SuedKultur Music-Night – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Sat, 20 Sep 2025 09:20:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Der Wandel im Takt https://www.tiefgang.net/der-wandel-im-takt/ Fri, 19 Sep 2025 22:36:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12466 [...]]]> Hamburgs Ruf als Musikmetropole ist unbestritten. Doch jenseits des Glanzes, den das Reeperbahn Festival auch dieses Jahr wieder auf die Stadt wirft, verbergen sich die komplexen Herausforderungen einer Branche, die sich in einem tiefgreifenden Wandel befindet.

Beim jüngsten Musikdialog, zu dem Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, die Spitzenvertreter*innen der deutschen Musikwirtschaft geladen hatte, wurde genau diese Zukunft leidenschaftlich und fundiert diskutiert. Es war eine Zusammenkunft, die in ihrer Essenz das Motto des Festivals „Imagine Togetherness!“ spiegelte: der Versuch, die drängenden Fragen der Branche in Solidarität zu beantworten.

In einer Welt, in der sich die Wertschöpfungsketten durch Streaming-Dienste verschoben haben und der wirtschaftliche Druck auf Live-Veranstaltungen wächst, steht die Musikbranche vor einem Scheideweg. Was sich wandelt, ist das gesamte Ökosystem: die Art und Weise, wie Musik konsumiert, finanziert und verbreitet wird. Festivals fungieren in diesem Wandel als ein entscheidendes Korrektiv, eine Art „Hochgebirge“, das es zu bezwingen gilt.

Ein zentraler Pfeiler der Konferenz war die erste umfassende, spartenübergreifende Studie zur Lage der Musikfestivals in Deutschland. Die Untersuchung, ein Gemeinschaftsprojekt der Initiative Musik, der Bundesstiftung LiveKultur und des Deutschen Musikinformationszentrums (miz), liefert handfeste Beweise dafür, dass Festivals mehr sind als nur kurzlebige Veranstaltungen. Ihre ökonomische, kulturelle und soziale Bedeutung ist immens. So zeigen die Daten, dass bundesweit jährlich rund 51.000 Konzerte auf Festivals stattfinden. Eine erstaunliche Zahl, die die Vitalität der Szene unterstreicht. Doch die wahre Bedeutung liegt in den Details: Fast 40 Prozent dieser Auftritte bieten Nachwuchskünstler*innen und -ensembles eine essenzielle Bühne, und 60 Prozent der Festivals beleben Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohner*innen. Dies ist keine Nebensache, sondern ein handfester Beweis für ihren Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zur nachhaltigen Entwicklung der Musiklandschaft, insbesondere in nicht-urbanen Regionen. Die Festivals erweisen sich als die tragenden Säulen der musikalischen Demokratie.

Die Studie zeigt vor allem, dass die wirtschaftliche Lage vieler Festivals angespannt ist: Die durchschnittlichen Einnahmen von rund 313.000 Euro stehen Ausgaben von etwa 296.000 Euro gegenüber. Doch die Marge ist trügerisch, denn nur 15 Prozent der Festivals erzielen tatsächlich Gewinne, während ganze 30 Prozent mit einem Verlust abschließen. Die Finanzierung ist dabei eine Gratwanderung: Der größte Kostenfaktor sind die Künstler*innenhonorare, die durchschnittlich 38 Prozent der Ausgaben ausmachen. Auf der Einnahmenseite dominieren bei den Popularmusikfestivals Ticketverkäufe (39 Prozent), während sich Klassikfestivals primär über öffentliche Zuschüsse (40 Prozent) finanzieren.

Ein weiteres spannungsgeladenes Detail der Studie ist die Gagenverteilung, die die stark hierarchisierte Struktur der Honorierung im Festivalbereich schonungslos offenlegt. Während Hauptacts und Headliner im Schnitt 7.323 Euro pro Auftritt verdienen, erhalten Nachwuchskünstler*innen durchschnittlich lediglich 522 Euro – eine Spanne, die das ungleiche Gewicht der Marktteilnehmer*innen aufzeigt und die drängende Frage nach den Entwicklungschancen für neue Talente unterstreicht.

Der Bogen von den Festival-Erkenntnissen zur Solidarität in der Branche war kurz. Der Direktor des Reeperbahn Festivals, Detlef Schwarte, sprach in einem eindringlichen Impulsvortrag einen direkten Appell an alle Beteiligten aus: „Es braucht eine zukunftsstrategische Diskussion darüber, wer welchen Beitrag zur Zukunft des Musikökosystems leisten möchte oder auch leisten muss.“ Diese Worte verdeutlichen, dass es nicht mehr nur um das bloße Überleben geht, sondern auch um eine bewusste Gestaltung der Zukunft. Dr. Carsten Brosda untermauerte diese Botschaft mit den Worten: „Nur gemeinsam können wir den Wandel in der Branche erfolgreich meistern.“

Das, was an der Reeperbahn auf den Bühnen geschieht, ist die sichtbare Spitze dieses Eisbergs. Aber das, was im Hintergrund diskutiert wird, hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Musik gemacht und erlebt wird, grundlegend zu verändern. Es ist die Aufgabe auch von uns Musikjournalist*innen, diese komplexen Zusammenhänge zu entwirren und die fachliche Tiefe der Diskussionen für ein breites Publikum erfahrbar zu machen. Ob es sich um das Reeperbahn Festival oder die bald stattfindende SuedKultur Music-Night handelt, es geht immer um das gleiche Prinzip: Die Musikbranche als ein empfindliches, vernetztes Ökosystem zu verstehen, in dem Solidarität und Zusammenarbeit die einzigen Wege sind, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

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Der neue Mann bei SuedKultur https://www.tiefgang.net/der-neue-mann-bei-suedkultur/ Fri, 17 May 2024 22:40:13 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10850 [...]]]> Das Netzwerk SuedKultur für Kunstschaffende aus dem Süderelberaum hat einen neuen Sprecher – Musiker und Ur-Harburger Jan Schröder übernimmt den Posten.

