10. SuedLese Literaturtage 2025 https://www.tiefgang.net Fri, 19 Dec 2025 12:46:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Planeten, Theater, Literatur https://www.tiefgang.net/planeten-theater-literatur/ Fri, 19 Dec 2025 23:40:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13017 [...]]]> Rückblicke auf Harburg im Jahr 2025 gibt es einige. Wir kümmern uns um den Rückblick auf Harburgs Kultur. Und was für ein Ritt war bitte dieses Jahr 2025?

Wer glaubt, dass Kultur im Hamburger Süden nur aus ein bisschen Nachbarschaftshilfe und verstaubten Heimatmuseen besteht, hat schon in den ersten drei Monate wohl im Tiefschlaf verbracht. Zwischen glitzernden Polit-Bühnen, lodernden Flammen und dem unbändigen Überlebenswillen der freien Szene hat sich ein Drama abgespielt, das jeden Tatort-Drehbuchschreiber vor Neid erblassen ließe. Es war ein Quartal der harten Kontraste, der verpassten Chancen und der leuchtenden Zeichen am nächtlichen Himmel.

Alles begann eigentlich ganz still, aber dafür umso leuchtender. Im Januar setzte die Gruppe Interurban mit ihren Wortspielen am leerstehenden Karstadt-Gebäude ein Zeichen, das hätte auch als Warnruf verstanden werden können. Da hingen sie nun, die alten, recycelten Werbeschilder aus der Schauwerbeabteilung des Kaufhauses, und stellten uns Fragen, die direkt ins Mark trafen. Wem gehört die Stadt? Sind wir für alle da? Es war ein genialer Schachzug, den Leerstand nicht einfach nur zu beklagen, sondern ihn als Projektionsfläche für unsere eigenen Sehnsüchte und Ängste zu nutzen. Dass diese Installation nur in der Dämmerung und Dunkelheit für wenige Stunden leuchtete, gab dem Ganzen eine fast schon mystische, guerilla-artige Energie. Es war der perfekte Prolog für das, was folgen sollte.

Denn im Februar wurde es dann offiziell und – wie sollte es anders sein – politisch. Der Planet Harburg wurde aus der Taufe gehoben. Das ehemalige Karstadt-Gebäude, das seit Juni 2023 wie ein gestrandeter Wal mitten in der Innenstadt lag, sollte nun zum kreativen Kultur-Treffpunkt werden. Am 19. Februar schritt die Polit-Prominenz zur Tat. Finanzsenator Andreas Dressel und Kultursenator Carsten Brosda gaben sich die Ehre, um die neue Museumsdependance des Archäologischen Museums Hamburg und des Stadtmuseums Harburg zu eröffnen.

Sicher, 300.000 Euro Investitionsmittel sind eine Ansage. Ein stolzes Sümmchen, das für frische Impulse sorgen soll. Aber schauen wir uns das Ganze doch mal mit ein bisschen Abstand an: Wir befanden uns mitten im Bürgerschaftswahlkampf. Da wird gerne mal mit Geldscheinen gewedelt, wenn die Kameras laufen. Der Eintritt ist frei, alle sind willkommen – das klingt wunderbar demokratisch und nahbar. Doch während man sich für die Transformation des Erdgeschosses feierte, wurde die Chance vertan, das Momentum zu nutzen. Die Bezirkspolitik hat es schlicht verpasst, in diesem Zuge weitere Gelder locker zu machen, um eine wirklich umfassende kulturelle Zwischennutzung des gesamten Gebäudes zu ermöglichen. Der Planet Harburg ist ein Gewinn, ohne Frage, aber er fühlt sich auch ein bisschen wie ein Trostpflaster an, wo eigentlich eine Herz-OP nötig gewesen wäre.

Und während in der Hafencity über den Kühne-Plan einer neuen Oper debattiert wurde – ein Projekt für die Elite, fernab der Lebensrealität vieler Menschen –, kämpfte man in Harburg mit ganz anderen Problemen. Der Kontrast könnte nicht beißender sein: Hier die Steuergeld-Festspiele für die Hochkultur, dort die pure Existenzangst an der Basis.

Diese Angst wurde im März bittere Realität. Der Brand des Miskatonic-Theaters in der Buxtehuder Straße war der emotionale Tiefpunkt dieses Quartals. Innerhalb weniger Stunden wurde das Lebenswerk von Nissan und Lars buchstäblich in Schutt und Asche gelegt. Dass die beiden nicht nur ihre Bühne und ihr Equipment, sondern auch ihre privaten Wohnräume verloren haben, ist eine Tragödie, die einen sprachlos macht. Es war ein Moment, in dem die Harburger Kulturgemeinschaft eng zusammenrückte. Doch genau hier zeigt sich das hässliche Gesicht der Bürokratie.

Es wurde das Thema, das uns das ganze Jahr über begleiten sollte: Warum konnte das Miskatonic-Theater nicht im leeren Karstadt-Gebäude unterkommen? Es gab die Rufe nach einer unbürokratischen Lösung, nach einem Exil für die Horror-Theater-Macher*innen. Aber von Seiten der Sprinkenhof GmbH und der Bezirksverwaltung hieß es kühl: nicht machbar. In einem Gebäude, das fast vollständig leer steht und für 300.000 Euro aufgehübscht wurde, findet sich kein Platz für ein abgebranntes Theater? Das ist das Gegenteil von dem, was Interurban mit ihren Leuchtschriften gefordert hat. Die Stadt gehört eben doch nicht allen, sondern vor allem denen, die in die Verwaltungsstrukturen passen.

Aber Harburg wäre nicht Harburg, wenn es nicht auch diese wunderbare Resilienz gäbe. Inmitten der Trümmer und der politischen Ränkespiele startete die 10. SuedLese. Ein Jubiläum, das zeigt, wie tief die Literatur in diesem Bezirk verwurzelt ist. Heiko Langanke und sein Team haben bewiesen, dass man kein Millionenbudget braucht, um ein Festival von regionaler Bedeutung zu stemmen. Wir müssen hier auch mal mit den Mythen aufräumen: Nein, Fatma Aydemir, Gregor Gysi oder Kirsten Boie waren bei dieser zehnten Ausgabe nicht dabei. Sie waren Gäste in der Vergangenheit, aber die SuedLese 2025 brauchte diese großen Namen gar nicht, um zu glänzen.

Die Stärke dieses Festivals liegt in der persönlichen Begegnung. Wenn Autor*innen und Orte sich selbst suchen und finden, entsteht eine Magie, die kein kuratiertes Event von der Stange bieten kann. Ob in den Schreibwerkstätten, bei den Lesungen in Heimfeld oder bei der Ladies Crime Night im Speicher am Kaufhauskanal – die SuedLese ist das pulsierende Herz der Harburger Kulturszene. Sie ist nahbar, sie ist echt und sie ist unkaputtbar.

Und es gab noch mehr Lichtblicke. Das Stadtmuseum Harburg brachte mit dem Buch Von Portugiesen in Hamburg ein Werk heraus, das 60 Jahre Migrationsgeschichte würdigt. Das ist genau die Art von Kulturarbeit, die wir brauchen: Geschichten von Menschen für Menschen, 60 Biografien, die zeigen, wie vielfältig unsere Gesellschaft ist. Gleichzeitig feierte Schloss Agathenburg mit der Karikaturenausstellung Feierabend? den scharfen Blick der Zeichner*innen auf unsere Absurditäten. Dass der Relaunch des Portals sued-kultur.de pünktlich zum Jubiläum der SuedLese online ging, war die digitale Kirsche auf der Sahnehaube. Endlich gibt es wieder eine zentrale Anlaufstelle für alle Kulturinteressierten, die barrierefrei und modern über das Geschehen im Süden informiert.

