Tanz https://www.tiefgang.net Wed, 27 Mar 2024 15:55:14 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Werde Teil des „Sommer im Park 2024“ https://www.tiefgang.net/werde-teil-des-sommer-im-park-2024/ Thu, 28 Mar 2024 23:46:15 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10718 [...]]]> Macht mit und werdet Teil des „Sommer im Park 2024“!

Es ist offiziell! Das Festival „Sommer im Park“ wird in diesem Jahr vom 23. bis zum 28.07. auf der idyllischen Freilichtbühne im Herzen des Harburger Stadtparks stattfinden. Kreative Köpfe aus den Bereichen Musik, Theater, Comedy, Tanz, Sport und anderen kulturellen Sektoren sind herzlich eingeladen, an diesem Event teilzunehmen – unsere Bühne bietet eine vielfältige Plattform für jede Art von Talent!
Im Rahmen des „Sommer im Park 2024″, der in der ersten Woche der Hamburger Sommerferien stattfindet, wird von den Organisator:innen ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für die gesamte Familie zusammengestellt. Startups, Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen sind eingeladen, den Harburger*innen ihren Beitrag zu unserem Bezirk zu präsentieren, Aktionen oder Informationsstände anzubieten. Ob Hundetraining, Kinderschminken, Poetry Slam, Workshops oder Open Air Yoga. Die Ideen der Harburger:innen sind gefragt! Lasst uns Eure Ideen wissen und gestaltet mit uns einen unvergesslichen „Sommer im Park 2024“!

Wie kann man sich bewerben?
Interessierte können ab sofort Bewerbungen einreichen. Dazu ganz einfach dem Link folgen und das Formular ausfüllen. Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine E-Mail an das Harburg Marketing-Büro zu senden, sich telefonisch oder persönlich in der Harburg Info zu melden. Teilnahmeschluss ist der 10.04. Ab dem 17.04. erhalten alle Bewerber:innen eine Rückmeldung. Die Auswahl wird durch ein Gremium, bestehend aus Harburg Marketing, Stellwerk, Marias Ballroom und dem künstlerischen Leiter Jan Schröder, getroffen.
Online unter folgendem Link: https://form.jotform.com/233235284384357 | Telefonisch: 040 32 00 46 96 | Per E-Mail: info@sommer-im-park-harburg.de
Persönlich in der Harburg Info, Hölertwiete 6: montags – freitags, 10.00 – 18.00 Uhr

Open Air Festival auf der Harburger Freilichtbühne
Seit 2018 findet der „Sommer im Park“ jährlich im Harburger Stadtpark statt, mit dem Ziel, die Kultur und Integration Harburgs zu fördern und die Vielfalt der örtlichen Kulturszene zu präsentieren. Die überdachte Freilichtbühne dient als einzigartiger Veranstaltungsort, der durch seinen Aufbau und die umliegende Bepflanzung eine herausragende Akustik bietet. Der Schwerpunkt des Festivals liegt auf den Bereichen Kultur, Kunst, Musik, Sport, Nachhaltigkeit und der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Nationalitäten und Persönlichkeiten – alles im Einklang mit der Natur. An dem Event kann und soll sich jede:r gerne beteiligen. Der „Sommer im Park“ wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg.
Antonia Marmon, Geschäftsführung des Harburg Marketing e.V.: „Wir hoffen auf zahlreiche Bewerber:innen, um gemeinsam Harburgs Vielfalt auf unsere historische Freilichtbühne zu holen. Wir möchten allen die Möglichkeit geben, ihre Projekte zu den Themen Inklusion, Integration, Diversity und ehrenamtlichem Engagement vorzustellen, Nachwuchs zu werben und vor allem auf diese wichtigen Themen aufmerksam zu machen.“

Kontakt:
Harburg Marketing e.V.
Hölertwiete 6 | 21073 Hamburg
Telefon: 040 32 00 46 96
Mail: info@harburg-marketing.de

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Kultur zum Kicken https://www.tiefgang.net/kultur-zum-kicken/ Fri, 25 Aug 2023 22:27:29 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10204 [...]]]> Hamburgs Obere sind besessen vom Tourismus. Da passt es gut, dass auch Spiele der Fußball-Europameisterschaft in Hamburg ausgetragen werden. Und ein Touch von Kultur macht es coller. Zumal es andere bezahlen …Die Pressemeldung dieser Tage:

„Anstoß und Vorhang auf: Rund um die Fußball-Europameisterschaft 2024 findet in Hamburg ein vielfältiges Kulturprogramm statt. Die Hansestadt ist einer der Austragungsorte der UEFA EURO 2024. Bevor vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 insgesamt fünf Spiele im Volksparkstadion stattfinden, zeigen verschiedene Hamburger Kulturveranstalter und -veranstalterinnen Projekte, die Fußball und Kultur verbinden, darunter Tanz, Performance, Musik, Oper. Dank einer Förderung durch die gemeinnützige Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 können zahlreiche Projekte realisiert werden. Einen Überblick über die Kulturveranstaltungen in Hamburg zur UEFA EURO 2024 gibt es unter www.kulturstadt.hamburg/uefaeuro2024. Die Seite wird laufend aktualisiert und erweitert.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Ob wir im Fußballstadion oder im Zuschauerraum eines Theaters sitzen, eines ist gleich: Wir erleben in Gemeinschaft besondere Ereignisse. Sport und Kultur verbinden Menschen, schaffen Emotionen und Anlässe zum Austausch. Sie stärken den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Zur EURO 24 kommt in der Kulturstadt Hamburg nun beides zusammen. Viele Hamburger Kulturinstitutionen haben kreative Projekte entwickelt, die Lust auf die Spiele machen und zeigen, wie vielfältig und überraschend die Verbindungen zwischen Kultur und Fußball sind. Ich danke der Stiftung Fußball und Kultur für die Förderung der Hamburger Projekte.“

Andy Grote, Senator für Inneres und Sport: „Unter dem Turniermotto ‚United by Football‘ laden wir alle Hamburgerinnen und Hamburger ein, dabei zu sein und diese Europameisterschaft mitzugestalten. Wir wollen die verbindende Kraft des Sports nutzen, um in einer immer diverseren Gesellschaft das Gemeinsame in den Mittelpunkt zu stellen und als Land enger zusammenzurücken. Mit einem breiten Rahmen- und Kulturprogramm tragen wir den Geist der Europameisterschaft weit über die Stadien hinaus. Die UEFA EURO 2024 wird so zu einem großen Fußball-Fest für alle.“

Bernhard Gutowski, Geschäftsführer Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH: „Auf Beschluss des Deutschen Bundestages wird es ein gefördertes Kunst- und Kulturprogramm zur UEFA EURO 2024 geben. Nach Abschluss der drei Förderrunden freuen wir uns auf insgesamt 58 Einzelprojekte, die bundesweit vor allem im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft stattfinden werden. Sämtliche Kulturgenres profitieren davon: Die Bandbreite geht von Ausstellungen über Musik und Tanz, Literatur und Film, Theater und Oper bis hin zu Veranstaltungen aus den Bereichen Bildung und Soziales.

