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Jung, kooperativ, transkontinental

Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Claudia Roth bewilligte erstmals Programme und Projekte, die unter der neuen künstlerischen Leitung von Katarzyna Wielga-Skolimowska entwickelt wurden.

Der Stiftungsrat verabschiedete 48,6 Mio. Euro für Programme, die sich mehrheitlich durch langfristige Planungshorizonte und neue Kooperationsmodelle auszeichnen. Der Vertrag der Verwaltungsdirektorin Kirsten Haß wurde bis 2029 verlängert.

Die interdisziplinäre Jury der Allgemeinen Projektförderung [8] empfahl auf ihrer jüngsten Sitzung 24 neue Förderprojekte [9]. Die Fördersumme beträgt insgesamt 4 Mio. Euro. Dazu gehören:

das Ausstellungsprojekt Zwischen Pixel und Pigment [10] der Kunsthalle Bielefeld und des Museum Marta Herford zu hybrider Malerei in postdigitalen Zeiten; eine vom Haus der Kunst in München großangelegte Retrospektive zum vielseitigen Werk von Rebecca Horn [11]; die Ausstellung „Kafka global 2024 [12]“ im Deutschen Literaturarchiv Marbach anlässlich des 100. Todestags Franz Kafkas; „Sancta [13]“ (AT), die erste Musiktheaterproduktion der Choreografin Florentina Holzinger in Zusammenarbeit mit dem Mecklenburgischen Staatstheater, der Staatsoper Stuttgart, den Wiener Festwochen und der Volksbühne Berlin; das CO2-neutrale Diskurs- und Performance-Programm „DROP OUT: Tell them, I said no [14]“ im E-WERK Luckenwalde; eine breite und retrospektiv angelegte Übersichtsausstellung zu Hans Haacke [15] in der Schirn Kunsthalle Frankfurt; das Musikprojekt „Neue Linien“ [16], das sich im Rahmen der Münchener Biennale – Festival für Neues Musiktheater mit neuen Mobilitätsstrategien auseinandersetzt; das Schwarze Internationale Literaturfestival „Resonanzen [17]“ im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen zur Stärkung der Wahrnehmung Schwarzer europäischer Literatur; das Projekt „Live Aloud [18]“ (AT) der israelischen Choreografin Yasmin Godder in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Frankfurt und dem Künstler*innenhaus Mousonturm sowie der Sängerin Dikla als performatives Ereignis zwischen Tanzstück und Popkonzert; „Monumental Affairs [19]“ an der Design Akademie Saaleck zur Erforschung der Reproduktion von rassistischen Vorstellungen in der Architektur; ein dreiteiliges Forschungs- und Ausstellungsprojekt anlässlich des 100. Geburtstags der israelischen Choreografin, Tänzerin und Bildenden Künstlerin Noa Eshkol [20] (1924–2007) im Georg Kolbe Museum in Berlin.

Mehr Informationen unter www.kulturstiftung-des-bundes.de/ergebnisse [21].

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