Wenn wir also auf dieses erste Quartal zurückblicken, sehen wir ein Harburg in Bewegung. Wir sehen die Investitionen in den Planeten Harburg, die zwar gut sind, aber nach Wahlkampf schmecken. Wir sehen die eiskalte Schulter der Verwaltung gegenüber den Brandopfern des Miskatonic-Theaters. Und wir sehen die wunderbare Energie der Literat*innen und Künstler*innen, die sich ihren Raum einfach nehmen.

Harburg ist ein Ort der Widersprüche. Es ist der Ort, an dem eine Museumsdependance mit viel Pomp eröffnet wird, während ein paar Straßen weiter ein kleines Theater um seine Existenz bettelt. Es ist der Ort, an dem man sich fragt, ob die Stadt wirklich für alle da ist. Aber es ist vor allem der Ort, an dem wir als Redakteur*innen und Bürger*innen genau hinschauen müssen. Wir dürfen uns nicht von den schönen Pressemitteilungen einlullen lassen. Wir müssen die kritischen Fragen stellen, die Interurban im Januar an die Fassade leuchtete.

Das Jahr 2025 hat gerade erst angefangen, und der Puls von Harburg rast bereits. Die SuedLese zeigte, wie viel Potenzial in Harburgs Nachbarschaften steckt. Der Planet Harburg musste nun beweisen, dass er mehr ist als nur eine Ausstellungsfläche für die Stadtgeschichte – er musste ein lebendiger Ort für die Menschen von heute werden. Und dann das Schicksal des Miskatonic-Theaters. Wird in 2025  noch eine Lösung gefunden werden, die diesen Namen auch verdient?

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Großes Finale endet mit Mord- und Totschlag https://www.tiefgang.net/grosses-finale-endet-mit-mord-und-totschlag/ Fri, 04 Apr 2025 22:24:17 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11646 [...]]]> Die 10. SuedLese Literaturtage 2025 gehen in die vierte und letzte Woche. Zum Finale gibt es große literarische Mordstimmung mit der Ladies Crime Night!

 Das Programm der vierten und letzten Woche:

So., 06. Apr., 15 Uhr: Anke Loose – Schmeckt! (ab 6 J.), Eintritt frei /Spende erwünscht!

Elbdeich e.V., Moorburger Elbdeich 249, 21079 Hamburg-Moorburg

interaktive Lesung für Kinder ab 6 Jahren!

Essen und Trinken, Körper und Seele, Gesundheit und Genießen – all das gehört zu unserer Ernährung dazu.
Warum bekommen wir Hunger? Können wir im Kopfstand trinken? Wieso verändert sich das Schmecken, wenn wir die Nase zuhalten? Wie essen wir gesund und lecker? Weshalb macht gemeinsam essen Spaß? Und was mögen Menschen anderswo?
Ein Buch prall gefüllt mit unterhaltsamem Wissen über Essen und Trinken, Körper und Seele, Nährstoffe und Vitamine, gespickt mit Rezepten, Anregungen und witzigen Fakten.

Foto: Matthias Kopp

So., 06. Apr., 16 Uhr: Anna Lisa Azur & Michael Klütgens – “Mann kann. Feminis Muss!”, Eintritt frei / Spende erwünscht

Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Str. 9, 21075 Hamburg-Heimfeld

“Mann kann. Feminis Muss!” – Anna Lisa Azur und Michael Klütgens bewegen sich irgendwo zwischen Poetry Slam und Comedy, lieben die Bühne und dachten sich nun, ihre Küchentischgespräche würden auch gut in ein Mikrofon passen. Dabei ist das, was die zwei zu sagen haben, mehr als nur das. Kein Thema ist ihnen zu trocken oder zu würzig, um nicht drüber zu schreiben, zu reimen oder ein spritziges Comedy Set zu schreiben! Es geht um brandaktuelle Themen, aber auch um Geschichte, Feminismus und die gute alte Familie. Wer den beiden lauscht, bekommt das Gefühl direkt mit ihnen am Küchentisch zu sitzen. Staubig und langweilig wird’s bei den beiden nie. Wenn ihr also Lust auf richtig gute Unterhaltung mit Literatur und großen Lachern habt, dann solltet ihr diesen Abend nicht verpassen!

Michael Klütgens erzählt den Menschen gerne, er stamme von einer schwedischen Prinzessin ab. Das mag zwar nicht stimmen, ist aber um einiges interessanter als die Tatsache, dass er ein deutschsprachiger Belgier ist und Literatur studiert hat.

Anna Lisa Azur, wurde 1998 in Remscheid geboren, der regenreichsten Stadt Deutschlands. Von schlechtem Wetter lässt sich sie allerdings nicht aufhalten. In drei Sprachen und fünf Ländern steht Anna Lisa regelmäßig auf der Bühne und nahm an Landesmeisterschaften und der deutschsprachigen Meisterschaft teil.

Mo., 07. Apr., 19 Uhr: Präsentation der Schreibwerkstatt „Leicht wie eine Feder“, Eintritt frei

Sozialkontor HH-Süd, Knoopstr. 1, 21073 HH-Harburg

 Das Schreiblabor liest: Leicht wie eine Feder

Bei der Lesung kredenzen die Teilnehmenden der vorangegangenen Schreibwerkstatt eine Auswahl der erlesensten Kurzprosa und Lyrik. Seit vielen Jahren gibt es das „Schreiblabor“ für ALLE im Treffpunkt Süd des Sozialkontors. Und jedes Mal entstehen überraschende, poetische, witzige oder auch zarte Kunstwerke der Worte.

Lasst euch an diesem Abend mitnehmen und vielleicht auch neugierig darauf machen, das nächste Mal selbst den Stift in die Hand zu nehmen. Die Autor*innen sind anwesend, präsentieren ihre Werke und freuen sich auf den Austausch mit den Gästen der Lesung.

 NEU HINZUGEKOMMEN – NICHT IM GEDRUCKTEN PROGRAMMHEFT!

Mi., 09. Apr., 19 Uhr: Sonic Fabrics – Lagos to Hamburg Networks, Eintritt frei / Spende erbeten

Kultur Wohnzimmer / Gloria Tunnel, Lüneburger Str. 1, 21073 Hamburg-Harburg

„Sonic Fabrics – Lagos to Hamburg Networks“ ist ein interdisziplinäres Projekt, das die klanglichen, visuellen und kulturellen Überschneidungen zwischen Lagos (Nigeria) und Hamburg untersucht. Das von Nadja Rix, Joana Welteke und Jere Ikongio im Rahmen einer Residency am ligeti zentrum Harburg entwickelte Projekt untersucht historische Handelsverbindungen, insbesondere den kolonialen Handel von Dutch Wax Fabric (niederländischer Waxprint), und interpretiert diese Erzählungen durch zeitgenössische partizipatorische Kunstpraktiken neu. Die Arbeit wird während der SuedLese 2025 im Kultur Wohnzimmer in Harburg präsentiert.

Historischer Kontext

Das Projekt setzt sich kritisch mit der Rolle Hamburgs während der Kolonialzeit auseinander, als die Stadt ein zentraler Knotenpunkt in den Handelsnetzwerken war, die Westeuropa mit Westafrika verbanden. Historisch gesehen erleichterte Hamburg nicht nur den Export von Stoffmustern, sondern wurde auch zu einer einflussreichen Drehscheibe für den deutschen Handel in der Region. Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt, wie koloniale Handelspraktiken, wie der Handel von holländischen Wachsstoffen, zur Herausbildung kultureller Identitäten und städtischer Infrastrukturen beitrugen.