Hamburg präsentiert sich dabei als besondere Kulturhochburg. Bereits in der Antragsphase haben uns eine Vielzahl sehr guter Projektanträge erreicht, von denen letztlich acht das Kunst- und Kulturprogramm bereichern. Mit Spannung blicken wir nun auf diese Events und freuen uns darauf, gemeinsam mit den Kulturschaffenden in Deutschland die Begeisterung auf die EURO zu entfachen. Das Kribbeln wird immer stärker!“

Oke Göttlich, Präsident FC St. Pauli und Programmbeiratsmitglied der Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024: „Der Fußball gehört zur Kultur und die Kultur zum Fußball, das gilt insbesondere für den FC St. Pauli. Wir wollen Kulturveranstaltungen zur EURO24 gerne unterstützen beziehungsweise im oder rund um das Millerntor mit Partnern wie Kampnagel veranstalten. Unser Verein ist eng verbunden mit dem Stadtteil und der Kultur um Viertel, dazu kommt die Lage im Herzen von Hamburg, diese Stärken wollen wir einbringen, um so ein lebendiges Kulturprogramm zu fördern. Sowohl beim Sport als auch der Kultur geht es um Horizonterweiterung und die integrativen Kräfte, um viele unterschiedliche Menschen zusammenzubringen.“

Amelie Deuflhard, Intendantin Kampnagel Hamburg: „Die Verbindung von Kunst und Fußball ist für Kampnagel kein neuartiges Konzept, sondern vielmehr Konsequenz unserer bisherigen Arbeit. Eindrucksvoll zeigen dies bereits die Performances und Theaterstücke, welche derzeit im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals umgesetzt werden. Es ist abermals ein Schritt in Richtung gesellschaftlicher Verständigung, ein Bau von Brücken, ein Blick auf das, was uns eint, anstatt das, was entzweit. Die Welt der Avantgarde und die des Sports sind sich nicht so fremd, wie es vielleicht scheinen mag und dass wir dies nun durch partnerschaftliche Zusammenarbeit in mehreren Projekten deutlich werden lassen können, erfüllt mich mit Zuversicht und großer Vorfreude!“

Gundula Hölty, Geschäftsführerin Fundus Theater: „Unsere Theaterberater:innen, eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit internationalen Familiengeschichten, haben die Idee zum FC FUNDUS entwickelt. Jetzt freuen wir uns darauf, dieses Projekt, das Zugänge zu Sport und Theater gleichermaßen schafft, umzusetzen und mit unserer eigenen Fußballmenschaft in Aktion mit Schüler:innen zu treten. Der gemeinsame Spaß am Spiel und die Lust, Regeln zu verhandeln und zu verändern, stärkt das soziale Miteinander in den von Diversität geprägten Schulen.“

Den Beginn macht Kampnagel Hamburg: Die Kulturfabrik hat mit „Football moves people“ einen Programmschwerpunkt zum Thema Fußball konzipiert. Die ersten Produktionen werden aktuell bereits beim Internationalen Sommerfestival gezeigt, weitere folgen im Laufe der Spielzeit 2023/24.

Kampnagel kooperiert außerdem für ein Projekt mit dem FC St. Pauli: Gemeinsam holen sie Ende Mai 2024 Juste Debout nach Hamburg, das bedeutendste Hip Hop Stand-up-Battle der Welt.

Der FC St. Pauli wird außerdem gemeinsam mit dem Reeperbahn Festival ein Projekt mit dem Elektronikkünstler Matthew Herbert realisieren. Im Rahmen dies Projekts wird Herbert eine Komposition für zwei Ensembles schaffen, die parallel zu einem Fußballspiel live aufgeführt werden soll.

Das Opernloft verbindet den Sport mit der Musik und wird eine Fußball-Oper auf die Bühne bringen, die natürlich 90 Minuten dauern soll.

Den Kindern hat das FUNDUS THEATER etwas zu bieten: Die Performerinnen des FC FUNDUS werden in Schulen gehen und dort mit Schülerinnen und Schülern über performative Fußballspiele in Dialog zu Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen treten.

Die Altonale/STAMP bringt die Stadtteilinszenierung 24 Tore – gelebt und berührt nach Altona. 24 Kurzinszenierungen im gesamten Stadtteil, ein Hip-Hop-Battle und eine Nachtparade – alle im öffentlichen Raum – sind Teil dieses Projekts

Der Verein Football Supporters Europe wird die Ausstellung „Fan.Tastic Finals 2024“ zeigen, die auf der erfolgreichen Fan.Tastic Females-Ausstellung basiert und weibliche Nationalteam-Fankultur in Europa zum Thema hat.

Viva con Agua ist mit dem Projekt „Eleven Walls“ dabei: Insgesamt werden elf Murals künstlerisch gestaltet, um die Europameisterschaft 2024 und das Thema Wasser aufzugreifen. Die Murals sollen in zehn verschiedenen deutschen Städten, darunter Hamburg, umgesetzt werden.

Noch stehen nicht alle Veranstaltungsorte und -daten fest. Im Laufe der kommenden Monate werden die Kulturveranstaltenden ihre Projekte weiter planen. Informationen zu allen Projekten gibt es unter www.kulturstadt.hamburg/uefaeuro2024, ein Veranstaltungskalender wird ergänzt, wenn die Veranstaltungsdaten feststehen.

