TOM ENDE – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Tue, 12 Oct 2021 16:45:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Beats, Rock, A Capella und Jazz https://www.tiefgang.net/beats-rock-a-capella-und-jazz/ Fri, 15 Oct 2021 22:18:02 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8507 [...]]]> Still war´s lange genug. Es wird also Zeit wieder mächtig was auf die Ohren zu bekommen und so lädt die 11. SuedKultur Music-Night am Sa., 23. Oktober auch in die Wilhelmsburger Deichdiele, Marmstorfer Auferstehungskirche und Harburger Stellwerk.

 Direkt im Bahnhof Harburg, über dem Fernzuggleis 3, geht es zuweilen derbe rund. Seit mehr als 15 Jahren ist dort der Stellwerk-Club nicht klein zu kriegen. Und am 23. Oktober ab 17.30 Uhr wird das LoFi Hip Hop Beatmaker Concert mit Ufa Palava,  High John, Miramare und En Rie weitermachen, wo es vor dem ersten Lockdown aufhörte.

UFA PALAVA ist ein in Hamburg lebender Recordkünstler, Komponist, Multiinstrumentalist und Grafiker aus Deutschland. Er ist Bandmitglied von „Wir saugen nicht, wir blasen!“ und Teil des Beat- und Art-Kollektivs „RAW Suppliers“.

High John steht für grandiose Jazz-Beats von einem der nettesten und nettesten Beat-Produzenten Hamburgs. Dies ist ein Kunststück mit einem wunderschönen Gatefold-Cover, das von Robert Winter und Jeremias Diekmann entworfen wurde. Miramare (geboren 1996) ist Musikproduzent und Toningenieur aus Hamburg. Seine Arbeit geht weit über die Produktion und Veröffentlichung von Lo-Fi HipHop hinaus: Mit den musikalischen Wurzeln im Bereich der Jazzmusik begann Miramare im Alter von sechs Jahren, Tasten und Schlagzeug zu spielen. Im Laufe der Jahre begann er selbst aufzunehmen und zu resampeln und begann erste HipHop-Beats zu produzieren, die von Namen wie „J Dilla“ und „Nujabes“ stark beeinflusst wurden. In der späten Jugend begann er mit deutschen Multi-Platin-Musikproduzenten zusammenzuarbeiten, wurde Mitglied des Beatkollektivs „Raw Suppliers“ und komponierte Musik für Videospiele und TV. Und aus dem vielköpfigen Hause des Raw Suppliers Beatmaker-Kollektivs liefert euch En Rie Beats zum Mitnicken und Schwofen, zwischen Einflüssen aus Lofi-HipHop, Jazz, Soul & Funk. Danach geht es ab 22.30 Uhr bis in den Morgen weiter mit der Latenight Funk&Soul Party, bei der DJ Rell und DontStopUz sie Plattenteller kurbeln.

Ort: Stellwerk, im Bf. HH-Harburg über Fernzuggleis 3, 21079 Hamburg

 Und auch in sakralen Gemäuern – nämlich der Marmstorfer Auferstehungskirche – wird wieder mächtig an den Tonreglern gedreht. Ab 18 Uhr bieten Jojo & Schrosch Coversongs zum Besten. Als Mitglieder der Rockgottesdienstband haben sie ein Heimspiel. Die ehemalige Solistin Jojo von GOSPEL TRAIN erzeugt mit ihrer Stimme „Gänsehaut-feeling“. Begleitet wird sie vom Allrounder Georg Bratsch. Saxopon, Klarinette, Akkordeon, Klavier, Flöte, Gitarre – er spielt alles, was er in die Finger kriegt – und Singen kann er auch. Das macht Spaß!

Ab 19 Uhr ist die A Capella-Formation  „Five Up“ auf der Bühne. Seit Mai 2015 gibt es diese VocalBand. Sie zerlegen bekannte Hits in ihre Bestandteile und setzen sie maßgeschneidert wieder zusammen. Auch Eigenkompositionen sind zu hören. Große Klasse!