 Mi., 09. Apr., 18.30h: Maiken Nielsen – Die Frau, die es nicht mehr gibt, Eintritt: 5,- €

Maiken Nielsen (Foto PR)

 

PHNX Aparthotel Hamburg, Sofalounge, Hannoversche Straße 88, 21079 Hamburg-Harburg

Provence, Mitte der 1980er: Während in der politisch aufgeheizten Bundesrepublik die RAF Terror verbreitet, verschlägt es die junge Hamburger Fotografin Alex auf ihrer Europa-Reise ins Lubéron-Gebirge – ebenso Mikrokosmos aus Künstlern und Intellektuellen, wie Versteck für jene, die nicht gefunden werden wollen. Alex trifft auf Berühmtheiten wie Leonard Cohen und Isabelle Adjani. Aber auch auf die mysteriöse Mado, Mitglied einer Gruppe Straßenkünstler. Immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Gesichtern ist Alex fasziniert von Mado. Mit ihr, Fantomas und Loïc verbringt sie einen Großteil ihrer Zeit.  Dann verschwindet Mado spurlos. Erst über dreißig Jahre später begegnen sich die beiden Frauen wieder. Doch Mado gibt vor, eine andere zu sein …

Maiken Nielsen, Jg.  1965, auf Frachtschiffen groß geworden, reiste nach dem Abitur in Hamburg sie ein Jahr lang per Anhalter durch Europa, studierte u.a. Linguistik in Aix-en-Provence, liest und spricht sechs Sprachen und arbeitet als Autorin, Reporterin und Rundfunksprecherin für das NDR Fernsehen.

Do, 10. Apr., 19 Uhr: Joachim Frank – Mädchen mit rotem Auge, Eintritt frei / Spende erwünscht

Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 Hamburg-Heimfeld

Die Schaffenskrise der Malerin Carmen wird zur Chance eines erstklassigen Kopisten. Mit seiner Hilfe entsteht eine neue Phase ihrer Werke, die Experten und Publikum begeistert. Für beide eröffnen sich ungeahnte Perspektiven in der Welt der Kunst, und auch allen anderen Beteiligten wie Händlern und Galeristen winkt eine Menge Geld. Aber es ist ein Balanceakt auf hochgespanntem Seil, den nicht nur die schöne Jitka – das Mädchen mit dem roten Auge – zerstören könnte.

Frisch gedruckt, schon bei der SuedLese: Ein satirisch grundierter Gesellschaftsroman, der rund um die Welt der Kunst und des Kunstmarktes spielt. Hamburg, die Ostsee und Marienbad sind seine Schauplätze. Spannend, witzig, erstaunlich.

Joachim Frank wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Kurzgeschichtenpreis der Hamburger Autorenvereinigung und dem Literaturpreis des Erwin-Strittmatter-Vereins in Brandenburg.

Sabine Lehmbeck (Foto: Lonie Schnmieta)

Do., 10. Apr., 19 Uhr: Sabine Lehmbeck – Benefiz, Eintritt: 8,- €

Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstraße 47a21073 Hamburg-Harburg

Acht Frauen, acht Lebenswege, die miteinander verknüpft sind. Jede hat ihre eigenen Lebens­träume, ihre Herkunft, ihre Ängste, Abhängigkei­ten, Glücksmomente und ihre eigenen Lebens­umstände.

Welche davon können wir selbst ändern, welche nicht? Und was lässt sich zusammen am besten meistern? Ein Plädoyer für die Kraft der Solidari­tät und das Ausleben von Leidenschaften.

Der zweite Roman der Autorin und Buchhändle­rin Sabine Lehmbeck, Jahrgang 1969 erschien im letzten Herbst im Ultraviolett Verlag. Die Auto­rin lebt in der Winsener Elbmarsch und hat sich schon immer gerne mit Frauenpolitik und der Schere zwischen arm und reich beschäftigt.

An diesem Abend liest die Autorin aus ihrem Buch und lädt zum Austausch und zur Diskussion ein.

Nach der Lesung gibt es ein kleines Quiz. Kartenvorverkauf in der Bücherhalle Harburg

Do, 10. Apr., 09.30 Uhr: Julia Neuhaus & Till Penzek – Und was passiert jetzt?, 7 bis 9 Jahre · Eintritt frei / Anmeldung erforderlich;

Bücherhalle Wilhelmsburg, Vogelhüttendeich 45, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg

Julia Neuhaus und Till Penzek haben ein neues spannendes Buch gestaltet: Jede Doppelseite zeigt eine merkwürdige Situation, bei deren Betrachtung man sich fragt: „Und was passiert jetzt?“ Ist der Riesenroboter gefährlich? Was hat der Tintenfisch in der Küche vor? Wird sich der nächtliche Einbrecher vor den kleinen Geistern erschrecken?

Gemeinsam betrachten wir die Bilder und entwickeln im Gespräch verrückte Theorien, was wohl Absurdes passieren könnte. Hier ist genaues Hinschauen und Phantasie gefragt: Wir erfinden Instant-Geschichten!

Das Besondere am Buch ist aber, dass es zu jedem Bild kleine Trickfilm gibt, den wir uns nach dem Fabulieren ansehen. Dieser erzählt die Variante einer Fortführung der jeweiligen Geschichte. Aber wer weiß, vielleicht war eure Geschichte ja viel spannender… Lasst euch überraschen! Zur Lesung kommt entweder Illustratorin Julia Neuhaus oder Autor und Trickfilmmacher Till Penzek.

Für 2.-4. Klasse und bis zu 25 Kinder.

Bitte melden Sie sich und Ihre Klasse bei uns an: vor Ort, telefonisch oder per Mail unter wilhelmsburg@buecherhallen.de 

Do., 10. Apr., 19 Uhr: Slam zum Thema „Angekommen“

Schule Maretstraße (Aula), Maretstr. 50, 21073 Hamburg-Harburg

Eine Veranstaltung des Harburger Integrationsrats

Der Harburger Integrationsrat lud im Vorfeld unter 30-Jährige ein, zum Thema „Angekommen?!“ Gedanken, Gedichte, Geschichten oder andere Texte in Sprachen ihrer Wahl einzureichen. Nun werden die Ergebnisse in einer Art Slam präsentiert.

Fr., 11. Apr., 19 Uhr: Heike Rolshoven / Lona Frießner – musikalische Lesung, Eintritt frei / Spende erwünscht

Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumannstr. 9, 21075 Hamburg-Heimfeld

Eine musikalische Lesung des Vereins ContraZt e.V.

Den Lebensbogen vom jungen Menschlein bis zu seinem Alter, den entwickelt die Autorin anhand dreier Erzählungen.

Schwingende Melodien umtanzen die Worte, wachsen an und schwellen ab – wie das Leben selbst…

Klassische und jazzige Stücke gespielt an der Violine von der Musikerin Lona Frießner (studierte an der Hochschule für Musik & Theater Hamburg und arbeitet als Musiktherapeutin in Harburg)

Text und Malerei präsentiert von der Harburger Künstlerin Heike Rolshoven (studierte Kunsttherapeutin)

(c) Jan Northoff Photography

Sa., 12. Apr., 19.30 Uhr: Peter Urban – On Air (Erinnerungen an mein Leben mit der Musik), Eintritt: 9 | 12 | 16 €

JoLa im Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg-Neugraben

Seit Jahrzehnten prägt Peter Urban die deut­sche Radiolandschaft – als legendär trockener Kommentator des Eurovision Song Contests, als Moderator verschiedener Musiksendungen, in­zwischen auch als Podcaster.

Offen und unprätentiös beobachtet er seit fast 50 Jahren als Popexperte die nationale und internationale Musikszene und hat in seiner lan­gen Laufbahn unzählige Popgrößen getroffen, interviewt und porträtiert – von Keith Richards über Yoko Ono zu David Bowie, Elton John, Joni Mitchell, Harry Belafonte und Eric Clapton.

Mit diesem Buch legt er nun seine Memoiren vor, den Soundtrack eines Lebens, das beruflich wie privat immer von der Musik geprägt war. Das Buch „On Air“ erzählt von einem bewegten Leben und ist zugleich ein Stück internationaler Musikgeschichte made in Hamburg.