Im Office vom Marias Ballroom treffen sich Heimo Rademaker und Jan Schröder zur Übergabe. Heimo Rademaker, Geschäftsführer des Harburger Musik-Clubs Marias Ballroom und langjähriger Sprecher von SuedKultur hat das Netzwerk mit viel Kraft und Engagement durch die Pandemie gebracht. Nun will er sich wieder mehr seinem eigenen Club widmen.

„Das war eine tolle, manchmal aber auch anstrengende Zeit, die viel Energie gekostet hat“, sagt Heimo Rademaker, und man merkt es ihm an, dass er den Posten schweren Herzens aufgibt. „Aber ich bleibe SuedKultur natürlich erhalten und werde Jan weiterhin intensiv in allem unterstützen“, wirft er ein, als das Gespräch auf die Zukunft bei SuedKultur kommt.

Jan Schröder ist zwar erst seit 6 Jahren bei SuedKultur dabei, hat aber schon vor dem Wechsel viele Themen gemeinsam mit Heimo Rademaker vorangetrieben. „Wir hatten die letzten Jahre ein tolles Team und so ist es irgendwie folgerichtig, dass Heimo, der nun einen Schritt zurücktritt, mir den Staffelstab weitergibt. So wie das ganze Netzwerk funktioniert, ist man eh in den verschiedenen Projekten immer im Team unterwegs und versucht Kunst und Kultur voranzubringen“, erklärt Jan Schröder die Zusammenarbeit beim Netzwerk.

„Wir hatten und haben schwere Bedingungen in der Kultur. Harburg als Bezirk ist auf absehbare Zeit in Hamburg das Schlusslicht. Wir erhalten mit Abstand die niedrigsten Fördersummen. Allein deswegen ist es wichtig, dass sich Kulturschaffende zusammentun und sich gegenseitig unterstützen“, spricht Jan Schröder weiter, der seit seiner Geburt in Harburg lebt. Er hat die wilden 80ger erlebt, mit einer funktionierenden Kneipenkultur, mit viel Live-Musik und einer intakten Innenstadt. „Und auch wenn manche es nicht verstehen – ich liebe Harburg. Ich mag die Menschen hier. Mag den Humor, und dass man sich selbst nicht als den Nabel der Welt empfindet.“ Und genau daraus entsteht ein gutes Miteinander aller Kulturschaffenden im Bezirk Harburg.

Projekte wie die SuedLese und die SuedKultur Music-Night sind nur die Speerspitzen. Aber vor allem in der Kommunikation mit Politik und Bezirk fungiert SuedKultur als Rat- und Ideengeber, fordert Räume für die Kunst und Kultur und versucht koordinierend Kunst- und Kulturschaffende zusammen zu bringen, um sich z.B. bei Förderanträgen oder Veranstaltungsplanungen zu unterstützen.

2007 gründete Heiko Langanke, der ehemalige Club-Besitzer des Stellwerks und heutiges Bezirksversammlungsmitglied, das Kulturschaffenden-Netzwerk SuedKultur. Der Zusammenschluss ist in Hamburg einzigartig und wird in anderen Bezirken sehr positiv bewertet.

Auf die Frage, was er als neuer Sprecher anders machen möchte, antwortet Jan Schröder: „Anders ist der falsche Ausdruck. Ich hoffe, dass wir noch mehr Projekte mit höherer Strahlkraft entwickeln können. Vor allem aber hoffe ich, dass wir unser Netzwerk noch viel stärker erweitern können, verjüngen und dabei noch viel mehr Personen bei SuedKultur einbinden können, die heute noch gar nichts von uns wissen. Und natürlich wollen wir die Zusammenarbeit mit der Politik und dem Bezirksamt deutlich intensivieren, damit alle am gleichen Strang ziehen können.“

Themen wie die SuedArt im Juni dieses Jahres stehen genauso auf der Agenda wie eine völlig überarbeitete Webseite mit vielen Tipps für den Süderelbe-Bereich. Und natürlich will Harburgs Kunst- und Kulturszene gerne auch bei der Zwischen- oder Endnutzung des soeben von der Stadt erworbenen Karstadt-Hauses mitwirken und ihre Ideen in den Entscheidungsprozess mit einbringen.

Wünsche, die man nur unterstützen kann und die umso wichtiger sind, in einer Zeit, in der Menschen immer weniger kulturelle Angebote nutzen.