„Bruder Schwarz“ spielt dann ab 20 Uhr Jazz und Fusion. Die sechsköpfige Truppe orientierte sich ursprünglich an der Interpretation westafrikanischer Musik. Doch immer stärker fand der Jazz Einzug in ihre Kompositionen. Eine interessante Kombination, perfekt dargeboten.

Ort: Auferstehungskirche Marmstorf, Elfenwiese 1, 21075 Hamburg-Marmstorf

Tom Ende (Foto: PR)

Und auch in Wilhelmsburg dröhnt die Musik. Wilhelmsburg, einst auch zum Bezirk Harburg gehörig und so immer noch Teil der SuedKultur hat mit der Deichdiele ein Kulturbistro, in dem Ausstellungen, Musik aber auch Lesungen gleichermaßen Platz finden.

Und dort spielt ab 20 Uhr „Tom Ende“ seinen unverkennbaren Indie-Rock.  Tom Ende ist eine Rockband in klassischer Dreier-Besetzung. Eine erstarkende Liveband im Hamburger Underground, Krach inspiriert, kanalisiert in Indie Popsongs. Deutsch-, englisch-, spanischspr16achige Texte betrachten das bewusste und unbewusste Leben. Laut, leise, energetisch.

Ort: Deichdiele, Veringstraße 156, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg

Und auch in der Pauluskirche (S-Bahn-Station Heimfeld) wird es Musik geben. Zu Redaktionsschluss lagen leider noch keine weiteren Informationen vor.     

Eintritt wird einmalig beim Club Deiner Wahl gezahlt und mit dem dort erhältlichen Bändchen stehen ab da alle weiteren Club-Pforten offen, so denn die 3- oder 2-G-Regeln nachweislich eingehalten werden. Im Stellwerk, der Deichdiele oder Auferstehungskirche Marmstorf gilt die 3G-Regelung – also Zutritt, wer nachweislich genesen oder geimpft ist. Einchecken vor Ort mit Luca App oder Zettel ausfüllen!

 

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3falt aus dem Off https://www.tiefgang.net/3falt-aus-dem-off/ Sun, 29 Mar 2020 22:34:51 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6605 [...]]]> Auch in Hamburgs Süden ist das kulturelle Leben weitestgehend zusammen gebrochen. Doch etliche Aktive der Initiative SuedKultur sorgen für Abhilfe. Heute: Reviews zum Projekt „3falt“.

Die leerstehende Dreifaltigkeitskirche hatte 2018 bis Ende Februar 2019 für Trubel in Harburgs Kulturszene gesorgt. Für etwas mehr als ein halbes Jahr wurde sie als möglicher Standort für diverse Kulturangebote der Harburger Kulturszene erprobt. Doch die Eigentümer-Gemeinde ließ im Frühjahr 2019 das Gebäude wieder räumen, um es in einem Ausschreibungsverfahren zum Verkauf oder zur Pacht anzubieten. Auch dieses Verfahren ist aufgrund der Pandemie derzeit ausgesetzt.

Was bleibt sind Erinnerungen durch Videos an eine kurze Zeit kulturellen Aufschwungs.

Noch aber ist die Hoffnung nicht gänzlich versiegt, denn es hat sich aus der  Erprobungsphase heraus eine Genossenschaft gebildet, die dieses oder auch andere Gebäude für Harburg künftig nutzbar machen will. Und selbst in Krisenzeiten kann man Genosse/in werden und bei Engpässen auch später seine Anteile zahlen. Infos und Kontakt hierzu unter:

Dreifalt Genossenschaft

c/o luenzmann architektur, Buxtehuder Straße 56, D-21073 Hamburg, Tel.: 040-41181236,

eMail: luenzmann@dreifalt.org, https://www.dreifalt.org

Und hier einige der 3falt-Review-Beiträge:

