9. SuedKultur Music-Night – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Thu, 17 Oct 2019 07:21:11 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Und sonst noch … https://www.tiefgang.net/und-sonst-noch-2/ Fri, 11 Oct 2019 23:00:57 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5809 [...]]]> Mehr als 15 Locations und über 40 Acts bei der 9. SuedKultur Music-Night. Das braucht Durchblick. Wir helfen …

Die SuedKultur Music-Night hält immer auch Überraschungen bereit. Nicht nur musikalisch sondern auch was die Locations angeht. Und da der Harburger Architekt, der auch das neue Bühnendach der Freilichtbühne im Stadtpark Harburgs erschuf, Carsten Lünzmann, nicht nur Freund der abendlichen-lauten Live-Musik, ist sondern gerne auch selbst in die 6-Saiter greift, hat er kurzerhand einen One-Night-Club erschaffen. Dieser heißt am 19. Oktober „Millimeter Klub“ /( c/o luenzmann architektur) und liegt in der Buxtehuder Straße 56, 21073 Hamburg (Bushaltestelle Unterlebestraße, Linien 141 u. 142). Und dort wird es arg psychedelisch. Es spielen nämlich die  „Voodoo Diodes“, die schon Anfang Dezember 2018 im Projekt „3falt“ in der leerstehenden Dreifaltigkeitskirche mit einem Überraschungsgig begeisterten. Es spielen: Elektronik und Gesang – Clemens Rosenberg;  Schlagzeug –  Hamdi Özer und Gitarre –  Carsten Lünzmann. Krautrock-Zeug vom Feinsten und samt Video-Show. Das lohnt einen Abstecher.

Zwischen Lüneburger Straße und Seeveplatz liegt ein Tunnel, der schon viel mitgemacht hat. Doch die Kultur hat sich immer wieder am Leben gehalten. So auch bei der Initiative Gloria-Tunnel e.V.. Sie lädt bei der 9. Music-Night der SuedKultur zu einem bunten Musik- und Tanzabend mit offener Bühne. Der Abend wird moderiert und musikalisch begleitet von einem Discjockey und auch Karaoke-Einlagen sind geplant.

Ab 17 Uhr Piraten- Puppentheater mit Nadine&Rita Knoop, um 18 Uhr tritt die Tanzgruppe von Nadine Senkpiel auf, um 20 Uhr etwa Sarina NachtRot mit Katja Schattenlicht und um etwa 21 Uhr das Duo „Cookies For The Cat“. Katja Schattenlicht &Sarina NachtRot zu ihrem Programm: „Wir möchten euch klassischen, mittelalterlichen und alternativen Gesang vorstellen.“ Moderiert wird der Abend von DJ Michi und den Rest des Abends ist jedeR zum Karaoke eingeladen …

Gloria-Tunnel, Lüneburger Straße 1, 21073 Hamburg

Das Stellwerk im Bahnhof Harburg und über dem Fernzuggleis 3 ist der Ort für Suburbanes. Und so lädt es zur SuedKultur Music-Night ab 22 Uhr zur dancebale Night unter dem Motto Funk Soul Allnighter.

Stellwerk,  Bahnhof Harburg, über Fernzuggleis 3, Hannoversche Straße 85, 21073 Hamburg, www.stellwerk-hamburg.de

Auch das Sozialkontor Harburg in der Schwarzenbergstraße 48, 21073 Hamburg ist bereits zum zweiten Male dabei und bietet die vermeintlich „kleinste Bühne für alle“. Neben etlichen  Solo- und Gruppenauftritten spielen zwischen 18h und 20h  auch echte Überraschungsgäste. www.bhh-sozialkontor.de

Und auch im Heimfelder Kunst- und Kulturverein „Alles wird schön“ in der Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 Hamburg (Heimfeld) lohnt sich ab 19 Uhr ein Besuch. Denn es gibt ein „open mic“ für Pantomime, Vortrag, Gedichte, Musik und was man sich noch so alles ausdenken mag. Hier gastieren und probieren eventuell schon die Music-Night-Stars des nächsten Jahres! Und ab 20.30h wird es dann kollektiv: die Jam Session wird eröffnet und wer mag: ein Soundsystem, Mikros, E-Drums und gar ein E-Piano sind vorhanden!

Im Hafen Harburgs überrascht seit geraumer Zeit die Kulturwerkstatt am Kanalplatz 1, 21079 Hamburg mit einer Jazzclub-Reihe. Wen wundert´s  da, dass auch zur SuedKultur Music-Night dann eine entsprechende „KWH“-Jam Session Spezial! ab 19h losbricht. Also Instrumente einpacken und los geht der Swing! www.kulturwerkstatt-harburg.de

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Sleepless ´til Harburg https://www.tiefgang.net/sleepless-til-harburg/ Fri, 11 Oct 2019 22:12:50 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5826 [...]]]> 1 Nacht, 15 Locations, gut 40 Acts und einmal 5 €. Um da noch durchzublicken, braucht es Orientierung. In Maria´s Ballroom gibt es rockig auf die Ohren!

Marias Ballroom – mitten im Wohnviertel und doch als sei man im großen Rockpalast. Was Betreiber Heimo Rademaker dort in den letzten 10 Jahren geschaffen hat, zeigt eine recht unbekannte Seite Harburgs: die der „Trotzdemer“. Und so wird auch zur diesjährigen SuedKultur Music-Night ein halbes Beben durch die Lasallestraße tosen. Denn was da auf die Bühne kommt, lässt Lemmy im Grabe rülpsen.

18:15h: Pearl Dust (ClassicRock)

Pearl Dust spielt vor allem eigene Songs, aber auch Coversongs können etwa als Zugabe mal dabei sein. Ausnahmen müssen sein. Ihren Musikstil bezeichnet die Band als Blues-Rock mit Einflüssen aus dem Bereich Classic-Rock. Die musikalischen Einflüsse kommen entsprechend von Bands wie Joe Bonamassa, Black Country Communion, Blackberry Smoke, Georgia Satellites u.s.w., aber eben auch Deep Purple, AC/DC … Als Drei-Mann-Band mit einem recht klaren aber auch „fetten“ Sound.