Nicht zuletzt schlägt die Gruppenauslosung („Final Draw“) für die Spiele in den insgesamt zehn Ausrichterstädten eine weitere entscheidende Brücke zwischen Fußball und Kultur: Sie findet am 2. Dezember 2023 in der Elbphilharmonie statt. Der „Final Draw“ legt die sechs Vierer-Gruppen fest, in denen die 24 besten Teams Europas im Sommer 2024 gegeneinander antreten. Erst dann wissen die zehn Ausrichterstädte des Turniers, welche Nationen bei ihnen spielen.

Die Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 findet in Deutschland in zehn sogenannten Host Cities (Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart) statt. Für den Bund eine ideale Gelegenheit, um auf die gesellschaftlichen Werte Deutschlands in Europa hinzuweisen und die Begeisterung für die UEFA EURO 2024 zu entfachen. Daher fördert die Bundesregierung Kunst- und Kulturprojekte im Rahmen dieses kontinentalen Sportereignisses und möchte damit auch der kulturellen Vielfalt in Deutschland eine Bühne bereiten.

Für die Koordination, der auf Beschluss des Deutschen Bundestags bereitgestellten Fördermittel in Höhe von insgesamt 13,2 Mio. Euro, wurde die Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ins Leben gerufen. In drei Förderrunden von Herbst 2022 bis Frühjahr 2023 wurden gut 270 Anträge gestellt. Bundesweit sind 58 Einzelprojekte, nach Prüfung und Empfehlung seitens eines unabhängigen Programmrates, vom Aufsichtsrat bewilligt worden.

Entsprechend des Leitmotivs „Vom Fußball berührt“ richtet sich das Kunst- und Kulturprogramm nicht nur an kulturell Interessierte, sondern an ein breites Publikum – quasi an alle, die sich vom Fußball berührt fühlen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen werden Werte wie Zusammenhalt und Gemeinwohl stehen, die sowohl für den Fußball als auch für die (deutsche) Kultur prägend sind. Besonderer Wert wurde bei der Auswahl auf Partizipation und Diversität, auf Nachhaltigkeit und auf Barrierefreiheit gelegt. Drei Themenschwerpunkte setzen die inhaltlichen Leitplanken: Deutsche Fußballkultur im europäischen Kontext, Politik und Gesellschaft in Europa sowie Vermittlung kultureller Bildung.“

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Eine halbe Million für Projekte der Freien Szene https://www.tiefgang.net/eine-halbe-million-fuer-projekte-der-freien-szene/ Fri, 28 Apr 2023 22:16:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9920 [...]]]> Mit 500.000 Euro unterstützt Hamburg im Rahmen des Elbkulturfonds Hamburger Künstler*innen, Gruppen und nicht-kommerzielle Projekte aus allen Bereichen der freien Kunst- und Kulturszene.

Im Fokus stehen insbesondere spartenübergreifende Projekte sowie Kooperationen verschiedener national und international agierender Künstler*innen der Freien Szene. Projektanträge können ab sofort bis zum 1. Juni 2023 online eingereicht werden.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Elbkulturfonds hat sich zu einem guten Instrument entwickelt, um vielfältige Projekte der Freien Szene umzusetzen. Besonders freuen wir uns, dass viele spartenübergreifende Projekte dazu führen, dass sich Hamburger Künstler*innen auch international vernetzen und Grenzen hinter sich lassen. Mit den Projekten entstehen Bündnisse, die weit über Hamburgs Deiche hinausgehen und mit denen wir die Welt nach Hamburg einladen. Mit dem Elbkulturfonds entstehen viele unterschiedliche Formate, die Zukunft entwerfen, den Krisen trotzen, bestehende Verhältnisse in Frage stellen und mutige Visionen teilen.“

Es werden Projekte der Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Performance, Video, Fotografie, Kunst im öffentlichen Raum und Design gefördert – gerne auch spartenübergreifend. Ziel ist die Entwicklung und Vernetzung der Freien Szene Hamburgs mit überregionalen und internationalen Projekten und Künstler*innen. Eine fünfköpfige, unabhängige Jury entscheidet anschließend um die Vergabe der Fördergelder für 2024. Das Fördervolumen liegt pro Projekt in der Regel bei 50.000 bis 100.000 Euro.

Die Behörde für Kultur und Medien begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Künstler*innen mit motorischen, visuellen, auditiven oder kognitiven Einschränkungen sowie Anträge, deren Projekte die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen oder fördern.

Projektanträge können ab sofort über das Online-Portal Bewerbung – Elbkulturfonds Hamburg eingereicht werden. Antragsschluss ist Donnerstag, der 1. Juni 2023.

Aktuell ist das digitale Antragsverfahren leider nicht vollständig barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf per Email an elbkulturfonds@bkm.hamburg.de, damit wir Sie bei der Antragstellung entsprechend unterstützen können.

Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds, Antragsunterlagen, bisher geförderten Projekten und zur Jury finden Sie unter www.elbkulturfonds.hamburg.

 

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Hauptsache Frei https://www.tiefgang.net/hauptsache-frei/ Fri, 20 Jan 2023 23:50:50 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9644 [...]]]> 52 Projekte der freischaffenden Darstellenden Kunst werden von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg gefördert. Eines wird eine Performance im Kunstverein Harburger Bahnhof werden …

Für die Spielzeit 2023/24 haben sich die vier Fachjurys für die Förderung von 52 Projekten ausgesprochen. Dieses Jahr wurde im regulären 3-Jahres-Turnus zudem über die Festivalförderung entschieden. Gefördert wird mit 375.000 Euro über die nächsten drei Jahre das Festival Hauptsache Frei. Das Festival hat sich als wichtiger Impulsgeber für die Freie Szene Hamburgs und darüber hinaus bewiesen.

