SuedKulturSommer https://www.tiefgang.net Fri, 20 Aug 2021 16:19:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Kultursommer Hamburg mit über 1.800 Veranstaltungen https://www.tiefgang.net/kultursommer-hamburg-mit-ueber-1-800-veranstaltungen/ Fri, 20 Aug 2021 22:00:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8290 [...]]]> Vier Wochen lang haben Hamburgs Kulturveranstalterinnen und -veranstalter, Künstlerinnen, Künstler und Kreative die Hansestadt in einen regelrechten Kulturrausch versetzt. Mitte August nun endete der Kultursommer Hamburg.

Über 1.800 Veranstaltungen an rund 200 Orten in 55 Hamburger Stadtteilen fanden im Rahmen des Kultursommers statt. Die Abschlussveranstaltung zeigt, dass ein Abschluss auch ein Anfang sein kann: Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg eröffnete am 14. und 15. August 2021 mit dem Rathausmarkt Open-Air die neue Konzertsaison 2021/22. Zugleich war die Vorstellung am 15. August um 20.30 Uhr der feierliche Abschluss des Kultursommers Hamburg. Generalmusikdirektor Kent Nagano dirigierte eine Hommage an Jacques Offenbach. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Kultursenator Dr. Carsten Brosda und Kulturstaatsrätin Jana Schiedek besuchten das Konzert auf dem Rathausmarkt.

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Mit dem Kultursommer haben Kunst und Kultur in Hamburg einen Neustart erfahren. Mit über 1.800 Veranstaltungen in vier Wochen ist Hamburg kulturell wieder aufgelebt. Die Freude darüber ist in der ganzen Stadt zu spüren. Ich danke den Veranstaltern, den Künstlerinnen und Künstlern und allen anderen, die diesen Kultursommer unterstützt haben, sehr herzlich für ihr Engagement. In den nächsten Monaten stehen weitere Konzerte, Festivals und Kultur-Events auf dem Programm. Doch weiterhin gilt: Corona-Infektionsschutz ist wichtig, und den erreicht man am besten durch eine Impfung.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Ob Musik im Park, Oper am Hafen, Ausstellungen in Bahnhöfen oder Lesungen auf dem Alsterdampfer: In den letzten vier Wochen blieben in Hamburg kulturell keine Wünsche offen. Der Kultursommer Hamburg hat uns wieder spüren lassen, welche Kraft in der Kunst liegt. Über 100 kreative Projekte haben die gesamte Stadt erobert, Räume wieder geöffnet, in denen wir Kunst und Kultur gemeinsam erleben können, oder neue geschaffen. Ob geplant oder nicht, nahezu überall konnten Hamburgerinnen und Hamburger Kultur entdecken und sich in diesen wunderbaren Rausch versetzen lassen, den nur Kultur auslösen kann. Und dieser endet nicht mit dem Kultursommer, denn danach geht es weiter: Die Spielzeiteröffnungen der Theater und Konzerthäuser, die Festivals und Ausstellungshighlights versprechen einen kulturell ebenso berauschenden Herbst in der Hansestadt. Auch mit Blick auf diese Perspektive gilt: Impfen schützt die Kultur. Wer sich impfen lässt, sichert den Weg zurück in ein unbeschränktes unbeschwertes kulturelles Leben.“

Ausblick

Der Kultursommer Hamburg markiert den Anfang des Neustarts der Kultur nach dem langen Lockdown im Winter und Frühling 2020/2021. Mit dem umfangreichen Förderprogramm hat die Behörde für Kultur und Medien einen Impuls für den Neubeginn des kulturellen Lebens gesetzt. Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturveranstalterinnen und -veranstalter haben eine Perspektive erhalten und konnten ihre Projekte realisieren.

Auch nach dem offiziellen Ende Mitte August sind noch einige Kultursommer-Veranstaltungen zu erleben (Termine unter www.kultursommer.hamburg). Und nach dem Kultursommer geht Hamburg einen weiteren Schritt in Richtung neue kulturelle Normalität: Die fortschreitende Impfkampagne macht es möglich, dass die Hamburger Kultureinrichtungen im August und September in die neue Spielzeit starten. Festivals wie das Reeperbahn Festival, das Harbour Front Literaturfestival und das Filmfest Hamburg stehen ebenfalls auf dem Programm für diesen Herbst.