Sa., 12. Apr., 10:15 Uhr: Volker Butenschön – Handlettering – schöne Buchstaben zeichnen, pinseln, dekorieren

VHS-Zentrum Harburg Carrée, Eddelbüttelstraße 47a, 21073 Hamburg-Harburg

Kurs im Rahmen der SuedLese

Es werden Grundlagen für das Gestalten von Handlettering-Schriftbildern vermittelt: klassische Druckschriften skizzieren, kalligrafische Federzüge ausprobieren, das Arbeiten mit Brushpens/Pinselstiften. Anschließend können daraus in der Kombination eigene kleine Buchstabenwerke und Schriftkarten entwickelt werden. Der Kurs findet im Rahmen von „SuedLese – Literaturtage im Süden“ statt Im Kurs werden 4 € als Lehrmittel- und Materialkostenumlage eingesammelt.

Bitte mitbringen: Kariertes Papier, bei Bedarf Karten. Lineal, Bleistift, Radiergummi, Fineliner schwarz. Falls vorhanden: Fineliner und Filzstifte in weiteren Farben, Pinselstifte/Brushpens.

Kurskosten: 47€.  Auf der Website der VHS finden sie Informationen zu unseren Ermäßigungen.

Anmeldung erforderlich mit Kursnummer: P10192SHH15 unter www.vhs-hamburg.de oder Hotline: 040 60929-5555

Volker Butenschön: Studium an der Kieler Muthesius-Hochschule, Schwerpunkt Schriftgestaltung; Klassische Printwerbung mit Schwerpunkt Editorial-Design. Als Grafik- und Webdesigner in Lüneburg freiberuflich tätig, seit vielen Jahren leidenschaftlich engagiert in der Kalligrafie, Fortbildungen u.a. bei Torsten Kolle, Mari Bohley, Brigitte Schrader

Sa., 12. Apr., 11 Uhr,  Christian Baudy – Robert’s Teddy – Roberts Teddy, Eintritt frei

ContraZt e.V./ AWO-Kita Denickestraße, Denickestraße 52a, 21073 Hamburg

Ab 4 Jahren – zweisprachige Kita-Lesung

Deutsch- und englischsprachig nimmt der Autor die vier- bis sechsjährige Zuhörerschaft mit auf eine interaktive Suche nach Roberts Lieblingsstofftier, einem weißen Teddy. Der Junge fragt so lange im ganzen Haus herum, bis er seinen Teddy gefunden hat. Anhand der herzigen Illustrationen in Großformat von Ines Kirchhoff können die Kinder das Geschehen mit großen Bildern visuell verfolgen und sich bei verschiedenen (Sprach-) Aufgaben aktiv einbringen.

Christian Baudy ist Anglist und promovierte Sprachvermittler und arbeitet freiberuflich als Online-Journalist, Bildungsakteur und KI-freier Übersetzer. Er liest, malt und fotografiert gern und schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und Kinderbücher – auf Deutsch und Englisch.

So., 13. Apr., 11:00 Uhr: Jutta Martens: Szenisch-kreatives Schreiben – die Kunst, lebendig zu erzählen; Gebühr: 42,- €

VHS-Zentrum Harburg Carrée, Eddelbüttelstraße 47a, 21073 Hamburg-Harburg

Kurs im Rahmen der SuedLese

In diesem Kurs entdecken Sie, wie Sie durch kreative Techniken und szenisches Schreiben fesselnde Geschichten entwickeln. Wir erproben authentische Charaktere zu erschaffen und emotionale Szenen wirkungsvoll darzustellen. Der Kurs bietet Ihnen nicht nur eine Einführung in die Grundlagen des szenischen Schreibens, sondern auch die Möglichkeit, Ihre Texte spielerisch und mit Theatermethoden auszuprobieren. Durch praktische Übungen und kreative Ansätze erleben Sie, wie Sie Ihre Erzählungen lebendig und überzeugend gestalten können.

Bitte etwas zu Schreiben mitbringen (Stift, Notizbuch).

Kurskosten: 42€.  Auf der Website der VHS finden sie Informationen zu unseren Ermäßigungen.

Anmeldung erforderlich mit Kursnummer: P10910SHH37 unter https://www.vhs-hamburg.de oder Hotline: 040 60929-5555

Jutta Martens, (geb. 1963) führten berufliche Umwege über das Studium sowie der Praxis der Sozialpädagogik zum Theater, das sie bereits mit 12 Jahren für sich entdeckte. Das  Theaterspiel lässt sie seitdem nicht mehr los.

Jutta Martens ist qualifizierte Theater- und Tanzpädagogin, pädagogische Rollenspielleitung und Jugendleiterin in interkulturellen Begegnungen, die auch mit eigenen Schauspielauftritten überzeugt.

Sie lässt ihre Theaterleidenschaft und ihre Berufs- und Lebenserfahrungen aus der mehr als 18-jährigen Selbständigkeit, aus internationalen Austausch-Inszenierungen und aus eigenen Schauspielauftritten mit in ihre Kurse einfließen. „Es ist mir eine Freude, dies an andere Menschen weiter zu geben.“

Die Teilnehmenden, die sich auf spielerischen Wegen ausprobieren möchten, sind begeistert von der authentischen Spielfreude und dem Humor der „Theaterfrau“, wie sie von ihren Jüngsten genannt wird, der Erfahrung und phantasievollen Flexibilität und kreativen Vielfalt.

Regine Seemann bei einer Ladies Crime Night, (Foto: privat)

Mo., 14. Apr, 19 Uhr: Ladies Crime Night – Spannung bis zum Sch(l)uss, Eintritt: 10,-€

Speicher am Kaufhauskanal, Blohmstraße 22, 21079 Hamburg

Ob Dschungel, Inselwelt, Großstadt oder Dorf – sie sind allesamt Schauplätze in der Phantasie der Mörderischen Schwestern aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Und schon der nächste Urlaubsort kann Tatort eines Verbrechens sein.

In der Ladies Crime Night lesen sieben Autorinnen gegen die Zeit. Ob Polizeiroman, Cosy-Krimi oder Thriller: Hier wird gemordet, gelogen, gestohlen, ermittelt und überführt. Fällt ein Schuss, bricht die Lesende sofort ab und die nächste betritt die Bühne. Die Vorleserinnen der Ladies Crime Night sind Mitglieder der Mörderischen Schwestern e. V., ein internationales Netzwerk, das die von Frauen verfasste, deutschsprachige Kriminalliteratur seit über 25 Jahren aktiv auf mehreren Ebenen fördert.

Heute bei der Ladies Crime Night dabei: Carola Christiansen, Franziska Henze, Regine Seemann, Marley Alexis Owen, Sylvia Bergman, Elisabeth Grimm und Alex Roller!

 

 Über die SuedLese:

Die SuedLese Literaturtage sind ein jährlich stattfindendes Festival, das die Literaturszene im Süden Hamburgs feiert. Mit einem vielfältigen Programm aus Lesungen, Gesprächen und Veranstaltungen bietet die SuedLese ein einzigartiges Erlebnis für Literaturbegeisterte jeden Alters.

Weitere Informationen

Das gesamte Programm der 10. SuedLese Literaturtage finden Sie online unter www.suedlese.de.

Die SuedLese Literaturtage werden gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Bezirken HH-Mitte und HH-Harburg sowie zahlreichen Anzeigenkunden.

 

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Vom Wohnzimmer zur Rosentreppe https://www.tiefgang.net/vom-wohnzimmer-zur-rosentreppe/ Fri, 28 Mar 2025 23:40:03 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11627 [...]]]> Bei den SuedLese Literaturtage 2025 gibt es immer wieder neue „Orte der Worte“ und Literarisches zu entdecken. In der dritten Woche geht´s in ein Wohnzimmer und zur Rosentreppe.