19.45h: Nazca Space Fox (Psycho-Grooves)

Das Legacy Magazin schrieb treffend: „Zeit zum Genießen, Zeit sich zurückzulehnen, Zeit für NAZCA SPACE FOX. Die Instrumentaltruppe aus Frankfurt am Main packt auf ihrem Debütalbum ganz tief in die psychedelische Trickkiste und zaubert einige herrlich spacige Monumentaltracks aus dem Ärmel, die ohne große Vorankündigung einen ziemlich intensiven kosmischen Trip initiieren, dem man schon nach wenigen Sekunden nicht mehr entkommen kann. Träumerische Melodien, grandiose Gitarrenparts, ein paar 70’s-affine Psychdelic-Grooves und dazu dieses grandiose Gespür für packende Harmonien: was auf “Nazca Space Fox” in einer knappen Stunde passiert, ist schlichtweg extrem intensiv und bringt die Band mit einem Schlag in den Dunstkreis bereits jetzt legendärer Acts wie MY SLEEPING KARMA oder THE OCEAN COLLECTIVE.

Dass man zudem aus dem Stegreif solch formidable Longtracks wie ‘Weltraumorgel’, ‘Isolator’ und ‘Mindwalk’ konzipiert hat und sich problemlos durch die ausladenden Arrangements arbeitet, ohne jemals den Faden zu verlieren, spricht für das Selbstbewusstsein von NAZCA SPACE FOX, vor allem für die Fähigkeiten der drei Musiker.

Alle sieben Tracks dieses berauschenden Erstlings sind ein echter Hochgenuss und derzeit wohl das beeindruckendste, was der Space Rock instrumental zu bieten hat.“

Noch Fragen offen? Dann hingehen und selbst fragen! nazcaspacefox.de

21:15h: Rebel´s Reunion (Asskicking Hardrock)

Rebels‘ Reunion (Foto: Christian LePolotec)

4 Jungs – Asskicking Hardrock – keine Kompromisse

REBEL’S REUNION spielen eine absolut zeitlose Mischung aus Hardrock, traditionellem Heavy Metal und einem guten Schuss 80er Hair-Metal ohne Rücksicht auf jedwede Trends. Das galt schon damals bei der Gründung vor über 20 Jahren, aber heute definitiv mehr denn je. Keine Kompromisse!

Im Gegensatz zu den meisten Musikerkollegen hegen REBEL’S REUNION keinerlei Ambitionen, neue und innovative Musik zu erschaffen. Das komplette Song-Repertoire der Band besteht aus Eigenkompositionen, die die Trademarks Ihrer großen Vorbilder AC/DC, Motörhead, Judas Priest, Mötley Crüe usw. in einer dennoch sehr eigenständigen und abwechslungsreichen Art und Weise vereinen. REBELS‘ REUNION spielen und zelebrieren die Art Musik, die sie am liebsten selber hören. Und das hört und sieht man.

Live sind REBELS‘ REUNION eine kaum zu überbietende Urgewalt und haben das bei zahlreichen Konzerten in Norddeutschland beeindruckend unter Beweis gestellt. Die energiegeladenen Shows haben einen sehr großen Unterhaltungswert, da die Jungs sich nicht allzu ernst nehmen. Ihre Musik hingegen sehr. Man sieht der Band zu jeder Sekunde den unglaublichen Spaß und die Überzeugung an Ihrer Musik an. Dadurch springt der Funke entsprechend schnell auf jeden Zuschauer über.

Getreu der bandeigenen Hymne „Let The Good Times Roll…!!!“ wird bei jedem Gig standesgemäß abgerockt.

 

23:45h: Miss Alice (Mini-Rock-Duo)

Als Bastard einer heißen Affäre zwischen Schlagzeug und Bass flirtet sich Miss Alice durch die Musiklandschaft und nimmt sich mit, was Spaß macht. Kompromisslos verführt sie alles von Punk bis Disco und singt süße Melodien über brettharte Riffs. Erst einmal erregt, scheut sie sich nicht ihre Ecken & Kanten zu zeigen – Hauptsache laut und dreckig. Hier steht die ungeschminkte Abgefucktheit von in existenziellen Krisen gereiftem Indie-Rock auf der Bühne und teilt aus. soundcloud.com/missalicerocks

ab 00:00h: DJ Runninghorse (danceable ClassicRock)

ClassicRock mixed by Runninghorse

ClassicRock: das heißt hier  Klassiker wie Led Zeppelin, The Doors, Tom Petty, The Rolling Stones, Jethro Tull, The Who, Bad Company, The Beatles, Queen, Aerosmith, Pink Floyd und viele mehr. Ebenso sind special mixes und Versionen sowie Krautrock dabei!

Geboren und aufgewachsen ist Ken Runninghorse im Land des Classic Rocks – den USA. Ken liebt was er auflegt und hat selbst bereits in verschiedenen Rock und Funk Bands gespielt. Als DJ bzw. VJ blickt er auch in Deutschland schon auf zahlreiche Auftritte zurück. In Hamburg etwa im Molotow, Hafenbahnhof, Grünspan, Edelfettwerk oder Docks. Sein Repertoire ist nicht nur Futter für die Ohren sondern auch sehr tanzbar und lässt keine Wünsche offen. Fragen erlaubt! Marias Ballroom freut sich, DJ Runninghorse mit seiner positive Ausstrahlung, mal wieder zu begrüßen und als Digestiv präsentieren zu können.

Termin/Ort: Sa., 19. Okt., Marias Ballroom, Lasallestr. 11, 21073 Hamburg, www.mariasballroom.de

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Die Welt in Tönen https://www.tiefgang.net/die-welt-in-toenen/ Fri, 11 Oct 2019 22:06:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5818 [...]]]> 15 Locations, gut 40 Acts für einmal 5 € und an einem Abend. Um da noch durchzublicken, braucht es Orientierung. Wir schauen heute ins Programm der Fischhalle …

Seit die Harburger Fischhalle im Mai 2017 als Kulturort ihre Pforten öffnete, ist sie im Grunde fester Bestandteil der südlichen Szene geworden. Bei der diesjährigen Music-Night ist sie selbstredend auch wieder dabei und führt uns vom Harburger Hafen regelrecht einmal um die Welt. Los geht´s dabei um

18:30 Uhr: Margins of April

Das Hamburger Singer-Songwriter-Duo – bestehend aus Danny Bee & Daniel Protz – spielt eine schöne Mischung aus Folk/Americana/Rock und Country. Teils sind es Stücke aus ihrer eigenen Feder, teils sorgsam ausgewählte Coverversionen. Zwei gut harmonierende Stimmen, getragen von Gitarrensounds, mal weich und mal verzerrt, manchmal begleitet von Mandoline, Akkordeon und Percussion. Da ist alles drin, abwechslungsreich und mit großer Bandbreite. Wie das Aprilwetter eben: mal frühlingshaft leicht, mal stürmisch, mal ein Regenschauer. Niemals eintönig und immer mit der positiven Aussicht auf Sonnenschein. www.margins-of-april.de

19:30 Uhr: Werner Pfeifer und die Hafenbande
Harburgs Hafenbarde Werner Pfeifer singt nicht nur über den Binnenhafen, seine Menschen und Schiffe. Er hat auch zahlreiche Chansons und Lieder über die Liebe, Kinder und Beziehungskisten im Gepäck. Er schlägt einen großen Bogen vom Alltag bis hin zum Leben auf dem Wasser. Dazu gibt es feine Melodien auf der 6 und 12 saitigen Gitarre. Mit Sabine Dreismann (Sax), Detlef Schaper (Perc.) und Gregor Nuxoll (Bass).