Im nicht nachlassenden Krisenmodus und unter anhaltend herausfordernden Arbeitsbedingungen für die freischaffenden darstellenden Künstlerinnen und Künstler wurde über das Online-Antragsverfahren eine große Anzahl von Projektanträgen für die Spielzeit 23/24 eingereicht. Die unabhängigen Mitglieder der Fachjurys haben Förderempfehlungen für 52 Projekte aus den Bereichen Sprechtheater/Musiktheater/Performance, Tanz, Kinder- und Jugendtheater, Basis- und Rechercheförderung, Konzeptions- und Nachwuchsförderung sowie Festivalförderung ausgesprochen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die täglichen Meldungen machen uns gerade unaufhörlich bewusst: Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie ist ein Gut, das es jeden Tag zu schützen gilt. Die Szene der Freien Darstellenden Künste verteidigt Jahr um Jahr ebendiese Freiheit auf hartnäckige wie ermutigende Weise, inhaltlich und strukturell. Von Arbeitsbedingungen über Nachhaltigkeit bis Zusammenhalt – die eingereichten Anträge spiegeln eine enorme thematische Bandbreite wider, die die Unverzichtbarkeit der Freien Szene einmal mehr verdeutlicht.“

Förderempfehlungen im Juryverfahren zur Spielzeit 2023/24

Kinder- und Jugendtheater

  • Göktug Engel; PERFORMANCE1: MACHT UND HUMOR; 23.000 €; MUT! Theater
  • Nora Kühnhold; BORKENBICHA (AT); 42.000 €; FUNDUS Theater
  • Ursina Tossi; GESPENSTER Tanz für junges Publikum mit-u. ohne Sehbehinderung u. Gehörlosigkeit; 46.000 €; Kampnagel
  • Caroline Heinemann; Die Welt ist… (_) am Anfang (_) im Wandel (_) am Arsch; 26.500 €; Klosterschule Hamburg
  • Teresa  Hoffmann; WE CARRY (AT); 46.000 €; FUNDUS Theater
  • Sabine  Dahlhaus; kirschkern Compes & Co.; Wohin mit dem Elefanten? Ein Spiel auf kleinstem Raum für Kinder ab 3 J.; 43.000 €; FUNDUS Theater
  • Teresa Lucia Rosenkrantz; Das Battle der tollkühnen Dreizehn; 37.000 €; Klabauter Theater
  • Barbara Schmidt-Rohr; DO BUTTERFLIES CRY? (AT); 36.500 €; Bühne im Bunker

Tanz

  • Josep Caballero Garcia; EIN CHOREOGRAPHISCHES KONZERT FÜR DISPARATE FAMILIEN (AT); 47.000 €; Kampnagel
  • Marcelo Doño; METAXIS, OR THE CONDITION OF IN-BETWEENNESS (AT); 42.000 €; Kampnagel
  • Swaantje Gieskes; ARE YOU READY TO HANG YOUR CASTAGNETS, CARMEN? (Leaving Carmen) (AT); 35.000 €; LICHTHOF Theater
  • Mark Christoph Klee; FOLLOW THE DOPAMINE – ADHS spürbar gemacht für neurotypische Gehirne; 24.000 €; LICHTHOF Theater
  • Gifty Lartey; Lemme Talk; 27.000 €; Kampnagel
  • Patricia Carolin Mai; Hat jemand Lust?; 47.000 €; Kampnagel
  • Maria Yolanda Morales Hernández; I want to be a Swamp!; 38.000 €; Höltigbaum, Stellmoorer Tunneltal
  • Rykena/Jüngst; TRANSFIGURED; 45.000 €; Kampnagel

Sprechtheater

  • Helge Schmidt; ÖL DER ERDE – Wem gehört das Land?; 47.000 €; LICHTHOF Theater

Musiktheater

  • Greta Granderath; +1 ­- Vier Duette für eine Performerin und etwas Abwesendes;    40.000 €; Kraftwerk Bille
  • Benjamin Hoesch; A(IDA) TO (Z)ERO. Eine mikrotonale Recyclingoper; 38.000 €; Kampnagel

Performance

  • Nagila Analy Freitas Reis; CLARICE: DAS ANDERE SPRECHEN; 42.000 €; LICHTHOF Theater
  • Marco Merenda; MUTTIKAN; 33.000 €; MS Stubnitz
  • Naomi Kelechi Odhiambo; DINGE, DIE WIR NICHT SAGEN; 35.000 €; Kampnagel
  • Hossein Radmehr; Zan Zendegi Azadi (Frau Leben Freiheit); 46.500 €; Kunstverein Harburger Bahnhof
  • Christoph Grothaus; Meine Damen und Herren // barner 16 alsterarbeit gGmbH; Hyper Hyper – Ein lucky Loop (AT); 26.500 €; Kampnagel
  • Marie Simons; Frontfotografie Günter Anschütz, Dolomiten 1943 (AT); 37.000 €; LICHTHOF Theater

Konzeptionsförderung (dreijährig)

  • Mabel Opoku Preach; THE OPERA OF H.O.P.E.; 144.000 €; Performance
  • Sibylle Peters; Performances der Intimität: Theater der Berührung & Transformation; 144.000 €; Performance
  • Uta Engel; Bottom Up Dance School 2.0; 144.000 €; Tanz

Nachwuchsförderung

  • Pascal Schmidt; Queerdom; 7.500 €; Performance
  • Antonia Silva; AZÚCAR; 7.476,60 €; Performance
  • Anand Dhanakoti; Liebe Kindheit; 7.500 €; Tanz
  • Fabienne Klüver; LIVESTREAM; 7.500 €; Tanz
  • Akshatha Ramesh; Navarasa – The Nine Emotions; 7.500 €; Tanz
  • Naomi Sanfo; KonVersAktion: Miteinander vorbei; 7.500 €; Tanz
  • Anngret Schultze; Faces. A Shopping Paradise; 7.500 €; Tanz
  • Monique Smith-McDowell; In the Black; 7.500 €; Tanz

Basisförderung

  • Dorothee de Place; Überarbeitung meiner Homepage mit dem Ziel größtmöglicher Barriere-Armut; 1.700 €
  • Judith Mauch; Basisförderung Anschaffung LED Scheinwerfer; 1.300 €
  • Juliana Oliveira; Plateau – Four Seasons; 16.000 €
  • Soi Anifantis-Scherb; Offenes mixed-abled Tanztraining; 15.000 €
  • Jascha Viehstädt; SHD / STUDIO Hammer Deich Artist Space Network Initiative; 15.000 €

