Werner Pfeifer und die Hafenbande – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 15 Sep 2023 14:41:46 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Von Schiffen, Liebe und Wein … https://www.tiefgang.net/von-schiffen-liebe-und-wein/ Fri, 29 Sep 2023 22:34:31 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10316 [...]]]> Es ist wieder so weit: das Netzwerk SuedKultur lädt Euch zur 13. Music-Night und somit zum Club- und Band-Hopping! Auch in die Fischalle Harburg

Für einen Eintritt könnt Ihr in 13 Locations gehen und 35 Acts genießen. Musikalisch dürfte für jeden Geschmack was dabei und vieles neu zu entdecken sein. So Du es schaffst …  Dabei ist auch die Harburger Fischhalle am Kanalplatz 16, 21079 HH-Harburg (Hafen). www.fischhalle-harburg.de  

Los geht es um 19 Uhr mit dem Hausherren Werner Pfeifer und der Hafenbande, gefolgt um 20:30 Uhr von „Gemischter Satz“.

Werner Pfeifer und die Hafenbande

Pfeifer ist Journalist, Wohnschiffer und Musiker. Im Harburger Binnenhafen betreibt er die Fischhalle Harburg – ein eigenes kleines maritimes Kulturzentrum. Gleich neben seiner alten Hafenfähre, auf der er wohnt. Auf und an der Elbe sind auch seine Hafenballaden, Liebeslieder und Chansons entstanden.

Mit seiner Debut CD “kleiner ozean” erhielt er den Harburger Kulturpreis. Es sind die einzigen Lieder die jemals über die stille Schönheit des kleinen Hafengebietes und seine Bewohner geschrieben wurden. Sie sind der Kern seines umfassenden Lieder Repertoires. Einfühlsame Melodien und wunderschöne Texte verbinden sich. Aktuell arbeitet er grade an einer neuen CD, die im Herbst/Winter erscheinen wird. Seine Band gibt den Songs die Würze: Sabine Dreismann am Saxophon und Querflöte, Kai Rake am Keyboard, und Gregor Nuxoll am Bass sind die Hafenbande.

Gemischter Satz

Österreichische Musiker, die aus den verschiedenen Genres kommen und damit die unterschiedlichsten Einflüsse in diese Musik mitbringen. Ihre Musik, der AUSTROPOP gehört zur österreichischen Seele und zur heimischen Musikszene. Die Cover-Versionen der großen AUSTROPOP Legenden, aber auch viele selten gehörte Schmankerl lassen auch Insider der Szene auf ihre Rechnung kommen. Aber was ist eigentlich ein GEMISCHTER SATZ?

Es ist einer der traditionsreichsten österreichischen Weine und auch ein Stück Identität. So wie die österreichische Kultur, die seit jeher von unterschiedlichsten Einflüssen geprägt ist, zeichnet er sich durch das subtile Zusammenspiel verschiedenster Rebsorten aus. Und so ist auch die Musik dieser Band!

Eintritt: 7,50,-€ beim ersten Club Eurer Wahl. Mit dem dann erhaltenen Armbändchen kommt Ihr an dem Abend auch in alle anderen Clubs.

Weitere Acts unter www.sued-kultur.de.

 

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Die Welt in Tönen https://www.tiefgang.net/die-welt-in-toenen/ Fri, 11 Oct 2019 22:06:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5818 [...]]]> 15 Locations, gut 40 Acts für einmal 5 € und an einem Abend. Um da noch durchzublicken, braucht es Orientierung. Wir schauen heute ins Programm der Fischhalle …

Seit die Harburger Fischhalle im Mai 2017 als Kulturort ihre Pforten öffnete, ist sie im Grunde fester Bestandteil der südlichen Szene geworden. Bei der diesjährigen Music-Night ist sie selbstredend auch wieder dabei und führt uns vom Harburger Hafen regelrecht einmal um die Welt. Los geht´s dabei um

18:30 Uhr: Margins of April

Das Hamburger Singer-Songwriter-Duo – bestehend aus Danny Bee & Daniel Protz – spielt eine schöne Mischung aus Folk/Americana/Rock und Country. Teils sind es Stücke aus ihrer eigenen Feder, teils sorgsam ausgewählte Coverversionen. Zwei gut harmonierende Stimmen, getragen von Gitarrensounds, mal weich und mal verzerrt, manchmal begleitet von Mandoline, Akkordeon und Percussion. Da ist alles drin, abwechslungsreich und mit großer Bandbreite. Wie das Aprilwetter eben: mal frühlingshaft leicht, mal stürmisch, mal ein Regenschauer. Niemals eintönig und immer mit der positiven Aussicht auf Sonnenschein. www.margins-of-april.de

19:30 Uhr: Werner Pfeifer und die Hafenbande
Harburgs Hafenbarde Werner Pfeifer singt nicht nur über den Binnenhafen, seine Menschen und Schiffe. Er hat auch zahlreiche Chansons und Lieder über die Liebe, Kinder und Beziehungskisten im Gepäck. Er schlägt einen großen Bogen vom Alltag bis hin zum Leben auf dem Wasser. Dazu gibt es feine Melodien auf der 6 und 12 saitigen Gitarre. Mit Sabine Dreismann (Sax), Detlef Schaper (Perc.) und Gregor Nuxoll (Bass).

20:30 Uhr: Jay Kalian
Jay Kalian, mehrfacher Gewinner von WDR 2 Szene NRW, konnte auch in den USA punkten: Mit seiner EP »4/20 The Song« bekam er im Juni 2017 den »Akademia Music Award« in der Kategorie «Best Pop Rock EP«. »The Akademia«, mit Sitz in Los Angeles, engagiert sich dafür, weltweit hervorragende musikalische Leistungen zu erkennen und zu fördern.