20:30 Uhr: Jay Kalian
Jay Kalian, mehrfacher Gewinner von WDR 2 Szene NRW, konnte auch in den USA punkten: Mit seiner EP »4/20 The Song« bekam er im Juni 2017 den »Akademia Music Award« in der Kategorie «Best Pop Rock EP«. »The Akademia«, mit Sitz in Los Angeles, engagiert sich dafür, weltweit hervorragende musikalische Leistungen zu erkennen und zu fördern.

Die Bühne ist während mehr als 2000 Konzerten zu Jay Kalians Wohnzimmer geworden. Mit seinem Soloprogramm tourt er erfolgreich durch Deutschland, die Schweiz, Afrika, die Niederlande und die USA. Nach Konzerten in Zanzibar TZ, Santa Cruz, Los Angeles und Seattle ist Kalian nun in der Fischhalle in Harburg zu Gast. Sein Sound entspringt ganz klar den 70ern und 80ern, klingt Oldschool Bluesig bis rockig.

Kalians Texte stammen direkt aus dem Leben, erzählen von Erfahrungen, Begegnungen und Erlebnissen; bergen ernste, nachdenkliche und amüsante Kapitel. Er nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch seine Lebenswelt. Wer Songs mag wie Soulsbury Hill, Whats up, Purple rain, With or without you, Lokomotive breath, der wird Jay Kalian lieben. www.jaykalian.com

 22:00 Uhr: Makatumbe

Makatumbe ist eine Formation, die verschiedene musikalische Backgrounds in einem eigenen Groove vereint. Dabei erschaffen die vier jungen Musiker aus Hannover eine einzigartige Mischung aus World und Future Pop. Es entsteht eine abwechslungsreiche und energiegeladene Mischung aus internationaler Volks-, Tanz- und Popmusik und allem was sonst noch Spaß macht.

Deswegen ist auch die Besetzung von Makatumbe in ihrem Klang und ihrer lebhaften Bühnenpräsenz ebenso breit gefächert wie ihre Musik: Vokalakrobatik und Klarinette breiten sich mit Beatbox, Raggamuffin, Stimmimmitation und Obertongesang auf einer melodischen Akkordeon-Klangwelle aus, die auf einem massiven Groovegerüst aus Bass und Schlagzeug rollt. Die Melodien fliegen, der Bass drückt und die Musik, das Publikum, die Band, einfach alles wird eins. Das ist Makatumbe.

Für die Publikumslieblinge und zweifachen Preisträger des deutschen Wettbewerbs „Creole Global Music 2017“ spielt dabei die Größe der Bühne keine Rolle. Es geht um all das, was Musik bewegen kann; den Moment, das Publikum und die Freude am musikalischen Ausrasten. 2018 erschien das Debütalbum „Makatumbe“ bei hey!blau records.

 Termin/Ort: Sa., 19. Oktober, Fischhalle, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg (Harburg Hafen), www.fischhalle-harburg.de

 

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Im Paradies der Stilvielfalt https://www.tiefgang.net/im-paradies-der-stilvielfalt/ Fri, 04 Oct 2019 22:48:02 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5821 [...]]]> 1 Nacht, 15 Locations, gut 40 Acts und einmal 5 €. Um da noch durchzublicken, braucht es Orientierung. Wir schauen heute ins Programm vom Café „Komm du“ …

Das Kulturcafé „Komm du“ – auf Augenweite des Amtsgerichts Harburgs – ist Café, Bistro, Restaurant und vor allem das Sprungbrett vieler Künstler*innen. Zur SuedKultur Music-Night  lassen sich das viele nicht entgehen. Los geht´s um

16.30 – 18.00 Uhr  Elan Zack (Roots, Rock und Reggae)

Elan Zack ist ein indonesischer Singer-Songwriter, der seit Anfang des Jahres 2019 in Hamburg studiert und arbeitet. Durch den Einsatz einer Akustik-Gitarre, Loop Station und einem Synthesizer verbindet er Genres wie Pop, Blues, Rock, Funk und Reggae.

Im Jahr 2011 startete Elan Zack seine professionelle Karriere als Musiker mit seiner Band “The Old Town” in Trawangan, Indonesien und arbeitet zurzeit an seinem ersten Solo Album, welches bald veröffentlicht wird.

Besetzung: Elan – Akustik-Gitarre, Loop Station und Synthesizer

18.30-20.00 Uhr WORTH (Singer-Songwriter Bohemian Blues)

Christopher Worth ist WORTH (´Tiefgang` berichtete am 14. Sept. 2019). Er kommt aus der Gegend des Pacific Northwest, welche geprägt ist von Musik und Kunst, und ist Teil eines weiteren fantastischen Kapitels dieser Region. WORTH ist der Künstlername des aus Portland kommenden Sänger und Songwriters Christopher Worth. WORTH ist bekannt für seinen einzigartigen Stil des Bohemian Blues, den er als Straßenkünstler entwickelte, als er durch die USA und Europa reiste. „Man stelle sich vor, John Legend trifft auf John Mayer mit einem Hauch von John Lennon.“

Ob zusammen mit namhaften West Coast Produzenten elektronischer Musik (Lynx, SaQi, ANML, KMLN, um ein paar zu nennen), als Gastperformer renommierter Ensembles wie dem Everyone Orchester oder der NowHere Band, oder als Frontman und Songwriter seiner eigenen Alternative Soul Band. Christophers Stimme und Wörter haben eine große Auswirkung auf das Publikum, und beschäftigen sich mit wesentlichen Fragen des Menschseins.