Rechercheförderung

  • Maria Isabel Hagen; Bühnenwald; 6.000 €; Performance
  • Michael Hueners, LIGNA; Urbane Kollektivität und digitaler Alltag; 5.000 €; Performance
  • Johannes Nehlsen; DEN KELLER AUFRÄUMEN… – Epigenetik und Biografie als Performance; 4.000 €; Performance
  • Marcelo Doño; Lindy Hop(e); 6.000 €; Tanz
  • Raymond Liew Jin Pin; Level of Nudity/Nakedness; 6.000 €; Tanz
  • Guy Marsan; Performing Queerness and Social Media; 6.000 €; Tanz
  • Fernanda Ortiz Losada; LEARNING TO CONTROL YOU MORE; 6.000 €; Tanz
  • Daniella Preap; As seen on screen: Khmer Dance and the (moving) image; 6.000 €; Tanz
  • René Reith; LIGHT LESS LAB; 6.000 €; Tanz

Festivalförderung (dreijährig)

  • Bündnis für Festivals der Freien Tanz- und Theaterschaffenden Hamburgs e.V.; HAUPTSACHE FREI – Ein Festival für die Freien Darstellenden Künste in Hamburg; 375.000 €

Über die Vergabe der Mittel zur Förderung der Freien Darstellenden Künste haben vier unabhängige Fachgremien beraten. Die Festival-, Konzeptions- und Nachwuchsförderungen wurden spartenübergreifend diskutiert. Der Jury gehörten in diesem Jahr an:

Sprechtheater, Musiktheater, Performance:

  • Leyla Ercan (Agentin für Diversität, Niedersächsisches Staatstheater Hannover)
  • Noah Holtwiesche (Neuere deutsche Literatur/ Theaterforschung, Uni Hamburg)
  • Bahar Roshanai (Programm-Managerin, Musikvermittlerin, Körber-Stiftung Hamburg, Bereich Kultur)
  • Beisitz: Mascha Wehrmann (Koordinatorin Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

Tanz:

  • Katrin Ullmann (freie Tanz- und Theaterkritikerin)
  • Olivia Hyunsin Kim (Choreografin und Performerin in Berlin, Frankfurt und Seoul)
  • Emil Wedervang Bruland (Ballettdirektor und Choreograf am Schleswig-Holsteinischen Landestheater)
  • Beisitz: Dr. Kerstin Evert (Künstlerische Leitung K3 | Tanzplan Hamburg)

Kinder- und Jugendtheater:

  • Charlotte Baumgart (Kulturwissenschaftlerin, künstlerische Leitung Kompanie Kopfstand)
  • Eva Binkle (Musiktheaterpädagogin Staatsoper Hamburg)
  • Thomas Lang (Vorstandsmitglied der ASSITEJ 1996-2016)

Basis- und Rechercheförderung (spartenübergreifend):

  • Melmun Bajarchuu (Critical Companion, Dramaturgin, Kuratorin, künstlerische Produktionsleitung)
  • Tuğsal Moğul (Schauspieler, Regisseur, Anästhesist und Notarzt)

Informationen zu den Förderrichtlinien und zum Antragsverfahren finden Sie unter: Projektförderung für Freie Darstellende Künste – hamburg.de

Alle Förderungen der Spielzeit 2023/24 auf einen Blick: Förderempfehlungen im Juryverfahren zur Spielzeit 2023/24 – hamburg.de

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500.000 Euro für innovative Projekte der Freien Kultur-Szene https://www.tiefgang.net/500-000-euro-fuer-innovative-projekte-der-freien-kultur-szene/ Fri, 29 Apr 2022 22:36:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8985 [...]]]> Mit 500.000 Euro unterstützt die Behörde für Kultur und Medien im Rahmen des Elbkulturfonds nicht-kommerzielle Projekte aus allen Bereichen der Kunst- und Kulturszene.

Freischaffende Künstlerinnen und Künstler können ihre Projektanträge bis zum 1. Juni 2022 online einreichen.

Es können Projekte aus den Sparten Bildende Kunst, Musik, Tanz, Performance, Architektur, Design, Fotografie und Literatur gefördert werden. All diese bilden die Vielfalt des künstlerischen Schaffens in der Kulturstadt Hamburg auf einzigartige Weise ab. Mit der Förderung von interdisziplinären Projekten werden zukunftsweisende, integrative und gesellschaftspolitisch relevante Ideen unterstützt, die sonst oft nicht realisiert werden könnten. Eine fünfköpfige unabhängige Fachjury entscheidet über die Vergabe der Förderung für 2023. Das Fördervolumen liegt pro Projekt bei ungefähr 50.000 bis 100.000 Euro.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Kunst hat die Kraft, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und sie Trennendes, vor allem aber Verbindendes erfahren zu lassen. Diese Kraft ist besonders in Zeiten wie diesen wichtig, denn sie kann uns die Bedeutung von Werten wie Demokratie, Frieden und Solidarität vor Augen führen. Es braucht Raum und Zeit, um darüber miteinander ins Gespräch zu kommen und, wichtiger noch: um miteinander im Gespräch zu bleiben. Wir laden die Künstlerinnen und Künstler der Hamburger Freien Szene ein, diese Räume mit ihren Projekten zu schaffen und unterstützen dies mit dem Elbkulturfonds.“

Der Elbkulturfonds steht für Teilhabe und richtet sich gegen Benachteiligung. Die Behörde für Kultur und Medien begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern mit motorischen, visuellen, auditiven oder kognitiven Einschränkungen sowie Anträge, deren Projekte die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen oder fördern.

Projektanträge können ab sofort über das Online-Portal Bewerbung – Elbkulturfonds Hamburg eingereicht werden. Antragsschluss ist Mittwoch, der 1. Juni 2022.

Aktuell ist das digitale Antragsverfahren leider nicht vollständig barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf per Email an elbkulturfonds@bkm.hamburg.de, damit wir Sie bei der Antragstellung entsprechend unterstützen können.

Informationen zu den Förderkriterien des Elbkulturfonds, Antragsunterlagen, bisher geförderten Projekten und zur Jury finden Sie unter elbkulturfonds.hamburg.

 

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„Take Heart“ für Tanz und Theater! https://www.tiefgang.net/take-heart-fuer-tanz-und-theater/ Fri, 24 Dec 2021 23:42:32 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8660 [...]]]> Der Fonds Darstellende Künste setzt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – dem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierten Rettungs- und Zukunftspaket für den Kultur- und Medienbereich – mit dem Förderprogramm #TakeHeart seine umfassenden Fördermaßnahmen fort.

