Stadtteilkulturpreis – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Wed, 07 Feb 2018 07:18:02 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 SuedKultur ist nominiert! https://www.tiefgang.net/suedkultur-ist-nominiert/ Fri, 02 Feb 2018 23:36:41 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2987 [...]]]> In Hamburg gibt es zum Glück unzählige Initiativen, um Kultur auch für hier lebende Menschen anzubieten. Das wird jährlich gewürdigt. Unter den Nominierungen ist der Süden dieses Jahr zwei Mal vertreten. Auch die SuedKultur.

In der Mitteilung des Dachverbandes heißt es:

„Für den wichtigsten Preis der Stadtteilkultur, den mit 10.000 Euro dotierten Hamburger Stadtteilkulturpreis, haben die Preisgeber in diesem Jahr wieder zehn Projekte und Programme für das Finale nominiert. Aus den zahlreichen und vielseitigen Bewerbungen von kulturellen Initiativen, Zentren, Vereinen und Einzelpersonen wählten die Behörde für Kultur und Medien, die Hamburgische Kulturstiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Patriotische Gesellschaft von 1765, die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und STADTKULTUR HAMBURG zehn herausragende Projekte und Programme aus, die in besonderem Maße die Qualitäten der Hamburger Stadtteilkultur repräsentieren.

Für den Hamburger Stadtteilkulturpreis 2018 wurden folgende Projekte bzw. Programme vorgeschlagen:

  • Das Jubiläumsprogramm „10 Jahre SuedKultur“ der Initiative SuedKultur
  • Die Veranstaltungsreihe „37°FÜNF – Heimat – Flucht – Zusammenleben“ des Kulturzentrums Eidelstedter Bürgerhaus
  • Das kulturelle Bildungsprojekt „Circus ABRAX KADABRAX“ des Jugendpfarramtes der Nordkirche
  • Die partizipative Aktion „Dulsbox – 30m² für Deine Ideen!“ vom Stadtteilbüro Dulsberg
  • Das Historische Kinderprojekt des Stadtteilarchivs Bramfeld e.V.
  • Das intergenerative Kultur-Teilhabe-Projekt „KULTURISTENHOCH2“ der GEMEINSAM! Jung und Alt für Teilhabe und Lebensfreude gUG
  • Das Kindertheaterfestival „Lüfte – das Wüstenschiff hebt ab!“, ein Kooperationsprojekt von 17 Hamburger Stadtteilkulturzentren
  • Das Begegnungsprojekt „New Hamburg“ der Kirchengemeinde Veddel und des Deutschen Schauspielhauses
  • Das experimentelle Stadtteilbureau „Schaltzentrale“ des Viele Grüße von – Verein zur Förderung raumöffnender Kultur e.V.
  • Das integrative Medienprojekt „Yalla – Rein in die Stadt“ der GWA St. Pauli

Eine unabhängige Jury wird aus den Finalisten nun den Preisträger auswählen. Die Entscheidung wird Anfang April 2018 verkündet. Der Jury gehören mit Prof. Dr. Gesa Birnkraut von Birnkraut Partner, Robert Hillmanns vom zakk Düsseldorf und Stefan Reckziegel vom Hamburger Abendblatt besonders kompetente Expertinnen und Experten der Kultur in der Stadtgesellschaft an.

Die festliche Preisverleihung findet am Dienstag, 24. April 2018 um 17 Uhr in der Halle 424 im Oberhafen (Stockmeyerstraße 43) statt. Der Kultursenator Dr. Carsten Brosda wird den Preis im feierlichen Rahmen überreichen. Zur Veranstaltung wird noch schriftlich eingeladen.“

Quelle: stadtkultur-hh.de

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Zeit der Bündnisse https://www.tiefgang.net/zeit-der-buendnisse/ Fri, 29 Dec 2017 23:02:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2810 [...]]]> Kultur in der Stadt und vor allem den Bezirken ist doch selbstverständlich? Dem war nicht immer so. Teil 6: 2010 bis heute.

Der Dachverband STADTKULTUR HAMBURG feiert gerade sein 40jähriges Bestehen und weiß so manches über die Stadt und ihre Kultur zu erzählen. Und wir geben es Euch – mit freundlicher Genehmigung des Dachverbandes – zur Lektüre.