Und auch das Jahr 2022 wird mit einem kulturellen Highlight beginnen: Am 11. Januar feiert die Elbphilharmonie ihren fünften Geburtstag.

Kultursommer Hamburg

Mit dem Kultursommer Hamburg feierte die Hansestadt vom 15. Juli bis zum 16. August 2021 den Neustart der Kultur. Unter dem Motto „Play out loud“ war in der ganzen Stadt die Vielfalt und Lebendigkeit der Kultur erlebbar. Die Behörde für Kultur und Medien hat ein umfangreiches Förderprogramm aufgelegt, durch das mehr als 100 Veranstaltungsformate aller Sparten in allen Hamburger Bezirken realisiert werden konnten. An rund 200 Orten fand ein vielfältiges Programm mit über 1.800 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Kunst, Film, Literatur, Theater, Kinder- und Jugendkultur statt – zumeist unter freiem Himmel. Die Vielzahl der Spielorte erstreckte sich dabei vom Rathausmarkt bis zum Garten einer Kirchengemeinde – öffentliche Plätze und Parks wurden genauso bespielt wie ungewöhnliche Orte, darunter Alsterdampfer, Pontons auf dem Fleet oder Schaufenster.

Kultursommer Hamburg – Zahlen, Fakten, unnützes Wissen

  • 1.800 Veranstaltungen
  • in vier Wochen
  • in 7 Bezirken
  • und 55 Stadtteilen
  • mehr als 185.000 Besucherinnen und Besucher
  • rund 115 Kulturveranstalterinnen und -veranstalter
  • 5.700 Künstlerinnen und Künstler
  • an 200 Veranstaltungsorten
  • 25.000 Meter „Play out loud“-Flatterband
  • 3.000 verschenktes Kultursommer-Eis
  • 20 Quadratmeter „Play out loud“-Teppich …
  • … der an 5 Locations für die Kultur ausgerollt wurde
  • es fielen insgesamt ca. 74 Liter Regen pro Quadratmeter
  • es gab 168 Stunden Sonnenschein
  • Temperaturen erreichten Höchstwert von 28,6°C (25.07) und dem Tiefstwert von 10,6°C (20.07)

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Künstler*innen vom Harburger Kunstfest angetan https://www.tiefgang.net/kuenstlerinnen-vom-harburger-kunstfest-angetan/ Fri, 13 Aug 2021 22:26:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8271 [...]]]> Die Kunstleihe Harburg e.V. hatte im Rahmen des SuedKulturSommers vom 3. bis 8. August auf dem Harburger Schwarzenbergplatz das 1. Harburger Kunstfest als Open-Air-Event ausgerichtet und sieht Potenzial zur Wiederholung.

 Um auch die Bildende Kunst im Hamburger Kultursommer zu repräsentieren, hatten die Vereine ´Kunstleihe Hamburg` und ´Alles wird schön` gemeinsam und eine ganze Woche das Harburger Kunstfest ausgerichtet. Das Wetter war mehr als launisch, doch die eigens aufgestellten 10 Zelte, gefüllt mit unterschiedlichster Kunst vor allem aus Harburg, hielten Stand. „Wir hatten vor einigen Jahren gute Erfahrungen auf dem leider nun eingestellten Buxtehuder Kunstfest sammeln können und waren daher überzeugt davon, dass  die Bildende Kunst auch als Open-Air-Format machbar ist“, so Sabine Schnell von der Harburger Kunstleihe. „Und es ging nicht allein um eine geeignete Ansprache des kunstinteressierten Publikums. Vielmehr ist es im Moment wichtig, die vielen Künstlerinnen und Künstler wieder in ihrem Tun zu aktivieren und zu würdigen.“ 

Künstlerin Freya Burmeister war eine der vielen Künstler*innen.