Ziel der neuen Programmlinien ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich abzumildern, den Wiederbeginn kulturellen Lebens in Deutschland zu befördern, Künstler*innen Planungssicherheit und zugleich neue zukunftsweisende Perspektiven für die Entwicklung der Freien Darstellenden Künste zu ermöglichen.

Die Rechercheförderung schließt in aktualisierter Form an die bisherigen stipendienartigen Förderprogramme des Fonds an und richtet sich an selbstbeauftragt arbeitende Einzelkünstler*innen als auch Personen die kuratierend in den Freien Darstellenden Künsten tätig sind. Ziel des Programms ist es, die Bedeutung und Praxis der eigenen künstlerischen Arbeit zu reflektieren und in ausführlichen Recherchen zukunftsweisende Formen der Produktion, Aufführung und Vermittlung zu entwickeln.

Gefördert werden ergebnisoffene künstlerische Recherchen und konzeptionelle Entwicklungen künstlerischer Vorhaben, aber auch Vorhaben, die der künstlerischen Fort- und Weiterbildung sowie Qualifizierung dienen.

Gefördert werden Einzelkünstler*innen und Kurator*innen aller Genres und Sparten der Freien Darstellenden Künste. Antragstellende müssen langjährig, d.h. seit mindestens drei Jahren, in den Freien Darstellenden Künsten professionell tätig sein. Ausgeschlossen sind aber Personen, die bereits eine Residenzförderung im Rahmen von #TakeHeart erhalten.

Beantragt werden können Fördermittel an Einzelpersonen in Höhe von 7.500 € für drei aufeinanderfolgende Monate, je 2.500 € pro Monat.

Die Vergabe der Rechercheförderung erfolgt in mehreren Antragsrunden.

Die Antragstellung beim Fonds Darstellende Künste erfolgt ausschließlich online. Hier geht es zur Online-Antragstellung.

Der mögliche Projektzeitraum für bewilligte Vorhaben beginnt mit der positiven Förderzusage und endet bei Vorhaben mit Antragsfrist

– zum 10.10.2021 am 31.05.2022
– zum 01.02.2022 am 30.09.2022
– zum 01.06.2022 am 31.12.2022

Vollständige Verwendungsnachweise sind spätestens zwei Monate nach Ende des jeweiligen Vorhabens einzureichen.
Für alle weiteren Informationen lesen Sie bitte vor einer Antragstellung, bzw. auch vor einer telefonischen Beratung durch die Geschäftsstelle des Fonds Darstellende Künste, die Regularien. Weitere Hilfestellungen bieten die FAQs sowie die Ausfüllhilfe zur Online-Antragstellung. Im Verlauf des Antragszeitraums wird es mehrere Info-Zooms zum Programm geben.

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Geld für partizipative Kulturarbeit https://www.tiefgang.net/geld-fuer-partizipative-kulturarbeit/ Fri, 02 Apr 2021 22:40:52 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7794 [...]]]> Mit zwei Ausschreibungen ruft der Fonds Soziokultur zeitgleich zur Einreichung von Projektideen auf.

„U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“ wendet sich an junge Akteur*innen zwischen 18 und 25 Jahren, die erste Schritte bei der Umsetzung eigener Kulturprojekte gehen möchten. In der „Allgemeinen Projektförderung“ vergibt er Fördermittel für größere soziokulturelle Projekte an freie Initiativen und Einrichtungen. Vom 2. April bis 02. Mai 2021 ist das Antragsportal für beide Förderprogramme geöffnet. Beantragt werden können Gelder für die Durchführung von zeitlich begrenzten Projekten der partizipativen Kulturarbeit in ganz Deutschland. Beginn dieser Projekte darf frühestens Mitte Juli 2021 sein, die Projekte dürfen jedoch bis Ende 2022 dauern. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien stellt dem Fonds Soziokultur hierfür jährlich Mittel in Höhe von 2 Millionen Euro zur Verfügung.

Was wird gefördert?

Soziokulturelle Projekte beteiligen Bürger*innen jeden Alters aktiv und bearbeiten gesellschaftliche Fragen mit künstlerischen Mitteln. Wie lassen sich beispielsweise Solidarität oder Fürsorge als Kulturprojekt bearbeiten, wie können Künstler*innen oder Kulturpädagog*innen mit künstlerischen Laien etwas Neues schaffen? Welche Erfahrungen in Bildern, Texten, Sound- und Filmclips von älteren oder jungen Menschen gibt es, wie sie Krisen überstehen oder ihr Zusammenleben wünschen? Anlässe für ein soziokulturelles Projekt finden sich in der Gesellschaft, sie mit künstlerischen Mitteln wie Literatur, Sound, Theater, Comic, Tanz, Perfomance in allen Mischformen aufzugreifen, ist Kern eines soziokulturellen Projektes.  Während im Förderprogramm „U25“ bis zu 4.000 Euro (maximal 80%) in einem vereinfachten Antragsverfahren zur Verfügung stehen, können in der „Allgemeinen Projektförderung“ ebenfalls bis zu 80% der Gesamtkosten und maximal 30.000 Euro beantragt werden.

Informationen zur Allgemeinen Projektförderung sowie zu „U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“ finden sich auf der Website des Fonds Soziokultur. Die Anträge können über das Antragsportal des Fonds Soziokultur gestellt werden: www.fonds-soziokultur.de.

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1,5 Mio. für kreative private Schulen https://www.tiefgang.net/15-mio-fuer-kreative-private-schulen/ Fri, 26 Mar 2021 23:27:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7757 [...]]]> Die Hamburger Kulturbehörde entwickelt Förderprogramm für private Schulen im Kreativ- und Kulturbereich in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

Die Behörde für Kultur und Medien entwickelt gemeinsam mit dem Landesverband private Kreativschulen (LPKH) einmalig ein Hilfsprogramm zur Überbrückung Corona-bedingter Ausfälle. Für künstlerische Privatschulen wie Musik-, Mode-, Tanz-, Kunst-, Design-, Gesang- oder Schauspielschulen werden insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Pro Einrichtung können maximal 75.000 Euro beantragt werden. Antragsberechtigt sind private Kreativschulen, die durch die Stadt Hamburg anerkannt BAföG-berechtigt sind und im Zuge der Corona-Pandemie erhebliche Einnahmeausfälle haben.