STADTKULTUR Geschichte(n): 2010 bis heute

Als Ergebnis der Strukturdebatte wird 2010 die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft „conecco – Management städtischer Kultur“ ausgegründet, ein Jahr später zieht STADTKULTUR dann gemeinsam mit conecco in das Büro in der Stresemannstraße. Die neue Webseite Stadtkultur-hh.de geht online.

2012 übernimmt STADTKULTUR die Organisation des Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung für Hamburg. Im Folgejahr konzipiert der Dachverband ein Fortbildungsprogramm mit externen Experten für die BFDler und die Mitglieder des Verbands.

Die damalige Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler (links) beim Stadtteilkulturpreis 2014

2014 stellt STADTKULTUR den Hamburger Stadtteilkulturpreis zusammen mit der Kulturbehörde und den Preisgebern konzeptionell neu auf und übernimmt die Durchführung von Bewerbungsverfahren und Preisverleihung.

Im Laufe des Jahres 2015 wird die Kulturarbeit mit, für und von Geflüchteten wird ein zentrales Thema von STADTKULTUR.  Mit Unterstützung der Kulturbehörde geht die Fachplattform www.willkommenskultur-hamburg.de Ende des Jahres online.

2016 übernimmt der Dachverband die Organisation des Bundesfreiwilligendienstes für Geflüchtete, der in Hamburg den Namen „BFD Welcome“ bekommt.

STADTKULTUR Hamburg betreut 2017 gemeinsam mit der Hamburgischen Kulturstiftung den Fonds FREIRÄUME!, der 2016 durch ein Bündnis aus Hamburger Stiftungen, Unternehmern und Bürgern initiert wurde und aus dem kulturelle Projekte mit und für Geflüchtete finanziert werden. In den zwei Antragsrunden werden insgesamt 400.000 Euro an 64 Projekte vergeben.

Ein zentrales Thema wird im Laufe des Jahres die „Offene Gesellschaft“: Der Verband und seine Mitglieder beschäftigten sich auf der Jahreskonferenz mit diesem Konzept und bringen ein stadtkultur magazin zum Thema heraus. Ferner plant der Dachverband im neuen Jahr das BarCamp #KULTURmachtAUF zum Thema.

STADTKULTUR Geschichte(n)

Im Dezember vor 40 Jahren wurde der Dachverband für Lokale Kultur und Kulturellen Bildung unter dem Namen „Arbeitsgemeinschaft Stadtteilkultur“ gegründet. Wir werfen deshalb den Blick zurück in die Verbandsgeschichte: Wir haben Unterhaltsames und Informatives aus alten Aktenordner, verfärbten Zeitungsartikeln, angestaubten Diakästen und mäßig kompatiblen Datenträgern zusammengetragen und präsentieren die Ergebnisse wöchentlich auf unserer Webseite – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Quelle: www.stadtkultur-hh.de

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Nachbarschaften neu gestalten https://www.tiefgang.net/nachbarschaften-neu-gestalten/ Fri, 03 Nov 2017 23:30:23 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2414 [...]]]> Einmal im Jahr schreibt der Dachverband „Stadtkultur HH“ den „Stadtteilkulturpreis“ aus und würdigt damit die Kultur im Schatten der Leuchttürme.

In der Pressemitteilung zur Ausschreibung heißt es:

„Mit dem Hamburger Stadtteilkulturpreis werden jährlich Projekte und Programme gewürdigt, deren Konzeption, Umsetzung und Resonanz besondere Qualität zeigen und die besonders geeignet sind, auch auf andere Stadtteile als anregendes Beispiel zu wirken.

Der Hamburger Stadtteilkulturpreis wird für realisierte Projekte oder Programme vergeben, die ein erfolgreiches Ergebnis nachweisen, und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisträger und die neun Finalisten des Hamburger Stadtteilkulturpreis 2018 werden auf der Preisverleihung Ende April 2018, auf der Webseite des Preises und in einer Ausgabe des stadtkultur magazins ausführlich vorgestellt.

Online bewerben – hier klicken!