Mehr über SuedKultur und Kontaktinformationen auf der Webseite des Netzwerks: www.sued-kultur.de

 

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Und jetzt die Nöldekestraße https://www.tiefgang.net/und-jetzt-die-noeldekestrasse/ Fri, 11 Jan 2019 23:27:07 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4764 [...]]]> Eine Große Anfrage zum Stand der Kultur in Harburg offenbarte, in welch´ desaströsem Zustand die Kultur im Süden wirklich ist. Nun kracht es wieder mächtig. (Teil 3)

Seit Jahren fordert die Initiative SuedKultur Ateliers und Proberäume für Kulturschaffende. Ohne Erfolg. Ob Musikproberäume oder Ateliers – seit Jahren verschlechtert sich die Situation. Und nun nimmt die Not mit der Aufkündigung der Proberäume in der Alten Wache in der Nöldekestraße 17 noch akut zu. Gleich rund vierzig Musiker stehen schon in den nächsten Wochen vor einem massiven Problem.

Die Initiative SuedKultur erhielt Ende der vergangenen Woche einen Hilferuf aus der Nöldekestraße 17 in Harburg. Die einstige Polizeiwache wurde vor einigen Jahren an einen privaten Investor veräußert, der dort auch Proberäume für etliche Harburger Musiker*innen  zuließ. Nun ändern sich in weiten Teilen des Gebäudes die Mietverhältnisse und den Bands wurde kurzerhand gekündigt. Der Vermieter versuchte durchaus Alternativen zu finden. Aber Musikproberäume sind so einfach nicht: es braucht Schalldämmung nach innen und außen. Und bei der aktuellen überhitzten Immobiliensituation ist eh wenig zu bekommen.

Dabei fordert SuedKultur seit Jahren, dass der Bezirk seiner Pflicht nachkommen möge, Proberäume zu er- und vermitteln. So jedenfalls sieht es die Richtlinie für Stadtteilkultur als Aufgabe des Bezirks: „Die Bezirksämter erfassen diese Bedarfe und Potenziale regelhaft und schreiben sie fort.“

Schon 2015 stellte selbst die Bezirksversammlung Harburg fest, dass „ein erheblicher Bedarf in Harburg an Probenräumen für Musiker besteht“ und um konkret zu helfen, startete SuedKultur eine Umfrage unter Harburger Musiker*innen, die auch in der Bezirks-Drucksache 20-0769.01 einfloß. Dort hieß es dann im Januar 2017 – also vor genau zwei Jahren:

„Ergebnis der umfangreichen Recherche ist, dass es im Bezirk Harburg nur vereinzelte Proberäume gibt. Diese sind alle vermietet und es werden Wartelisten geführt. Im Internet auf Vermittlungsportalen sowie auf ebay-kleinanzeigen.de gibt es keine Einträge für Proberäume in Harburg. Daher kann keine Gesamtanzahl an Proberäumen mitgeteilt werden. Es ist auch zu vermuten, dass viele Musiker in privaten Räumen proben. Ermittelt wurden einzelne Proberäume

  • beim Verein Elbdeich e.V. in Moorburg,
  • in drei ehemaligen öffentlichen Toiletten und
  • im Kellergeschoss des Gebäudes Nöldekestraße 17.

Zudem hat SuedKultur eine nicht repräsentative Umfrage durchgeführt, an der 48 Musiker/innen bzw. Bands teilgenommen haben. Von den 48 Teilnehmern/innen der Umfrage probten 19 – 27 (die Angaben waren nicht eindeutig) in Harburg. Die genaue Lage der weiteren Proberäume konnte nicht ermittelt werden.“

Seither sind sowohl die öffentlichen Toiletten als eben jetzt auch das Kellergeschoss in der Nöldekestraße nun hinfällig. Also weniger Proberäume statt mehr. Aber Musik machende Menschen sind es mehr statt weniger geworden.

Nun also stehen weitere 10 Bands mit rund 60 betroffenen Musikern nun unmittelbar vor einem massiven Problem. Denn wo kann geprobt werden? Ohne Proben keine Auftritte. Ohne Auftritte keine Konzertmöglichkeit. Ein harter Schlag für Harburgs Kulturlandschaft.

Bands wie Yellow Carpet, Trashkat, Stillleben, die Betty Ford House Band, A Life in a Minute, die zuweilen auch zum Programm der jährlichen SuedKultur Music-Night beitragen aber auch ein afghanisches Musikprojekt stehen vor dem Aus.

Mittlerweile hat SuedKultur selbst Kontakte zu potenziellen Investoren, um etwa Gebäude zu kaufen und langfristig zu Proberäumen umzubauen. Zudem in anderen Städten wie Dresden oder Köln man hervorragende Beispiele findet, wie man mit Gebäude allein für Proberäumen gar noch ein Geschäft mache kann. Aber all das verpufft, wenn es seitens des Bezirkes weder ein Bewusstsein oder gar eine grundlegende Unterstützung gibt.

Weder zeigte sich der Bezirk bisher in der Lage, Eigentümer leerstehender Gebäude zu ermitteln, wie das alte ZEWU-Gebäude an der Stader Straße. Noch bringt er die Fantasie auf, eigenen Leerstand sinnvoll nutzbar zu machen. Sei es das alte WC-Häuschen am Schwarzenberg-Campus, Ecke Bissinger Straße oder zum alten Häuschen an der Buxtehuder Straße gegenüber des neuen MÖMAX-Centers (siehe aktuelle Drs. 20-4317 der Neuen Liberalen).

Dabei wäre die Bezirksverwaltung wohl gut beraten, möglichst zeitnah einen Runden Tisch einzuberufen und ernsthaft an Problem-Lösungen statt –verschiebungen zu arbeiten. Denn wie will man seit Jahren vom Senat mehr Geld für Stadtteilkultur einfordern, wenn man seinen (wenn auch nicht rechtsverbindlichen) Aufgaben und Pflichten nicht nachkommt?

