Rieckhof Kulturzentrum – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 17 Dec 2021 10:23:17 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Wird der Rieckhof zur Elbe-Werkstatt? https://www.tiefgang.net/wird-der-rieckhof-zur-elbe-werkstatt/ Fri, 17 Dec 2021 23:09:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8646 [...]]]> Der Streit um eine Neuausrichtung des Bürgerhuases Rieckhof geht in die nächste Runde. Nun haben der Trägerverein Rieckhof und die bisherigen Pächter Elbe Werkstätten einen Vorschlag gemacht …

Wie es in eienr Pressemitteilung nun heitß, sei in Übereinstimmung zwischen dem Verein „Freizeitzentrum Hamburg-Harburg e.V.“ als Träger des „Kulturzentrums Rieckhof“ und der „Elbe Werkstätten GmbH“ gemeinsam beschlossen worden, dass sich die „Elbe Werkstätten GmbH“ um die Trägerschaft des gesamten Rieckhofs bewerbe.

Dem habe die Vereinsvollversammlung des Rieckhof-Trägervereins am 24.11.2021 und der Aufsichtsrat der „Elbe Werkstätten GmbH“, unter dem Vorsitz von Frau Liebrecht von der Sozialbehörde Hamburg, am 14.12.2021 jeweils einstimmig zugestimmt.
Der Rieckhof-Trägerverein wird sich aus diesem Grund nicht im Rahmen des vom Bezirksamt Harburg angestrengten Interessen-bekundungsverfahren bewerben.
40 Jahre nach der Grundsteinlegung am 05.10. 1981 ist das ein großer Schritt zur Sicherung und Weiterentwicklung des Kulturzentrums Rieckhof in den nächsten Jahrzehnten. Die „Elbe Werkstätten GmbH“ ist seit 1999 Pächter der Rieckhof-Gastronomie sowie Dienstleister für den Bereich Reinigung und Hausmeisterei im Rieckhof. Die enge und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit ist seit gut 21 Jahren von
gegenseitiger Wertschätzung und Professionalität geprägt. Die „Elbe Werkstätten GmbH“ würde die Arbeit im Kulturzentrum Rieckhof fortführen und weiterentwickeln.
Aus der gemeinsamen Sicht sei ein Übergang der Trägerschaft zum Jahreswechsel 2022 auf 2023 sinnvoll. Die Arbeit würde so auf ein festes, professionelles Fundament gestellt, garantiert den Fortbestand des Rieckhofs und hätte ein riesiges Potential zur Weiterentwicklung
innerhalb einer sehr breit aufgestellten Unternehmensstruktur. Diese Lösung sei gar alternativlos.

Bisher, so ist aktuellen Berichterstattungen zu entnehmen, schient die Idee auf große Zustimmung im Bezirk zu stoßen. Ob es aber wirklich noch das vermeintlich anvisierte Ziel einer inhaltlichen Neuausrichtung umfasst, darf bezweifelt werden. Denn die Elbe Werkstätten als Arbeitgeberin des sogenannten Zweiten Arbeitsmarktes ist bisher nicht als Kulturakteurin in Erscheinung getreten, was aber einen großen Teil des bisherigen Rieckhof-Programmes bisher ausmachte.

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18 ganz harte Monate https://www.tiefgang.net/18-ganz-harte-monate/ Thu, 07 Jan 2021 08:28:54 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7536 [...]]]> War 2020 einfach nur für die Tonne? Wir haben bei Kulturschaffenden nachgefragt. Heute Rieckhof-Chef Jörn Hansen.

 Wie hat sich die Pandemie im Arbeitsalltag 2020 bemerkbar gemacht?

Bis zum Freitag, den 13. März 2020 lief alles ganz normal. Am 14.03. haben wir das erste Konzert abgesagt.  Dann kam eine Flut von Verfügungen, die wir alle umgesetzt haben. Eine kurze Zeit lang war dies und das noch möglich. Die Zuschauer haben sich allerdings aus verständlichen Gründen sehr zurückgehalten.

Seit einigen Wochen ist das Veranstaltungsprogramm und auch die Gastronomie im totalen LockDown. Wir arbeiten teilweise in unseren Rieckhof Büros weiter – teilweise im Homeoffice.

Die Immobilie an sich braucht ständig Pflege und Aufmerksamkeit, auch wenn der Rieckhof geschlossen ist.

Wie weit werden die Nachwirkungen nachhallen?

Ich glaube, dass es frühestens im Herbst 2021 wieder etwas normaler wird. Dann waren das 18 ganz harte Monate.

Was waren 2020 die gravierendsten Entwicklungen?

Alle staatlich geförderte Häuser, so wie auch der Rieckhof, haben es noch recht gut im Vergleich zu privaten Betreibern.

Emotional am härtesten trifft uns, die Besucher und die Künstler das nichts mehr stattfinden darf.