Preisstifter und Unterstützer

Preisstifter des Hamburger Stadtteilkulturpreises sind die Hamburgische Kulturstiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Patriotische Gesellschaft von 1765 und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. unterstützt die Umsetzung. STADTKULTUR HAMBURG, der Dachverband für Lokale Kultur und Kulturelle Bildung, ist als Experte und Szenekenner für Konzeption und Durchführung des Wettbewerbs zuständig.

Wer kann teilnehmen

Bewerben können sich freie Träger der Kulturarbeit – kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine –, sowie Einzelpersonen, die sich in der Stadtteilkulturarbeit in Hamburg engagieren. Gewerbliche Anbieter, Parteigruppen und konfessionell gebundene Gruppen können nicht berücksichtigt werden.

Neben Kulturprojekten sind ausdrücklich auch Kurs- und Veranstaltungsprogramme, Programmbereiche, Veranstaltungsreihen, spezielle Veranstaltungsformate und Festivals, die in besonderer Weise den Qualitätskriterien des Stadtteilkulturpreises entsprechen, aufgefordert, sich auf den Hamburger Stadtteilkulturpreis zu bewerben.

Qualitätsmerkmale stadtteilkultureller Arbeit

Projekte oder Programme, die sich für den Hamburger bewerben, sollten mehrere der folgenden Qualitätsmerkmale stadtteilkultureller Arbeit zeigen:

  1. KULTURELLE TEILHABE – Kultur von allen für alle
    Die Projekt- oder Programmarbeit spricht ein breites Publikum aus unterschiedlichen Milieus, sozialen und Bildungsschichten sowie Altersgruppen an und leistet einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration.
  2. LOKALE KULTUR – Kultur direkt vor Ort
    Ausgehend von den Bedarfen und Themen vor Ort bezieht sich die Projekt- oder Programmarbeit auf das Quartier und seine Geschichte, und lädt ein, mit künstlerisch-kulturellen Mitteln Nachbarschaften neu zu gestalten.
  3. KULTURELLE BILDUNG – Chancen schaffen, Nachwuchs fördern
    Die Projekt- oder Programmarbeit ermöglicht es, sich künstlerisch und kulturell selbst zu betätigen und kulturelle Angebote selber zu organisieren.
  4. KULTURELLE VIELFALT – Internationale Stadtgesellschaft und Interkulturelle Öffnung
    Die Projekt- oder Programmarbeit fördert die interkulturelle Öffnung und macht die kulturelle Vielfalt erlebbar.
  5. MITGESTALTUNG UNSERER STADT – Beteiligen und Engagieren
    Die Projekt- oder Programmarbeit ermutigt zu freiwilligem Engagement und ermöglicht, das eigene Lebensumfeld mitzugestalten.
  6. VERNETZUNG – Vor Ort verankert
    Die Projekt- oder Programmarbeit initiiert, entwickelt und stärkt regionale Netzwerke und bindet Künstlerinnen und Künstler und benachbarte Kultur- und Bildungseinrichtungen ein.

Verfahren und Fristen

Bewerbungen sind ab dem 1. November 2017 möglich über das Onlineformular auf der Seite des Hamburger Stadtteilkulturpreises (www.stadtteilkulturpreis.de) Das Formular kann auch als PDF oder Worddokument heruntergeladen und ausgefüllt werden. Voraussetzung für die Bewerbung ist das vollständige Ausfüllen des Formulars und der Upload bzw. Zusendung der geforderten Daten (z.B. Fotos, Logos etc.). Bewerbungsende ist Mittwoch, der 3. Januar 2018.

Aus allen Einsendungen werden die Preisstifter im Anschluss für den Hamburger Stadtteilkulturpreis zehn Finalisten nominieren. Aus diesen Finalisten wird eine unabhängige Jury – bestehend aus Prof. Dr. Gesa Birnkraut von Birnkraut Partner, Stefan Reckziegel vom Hamburger Abendblatt und Robert Hillmanns aus dem zakk Düsseldorf bestand – den Preisträger ermitteln. Der Preis wird im Rahmen einer festlichen Veranstaltung unter Beteiligung von Medien und Öffentlichkeit Ende April 2018 überreicht.“

Quelle: www.stadtteilkulturpreis.de

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