Und leider betrifft es ja nicht nur Proberäume für Musik sondern auch Ateliers etwa die für Bildende Kunst. Das Thema stiefmütterlich zu behandeln ist grob fahrlässig. Denn im Grunde sind es die Arbeitsplätze von Kulturschaffenden. Man muss sich mal vorstellen, sie bekämen ihre Büros gekündigt, sollen aber weiter Arbeitsergebnisse produzieren.

Neben den rund 60 Musikern, die nun durch die Aufkündigung der Proberäume in der Nöldekestraße betroffen sind, fällt auch die Raumnutzung eines St.-Pauli-Fanclubs und des Tischkickervereins Sidekick e.V. weg, zu dem weitere 60 aktive Mitglieder zählen.


siehe auch:

 

 

 

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Shoppen für die SuedKultur https://www.tiefgang.net/shoppen-fuer-die-suedkultur/ Fri, 24 Nov 2017 23:31:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2574 [...]]]> Bequem vom Sofa aus einkaufen und nebenbei noch was für deine unmittelbare Kultur tun? Das geht ganz einfach.

Ob Pizza, Pulli oder Zugticket nach Paris: Wer vor dem Online-Shopping auf das Hamburger Spendenportal gooding klickt, sorgt automatisch dafür, dass ein Teil des Geldes an Suedkultur fließt. Und zwar ohne einen einzigen Cent aus eigener Tasche zu bezahlen!

Die finanzielle Unterstützung übernimmt das Unternehmen, bei dem Du Deine Sachen bestellst. Und ganze sagenhafte 1631 Shops stehen zur Auswahl. Die Palette reicht von Otto, Lieferando und der Deutschen Bahn bis hin zu Saturn, My Toys, Lidl, Thalia und ebay. Auf Wunsch kannst Du bei Deinem Lieblingsshops sogar einen Erinnerungsbutton installieren. Der erinnert dann beim Bestellen ganz automatisch daran, die Spende für die SuedKultur nicht zu vergessen. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit – sondern das ganze Jahr.

Und auch im Büro kann man es nutzen. Reisebuchungen, Bürobedarf oder Computerbedarf. Das läppert sich.

Und SuedKultur sagt Dir Danke mit der nächsten SuedKultur Music-Night, SuedLese, dem samstäglichen Tiefgang und was noch kommen mag!

Wir freuen uns natürlich, wenn du die Nachricht weiterleitest – vielleicht kaufen Freunde von dir fürs Büro ein?

Danke für deine Unterstützung!

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Der Schreiber-Virus ist zurück! https://www.tiefgang.net/der-schreiber-virus-ist-zurueck/ Fri, 29 Sep 2017 22:40:41 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2061 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. So auch ´Schreiber` in Marias Ballroom.

Marias Ballroom ist der Harburger Rock-Schuppen schlechthin und hat sich landläufig einen Namen gemacht. Und so ist es wenig verwunderlich, dass eine populäre Band wie SCHREIBER das Finale der SuedKultur Music-Night am 7. Oktober bestreitet.

Ihre Alben heißen ´Virus` oder ´Chaos`. Das dritte Album kommt bald. „VIRUS“ ist die konsequente Weiterentwicklung des vielbeachteten Debütalbums „CHAOS“. Erneut produziert von René Münzer (u.a. Orange Blue, Schné), in einem raueren Soundkleid noch als das Debütalbum, mit noch authentischeren Texten, noch treibender  – Energie pur!
Mit einem ganz besonderen Bonbon, denn das Artwork für „VIRUS“ stammt von keinem Geringeren als Dirk Rudolph, der u.a. schon das Cover für die Toten Hosen, Ich & Ich, Bryan Adams, Rammstein und Tokio Hotel gestaltete. „VIRUS“ wurde auf den EMMawards in Berlin unter großer Medienpräsenz veröffentlicht und live präsentiert. Kurz darauf erschien die erste Single „Wenn jetzt nichts passiert“ unter großem Beifall einen Monat später – ebenfalls in Berlin. Das dazugehörige Musikvideo ist auf Youtube zu finden:

Songs, die sich in den Gehörgängen festsetzen!

SCHREIBER haben sich in Deutschland vor allem als Live-Band einen Namen gemacht; sie standen bereits u.a. mit Wingenfelder & Wingenfelder (Fury in the Slaughterhouse), Ohrenfeindt, Torfrock, oder Karat auf der Bühne und waren –neben anderen Erfolgen- Finalist des Oxmox-Bandcontests sowie Gewinner des iCandy-Soundcontests.

Diese besonderen Momente, wenn eigene Songs entstehen, weil vier Herzblutmusiker das gleiche fühlen und denken, dass man alles um sich herum vergisst, wenn die richtige Musik aus dem Kopfhörer oder dem Lautsprecher ertönt…

Diese magischen Momente wenn die Welt um einen herum still steht, weil Band und Publikum beim Konzert miteinander verschmelzen…

Das zu erleben machen SCHREIBER auf unzähligen Konzerten in ganz Deutschland, sowie auf ihren Alben „Chaos“ und „Virus“ möglich!

