Ulrich Rüter https://www.tiefgang.net Wed, 30 Apr 2025 14:13:42 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Ein Ruf nach Verbundenheit https://www.tiefgang.net/ein-ruf-nach-verbundenheit/ Fri, 25 Apr 2025 22:50:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11708 [...]]]> In der beschaulichen Hansestadt Buxtehude, wo der Duft alter Apfelbäume in der Luft liegt und die Este gemächlich durch die grüne Landschaft fließt, regt sich künstlerischer Geist.

Zum dritten Mal lädt die Stadt Künstlerinnen und Künstler aus der pulsierenden Metropolregion Hamburg ein, ihre kreativen Visionen zu entfalten – diesmal unter einem besonders warmherzigen Motto: „Freundschaft und Zusammenhalt“.

Es ist ein Ruf nach Gemeinschaft, nach dem unsichtbaren Band, das Menschen in guten wie in schlechten Zeiten verbindet. Ein Aufruf, die vielfältigen Facetten der Freundschaft zu erkunden, den Wert des Zusammenhalts in einer oft fragmentierten Welt sichtbar zu machen. Bis zum 31. August 2025 haben Kreative die Möglichkeit, ihre ersten Konzeptideen für das „Buxtehuder KunSTück“ einzureichen.

Dabei geht es nicht um fertige Meisterwerke, sondern um den Keim einer Idee, die in Buxtehude selbst Wurzeln schlagen soll. Die oder der spätere Preisträger*in wird die entwickelte Konzeption vor Ort realisieren, installieren oder auf eine andere Weise in Szene setzen. Der Bezug zur Metropolregion Hamburg soll dabei stets im Mittelpunkt stehen – eine Verbindung zwischen der großen Schwester und der charmanten Hansestadt.

Wer den „Buxtehuder KunSTück“ bereits kennt, weiß um die Wertschätzung, die hier der künstlerischen Entfaltung entgegengebracht wird. Neben einem Preisgeld von 2.000 Euro winkt eine großzügige Unterstützung von bis zu 10.000 Euro für die Umsetzung des Projekts. Und wer weiß, vielleicht findet das geschaffene Werk ja sogar ein neues Zuhause in der Stadt, denn ein späterer Ankauf ist durchaus möglich. Zudem wird die Arbeit in angemessener Form präsentiert, sei es durch eine Ausstellung oder eine andere öffentlichkeitswirksame Aktion.

Die Entscheidung über die künstlerische Qualität und die Relevanz der eingereichten Ideen liegt in den Händen einer hochkarätigen Jury. Namen wie Beate Anspach von der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der renommierte Fotografie- und Kunsthistoriker Ulrich Rüter, Dr. Susanne B. Keller vom Buxtehude Museum und Barbara Lorenz Höfer vom Berufsverband Bildender Künstler Niedersachsen versprechen eine ebenso fachkundige wie sensible Auswahl. Ergänzt wird die Jury durch Niels Kohlhaase, den Vorsitzenden des Kulturausschusses der Hansestadt Buxtehude, und Torsten Lange, den Leiter der Fachgruppe Kultur, Tourismus und Marketing der Stadt.

Bis zum Ende des Jahres wird die Jury die Finalist*innen küren, und Anfang 2026 soll dann der oder die glückliche Preisträger:in bekannt gegeben werden. Ermöglicht wird dieses besondere Kunstereignis durch die Unterstützung der Sparkasse Harburg-Buxtehude sowie der Kulturförderung Sibylle Bruns-Decker und Michael Bruns – ein Zeichen dafür, wie wichtig Kunst und Kultur für die Region sind.

Ein Blick zurück auf das „Buxtehuder KunSTück“ des Jahres 2023 zeigt, wie tiefgründig und berührend die Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlich relevanten Thema sein kann. Die damalige Preisträgerin Kristina Kröger widmete sich dem Thema „Zuversicht und Hoffnung“. Sie befragte Menschen unterschiedlicher Generationen nach Gegenständen, die für sie diese abstrakten Begriffe verkörperten. Aus den gesammelten Geschichten und Symbolen schuf sie eindringliche Skulpturen, die auf berührende Weise die individuellen Quellen von Hoffnung und Zuversicht sichtbar machten.

Nun also der neue Aufruf, die „Freundschaft und den Zusammenhalt“ in den Fokus zu rücken. Es ist eine Einladung, die unsichtbaren Fäden zu visualisieren, die uns verbinden, die Momente der Solidarität und des Miteinanders künstlerisch zu interpretieren. Welche Formen wird diese Auseinandersetzung annehmen? Welche Geschichten werden erzählt? Welche neuen Perspektiven auf das so wichtige Gefühl der Verbundenheit werden in Buxtehude entstehen? Die Stadt öffnet ihre Tore für kreative Geister und ist gespannt auf die Antworten, die in Form von Kunstwerken in den kommenden Monaten eintreffen werden. Wer sich von dieser inspirierenden Aufgabe angesprochen fühlt, findet alle weiteren Informationen auf der Website des Buxtehuder KunSTücks: www.buxtehuderkunstück.de. Es ist eine Chance, nicht nur einen Preis zu gewinnen, sondern auch einen bleibenden künstlerischen Beitrag zu einem so wichtigen Thema zu leisten.