Siehe auch Bericht auf ´Tiefgang`:

Als Headliner einer Vielzahl von Festivals der Westküste der USA, unter anderem bereits zum zweiten Mal in Folge beim Portland Waterfront Blues Festivals, verbreitet sich seine musikalische Botschaft rasant.

„Die einzige wirkliche Revolution ist innerhalb des Bewusstseins jedes Einzelnen – eine Offenbarung von Sinn und innerem Wert.“

Sein neuestes Album Pardon Me, ist das dritte und letzte einer Trilogie von Veröffentlichungen mit dem Titel „The Identity Triptychon“, die mit den ersten beiden Alben, Six Foot Soul und Two, begann. Pardon Me wurde von Steve Berlin produziert und bietet ein breites Spektrum an Genres und Stilen. Die Lieder sind direkt, zeitlos und wahrhaftig und werden von der geballten Stimmkraft und Reinheit seiner Stimme zusammengehalten.

Besetzung: Christopher Worth – Gitarre und Gesang; Amanda Price – Backing Vocals; Jenni Price – Backing Vocals

www.weareworth.com; facebook.com/weareworth

21 – 22.30 Uhr Bruder Schwarz (Fusion Jazz)

Aus verschiedenen Musikrichtungen kommend hatte sich die Band zunächst der Eigeninterpretation westafrikanischer Lieder gewidmet. Seit längerer Zeit schon haben die sechs MusikerInnen ihren Stil dann eher am Jazz ausgerichtet. Das Programm, das ausschließlich aus Eigenkompositionen besteht, lässt aber noch erahnen, dass ursprünglich der Rhythmus das Repertoire bestimmte – so wird etwa der 4/4-Takt keinesfalls zum Dogma erklärt. Herausgekommen sind vielseitige Arrangements, die verschiedene musikalische Genres in sich vereinen.

Besetzung: Dierk Becking – Bass; Sabine Dreismann – Saxophone; René Meyer – Drums und Percussion; Astrid Schaper-Schwarz – Piano, Percussion und Gesang; Peter M. Schwarz – Gitarre und Percussion; Clemens Vorberg – Saxophone

www.bruder-schwarz.de; facebook.com/Bruder-Schwarz

Termin/ Ort: Sa., 19. Okt., Kulturcafé Komm du, Buxtehuder Str. 13, 21073 Hamburg-Harburg
      Platzreservierung per Telefon: 040 / 57 22 89 52  oder E-Mail: kommdu@gmx.de;  www.komm-du.de

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Wer ist nun eigentlich wer? https://www.tiefgang.net/5845-2/ Fri, 04 Oct 2019 22:34:47 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5845 [...]]]> 15 Locations, gut 40 Acts für einmal 5 € und an einem Abend. Um da noch durchzublicken, braucht es Orientierung. Wir schauen heute ins Programm der „Stumpfen Ecke …

Manche munkeln, erst habe Gott die „Stumpfe Ecke“ geschaffen und dann den Rest von Harburg. Da mag was dran sein. Zumindest hat sie nicht nur baulich manche Unsinnigkeit Harburgs überstanden sondern auch menschlich und musikalisch.  Gute Musik, gute Gespräche, mittwochs eine Art „Plattenrätsel“ bei einer Zigarette, samstags das Bier nach einem Pauli-Spiel und eben hin und wieder gibt es was live und ganz unverblümt auf die Ohren. Zur MusicNight aber wird sich dann einmal im Jahr hübsch gemacht und ein Special engagiert. Und wer in den letzten Jahren die Music-Night in der „StEcke„ mitverfolgte, weiß: diese Kneipe kann Erdbeben!

Bei der diesjährigen 9. SuedKultur Music-Night aber stellt sich zunächst die Frage: wer sind hier eigentlich die Gäste? Denn vor dem Tresen und auf der Bühne finden sie sich gleichermaßen. „DIE GÄSTE“ sind eine weithin bekannte Rockband, deren Mitglieder in Hamburgs Süden leben und es gerne auch krachen lassen. Die fetzigen Rocksongs, die hier entstehen, handeln von Beziehungsdramen, Fußballkatastrophen, den daraus resultierenden Säuferballaden und dem Ende von Allem. Bis hierhin also typisch für die „Stumpfe Ecke“!

 

Die in der Muttersprache gehaltenen Texte beschreiben und teilen DIE GÄSTE mit uns Beobachtungen, Erlebtes, aber auch Fiktives auf eine sofort erkennbare, nachvollziehbare Art, dass man bereits beim ersten, spätestens aber zweiten hinhören sagt „Ja, das kenn ich“ oder denkt „das hab ich auch schon mal erlebt“.

Durch interessante, rockig–bluesige Gitarrenarrangements werden die authentischen Geschichten stimmungsvoll unterstützt. Und die Gäste zumindest auf der Bühne sind: Wolfgang Sieja (voc, guit), Kadde Grosinski (voc, guit), Yogi Trümper (voc, guit), Jens Steinbrück (voc, b) und Robby Schön (voc, dr). diegaeste.com

Termin/ Ort: Sa., 19. Okt. 19.30h „zur Stumpfen Ecke“, Rieckhoffstr. 14, 21073 Hamburg-Harburg, www.stumpfe-ecke.de

 

 

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Musikalische Deichbrüche https://www.tiefgang.net/musikalische-deichbrueche/ Fri, 04 Oct 2019 22:00:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5815 [...]]]> 1 Nacht, 15 Locations, gut 40 Acts und einmal 5 €. Um da noch durchzublicken, braucht es Orientierung. Wir schauen heute nach Wilhelmsburg zur „Deichdiele“.

Als nördlichste Ablegerin der SuedKultur-Music-Night ist dieses Jahr die Deichdiele dabei. Bekannt tags für guten Kuchen und abends beste Cocktails überzeugt sie aber auch durch einfallsreiches Musikprogramm auf engstem Raum. Eine Ausfahrt lohnt sich!

Denn ab 20 Uhr gastiert der dänische Sänger und Songwriter Flemming Borby. Er hat eine lange Geschichte mit Musik. In den 90er Jahren spielte er in der hochgelobten dänischen Band GREENE, hatte mit ihr 3 Alben veröffentlicht und unzählige Auftritte – so auch beim legendären und größten Musikfestival Nordeuropas „Roskilde Festival“. In den 00er Jahren startete Borby mit seiner eigene Band LABRADOR. Hier schaffte er es bereits auf 4 Alben, eine EP und Konzerte in Dänemark, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Japan und den USA.