Die vier Musiker aus Norddeutschland (Christian Schreiber, Voc / Stephan Haupt, Bass / Lukas Hamann, Drums / Kay-Uwe Kurth, Git.) leben ihre Musik – gemeinsam mit ihren Fans: Deutschsprachig, kraftvoll – rockend, authentisch, dynamisch und immer sympathisch.

In Kürze wird ihr drittes Album „Serum“ erscheinen – ein weiterer intensiver Moment für die vier Musiker und besonders für ihre Fans.

Die spielerischen Qualitäten von Kay-Uwe Kurth (Gitarren), Stephan Haupt (Bass) und Lukas Hamann (Schlagzeug) sowie der mitunter ausdrucksstarke- Gesang des Sängers Christian Schreiber führen zu einer enormen Power und einem fast schon ansteckenden Energiefluss.

Und zum Reinhören: itunes.com

Weiterführende Links: www.schreiber-rock.de und facebook.com/SCHREIBER

Sa., 7. Okt. im Marias Ballroom, Lasallestr. 11, 21073 Hamburg, www.mariasballroom.de

19h – Mowah / 20.15h –  Warnsinn / 21.15h – The Electric Coast / 22.15h GrobRock / 23.30h Schreiber

 

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Was für ein großartiger Zirkus! https://www.tiefgang.net/was-fuer-ein-grossartiger-zirkus/ Fri, 29 Sep 2017 22:13:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2021 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Heute: den Circus Genard im Café „Komm Du“.

Das Kulturcafé „Komm du“ ist bei der SuedKultur Music-Night immer für Überraschungen gut. Dieses Jahr lässt es gleich einen ganzen Zirkus auftreten und der ist manchem Harburger gut bekannt. Denn es handelt sich um den Circus Genard. Ab 18 Uhr heißt es Manege frei für Gypsy-Pop mit Einflüssen aus Reggae und Folk und das alles von einer Ur-Harburger Band. Circus Genard präsentiert einzigartigen Akustik-Pop und ist vielen von ihren regelmäßigen Auftritten etwa bei „Umsonst und Draussen“ hoffnungsweise schon bekannt! Stilistisch ein Potpourri aus Reggae-Beats garniert mit feinsten Gypsy-, Folk- und Indie-Elementen! Hereinspaziert!

Die aktuelle CD haben sie im Gepäck.

Sänger und Zirkusmastermind Marcus gründete die Band im Jahr 2015. Vorher konnte er mit der Reggae- und Dancehall-Combo „Barfuß Ägypten“ bereits einige Erfolge einheimsen. Ehrgeizig macht er sich ans Songwriting und sucht die passenden Mitglieder für das Ensemble.

 

 

 

 

Mal reinhören?

Gitarristin Ronja ist sofort begeistert von den Songs. Kurzerhand packt sie ihre Klampfe ein um vorzuspielen und ist von da an fester Bestandteil der Zirkusgang. Auch sie hat als Schlagzeugerin und Gitarristin schon einiges an Bühnenerfahrung gesammelt. Auf der Suche nach dem Mann an den Tasten fällt die Wahl auf Richard. Der Selector mit dem Zylinder überrascht immer wieder mit neuen Sounds. Verstärkung am Mikrofon gibt es bald darauf von Nadine. Aus ihrem langjährigen Gesangsunterricht bringt sie Erfahrungen aus Pop, Musical und Klassik mit die wunderbar zu der Musik passen. Auch Jil entdeckt plötzlich das wilde Zirkusleben für sich. Sonst spielt sie brav im Landesjugendorchester. Ganz klassisch. Gerne die erste Geige. Nun steht sie mit in der Manege um das Publikum zu verzaubern. Für den perfekten Groove kommt Nuno hinzu. Jazz, Soul, Rock, Reggae oder brasilianische Musik – alles kein Problem für den Weltenbummler. Klar, dass ihn sein Weg eines Tages zu Circus Genard führt. Schließlich komplettiert Franco die Truppe. Er ist wirklich Zirkusartist und passt allein schon deshalb bestens. Seine Beats sind das was dem Sound noch fehlte und so war schnell klar, dass er den Platz an der Schießbude einnimmt.

Das erste Musikvideo zu „The Doctor’s House“ wird im August 2016 gedreht und als Vorab-Single released.

Im Dezember gewinnen die sieben damit den Deutschen Rock & Pop Preis in der Kategorie bestes Musikvideo. Im Frühjahr 2017 wird dann die erste EP „A Circus World“ bei Rockwerk Records veröffentlicht. Das Musikvideo zu Bonnie und Clyde ist bereits im Kasten. Außerdem geht es weiter auf Tournee – und nun kommt der Zirkus auch zur MusicNight! Genießt die musikalischen Kunststückchen!

Circus Genard  sind Marcus Genard (Gesang), Nadine (Gesang), Richard (Keyboard), Ronja (Gitarre), Jil (Geige), Nuno (Bass), Franco (Drums)

Weitere Informationen: circus-genard.de

Sa., 7. Okt., 18h im Kulturcafé „Komm du“, Buxtehuder Str. 13, 21073 Hamburg, www.komm-du.de

Vorab Janina Dunklau (16h) und nachfolgend „Jakkle“ (20h).

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Weiß besockt zum Mond https://www.tiefgang.net/weiss-besockt-zum-mond/ Fri, 22 Sep 2017 22:46:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1958 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Heute: ´The Splashdowns` und manch´ Schusseltier im Heimfelder Treffpunkthaus.