John Winston Berta LIVE in dreifalt: Right To Wonder; Overhead Projection: Kathrin Bethge

Fotos & Musik zur Probe des Salonorchester der TU Hamburg am 25.11.2018 in Dreifalt

Videostreifzug durch die Dreifalt mit Trio am ‎Donnerstag, ‎28. ‎März ‎2019

TOM ENDE live in Dreifalt, supp. Joana: Samstag, 16. Februar 2019

 

 

 

 

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Musikalische Deichbrüche https://www.tiefgang.net/musikalische-deichbrueche/ Fri, 04 Oct 2019 22:00:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5815 [...]]]> 1 Nacht, 15 Locations, gut 40 Acts und einmal 5 €. Um da noch durchzublicken, braucht es Orientierung. Wir schauen heute nach Wilhelmsburg zur „Deichdiele“.

Als nördlichste Ablegerin der SuedKultur-Music-Night ist dieses Jahr die Deichdiele dabei. Bekannt tags für guten Kuchen und abends beste Cocktails überzeugt sie aber auch durch einfallsreiches Musikprogramm auf engstem Raum. Eine Ausfahrt lohnt sich!

Denn ab 20 Uhr gastiert der dänische Sänger und Songwriter Flemming Borby. Er hat eine lange Geschichte mit Musik. In den 90er Jahren spielte er in der hochgelobten dänischen Band GREENE, hatte mit ihr 3 Alben veröffentlicht und unzählige Auftritte – so auch beim legendären und größten Musikfestival Nordeuropas „Roskilde Festival“. In den 00er Jahren startete Borby mit seiner eigene Band LABRADOR. Hier schaffte er es bereits auf 4 Alben, eine EP und Konzerte in Dänemark, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Japan und den USA.

Das Album SOMEBODY WRONG war sein erstes Album unter eigenem Namen. Und er wird zur SuedKultur Music-Night einiges daraus spielen. Somebody Wrong wurde Ende 2014 in Austin, Texas, mit der Begleitband von Ben Kwellers (Mike Meadows (dr), Andrew Pressman (Bass) und Jon Sanchez (gui) (Alejandro Escovedo, Rocky Erickson) eingespielt und aufgenommen. Im September wurde es darauf 2015 in Deutschland / Österreich / Schweiz veröffentlicht. Flemming Borby lebt seit mehr als einem Jahrzehnt in Berlin und arbeitet hier mit lokalen und internationalen Künstlern wie Toby Dammit (Iggy Pop, Nick Cave), Greta Brinkman (Moby, Debbie Harry, L7) und Martin Wenk, (Calexico), Tom Krimi und Nikko Weidemann zusammen. Also besser früh kommen und gute (Steh-)Plätze sichern!

www.flemmingborby.net

Nachfolgend und nicht nur in Wilhelmsburg bekannt und beliebt: Tom Ende.

Tom Ende als Trio begründete 2007 seinen eigene Two-Man-Post-Punk, Indie, Noise, Pop oder ähnliches. Kein Vertrag, Underground und Punk pur! Das Trio spielt Gigs mit viel Energie und gerne laut. Pascal Fuhlbrügge (Kolossale Jugend / Hamburger Schule) hat einige ihrer Songs gemastert.

Markus Meister spielte in den nächsten fünf Jahren die Lieder von Tom Ende weiter aber solo.

Tom Ende spielte in Clubs wie im Wilhelmsburger Südbalkon, der Tonne, dem Turtur, Treibeis, der Astra-Stube, dem Hafenklang, dem Mobile Blues Club, Ex’n’Pop, Soulkitchen, Deichdiele und dem temporären Showroom. Wegbegleiter waren Sanguine Sea, The Long Knives, Trient Miller, Andrea Schroeder, Farmen, Stuntcat, Safi, Creams, The Ambient Noise, Henrik de Strain und R.J. Schlagseite, Guts, Rudi Raschberger, The Diztones. Seit 2018 gibt es Tom Ende nun wieder als Band und mit neuen Mitgliedern und manch ein Harburger hat es 2018 schon im Projekt „3falt“ in der leerstehenden Dreifaltigkeitskirche erlebt! Nun also wieder back to the roots: in die Deichdiele in Wilhelmsburg!

