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Zwischen Normalität und Avataren

Das Hamburger Kindertheater Treffen 2026 steht vor der Tür und bringt vom 20. bis 26. Februar eine Energie in die Stadt, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Unter dem Motto »Auf die Plätze!« zeigen die freien Kindertheater*innen, dass Bühne weit mehr sein kann als nur Märchenstunde. Es ist eine Werkschau des vergangenen Jahres, die so ziemlich alles abdeckt: von abenteuerlichen Geschichten bis hin zu utopischen Tanzperformances mit VR-Brillen.

Den Startschuss gibt das Theater Fata Morgana am 20. Februar im FUNDUS THEATER mit der Performance „Wie normal bist du denn?“. Ab 10 Jahren wird hier die Macht des Normalen hinterfragt – ein Thema, das in unserer heutigen Gesellschaft aktueller denn je ist. Wer es moderner mag, sollte sich „DANCE MACHINES“ von Regina Rossi am 24. Februar vormerken. Hier verschmelzen Gegenwart und Zukunft, wenn Menschen ab 11 Jahren mit speziellen VR-Brillen und Avataren in einen analog-virtuellen Raum eintauchen.

Das Festival ist ein Gemeinschaftsprojekt von ahap e.V. und kitsz e.V. und bespielt drei ganz unterschiedliche Orte: das FUNDUS THEATER, das HoheLuftschiff und das Flachsland – Hamburger Puppentheater. Jede Bühne hat ihren eigenen Charme, vom festen Haus bis zum Theaterschiff auf dem Wasser.

Theater für alle: Inklusion im Fokus

Besonders beeindruckend ist der diesjährige Fokus auf Barrierefreiheit. Dank zusätzlicher Förderung gibt es Angebote wie Audiodeskriptionen für Sehbeeinträchtigte, etwa bei „Nö. Ich. Zuerst.“ vom Theater am Strom am 21. Februar oder bei der Geschichte um den „Rollschuhdieb“ am 26. Februar. Auch für Menschen mit auditiven Einschränkungen wird mit „Die geheimnisvolle Kiste“ am 22. Februar gesorgt.

Die Bandbreite reicht dabei von den Allerkleinsten ab 2 Jahren bei „Wenn das Schaf nicht schläft“ bis hin zu Teenager*innen. Kultursenator Dr. Carsten Brosda betont in seinem Grußwort treffend, dass diese Stücke die Facetten unserer Gesellschaft spiegeln und Themen behandeln, die Groß und Klein gleichermaßen beschäftigen. Es geht um Gerechtigkeit mit Robin Hood, um die Kraft der Kreativität bei „Prinz Eile“ oder einfach um den Mut, jemanden zu trösten.

Das Programm im Überblick

Die Vorstellungen finden über die ganze Woche verteilt statt, wobei das Wochenende perfekt für Familienausflüge ist:

Am Freitag, den 20. Februar, startet das Festival um 18 Uhr im FUNDUS THEATER mit der Performance über Normalität. Der Samstag, 21. Februar, bietet im FUNDUS THEATER ein volles Programm: Los geht es um 11 Uhr mit „Pokko und die Trommel“, gefolgt von „Nö. Ich. Zuerst.“ um 14 Uhr und der musikalischen „Klabauter-Kapelle“ um 16 Uhr.

Der Sonntag, 22. Februar, beginnt um 11 Uhr mit „Triff Robin Hood!“ im FUNDUS THEATER, während um 14 Uhr „Prinz Eile“ übernimmt. Um 16 Uhr lädt das HoheLuftschiff zur „geheimnisvollen Kiste“ ein.

In der Woche geht es am Montag, 23. Februar, um 10 Uhr auf dem HoheLuftschiff mit dem „Super-Kräfte-Chaos“ weiter. Am Dienstag folgt zur gleichen Zeit die multimediale Bewegungserfahrung „DANCE MACHINES“ im FUNDUS THEATER. Der Mittwoch, 25. Februar, widmet sich um 10 Uhr auf dem HoheLuftschiff dem kleinen Schaf, das nicht schlafen kann. Den Abschluss macht der „Rollschuhdieb“ am Donnerstag, 26. Februar, um 10 Uhr im Flachsland.

Tickets und Kontakt: Die Preise variieren je nach Spielort zwischen 8,00 € und 9,00 € für Kinder sowie 10,00 € bis 12,00 € für Erwachsene. Gruppenpreise liegen meist bei 6,00 € bis 8,00 €.

Reservierungen sind direkt bei den Spielstätten möglich:

Alle weiteren Infos finden Interessierte unter www.hamburger-kindertheater.de [4].

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