Das Album SOMEBODY WRONG war sein erstes Album unter eigenem Namen. Und er wird zur SuedKultur Music-Night einiges daraus spielen. Somebody Wrong wurde Ende 2014 in Austin, Texas, mit der Begleitband von Ben Kwellers (Mike Meadows (dr), Andrew Pressman (Bass) und Jon Sanchez (gui) (Alejandro Escovedo, Rocky Erickson) eingespielt und aufgenommen. Im September wurde es darauf 2015 in Deutschland / Österreich / Schweiz veröffentlicht. Flemming Borby lebt seit mehr als einem Jahrzehnt in Berlin und arbeitet hier mit lokalen und internationalen Künstlern wie Toby Dammit (Iggy Pop, Nick Cave), Greta Brinkman (Moby, Debbie Harry, L7) und Martin Wenk, (Calexico), Tom Krimi und Nikko Weidemann zusammen. Also besser früh kommen und gute (Steh-)Plätze sichern!

www.flemmingborby.net

Nachfolgend und nicht nur in Wilhelmsburg bekannt und beliebt: Tom Ende.

Tom Ende als Trio begründete 2007 seinen eigene Two-Man-Post-Punk, Indie, Noise, Pop oder ähnliches. Kein Vertrag, Underground und Punk pur! Das Trio spielt Gigs mit viel Energie und gerne laut. Pascal Fuhlbrügge (Kolossale Jugend / Hamburger Schule) hat einige ihrer Songs gemastert.

Markus Meister spielte in den nächsten fünf Jahren die Lieder von Tom Ende weiter aber solo.

Tom Ende spielte in Clubs wie im Wilhelmsburger Südbalkon, der Tonne, dem Turtur, Treibeis, der Astra-Stube, dem Hafenklang, dem Mobile Blues Club, Ex’n’Pop, Soulkitchen, Deichdiele und dem temporären Showroom. Wegbegleiter waren Sanguine Sea, The Long Knives, Trient Miller, Andrea Schroeder, Farmen, Stuntcat, Safi, Creams, The Ambient Noise, Henrik de Strain und R.J. Schlagseite, Guts, Rudi Raschberger, The Diztones. Seit 2018 gibt es Tom Ende nun wieder als Band und mit neuen Mitgliedern und manch ein Harburger hat es 2018 schon im Projekt „3falt“ in der leerstehenden Dreifaltigkeitskirche erlebt! Nun also wieder back to the roots: in die Deichdiele in Wilhelmsburg!

Termin/Ort: Sa., 19. Okt., ab 20 Uhr, Deichdiele, Veringstraße 156, 21107 Hamburg, www.deichdiele-wilhelmsburg.de

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Wonach wir suchen … https://www.tiefgang.net/wonach-wir-suchen/ Fri, 27 Sep 2019 22:52:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5812 [...]]]> Am 19. Oktober rockt zum zum 9. Mal die SuedKultur Music-Night den Hamburger Süden! 16 Locations laden zu gut 40 Konzerten. Und das Ganze für 5€ Eintritt! Da braucht man Orientierung. Wir helfen. Der Verein ContraZt e.V. etwa lädt nach Heimfeld …

Letztes Jahr gab es das ContraZt-Programm ganz groß in der leerstehenden Kirche im Rahmen des Kulturprojektes „3falt“. Die soll aber weiter leerstehen, also ab ins Treffpunkthaus in der Heimfelder Friedrich-Naumann-Straße. Und da geht´s von Schnulze bis Punk, vom Wald- zum Schöngeist. Los geht´s …

17.00 Uhr Joe Merz (Singer/Songwriter) aus Moorbug

Aus den Rauchschwaden des Moorburger Kohlekraftwerks erklingt eine Stimme, die man gehört haben sollte. Und sie ist vielfarbiger als man ahnt.

18.00 Uhr Janina Dunklau (Singer/Songwriter) aus Harburg

Rau und trotzdem gefühlvoll – diesen Gegensatz findet man nicht nur im Leben, sondern auch in der Musik von Singer-Songwriterin Janina Dunklau. Klar, kommt ja direkt aus Harburg.

Das ´Abendblatt` schrieb mal über sie:

„Wer Janina ansieht, blickt in das Gesicht einer schmalen, scheinbar zerbrechlichen Frau. Hört man ihr mit geschlossenen Augen zu, wird dieser Eindruck verfälscht. Tief, hoch, ruhig, laut, voluminös und flüsternd, ihre Stimme verbindet alle Elemente und formt sie zu Melodien, Klängen und Silben.“ 

19.00 Uhr Marlo Grosshardt und Viktor (Singer/Songwriter)

Marlo Grosshardt lebt seiner Meinung nach in der schönsten Stadt der Welt, nämlich Hamburg. Schon lange spielt er leidenschaftlich Gitarre und singt dazu. Im Frühjahr nun hat er seine erste EP veröffentlicht. Auf dieser sind Coversongs wie auch eigene zu finden. Er selbst: „Ich bin ein Singer-Songwriter welcher sich in der Popgegend herumtreibt. Meine Reise hat gerade begonnen und ich würde mich freuen, wenn du Teil dieser wirst!“

20.15 Uhr Wonach wir suchen (Akustik Punk aus Leipzig)

Gitarre, Schlagzeug, Bass… klingt nach der klassischen Punkband. Was aber passiert, wenn der Bass und die Gitarre akustisch sind, sich immer wieder eine Mundharmonika dazwischen schiebt und die Texte nicht vom Saufen und von Randalen, sondern von „Traumbaumschlössern“, „Künstlerinnen“ und vom „lieber lieb“- oder Dagegensein handeln? Dann seid ihr bei wonach wir suchen gelandet.

Seit Bob Dylan seine Gitarre in die Hand genommen hat, haben Singer-Songwriter immer schon die Gesellschaft, sich selbst und ihren Platz in der Gesellschaft in ihren Texten verarbeitet. Musik ist nicht nur etwas zum Tanzen, sondern auch zum Denken.

Getreu diesem Motto verarbeiten wonach wir suchen ihre Gedanken und Gefühle und ziehen damit in ihren Bann – mit ganz viel Dampf, noch mehr Emotion, Ehrlichkeit und immer einem Gefühl von Demut. Musikalisch und stilistisch bewegen sich die drei Leipziger irgendwo zwischen Singer-Songwriter-Pop und Akustik-Punk und genau da gehören sie auch hin. Inhaltlich berühren sie dabei mit Texten, die vom Leben, der Liebe, der inneren Zerrissenheit und vom „großen Ganzen“ – unseren gesellschaftlichen Zuständen – handeln.

