Paulus-Kirche in Heimfeld erstmals bei der SuedKultur-Music-Night:

Swing und Blues sakral

Auf sakaralen Wegen: Körrie Kantner & Co (Foto: PR)

Mehr als 15 Locations und über 40 Acts bei der 9. SuedKultur Music-Night. Das braucht Durchblick. Erstmals dabei: die St. Paulus-Kirche in Heimfeld …

Die St. Paulus-Kirche, direkt an der S-Bahn-Station Heimfeld gelegen, ist nicht nur ein imposanter Bau, sondern führt auch ein – wie man es aus Heimfeld oft kennt –  beeindruckendes Innenleben. Ob gemeinsames Sonntags-Frühstück, Singen, Lesen oder Tanzen – es gibt jede Menge Kultur im Sakralbau. Das wissen im Übrigen seit einigen Jahren die Prinzen aus Leipzig auch zu schätzen, die dort etwa einmal jährlich Zwischenstopp machen. Grund genug also, endlich auch zur SuedKultur Music-Night hinzuzustoßen.  Und mit den Vereinen ´Alles wird schön` und ´ContraZt` in direkter Nachbarschaft, baut sich so ein gutes Dreieck auf, das einen musikalischen Spaziergang auch ohne religiösen Background lohnend macht. Los geht´s um

17 Uhr: Cookies For The Cat (Singer-Songwriter-Duo)

Das Akustik-Duo um Volkmar Steffen und Arhodula Kratzmann begeistert schon seit 2017 mit dem vollen Sound zweier Akustikgitarren, zwei Stimmen und sehr viel Liebe zum Song. Die Band aus Groß Boden bietet dem Zuhörer einen feinen und vielfältigen Mix aus Folk, Pop und Blues.

19:30 Uhr: Körrie Kantner And His Not So Bigband (Swing, Soul, Blues und Funk)

„Der Junge mit der Mundharmonika“ ist was anderes. Körrie Kantner soliert auf seiner Blues Harp so virtuos, wie es sonst nur Gitarristen in Spandexhosen tun. Dazwischen singt er: von Frauen, Männern, Liebe, gehörlosen Gastronomiebediensteten, von Atommeilern und vom Wetter. Und damit man das nicht so genau versteht, übertönt ihn die vielleicht kleinste Bigband der Welt: eine kraftvolle Horn Section, ein paar reizende Backgroundsängerinnen und das groovige Rockquartett.

Der musikalische Fächer ist breit: Zwischen loungigem Swing, treibendem Ska, Pop, Blues, Hip Hop, Reggae und Musikcomedy lösen sich aus dem zehnköpfigen Ensemble hin und wieder die vier Vokalisten, um anspruchsvolle und unterhaltsame A-Cappella-Nummern zum Besten zu geben. Immer groovy, mit Texten zum Schmunzeln, Lachen, und gelegentlich zum Nachdenken.

Die charmante Bühnenshow und die abwechslungsreiche Musik wurden bereits mehrmals mit Preisen versehen, z.B. beim Jazz Festival Pinneberg oder beim Oxmox Wettbewerb. Die Band durfte damit bereits in den Vorprogrammen von Künstlern wie Konstantin Wecker oder Literaturnobelpreis­träger Günter Grass spielen.

Körrie Kantner selbst ist in der deutschen Blues Harp-Szene ein Begriff. Er konzertiert regelmäßig mit Abi Wallenstein und gewann mit einem Boogie-Piano-Trio den Bechstein-Preis des Pinneberger SummerJazz.

„Körrie Kantner And His Not So Bigband” sind: Körrie Kantner (Gesang, Blues Harp), Cristina Zeitz und Kristina Nitikaras (Backgroundgesang), Sebastian Löhr (Trompete), Frank Gertich (Saxophon, Klarinette), Bernd Nowak (Gitarre), Sebastian Kühner (Piano), Dorothee Schüler (Schlagzeug) und Andreas Ravn (Bass und Backgroundgesang). www.notsobigband.de

Termin/Ort: Sa., 19. Okt., St. Paulus-Kirche Heimfeld, Petersweg 1, 21075 Hamburg (direkt an der S-Bahn-Station Heimfeld)

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