Die Bühne ist während mehr als 2000 Konzerten zu Jay Kalians Wohnzimmer geworden. Mit seinem Soloprogramm tourt er erfolgreich durch Deutschland, die Schweiz, Afrika, die Niederlande und die USA. Nach Konzerten in Zanzibar TZ, Santa Cruz, Los Angeles und Seattle ist Kalian nun in der Fischhalle in Harburg zu Gast. Sein Sound entspringt ganz klar den 70ern und 80ern, klingt Oldschool Bluesig bis rockig.

Kalians Texte stammen direkt aus dem Leben, erzählen von Erfahrungen, Begegnungen und Erlebnissen; bergen ernste, nachdenkliche und amüsante Kapitel. Er nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch seine Lebenswelt. Wer Songs mag wie Soulsbury Hill, Whats up, Purple rain, With or without you, Lokomotive breath, der wird Jay Kalian lieben. www.jaykalian.com

 22:00 Uhr: Makatumbe

Makatumbe ist eine Formation, die verschiedene musikalische Backgrounds in einem eigenen Groove vereint. Dabei erschaffen die vier jungen Musiker aus Hannover eine einzigartige Mischung aus World und Future Pop. Es entsteht eine abwechslungsreiche und energiegeladene Mischung aus internationaler Volks-, Tanz- und Popmusik und allem was sonst noch Spaß macht.

Deswegen ist auch die Besetzung von Makatumbe in ihrem Klang und ihrer lebhaften Bühnenpräsenz ebenso breit gefächert wie ihre Musik: Vokalakrobatik und Klarinette breiten sich mit Beatbox, Raggamuffin, Stimmimmitation und Obertongesang auf einer melodischen Akkordeon-Klangwelle aus, die auf einem massiven Groovegerüst aus Bass und Schlagzeug rollt. Die Melodien fliegen, der Bass drückt und die Musik, das Publikum, die Band, einfach alles wird eins. Das ist Makatumbe.

Für die Publikumslieblinge und zweifachen Preisträger des deutschen Wettbewerbs „Creole Global Music 2017“ spielt dabei die Größe der Bühne keine Rolle. Es geht um all das, was Musik bewegen kann; den Moment, das Publikum und die Freude am musikalischen Ausrasten. 2018 erschien das Debütalbum „Makatumbe“ bei hey!blau records.

 Termin/Ort: Sa., 19. Oktober, Fischhalle, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg (Harburg Hafen), www.fischhalle-harburg.de

 

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Licht aus, Spots an! https://www.tiefgang.net/licht-aus-spots-an/ Fri, 13 Sep 2019 22:23:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5839 [...]]]> Licht zieht seit jeher Menschen an. So auch in Harburgs Hafen. Nun ist es wieder so weit – der ganze Channel wird erleuchtet …

In der Mitteilung des Citymanagements Harburgs heißt es:

„Die 8. Nacht der Lichter im channel hamburg (am Freitag, 20. Sept.) lässt den Harburger Binnenhafen in einem ganz besonderen Licht erstrahlen. Lassen Sie sich von der in jedem Jahr neu inszenierten Beleuchtung mit besonderen Effekten überraschen!

Beim Bühnenprogramm mit viel Live-Musik von bekannten Größen ist für jeden etwas dabei. Feiern, tanzen, mitsingen – genießen Sie einen ausgelassenen Abend in maritimer Atmosphäre und freuen Sie sich auf ein buntes Programm.

 18.15 Uhr – Werner Pfeifer und die Hafenbande

Er ist Journalist, Wohnschiffer und Musiker: Werner Pfeifer. Im Harburger Binnenhafen betreibt er mit der Fischhalle Harburg ein maritimes Kulturzentrum. Seine Hafenballaden, Liebeslieder und Chansons, die von der stillen Schönheit des kleinen Hafengebietes und seine Bewohner handeln, sind auf und an der Elbe entstanden. Seine Hafenbande: Sabine Dreismann am Saxophon und Querflöte, Detlef Schaper an der Percussion, Gregor Nuxoll am Bass. www.werner-pfeifer.eu 

19.30 Uhr – Gospel Train

Gute Laune, großartige Songs, Gospel Train. Seit dem Jahr 2000 steht der Chor Gospel Train auf großen Bühnen in ganz Deutschland. Das Besondere an dem Chor: Da Gospel Train aus 16 Nationen besteht, entsteht ein ganz besonderer Klang. Dieser sorgte schon dafür, dass der Schulchor der Goethe-Schule-Harburg 16 Preise und über 70 Songs in petto hat. Ein absolutes Highlight für Groß und Klein! www.gospeltrain.hamburg

 20.45 Uhr – Jan Schröder

Hier kommt ein waschechter „Harburger Jung“! Musik voll Emotionen, Witz und Leidenschaft – vom Leben, der Liebe und all unseren kleinen und großen Herausforderungen im Alltag. Authentisch, mit einem erstaunlichen Blick für‘s Detail und immer mit einem Augenzwinkern, präsentiert Schröder Songs von seinem zweiten Solo-Album „Ein Tag für einen Tag“. Kurz gesagt – Musik für Ohren mit Köpfchen! www.jan-schroeder.hamburg

 22.15 Uhr – Die Andersons

„Komm als Fremder und geh als Anderson!“ – nach diesem Motto spielen Ned, Ted und Brad aus Salt Lake City, Utah ihre Songs. Seit 2005 sind die Andersons durch ihren Comedy-Rock bekannt und in ganz Deutschland unterwegs. Die größten Hits der letzten Jahrzehnte haben sie im Gepäck und mit nur zwei Akustikgitarren und einem Cajon begeistern sie das Publikum. www.dieandersons.de

Beleuchtung

Bunt, bunter, Binnenhafen. Durch die Illumination von Bauwerken, Gebäuden und Brücken wird der Harburger Binnenhafen zu einer traumhaften Kulisse für Besucher und Läufer. Auf dem Kanalplatz ist am 20. September ordentlich was los!