Und das funktionierte bestens: während die Hälfte der zehn Zelte mit Kunstgruppen wie wattenbergART, dem Habibi Atelier, der Kunstkarawane, Alles wird schön und der Kunstleihe Harburg verschiedenste Künstler*innen und Werke zeigte, waren je fünf weitere Zelte  für Einzelausstellungen vergeben, die täglich wechselten. „So konnten wir gut 50 Künstler*innen ein Forum bieten und auch ein Honorar zahlen“, so Anabell Fuchs, die just zum Kunstfest ihren Bundesfreiwilligendienst in der Kunstleihe begann. Sie war selbst überrascht über die Vielzahl an vor allem Harburger Künstler*innen und ihre verschiedenen Ansätze. „Die anfängliche Skepsis vieler Künstler*innen schlug vor Ort recht schnell um in Begeisterung! Fast alle waren angetan von der professionellen Ausrichtung des gesamten SuedKulturSommers und der ungewöhnlich angenehmen Atmosphäre auf dem Schwarzenbergplatz.“

Und so waren Skulpturen, Lichtobjekte, Grafiken, Malereien und Collagen zu sehen, aufschlussreiche Gespräche mit und unter Künstler*innen möglich und auch das ständig wechselnde Wetter tat dem keinen Abbruch. „Fast alle Künstler*innen fragten gleich von sich aus an, wo es denn nächste Jahr stattfinden werde“, so Sabine Schnell vom Vorstand des Kunstleihe-Vereins. „Aber so weit sind wir noch nicht. Dass es dieses Jahr überhaupt dazu kam, ist bedauerlicherweise vor allem der Pandemie zu ´verdanken`, die eine Finanzierung eines solchen Festes möglich machte. Sicher aber werden wir nach einer Verschnaufpause mal darüber nachdenken, ob so etwas im Bezirk Harburg auch ohne Pandemie denkbar ist. Dass es funktioniert, steht zumindest schon außer Frage!“

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Programm des SuedKulturSommers steht! https://www.tiefgang.net/programm-des-suedkultursommers-steht/ Mon, 05 Jul 2021 15:50:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8184 [...]]]> Das Programm des Harburger Teils des Kultursommers Hamburgs steht. Und es ist mehr als ein Wiedererwachen!

Eine Stadt im Kulturrausch – mit dem Kultursommer Hamburg feiert die gesamte Hansestadt vom 15. Juli bis zum 16. August 2021 den Neustart der Kultur. So verkündet es die Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Unter dem Motto „Play out loud“ wird die Vielfalt und Lebendigkeit der Kultur erlebbar. Über alle sieben Bezirke verteilt findet mit mehr als 100 Veranstaltungsformaten teils über mehrere Tage ein vielfältiges Programm statt – zumeist
unter freiem Himmel.


So auch in Harburg: 3 Open-Air Bühnen wandern vom 9. Juli bis zum 8. August vom Kanalplatz im Hafen über den Rathaus- bis zum Schwarzenbergplatz. Zu erleben sind Konzerte von Klassik bis Rock, Kino, Kabarett und gar ein 1. Harburger Kunstfest mit gut 50 Bildenden Künstler*innen. Organisiert wird das Gesamtprogramm über die Initiative Suedkultur, dem Kulturnetzwerk des Hamburger Südens. Und das zum Spottpreis! 

Zwar müssen aufgrund der aktuellen Sicherheitsvorkehrungen in der anhaltenden Pandemie vorab und online Tickets erworben werden. Aber ein Tagesticket gibt es in der Regel für gesamt 6,25€ brutto (Ausnahme das erste Wochenende am Kanalplatz). „Das ist kein Kampfpreis, denn in diesem Jahr geht es nicht um Eintrittsgelder“, so Heimo Rademaker, Sprecher der seit bald 15 Jahren bestehenden Initiative SuedKultur und Projektleiter des SuedKulturSommers. „Aber es ist wegen der Kontaktdaten erforderlich einen Vorverkauf zu betreiben und erleichtert uns das Prozedere. Niemand sollte auf die Idee kommen, eine Abendkasse nutzen zu wollen!“
Das Harburger Programm reicht von einem mehrtägigen 1. Harburger Kunstfest über mehr als 100 Musik-Events sämtlicher Genres, Kino, Kabarett bis zu Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Spielorte sind im Harburger Hafen, dem Rathausplatz bis zum Schwarzenberg. Ein berauschender Sommer voller Live-Kultur steht bevor.