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Perspektiven auf Säulen https://www.tiefgang.net/perspektiven-auf-saeulen/ Fri, 26 Mar 2021 23:56:35 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7760 [...]]]> Auf 75 Litfaßsäulen in ganz Hamburg sind ab dieser Woche besondere Plakate zu sehen unter dem Motto: „Wir geben Hamburg Perspektive“.

18 Fotografen und Fotografinnen des Berufsverbandes FREELENS e. V. haben sich für die Ausstellung „Wir geben Hamburg Perspektive“ an ausgewählten Kulturorten der Stadt, die zurzeit Corona-bedingt geschlossen sind, selbst in Szene gesetzt und öffnen diese durch ihre Arbeiten visuell. Senator Dr. Carsten Brosda hat die Ausstellung, die durch die Behörde für Kultur und Medien gefördert wurde, heute mit Henriette Pogoda und Sybille Zettler von FREELENS e. V. eröffnet.

Die 30 Motive der Litfaßsäulen-Ausstellung sind bis zum 28. April 2021 im Hamburger Stadtgebiet zu sehen. Weitere 20 Arbeiten mit den Herzensorten der Fotografinnen und Fotografen von „Wir geben Hamburg Perspektive“ sind zeitgleich auch auf www.hamburg.freelens.com zu sehen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Freelens-Fotografinnen und Fotografen haben unter schwierigsten Bedingungen ein Ausstellungsprojekt realisiert. Sie bringen Kunst auf die Litfaßsäulen, an denen wir täglich vorbeigehen – und damit direkt in unseren Alltag. Mit ihren Fotografien geben sie in mehrfacher Hinsicht eine Perspektive: einerseits auf die gerade geschlossenen Kulturorte, andererseits für sich selbst, indem sie kreativ auf die Situation reagierten. Sie eröffnen uns Blicke auf die Orte, die gerade sehr fehlen, und machen sie inmitten der Stadt sichtbar. Die Ausstellung setzt daher auch ein wichtiges Zeichen für das unglaubliche Potenzial der Kreativwirtschaft in unserer Stadt. Ich lade alle Hamburgerinnen und Hamburger ein, die Arbeiten beim Spaziergang zu entdecken. Es lohnt sich sehr – und es eröffnet in diesen bleiern kulturlosen Zeiten zumindest einen künstlerischen Hoffnungsschimmer.“

Henriette Pogoda, Initiatorin des Projekts: „Für einen Moment waren wir keine Einzelkämpfer mehr, sondern haben gemeinsam und sehr kollegial unsere Ausstellungsidee realisiert. Es hat uns zusammengeschweißt, uns aus dieser bedrückenden Situation der Lethargie geholt und uns Lust am kreativen Arbeiten zurückgegeben.“

Derzeit dreht sich alles um das Wort Perspektive. Es gibt kaum eine Meldung in den Medien ohne das Wort Perspektive als Hoffnungs-Szenario – eine Aussicht auf eine Zeit nach dem Lockdown. Aber die Perspektive ist auch ein zentraler Begriff der Fotografie. Sie beschreibt den Blickwinkel, die Einstellung.

Das Ausstellungsprojekt „Wir geben Hamburg Perspektive“ verbindet die beiden Bedeutungen des Begriffs Perspektive. 18 Fotografinnen und Fotografen des Berufsverbands Freelens haben sich an ihren Hamburger Herzensorten der Kunst und Kultur selbst inszeniert, um diese Räume wieder in die Öffentlichkeit zu transportieren – Orte, nach denen wir uns sehnen und die wir zur Zeit nicht besuchen können.

Litfaßsäulen sind die Zeitzeugen des Kulturbetriebs. Die meisten Säulen dieser Stadt verweisen noch immer auf Kulturereignisse der Vergangenheit, die im letzten Jahr nicht stattgefunden haben. Durch das Plakatieren der Ausstellungsbilder werden die Litfaßsäulen zur Ausstellungsfläche. Die Ankündigungsfläche wird dadurch selbst zum Kulturort. So wird eine Ausstellung im öffentlichen Raum geschaffen, die trotz Corona jeder und jedem zugänglich ist.

Die Fotos werden 28 Tage im ganzen Stadtgebiet zu sehen sein. Über den QR-Code auf den Plakaten gelangt man zur Homepage www.hamburg.freelens.com mit Informationen zu den Standorten und zum Projekt.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Jutta Schein (Bildredakteurin bei der ZEIT), Ulrich Rüter (Fotografiehistoriker) und Prof. Vincent Kohlbecher (Professor für Fotografie, Hochschule für Angewandte Wissenschaften).

