuliere. Schon Alfred Lichtwark, der erste Direktor der Kunsthalle, sagte 1905, dass Museen sich ständig wandeln müssten, um nicht zu versteinern. Das ist heute einmal mehr aktuell. Ob Finanzierung, Klimaschutz, digitale Transformation durch KI und nicht zuletzt der Generationswechsel bei Besuchern und Mitarbeitern, die Herausforderungen sind vielfältig. Umso mehr freue ich mich auf ein Arbeitsumfeld, in dem Kunst und Kultur als gesellschaftliche Aufgabe verstanden werden, begleitet von einem bürgerlichen Engagement, das in Hamburg traditionell außergewöhnlich stark ist und dem die Kunsthalle ihre Gründung verdankt. Als Geschäftsführerin verstehe ich mich vor allem als Ermöglicherin und Partnerin eines erfolgreichen Programms. Für das mir ausgesprochene Vertrauen bedanke ich mich herzlich bei dem Kultursenator Carsten Brosda sowie dem Stiftungsrat der Hamburger Kunsthalle.“

Helga Huskamp (geboren 1968) studierte Kunstgeschichte im Magisterstudiengang mit Volkswirtschaftslehre und Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilian-Universität München einschließlich eines Auslandsjahres in Bologna/Italien. Sie promovierte 1997 mit einer Arbeit zu dem Berliner Künstler Fritz Köthe an der Universität Osnabrück.

Nach dem Studium arbeitete sie zunächst im Kultursponsoring (Büro Andreas Grosz, Köln) und wechselte von hier in die Kreativ-Agenturszene und damit in die Wirtschaft (Rempen & Partner). Über zwölf Jahre arbeitete sie in Führungspositionen auf Agenturseite für Konzerne und mittelständische Unternehmen zu Marke und Marketing.

Im Jahr 2012 ging Helga Huskamp zurück in die Kultur. Sie war stellvertretende Geschäftsführerin des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München, Leiterin Kommunikation und Projektkoordinatorin an der Stiftung Bauhaus Dessau. Hier begleitete sie das 100jährige Bauhausjubiläum sowie den Bau des Bauhaus Museums Dessau. Anschließend wurde sie Leiterin von Kommunikation und Vermittlung an der Staatsgalerie Stuttgart, von wo aus sie als Geschäftsführende Vorständin an das ZKM|Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe wechselte, wo sie bis heute tätig ist.

Über all die Jahre ihres beruflichen Werdegangs war Helga Huskamp auch als Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen tätig. Zuletzt an der Universität der Künste Berlin und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Auch hatte sie eine Professur für Medienmanagement an der privaten Hochschule Mediadesign München und leitete später die Kommunikation der privaten Hochschule Macromedia in München.

Ihre Schwerpunktthemen im Kulturmanagement sind Prozessmanagement mit Organisationsentwicklung, Finanzen und Personalentwicklung, Drittmittel und Sponsoring, Kommunikation und Marketing sowie Digitalisierung, Green Culture und Diversity. Auch hat sie Erfahrungen in Bau- und Sanierungsmanagement.

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„Kunst für uns alle“ https://www.tiefgang.net/kunst-fuer-uns-alle/ Fri, 06 Sep 2019 22:13:51 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5741 [...]]]> „Kunst für uns alle“ ist das Motto, unter dem Hamburg die 150 Jahr-Feier der Kunsthalle gestellt hat. Tschentscher lud gar zum Senatsempfang.

 In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es.

„Vor 150 Jahren eröffnete die Hamburger Kunsthalle. Entstanden durch das Engagement kunstsinniger Hamburger Bürgerinnen und Bürger, verfügt sie heute über eine einzigartige Sammlung, die Kunst aus acht Jahrhunderten umfasst. Damit zählt sie zu den bedeutendsten Kunstmuseen in Deutschland und ist das größte und meistbesuchte Museum Hamburgs. Dies hat der Hamburger Senat heute mit einem Senatsempfang im Rathaus gewürdigt. Zum Jubiläum, das unter dem Motto „für UNS ALLE“ steht, zeigt die Kunsthalle unter anderem die Jubiläumsausstellung „Beständig. Kontrovers. Neu“ und gibt damit Einblicke in die wechselreiche Geschichte des Museums.

Dr. Peter Tschentscher, Hamburgs Erster Bürgermeister: „Die Geschichte der Kunsthalle ist ein Beispiel für das Engagement des hanseatischen Bürgertums in Hamburg. Neben der Stadt unterstützen viele Bürger und Unternehmen die Arbeit der Stiftung „Hamburger Kunsthalle“. Sie hat sich damit zu einem der international bedeutendsten und größten Museen Deutschlands entwickelt, in dem Kunst vom Mittelalter bis in die Gegenwart erlebt werden kann. Mit einer hervorragenden Sammlung und ihrem begleitenden Ausstellungsprogramm bietet die Hamburger Kunsthalle vielfältige kulturelle Vermittlungsangebote. Ich gratuliere der Kunsthalle zum 150. Jubiläum und wünsche ihr für die Zukunft weiterhin alles Gute“.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „In den 150 Jahren ihres Bestehens ist die Hamburger Kunsthalle im Herzen der Stadt immer ein lebendiger Ort der Kulturvermittlung gewesen. Mit viel Leidenschaft bringt uns das Haus mit vielfältigen Ausstellungen und einer herausragenden Sammlung die Entwicklung der Kunst nah und ist damit ein identitätsstiftender Teil der Kulturstadt Hamburg. Ich freue mich auf die zahlreichen bewegenden Impulse, die uns die Kunsthalle mit ihren vielseitigen Perspektiven auf Kunst und Gesellschaft auch zukünftig geben wird.“

Prof. Dr. Alexander Klar, Direktor der Hamburger Kunsthalle: „Das Jubiläum ist eine schöne Gelegenheit, den Blick auf 150 Jahre bewegte Museumsgeschichte zu richten, und gleichzeitig nach vorn zu schauen: Die Hamburger Kunsthalle war und ist ein Bürgermuseum, es ist „für uns alle“ da. Die Kunsthalle lädt zum Schauen, Denken, Entdecken und Debattieren ein. Das gilt seit 1869, heute und für die Zukunft. Diesen Ort in der Stadt mit seiner internationalen Strahlkraft weiterzuentwickeln, darauf freue ich mich.“

150 Jahre Hamburger Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle wurde am 30. August 1869 im Herzen der Stadt eröffnet. Zwischen dem Hauptbahnhof und der Alster setzt die Kunsthalle seit jeher architektonische Akzente.

Seit ihrer Gründung ist die Hamburger Kunsthalle getragen vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Hamburg: Mitte des 19. Jahrhunderts finanzierten sie den prächtigen Bau und stifteten ihre privaten Kunstschätze als Grundstock für die Sammlung.

Bereits der Gründungsdirektor Alfred Lichtwark prägte den bis heute gültigen Anspruch, das Museum für alle Menschen zu öffnen und die Kunst lebendig zu vermitteln. Das Motto „für UNS ALLE“ ruft im Jubiläumsjahr dazu auf, die Geschichte des Bürgermuseums und die Unterstützung für die Hamburger Kunsthalle gemeinsam fortzuschreiben.

Die Jubiläumsausstellung „Beständig. Kontrovers. Neu“ gibt Einblicke in die wechselreiche Geschichte der Kunsthalle. Die Besucherinnen und Besucher erwarten zudem acht weitere Ausstellungen, darunter die neu eröffneten Projekte „Rembrandt“, „100 Jahre Hamburgische Sezession“ und „UNFINISHED STORIES“.“

 Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

 

 

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