 Lichterlauf

Für den sportlichen Höhepunkt des Abends sorgt der 8. Lichterlauf mit seinen drei verschiedenen Strecken. Ob Decathlon City-Channel Cross (7,2 km), Harburger Brücken- Lauf (12,2 km) oder mit Freunden, Verwandten oder Kollegen beim Haspa-Staffellauf (4 x 3,6 km) – für jeden Sportbegeisterten ist etwas dabei! Der Lichterlauf führt durch den bunt beleuchteten Binnenhafen und ist ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte! Also anmelden und loslaufen! Anmeldungen unter: www.lichterlauf-hamburg.de

 Gourmet-Zelte

Ob internationale Gerichte, geliebte Klassiker oder süße Snacks – bei der Nacht der Lichter ist für Jeden etwas dabei! Die channel-Gastronomie hat einiges zu bieten! Ob Grillwurst und Pommes, Pasta, Burgunderschinken und Champignons oder vegane Burger, ob Cocktails oder lieber eine kalte Cola – bei der Nacht der Lichter wird sicherlich niemand zu kurz kommen!“

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Clubs an der frischen Luft https://www.tiefgang.net/clubs-an-der-frischen-luft/ Fri, 02 Aug 2019 22:28:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5598 [...]]]> Harburgs Stadtpark an der Außenmühle dient seit eh und je dem Müßiggang und hat dafür sogar eine Freilichtbühne. Nun findet dort zum zweiten Male ein kultureller „Sommer im Park“ statt.

Schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Stadtpark vom Stadt-Obergärtner Georg Hölscher samt Freilichtbühne angelegt, um der florierenden Stadt Harburg an der Elbe einen Rückzugsort in der Natur zu geben. Auf der Freilichtbühne wurde Theater und Musik aufgeführt, bis dann 2012 Anwohner eine erhebliche Einschränkung der Nutzung aufgrund von Ruhestörungsbeschwerden durchdrückte. Nachfolgend wurde  die Bühne zwar noch aus Denkmalschutzgeldern saniert, ihre Nutzung aber kam fast gänzlich zum Erliegen. Auch da die Nutzung nicht ohne Erschwernisse möglich ist. Eintritt ist aufgrund der  Konzeption des Geländes so gut wie nicht nehmbar, WCs, Wasseranschlüsse, technische und gastronomische Infrastruktur muß eigens hergestellt werden und das Bezirksamt hält mit seiner Gebührenordnung auch noch die Hand auf. Und die Launen des Wetters können jedem Veranstalter dann auch noch die Rechnung verwässern.

Um hier ein Zeichen zu setzen, kam vor zwei Jahren die Bezirksverwaltung selbst zu dem Schluss, dem entgegenzuwirken und wurde unter dem Deckmantel des Harburger Citymanagements zum eigenen Veranstalter. Weiteres Geld floss in die Überdachung der Bühne, um zumindest die Härten der Wettergötter zu mildern. Auch wenn diese im letzten Jahr nicht fertig werden konnte, wurde 2018 ein Auftakt gegeben und ein vielfältiges Programm trotze dem nassen Wetter und gab den Startschuss, des nun wohl jährlich angedachten Festivals „Sommer im Park“.

Unter Kulturschaffenden der Initiative SuedKultur ist aus genannten Gründen dieses Fest nicht ganz unumstritten. Um aber die Kulturlandschaft zu bereichern, verschließt man sich dem Unterfangen auch nicht. Nun wird Ende August so gleich gute zwei Wochen der Stadtpark zur Bühne für Kultur verschiedener Couleur.

In der Mitteilung des Bezirksamtes heißt es:

„Mit dem als Gartendenkmal geschützten Harburger Stadtpark, in dem sich die 2014 grundsanierte barocke, über 1.000 Quadratmeter große Freilichtbühne befindet, die seit diesem Jahr eine neue Überdachung besitzt, hat Harburg einen ganz besonderen Ort für kulturelle Veranstaltungen. Der Aufbau und die Bepflanzung rund um die Freilichtbühne sorgen für eine gute Akustik und das neue Bühnendach ermöglicht wetterfeste Auftritte jeder Art. Finanziert wurde die Überdachung aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilent-wicklung (RISE) und des Bezirksamtes Harburg.

Das Kulturfestival „Sommer im Park“

Das Open-Air-Kulturfestival „Sommer im Park“ findet nach dem großen Erfolg im letzten Jahr nun an zwei Wochenenden vom 16.-18.08. und vom 23.- 25.08.2019 auf der barocken Freilichtbühne statt.

Der „Sommer im Park“ ist eine Kooperation von SuedKultur, Bezirksamt Harburg, der Lawaetz-Stiftung und dem Citymanagement Harburg sowie in diesem Jahr der beiden Harburger Musikclubs Marias Ballroom und Stellwerk. Den Abschluss von „Sommer im Park“ bildet das Fest „Harburg feiert Vielfalt“ am letzten Sonntag (25.08.2019) mit einer Vereinsmeile und buntem Aktionsprogramm. Veranstalter von „Harburg feiert Viel-falt“ sind die Sicherheitskonferenz Harburg, der Harburger Integrationsrat und die „Lokalen Partnerschaften für Demokratie Harburg und Süderelbe“.