Den Auftakt macht der Stellwerk-Club am kommenden Wochenende (9.-11. Juli) am Kanalplatz. Dort ist u.a. die bekannte Jazz-Saxophonistin Stephanie Lottermoser (10.7.) live zu erleben aber auch die Shooting-Star Band Hagleslag aus Hannover (11.7.). Tickets zwischen 6,- und 20,- €.
Tickets unter: www.tixforgigs.com
Dann geht es nach einer kurzen Warmup-Pause am 20. Juli, 12 Uhr auf dem Harburger Rathausplatz weiter, wechselt, am 27. Juli auf den Kanalplatz im Harburger Hafen und am 3. August auf den Schwarzenbergplatz.
Unter den Lokalmathadoren finden sich der Harburger Urgestein-Rocker Jimmy Cornett, Gitarrist und Sänger Dennis Adamus, Franz Josef, die Detla Doppelkorn Bluesband, das Falke Collective, Schlagersänger Peter Sebastian, Frl. Motte, van Wolfen oder Sammy Barry.
Für den Jazz agieren die aufstrebende Sängerin Cleo, Nat King Thomas mobile street Band, die Delta Mood Jazzband, Gypsy Swing, die Klezmer-Band Mischpoke, die UKW-Band, Big Jazz, das Leo Volsky Trio oder „Tribute to the blue note era“. Folk und Singer/-Songwriter wie MacPiet, Dennis Brandau oder Steve Kavanagh und Dylan Vaughn sind vertreten oder Kabarettisten wie Axel Burkhardt, Johannes Kirchberg, Andrea Bongers, Axel Pätz, Armin
Sengbusch, Kerim Pamuk oder Lutz von Rosenberg Lipinsky.

Selbst Barockmusik ist mit dem Ensemble Aetheria am 29.7. vertreten. (Foto: PR)

Auch das Genre Klassik kommt zur Geltung mit dem Hamburger Pianoensemble, den Flute Variations oder dem Ensemble Aetheria (Barock!).
Reggae und Ska runden das Musikgenre ebenso ab wie Psychodelisches oder Funk und HipHop. Selbst die Bildende Kunst findet bei dem SuedKulturSommer einen angemessenen Platz: ein Kunstkaufhaus, das 1. Harburger Kunstfest mit täglich wechselnden Künstler*innen wie Andrea Rausch, Petra Hagedorn, Tan Barnitzki, Ute Flemming, Waldemar Sulewski, Philip Meuser oder So-Ah Yim sind zu erleben.

Ein Poetomat bietet an, aus einem in ihn eingeworfenen Wort ein Gedicht zu zaubern und für Kinder kommt das Kinderkino und Waschlappentheater und ein Kurzfilmfestival finden Platz. „Über 100 acts mit gut 400 Künstler*innen werden Harburg in einen Kulturrausch versetzen“, so Heimo Rademaker. Am Programm mitgearbeitet haben die Harburger Institutionen wie Alles wird schön, der Rieckhof, Marias Ballroom, die Kunstleihe Harburg, die Dreifalt
Kulturgenossenschaft, das Sozialkontor Hamburg-Süd, das Kulturhaus Süderelbe, das Stellwerk, das „Komm du“, der Verein ContraZt, die Fischhalle, das Old Dubliner oder die Kulturwerkstatt.
Der Preis für ein Tagesticket liegt zwischen 3,75 bis 6,75€ und können ab sofort hier bestellt werden: www.tixforgigs.com/SuedKultursommer  – muß aber eben online vorab gekauft werden. Das Programm findet sich  unter www.sued-kultur.de oder www.kultursommer.hamburg und dann Stichwort SuedKulturSommer.

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