Das Programm der dritten Woche:

So., 30. Mrz, 15 Uhr: Wohnzimmerlesung: Claus-Peter Rathjen liest Hans-Joachim Meyer (platt), Eintritt /Spende erbeten

Claus-Peter Rathjen, Hastedtstraße 34, 21073 Hamburg

Hans-Joachim Meyer schrieb ungewöhnliche Kurzgeschichten auf niederdeutsch oder „platt“. Er lebte in Harburg und nun in einem Pflegeheim in Farmsen. Durch eine Sprachbehinderung konnte er sein schriftstellerisches Werk nie selber vortragen, konzentrierte sich aber – was in der plattdeutschen Literatur einmalig ist – auf Kurzgeschichten in Harburg-Wilhelmsburg und Themen Deutschlands dunkelster Geschichte: dem Leben von Zwangsarbeitern oder Widerständlern oder die ein schwules Comingout von jungen oder älteren Menschen als Inhalt haben. Hier werden „einfache“ Menschen gewürdigt, die sogenannten kleinen Leute, die Dinge taten und Widerstand leisteten, mit denen sie mit dem Tode hätten bestraft werden können.

Rathjen würdigt mit dieser Lesung das Meyersche Werk und die Art, wie mit plattdeutscher Sprache durchaus ernsthafte Themen geschildert werden können.

Nach der etwa einstündigen Lesung, haben die Besucher bei Kaffee, Tee und Kuchen Gelegenheit zu Gesprächen. Um eine angemessene Spende in den Hut wird gebeten.

Die Besucherzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung per Email info@claus-peter-rathjen.de oder 040 302 34 861 (AB) ist unbedingt erforderlich.

So., 30. Mrz., 12 Uhr: Anke Wistinghausen – Kreative Figurenentwicklung: Divers, vielfältig und bunt

VHS-Zentrum Harburg Carrée, Eddelbüttelstraße 47a, 212073 Hamburg-Harburg

Kurs im Rahmen der SuedLese

Das Herzstück von Geschichten sind die Figuren. Je bunter, vielfältiger und diverser diese Figuren gestaltet und geschrieben werden, desto lebendiger, zeitgemäßer und interessanter sind die Geschichten.  Egal, ob es sich um die Entwicklung eines Drehbuchs, eines Romanprojekts oder einer Kurzgeschichte handelt.  Je weniger Stereotyp, je weniger Klischee, umso spannender für die Lesenden. Wir stellen uns Fragen wie: Welche Merkmale, Charaktereigenschaften und Handlungsweisen hat meine Hauptfigur? Wie spricht sie und sieht sie aus? Können sich Lesende mit der Figur identifizieren? An diesem Kurstag konzentrieren wir uns auf die Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen unsere Figuren zum Leben zu erwecken und die Leser:innen zu fesseln.

Bitte Schreibutensilien (Papier und Stift oder Laptop) mitbringen.

Kurskosten: 32€.  Auf der Website der VHS finden sie Informationen zu unseren Ermäßigungen. Anmeldung erforderlich mit Kursnummer: P10550SHH08 unter www. vhs-hamburg.de oder Hotline: 040 60929-5555

 

Do., 03. Apr., 10.15 Uhr: Martin Verg – Typisch deutsch … was soll das denn bitteschön sein? Eintritt frei

Bücherhalle Harburg Eddelbüttelstraße 47a 21073 Hamburg-Harburg, www.buecherhallen.de/harburg; für Schulklassen 5–10

Typisch deutsch – was soll das denn bitteschön sein? Und wie erklärt man es Kindern. Nicht ernst und trocken, sondern bunt und überraschend. Der Journalist und Autor Martin Verg und der Foto-Künstler Jan von Holleben haben sich auf den Weg durch Deutschland gemacht und haben für ihr neues Buch 100 Dinge zusammengesammelt. Von Adventskranz und Autobahn, über Brot oder Buchdruck, Dauerwelle, Döner, Einbauküche, Fahrrad und Fußball bis zu Wolf und Wurst, Zahlen und Zugspitze ist ein ebenso erstaunlicher wie lehrreicher Reigen entstanden. Den präsentiert Martin Verg in seiner interaktiven Lesung – und lädt dabei sein junges Publikum zur eigenen Reflexion ein: Und jetzt ihr, was ist für euch typisch deutsch?

Martin Verg ist Autor, Journalist und Moderator und richtet sich vorwiegend an ein junges Publikum.

Do., 03. Apr., 19 Uhr: Frank Littek – Sechs Tage im Juli, Eintritt: 10,- €

Buchhandlung am Sand, Hölertwiete 5, 21073 Hamburg-Harburg

Hamburg im Juli 1943. Trotz des Krieges ist die Elbmetropole bisher von großen Bombenangriffen verschont geblieben. Seit Wochen lastet drückende Sommerhitze über der Stadt. Die junge Paula genießt die ungewöhnlich heißen Tage und blüht auf, als sie Johannes kennenlernt, einen Arbeiter aus Hammerbrook. Er stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie spazieren bei heimlichen Treffen an der Elbe, machen Spritztouren ins Umland … und verlieben sich. Doch dann endet die Unbeschwertheit der Jugend abrupt. In einer nie dagewesenen Angriffswelle wird die Stadt mit der harten Kriegsrealität konfrontiert und schon bald ist klar: Hamburg soll ausgelöscht werden. Die Operation Gomorrha hat begonnen – und nicht nur Paula und Johannes müssen um ihr Leben kämpfen.

„Sechs Tage im Juli“ erzählt die dramatischen Ereignisse aus der Perspektive von sieben jungen Frauen und Männern, die im Angesicht des Grauens über sich hinauswachsen, ihr bisheriges Denken in Frage stellen und von denen einige trotz allem ihr Glück finden.

Frank Littek, geboren in Bremen, ist freier Journalist und Buchautor. Der Wirtschaftswissenschaftler hat rund 40 Bücher veröffentlicht, darunter neben zwei Romanen zahlreiche Kinder-, Jugend- und Sachbücher. Er lebt und arbeitet in der Nähe von Hamburg.

Fr., 04. Apr., 19 Uhr: Ulrich Lubda: ausgewählte Lyrik und Prosa, Eintritt frei / Spende erbeten
Alles wird schön, Friedrich-Naumannstraße 27, 21075 HH- Heimfeld

Ulrich Lubda präsentiert eine Auswahl an teils sehr persönlichen, vor allem aber lokal verankerten Texten aus Lyrik und Prosa.

So zu seiner Tante Gertrud „Dudu“ Bloch, 1905-42, die Euthanasieopfer der Nazis war und zu der es eine Stolpersteinverlegung im Jahr 2024 gab. Zu Frank „Lenny“ Böhnke, 1961-ca.1986, Conterganopfer, Schauspieler und Szenekünstler in Harburg. Zu Hans-Werner Krunke (alias Frank Dohl), 1941-1992, schwuler Lehrer und Schriftsteller in Harburg und Hamburg sowie dem 2020 verstorbenen Poeten Volker Maaßen, 1943-2020. Er war Frauen- und Krebsarzt in Harburg, Dichter in Harburg und Hamburg und dafür weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Sa., 05. Apr., 19 Uhr: Burbach, Baudy & Baudy: Poetry in Motion – Dichte Komposition aus Lyrik und Tanz, Eintritt frei / Spende erwünscht

ContraZt e.V  / Treffpunkhaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9-11, 21075 Hamburg

Poesie ist Emotion, Melodie, Bewegung, Rhythmus und Tanz. In lyrischen Zwiegesprächen, widerstreitend oder harmonisch geeint, durchstreifen die Autor:innen mit ihren kurzen lyrischen Sequenzen die Höhen und Tiefen menschlicher Existenz. Bewegtes und Bewegendes fließen rhythmisch in Zeit und Raum. Es geht um Gleichgewicht und Gegnerschaft, Kollaps und Krisen, Verlust und Verletzung, Heilung und Höhenflüge, Selbstbehauptung und Sonnengesang.