Das Ganze fesselt, ohne irgendwie besonders dick aufgetragen zu sein – vielleicht gerade deswegen. Hier treffen eine Drei-Akkorde-Punk Akustikgitarre, auf einen warm knarzenden, perkussiv gespielten Akustikbass, eine punktuell wiederkehrende Mundharmonika und erfrischend kreative Schlagzeug-Beats. Alles schlicht instrumentiert und doch durchdacht und immer mit dem Ziel, Pirrs markant rauer und dennoch so gefühlvoller Stimme die perfekte Grundlage zu bereiten.

Alles sehr erdig und deshalb wohl nicht ganz grundlos auch schon oft als die härtere und direktere Version von AnnenMayKantereit beschrieben.

wonach wir suchen haben dabei den Anspruch der Zuhörer*in ein gutes Gefühl zu vermitteln, aber gleichzeitig auch zum kritischen Denken anzuregen und beziehen dabei ganz klar Stellung gegen jede Form von Ausgrenzung, Rassismus, Homophobie und Sexismus. Das ist den Dreien wichtig, nicht nur musikalisch, sondern vor allem persönlich!

Wie haben sich ´wonach wir suchen` gefunden? 2009 ging die Suche zu zweit los. Zunächst mit zwei Akustikgitarren und Mundharmonika wurden die Geschichten auf der Straße erzählt. Später wurde eine Gitarre durch einen Akustikbass ersetzt und es wurden zunehmend die AZs, JUZs und ersten kleinen Festivals bereist. Nach fünf Jahren, zwei Alben und unzähligen Auftritten kam dann das Schlagzeug in den Proberaum. Bereits nach wenigen Monaten wurden ab Anfang 2015 die ersten gemeinsamen Konzerte gespielt und im April des Jahres die aktuelle EP veröffentlicht. Auf „Wer kippelt, steht!“ ist nun das Trio zu hören, welches sich so richtig eingroovt und es endlich geschafft hat, die Energie der Gigs auch auf Platte einzufangen. Wie alles zuvor, wurde auch dieser Tonträger selbst aufgenommen. Egal ob Platten oder Videos, wonach wir suchen legen großen Wert darauf, mit Unterstützung enger Freund*innen, alles selbstständig zu produzieren. Um Unabhängig zu bleiben und am Ende genau das in der Hand zu halten, was vorher entstanden ist.

So soll die Reise weitergehen. Zu kleinen und zu großen Bühnen, zu Locations in denen sie schon vor vier Jahren gespielt haben, genauso wie in neue Clubs und Festivals. Denn wer immer nur vor den gleichen Menschen spielt, hat irgendwann keine neuen Geschichten zu erzählen.

www.wonachwirsuchen.de

22.15 Uhr Waldgeist (Liedermacher)

Zwischen sanften und gefühlsbetonten Balladen und rotzigem Akustikpunk macht das Hamburger „Waldgeist-Kartell“ im Metier „Liedermacher“ so ziemlich genau das, worauf es Lust hat. Und nicht!

-Wilkommen in der Welt des Waldgeist-Kartells! Waldgeist, das sind 2 1/2 Träumer und eine Gitarre aus Hamburg. Irgendwo zwischen Liedermacher-Klängen und Punk-Attitüde gefangen, wollen wir vorallem mal eins: Musik machen!………………. ……. Und was sagen! …………  ´Ne Menge….

www.waldgeist-kartell.de

 23.30 Uhr Fredriksson und das Schusseltier

… singen lustige Lieder, die Spaß machen! Guter Abschluß!

Termin/Ort: Sa., 19. Oktober, Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9, 21075 Hamburg, www.contrazt.de

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Zorro und Marius tanzen Tango https://www.tiefgang.net/zorro-und-marius-tanzen-tango/ Fri, 27 Sep 2019 22:31:42 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5796 [...]]]> In Marmstorf geht der KURT um. Und das heißt: Kultur, Unterhaltung, Rock und Theater und nicht irgendwo, sondern in der Kirche. Bei der Music-Night ist Marmstorf wieder mit überzeugendem Programm dabei.

Man sagt Marmstorf nicht gerade nach, der kulturelle Nabel Hamburgs zu sein. Aber Potenzial ist da. Das zeigte sich schon bei der letzten Music-Night 2018 und auch dieses Jahr ist das Programm nicht nur vielfältig sondern kraftvoll und abendfüllend.

Los geht es …

18 Uhr: LittleBigBand (Swing, Jazz, Filmmusik)

Die LittleBigBand kommt aus dem Süden Hamburgs und muckt ordentlich auf. Klassiker der Filmmusik haben sie genauso im Programm wie den klassischen Big Band Sound. Mit ihrem Brass begeisterten sie zuletzt bei „Sommer im Park“. Unter der Leitung des Saxophonisten und Musiklehrers Dimitar Georgiev trifft sich seit geraumer Zeit und jeden Montag Nachmittag diese Formation im Kulturhaus Süderelbe in Neugraben. Sie steht für alle Freunde des Musizierens offen und so speist sich auch das Programm der Formation  aus der Vielfalt der Musikgeschmäcker.

19 Uhr: Zorro Gris (Tango, Klezmer und mehr)

Zorro Gris hat Musik im Blut. Und die vier Musiker bringen auch das Blut ihrer Zuhörer in Wallung. Musik aus dem Balkan und Südamerika sowie Klezmer wecken Emotionen. Mit Geige, Klarinette, Akkordeon und Kontrabass hat Zorro Gris schon auf der Langen Nacht der Museen und dem Tag des Offenen Denkmals viele Menschen bewegt.

Zorro Gris – das heisst „grauer Fuchs“ und genauso heisst einer der vielen Tangos aus dem Repertoire des Hamburger Quartetts. Und so ist auch die Musik: mal geheimnisvoll, mal bissig, mal flink.

Neben zahlreichen Tangostücken von Carlos Gardel und Astor Piazzolla gehören jiddische Volksweisen zum Programm – Musik, die dem Tango seelenverwandt ist und doch so ganz unterschiedlich klingt.

Und warum Swing? Ganz einfach, weil manchmal der Spieltrieb mit uns durchgeht und wir Spass an der Improvisation haben. Man darf also neugierig auf diese Musik sein. Reinhören hier!