Der Verein Contrazt e.V. ist aus dem Kulturleben südlich des Flusses nicht mehr weg zu denken. Und dabei kann man nicht mal eindeutig sagen, was die eigentlich machen … Es gibt Umsonstläden für Klamotten aber auch jede Menge Bücher und Musik-CDs und LPs. Konzerte, Film, Gespräche, Lesungen … Einmal im Jahr gibt es nun auch schon das „Draußen und umsonst“-Festival und so harmonisch sich all das Miteinander liest, es knallt auch mal richtig auf die Ohren. Alles und alles ohne Förderung. Muß man erstmal machen. Ihre Base hat der Verein im „Treffpunkthaus“ in Heimfeld und dort wird auch dieses Jahr zur MusicNight geladen.

Ab auf den Mond!

Und da fallen einige Acts auch mal wieder völlig aus dem eh nicht vorhandenen Rahmen. So etwa die „Splashdowns“. Deren Motto orientiert sich an Neil Armstrong – ja, der erste Mann auf – nicht im – Mond. Der hat nicht nur von den kleinen Schritten für Menschen und den großen für die Menschheit gesprochen, sondern sagte auch: I am, and ever will be, a white socks, pocket protector, nerdy engineer.“ Also – weiße Socken an, Gitarren um und auf geht´s!

1999 gegründet sind die „Splashdowns“ eine einzigartige musikalische Hommage an das NASA-Bodenpersonal während der Ära der Apollo-Mission. Die vier gut gekleideten Herren mit Maßschneiderei in Hamburg haben ihre musikalischen Wurzeln im 60er-Surf-Garagen-Sound. Den noch mit einer starken Dosis Rock & Roll gewürzt – fertig ist die Splashdown-Laube.

Als strategische Mittel setzen sie Trommeln, Bass- und Doppel-Lead-Gitarren ein und kombinieren sie mit einem ausgewogenen Verhältnis von The Ventures, The Tornados und Throbbing Gristle. Gefährliche Pogo-Schwingungen, die da überschwappen können!

The Splashdowns Live In Kaulitz

The Splashdowns Live In Kaulitz – a medley of hot tunes from the Moon Boys

Posted by The Splashdowns on Dienstag, 8. März 2016

Das ist das Leitmotiv der skurillen „Splashdowns“. 1999 gegründet sind die „Splashdowns“ eine einzigartige musikalische Hommage an das NASA-Bodenpersonal während der Ära der Apollo-Mission. Die vier gut gekleideten Herren mit Maß-schneiderei in Hamburg haben ihre musikalischen Wurzeln im 60er-Surf-Garagen-Sound. Den noch mit einer starken Dosis Rock & Roll gewürzt – fertig ist die Splashdown-Laube.

Pogo – ausgewogen

Als strategische Mittel setzen sie Trommeln, Bass- und Doppel-Lead-Gitarren ein und kombinieren sie mit einem ausgewogenen Verhältnis von The Ventures, The Tornados und Throbbing Gristle. Gefährliche Pogo-Schwingungen, die da überschwappen können!

Sa., 7. Okt., 20h – ´The Splashdowns` im Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9, 21075 Hamburg, www.contrazt.de

weiterführender Link: facebook.com/thesplashdowns/

Vorab übrigens ist um 18.15 Uhr der Solist John Doe zu hören. Er trägt Lieder vor. Da ist noch vieles im Aufbau, aber das macht es ja umso interessanter. Zum reinhören hier mal seine akustische Wolke: soundcloud.com/soluna-duda

Um 19 Uhr gehört die Bühne dann Fredriksson und dem Schusseltier. Klar, dubioser Name – bezieht sich vermutlich auf eine Geschichte der Fabelwesen „Mumins“. Zum Besten werden lustige Lieder aus Harburg gegebn, frei er- und zusammengefunden gesungen und gespielt. Und nach den Splashdowns ist noch lange nicht Schluß. Doch dazu ein andern mal …

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Eine große musikalische Geste https://www.tiefgang.net/eine-grosse-musikalische-geste/ Fri, 22 Sep 2017 22:27:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2037 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Hier: Die Hamburger Sängerin Nora Sänger in der Fischhalle.

Zum Sommer erst eröffnet ist die Fischhalle im Harburger Hafen bereits eine feste Musiklocation in Hamburg. Das hat mit dem Ambiente direkt am Wasser zu tun. Aber eben auch mit ihrem Betreiber: dem Harburger Hafenbarden Werner Pfeifer.

Am Sa., 7. Okt. um 20.30h hat er nun Nora Sänger zu Gast.

Wenn Nora Sängers finales Track „Lioness“ des neuen Albums „Almost Golden“ erklingt, stellt sich die Frage „Ist das jetzt eigentlich fast herrlich oder schlicht und ergreifend herrlich!?“ Denn die facettenreiche musikalische Reise, auf die uns die Hamburger Songpoetin schickt, bietet dem pop-affinen Hörer die volle Packung: Da ist erstens der Sound. Nora Sängers Mix aus Folk/Americana sowie Anklängen des Westküstensounds der 60er und 70er bietet viel Vertrautes, ist frisch und eigen und auf die charmanteste Art und Weise „undeutsch“.

Da sind zweitens: Abwechslungsreiche Kompositionen. Ob die große kalifornische Rock-Nummer wie „Thank You“, ein souliger Country-Walzer wie „When I Come Home“ oder das bescheidene und ehrliche „Destination“ – Nora Sänger bietet uns Vielfalt innerhalb ihres vintage but contemporary Folkpop.