Die Besucher erwartet ein breit gefächertes und abwechslungsreiches Angebot mit Pop, Rock- und Jazzmusik sowie Auftritten von Orchestern und Big Bands über Comedy, Tanz und Kabarett. Dies alles wird bei freiem Eintritt zu sehen sein.

Mit über 40 Acts ist für Alle was dabei!

Am Freitag, den 16.08., eröffnet Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen das Festival, bei dem am ersten Tag der Chor Hamburg Voices, Rapper Lasko, Werner Pfeifer und die Hafenbande sowie die Band Higgmen und die Celtic Cowboys die Bühne beleben werden. Mit ihrem Comedyprogramm führen Charlotte & Ralf die Zuschauer durch den ersten Tag.

Am Samstag startet das Programm bereits um 13 Uhr mit Filmmusik, Folk, Singer/Songwritern wie Jan Schröder und Jörn Peter Boll sowie am Abend mit Rock von Old Black Crow und Dockerrock. Besonders aufregend wird der Schaukampf der Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf um 16 Uhr auf der Spielwiese neben der Freilichtbühne sein!

Sonntag von 13 bis 18 Uhr gibt es Swing, Pop, Blues, Lesungen und zum Abschluss des ersten Wochenendes Musikkabarett mit Johannes Kirchberg.

Bei gutem Wetter veranstaltet Marias Ballroom am Mittwoch, den 21.08., das beliebte Karaoke Deluxe von 18 bis 22 Uhr auf der Freilichtbühne, bevor am 23.08. Sammy Berry, die Chevy Devils, Vladi Wostock und 5th Avenue die Stadtparkbühne rocken.

Auch der Harburger Musikclub “Stellwerk” goes Stadtpark ist dabei und startet am 24.08. um 14 Uhr mit Poetry Slam, gefolgt von Singer/Songwriter, Reggaes und Rap bis hin zum beliebten „Glitter Gewitter“ am Abend.

„Harburg feiert Vielfalt“ bildet dann den krönenden Abschluss am Sonntag, den 25.08. von 13 bis 18 Uhr mit buntem Tanz, Chor, Theater, Blues und Rockprogramm und großer Vereinsmeile auf der Spielwiese für die ganze Familie.

Freier Eintritt

Auch die Kunst ist integriert: Das Habibi Atelier stellt seine Werke im Park aus und die Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen bietet anlässlich des Kulturfestivals „Sommer im Park“ am Freitag, den 23.08., einen Tag der offenen Tür in der Wilstorfer Straße mit verschiedenen Kurzführungen und Workshops an.

Neben den Attraktionen auf der Open Air-Bühne wird auf der großen Wiese neben der Freilichtbühne ein Familienprogramm geboten. Kinderanimationen und Gastrostände laden zu einem Wochenende für die ganze Familie: Auf der Hüpfburg, beim Malworkshop oder Jonglieren kann man zeigen, was man kann. Das bunte Programm wird Groß und Klein begeistern.

Das neue Festivalformat zeigt, wie lebendig die kulturelle Szene in Harburg ist, die von einem beeindruckenden ehrenamtlichen Engagement getragen wird, und dass es stimmungsvolle Orte gibt, die dem vielfältigen Kulturgeschehen einen passenden Rahmen bieten. Auf den Aufruf der Veranstalter gab es ein überwältigendes Echo: Mehr als 60 Künstler/-gruppen wollten ursprünglich dabei sein.

Unter Mitwirken von SuedKultur, der Musikclubs Marias Ballroom und Stellwerk, „Harburg feiert Vielfalt“ sowie der Falckenberg Sammlung und des Habibi Ateliers wird das Kulturfestival in diesem Jahr noch vielfäl-tiger als zuvor.

Der „Sommer im Park“ wird mit freundlicher Unterstützung der Harburger Bezirksversammlung, Lotto Hamburg, dem Eisenbahnbauverein und der Tennisabteilung des Harburger Sport Clubs umgesetzt.“

 

Quelle: www.sommer-im-park-harburg.de

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Batterien des Lebens! https://www.tiefgang.net/batterien-des-lebens/ Fri, 12 Oct 2018 22:56:09 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4318 [...]]]> Am 20. Oktober rockt die 8. SuedKultur Music-Night Hamburgs Süden! 20 Locations, gut 40 Acts und das Ganze für einen 5er Eintritt! Da braucht man Orientierung. Wir helfen. Heute ein Blick in die Fischhalle im Harburger Hafen.

Die Fischhalle am Hafenbecken Harburgs eröffnete im Mai 2017 und ist für die meisten schon so selbstverständlich geworden, dass man sich Harburg ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann. Initiator und Betreiber der altehrwürdigen Umschlagshalle ist Werner Pfeifer. Und den wiederum kennt man ohnehin als charmanten Hafenbarde. Drum eröffnet er am 20. Oktober gegen 18h auch den musikalischen Reigen in seiner vier Wänden, der von deutschen Hafenliedern über Rock, Pop, Balladen bis hin zum kernigen Blues aus Berlin führt. Doch nach einander …

Werner Pfeifer und die Hafenbande starten gegen 18h mit Hafenballaden, neue Chansons, Blues und Geschichten von und mit Werner Pfeifer (Voc & Git.), Sabine Dreismann (Sax), Detlef Schaper (Perc.), Gregor Nuxoll (Bass). Website: www.werner-pfeifer.eu

Gegen 19.30h gibt es dann „Rükkenwind“. Seit 2010 weht dieser frische Wind nämlich durch die deutsche Musiklandschaft und nun auch den Harburger Hafen. Mit ihrer Rock-Pop Band ´Rükkenwind` eroberten die beiden Freunde Christian Penno und René von Hagen die Herzen der Fans im Sturm. In Singles wie „ Sieh dir alles genau an“ und „Neubeginn“ zeigen die Hamburger Herzblut, Verstand und Originalität.