20 Uhr: Red Velvet Band (Irish Folk)

Die Red Velvet Band verwandelt jede Location kurzum in einen Irish Pub. Gitarre, Cajon, Banjo und Flöte (oder auch Kuhhorn !) verbreiten Stimmung. Die Gruppe war zuletzt auch bei Sommer im Park zu hören.

Irre Musik von den „Iren“ aus Harburg, die da sind: Joachim Krauß (Vocals & Gitarre), Peter Mehrwald (Vocals & Banjo), Renate Krauß (Flöte) und Michael Marggraf (Cajon).

21 Uhr: Marius Müller Willenlos (Deutschrock, Cover)

„Lass mal machen“. So entstand die Idee der Coverband und das ist auch das Konzept. Unverblümt und echt, ohne Schnörkel, mit viel Herzblut werden die bekannten Songs von Marius Müller Willenlos so rübergebracht, dass im letzten Jahr die Kirche in einen Tanzsaal verwandelt wurde. Origineller als das Original! Und wer sich fragt, woher er den brillanten Frontmann kennt: aus eben dieser Kirche.

Termin/Ort: Sa., 19. Oktober, Auferstehungskirche Marmstorf, Elfenwiese 1, 21077 Hamburg-Marmstorf, www.kirchemarmstorf

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Swing und Blues sakral https://www.tiefgang.net/swing-und-blues-sakral/ Fri, 27 Sep 2019 22:29:30 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5842 [...]]]> Mehr als 15 Locations und über 40 Acts bei der 9. SuedKultur Music-Night. Das braucht Durchblick. Erstmals dabei: die St. Paulus-Kirche in Heimfeld …

Die St. Paulus-Kirche, direkt an der S-Bahn-Station Heimfeld gelegen, ist nicht nur ein imposanter Bau, sondern führt auch ein – wie man es aus Heimfeld oft kennt –  beeindruckendes Innenleben. Ob gemeinsames Sonntags-Frühstück, Singen, Lesen oder Tanzen – es gibt jede Menge Kultur im Sakralbau. Das wissen im Übrigen seit einigen Jahren die Prinzen aus Leipzig auch zu schätzen, die dort etwa einmal jährlich Zwischenstopp machen. Grund genug also, endlich auch zur SuedKultur Music-Night hinzuzustoßen.  Und mit den Vereinen ´Alles wird schön` und ´ContraZt` in direkter Nachbarschaft, baut sich so ein gutes Dreieck auf, das einen musikalischen Spaziergang auch ohne religiösen Background lohnend macht. Los geht´s um

17 Uhr: Cookies For The Cat (Singer-Songwriter-Duo)

Das Akustik-Duo um Volkmar Steffen und Arhodula Kratzmann begeistert schon seit 2017 mit dem vollen Sound zweier Akustikgitarren, zwei Stimmen und sehr viel Liebe zum Song. Die Band aus Groß Boden bietet dem Zuhörer einen feinen und vielfältigen Mix aus Folk, Pop und Blues.

19:30 Uhr: Körrie Kantner And His Not So Bigband (Swing, Soul, Blues und Funk)

„Der Junge mit der Mundharmonika“ ist was anderes. Körrie Kantner soliert auf seiner Blues Harp so virtuos, wie es sonst nur Gitarristen in Spandexhosen tun. Dazwischen singt er: von Frauen, Männern, Liebe, gehörlosen Gastronomiebediensteten, von Atommeilern und vom Wetter. Und damit man das nicht so genau versteht, übertönt ihn die vielleicht kleinste Bigband der Welt: eine kraftvolle Horn Section, ein paar reizende Backgroundsängerinnen und das groovige Rockquartett.

Der musikalische Fächer ist breit: Zwischen loungigem Swing, treibendem Ska, Pop, Blues, Hip Hop, Reggae und Musikcomedy lösen sich aus dem zehnköpfigen Ensemble hin und wieder die vier Vokalisten, um anspruchsvolle und unterhaltsame A-Cappella-Nummern zum Besten zu geben. Immer groovy, mit Texten zum Schmunzeln, Lachen, und gelegentlich zum Nachdenken.

Die charmante Bühnenshow und die abwechslungsreiche Musik wurden bereits mehrmals mit Preisen versehen, z.B. beim Jazz Festival Pinneberg oder beim Oxmox Wettbewerb. Die Band durfte damit bereits in den Vorprogrammen von Künstlern wie Konstantin Wecker oder Literaturnobelpreis­träger Günter Grass spielen.

Körrie Kantner selbst ist in der deutschen Blues Harp-Szene ein Begriff. Er konzertiert regelmäßig mit Abi Wallenstein und gewann mit einem Boogie-Piano-Trio den Bechstein-Preis des Pinneberger SummerJazz.

„Körrie Kantner And His Not So Bigband” sind: Körrie Kantner (Gesang, Blues Harp), Cristina Zeitz und Kristina Nitikaras (Backgroundgesang), Sebastian Löhr (Trompete), Frank Gertich (Saxophon, Klarinette), Bernd Nowak (Gitarre), Sebastian Kühner (Piano), Dorothee Schüler (Schlagzeug) und Andreas Ravn (Bass und Backgroundgesang). www.notsobigband.de

Termin/Ort: Sa., 19. Okt., St. Paulus-Kirche Heimfeld, Petersweg 1, 21075 Hamburg (direkt an der S-Bahn-Station Heimfeld)

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Musikbezirk Harburg! https://www.tiefgang.net/musikbezirk-harburg/ Fri, 20 Sep 2019 22:08:33 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5788 [...]]]> Wer hätte das 2010 gedacht? In diesem Jahr steigt am 19. Oktober die 9. SuedKultur Music-Night und belegt die Lebendigkeit nicht nur der Harburger Musikszene.

Als 2009 die Idee der noch recht jungen Initiative SuedKultur aufkam, eine Art „Nacht der Clubs“ im Süden Hamburgs auf die Beine zu stellen, war nicht absehbar,  wohin der Weg führen würde.

Damals gab es den Rieckhof, den Old Dubliner, den Jazzclub im Stellwerk, das Café Leben in Heimfeld. Das Consortium hatte gerade seine Pforten schließen müssen, dafür brachte sich das Marias Ballroom als Konzertlocation frisch ins Rennen. Hat Harburg überhaupt das Potenzial für eine echte Music-Night? Wohl schon, war man sich einig. Aber glaubt uns das jemand?