Das tut richtig weh!

Was hat 2020 an neuer Kreativität hervorgebracht?

Von Streaming-Angeboten halten wir nichts. In der Flut von Millionen Angeboten auf sämtlichen Kanälen gehen örtliche Initiativen unter.

Darüber hinaus verursacht es für alle Beteiligten hohe Kosten. Wir sind ständig mit allen Künstlern und anderen Nutzern in Kontakt, um uns auf den Restart vorzubereiten.

Was war das persönlich einschneidenste Erlebnis in 2020?

Da ist natürlich der LockDown an sich auf der negativen Seite zu nennen.

Auf der positiven Seite ist die für alle Beteiligten überraschende hohe Extra-Förderung für den Rieckhof.

An der Förderung in Sachen Austausch der Fenster und einiger Fassadenteile haben wir 9 Jahre lang gearbeitet.

Vor einigen Wochen wurden dafür 1,3 Millionen Euro bewilligt.

 Zeitgleich wird nochmal 1,3 Millionen Euro für die Aufwertung der Rieckhof Innenräume zur Verfügung gestellt.

Das ist großartig – besonders in diesen Zeiten.

Was ist für 2021 absehbar?

Wir fahren schon die ganze Zeit täglich auf Sicht. Es ist ganz ehrlich nichts mehr absehbar, so hart das auszuhalten ist.

Was wäre in 2021 wünschenswert?

Dass die die Durchimpfung schnell voranschreitet und das Leben endlich wieder erwacht.

Was wird von 2020 bleiben?

Schmerz, aber auch große Solidarität aller Beteiligten. 

 

Jörn Hansen, Geschäftsführer Rieckhof  (www.rieckhof.de)

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Architektur, Kultur und mehr … https://www.tiefgang.net/architektur-kultur-und-mehr/ Fri, 01 Dec 2017 23:46:06 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2569 [...]]]> Die Weihnachtszeit naht und es fällt zuweilen schwer, Geschenke mit Niveau zu finden. Wir helfen mit Hamburgensien …

Gleich eine ganze Reihe verschiedener Publikationen finden sich im Hamburger Junius-Verlag. So etwa das Jahrbuch „Architektur in Hamburg – Jahrbuch 2017/18“, in dem sich Harburg findet.

Neben dem Themenschwerpunkt Schulbau werden u.a. und natürlich die Elbphilharmonie (Herzog & de Meuron), Sanierung des ehemaligen Spiegel Verlagshauses (Winking Froh Architekten/Blunck + Morgen, Innenausbau Heights 1), Sanierung und Modernisierung Hamburg Süd (Cäsar Pinnau; KSP Architekten/Kirsch Bremer); Erweiterungsbau der Unternehmenszentrale Gebr. Heinemann (von Gerkan, Marg und Partner), Klimamodellquartier »Op‘n Hainholt« (eins:eins Architekten), Sophienpalais/ehem. Generalkommando der Wehrmacht (Kister Scheithauer Gross), Handwerkerhöfe in Wedel (André Poitiers), Umbau des Bunkers Wielandstraße (Eilbek) zum Mehrfamilienhaus (Solvie Architekturbüro), SonninKontor, Bürohauskomplex Nordkanalstraße (LA‘KET und agn) vorgestellt. Das Hamburger Feuilleton thematisiert unter anderem die Geschichte des seriellen Wohnungsbaus, die Wettbewerbsentscheidung zur Cityhof-Neubebauung und muslimische Gotteshäuser in Hamburg. Ein besonderer Blick wird auch auf die Entwicklung auf der Schlossinsel und am Kaufhauskanal in Harburg und auf 50 Jahre Osdorfer Born geworfen. In einem Interview zieht Oberbaudirektor Jörn Walter zudem ein Resümee seiner Amtszeit. Dazu Portraits der  PSP Architekten Ingenieure (Michael Krämer, Jörg Huhnholz, Christoph Bösch) und Martin Haller (1835–1925), der u.a. das Marienkrankenhaus, das Stellahaus und die Laeiszhalle baute.

 

Architektur in Hamburg – Jahrbuch 2017/18, v.d. Hamburgischen Architektenkammer (Hg.), 192 S. Klappenbroschur. mit ca. 200 Farb- und s/w-Abb.; ISBN: 978-3-88506-778-8, € 39,90 inkl. gesetzl. MwSt., in D versandkostenfrei, lieferbar: sofort

junius-verlag.de/architektur-hamburg

 

 