Termin/Ort: Sa., 19. Okt., ab 20 Uhr, Deichdiele, Veringstraße 156, 21107 Hamburg, www.deichdiele-wilhelmsburg.de

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Dänischer Moped Rock und mehr! https://www.tiefgang.net/daenischer-moped-rock-und-mehr/ Fri, 06 Sep 2019 22:56:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5688 [...]]]> Eine verkorkste Jugend in Dänemark? Das entspricht nicht ganz dem Klischeebild des Urlaubsreisenden, gibt es aber natürlich doch. Und manchmal kommt später Musik dabei heraus und diese dann zu uns. Nach Wilhelmsburg.

Am 20. und 21. September 2019 steigt nach dem großartigen Erfolg letztes Jahr das 2. Dielensound-Festival in der Kapelle Mengestraße. Der ungewöhnlich wirkende Name geht vom Urheber-Bistro „Deichdiele“ in der unteren Veringstraße aus, die auch jährlich bei der SuedKultur Music-Night dabei sind. Da die Deichdiele aber zu klein ist, wird eben die einstige Friedhofskapelle gerockt und das haut rein!

Nachdem im letzten Jahr gleich acht Bands an einem Abend gespielt haben und das Publikum gegen ein Uhr Nachts leicht überfordert schien, sind dieses Mal zwei Tage für sieben Bands vorgesehen! Und zwar der Freitag (20.9.) und Samstag (21.9.)
Mit dabei sind am Freitag ICE CREAM FOR CROW (Elektronica). Das Ehepaar Nicole und Matthias Sperber spielt Hit für Hit neben ihren eigenen Songs aus verschiedenen Jahrzehnten. Die Coverversionen sind komplett von eigener Hand produziert und live umgesetzt, durch die tolle Pop und Soulsängerin, begleitet von E-Gitarre und Synthesizer.
icecreamforcrow.de
Auch TOM ENDE (Indie Rock) spielen erneut und eröffnen das Festival mit ihren Noise Pop Songs und werden mit ihrer ihnen möglichen Wall Of Sound schon mal anzeigen, dass es auch 2019 laut wird und der Name DielenSOUND wohlweislich gewählt wurde.

https://www.youtube.com/user/TheTomEnde
Ein Überraschungsact kommt dann mit REBECCA LOU. Die Band spielt Punk aus Dänemark und wird mit ihrer Powerpopband die Bühne, die Kapelle und hoffentlich auch das Publikum zum Kochen bringen. Falls es im Herbst schon kühler sein sollte, wird die flirrende Hitze der absolut gigantischen Powerfrau die Herzen erwärmen und die Körper erhitzen beim abhotten!

Auf ihrem Debütalbum „Bleed“ enthüllen Rebecca Lou eine neue, verletzliche Seite der rohen Rock’n’Roll-Power, die die Band auf ihrer im vergangenen Jahr veröffentlichten EP „Skeletons“, zum Leben erweckt hat.

„Bleed“ ist eine ehrliche Geschichte von fließender Geschlechtsidentität und des sich Wagens sich selbst sein zu wollen. „Bleed“ kam jüngst am 30. August heraus.