Tricky Panda heizt im Old Dubliner ein

Als der Vorstandsvorsitzende der Eisenbahnbauvereinsgenossenschaft Harburg, Joachim Bode davon erfuhr, war er als Live-Musik-Fan gleich davon angetan. Das ist doch endlich mal was für Harburg! Unvergessen damals seine spontane Zusage, die Music-Night mit sagenhaften 5.000,- € zu unterstützen – mit der Aussage: „aber bitte nicht nur einmal!“

Diese Aus- und zugleich Zusage hat bis heute gehalten und war zugleich Garant für die Grundstruktur des immer noch jung daher kommenden non-profit-Festivals.

Joachim Bode vom Eisenbahnbauverein: „Wenn wir den Wohn- und Lebensstandort Harburg auf diese Art und Weise ein Stück nach vorne bringen können, freut uns das sehr. Da machen wir gerne weiterhin mit. Die SuedKultur Music-Night wirkt nach unserem Eindruck bereits weit über den Bezirk hinaus und hat inzwischen viele ´Wiederholungstäter´!“

Schon der Start damals zeigte: Scharen von Leuten liefen von einem Club zum anderen, feierten die Musik, die Clubs und letztlich sich selbst. „Und es war immer friedlich, freundlich und ohne besondere Vorkommnisse“, so Projektleiter Heiko Langanke, der die Music-Night von ihren Anfängen her begleitet.

Beim Dachverband der Hamburger Musikclubs, dem Clubkombinat Hamburg, wurde mit den Jahren auch wahrgenommen, dass die Live-Musik-Stadt Hamburg südlich der Elbe ein impulsives Eigenleben führt. Geschäftsführer Thore Debor: „Bereits um 9. Mal feiert der Hamburger Süden die SuedKultur Music-Night und sich selbst. Und das zu recht – denn wer es schafft ein Event mit 40 Bands auf 15 Bühnen für 5 € auf die Beine zu stellen, hat auch allen Grund dazu. Hut ab und weiter so!“

Janina Dunklau singt bei ContraZt in Heimfeld

In diesem Jahr nun also geht es am Sonnabend, den 19. Oktober in die 9. Runde und wieder sind es 15 Locations mit  40 Live-Acts, die für nur einmalig 5,- €  Eintritt erlebbar sind. Wie jedes Jahr ist auch 2019 klar: alle Gigs schafft niemand, aber doch ist für jeden etwas dabei.

So gibt es Jazz und Filmmusik in der Marmstorfer Auferstehungskirche, in der die Little BigBand spielt. Die Formation hat sich im Neugrabener Kulturhaus Süderelbe gegründet und sich ein hörenswertes Programm aus Film- und Jazzmusik aber auch Rock und Pop angeeignet.

Auch im Kulturcafé Komm du wird die Formation Bruder Schwarz mit Fusion Jazz zu hören sein und in der St. Paulus Kirche Heimfeld, die erstmals bei der Music-Night teilnimmt, zelebriert  das Blues-Urgestein Körrie Kantner mit seiner „not so BigBand“ einen vielstimmigen Kanon aus Blues, Swing, Funk und Soul.

Singer-Songwriter sind auch wieder reichlich vertreten. So im Gloria-Tunnel mit dem Duo cookies for the cat, im Sozialkontor Harburg an der Schwarzenbergstraße oder im Heimfelder Nachbarschaftstreff beim Verein ContraZt e.V. mit dem Duo Marlo Grosshardt und Viktor bzw. dem Moorburger Joe Merz.

Psychodelisches gibt es auch. Der Harburger Architekt Carsten Lünzmann baut sein Büro in der Buxtehuder Straße 56 kurzerhand um in den „Millimeterklub“ und dort spielen um 19.30h die Krautrocker „Voodoo Diodes“ auf. Im Marias Ballroom (Lasallestraße) hingegen übernimmt dieses Genre die eigens aus Frankfurt anreisende Band Nazca Space Fox, die sich in der bundesweiten Szene einen herausragenden Ruf erworben hat.

Klezmer und Tango bedient die Band „Zorro Gris“ in der Marmstorfer Auferstehungskirche, Reggae und Roots der Musiker Elan Zack im Café „Komm du“ und für suburbanen Tanzsound sorgt das Stellwerk im Haeburger Bahnhof mit der „Funk Soul Allnighter“-Nacht.

Bruder Schwarz jazt im Komm du

 

Das Ende seiner Europatour wird zudem im „Komm du“ der US-Amerikaner Christopher Worth mit seiner Band WORTH feiern. Wer selbst Musik machen will, ist zur Open-Mic-Bühne ins Heimfelder „Alles wird schön“ geladen, in der später auch eine Jam-Session läuft. Ebenso gejammt wird in der Kulturwerkstat Harburg am Kanalplatz oder im Gloria-Tunnel.

Weitere Top Acts finden sich in der Fischhalle Harburg mit dem US-Sänger Jay Kalian oder der Weltmusik-Formation Makatumbe, in der „Stumpfen Ecke“ mit der Partyband „Die Gäste“, in der Wilhelmsburger Deichdiele mit dem Skandinavier Flemming Borby sowie im Nachbarschaftstreff Heimfeld mit der Leipziger Punkband „wonach wir suchen“.

Pastor von der Weppen singt bei Marius Müler Willenlos in Marmstorf

Zwei Wermutstropfen gibt es leider auch: die Inselklause kann u.a. wegen des Open-Air-Live-Musik-Verbots dieses Jahr ebenso wenig mitmischen wie die Akademie für Musik und Kultur. Diese muß ihren TanzRaum zum Oktober an die Hamburger Stromnetz GmbH abgeben und hat neue Räume noch nicht in Aussicht. Das gesamte Programm wird etwa 2 Wochen vor der Music-Night in etlichen Kulturläden ausliegen und auch im Internet abrufbar sein. Am Abend selbst wählt man den Club seines Vertrauens, zahlt dort 5,- €, bekommt ein Music-Night-Armband und kann damit auch alle anderen Locations besuchen.

Der Hamburger Getränkehersteller Flora Power steuert auch dieses Jahr manche Mate-Drinks und Säfte bei. Unterstützung für Druckkosten und Plakatierung erfährt die Initiative SuedKultur durch die Eisenbahnbauvereinsgenossenschaft Harburg und den Verfügungsfonds Soziale Stadt des Bezirks Harburg.

Ab kommender Woche stellen wir bis zur Music-Night in einer Serie wieder einzelne Locations und Bands vor …

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