´Rükkenwind` sind auch gut von Vorne erlebbar. (Foto: PR)

Die Musik als „Batterie des Lebens“ begleitet die beiden waschechten Hanseaten schon seit der frühen Kindheit, deshalb gründeten sie im zarten Alter von 21 Jahren die Band Rükkenwind. Mittlerweile haben die beiden Musiker Zuwachs bekommen und sind zu einem stattlichen Quintett geworden. Die Songs wirken authentisch, die Texte sind „handmade with love“ und zudem entstehen die Kompositionen im eigenen Tonstudio. Auf dem Debüt Album „Sorgenfrei“ von 2015 zeigen die Windmacher einen hohen Wiedererkennungswert. Die kreativen Köpfe sind nicht nur einmalige Musiker, sondern managen sich auch selbst. Obwohl ihr Heimathafen in Hamburg liegt, rocken die Vollblutmusiker Bühnen in ganz Deutschland. Umso schöner, sie heute Abend im Harburger Hafen vor Anker gehen zu lassen. Wer Lust hat, sich treiben zu lassen und unverfälschte Musik zu erleben, ist bei einem Konzert von Rükkenwind genau richtig! Viel Power und Leidenschaft sorgen für die frische Brise! weiterführender Link: www.ruekkenwind.de

Last but not least tritt um 21.30 Uhr dann die Berliner Band „NotReally BluesBand“ auf.

Die drei jungen Berliner, Anfang bis Mitte 20, sorgten in den vergangenen 15 Monaten in Berlins Szene für Aufregung: Sie spielen Musik die man so gar nicht mit ihrer Generation in Verbindung bringt, nämlich Blues-Rock!

Aber was ist auch schon Blues-Rock? Wenn man genau hin hört, entdeckt man sofort die zeitgenössischen Einflüsse der jungen Wilden. Wäre ja auch komisch…. Außerdem hat der Blues sich immer bewegt und in Berlin ist sowieso immer alles anders.

Auf unzähligen Sessions und im harten Alltagsbetrieb der Berliner Live-Clubs, erspielten sich die jungen Männer jedenfalls in kurzer Zeit Respekt und Anerkennung und brachten das Publikum zum Tanzen, Schwitzen und Trinken obendrein. Alte Blues-Opas und junge Austausch-Studentinnen aus aller Herren Länder sind sich einig: Diese Jungs machen Spaß! Da ist dann egal, wie die Musik heißt.

2016 schaffte es die NotReally BluesBand als einziger Newcomer-Act der Szene auf das international besetzte Berlin Blues Festival. Angespornt durch die gute Resonanz zuvor, gingen die Jungs danach direkt ins Studio und nahmen ihre erste CD mit den beim Publikum beliebtesten Eigenkompositionen auf. Nach einigen intensiven Studio-Tagen machte sich die Band Luft und zog erst mal auf Straßenmusik-Tournee quer durch Deutschland. Mit einem alten LT, einem Stromaggregat und ein paar Paletten Kidney-Bohnen für unterwegs arbeiteten die Jungs sich zurück auf die Straße und in die Herzen vieler junger Mädchen.

 

Neben ihren eigenen Liedern, spielt die NotReally BluesBand heute Abend aber auch Klassiker des Genres: Songs von ZZ Top, Eric Clapton und Johnny Winter werden mit erfrischend neuem Ansatz untergemischt. Vom Blues-Keller bis zum Studentenclub, vom Straßenfest bis zur Tattoo-Convention: Die Jungs passen überall hin und heute Nacht insbesondere in Harburgs Fischhalle!

Weiterführend: www.nrbb.de

 

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Thank you for the music! https://www.tiefgang.net/thank-you-for-the-music/ Fri, 13 Oct 2017 22:00:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2300 [...]]]> Zum 7. Mal fand am passenden 7. Oktober 2017 die SuedKultur Music-Night statt. Und sie war für alle Beteiligten ein großes Fest der Musik! Ermüdungserscheinungen? Keine Spur.

Im Frühjahr wurde dieses Jahr von SuedKultur eigens das Motto „rock your region!“ ausgerufen und es hallte bis in die Music-Night nach. „Wir kommen allesamt direkt aus Harburg-City“, verkündete Marcus Genard vom ´Circus Genard` beim Konzert im Kulturcafé ´komm du` und schaffte mit minimalistischem Technikaufwand eine breite Palette an Reggae-Dub-Sounds in den Saal zu streuen. Ganz so nah musste es natürlich nicht überall sein und war es auch nicht. Im „Marias Ballroom“ etwa waren gleich zwei Bands eigens aus dem Ruhgebiet angereist und hatten teils auch ihren Fanpulk im Schlepptau. Passend zog das in Bochum ansässige Musikportal „Musikiathek“ Bilanz: „Vor der Bühne wurde fleißig getanzt, gesungen und mitgefeiert. Fazit: SuedKultur-MusicNights war ein toller grandioser Abend mit satten Sounds und toller Rockmusik! Gerne wieder!“ Okay, wir werden sehen, was wir tun können!

