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Der Unbekannte, den alle kennen

Wer in den 1950er bis 1970er Jahren aufgewachsen ist, hat sie vermutlich im Regal gehabt: Jugendbuch-Klassiker wie „Die Schatzinsel“, „Moby Dick“ oder die legendären Bände der „Fünf Freunde“. Doch hinter den dynamischen, oft mit kräftiger Rohrfeder gezeichneten Bildern steckte meist ein Name, der selbst den treuesten Leser*innen oft kein Begriff war: Kurt Schmischke.

Das Buxtehude Museum holt den Mann hinter den Klassikern nun aus der Anonymität. In Kooperation mit dem Kongress für Kinderbuchillustration „BUNTE HUNTE“ zeigt das Museum vom 13. Juni bis zum 12. Juli 2026 die Pop-up-Ausstellung „Kurt Schmischke – der unbekannte Illustrator, den alle kennen“.

Vom Entwurf zum Abenteuer

Die Ausstellung bietet einen seltenen Einblick in das Schaffen eines Mannes, der seine Karriere als Maler und Grafiker in Berlin begann und ab 1957 in Hamburg lebte. Schmischkes Stil – ein zügiger Strich, ein buntes Figurenrepertoire und eine ausgeprägte Liebe für alles Maritime – prägte das Erscheinungsbild der Jugendbuchkultur jener Jahrzehnte. In Buxtehude werden erstmals ausgewählte Werke aus dem wiederentdeckten Nachlass des Künstlers präsentiert, die den gesamten Prozess vom Erstentwurf bis zum fertigen Buchcover nachvollziehbar machen. Ein Muss für alle, die eine Reise in ihre eigene Kindheit antreten wollen.

Europäische Archäologietage als Bonus

Der Museumsbesuch in Buxtehude lohnt sich im Juni gleich doppelt. Passend zur Ausstellung begeht das Museum am Wochenende vom 13. und 14. Juni 2026 die Europäischen Archäologietage mit einem bunten Programm für die ganze Familie:

Die Pop-up-Ausstellung ist bei freiem Eintritt im Veranstaltungsraum des Buxtehude Museums zu sehen: St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude | Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr

Kontakt: Telefon 04161 50797-0 oder online unter buxtehudemuseum.de [1]

Ob man nun wegen der maritimen Illustrationen von Schmischke kommt oder sich für die archäologische Spurensuche in der Region interessiert: Buxtehude ist in den kommenden Wochen ein lohnendes Ziel für Entdecker*innen.


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