In Hamburg gibt es eine Vielzahl von künstlerischen Privatschulen, die als Berufsfachschulen anerkannt BAföG-berechtigt sind und dem Nachwuchs als Ausbildungsorte vielfältige künstlerische Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten bieten. Insbesondere kleine und mittlere Kreativschulen sind im Zuge der Corona-Pandemie durch den eingeschränkten Betrieb von erheblichen Einnahmeausfällen betroffen. Mit der Förderung sollen neue ausbildungsbezogene Projekte der Einrichtungen unterstützt werden, die kreative und innovative Ziele verfolgen. Das können zum Beispiel Präsentationsformate wie Konzerte oder Aufführungen, digitale Formate oder vieles mehr sein. So sollen Hamburgs private Kreativschulen nicht nur finanziell durch die Pandemie kommen, sondern sich auch für die Zukunft aufstellen können.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Für Hamburgs lebendige Kultur und die vielfältige Kreativwirtschaft ist der künstlerische Nachwuchs unverzichtbar. Die privaten Kreativschulen sind ein wichtiges Element der verschiedenen kreativen Ausbildungsangebote. Sie prägen in langer Tradition die künstlerischen Entwicklungslinien der Stadt. Es ist wichtig, dass wir ihnen durch die Förderung eine Perspektive bieten und damit den künstlerischen Nachwuchs unterstützen können.“

Lukas Scheja, 1. Vorstand Landesverband private Kreativschulen: „Der Landesverband der Bafög-anerkannten privaten Kreativschulen in Hamburg möchte diese seiner Satzung entsprechend selbstlos fördern. In Zusammenarbeit mit der Behörde für Kultur und Medien haben wir für die Zeiten der Pandemie diese Projektförderung erarbeitet. Wir wünschen uns den Erhalt der Kreativschulen und ihrer Wettbewerbsfähigkeit in diesen schwierigen Zeiten für den Kulturstandort Hamburg.“

Private, BAföG-anerkannte Hamburger Kreativschulen, die bereits vor dem 1.2.2020 gewerblich tätig waren, können ab sofort und bis zum 30.6.2021 Anträge auf Förderung einreichen. Pro Einrichtung sind mehrere Anträge bis zu einer maximalen Fördersumme von insgesamt 75.000 Euro möglich. Die Anträge finden sich auf der Website des Landesverbands private Kreativschulen (www.kreativschulen.hamburg) und können ab sofort digital über den LPKH eingereicht werden (projektantrag@kreativschulen.hamburg).

 

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Förderung für freies Theater und Tanz https://www.tiefgang.net/foerderung-fuer-freies-theater-und-tanz/ Fri, 19 Mar 2021 23:22:02 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7741 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien fördert im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel professionelle freie Theaterproduzenten und -gruppen in Hamburg, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Produktionen zu erarbeiten.

Die Behörde für Kultur und Medien fördert im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel professionelle freie Theaterproduzenten und -gruppen in Hamburg, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Produktionen zu erarbeiten, mehrjährige Konzeptionen zu realisieren sowie strukturgebende Maßnahmen oder künstlerische Fortbildungen zu betreiben.

Gefördert werden freie Theaterproduktionen in den Bereichen

  • Sprech-, Musiktheater und Performance
  • Tanz
  • Kinder- und Jugendtheater.
  • Förderarten

Es wird bei Antragstellung in verschiedene Förderarten unterschieden, wie Nachwuchsförderung, Produktions- und Konzeptionsförderung, Basis- und Rechercheförderung sowie alle drei Jahre auch Festivalförderung. Die Definitionen der verschiedenen Förderarten lesen Sie in der Förderrichtlinie der Freien Darstellenden Künste.

Die Mittel werden auf Empfehlung einer Jury vergeben.

Jurybesetzung Projektförderung

Sprechtheater, Musiktheater, Performance (SMP):

Leyla Ercan (Agentin für Diversität, Programm-, Publikums- und Personalentwicklung, Nds. Staatstheater Hannover); Noah Holtwiesche (Neuere dt. Literatur/ Theaterforschung, Uni Hamburg): Bahar Roshanai (Programm-Managerin, Musikvermittlerin und -pädagogin, Körber-Stiftung Hamburg, Bereich Kultur); Beisitz: Mascha Wehrmann (Koordinatorin Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

Tanz:

Katrin Ullmann (freie Tanz- und Theaterkritikerin); Olivia Hyunsin Kim (Choreografin und Performerin in Berlin, Frankfurt und Seoul); Maximilian Probst (Autor und Kulturjournalist „Die Zeit“, Hamburg); Beisitz: Dr. Kerstin Evert (Künstlerische Leitung K3 | Tanzplan Hamburg)

Kinder- und Jugendtheater (KiJu):

Charlotte Baumgart (Kulturwissenschaftlerin, künstlerische Leitung Kompanie Kopfstand); Eva Binkle (Musiktheaterpädagogin Staatsoper Hamburg); Thomas Lang (Vorstandsmitglied der ASSITEJ 1996-2016)

Basis- und Rechercheförderung (spartenübergreifend):

Melmun Bajarchuu (Philosophin, Dramaturgin, künstlerische Produktionsleitung, Team Produktion Sophiensaele Berlin); Tuğsal Moğul (Schauspieler, Regisseur, Anästhesist und Notarzt); Dr. Ahu Tanrısever (Referentin für Diversität, Thalia Theater GmbH)

Über die Konzeptions- und Nachwuchsförderung beraten sich alle Jurorinnen und Juroren sowie Beisitzerinnen und Beisitzer der Jurys SMP, Tanz und KiJu.

Mehr Informationen zu den Jurorinnen und Juroren finden Sie unter diesem Link.

 

Abgabetermin für die Anträge: 15. November 2021

 

Online-Antrag

Bitte nutzen Sie für die Bewerbung das ONLINE-ANTRAGSVERFAHREN! Der Online-Dienst steht Ihnen vom 1. Oktober bis 15. November (Mitternacht) zur Verfügung. Bitte stellen Sie den Antrag rechtzeitig, und planen Sie eine Bearbeitungsdauer von etwa 45 Minuten ein (fallabhängig).