Trio Calamare (Foto: hl)

„Gerne wieder!“

Das lokale Nachrichtenportal „Harburg aktuell“ titulierte „Wow. Da war ordentlich Musik in der Nacht!“ und zitiert Fischhallen-Betreiber Werner Pfeifer: „Wahnsinn was hier los ist!“ Pfeifer selbst hatte mit seiner „Hafenbande“ den musikalischen Auftakt in der vergleichsweise neuen Location im Harburger Hafen gegeben. Anschließend spielten Nora Sänger mit Band und später Kate Louisa samt Band und das Haus war gerappelt voll. Standing Ovations beglückten denn auch die Sängerinnen. Nora Sänger schrieb auf ihrer Facebook-Seite: „Volles Haus, tolles Publikum, super Stimmung – es hat mir riesigen Spaß gemacht!“ Na denn.

„Begeisterte Stimmung!“

Auch das Trio Calamare hatte gute Startkonditionen in der „Stumpfen Ecke“ hinterm Rieckhof.  Denn Wirt Jan konnte schon vor Konzertbeginn niemanden mehr reinlassen – außer jemand kam auch wieder raus. Und so rockte und punkte sich die Hamburger Band durch eine hitzige, schwitzige und zugleich glückliche Meute. Zitat eines Herren auf den sanitären Anlagen: „Hier ist wenigst ordentliche Luft!“ Muss man auch erst mal hinbekommen.

Kate Louisa (Foto: W. Pfeifer)

Das Harburg-Portal „Besser im Blick“ titulierte „Begeisterte Stimmung!“ und traf vor Ort Joachim Bode von Eisenbahnbauverein, der von Anbeginn an die SuedKultur Music Night sponsert: „Ich freue mich, dass die neue Location Fischhalle so gut angenommen wird. Und in Marias Ballroom gab es dann ordentlich was auf die Ohren. Man hat viele Leute getroffen, die Locations waren voll, die Stimmung gut und die Leute waren begeistert.“ Für die Zukunft wünsche sich Bode, dass auch der Rieckhof wieder dabei ist. „Den haben wir vermisst.“ Der Eisenbahnbauverein werde auch in Zukunft die SuedKultur Music-Night unterstützen. Na, dann ist ja alles top!

Und so war auch manche Skepsis am Wochenende schnell verflogen. Heimo Rademaker etwa, der Betreiber vom Marias Ballroom, wird von „Harburg aktuell“ zitiert: „Um ehrlich zu sein hatten wir uns überlegt, ob wir überhaupt wieder mitmachen. Das neue Konzept hat aber gegriffen. Wir haben früher begonnen und auf junge Bands gesetzt.“ Also: keep cool, Heimo. Im Süden geht doch was!

Mowah (Foto: Jenny Dhaouadi)

Volles Haus vermeldeten auch das Stellwerk im Bahnhof Harburg, die Goethe-Schule Harburg, der Lämmertwieten-Pub The Old Dubliner, in denen die Irish-Rocker „Jack in the green“ ihr heißes Wunder erlebten. In der Kulturwerkstatt war „The Friday Club“ anzumerken, dass sie von der guten Stimmung regelrecht zu neuen Höhen angetörnt wurden. Und es ist nicht ganz ohne für die Bands: denn kaum glaubt man sein Publikum bändigen zu können, stellen manche Bands fest, es ist schon wieder neues da. So ist es eben bei einer Tour durch die Clubs!

Und so können auch wir SuedKulturler sagen: die Mühe hat sich wieder gelohnt. Glückliche Freunde des guten Tons, ebenso glückliche Musiker*innen und glücklich gestresste Clubbetreiber. Dafür tun wir´s ja alle! Danke an alle!

Und ja, war es nun halb voll oder halb leer das Glas? Halb voll, weil nach oben hin im Süden immer noch gutes Potenzial schlummert. Aber man muß es nicht erzwingen. Es kommt schon irgendwann ganz von alleine zum Vorschein. Halb leer, weil man wie immer einfach nicht alle Konzerte und Clubs  schaffen kann. So what. Nächstes Jahr vielleicht!

Hintergrund:

SuedKultur als loser aber nicht unwirksamer Zusammenschluss Kulturschaffender im Süden Hamburgs kam 2010 auf die Idee zur ersten SuedKultur Music-Night: Die wurde dann auch im Oktober 2011 erstmals Wirklichkeit. Die seinerzeitig noch erschienenen „Harburger Anzeigen & Nachrichten“ zitierte damals: „Das Angebot an Livemusik im Hamburger Süden ist bisher noch relativ bescheiden“, sagt Heiko Langanke vom Stellwerk. „Das werden wir ändern.“ Das war der Plan, der im Wesentlichen ja aufging. Dabei waren damals: der damalige Jazzclub im Stellwerk, die KulturWerkstatt, das Old Dubliner, Maria’s Ballroom, die Stumpfe Ecke, der Rieckhof – damals ausweichend im Audimax der TU Hamburg, da Brandschutzmaßnahmen damals den Rieckhof vorübergehend zur Baustelle machten – die Reihe „Musik im Gespräch“ (damals mit Ex-HAN-Redakteur und Kulturlegende Ernst Brennecke) und das Café Che an der Neuen Straße. Das Kulturcafé ´komm du` gab es damals noch ebenso wenig wie die Fischhalle oder die Bespielung des Treffpunkthauses in Heimfeld. Von Beginn an hatte der Dauersponsor Eisenbahnbauverein Harburg sich engagiert und so einen wesentlichen Mit-Verdienst an der guten Wahrnehmung der heutigen lebendigen Clubszene im Süden. Engagement, das sich für alle Seiten lohnt.

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Eine große musikalische Geste https://www.tiefgang.net/eine-grosse-musikalische-geste/ Fri, 22 Sep 2017 22:27:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2037 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Hier: Die Hamburger Sängerin Nora Sänger in der Fischhalle.