Kulturführer Hamburg 2018

Der Klassiker für alle Hamburger Kulturliebhaber geht bereits in sein fünfzehntes Jahr und setzt das mit den vergangenen Ausgaben erneuerte Konzept fort: In elf Übersichtsartikeln und ebenso vielen Rubriken präsentiert der Kulturführer das gesamte Hamburger Kulturangebot durch alle Sparten von »E« bis »U«: Bühne, Clubkultur, Festival, Kinder, Kino, Klassik, Kunst, Literatur, Museum, Stadtteilkultur, Attraktionen.
Neu ab 2018: es werden in einem zwölften Kapitel Kulturangebote eines angrenzenden Bundeslands präsentiert: In diesem Jahr bildet Schleswig-Holstein das Special und ist mit einer breiten Auswahl dabei.
Auf je einer Doppelseite stellt das Buch alle wichtigen Hamburger Kulturveranstalter vor, gibt einen Ausblick auf die Programme 2018 und lädt mit je vier Gutscheinen pro Anbieter dazu ein, das Hamburger Kulturangebot mit besonderen Vergünstigungen wahrzunehmen. Denn es finden sich immer Gutschein-Coupons dabei, die man einfach heraustrennen kann, ohne den haptischen Wert des Führers zu zerstören. Aus dem südlichen Elberaum sind natürlich auch einige, wenn auch wenige  Institutionen vertreten. So etwa das Harburger Theater, der Kunstverein Harburger Bahnhof, das Archäologisches Museum Hamburg und die BallinStadt, das Hafenmuseum Hamburg, das Museum Elbinsel Wilhelmsburg, das Rieckhof Kulturzentrum.

 

Kulturführer Hamburg 2018, 496 S., Broschur mit ca. 450 Farbabb. In Kooperation mit: Hamburger Abendblatt, ISBN: 978-3-88506-804-4, € 19,90 inkl. gesetzl. MwSt., in D versandkostenfrei. lieferbar: sofort

junius-verlag.de/kulturfuehrer-hamburg-2018

 

Hamburg-ABC

Bücherhalle, Franzbrötchen und Peterwagen – in diesem Pappbuch stellen freundliche Tiere für Kinder ab eineinhalb Jahren lauter Dinge vor, die es nur in Hamburg gibt. Oder welche, die jedenfalls nur in Hamburg so heißen, wie sie hier eben heißen. Der besondere Clou: Die Tiere treten in alphabetischer Reihenfolge auf und präsentieren jeweils ein Hamburger Ding oder zeigen sich an einem Ort in der Stadt, der mit demselben Buchstaben beginnt wie ihr Name – der Affe schippert über die Alster, der Dachs besucht den Dom und der Elefant entspannt am Elbstrand. Dass das Tier und die Hamburgensie sich manchmal sogar reimen, wird nicht nur die jungen Betrachter, sondern auch die Vorleser freuen. Die ebenso liebevollen wie klaren Zeichnungen in diesem Buch stammen aus der Feder der dänischen Illustratorin Karin Lindeskov Andersen. Wer sie ganz genau anschaut, wird neben den Hamburger Hauptsachen mit lustigen maritimen Details belohnt.

 

 

Hamburg-ABC v. Karin Lindeskov Andersen, ab 18 Monaten, 3. Auflage, 28 S., Pappbuch mit 27 farbigen Illustrationen, 17 x 21,5 cm , ISBN: 978-3-88506-098-7, € 12,00 inkl. gesetzl. MwSt., in D versandkostenfrei, lieferbar: sofort

junius-verlag.de/hamburgabc

 

Das große Hamburg-Erklär-Buch

Warum ist der Hamburger Hafen so groß und wichtig? Wo streiten sich die »Bestimmer« der Stadt und worüber? Wie kommen Strom und Wasser in die Wohnungen, und wohin verschwindet der ganze Müll, den die Leute in Hamburg jeden Tag produzieren? Kind- und sachgerechte Aufklärung über diese und viele weitere Fragen geben Jan & Jörn, zwei waschechte Hamburger von ungleicher Statur, in diesem Kindersachbuch. Auf einer unterhaltsamen und lehrreichen Tour quer durch die Stadt erzählt der lange und schlaue Jörn von den vielen komplizierten Abläufen, die eine große Stadt wie Hamburg in Gang halten – die Bilder dazu stammen von dem wollhaarigen Zeichengenie Jan und laden zur Entdeckung von hunderterlei kleinen Einzelheiten ein. Das Große Hamburg-Erklär-Buch ist für Selbstleser im Grundschulalter genauso ein Vergnügen wie für neugierige Zuhörer im Vorschulalter. Und auch die Erwachsenen können beim Vor- und Mitlesen noch so einiges über die Elbmetropole lernen.

Das große Hamburg-Erklär-Buch  v. Jörn Tietgen & Jan Kruse, 2. Auflage, 32 S., Hardcover ca. 32 vollständig vierfarbig illustrierte Seiten, 26×32 cm, ISBN: 978-3-88506-770-2, € 18,00 inkl. gesetzl. MwSt., in D versandkostenfrei, Lieferbar: sofort

junius-verlag.de/das-grosse-hamburgerklaerbuch

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