Die einzelnen Lese-Blöcke setzt Ulrike Burbach mit ihren musikalisch unterlegten, expressiven Tanzminiaturen kunstvoll in Szene. Ausgewählte Malereien von Christian Baudy stimmen die Zuhörerschaft auf die lyrischen Texte und Tanzeinlagen ein.

Sa, 5. April, 12 – 18 Uhr: Schreibworkshop & Lesung am Bücherschrank Rosentreppe

Tagsüber kreativ schreiben, am Abend präsentieren

Los geht’s am gefüllten Bücherschrank. Zufällig von dir ausgewählte Bücher bieten überraschende Anregungen. Bei dieser einzigartigen Schreibwerkstatt wirken zusammen: die Kraft des Zufalls, die Energie der Gleichgesinnten und die fachkundige und humorvolle Leitung mit vielerlei Übungen.

Dieser Schreibworkshop nimmt Schreiberfahrene ebenso wie Neugierige mit auf die Reise der Worte.

Start ist am Bücherschrank Rosentreppe, dann geht es ins benachbarte Stadtteilbüro „Wir in Wilstorf“ (Winsener Str. 19). Am Ende bereiten wir unsere Texte vor für die anschließende Lesung.  Lesen ist kein Muss, bringt aber viel Spaß!

Leitung: Bärbel (Bascha) Wegner, Autorin, und Jörn Waßmund, Theaterregisseur und Autor.

Infos und Anmeldung hier: post@kulturundmehr.org

Sa, 5. April, 19 Uhr: Öffentliche Lesung am Bücherschrank 

Ort: Bücherschrank Rosentreppe / Rosentreppe 1 / 21079 Hamburg-Wilstorf

Beste Texte des Schreibworkshops Rosentreppe

Wer Lust auf spontane Straßenliteratur hat, ist hier richtig, Dargeboten werden die an diesem Tag im Workshop entstandenen unterschiedlichen Werke. Faszinierend, wozu zufällige Fundstücke aus dem Bücherschrank inspirieren können: So gab beim letzten Mal ein mit geschlossenen Augen gewähltes Physikbuch den Impuls für einen fantastischen Text. Lasst euch mitnehmen und überraschen von der Vielfalt der besten Texte der Schreibwerkstatt!

Der Besuch der Lesung ist kostenlos, bitte ein Sitzkissen mitbringen.

Die Lesung findet direkt unten an der Treppe am Bücherschrank statt. Dazu einfach in die Straße Rosentreppe 100 Meter hineingehen, über die Toreinfahrt von der Winsener Straße in Richtung EBV.

Bei Regen im Stadtteilbüro, Winsener Str. 19, 21077 Hamburg

 

Sa., 05.04. und So., 06.04.25, 10-17 Uhr, 2 Termine

Schreibwerkstatt: Kurzkrimi

Online-Kurs im Rahmen der SuedLese

Ein Wald oder ein Park, ein Bahnhof oder eine Bushaltestelle – was für Verbrechen könnten sich hier abspielen, welche Figuren mit hinreichend krimineller Energie fühlen sich wohl angezogen von solchen Orten? In dieser Schreibwerkstatt sondieren wir mögliche Täter und Opfer, gewinnen verschiedenen Szenerien spannende und überraschende Wendungen ab.

Mit Hilfe der Techniken des „Creative Writing“ entwerfen wir lebendige Figuren und dramaturgisch stimmige Plots, und so nähern wir uns Schritt für Schritt einem packenden Kurzkrimi.

Voraussetzung: PC- und Internetgrundkenntnisse, E-Mail-Adresse. Sie benötigen einen Computer mit Internet-Zugang sowie Kamera und Mikro, alternativ ein Tablet. Die Teilnahme mit einem Smartphone ist möglich, aber in den Funktionen eingeschränkt.

Kurskosten: 103 €.  Auf der Website der VHS finden sie Informationen zu unseren Ermäßigungen.

Anmeldung erforderlich mit Kursnummer: P10550MMW08 unter www.vhs-hamburg.de oder

Tel. 60929-5555

Veranstaltungsort: online über Zoom

Ein Angebot der Hamburger Volkshochschule in Wilhelmsburg,

 

Über die SuedLese:

Die SuedLese Literaturtage sind ein jährlich stattfindendes Festival, das die Literaturszene im Süden Hamburgs feiert. Mit einem vielfältigen Programm aus Lesungen, Gesprächen und Veranstaltungen bietet die SuedLese ein einzigartiges Erlebnis für Literaturbegeisterte jeden Alters.

Weitere Informationen

Das gesamte Programm der 10. SuedLese Literaturtage finden Sie online unter www.suedlese.de.

Die SuedLese Literaturtage werden gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Bezirken HH-Mitte und HH-Harburg sowie zahlreichen Anzeigenkunden.

 

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Eine literarische Reise in Hamburgs Süden https://www.tiefgang.net/eine-literarische-reise-in-hamburgs-sueden/ Fri, 14 Mar 2025 23:56:34 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11596 [...]]]> Die SuedLese Literaturtage 2025 entführen Literaturbegeisterte in der zweiten Woche auf eine spannende Entdeckungsreise durch die vielfältige Literaturszene Harburgs.

Projektleiter Heiko Langanke: „Die SuedLese ist mehr als nur ein Literaturfestival. Sie ist ein Fest der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration. Wir laden alle ein, gemeinsam mit uns die Magie der Literatur zu erleben. In der SuedLese spiegeln sich die Vielfalt und der Reichtum unserer Region wider. Wir möchten zeigen, dass Literatur mitten im Leben stattfindet und für jeden etwas zu bieten hat.“

 Das Programm der zweiten Woche:

 Sonntag, 23. März 2025, 16 Uhr: awsLiteratur – JAN CHRISTOPH NERGER, DIETHER SIEGEL und MAREN OSTEN

Ort: Alles wird schön e. V. Friedrich-Naumann-Straße 27 21075 Hamburg-Heimfeld

Mit Jan Christoph Nerger (Jahrgang 1973 in Hamburg, ausgebildeter Erzieher und Bürokauf­mann, Verfasser mehrerer Romane) folgen wir dem weißen Wal, der 1966 rheinaufwärts zog, erleben den Buckelwal, der 1978 vor Rügen er­schien und folgen gleich mehreren Walen in einem futuristischen Forschungs-U-Boot durch den Atlantik in die Nordsee nach Helgoland, um am Ende einen Showdown zwischen Mensch und Wal vor den Färöer-Inseln zu erleben.

Diether Siegel (Jahrgang 1946, ehem. Gymna­siallehrer und „Walkabout-Writer“) führt uns in seinen gesammelten Werken raus in die Natur, an die Elbe („Elb Vertie­fung“) und auf den Turtle Trail nach „Baarz IV“. Mit seinem aktuellsten Streich setzt er ChatGBT & Co „In­ipi oder die KI des Lebens“ entgegen.

Maren Osten (Jahrgang 1977, deutsch-chileni­sche Wurzeln, Linguistik- und Geographiestudi­um, lebt in Hamburg, schreibt Kurzgeschichten, Parabeln & Lyrik) schildert in „Aufstieg und Fall der Trugbilder“ eine sprichwörtlich dunkle Welt, an die die Menschheit sich anzupassen ver­sucht, als ein Diktator mit Trugbildern die Macht ergreift. Allein eine sechsköpfige Gruppe leistet Widerstand.