Zum Sommer erst eröffnet ist die Fischhalle im Harburger Hafen bereits eine feste Musiklocation in Hamburg. Das hat mit dem Ambiente direkt am Wasser zu tun. Aber eben auch mit ihrem Betreiber: dem Harburger Hafenbarden Werner Pfeifer.

Am Sa., 7. Okt. um 20.30h hat er nun Nora Sänger zu Gast.

Wenn Nora Sängers finales Track „Lioness“ des neuen Albums „Almost Golden“ erklingt, stellt sich die Frage „Ist das jetzt eigentlich fast herrlich oder schlicht und ergreifend herrlich!?“ Denn die facettenreiche musikalische Reise, auf die uns die Hamburger Songpoetin schickt, bietet dem pop-affinen Hörer die volle Packung: Da ist erstens der Sound. Nora Sängers Mix aus Folk/Americana sowie Anklängen des Westküstensounds der 60er und 70er bietet viel Vertrautes, ist frisch und eigen und auf die charmanteste Art und Weise „undeutsch“.

Da sind zweitens: Abwechslungsreiche Kompositionen. Ob die große kalifornische Rock-Nummer wie „Thank You“, ein souliger Country-Walzer wie „When I Come Home“ oder das bescheidene und ehrliche „Destination“ – Nora Sänger bietet uns Vielfalt innerhalb ihres vintage but contemporary Folkpop.

Drittens: Hitverdächtige Hooks, die niemals banal oder gewollt wirken. So scheint sich Nora während des immer wiederkehrenden „Nananana“ auf „If“ durch die Musik zu dem inspirieren lassen, was sie als nächstes sagen will. Und ihr Mitwipp-Refrain bei „All Over The Place“ macht einfach Spaß!

Und viertens gelingt Nora mit ihrer mal kräftig strahlenden, mal zart schmelzenden Stimme die große musikalische Geste, wie wenn sie bei „Jump“ einen ganzen Chor anführt, genauso wie Intimität – ihre Bitte „Tell me how you want me to be“ bei „Lioness“ hat geradezu etwas Zerbrechliches.

Noras Werdegang ähnelt dem vieler Vollblutmusiker: als 4-Jährige weiß sie, dass sie einmal Sängerin werden wird, als sie „All At Once“ von Whitney Houstons Debut-Album hört. Sie komponiert und notiert ihre ersten Lieder im Alter von 6 Jahren, erlernt als Kind und Teenager verschiedene Instrumenten, und bekommt mit 14 schließlich den heißersehnten Gesangsunterricht. Mit 19 beginnt sie, ihr Songwriting ernsthaft zu verfolgen und studiert nach dem Abitur Pop- und Jazzgesang an der SängerAkademie Hamburg und im renommierten „Popkurs“ der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. Mit Ende ihres Studiums im Jahr 2006 beginnt eine recht lange Suche nach musikalischer Identität. „Ich hab‘ mich selbst lange Zeit nicht erkannt“, sinniert die 32-jährige Wahl-St.-Paulianerin. „Ich wollte unbedingt ein Pop-Produkt in Knallfarben sein, so’n Mix aus Katy Perry und Gewn Stefani. Ich habe recht lange gebraucht um einzusehen, dass ich das einfach nicht bin.“ Nachdem sich Nora mit ihren Songs durch verschiedene Bandprojekte mäandert hat, bringt das Jahr 2012 die Kehrtwende: „Plötzlich hatte ich keine Band mehr und war auf mich selbst gestellt. Obwohl ich zunächst Bammel hatte, alles allein machen zu müssen, war dies im Endeffekt ein wertvoller Prozess.“ Denn während sie Solo-Gigs spielt, sich selbst auf dem Klavier oder der Gitarre begleitet, findet sie sich: Die Singer-Songwriterin, schörkellos, down to earth, ehrlich, die durch ihre sympathische Art und ihr Storytelling schnell eine Verbindung zu ihrem Publikum aufbaut. Eine klassische Folk-Sängerin und Song-schreiberin eben. „Plötzlich hatte ich das Gefühl, echten ‚Nora-Spirit‘ gefunden zu haben… den wollte ich natürlich im Zuge der Aufnahmen für ein Album nicht totproduziert sehen.“ 

Hört selbst:

Und so entscheidet Nora, die Album-Produktion ganz nach ihren Vorstellungen zu gestalten, jenseits der Vorgaben etwa einer Plattenfirma oder eines Managements. Einen Teil der Kosten für „Almost Golden“, welches in zwei Sessions 2013 und 2014 aufgenommen wird, trägt Nora selbst und bekommt darüber hinaus wertvolle Unterstützung durch ein Crowdfunding. Und so ist „Almost Golden“ eher musiziert und nicht produziert im heutigen Sinne, wo unter Produktion häufig Klang-Gebastel am Computer verstanden wird.

Das aktuelle Album

„Bevor ich 2013 das erste Mal mit Jo, Dominik, Nils und Robin in die Drei 30 Studios gegangen bin um Aufnahmen für mein Album zu machen, habe ich mir eine Fotografie von 1970 aus dem Internet ausgedruckt und aufgehängt, auf der Carole King zusammen mit ihrer Band im Studio sitzt und ihr legendäres Album „Tapestry“ einspielt. Als Wegweiser, als Motivation.“ Tatsächlich fühlt sich Nora am meisten zu den Klassikern der Popmusik hingezogen. „Ich würde behaupten, meine Parade-Nummer auf Auftritten ist „You Make Me Feel Like A Natural Woman“ solo am Klavier performt und ja, ein Teil von mir wünscht sich, dass man auch heute noch mit einem Song wie „America“ von Simon & Garfunkel rebellieren kann.“ 