Drittens: Hitverdächtige Hooks, die niemals banal oder gewollt wirken. So scheint sich Nora während des immer wiederkehrenden „Nananana“ auf „If“ durch die Musik zu dem inspirieren lassen, was sie als nächstes sagen will. Und ihr Mitwipp-Refrain bei „All Over The Place“ macht einfach Spaß!

Und viertens gelingt Nora mit ihrer mal kräftig strahlenden, mal zart schmelzenden Stimme die große musikalische Geste, wie wenn sie bei „Jump“ einen ganzen Chor anführt, genauso wie Intimität – ihre Bitte „Tell me how you want me to be“ bei „Lioness“ hat geradezu etwas Zerbrechliches.

Noras Werdegang ähnelt dem vieler Vollblutmusiker: als 4-Jährige weiß sie, dass sie einmal Sängerin werden wird, als sie „All At Once“ von Whitney Houstons Debut-Album hört. Sie komponiert und notiert ihre ersten Lieder im Alter von 6 Jahren, erlernt als Kind und Teenager verschiedene Instrumenten, und bekommt mit 14 schließlich den heißersehnten Gesangsunterricht. Mit 19 beginnt sie, ihr Songwriting ernsthaft zu verfolgen und studiert nach dem Abitur Pop- und Jazzgesang an der SängerAkademie Hamburg und im renommierten „Popkurs“ der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. Mit Ende ihres Studiums im Jahr 2006 beginnt eine recht lange Suche nach musikalischer Identität. „Ich hab‘ mich selbst lange Zeit nicht erkannt“, sinniert die 32-jährige Wahl-St.-Paulianerin. „Ich wollte unbedingt ein Pop-Produkt in Knallfarben sein, so’n Mix aus Katy Perry und Gewn Stefani. Ich habe recht lange gebraucht um einzusehen, dass ich das einfach nicht bin.“ Nachdem sich Nora mit ihren Songs durch verschiedene Bandprojekte mäandert hat, bringt das Jahr 2012 die Kehrtwende: „Plötzlich hatte ich keine Band mehr und war auf mich selbst gestellt. Obwohl ich zunächst Bammel hatte, alles allein machen zu müssen, war dies im Endeffekt ein wertvoller Prozess.“ Denn während sie Solo-Gigs spielt, sich selbst auf dem Klavier oder der Gitarre begleitet, findet sie sich: Die Singer-Songwriterin, schörkellos, down to earth, ehrlich, die durch ihre sympathische Art und ihr Storytelling schnell eine Verbindung zu ihrem Publikum aufbaut. Eine klassische Folk-Sängerin und Song-schreiberin eben. „Plötzlich hatte ich das Gefühl, echten ‚Nora-Spirit‘ gefunden zu haben… den wollte ich natürlich im Zuge der Aufnahmen für ein Album nicht totproduziert sehen.“ 

Hört selbst:

Und so entscheidet Nora, die Album-Produktion ganz nach ihren Vorstellungen zu gestalten, jenseits der Vorgaben etwa einer Plattenfirma oder eines Managements. Einen Teil der Kosten für „Almost Golden“, welches in zwei Sessions 2013 und 2014 aufgenommen wird, trägt Nora selbst und bekommt darüber hinaus wertvolle Unterstützung durch ein Crowdfunding. Und so ist „Almost Golden“ eher musiziert und nicht produziert im heutigen Sinne, wo unter Produktion häufig Klang-Gebastel am Computer verstanden wird.

Das aktuelle Album

„Bevor ich 2013 das erste Mal mit Jo, Dominik, Nils und Robin in die Drei 30 Studios gegangen bin um Aufnahmen für mein Album zu machen, habe ich mir eine Fotografie von 1970 aus dem Internet ausgedruckt und aufgehängt, auf der Carole King zusammen mit ihrer Band im Studio sitzt und ihr legendäres Album „Tapestry“ einspielt. Als Wegweiser, als Motivation.“ Tatsächlich fühlt sich Nora am meisten zu den Klassikern der Popmusik hingezogen. „Ich würde behaupten, meine Parade-Nummer auf Auftritten ist „You Make Me Feel Like A Natural Woman“ solo am Klavier performt und ja, ein Teil von mir wünscht sich, dass man auch heute noch mit einem Song wie „America“ von Simon & Garfunkel rebellieren kann.“ 

Premium Jam-Session

Und weiter: „Die Aufnahmen zu ‚Almost Golden‘ waren ein Träumchen“, erzählt Nora. „Wir haben es ja old school-mäßig live eingespielt, das Ganze hatte etwas von einer Premium Jam-Session. Kein Wunder bei diesen Top- Musikern!“ Tatsächlich gehören Robin Fuhrmann (dr), Dominik Pobot (key) und Jo Varain (b) zu den angesagtesten jungen Musikern Hamburgs, spielen für gestandene Stars wie Ina Müller, Lokalmatadoren wie Caroline Fortenbacher oder Reinhold Beckmann und diverse aufstrebende Bands der Hamburger Szene. Und Nils Tuxen (git), der, bevor er sich über die letzten 30 Jahre einen Ruf als Experte in all things Country aufbaute (Truck Stop, Texas Lightning, Konstantin Wecker, Jon Flemming Olsen), schon Ende der 60er in New York City in Fusion-Bands spielte, ist ohnehin ein Kapitel für sich. „Nils hat immer noch ein Instrument mehr.“ lacht Nora. „Man denkt, man hat schon alles aufgenommen, und dann zaubert er noch  eine kleine Harfe aus dem Hut oder kommt mit einem folkloristischen Saiteninstrument aus Portugal um die Ecke. Einfach genial!“

In diesem Sinne:  Lasst euch von Nora Sänger durch die Nacht führen- die SuedKultur Music-Night!