“Skeletons” mit seinen sechs Songs hat eine enorme Kraft und ist vor allem deshalb eine bemerkenswerte EP geworden, die es hoffentlich auch über die dänischen  Grenzen hinaus schafft, Beachtung zu finden. (Bleistiftrocker.de)

Die deutsche Website hat den Nagel auf den Kopf getroffen und das deutsche Publikum hat Rebecca Lou seitdem in ihre Herzen geschlossen. Im Frühjahr erst, ist die Band durch Deutschland getourt und im kommenden Herbst kommen sie schon wieder zurück. Zu Hause in Dänemark haben sie bereits an der Seite von Bands wie Le Butcherettes und Velvet Volume gespielt – und im Juli werden sie das diesjährige Roskilde Festival im Sturm erobern.  Die Songs auf dem neuen Album sind alle sehr persönlich für Leadsängerin Rebecca. „Chameleon“, „Crucify/Glorify“ und „Imagine Me“ erzählen darüber, wie ihre Familie und ihre Erziehung sie beeinflusst haben.

„Ich habe mehr als nur ein paar Schläge hinnehmen müssen, als ich aufgewachsen bin, und in diesen Songs geht es hauptsächlich darum, wie ich versuche, mit meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit umzugehen. Ich bin nun an einem Punkt angelangt, an dem ich akzeptieren kann, dass die Erziehung, die ich hatte, nicht die Erziehung war, die ich mir gewünscht hätte und den Verlust verarbeiten kann, der mit der Akzeptanz dieser Dinge einhergeht“, sagt Rebecca Louise Armstrong.

Rebecca wuchs zu einer rastlosen Teenagerin heran, die oft ihre eigenen Grenzen austestete. Aber in ihrer Jugend ging es auch darum, ihre Geschlechtsidentität zu erforschen. Sie hatte kurze Haare und trug Hosen, als die meisten Mädchen Kleider trugen – was viele in der Kleinstadtgemeinde Falster, wo sie aufwuchs, seltsam fanden. Sie hörte Rockmusik, skatete und hatte es schwer, sich mit den klassischen Idealen zu identifizieren, an die sich Mädchen halten sollten.

Der Song „Lost Boy“, dessen Titel auch auf ihrem Arm tätowiert ist, thematisiert direkt das Problem, dass sie sich nicht mit dem binären Geschlechtersystem versöhnen kann.

„Ich verspüre oft den Drang, meine weibliche Seite zu unterdrücken, um platz zumachen für den Jungen, der auch in mir lebt. Das war schon immer so, aber ich habe erst in den letzten Jahren damit begonnen, offen darüber zu sprechen.“

Im Herzen eine Pop Queen

„Je besser ich mich fühle, desto mehr Rockmusik höre ich“, sagt Rebecca und zählt Japanese Breakfast, Big Star, Descendants und die Ramones zu ihren Favoriten. Viele Leute finden es aber überraschender zu erfahren, dass sie eine große Liebe zur Popmusik unter der schwarzen Lederjacke trägt – Whitney Houston („Ich liebe wirklich die Diven!“), Billie Eilish, Lizzo und St. Vincent werden genauso oft gestreamt.

Der Einfluss, den die Popmusik auf Rebecca Lou hat, wird deutlich, wenn man die Melodien und eingängigen Refrains der Band hört. Es gibt einen Konsens in der Band, dass jeder Song funktionieren sollte, wenn er akustisch gespielt wird, damit er sich als veröffentlichungswürdig erweist. Auf dem Weg dorthin, erhält der Song seinen rohen und kraftvollen Ausdruck, der durch Rebeccas Gesang deutlich hervorkommt.

Das ist auf der Lead-Single der Band „No Surrender“ zu hören, die Rebecca Lous Liebe zu starken weiblichen Pop-Stimmen deutlich zeigt.

„No Surrender ist für all die Unangepassten da draußen, die sich jemals außerhalb der Normen der Gesellschaft oder sich anders und allein gefühlt haben. Es ist ein Song darüber, dass man sich sicher ist, wer man ist, und sich selbst zu lieben, egal ob gut oder schlecht. Kapituliert nicht vor der Negativität von anderen Leuten, beschützt eure Energie und fuck the Haters. ‚ (Rebecca Louise Armstrong)

Rebecca wird von Paw Skovbye und Joachim Holmgaard unterstützt und zusammen bilden sie eine eng verbundene Band, die, wie Joachim es ausdrückt, auch „echte menschliche Freunde“ sind.

