Das Vereins- und Stiftungszentrum e.V. warnt aus aktuellem Anlass vor vermeintlichen Spenden!
Vorsicht, liebe Vereine: Es gibt eine neue Betrugsmasche, die speziell auf Spenden per Lastschrift zielt. Das Vereins- und Stiftungszentrum e.V. [1]warnt davor und erklärt, wie die Masche funktioniert und wie ihr euren Verein davor schützen könnt.
So läuft die Betrugsmasche ab
Die Täter*innen nutzen die Vertrauensbasis, die Vereine bei Spenden genießen. Zunächst wird dem Verein ein durchaus hoher Betrag per Lastschrift gespendet. Vierstellige Beträge (auch aus dem europäischen Ausland) sind dabei keine Seltenheit. Im Anschluss bittet der/die vermeintliche Spender*in unter Verweis auf einen falsch angegebenen Betrag um Rücküberweisung. Ist die Rücküberweisung vollzogen, wird im Wege einer Rücklastschrift aber auch das zuvor gutgeschriebene Geld – zum Schaden der gemeinnützigen Organisation – wieder vom Konto zurückgerufen. Die Folge: doppelter Schaden!
Was ist zu tun?
1. Skepsis ist angebracht
Freut euch über Spenden, aber begegnet unerwarteten und unklaren Geldeingängen mit einem gesunden Misstrauen. Das gilt besonders für ungewöhnlich hohe Beträge von unbekannten Absender*innen.
2. Niemals selbst zurücküberweisen
Überweist das Geld unter keinen Umständen einfach zurück. Das ist der wichtigste Punkt, um sich vor dieser Betrugsmasche zu schützen. Ist die vermeintliche Spende per Lastschrift eingegangen, sollt ihr die Person, die sich als Spender*in ausgibt, an ihre eigene Bank verweisen. Nur die Bank des*der Lastschrift-Zahlers*in kann die Rückbuchung veranlassen. In der Regel haben Kund*innen dafür 13 Monate Zeit, Lastschriften zurückzuholen, denen sie nicht zugestimmt haben.
Fazit
Wenn euch eine unverhoffte Spende erreicht und ihr ein ungutes Gefühl habt, ist es besser, die Zahlung zu hinterfragen, statt sie unbedacht zurückzusenden. Mit diesen einfachen Regeln schützt ihr euren Verein und seine Finanzen vor den perfiden Betrugsmaschen.
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