Premium Jam-Session

Und weiter: „Die Aufnahmen zu ‚Almost Golden‘ waren ein Träumchen“, erzählt Nora. „Wir haben es ja old school-mäßig live eingespielt, das Ganze hatte etwas von einer Premium Jam-Session. Kein Wunder bei diesen Top- Musikern!“ Tatsächlich gehören Robin Fuhrmann (dr), Dominik Pobot (key) und Jo Varain (b) zu den angesagtesten jungen Musikern Hamburgs, spielen für gestandene Stars wie Ina Müller, Lokalmatadoren wie Caroline Fortenbacher oder Reinhold Beckmann und diverse aufstrebende Bands der Hamburger Szene. Und Nils Tuxen (git), der, bevor er sich über die letzten 30 Jahre einen Ruf als Experte in all things Country aufbaute (Truck Stop, Texas Lightning, Konstantin Wecker, Jon Flemming Olsen), schon Ende der 60er in New York City in Fusion-Bands spielte, ist ohnehin ein Kapitel für sich. „Nils hat immer noch ein Instrument mehr.“ lacht Nora. „Man denkt, man hat schon alles aufgenommen, und dann zaubert er noch  eine kleine Harfe aus dem Hut oder kommt mit einem folkloristischen Saiteninstrument aus Portugal um die Ecke. Einfach genial!“

In diesem Sinne:  Lasst euch von Nora Sänger durch die Nacht führen- die SuedKultur Music-Night!

Sa., 7. Okt. 2017: Fischhalle, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg, www.fischhalle-harburg.de

vor ab um 19 Uhr – Werner Pfeifer und die Hafenbande, 20.30 Uhr – Nora Sänger und Band, danach: 21.30 Uhr – Kate Louisa

weiterführender Link: norasaenger.de

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Stimmgewalten im Hafen https://www.tiefgang.net/stimmgewalten-im-hafen/ Fri, 08 Sep 2017 22:48:39 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2031 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Hier: Werner und Kate Louisa in der Fischhalle.

Zum Sommer erst eröffnet und schon Lieblingsort vieler Musik- und Kulturfreunde: die Fischhalle im Harburger Hafen. Das hat zum einen sicher mit dem Ambiente direkt am Wasser sowie den schönen alten Gemäuern zu tun. Aber sie ist eben auch mit viel Liebe zurecht gemacht worden, dass man vergessen mag, was sie einmal war: nicht nur Fischhalle sondern später vor allem KFZ-Werkstatt. Der Hafen-Barde und NDR-Reporter Werner Pfeifer, der sonst gerne auf seine schwimmende Bühne „kleiner Ozean“, einem Wohnschiff nahe der Harburger Hafenschleuse, lud, hatte lange von einem Club wie die Fischahle geträumt. Und der Traum kostete viel Nerven, Zeit und Geld.

Nun kümmert sich Lavinia (vormals „Cafe Wattenberg 8“) am Tresen um Speis´ und Trank, in den oberen Räumen forscht die Geschichtswerkstatt Harburgs an Läufen vergangener Harburger Tage und Werner Pfeifer genießt Bilder wechselnder Ausstellungen oder die berauschenden Klänge befreundeter Musiker*innen auf der kleinen aber feinen Bühne. Wer sie noch nicht kennt, hat nun doppelt Grund, am Sa., 7. Oktober, dort einzukehren.

Der ab 19h ist zunächst Gastgeber Werner Pfeifer selbst zu erleben. Mit Chansons, Balladen und Lieder aus dem Harburger Binnenhafen ist er samt seiner Hafenbande – Sabine Dreismann (Saxophon), Detlef Schaper (Percussion) – im Modus zwischen Seemannsgarn und Fernweh.

Um 21.30h dann wird die Hamburger Sängerin Kate Louisa die Hallenbretter betreten. Viele Wege, viele Richtungen…In den letzten Jahren hat sich Kate Louisa in der Zusammenarbeit mit zahlreichen Songwritern, Produzenten, Künstlern und einem Plattenvertrag beim Major Label Warner Music in vielfältigen Musikrichtungen ausprobiert. Jetzt hat sie, zusammen mit dem Produzenten Jo Varain, eine eigene musikalische Handschrift entwickelt.

In ihren Texten erzählt sie autobiographische Geschichten und schreibt über Themen die sie beschäftigen: Es geht um Angst, um das Gefühl nicht zu genügen, Chancen verpasst zu haben, sich verbiegen zu müssen um geliebt zu werden, um die Frage wer man auf dieser Welt ist – und auf der anderen Seite darum, dass das Leben wunderschön sein kann, wenn man seinen Platz gefunden hat. Das es sich lohnt Kleinigkeiten zu feiern, an den Erfolg und das Gute zu glauben. Instrumental drücken sich die Texte in einer Mischung aus Lana del Rey und Adele aus – akustische echte Instrumente, gepaart mit tiefen Beats und Synthis. Dazu schöne, eingängige und mitsingbare Melodien. Amerikanische Einflüsse, ein komplett neuer, moderner Popsound. Es ist die Klammer des Lebens: Schmerz und Freude, Angst und Liebe. Beide Seiten, die auch in Kate Louisa vereint sind. Sie hat ihre Richtung gefunden und lädt uns ein, auf die Reise in die Welt hinter der Maske!

Also – noch mal schnell live und hautnah erleben, bevor sie ganz durchstartet!

facebook.com/public/Kate-Louisa

Sa., 7. Okt. 2017: Fischhalle, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg, www.fischhalle-harburg.de

19 Uhr – Werner Pfeifer und die Hafenbande, 20.30 Uhr – Nora Sänger und Band, 21.30 Uhr – Kate Louisa

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