Sa., 7. Okt. 2017: Fischhalle, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg, www.fischhalle-harburg.de

vor ab um 19 Uhr – Werner Pfeifer und die Hafenbande, 20.30 Uhr – Nora Sänger und Band, danach: 21.30 Uhr – Kate Louisa

weiterführender Link: norasaenger.de

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Gesucht, gefunden, gecovered https://www.tiefgang.net/gesucht-gefunden-gecovered/ Fri, 22 Sep 2017 22:23:38 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2065 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Hier: FridayClub in der Kulturwerkstatt Harburg.

Die Kulturwerkstatt im Herzen des Harburger Hafens – direkt am Kanalplatz gelegen – ist auch so etwas wie der Motor der Hafenkultur. Hafenfest, Lesungen, Ausstellungen, Kurse und workshops, Filmvorträge – und eben Musikprogramm. Harburg ohne Kulturwerkstatt ginge ja gar nicht.

Und so versteht es sich von selbst, dass auch bei der SuedKultur Music-Night der Sound des Hafens über den Platz weht.  Und an diesem Samstag (7. Okt.) ab 18h spielt der FriydayClub eben mal zum Samstag auf.

Das Motto der Coverband aus dem Süden Hamburgs könnte auch „gesucht und gefunden“ lauten. Denn während die drei Sängerinnen, die sich bereits seit mehr als 10 Jahren aus einem Gospelchor kannten, für ihre gemeinsamen außerchorischen Auftritte als Gesangstrio auf Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten auf der Suche nach musikalischer Begleitung waren, suchten auch die damaligen Mitglieder von FridayClub. Nach einer Sängerin – und bekamen derer gleich drei!

Seit Sommer 2015 zeigen die Sängerinnen nun bereits ihr dreistimmiges Können in der Band, und das nicht nur auf Deutsch und Englisch, sondern auch auf Französisch.

Seit November 2015 spielen FridayClub in der aktuellen Besetzung mit Frank Simon und Lutz Hinze an den Gitarren, Sören Hinzmann am Bass, Heiko Heß, Schlagzeug sowie den Sängerinnen Sandra Stelljes, Imke Gembalies und Gudrun Köhl-Kehrwieder und begeistern ihre Fans mit einem breit gefächerten Repertoire aus Pop- und Rockstücken, die gute Laune machen.

Come in and dance out!

Kulturwerkstatt – Kanalplatz 6, 21079 Hamburg, www.kulturwerkstatt-harburg.de

18:00 Uhr – FridayClub

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Der Tanz von Trauer, Freude und Zorn https://www.tiefgang.net/der-tanz-von-trauer-freude-und-zorn/ Fri, 22 Sep 2017 22:08:04 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2082 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Hier: Trio FlamenCorazón in der Akademie für Musik und Kultur.

Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte der ´Akademie für Musik und Kultur` im Hafen Harburg mal attestiert: „Es gibt vielerlei Dinge, die Nationen und Staaten entzweien. Aber die Musik gehört nicht dazu.“ Das trifft die Idee der Akademie ebenso gut wie das Statement (leider) sehr aktuell ist. Nehmen wir es zum Anlass auch diese SuedKultur Music-Night wieder dem musikalischen Miteinander zu widmen. Und das international.

Und so steht um 18.30h im hinteren Saal der Akademie das Trio FlamenCorazón um die Tanz-Dozentin Gundula König im Mittelpunkt. Zu erleben sind Gitarre, Gesang und Tanz von seiner leidenschaftlichen wie kunstvollen Art. Das Hamburger Flamenco-Trio mit Gundula König (Tanz), Anabel Balcana (Gesang & Cajón) und Anton Graefe (Gitarre) verbindet stimmungsvollen Gesang und Gitarrenklänge mit ausdrucksstarkem Tanz. Von den zarten Klängen einer Rondeña bis zu den treibenden Rhythmen einer Soleá por Bulerías präsentieren die Künstler mit ihrem Programm einen kleinen, feinen Querschnitt durch die verschiedenen Stile des Flamencos!

Warum nach Spanien, wenn Harburgs Akademie so nahe liegt?

Von überschäumender Lebensfreude bis hin zu tiefster Trauer oder Zorn, mal frech und mal dramatisch – all dies findet im Flamenco seinen Ausdruck. Seit früher Jugend fühlt sich Gundula König, die in Harburg auch etliche Kurse anbietet, leidenschaftlich mit dem Tanz verbunden. Im Flamenco findet sie die Ausdrucksform, mit der sie das Leben in all seinen Facetten künstlerisch und tänzerisch ausdrücken kann.

Weiterführende Links: lareina-flamenco.de und facebook.com/La-Reina-Flamenco

Sa., 7. Okt. 2017: Akademie Hamburg für Musik & Kultur, Harburger Schloßstraße 5, 21079 Hamburg, www.akademie-hamburg.de

18.30hTrio FlamenCorazón

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