 

Daniele Palu (c) Ralf Grobe

Sonntag, 23. März, 17 Uhr: DANIELE PALU – Marconi und der tote Krabbenfischer

Ort: JoLa im Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2 21147 Hamburg-Neugraben

Commissario Marconi, Münchner mit italieni­schen Wurzeln, verschlägt es nach St. Peter Ording. Nach dem Tod seines Bruders ist er der Vormund für dessen Kinder Klara und Stefano. Kaum angekommen wird er zum Dienst­stellenleiter der Polizeiwache degradiert – und auf die Probe gestellt: ein toter Krabbenfischer von einer Harpune durchbohrt. Eigentlich Sache der Kripo Flensburg … Während er zu Hause „Spaghetti Krabbonara“ für die Kinder kocht und sich mit dem Jugend-amt herumschlägt, nimmt Marconi mit seinen Kollegen die Ermittlungen auf: Hat Elektro-fischer Henning Voss den Toten auf dem Gewissen, weil er ihm ins Gehege kam? Oder hat eine Umweltschutzorganisation ihre Finger im Spiel, der die Schleppnetzfischerei gegen den Strich geht?

Daniele Palu schreibt als Journalist für viele Magazine und als leitender Autor für den erfolg­reichen True-Crime-Podcast „Hollywood Crime“.

Dienstag, 25. März, 10 Uhr: KATHARINA MAUDER – Agent OO Osterhase in geheimer Mission (ab 4 Jahre)

Ort: Kultur Palast Harburg, Hastedtstraße 30, 21073 Hamburg-Harburg

Es ist doch zum Löffelraufen! Überall wimmelt es von Überwachungskameras, Alarmanlagen und Wachhunden. Wie soll Ole Osterhase bloß seine schönen Ostereier verteilen?!

Zum Glück tüftelt sein guter Freund Quirinius Dachs schon lange an der ultimativen Under­cover-Osterhasen-Ausrüstung. Und mit seinem genialen Spezialanzug samt Ostereier-Ruck­sack-Greifarm, Regenbogen-Rauch-Granaten, Anti-Wachhund-Würstchenschleuder und vielem mehr, wird das Eierverteilen doch ein wahres Agenten-Kinderspiel! Oder etwa doch nicht?

Katharina Mauders Bilderbuch „Agent OO Osterhase in geheimer Mission“ sorgt schon beim Anblick des tollen Covers für neugierig leuchtende Kin­deraugen. Und wenn die Lesung erst einmal startet – mitsamt den tollen Illustrationen von Timo Becker und jeder Menge rasant-gewitzter Agenten-Action – bleibt kein Kinder- oder Hasenauge trocken.

Kinderbuchautorin Katharina Mauder hat zwar schon vieles ausprobiert, aber sich als Geheim­agentin austoben, durfte die ehemalige Verlags­lektorin, Weltreisende, Ultimate-Frisbee-Europa­meisterin und heutige Zwillingsmama bisher nur in ihren Träumen – und in diesem Bilderbuch!

NEU IM PROGRAMM (nicht im gedruckten Programmheft!)

Mi., 26. Mrz., 19.30 Uhr: Rukiye Cankrian – Bei Helga und Latife zu Tee und Kaffee

Ort: internat. Buchhandlung Horizonte, Bremer Str. 6, 21073 Hamburg-Harburg

Erzählungen in Deutsch und Türkisch
Helga aus Deutschland und Latife aus der Türkei hatten sich das Alter ganz anders vorgestellt. Plötzlich verwitwet müssen sie jetzt mit dem Alleinsein zurechtkommen. Sie verwirklichen eine Idee, die selten genug ist: Sie gründen eine Zweier-Wohngemeinschaft in einem ruhigen Viertel Hamburgs. Und es klappt. Das Buch erzählt in Dialogen von ihren sehr unterschiedlichen Lebenswegen, ihren Männern, Kindern und Enkeln und ihrem Umgang mit deren modernen Leben, das sie als betagte Menschen kritisch und offen zugleich beobachten und begleiten. – Und die zwei Genießerinnen zelebrieren jeden Sonntagnachmittag ab drei Uhr eine Kuchenpartie bei ihrem Kaffee oder Tee. Oft mit Besuch von ihren Kindern, aber auch unverdrossen zu zweit, denn sie haben sich viel zu erzählen. Jedes ihrer Themen, sei es aus ihrer Vergangenheit, sei es aus unserer Gegenwart, lädt die Lesenden zum Mitdenken und Mitreden ein.
Fünfzehn deutsch-türkische Geschichten in einem Wendebuch, dazu fünfzehn köstliche Kuchen- und Tortenrezepte – ein kulinarisches Leseerlebnis!

Rukiye Cankiran, geboren 1971 in Hamburg, studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg, machte eine Ausbildung zur Dolmetscherin/Übersetzerin für die türkische Sprache und zur Journalistin. Über zehn Jahre war sie als Dolmetscherin, Übersetzerin, freie Journalistin und Dozentin für die türkische Sprache tätig. Sie arbeitete in diversen Projekten zum Thema Integration und Diversity und legte ihren Schwerpunkt auf Frauenprojekte. Im Rahmen von Projekten etablierte sie Schreibwerkstätten in verschiedenen Einrichtungen und Vereinen. Seit 2022 ist sie als Gleichstellungsbeauftragte in einer Samtgemeinde in Niedersachsen tätig. Ihr Sachbuch Das geraubte Glück erschien 2019 im Herder Verlag.

Freitag, 28. März, 19 Uhr: GERD STANGE – Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis

Ort: Alles wird schön e. V., Friedrich-Naumann-Straße 27 21075 Hamburg-Heimfeld

Gerd Stanges vorrangiges Interesse gilt der Person Rosa Luxemburg. Ihre Briefe, die sie während ihrer Inhaftierung in einem selbst angelegten Gartenstück des Gefängnishofes in Wronke 1917 schrieb, wurden zum Ausgangspunkt des heutigen Rosa Luxemburg Gartens, wo Gerd Stange seit 2004 szenische Lesungen stattfinden lässt. In ihnen collagiert er u.a. Franz Kafka mit Rosa Luxemburg und Hubert Fichte. Stange möchte Nebenräume aus gleicher Zeit oder auch späterer Zeit kreieren, neue Perspektiven und Horizonte für das Publikum und den Hörer auftun. Bewusst nimmt er dabei Brüche und Sprünge hin. Sie sollen neue Denkräume ermöglichen.

Freitag, 28. März, 19 Uhr: DIY-Leseabend

Ort: Sauerkrautfabrik, Kleiner Schippsee 24, 21073 Hamburg-Harburg

Beim DIY-Leseabend bringet ein euch lieb ge­wordenes Buch, einen Text oder eine Broschüre, einen selbstgeschriebenen Text oder was auch immer mit und lesen dann den anderen Vor.

Gerne kann danach über das Gehörte diskutiert und sich ausgetauscht werden.

Wer nicht vorlesen will, muss selbstverständlich auch nicht und kann sich einfach gemütlich in die SKF kuscheln und lauschen.

Dazu gibt es Tee, Kaffee und verschiedene Kaltge­tränke und bestimmt die eine oder andere Kleinig­keit zum snäcken.

Samstag, 29. März, 16 Uhr: MICHAEL EBERT – Die Regenwahrscheinlichkeit beträgt null Prozent

Michael Ebert (Foto: Julia Sellmann)

 

Ort: Buchhandlung am Sand, Hölertwiete 5, 21073 Hamburg-Harburg

Dr. Hannes Hennes, leicht unterforderter Mathelehrer, glücklicher Ehemann und Vater, könnte ein zufriedener Mensch sein. Doch seit dieser demütigenden Sache bei der Nobelpreisverleihung in Stockholm und dem peinlichen Auftritt bei Günther Jauch läuft in seinem Leben alles schief. Natürlich hätte er auch niemals mit dem Jagdgewehr seines besten Freundes schießen dürfen.