Auf ihrem Debütalbum „Bleed“ geht es sehr viel um Rebeccas Geschichten des Erwachsenwerdens – aber es wäre nicht so geworden, wenn nicht alle drei der Band Teile ihres Herzens hingeschüttet hätten.

Zur Band:

Rebecca Lou Armstrong war die Lead-Sängerin der Band Stella Blackrose.  Als Band Rebecca Lou wird die EP “Skeletons” 2018 veröffentlicht. Die Singles der EP – “Bitch You Look Good” und “I wanna Be Your Everything” – waren beide in der Rotation der nationalen dänischen Radio Station P6. Rebecca Lou waren nachfolgend in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tour, darunter auch im Hamburger Molotow. 2019 spielt die Band dann auf dem Roskilde Festival und nun, Ende August 2019, wurde frisch das Debüt-Album „We are Suburban“ veröffentlicht und ab geht´s nach Wilhelmsburg zum „Dielensound Festival“ und tags darauf aufs Reeperbahn-Festival.

Das Album anhören: soundcloud.com; weitere Infos: rebeccalou.bandcamp.com

Und weitere Acts sind am Samstag (21.9.) zu erleben:

NEOPIT PILSKI (Indie Rock) eröffnen dabei. Die beiden Virtuosen drücken, psychedelisieren in sonicyouthter Weise mit Schlagzeug und E-Gitarre. Der Sänger behandelt und betrachtet sein Heimatland Bulgarien mit Texten in bulgarischer Sprache. Absolut hören und sehenswert! www.youtube.com
COME OUT FIGHTING (Hardcore Punk) besuchen das Festival aus den USA. Die fünf Männer aus Detroit City spielen kompromisslosen Skatepunk, extrem schnell und hart auf den Punk(t). Super Typen sorgen für super Stimmung! comeoutfightingdetroit.com
Dann holt uns Kristin Theresa Drechsler mit ihren ME AND MY TWO HORSES (Experimental Rock) zurück in die tiefen Abgründe unserer universellen Seele. Die bittersüßen Popsongs wandeln sich urplötzlich in Noise Rock Getöse um genau so plötzlich im Nichts des Universums zu verschwinden. Ihr grandioses Debutalbum No Man´s Land wurde dieses Jahr –live- in den größeren Clubs deutscher Städte wahrgenommen. meandmytwohorses
Eine der Dienstältesten und besten Punk Rock Bands Hamburgs SHEEP ON A TREE geben sich die Ehre und beenden das Dielensound Festival 2019. Rainer Schlüter Hake ist ihr begnadeter Sänger. Er war und ist der Frontmann von unglaublich vielen Punkbands der letzten vier Jahrzehnte. Ein “muß” für alle Musikliebhaber und Punks! www.youtube.com
Der Foodtruck von Meliki wird für hungrige Menschen sorgen und die Deichdiele hat alle wichtigen Getränke an der Bar. Mathias Lintl illuminiert erneut das Geschehen!
An beiden Abenden werden die wunderbaren Deichdielen DJs den Abend eröffnen, begleiten und beenden! Mit dabei sind am Freitag: Onkel Toms Hütte (IndiePop/Postpunk)), Rex Krämer (Dancefloor). Am Samstag: Orange Night (Classics,Indie,Postpunk), Der Mädchen und das Junge (Party).

Infos zum Dielensound-Festival: facebook.com/dielensound-festival-2019

Freitag und Samstag (20. / 21. Sept.) Kapelle Mengepark, Mengestraße 7, 21107 Hamburg; Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 19 Uhr, Eintritt gegen Spende

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