Teilnehmende Fotografen und Fotografinnen

Valeska Achenbach, Frieder Blickle, Sonja Brüggemann, Michael Bogumil, Maik Carstensen, Melanie Dreysse, Kirsten Haarmann, Frederika Hoffmann, Nicole Keller, Urs Kluyver, Oliver Görnandt-Schade, Christina Körte, Johannes Mairhofer, Heiner Müller-Elsner, Tobias Oechler, Henriette Pogoda, Pat Scheidemann und Sibylle Zettler

Infos: www.hamburg.freelens.com

 

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´Better together` im Bild https://www.tiefgang.net/better-together-im-bild/ Fri, 16 Feb 2018 23:35:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3026 [...]]]> Hamburg hat „Haus der Photographie“ und das wird von einem Freundeskreis gehegt und gepflegt. Dieser lädt nun zur bildhaften Leistungsschau.

In der Pressemitteilung des Vereins heißt es:

„Der Freundeskreis des Hauses der Photographie ruft seine Mitglieder anlässlich der 7. Triennale der Photographie auf, bei seinem Instagram-Fotowettbewerb „friends award 2018“ mitzumachen und Bilder zum Motto „better together“ einzureichen. Die sowohl inhaltlich als auch formal besten Bilder werden in einer Ausstellung im Triennale-Festivalcenter präsentiert.

Teilnahmeschluss: 10. April 2018

Thematik „better together“
Unter dem Motto „better together“ sucht der Freundeskreis für die gleichnamige Ausstellung Fotografien, die sich mit der Thematik Freundschaft beschäftigen und zeigen, was Freundschaft alles sein oder bewirken kann. In Anlehnung an das Motto der 7. Triennale „Breaking point – searching for change“ zeichnet der Freundeskreis Bilder aus, die Geschichten über Freundschaft erzählen und die zeigen, wie facettenreich Freundschaft sein kann und was sie alles in Bewegung setzen kann.

Mitmachen & Bewerben
Teilnehmen kann jeder Fotograf und Fotoenthusiast! Interessierte Teilnehmer posten ihr Foto auf Instagram, taggen #bettertogether_friends und @freundeskreisphotographie. Ihr Bild ist damit Teil des Fotowettbewerbs „friends award 2018“ des Freundeskreises des Hauses der Photographie.

Jurierung
Im Rahmen des Fotowettbewerbs wird eine Ausstellung von einer Fachjury kuratiert. Es soll eine möglichst große Bandbreite an aussagestarken Interpretationen präsentiert werden. Dazu wählt eine neutrale Jury eine Fülle der sowohl inhaltlich als auch formal besten Bilder für die Ausstellung während der 7. Triennale der Photographie aus.

Ausstellung & Bildpräsentation
Im FREUND-Container im Triennale-Festivalcenter vor den Deichtorhallen werden zum einen die Fotografien in der Ausstellung „better together“ und zum anderen in digitaler Form zum Erkunden aller eingereichten Bilder auf Instagram zu sehen sein. Der Freundeskreis veranstaltet zu Beginn der zehntägigen Ausstellung eine Preisverleihung im Rahmen der Triennale am 7. Juni.

Preise und Auszeichnungen
Neben der Ausstellungspräsentation und der Preisverleihung gibt es attraktive Preise für die Teilnehmer. Zum Beispiel eine Mitgliedschaft beim Freundeskreis und freier Eintritt zu den Freundeskreis-Veranstaltungen sowie die begehrte Teilnahme an der internationalen Portfoliosichtung.

Kontakt bei Rückfragen: Ulrike Klug & Anja Kneller, award@freundeskreisphotographie.de,

Ausschreibung: friends award 2018, Teilnahmebedingungen und Datenschutzbestimmungen

Hintergrund:

Ziel des Freundeskreises des Hauses der Photographie ist die Förderung des Mediums Fotografie im Dialog mit den anderen Genres der zeitgenössischen Kunst. Der Freundeskreis des Hauses Photographie e.V. wurde 2009 gegründet und ist aus dem Freundeskreis der Photographie e.V. und dem Arbeitskreis Photographie e.V. entstanden, der seit 1994 ein Forum für das Medium Photographie geschaffen hat – weit über die Grenzen der Medien-Metropole Hamburg hinaus.

 

Foto: Johannes Arlt

Auf Initiative des Modefotografen, Sammlers und Gründungsdirektors des Hauses der Photographie F. C. Gundlach hat sich ein Team zusammengefunden, das professionell und auf international hohem Niveau mit dem Medium Fotografie arbeitet. Die Erfahrungen dieses Teams fließen in ein breit angelegtes Programm ein, das der Freundeskreises des Hauses der Photographie anbietet.

Mit seinen Veranstaltungen und Aktivitäten möchte der Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. einen möglichst großen Kreis Interessierter ansprechen und den besonderen Stellenwert der Photographie in Kunst und Kultur vermitteln.

Der Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. unterstützt die Arbeit der Deichtorhallen, im Besonderen die des Hauses der Photographie.

Im Aktivenkreis engagieren sich der Vorstand Karen Fromm (Vorsitzende), Jens O. Brelle, Ulrich Rüter und Anja Kneller (Schatzmeisterin). Außerdem zählen zu den Aktiven Stephanie Bunk, Sabine Herzog, Andrea Henkens, Barbara Kuhls und Roman Härer. Für die Mitgliederbetreuung ist Sonja Schepke zuständig, während sich Ulrike Klug um die Geschäftsführung und Kommunikation kümmert.

Quelle: freundeskreisphotographie.de

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