Als Hannes erfährt, dass das Gehirn seines Idols, des berühmten Mathematikers Carl Friedrich Gauß, gestohlen wurde, macht er sich auf zu einem Abenteuer, das ihn in ein Luxushotel, in die Katakomben der Charité und in ein gnadenloses Männerseminar führt. Seine Pechsträhne scheint zu enden, als ihm ein geheimnisvoller Wissenschaftler ein unwiderstehliches Angebot unterbreitet. Aber das Schicksal hat noch viel mit ihm vor.

Michael Ebert, 1974 in Freiburg geboren, Chefredakteur des Süddeutsche Zeitung Magazins, wurde für seine journalistische Arbeit bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sein Debüt »Nicht von dieser Welt« führt uns an ein Krankenhaus. Nun der 2. Roman.

Samstag, 29. März, 18 Uhr: BEN WESTPHAL – Der Bulle in der Hafencity

Ort: Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2, 21109 Hamburg-Kirchdorf

Der pensionierte Rauschgiftfahnder Gerd Sehling hilft im Café seiner Nichte in der Hamburger Hafencity als Kellner aus. Doch als ihm dort ein aus früheren Zeiten bekannter Drogendealer bei einem ominösen Treffen auffällt, ist sein Er­mittlerinstinkt geweckt. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Kollegen Tim Dombrowski begibt er sich auf Spurensuche – und gerät mitten in die mörderischen Machenschaften eines internatio­nalen Kartells.

Ben Westphal, 1981 in Hamburg geboren, machte nach dem Abitur eine Ausbildung als Kriminal­beamter. 2006 wechselte er ins Rauschgiftde­zernat. Einige Jahre später begann er, Rausch­gift-Krimis mit Hamburg-Bezug zu schreiben – und was als einmaliges Pensions-geschenk für einen Kollegen begann, wurde zu einer Leidenschaft fürs Schreiben

 

Samstag, 29. März, 20 Uhr: DAGRUN HINTZE – Ballbesitz – Frauen, Männer und Fussball

Ort: Elbdeich e.V., Moorburger Elbdeich 249 21079 Hamburg-Moorburg

Fußballsachverstand bei Frauen leistet einen Beitrag zur Emanzipation. Dagrun Hintze fordert Geschlechtsgenossinnen auf, das Spiel nicht auf 22 Typen zu reduzieren, sondern es als Kulturtechnik zu begreifen. Sie erzählt von ihrer Liebe zum Fußball, von Borussia-Dortmund- Bettwäsche, von intensiven Begegnungen zwischen Anpfiff und Abpfiff, untersucht männliche und weibliche role models zieht Parallelen zu Theater, Literatur und bildenden Kunst.

Dagrun Hintze, geb. 1971 in Lübeck, lebt als freie Autorin in Hamburg. Ihre Theaterstücke wurden in Ulm, Dresden, Hamburg, Aalen und Winterthur uraufgeführt, für ihre Lyrik und Prosa erhielt sie Auszeichnungen. Außerdem publiziert sie über zeitgenössische Kunst und Dokumentartheater.

Sie geht während der Sportschau niemals ans Telefon und hat schon in Borussia-Dortmund- Bettwäsche geschlafen

 

Über die SuedLese:

Die SuedLese Literaturtage sind ein jährlich stattfindendes Festival, das die Literaturszene im Süden Hamburgs feiert. Mit einem vielfältigen Programm aus Lesungen, Gesprächen und Veranstaltungen bietet die SuedLese ein einzigartiges Erlebnis für Literaturbegeisterte jeden Alters.

Weitere Informationen

Das gesamte Programm der 10. SuedLese Literaturtage finden Sie online unter www.suedlese.de.

Die SuedLese Literaturtage werden gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Bezirken HH-Mitte und HH-Harburg sowie zahlreichen Anzeigenkunden.

 

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Von Humor bis Historie https://www.tiefgang.net/von-humor-bis-historie-spannende-lesungen-und-kreative-workshops/ Fri, 07 Mar 2025 23:39:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11576 [...]]]> Die SuedLese Literaturtage 2025 laden vom 16. bis 22. März zu einer spannenden literarischen Reise durch den Süden Hamburgs ein.

Freuen Sie sich auf vielfältige Lesungen, inspirierende Workshops und kreative Veranstaltungen, die Literatur in all ihren Facetten erlebbar machen. Hier ein Überblick über die Highlights der Woche:

 Sonntag, 16. März 2025

  • Burbach, Baudy & Baudy: StattLiteratur – die etwas andere Lesung
    Drei Autoren präsentieren ihre unkonventionellen Texte und laden zu einem literarischen Experiment ein. Lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie neue Perspektiven auf bekannte Themen.
    Zeit: 16:00 Uhr
    Ort: Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 Hamburg-Heimfeld
    Eintritt: Frei, Spenden erbeten
  • Heinrich & Micha – Comedy & Kurzgeschichten
    Ein humorvoller Nachmittag mit dem Duo Heinrich & Micha, die mit ihren Kurzgeschichten und Comedy-Einlagen für beste Unterhaltung sorgen.
    Zeit: 16:30 Uhr
    Ort: Stellwerk, im Bahnhof HH-Harburg, Hannoversche Str. 85, 21079 Hamburg-Harburg
    Eintritt: 6,- Euro oder gerne mehr

Montag, 17. März 2025

  • Leicht wie eine Feder – Schreiblabor für ALLE
    Ein Workshop, der die Kreativität fördert und zum eigenen Schreiben animiert. Unter Anleitung können Teilnehmer ihre Gedanken zu Papier bringen und sich austauschen.
    Zeit: 17:30 Uhr
    Ort: Sozialkontor Treffpunkt HH-Süd, Knoopstraße 1-3, 21073 Hamburg-Harburg
    Kosten: 25 Euro

Dienstag, 18. März 2025

  • 99 Jahre Harburger Stadtpark und 460 Jahre Außenmühlenteich
    Eine historische Lesung, die die Geschichte und Bedeutung dieser beiden Harburger Wahrzeichen beleuchtet. Tauchen Sie ein in die Vergangenheit und erfahren Sie spannende Anekdoten.
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Zur Stumpfen Ecke, Rieckhoffstraße 14, 21073 Hamburg-Harburg
    Eintritt: Frei, Spenden erbeten

Mittwoch, 19. März 2025

  • Schreibwerkstatt: Mit spitzm Stift wird Dicht’rin fit
    Ein Abend voller Poesie und kreativer Wortspiele. Lassen Sie sich von lokalen Dichtern inspirieren und genießen Sie die Vielfalt der Sprache.
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg
    Eintritt: Frei

Donnerstag, 20. März 2025

  • Laura Münker – Comics zeichnen – Ferienkurs ab 9 Jahren
    Ein Ferienkurs für Kinder ab 9 Jahren, die in die Welt des Comiczeichnens eintauchen möchten. Unter Anleitung von Laura Münker entstehen eigene kleine Geschichten in Bildform.
    Zeit: 10:00 Uhr
    Ort: VHS Hamburg-Harburg, Eddelbüttelstraße 47a, 21073 Hamburg-Harburg
    Kosten: 23,- Euro

Die SuedLese Literaturtage bieten schon in der ersten von vier Wochen ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Ob humorvolle Lesungen, kreative Workshops oder historische Einblicke – für jeden Literaturinteressierten ist etwas dabei. Besuchen Sie die verschiedenen Veranstaltungen und lassen Sie sich von der Vielfalt der Literatur begeistern.

Weitere Informationen

Das gesamte Programm der 10. SuedLese Literaturtage finden Sie online unter www.suedlese.de.

Die SuedLese Literaturtage werden gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Bezirken HH-Mitte und HH-Harburg sowie zahlreichen Anzeigenkunden.

 

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