Hier geht es zum Online-Antragsverfahren (Link): serviceportal.hamburg.de

Vor Start der Online-Antragstellung sollten Sie Ihren ausgeglichenen Finanzierungsplan (Einnahmen = Ausgaben),  Ihre Projektbeschreibung (Kurzversion und Langversion) die Spielstättenbescheinigung und die Kurzvita der hauptsächlichen Projektbeteiligten bereithalten.  Wandeln Sie Ihre Dokumente möglichst vor Benutzung des Online-Dienstes ins PDF-Format um.

Im Verlauf der Antragstellung können Sie Dokumente im PDF Format hochladen (zum Beispiel das Konzept, den Spielstättennachweis, den Kosten- und Finanzierungsplan, und andere). Informieren Sie sich als freischaffende Künstler grundsätzlich über Themen der sozialen Absicherung wie die Anwendung der Honoraruntergrenze, die Altersvorsorge und das Steuerrecht.

Analoger Antrag (auf Papier)

Sollten Sie den Online Dienst nicht nutzen wollen oder können, ist die Antragstellung auf Papier weiterhin möglich. Verwenden Sie dazu bitte das Antragsformular (Antrag auf Bewilligung einer Zuwendung) und das Dokument Ergänzende Angaben und informieren Sie sich in der Checkliste über die erforderlichen Dokumente.

 

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2 Mio. für Projekte der darstellenden Künste https://www.tiefgang.net/2-mio-fuer-projekte-der-darstellenden-kuenste/ Sun, 07 Feb 2021 14:19:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7633 [...]]]> Corona macht erst recht Hilfe nötig: Die Behörde für Kultur und Medien hat die Projektförderung für die freien darstellenden Künste in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro für die Spielzeit 2021/22 vergeben.

Um die Freie Szene in der schwierigen, durch die Corona-Pandemie geprägten Lage besonders zu unterstützen, hat die Behörde für Kultur und Medien die Fördersumme einmalig um 200.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket Kultur erhöht. So können 78 Projekte gefördert werden – das sind 18 mehr als im Vorjahr. Zusätzlich wird mit weiteren 150.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket der Dachverband freie darstellende Künste e. V. dabei unterstützt, pandemiebedingte Wiederaufnahmeförderung an die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene vergeben.

Trotz – oder gerade wegen – der besonderen Lage und der erschwerten Arbeitsbedingungen für freischaffenden Künstlerinnen und Künstler aufgrund der Corona-Pandemie wurde eine Vielzahl von Projektanträgen eingereicht. Die unabhängigen Fachjurys haben in digitalen Sitzungen über die Vergabe beraten und Förderempfehlungen für 78 Projekte aus den Bereichen Sprechtheater/Musiktheater/Performance, Tanz, Kinder- und Jugendtheater, Basis- und Rechercheförderung sowie Konzeptions- und Nachwuchsförderung ausgesprochen.

Die Fördersummen in den Bereichen Basis- und Rechercheförderung wurden einmalig um 100.000 Euro, in den Bereichen Tanz und Sprechtheater/Musiktheater/Performance um je 50.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket Kultur erhöht.

Zusätzliche Mittel aus den Corona-Hilfen gibt es auch für die Gastspiel- und Wiederaufnahmeförderung (Diffusionsförderung), die von 100.000 Euro auf 250.000 Euro für 2021 aufgestockt wird. Die Mittel werden von der Behörde für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt, vergeben werden sie durch ein Juryverfahren über den Dachverband freie darstellende Künste e. V.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Corona-Pandemie hat drängende Fragen unserer Gegenwart ins Blickfeld gerückt. Es sind oftmals Künstlerinnen und Künstler, die diese Fragen in ihren Arbeiten aufgreifen. Gleichzeitig sind sie besonders von den Folgen der Pandemie betroffen. Es ist deshalb gerade jetzt wichtig, die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene dabei zu unterstützen, neue Projekte vorbereiten und dann auch realisieren zu können. Deshalb haben wir die Förderung dieses Jahr aufgestockt und können mehr Künstlerinnen und Künstler als zuvor in diesen besonders anspruchsvollen Zeiten unterstützen. Wir brauchen ihre Perspektiven jetzt ganz besonders.“ 

Der unabhängigen Fachjury gehörten in diesem Jahr an:

Sprechtheater, Musiktheater, Performance

Leyla Ercan (Agentin für Diversität, Programm-, Publikums- und Personalentwicklung, Niedersächsisches Staatstheater Hannover), Noah Holtwiesche (Neuere dt. Literatur/ Theaterforschung, Uni Hamburg), Bahar Roshanai (Programm-Managerin, Musikvermittlerin und -pädagogin, Körber-Stiftung Hamburg, Bereich Kultur), Beisitz: Mascha Wehrmann (Koordinatorin Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

Tanz

Katrin Ullmann (freie Tanz- und Theaterkritikerin), Olivia Hyunsin Kim (Choreografin und Performerin in Berlin, Frankfurt und Seoul), Maximilian Probst (Autor und Kulturjournalist „Die Zeit“, Hamburg), Beisitz: Dr. Kerstin Evert (Künstlerische Leitung K3 | Tanzplan Hamburg)

Kinder- und Jugendtheater

Charlotte Baumgart (Kulturwissenschaftlerin, künstlerische Leitung Kompanie Kopfstand), Eva Binkle (Musiktheaterpädagogin Staatsoper Hamburg) , Thomas Lang (Vorstandsmitglied der ASSITEJ 1996-2016)

Basis- und Rechercheförderung (spartenübergreifend)

Melmun Bajarchuu (Philosophin, Dramaturgin, künstlerische Produktionsleitung, Team Produktion Sophiensaele Berlin), Tuğsal Moğul (Schauspieler, Regisseur, Anästhesist und Notarzt), Dr. Ahu Tanrısever (Referentin für Diversität, Thalia Theater GmbH)

Über die Konzeptions- und Nachwuchsförderung beraten sich alle Jurorinnen und Juroren sowie Beisitzerinnen und Beisitzer der Jurys Sprechtheater/Musiktheater/Performance, Tanz und Kinder-und Jugendkultur.

Über die Basis- und Rechercheförderung wurde separat bereits im Dezember entschieden, damit die Künstlerinnen und Künstler  bei Förderzusage schon vor Beginn der neuen Spielzeit Fördergelder erhalten können.

 Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

 

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